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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Astrid:

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Mord im Grand Alpine Hotel von Agatha Christie; Lucy Foley

Eine Hommage!

Ich habe mich gefreut auf den neuen Agatha-Christie-Roman, der eigentlich ein Lucy-Foley-Roman ist, aber mit Miss Marple daherkommt – ganz so, als wäre Mrs Christie noch am Leben und hätte diesen Krimi geschrieben. Und ich habe mich nicht umsonst gefreut!

Zum Inhalt mag ich nichts verraten. Der Klappentext muss interessierten Lesenden genügen, um Feuer zu fangen.

Aber zum Stil möchte ich schon etwas sagen.

Dadurch, dass die einzelnen Kapitel jeweils einer bestimmten Akteurin oder einem bestimmten Akteur gewidmet sind – klar erkennbar schon an der Benennung –, erhält man als Lesender stets Einblicke in die Gedankenwelt der jeweiligen Person. Allerdings immer nur gerade so viel, dass das Miträtseln weiterhin Spaß macht. Denn zu viel darf natürlich auf keinen Fall verraten werden.

Ich gestehe: Ich hatte zahlreiche Verdächtige, die mir nach und nach abhandenkamen, weil sie selbst ihrem Mörder zum Opfer fielen. Und obwohl sich die Welt der möglichen Täter dadurch langsam, aber sicher ausdünnte, blieb das Ende überraschend. Denn die scharfsinnige und ausgesprochen unauffällige, dafür umso bessere Beobachterin Miss Marple lässt sich bei ihren Ermittlungen nicht ablenken – und kommt der Wahrheit unbeirrbar auf die Spur.

Das Buch ist eine würdige Nachfolge und ist sprachlich nicht 'altmodisch', auch wenn die Handlung 1950 spielt.

Für mich eine äußerst kurzweilig verfasste Hommage an Agatha Christie und ihre legendäre Ermittlerin.

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Mord im Grand Alpine Hotel

Rezensionen von .:

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Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger

Ich wollte Oakfell gar nicht mehr verlassen

Ich glaube, ich habe mich selten so schnell in ein Buch und seine Atmosphäre verliebt wie in Oakfell Autumn Nights. ???????? Dieses Buch hat sich einfach wie eine warme Umarmung angefühlt und ich wollte gar nicht mehr aus Oakfell weg.

Everlee und Cooper haben mein Herz wirklich komplett erwischt.

Ihre Geschichte war für mich so unglaublich emotional, weil man von Anfang an spürt, wie viel sie einander bedeuten. Sie kennen sich schon so lange, haben so viel miteinander erlebt und trotzdem steht diese eine Sache zwischen ihnen, die alles verändert hat. Durch die Rückblicke setzt sich ihre gemeinsame Geschichte Stück für Stück zusammen und ich war die ganze Zeit so neugierig, was damals eigentlich passiert ist.

Ich habe die beiden einfach so geliebt. Ihre kleinen Momente, ihre Vertrautheit und diese ganz besondere Verbindung zwischen ihnen haben mich mehr als einmal zum Lächeln gebracht. Gleichzeitig gab es aber auch einige Momente, bei denen mein Herz einfach wehgetan hat. ????

Und dann diese Herbststimmung! Ich wollte beim Lesen sofort durch bunte Blätter spazieren, mich in eine Decke kuscheln und Pumpkin Spice Latte trinken. Die ganze Festwoche in Oakfell fand ich so schön und besonders, dass ich am liebsten selbst dort gewesen wäre.

Auch Everlees Familie ist einfach grandios. Chaotisch, laut, herzlich und genau die Art von Familie, bei der man sich sofort wohlfühlt. Ich hätte wirklich gerne noch viel mehr Zeit mit ihnen verbracht.

Mimi Heeger hat hier für mich eine ganz besondere Geschichte geschaffen. Cozy, emotional, romantisch und mit so viel Herz. Ich habe gelacht, mitgefühlt und mein Herz an Everlee und Cooper verloren.

Für mich definitiv ein absolutes Jahreshighlight!

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Oakfell Autumn Nights

Rezensionen von bus:

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Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall von Gina Mayer

tierische Ermittler

Bisher standen nur die tollen, aufregenden Pferdegeschichten der Autorin im Bücherregal der Kinder.
Aber jetzt haben auch die "heimlichen Haustier-Helden" ihren Platz darin gefunden.

Eine tierisch-tolle Detektivgeschichte mit ganz besonderen Ermittlern.
Die kleinen Nager Zwerghamster Mütze, zwei immer hungrige Meerschweinchen und eine kluge Ratte geben alles, um der Lösung des Falls auf die Spur zu kommen!

Dieses sehr schön gestaltete Kinderbuch aus dem Ravensburger-Verlag ist ein kleiner Leseschatz.

Mit Inhaltsverzeichnis, tollen Illustrationen, lustigen und aufregenden Ereignissen und sympathischen Figuren, in denen sich manch einer vielleicht wiedererkennt, ist das Buch perfekt. Es macht richtig Spaß darin zu schmökern und alles genau mitzuerleben

Perfekt zum Vorlesen und für Erstleser geeignet.

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Die heimlichen Haustier-Helden, Band 1 - Ein vernagter Fall

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The Poison Daughter von Sheila Masterson

Tödliche Magie

Was für eine Geschichte! ???? Trotz der fast 900 Seiten hat mich das Buch von Anfang an gepackt und ich wollte ständig wissen, wie es weitergeht.
Harlow hat eine außergewöhnliche und gefährliche Gabe, die sie trotzdem dafür einsetzt, andere Frauen zu schützen. Ich mochte sie als Protagonistin unglaublich gerne, weil sie stark, mutig und selbstbewusst ist, dabei aber trotzdem sehr menschlich bleibt.

Besonders begeistert hat mich die Dynamik zwischen Harlow und Henry. Die beiden misstrauen sich, haben ihre eigenen Geheimnisse und Ziele und trotzdem ist diese Anziehung zwischen ihnen von Anfang an spürbar. Ihre Entwicklung fand ich richtig gelungen und die Mischung aus Spannung, Gefühl und Spice hat für mich einfach perfekt funktioniert. ❤️
Auch das Magiesystem und das Worldbuilding konnten mich überzeugen. Die verschiedenen Gaben, Auren und Gottheiten waren spannend und haben der Geschichte etwas Besonderes gegeben. Dazu kamen jede Menge Intrigen, Geheimnisse und Wendungen, sodass ich beim Lesen immer wieder überrascht wurde.
Kyrin, Henrys Wolf, war für mich übrigens ein kleines Highlight. ????
Lediglich die teilweise sehr langen Kapitel waren nicht ganz meins. Ansonsten habe ich wirklich kaum etwas auszusetzen.

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The Poison Daughter

Rezensionen von Pearl:

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Die Flussfrau von Tanja Weber

Über das Leben einer außergewöhnlichen Frau

Die Flussfrau ist Liz die einen Lasten- Kahnführer heiratet und alles über den Beruf lernt. Als ihr Mann durch einen Unfall bei einem Zusammenstoß mit einem andern Schiff stirbt, übernimmt Liz den Kahn, nachdem sie die Kapitänsprüfung abgelegt hat. Das mit Bravur in einer Männerwelt, wo als Frau überhaupt nicht akzeptiert wird.

Das wird ihr auch bei der Erhaltung von Frachtaufträge am Anfang nicht leicht gemacht. Doch sie setzt sich durch und lebt von da an nur noch für ihr Schiff Die Heidi. Ihr Mann war kein liebevoller Mann, der sie sogar schlug und deshalb will sie auf dem Schiff allein die Chefin sein. Doch irgendwann verliebt sie sich in einen Griechen mit dem sie lange zusammen ist, er arbeitet für sie auf dem Kahn, bis er aus Heimweh zurück in seine Heimat geht.
Fazit:
Eine interessante Geschichte über die Arbeit auf einem Lastenkahn, einer Familiengeschichte die auf einem Bauernhof beginnt, denn dort wird Liz geboren, bis zum Aufstieg einer Kapitänin auf dem geerbten Schiff ihres Ehemannes. Sehr schön wird hier die Natur auf und im Wasser, sowie an den vorbeiziehenden Ufern beschrieben, womit sich Liz sehr verbunden fühlt. Der Schreibstil ist gut und einfühlsam und die Handlung manchmal etwas traurig. Ein gelungene Geschichte die berührt.

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Die Flussfrau

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Willow-Falls-Reihe, Band 3 - Wait For Me in Willow Falls von Greta Milán

Cosy Romance für kalte Tage

Ich glaube, ich habe genau das richtige Buch für den Herbst gefunden.
Die Geschichte rund um Reese und Owen hat mich vor allem durch ihre Atmosphäre abgeholt. Das Setting in Willow Falls, das Cottage und die herbstliche Stimmung haben sich unglaublich gemütlich angefühlt. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig und leicht zu lesen, gleichzeitig aber auch gefühlvoll.

Besonders die kleinen Beschreibungen haben dafür gesorgt, dass ich richtig in der Geschichte angekommen bin.
Reese mochte ich als Protagonistin sehr gerne. Sie ist selbstständig, versucht alles alleine zu bewältigen und hat ihre Gefühle für Owen jahrelang verdrängt. Dadurch konnte ich ihre Gedanken und ihr Verhalten wirklich gut nachvollziehen. Auch Owen fand ich interessant, vor allem weil zwischen den beiden von Anfang an diese unausgesprochene Spannung vorhanden ist.
Die Beziehung der beiden entwickelt sich schön langsam und fühlt sich dadurch nicht überstürzt an. Gerade ihre gemeinsame Vergangenheit macht die Geschichte für mich noch interessanter, weil immer dieses Gefühl mitschwingt, dass zwischen ihnen eigentlich schon viel länger etwas ist.
Insgesamt war das für mich eine sehr cozy Herbstgeschichte mit einer schönen Romance, sympathischen Charakteren und einem Schreibstil, der sich einfach angenehm lesen lässt. Kein Buch, das mit unnötigem Drama überladen ist, sondern eher eines, bei dem man sich zurücklehnen und in die Geschichte fallen lassen kann.

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Willow-Falls-Reihe, Band 3 - Wait For Me in Willow Falls

Rezensionen von C. P.:

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton

Ein Raubzug für die Gerechtigkeit

Justus‘ Problem heißt Randolf, ist sein Patenonkel und der mutmaßliche Mörder seiner Eltern. Justus selbst hat den tödlichen Unfall schwerverletzt überlebt; jetzt ist der 17-jährige reicher Erbe eines Pharmakonzerns, auf den sein betrügerischer Patenonkel scharf ist. Und dessen Pläne sind überaus perfide.

Um Randolf das Handwerk zu legen, bevor Justus seinen 18. Geburtstag feiert und alles verliert, benötigt er jedoch Hilfe. Zeit für die Masterminds!

"GRANDPA, BRAIN!", flüsterte sie. "Wir haben ein Problem ..." (Zitat S. 44)

Die Masterminds bestehen aus den 5 Personen, die auch auf dem Cover abgebildet sind. Und natürlich erhält jede Person ihren eigenen Codenamen: GRANDPA (der Bodyguard und als einziger kein Teenager), BRAIN (der hochintelligente Justus), OWLY (die Hackerin), PHANTOM (der Fassadenkletterer und Dieb) und PARIS (die Cousine mit nützlichen Social Skills).
Zum Aufwärmen startet der Roman auch gleich mit ihrem ersten Einsatztag, für den sie sich einen ausgefallenen Plan zurechtgelegt haben. Man ist also sofort mittendrin in der Handlung; von amüsant bis brenzlig ist alles vertreten, die eingesetzten Tricks sind simpel, aber effektiv. Abwechselnd hierzu gibt es chronologisch aufeinanderfolgende Rückblenden, in welchen man zunächst Justus und seine Situation kennenlernt, bevor das ziemlich ungleiche Team sich zusammenfindet.
Das Buch lebt stark von den Charakteren, ihren Plänen, Misserfolgen und Improvisationen. Gewalt hat der Autor in seinem Jugendthriller nur gering dosiert, wenn auch nicht ganz darauf verzichtet, sofern für die Handlung notwendig. Mir haben Idee sowie Umsetzung richtig gut gefallen. Nach dem sehr handlungsstarken Einstieg in den Roman haben mich die ersten Szenen der Rückblenden (die einen eher emotionalen Schwerpunkt haben), richtig hibbelig auf die nächsten Heist-Szenen gemacht; ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Natürlich ist das Ganze nicht Hollywood, sondern Frankfurt/Main, und die fünf sind keine vollausgebildeten Profis; umso spannender ist es da mitzufiebern, wenn sie in ausweglos scheinende Situationen geraten.
Der Heist-Thriller überzeugt durch Action, Spannung, Tricks und Improvisationen, die Charaktere sind abwechslunsgreich gestaltet, haben ihre Stärken und Schwächen und vielleicht auch ihre Geheimnisse. Ich kann das Abenteuer der Masterminds allen Jugendlichen sowie Erwachsenen empfehlen, die Lust haben, einem perfiden Bösewicht auf unkonventionelle Art das Handwerk zu legen.

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Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder

Rezensionen von kabo16:

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Lotta liebt den Wald von Sandra Grimm

Erstes Naturbuch

Lotta liebt den Wald ist unser erstes Buch aus dieser Reihe und wir sind begeistert. Die Natur ist hier mit originalen Fotos zu sehen. Alle Lebewesen wie Menschen und Tiere sind illustriert. Für beides ist Katja Senner zuständig. Es passt beides erstaunlich gut zusammen.
Die Texte stammen von Sandra Grimm.

Es sind längere Texte, die sehr viel Wissen vermitteln. Für 2-Jährige Kinder noch etwas zu lang, aber wenn man sich eine Seite oder eine Jahreszeit heraus sucht, dann geht das prima.
Wie z. B. die Seite mit dem Frosch am See. Das kennen viele Kinder nach diesem heißen Sommer. Und die Libelle, über die es einen extra Kasten mit einer kurzen Erklärung gibt, haben wir tatsächlich gesehen. Leider keinen Frosch.
Die kleinen Kästchen auf jeder Doppelseite mit "Wusstest du?" sind auch für ältere Kinder interessant, auch für den Vorleser.
Mit Lotta geht es durch alle Jahreszeiten durch den Wald in passender Kleidung, und immer ist ihr Hund Zottel mit dabei. Zottel wurde immer vor dem Lesen gesucht und gefunden. Alle Figuren sehen sehr freundlich aus.
Definitiv werden es zum Nikolaus oder Weihnachten mehr Lotta-Bücher werden.

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Lotta liebt den Wald

Rezensionen von tinten_fischchen:

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Berliner Flair von Joseph Roth

Authentischer Blick auf das Berlin der 20er und 30er Jahre

Joseph Roth kannte ich bisher nur als Romanautor. Die von BeBra Verlag unter dem Titel “Berliner Flair” herausgegebene Sammlung von Essays und Zeitungsartikeln zeigt eine unbekannte Seite des Schriftstellers. Teils beißend, teils poetisch wirft Roth einen ungeschönten, authentischen Blick auf das Berlin der Zwischenkriegszeit.

Das lesenswerte Nachwort von Ingrid Feix beginnt mit dem Satz “Joseph Roth war kein Berliner”. Dies erklärt auch die Distanz, aus der Roth erzählt.

Die Texte kreisen hauptsächlich um gesellschaftliche und politische Themen. Dazu zählen auch Sportereignisse, der technische Wandel und Alltagsbeobachtungen. Vieles regt zum Nachdenken an, mancher seiner messerscharfen Einsichten kann man auch auf unsere heutige Zeit ummünzen. Siehe “Das ganz große Warenhaus”. Durch die Vielfalt an Themen ist für alle etwas dabei und man kann einiges mitnehmen.

Nicht immer sind die Texte leicht zu lesen. Seien es nun alte Begriffe, die in der Ausgabe nicht erklärt werden, oder speziell Berliner Gebäude. Sowie historische Ereignisse. Manchmal wäre eine Einordnung schön gewesen. So bleibt es nun beim Leser zu recherchieren. Da das Buch sich aber an Leute richtet, die Interesse an einem authentischen Bild der damaligen Zeit haben, ist das nicht zu viel verlangt.

Die Texte bringen einen zum Staunen, zum Nachdenken, Vermögen zu berühren und sorgen hie und da auch für Lacher. Roth zeigt aber auch Abgründe auf. Beinahe schon prophetisch sah Roth schon sehr früh die Gewalt und das Grauen, das vom Nationalsozialismus ausging und auch die Angst und das Schweigen.

Roths Stil ist eine interessante Mischung aus trockener Beobachtung und poetischen Umschreibungen. Ich persönlich fand ihn aber auch weniger zugänglicher als Erich Kästner.

Die Ausgabe im dicken Pappband des BeBra Verlags sticht sofort ins Auge und gibt dem ganzen einen hochwertigen Anstrich. Natürlich hat der Einband auch etwas fragiles und durch den fehlenden Schutzumschlag taugt das Buch nicht zum Transport im Koffer oder im Rucksack.

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Berliner Flair

Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

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Unsichtbare Musen von Elisa von Hof

Kritischer Blick auf Genies

Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Unsichtbare Musen“ ein kurzweilig geschriebenes Sachbuch gut gelungen.

Die Beziehung zwischen Muse und Genie steht in diesem Buch im Mittelpunkt der Erzählung. Auch wenn der Titel auf die Musen abzielt, so wurde doch das Genie ausführlich im Text behandelt.

Das mag auch daran liegen, dass die Literaturlage zu den Musen, meist weiblichen Geschlechtes, weit dünner ist als zu den Genies, meist männlichen Geschlechtes. Die Autorin arbeitet in ihrem Sachbuch mit viel Herzblut an der Ausdifferenzierung des Rezeptionsproblems und gibt damit aber nicht nur den Musen, wie im Titel angekündigt, sondern auch den Genies sehr viel Raum.

Die Recherchearbeit der Autorin hat mich an ihrem Werk besonders beeindruckt. Eine Vielzahl an Literaturbelegen macht das Buch zu einem seriösen Sachbuch und bietet die Möglichkeit, sich vertiefend in die Materie anhand der angeführten verwendeten Literatur einzuarbeiten.

Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, ist der Schreibstil eher frech und spritzig und oftmals an der Alltagssprache orientiert. Das mag bei einem Sachbuch etwas befremdlich wirken, tat aber der Seriosität der Aussagen insgesamt keinen Abbruch.

Was mir bei diesem Buch ein wenig gefehlt hat, war die Durchmischung der Künste. Es standen vor allem Maler und Bildhauer und ihre Musen im Vordergrund. Andere Kunstrichtungen kamen meinem Dafürhalten ein wenig zu kurz.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem gut recherchierten, modern geschriebenem Sachbuch zum Thema Muse und Genie ist, dem sei „Unsichtbare Musen“ bestens empfohlen. Wer allerdings darauf hofft, die titelgebenden Musen im Vordergrund des Buches zu finden, wird enttäuscht sein.

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Unsichtbare Musen