Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vobabooks:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
Gelungenes Finale
Auf den letzten Band der Maya-Topelius- Reihe von Sandra Åslund habe ich schon ganz gespannt gewartet. Es geht nach Kalmar in Småland, Mayas Heimat. Und es wird spannend mit einer toten Journalistin, Rechtsextremismus im zweiten Weltkrieg mit Verbindungen zum Nationalsozialismus sowie in der Gegenwart, und Mayas früher verschwundenen Mitschülerin.
Ein spannender Krimi mit verschiedenen Erzählsträngen. Angenehm, fix und interessant zu lesen mit einem packenden schwedischen Setting und vielen kleinen lokalen Details. Besonders die „Nebengeschichten", die sich durch die ganze Reihe ziehen, fand ich auch wirklich fesselnd. Ich habe gerne mitgerätselt und fand es gelungen, wie die Stränge zusammenfinden und wie auch tiefere aktuelle Themen ihren Platz finden. Ein gelungenes Finale für die Fans der Maya-Topelius-Reihe.
Rezensionen von peppi:
Aufgeben können die anderen von Lena Johannson
Frauen bei Olympia
In ihrem Roman "Aufgeben können andere" erzählt die Autorin Lena Johannson die Geschichte der Französin Alice Milliat. Alice liebte den Sport Neben dem Rudern liebte sie auch Schwimmen und Hockey. Aber das allein reichte ihr nicht, sie wollte auch auf internationaler Bühne zum Wettbewerb antreten Allerdings bekommt sie vom Olympischen Komitee eine Absage, denn zu Beginn des 20.
Jahrhunderts galt Frauensport noch als unschicklich.
Alice kämpft trotz persönlicher Traumata weiter für den Frauensport. Da Frauen bei Olympia für das IOC und Gründer Baron de Coubertin undenkbar sind, organisierte die Sportpionierin kurzerhand 1922 die Olympischen Spiele nur für Frauen.
Diesen Teil der Sportgeschichte kannte ich noch nicht und fand die Fakten dazu sehr interessant. Alice als Person blieb mir aber fremd, es gelang mir nicht eine Beziehung zu ihr aufzubauen.
Lesenswert für alle, die sich für Sportgeschichte interessieren.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Du bist frei, anders zu leben von John Ortberg
Sehr lehrreich, tiefgründig und alltagsnah
John Ortberg ist durch dieses Buch zu einem meiner Lieblingsautoren für christliche Sachbücher avanciert. Die Schritt für Schritt Erklärungen in diesem Buch sind nicht nur nachvollziehbar und verständlich erklärt, sie sind auch sehr hilfreich. Viele hier angesprochene Themen waren für mich persönlich augenöffnend.
Der Autor hat mich daran erinnert, wie wichtig mein Vertrauen auf Gott ist. Und damit meine ich, dieses Gefühl von sich richtig fallen lassen und einfach darauf vertrauen, dass Gott es gut mit uns meint.
Vor allem die Themen bezüglich der Willenskraft und rund um das persönliche Versagen, waren für mich hilfreich und sehr wertvoll. Das Buch hat regelrecht zu mir persönlich gesprochen.
John Ortberg zeigt in diesem Buch in 12 Schritten wie man die persönliche Situation verändern, verbessern und hoffnungsvoll leben kann. Das Buch ist sehr weise, aber auch sehr verständlich geschrieben. Der Autor hat unglaublich viel Lebenserfahrung mit verletzten und gekränkten Seelen. Seine Herangehensweise an den Wurzeln der Probleme, die Darstellung der Lösungen und die Erinnerung an das Vertrauen auf Gottes Wirken, machen dieses Buch für mich sehr wertvoll.
Es ist eines dieser Bücher, welches ich bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen möchte. Daher von mir eine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von buch4ever:
The Final Wife von Jenny Blackhurst
guter Thriller mit ein paar Schwächen
Worum geht es?
Nachdem der charmante, aber toxische Schönheitschirurg Luke Whitney ermordet wird, gesteht seine Frau Anna die Tat, kann sich aber an nichts erinnern. Die Ermittlungen enthüllen schnell, dass Lukes Frauen alle Grund zur Rache hatten. Was als einfaches Geständnis beginnt, entpuppt sich als hochkomplexer Racheplan.
Meine Meinung
Der Thriller kommt zunächst etwas schleppend in Fahrt, entwickelt dann aber relativ schnell einen fesselnden Spannungsbogen. Jenny Blackhurst beweist ein gutes Händchen für die atmosphärische Schilderung und einen flüssigen Schreibstil, der das Lesen sehr angenehm macht.
Das Highlight ist die clevere Konstruktion des Mordfalls und ein Überraschungseffekt. Die Kapitel werden aus der Perspektive der jeweiligen Frauen erzählt, dadurch ist die Story auch sehr wendungsreich. Die Charaktere sind fast alle sehr vielschichtig und interessant. Ausser Rebecca, sie bleibt blass und wirkt auf mich mitunter ein bisschen nervig.
Das Cover ist fast schon etwas zu schlicht und dunkel gehalten. Wiederum wirkt genau das sehr geheimnisvoll und passt hervorragend zur Story.
Fazit
Der Thriller ist gut, aber kein absoluter "Pageturner", da es ein paar Schwächen gibt. Rebecca blieb etwas blass und konnte mich definitiv nicht überzeugen. Pippa hingegen ist interessant, wird aber leider etwas zu spät in die Handlung eingebracht. Es war nicht alles rund. Trotzdem wurde ich gut unterhalten, konnte miträtseln und wurde öfter in die Irre geführt.
"The Final Wife" ist ein solider Thriller mit einer Leseempfehlung.
Rezensionen von Katzenmicha:
Ungezügelt von Susanne Fröhlich
...war wieder sehr unterhaltsam
Nun ist es schon der dreizehnte Roman um die Kult-Heldin Andrea Schnidt.Die 60jährige Andrea erfährt von ihrer Tochter Claudia, wie erfolgreich New Romance Bücher sind. Da sie zur Zeit arbeitslos ist,und noch keine Lust auf Rente hat,kommt ihr eine Idee,einen Neustart als Autorin zu wagen.Sie will einen Old Romance Roman für reifere Leserinnen schreiben,und hofft damit das schnelle Geld zu machen.
Der Verlag macht ihr die Vorgabe,mit mehr Pepp -erotische Würze,in dem Roman zu arbeiten. Andrea muß dazu recherchieren,das macht sie zu großen Teilen im Internet.Und bei ihrer Freundin Heike, die sie zu einem Besuch nach München einlädt.Nebenbei steht Andrea ihrem geliebten 90-jährigen Schwiegervater Rudi zur Seite, der sich vorgenommen hat, sein Leben mit gesunder Ernährung, Sport zu verlängern.Und auch die beiden Enkelsöhne iher Tochter Claudia verlangen nach Andreas Aufmerksamkeit.Das ist gar nicht so einfach, müssen doch Claudias strikte Anweisungen genau beachtet werden….
Die Autorin Susanne Fröhlich hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Mit ihrem Schreibstil bringt sie den Leser zum schmunzeln.Im mittlerweile 13. Buch der Reihe kann man super einsteigen, ohne die vorherigen Bücher alle gelesen zu haben.Ob gerade aktuelle, Themen, Trends oder Lebenssituationen, fühlt sich gleich ertappt-als wäre man es selber.Ich hatte viel Freude beim lesen,sehr gerne 5 Sterne.Und noch mehr so humorvolle Geschichten Andrea Schnidt.
Rezensionen von Emmmbeee:
Der Absturz von Édouard Louis
Hoch geflogen, abgrundtief gefallen
Gleich im ersten Satz auf den Tod eines Familienmitglieds zu kommen, scheint eine französische Sache zu sein. Oder Édouard Louis hat sich ein Beispiel an großen Landsmännern (Victor Hugo, Albert Camus) genommen. Er erzählt von seinem älteren Bruder seit dessen Jugend, den hochfliegenden Träumen, überaus positiven Ansätzen, dann vom immer wiederkehrenden Scheitern, von der Vergeblichkeit, den Tiefschlägen.
Louis erzählt im letzten Teil seiner Familiengeschichte zugleich distanziert und mitfühlend, einerseits weil er die Lebensvoraussetzungen in seinem engsten Umfeld genau kennt und ebenfalls durchlitten hat. Er selbst jedoch durfte mehr Möglichkeiten und Bildung erfahren und hat sich emporgekämpft. Andrerseits sind es seine Nächsten, seine engste Familie, besonders geht es immer auch um seine geliebte Mutter. Mir drängt sich mit jedem Lesen eines seiner Bücher der Vergleich mit Annie Ernaux auf, die ja auch nicht auf Rosen gebettet war und ähnlich schonungslos und klar auf sich selbst und ihre Familiengeschichte blickt und von ihr berichtet. Frankreich, und besonders sein Norden, ist keineswegs eitel Sonne, amour und Badeurlaub, sondern gibt seinen Menschen größtenteils harte Unterlagen für einen Start ins Leben. Wer da nicht gefestigt ist, gerät leicht unter die Räder.
Édouard Louis zeigt deutlich, dass er oft eine berechtigt große Abneigung gegen seinen toten Bruder hatte. Gleichzeitig leuchtet aber auch viel Liebe und Verstehen aus den Seiten. Große Träume, die immer wieder an der harten Realität zerschellen müssen, schneiden auch ins Herz der Familie. Fakt Nr. 1 (bis 16) nennt es der Autor, wenn er auf konkrete Vorkommnisse zu sprechen kommt, immer wieder schiebt er Bemerkungen ein und versucht so, allen Aspekten gerecht zu werden. Er schreibt, ebenso wie Nobelpreisträgerin Annie Ernaux, völlig schnörkellos, nüchtern, in einfachen Sätzen und in transparenten Bildern. Vielleicht gehen die Bücher der beiden deshalb so nah.
Mir hat die Ehrlichkeit gut gefallen, das Illusionslose, Deutliche, Ungeschminkte. Ja, so hart und kalt ist das Leben eben auch, und das in nächster Nachbarschaft. Gewiss keine leichte Strandlektüre, aber man weiß nie, durch welche Umstände man in eine ähnliche Lage geraten kann. Ein Lese-Muss für aufmerksame Menschen unserer Zeit!
Rezensionen von liesmal:
Marzipan und Winterküsse von Frieda Lamberti
Leichte, warmherzige Unterhaltung
Es könnte so schön sein! Linda ist als Souschefin in einem Lübecker Restaurant sehr beliebt. An ihrem Verhalten gegenüber den Gästen und vor allem auch den Mitarbeitenden ist zu sehen, dass sie ihren Beruf mit Freude und ganz viel Herz und Nächstenliebe ausübt. Doch leider wird ihr mit Hagen ein Chefkoch vor die Nase gesetzt, der sich nicht nur bei den Gästen unbeliebt macht, sondern auch das Personal schikaniert.
Schlimm, wie ein einziger Mensch so viel Unheil anrichten kann, dass einem der Spaß an der Arbeit vergeht! Linda muss kämpfen!
Die Autorin Frieda Lamberti hat sich eine Geschichte ausgedacht, in der es nicht nur schön und friedlich zugeht, die aber trotzdem humorvoll und leicht geschrieben ist. Natürlich gibt es jede Menge Überraschungen, einige Verwicklungen und – wie es der Titel schon ahnen lässt – auch etwas fürs Herz.
Mir gefällt es, ab und zu eine solche herzerwärmende Geschichte zu lesen, die wunderbar in die Zeit passt und die oft trübe Herbststimmung einfach wegpustet.
Wer so wie ich manchmal ein leichtes Buch lesen möchte, dass einen nur so durch die Seiten fliegen lässt, dann empfehle ich sehr gern „Marzipan und Winterküsse“. Für ganz viel Spaß und großes Lesevergnügen kann ich garantieren auf dem Weg in die winterliche Zeit.
Rezensionen von Streiflicht:
Einfach backen mit Sauerteig von Christina Bauer
Sauerteig ganz einfach
Ich backe schon seit Jahren selbst Brot und auch sonst gerne Kuchen, Plätzchen und so weiter. Aber Sauerteig ist immer so eine Sache für mich gewesen, die mir irgendwie geheimnisvoll und schwierig erschien. Alleine das Ansetzen und Pflegen des Sauerteigs, aber auch das Backen damit ... Von Christina Bauer habe ich schon zwei Bücher und auch vieles von ihrer Webseite nachgebacken.
Das hat immer alles bestens funktioniert und war nicht kompliziert. Daher dachte ich, dass nun die Zeit für Sauerteig reif ist und wollte das mit ihrem neuen Buch auch gleich testen. Und was soll ich sagen? Es funktioniert und ich bin froh und stolz zugleich!
Das Buch ist wieder sehr anschaulich, mit guten und hilfreichen Tipps und Tricks. Es beginnt ganz von vorne mit er Geschichte und Herstellung des Sauerteigs, beschreibt, was man dabei beachten muss und vieles, vieles mehr. Ich habe mich mit Begeisterung durch die ganzen Infos gelesen, ich mag es, wenn ich weiß, womit ich mich beschäftige und auch noch mehr darüber erfahre. Wie schon auf dem Cover steht, sind "alle Basics gelingsicher und Schritt für Schritt erklärt". Gerade für Einsteiger in das Thema wirklich hilfreich.
Hat man sich in die Materie vertieft und eingelesen, kann es auch schon mit dem Backen losgehen. 60 Rezepte für Brot, Gebäck und sogar Süßes werden vorgestellt. Gar nicht so leicht, sich da zu entscheiden. Neben klassischem Brot, das wir in Varianten mit Sauerteig sehr lieben, war ich besonders von den süßen Rezepten angetan. Mir war vorher nicht so klar gewesen, was man alles mit Sauerteig machen kann und ich bin begeistert von der Vielfalt! Wer gerne backt und sich mit Sauerteig austoben will, wird mit diesem Buch sehr glücklich werden!
Rezensionen von Streiflicht:
Legende der Schattenwächter - Kampf um die magischen Schlüssel von Lars Meyer
Magische Lektüre
Dieses Buch hat mich schon auf den ersten Blick angesprochen und neugierig gemacht. Sowohl der Titel, als auch das Cover und die Kurzbeschreibung haben mir Lust auf die Geschichte gemacht. Auf die schwarze Katze mit den Flügeln war ich besonders gespannt! Ich bin eine Krimi- und Thrillerleserin, aber ich lese auch immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher, vor allem aus dem Bereich Fantasy.
Dieses Buch ist wirklich ein Sahneschnittchen und auch für Erwachsene sehr gut zu lesen und extrem spannend. Ein Highlight in diesem Lesejahr 2025!
Anfangs lernen wir Armin kennen, der sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt. Er lebt in Hamburg und ernährt sich und seinen Vater durch Gelegenheitsjobs - bis ihm eines Abends jemand auflauert. Danach überstürzen sich die Ereignisse regelrecht und er erbt auch noch ein geheimnisvolles Anwesen. Was es dort alles zu entdecken gibt, ist nicht nur für ihn ein Rätsel und ein großes, magisches Abenteuer, sondern auch für die Leser. Ich bin regelrecht durch die Seiten gerast, weil ich das Buch so toll fand und immer unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht! Und natürlich auch die Frage, was es mit der schwarzen, geflügelten Katze auf sich hat. Haru ist jedenfalls meine Lieblingsfigur geworden ... Du willst mehr wissen? Kann ich verstehen und das Buch wärmsten empfehlen!
Rezensionen von Streiflicht:
Der Buchladen am Ende der Welt von Ruth Shaw
Interessantes, wildes Leben
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich einerseits Neuseeland neugierig macht (alle, die ich kenne, die dort waren, haben es geliebt!), andererseits auch das Thema Buchladen, Bücher und die Liebe zum Lesen. Auch das Cover hat mir auf den ersten Blick gefallen, es macht richtig Lust auf das Buch.
Ein bisschen schade fand ich, dass der Buchladen gar nicht so eine große Rolle spielt, deswegen habe ich einen Stern abgezogen.
Ansonsten aber liest sich das Buch gut und auch sehr rasch. Es ist interessant, Ruths Lebensgeschichte nachzuverfolgen, die so heute vermutlich nicht mehr funktionieren würde. Auch wenn sie sich zum Teil selbst das Leben schwer gemacht hat und auch immer wieder vor ihrer eigenen Vergangenheit und ihren Gefühlen geflohen ist, konnte ich ihre Rastlosigkeit verstehen. Sie hatte kein einfaches Leben und ich fand es toll zu sehen, dass sie mit Lance dann doch noch ihren Anker gefunden hat und nun mit ihren Buchläden ein zufriedenes, glückliches Dasein führt.
Besonders gut gefallen haben mir die Anekdoten aus dem Buchladen, die immer wieder in die Memoiren eingestreut sind. Das sind herrliche Unterbrechungen der manchmal auch schweren Lebensgeschichte dieser besonderen Frau, die mich immer wieder zum Lächeln gebracht haben. Die vielen Begegnungen im Buchladen sind einfach schön, gerade auch die tierischen. Nun bin ich sehr gespannt auf das zweite Buch von Ruth und wie ihr Weg weiterging!











