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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lisa:

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Bussi Bussi - Kein Kind von Traurigkeit von Laura Roth

Tolles Lesevergnügen für gemütliche Stunde !

Das Cover des Buches ist sofort aufgefallen. Echt super cool. Das Buch hat mich sofort gepackt, ohne einen Funken Langeweile. Die Protagonistin Carmen, wirklich kein Kind von Traurigkeit, erkennt mit Mitte 40 im Leben nicht angekommen zu sein. Gefühle hält sie auf Distanz. Sie hatte gelernt sich einen Schutzwall aufzubauen.

Der Erfolg ihrer Agentur "the Verve" ist ihr absolut wichtig. Ebenso ihr Aussehen und Anziehung auf Männer für schnelle sexuelle Abenteuer. Carmen hatte gelernt mit gebrochenem Herzen zu Leben. Mit viel Gefühl, Humor und schonungsloser Ehrlichkeit erlebt sie Heilung. Das Buch ist ein sexy Liebesroman mit Tiefgang. Ich freue mich jetzt die Geschichte ihrer Freundinnen Marina und Eva zu lesen. Hab mir grad die Bücher besorgt :-) Klare Leseempfehlung für das Buch von Laura Roth

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Bussi Bussi - Kein Kind von Traurigkeit

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Das mutige Mädchen von Lotte Römer

Es geht weiter – zum Glück !

Lotte Römers Reihe die Töchter aus Innsbruck startete mit dem Teil „das verstoßene Mädchen“ und hat ganz tiefe Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Wundervoll war die Geschichte um die tapfere Fannerl und so war ich sehr, sehr neugierig auf den zweiten Teil „das mutige Mädchen“.
Dieses Mal geht es um die jüngere Schwester von Fannerl, um Elsa.

Sie liebt es, Kleider zu kreieren und zu nähen und hat eine große Begabung dafür. Als sie ganz unverhofft dazu kommt, eine Schneiderei zu übernehmen, wähnt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch Probleme mit dem Geschäft und dann zusätzlich auch mit der Liebe, lassen Elsa verzweifeln.
Ich bin in dieses Buch genauso gut gestartet, wie beim ersten Teil, was ganz sicher an dem tollen Schreibstil von Lotte Römer liegt. Sie versteht es, ihren Figuren Leben einzuhauchen, so eine wundervolle Bindung zwischen Leser*in und den Charakteren herzustellen und schon ist man im Sog der Geschichte gefangen.
Seite um Seite habe ich mit Elsa gebangt, gehofft, mich gefreut und auch ihre Verzweiflung gespürt und am Ende sogar ein paar Tränchen verdrückt, so sehr haben mich die Emotionen mitgerissen.
Dieses Buch steht dem ersten Band in Nichts nach, im Gegenteil ich finde, die Geschichte und auch deren Figuren wachsen von Band zu Band, was mir unheimlich gut gefällt.
Unheimlich toll ist auch, dass man merkt, Lotte Römer hat sich sehr mit der Geschichte und der Zeit in der der Roman spielt, beschäftigt und vermittelt Örtlichkeiten und Geschichtliches perfekt – ich kenne Innsbruck nicht, habe beim Lesen aber immer alle Situationen bildhaft vor mir gehabt.
Ein riesiges Dankeschön an die Autorin, die hier ein weiteres Buch geschaffen hat, dass sich in meinem Herzen festgesetzt hat und natürlich eine klare und absolute Empfehlung für dieses wundervolle Werk !

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Das mutige Mädchen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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In deinem Schlaf von Ekaterine Togonidze

Über tiefen Schlaf und eine augenöffnende Rolle

Manche Bücher sind in ihrer Einzigartigkeit ganz besonders, weil man so ein ähnliches Buch noch nie gelesen hat. Das kann sich auf die Inhalte genauso beziehen wie auf die Erzählweise. „In deinem Schlaf“ von Ekaterine Togonidze ist so ein Buch. Es stellt uns eine Welt vor, die mitteleuropäischen Leserinnen und Lesern in vielem fremd vorkommen wird: nicht nur handelt das Buch von Menschen im modernen Georgien, das sowieso schon für viele Deutschsprachige ein eher weißer Fleck auf der Landschaft ist.

Auch geht es um Themen, die wenig im Scheinwerfer der mitteleuropäischen Berichterstattung stehen: eine geschickte Verwebung der persönlichen und transgenerationalen Traumatisierungen als Folge des Abchasienkriegs in den 1990ern mit einem Familiendrama in der heutigen Zeit, bei dem ein Mädchen nach einem Schock des Allein-Gelassen-Werdens während eines Erdbebens in einen tiefen koma-ähnlichen Schlaf fällt.

Für dieses medizinische Phänomen gibt es einen Namen: es handelt sich um das Resignationssyndrom und es tritt hauptsächlich bei Flüchtlingskindern auf, deren Aufenthaltsstatus ungeklärt ist und die sich psychisch so tief verunsichert fühlen, dass sie unbewusst aus dieser gefährlichen Welt flüchten wollen, sodass ihr Bewusstsein sich auf unbestimmte Zeit verabschiedet.

Nia Kandelaki ist eine junge georgische Schauspielerin Anfang 30, verheiratet mit Demna, den sie eigentlich sehr liebt und der als Kind in den 1990ern mit einer Verwandten aus Abchasien in einen anderen Teil Georgiens flüchten musste. Vordergründig scheint Demna mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen, ist ein liebevoller Ehemann und Vater, geduldig und großzügig. Doch, für Nia als Mutter absolut unbegreiflich und unverzeihlich, hat er ausgerechnet, als es wirklich darauf angekommen wäre, als Vater in ihren Augen komplett versagt: als ein Erdbeben die Stadt erschütterte, ist er einfach davongelaufen und hat seine Tochter Gabriela alleine in der bebenden Wohnung zurückgelassen. Diese wurde körperlich zum Glück nicht verletzt, ist aber aufgrund des Resignationssyndroms nach dem Schock des Allein-Gelassen-Werdens in einen tiefen Schlaf verfallen, aus dem sie seit einem halben Jahr nicht aufgewacht ist.

Nia hat Demna wütend aus der Wohnung geworfen, hält die schlafende Tochter von ihm fern und will sich von ihm trennen. Selbst kümmert sie sich aufopferungsvoll – teilweise mit Unterstützung einer Pflegerin und ihrer Mutter für die Zeit, wenn sie selbst arbeiten muss –

Tag und Nacht um die Pflege der bewusstlosen Gabriela, während sie gleichzeitig versucht, den Lebensunterhalt der Familie zu sichern und für Rollen in ihrem Beruf als Schauspielerin vorsprechen geht. Da wird ihr überraschend tatsächlich eine wichtige Hauptrolle angeboten: die der Anna, einer jungen abchasischen Flüchtlingsfrau in den 1990ern, die aus eben dem Krieg flieht, aus dem auch Nias Mann Demna als Kind geflohen ist, worüber sie aber nie miteinander gesprochen haben.

Über weite Teile des Buches wechselt die Geschichte zwischen den zwei scheinbar unverbundenen Settings, die doch in der Tiefe so viel miteinander zu tun haben, was sich immer mehr zeigt: einerseits Nia in ihrer Rolle als Mutter, die sich um die schlafende Gabi kümmert. Andererseits Nia in ihrer Rolle als Schauspielerin, die die flüchtende und vom Krieg gezeichnete Anna spielt, und in dem sehr authentischen Filmsetting unter physischen und emotionalen Belastungen ein wachsendes Verständnis dafür entwickelt, was es bedeuten kann, alles zurücklassen und verzweifelt unter Lebensgefahr über die eisigen Berge flüchten zu müssen.

Wie wird sich diese Entwicklung Nias auf das Verhältnis auf ihre eigene Persönlichkeit, aber auch auf das Verhältnis zu ihrer Familie auswirken? Wie geht es mit ihrer Ehe weiter? Was liegt hinter Demnas scheinbar rätselhaftem, so rücksichtslos wirkendem Verhalten während des Erdbebens? Und gibt es Hoffnung für die kleine Gabriela, jemals wieder aus ihrem komatösen Zustand zu erwachen?

Mit all diesen Fragen und noch vielen weiteren beschäftigt sich dieses Buch. Wir lesen es aus Nias Perspektive und sind ganz nah an ihrer Wahrnehmung dran. Nia ist eine sehr fleißige, engagierte Frau, eine besorgte, aufopferungsvolle Mutter und tüchtige Schauspielerin. Besonders empathisch und mitfühlend ist sie erst einmal nicht, doch macht sie im Laufe des Buches durchaus eine interessante Entwicklung durch.

Insgesamt ist es ein spannendes Psychogramm einer jungen Frau, die in vielem kulturell sicherlich ganz anders geprägt ist, als wir es aus Mitteleuropa kennen, und noch viel mehr als das: ein Buch, das nachdenklich macht und aufrüttelt in Bezug auf die Wunden, die durch Kriege und die damit verbundenen Traumatisierungen auch in diesem Moment so vielen Menschen zugefügt werden und die noch jahrzehntelang Auswirkungen nicht nur auf diese Menschen selbst, sondern durch das Phänomen der transgenerationalen Traumatisierung und familiären Weitergabe von destruktiven Mustern auch auf ihre Nachfahren haben.

Das Buch liest sich unglaublich spannend und hat auf mich einen richtigen Sog ausgeübt beim Lesen: atemlos habe ich die Geschichte immer weiterverfolgt und beide Erzählstränge – sowohl der rund um die schlafende Gabi als auch das sehr anschaulich geschilderte Filmsetting am inszenierten Kriegsschauplatz – haben mich überzeugt, fasziniert und gefesselt. Auch sprachlich ist das Buch besonders: in einer Dichte und Eindringlichkeit geschrieben, die ihresgleichen sucht.

Hier Sprachbeispiele aus beiden Abschnitten:

Nia als aufopferungsvolle Mutter und ihr innerer und zum Teil auch hörbar verbalisierter Monolog an die schlafende Gabriela:

„Ich spreche heiter, so heiter ich kann. Diese Rolle habe ich bekommen – die Rolle meines Lebens – und ich spiele sie. Aber ich habe immer Angst, ich habe Angst vor jedem vergangenen Tag, denn es sind schon einhundertvierundachtzig Tage, seitdem du schläfst, du bewegst dich nicht und wirst immer schlaffer. Dein Körper ist erschlafft, Muskeln – kraftlos, Reflexreaktionen – abgebaut. Gabriela, bitte, wach auf“ (S. 8)

Im Vergleich dazu nun eine der vielen Szenen aus dem Filmdreh, bei dem Nia die flüchtende Anna spielt:

„Szene 40. Außenbereich. Tag. Fortsetzung. Vergangenheit.

Annas Nachbarhaus bei Sochumi.

Das Haus steht lichterloh in Flammen, lodert und bricht in sich zusammen. Dichte Rauchschwaden steigen in den Himmel. Vor dem Haus rollen gepanzerte Fahrzeuge vorbei. Soldaten mit Sturmgewehren sitzen obenauf. Menschen hasten durcheinander, ihre Habseligkeiten auf den Rücken geschnallt. Einige beladen Autos in hektischer Eile. Anna geht mit dem Kind in entgegengesetzter Richtung der Panzer. Sie nähert sich einem Auto, spricht mit dem Fahrer und steigt ein.“ (S. 159)

Ekaterina Togonidze ist definitiv ein Ausnahmetalent als Schriftstellerin und ich werde sehr gerne demnächst weitere Bücher von ihr lesen. Für mich ist das Buch eines der absoluten Lesehighlights dieses Jahres! Nebenbei habe ich auch so viel über Georgien, den Abchasien-Konflikt, das Resignationssyndrom, transgenerationale Traumatisierung, aber auch darüber, wie Filme gemacht werden können (und auch, wie sie vielleicht nicht gemacht werden sollten) gelernt.

Danke an den Septime-Verlag dafür, diese Autorin auf Deutsch übersetzt und das Buch somit auch deutschsprachigen Leserinnen und Lesern zugänglich gemacht zu haben. Leseempfehlung für alle, die ein ganz besonderes, spezielles, einzigartiges Buch lesen möchten!

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In deinem Schlaf

Rezensionen von MariasBooks:

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Novel Haven - Match of Fate von Anabelle Stehl

Tolles Buch!

Fake Dating meets Pro Gaming

Zum Buch
Match of Fate ist der 2. Teil der Novel Haven Trilogie aus der Feder von Anabelle Stehl. Das Buch ist im LYX Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe bereits den vorherigen Teil der Reihe gelesen und mir hatte dieser sehr gut gefallen, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Gestaltung
Das Buch ist ganz im Stil der Reihe mit einem gespaltenen Cover gestaltet, auf denen sich Illustrationen der Protas wiederfinden.
Das Buch ist aus der Sicht von den beiden Protas geschrieben udn wird entsprechend entweder mit einem angepassten Taylor Swift Zitat oder einem Gaming Zitat eingeläutet.

Charactere
Die Character an sich waren nett. Sie haben ihre Geschichte, ihre Vergangenheit und ihre Ziele. Aber irgenwie wirkten sich dennoch wie 0815 New Adult Romance Charactere. Man merkt, dass sie einfach nett und relateable sein sollen und dass nimmt ihnen etwas an Kanten. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht.

Was mir besonders gut gefallen hat, war der ruhige Schreibstil der Autorin. Er ist perfekt als gemütliches Buch zwischendruch zum Kopf ausschalten. Zudem fand ich es toll, dass in der Reihe das Thema Gaming in seinen Verschiedenen Facetten aufgegriffen und mit seinen guten und schlechten Seiten dargestellt wird. Und es gab keinen third act breakup, das paar hat kommuniziert und sich ihren Problemen gleich gemeinsam gestellt.

Was mir weniger gut gefallen hat, war wie schnell und unkompliziert ihre Probleme gelöst wurden. Aus Spoilergründen kann ich jetzt nicht ins Detail gehen, aber es gibt einfach Dinge, selbst mit ihrem ausgeklügelten Plan, dass diese nicht einfach so ohne Folgen bleiben. Zudem wird am Anfang des Buches immer wieder erklärt, wie schnell sie das Sponsoring verlieren könnten und dann hauen sie ein einfach eine Sache nach der nächsten Raus. Das war dann auf die Dauer dann doch etwas zu viel des Guten.

Nichtsdestotrotz ist das Buch genau das, was ich erwartet und erhofft habe, weshalb es auch die 5 Sterne gibt. Ich hatte Spaß beim Lesen und habe die Zeit genossen, was für mich in dem Falle die unrealistischen Dinge aufhebt. Das Buch ist ein New Adult Romance Buch und man bekommt genau das. Wer genau das möchte, wird mit diesem Buch Freude haben.

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Novel Haven - Match of Fate

Rezensionen von Shilo:

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Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice von Freda MacBride

Eine Regency Romance mit Ecken, Charme und Herz

Ich habe diesen Roman gern gelesen, auch wenn er für mich nicht in jedem Moment die Leichtigkeit entfalten konnte, die ich mir von einer Geschichte aus der Regency-Zeit wünsche. Die Erzählung um Lady Beatrice, die nach einem Unfall eine Narbe im Gesicht trägt und längst nicht mehr an Liebe glaubt, hat mich berührt.

Gerade weil sie sich in einer Welt behaupten muss, die von Äußerlichkeiten und gesellschaftlichen Erwartungen bestimmt ist, mochte ich sie als Figur sehr.
Der Beginn war für meinen Geschmack etwas ruhig, doch nach und nach findet die Geschichte ihren eigenen Rhythmus. Sobald Beatrice auf Francis trifft, entsteht eine lebendige Dynamik, die dem Roman spürbar guttut. Ihre Wortwechsel, die kleinen Gesten und das vorsichtige Annähern wirken natürlich und charmant. Ich mochte, wie er sie mit Geduld und feinem Humor aus ihrer Zurückhaltung lockt. Dabei spürt man, dass hinter der leichten Oberfläche mehr steckt als nur Romantik.
Freda MacBride versteht es, die Atmosphäre der Regency-Zeit einzufangen, mit all ihren Regeln, Zwängen und feinen gesellschaftlichen Spannungen. Besonders die stillen Beobachtungen über das Urteil der Gesellschaft und die Bedeutung des äußeren Scheins fand ich sehr gelungen. In manchen Momenten wird spürbar, wie einsam es ist, immer nur die Beobachterin zu sein.
Manches wirkte auf mich etwas modern oder zu glatt formuliert, doch das hat mein Lesevergnügen kaum gemindert. Auch wenn ich mir an einzelnen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht hätte, überwiegt der positive Eindruck. Gegen Ende fügt sich alles zu einer runden, freundlichen Geschichte, die auf leise Weise zu Herzen geht.
Zurück bleibt das Gefühl, eine unterhaltsame und liebevoll erzählte Regency-Romance gelesen zu haben, die vielleicht nicht in allen Punkten glänzt, aber mit offenem Herzen geschrieben ist. So wie ihre Heldin selbst. 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die romantische Geschichten mit Charme mögen.

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Mayfair Ladys - Drei Junggesellen für Lady Beatrice

Rezensionen von Goejos:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Bücher

In Leipzig treffen sich in den 30iger Jahren vier Freunde, Felix, Vadim, Julius und Eddie, regelmäßig in einem Antiquariat. Sie bilden eine verschworene Gemeinschaft und beginnen seltene Bücher zu stehlen und zu verkaufen. Sie nennen sich "Club Casaubon". Nötig hätten sie es nicht, sie stammen aus guten Häusern.

Gefährlich wird es, als sie immer größeres Risiko eingehen. Dann kommt auch noch ein Mädchen hinzu, Eva. 1945, nach dem Krieg, kommt Felix zurück nach Leipzig. Er ist inzwischen Amerikaner und soll als Bibliothekar geraubte Bücher katalogisieren. Leipzig ist zerbombt und der Rest des Clubs ist verschollen. Auch droht die Übernahme der Stadt durch die Russen, also muss er schnell handeln. er macht sich auf die Spur seiner Ex-Kameraden und sucht auch nach Eva. Das Buch wechselt in die 30iger Jahre zurück und dann wieder nach Kriegsende. Es erzählt von Liebe, Loyalität, Hass und Schuldgefühlen aus einer bewegten Zeit. Dem Autor gelingt es, all das in die spannende Handlung zu verpacken und den Leser in diese Zeit hinein mitzunehmen. Grandioses Buch.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von goejos:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Bücher

In Leipzig treffen sich in den 30iger Jahren vier Freunde, Felix, Vadim, Julius und Eddie, regelmäßig in einem Antiquariat. Sie bilden eine verschworene Gemeinschaft und beginnen seltene Bücher zu stehlen und zu verkaufen. Sie nennen sich "Club Casaubon". Nötig hätten sie es nicht, sie stammen aus guten Häusern.

Gefährlich wird es, als sie immer größeres Risiko eingehen. Dann kommt auch noch ein Mädchen hinzu, Eva. 1945, nach dem Krieg, kommt Felix zurück nach Leipzig. Er ist inzwischen Amerikaner und soll als Bibliothekar geraubte Bücher katalogisieren. Leipzig ist zerbombt und der Rest des Clubs ist verschollen. Auch droht die Übernahme der Stadt durch die Russen, also muss er schnell handeln. er macht sich auf die Spur seiner Ex-Kameraden und sucht auch nach Eva. Das Buch wechselt in die 30iger Jahre zurück und dann wieder nach Kriegsende. Es erzählt von Liebe, Loyalität, Hass und Schuldgefühlen aus einer bewegten Zeit. Dem Autor gelingt es, all das in die spannende Handlung zu verpacken und den Leser in diese Zeit hinein mitzunehmen. Grandioses Buch.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von Goejos:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Bücher

In Leipzig treffen sich in den 30iger Jahren vier Freunde, Felix, Vadim, Julius und Eddie, regelmäßig in einem Antiquariat. Sie bilden eine verschworene Gemeinschaft und beginnen seltene Bücher zu stehlen und zu verkaufen. Sie nennen sich "Club Casaubon". Nötig hätten sie es nicht, sie stammen aus guten Häusern.

Gefährlich wird es, als sie immer größeres Risiko eingehen. Dann kommt auch noch ein Mädchen hinzu, Eva. 1945, nach dem Krieg, kommt Felix zurück nach Leipzig. Er ist inzwischen Amerikaner und soll als Bibliothekar geraubte Bücher katalogisieren. Leipzig ist zerbombt und der Rest des Clubs ist verschollen. Auch droht die Übernahme der Stadt durch die Russen, also muss er schnell handeln. er macht sich auf die Spur seiner Ex-Kameraden und sucht auch nach Eva. Das Buch wechselt in die 30iger Jahre zurück und dann wieder nach Kriegsende. Es erzählt von Liebe, Loyalität, Hass und Schuldgefühlen aus einer bewegten Zeit. Dem Autor gelingt es, all das in die spannende Handlung zu verpacken und den Leser in diese Zeit hinein mitzunehmen. Grandioses Buch.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von Petra:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Leipzig die Stadt der Bücher

Leipzig 1930, vier junge Männer aus gutem Haus bilden eine verschworene Gemeinschaft, aus Langeweile stehlen sie Bücher, auch als eine Art Mutprobe gehen sie unnötige Risiken ein. Bis eine junge Frau ihre Freundschaft auf die Probe stellt. Kriegsende, Felix ist für die Amerikaner auf der Suche nach bibliophihlen Schätzen und wird aus diesem Grund zurück nach Leipzig geschickt.

Die Stadt die er vor fünfzehn Jahren verlies. Was ist damals passiert, warum ging er, hatte er eine Vorahnung, war er aus persönlichen Gründen schon in Gefahr?
Der Autor beschreibt die Stimmungen zu diesen verschiedenen Zeiten mit leisen Tönen, es geschieht nie etwas Großartiges, es sind immer die kleinen Geschehnisse die fesseln, die Beschreibung in den Vergleichen der Stadt, damals war es Nebel der durch die vielen Schornsteine entstand, Jahre später sind es die Trümmer die die Stadt unheimlich wirken lässt.
Der Erzähler lässt die Stimmung aus dem Buch heraus nach dem Leser greifen, faszinierend wird die Suche und die Sucht nach alten Büchern beschrieben. Eine Leidenschaft die ich als Lesende gut verstehen kann. Gleichzeitig erlebt man die Entwicklung von einem jungen Menschen der bisher oberflächlich gelebt hat, zu einem Mann mit Verantwortung mit, der geprägt von Schuldgefühlen versucht sich davon zu befreien.
Das Wissen um die geschichtlichen Hintergründe tritt in den Schatten einer Erzählung die voller diffuser Gefühle, Gedanken um Glauben, Wissen und Okkultismus ein buntes Kaleidoskop darstellt, die immer neue Bilder im Kopf hervor ruft. Es ist der vierte Band um das graphische Viertel, jeder ist unabhängig trotzdem darf es gerne mehr geben, denn Bücher sind einfach etwas Besonderes und Geschichten über sie sind ein Höhepunkt.
Die subtilen Fantasyaspekte, die feinen Krimielemente gepaart mit einer leisen Liebesgeschichte zusammen ein Gedicht.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von Lealein1906:

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Aufgeben können die anderen von Lena Johannson

Ein ganz wichtiges Buch

„Aufgeben können die anderen“ ist wirklich ein wunderbares und wichtiges Buch, darüber, wie sehr Frauen darum kämpften mussten, um Sport in der Öffentlichkeit zu betreiben und auch an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Ich habe mich sehr gefreut, über dieses spannende Thema zu lesen und gebe auf jeden Fall fünf Sterne.

Alice hat früh das Schwimmen und später auch das Rudern für sich entdeckt. Doch immer wieder muss sie als Frau, die sich in der Öffentlichkeit sportlich betätigt, rechtfertigen und verspotten lassen. Doch das treibt sie nur noch mehr an. Ihr Ziel: dass jede Frau den Sport ausüben darf, den sie möchte, wann und wo immer sie möchte, und die Öffnung aller Sportarten der Olympischen Spiele für Frauen. Doch der Weg ist steinig und weit, zumal sie auch persönliche Unglücke zu verkraften hat. Führt von Frankreich nach England und wieder zurück.
Die Geschichte von Alice zu verfolgen, hat sehr viel Spaß gemacht, es sind gute Ausschnitte gewählt, um ihre Lebensgeschichte, ihre Motivation, ihren Kampf zu erzählen. Sie ist eine ganz besondere Frau, die ich davor noch nicht kannte, und ich bin froh, dass ich das nun tue. Sie ist ein Vorbild für alle.
Ich habe schon mehrere Bücher von Lena Johansson gelesen, ich mag ihren Schreibstil und ihre akribischen Recherchen, dass sie starke Frauengeschichten wieder lebendig werden lässt. Diese Lebendigkeit spürt man durch den ganzen Roman, fiebert mit Alice mit, ist erschüttert über das damalige Frauenbild in der Öffentlichkeit. Kaum vorstellbar, was für uns heutzutage einfach normal ist, ich danke diesen Frauen, die damals so mutig vorangegangen sind, und der Autorin, dass sie genau darüber schreibt.
Dieses Buch gibt allen Frauen Kraft, an sich und ihre Leistungen zu glauben und sich nicht unterkriegen zu lassen, ich kann das Buch deswegen nur herzlich weiterempfehlen und freue mich auf weitere Bücher in dieser Reihe „Sternstunden der Frauen“ und von Lena Johansson.

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Aufgeben können die anderen