Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Sturmland von Miriam Georg
Stürmiche Vergangenheit
Norderney 1860 die Reedertochter Cora Kröger entflieht den Zwängen ihrer Familie.Cora nimmt unter falschem Namen eine Stelle als Hauslehrerin auf Norderney an.Gleich nach ihrer Ankunft bringt sie sich und ihre Schülerin Emmi bei einer Bootstour in Lebensgefahr.Der Fischer Onnen der das Unglück beobachtet hat und bei der Rettung der Badegäste dabei war,wird als Schutz abgestellt.
Da er knapp bei Kasse ist nimmt er den Auftrag an.Cora und Onnen kommen sich näher,doch gibt es für ihre Liebe eine Chance?Den Onno hat wie Cora ein dunkles Geheimnis,was ihn immer wieder auf seine Heimatinsel Borkum führt….
Die Autorin Miriam Georg hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Spannend nimmt sie den Leser mit in eine längst vergangene Zeit.Das Cover hatte mich schon in seinen bann gezogen -aber auch die Geschichte von Cora und Onno fand ich sehr interrisannt ,sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Tara:
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Ein atmosphärischer Sommerroman
„Tage am Fluss“ ist der Debütroman des Autors Jochen Mariss.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die naturverbundene Fährfrau Sara Harmsen. Ihr Leben ist ruhig und zurückgezogen. Als ein junger Mann – Leon – mit einer Kopfverletzung bei ihr auftaucht, verarztet sie seine Wunden, nichts ahnend, dass dieser gesucht wird.
Als Gegenleistung möchte sie, dass er ihr bei einigen Reparaturarbeiten hilft.
Sara und Leon sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere. Während Sara sehr heimatverbunden ist, hält es Leon nirgends. Aber sie haben auch eine wichtige Gemeinsamkeit: beide lieben die Natur und sorgen sich um unseren Planeten. Sie kommen sich langsam näher.
Der Schreibstil von Jochen Mariss ist ruhig, aber eindringlich und atmosphärisch. Er beschreibt seine Charaktere ebenso lebendig und authentisch wie die Umgebung. Ich hatte das Gefühl, alles direkt vor meinem inneren Auge zu haben und konnte die sommerliche Stimmung direkt spüren.
Obwohl sich das Buch schön liest und eine angenehme Sommerlektüre ist, macht es auch auf wichtige Themen aufmerksam, da es um den Klimawandel, Natur- und Klimaschutz geht. Es steckt eine Menge zwischen den Zeilen, was nachdenklich macht und dafür sorgt, dass mir dieses Debüt noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Rezensionen von Bisco:
Eisinsel von Hanno Rinke
Zwischen Wahnsinn in Gedanken und Handlung ist hier nur ein schmaler Grad, der leider nicht gut ausgearbeitet ist
Eisinsel war für mich vor allem eine Charakterstudie über einen Protagonisten, den ich die ganze Zeit beobachtet habe wie ein Insekt unter einem Glas. Victor ist unglaublich schwer zu greifen. Nach außen wirkt er ruhig, empathisch und hingebungsvoll, während seine Gedanken und sein Umgang mit anderen immer wieder etwas Unheimliches ausstrahlen.
Genau dieses ständige Hinterfragen, was in ihm eigentlich vorgeht, hat für mich den größten Reiz des Buches ausgemacht.
Gerade die Einblicke in seine Vergangenheit zeigen, wie sehr ihn seine Familie und seine Kindheit geprägt haben. Trotzdem hatte ich oft das Gefühl, dass sich einige Passagen zu sehr wiederholen. Die Gespräche mit den Patienten und Victors Blick auf die Welt haben sich für mich irgendwann gezogen, obwohl ich seine Gedankengänge grundsätzlich spannend fand.
Wenn die Handlung später anzieht, zieht sie allerdings richtig an. Einige Szenen gehören definitiv zu den verstörendsten, die ich bisher in einem Thriller gelesen habe. Wer empfindlich auf explizite Gewalt reagiert, sollte das im Hinterkopf behalten.
Zudem am Anfang des Buches ganz eindeutig eine Warnung auf Inhalte mit Triggergefahr verwiesen werden müsste, welche am Ende des Buches aufgelistet werden müssten.
Was mir am Ende leider gefehlt hat, war ein runderer Abschluss. Ich hätte gerne noch erfahren, wie es nach den Ereignissen für Victor weitergeht.
Der Schreibstil konnte mich leider auch nicht wirklich überzeugen. Im Wechsel zwischen heute und damals, im schnellen Wechsel von Gedankengang zu aktivem Gespräch, hat es mich oft verwirrt zurückgelassen.
Insgesamt ist Eisinsel für mich aber kein klassischer Thriller. Dafür nimmt die psychologische Entwicklung der Figur und die Auseinandersetzung mit Tod, Einsamkeit und menschlichen Abgründen zu viel Raum ein. Gerade diese Mischung macht das Buch interessant, auch wenn es für mich leider überhaupt nicht gestimmt hat.
Rezensionen von begine:
Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari
Fiktiv mit viel Wahrem
Laila El Omari ist eine Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese.
Der Roman „Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel“ ist fiktiv, aber vieles ist in ihrer Familie so geschehen.
Ihre Protagonistin Amelie Saha ist Journalistin, sie will ihre arabischen Wurzeln nicht ausleben.Sogar ihre fünfzehnjährige Tochter bemerkt, das sie, wenn arabische Personen erwähnt werden, etwas brüsk reagiert.
Erst als sie von ihrem Arzt als Übersetzerin für eine Patientin dazu gebeten wird, ändert es sich langsam.
Als sie die Emigrantin zufällig wiedersieht, öffnet sie sich.
Sie spricht mit ihrer Mutter über den Vater und dessen Familie.
Die Autorin hat das alles perfekt dargestellt.
Ich war von dieser Familiengeschichte total gefangen.
Es ist absolut lesenswert.
Rezensionen von rainbowly:
Die unendliche Geschichte von Michael Ende
Absolut fantasievoll
Inhalt
Bastian stößt auf ein Buch, dass ihn magisch anzieht: „Die unendliche Geschichte“. Als er anfängt darin zu lesen, entführt ihn die Geschichte nach Phantásien und er begleitet Atréju auf seiner Reise, um die kindliche Kaiserin und Phantásien zu retten. Doch immer mehr bekommt er den Eindruck, dass die Geschichte ihn direkt anspricht.
Was es damit auf sich hat?
Sprache
Ich habe tatsächlich die unendliche Geschichte bisher noch nie gelesen und auch der Film ist mir nur schemenhaft in Erinnerung. Deshalb wollte ich diese Wissenslücke über diesen Fantasyklassiker jetzt schließen.
Der Anfang der Geschichte konnte mich sofort fesseln. Die Erzählung wechselt immer zwischen Bastians Realität und dem was er in der unendlichen Geschichte liest. Das hat eine tolle Spannung erzeugt. Man erlebt mit Bastian gemeinsam die Abenteuer von Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur und reist durch eine sehr fantasievolle und abwechslungsreiche Welt. Außerdem fiebert man mit, ob wirklich Bastian selbst die kindliche Kaiserin retten könnte und ob es ihm gelingt nach Phantásien zu gelangen. Das hat unglaublichen Spaß gemacht.
Als Bastian dann aber tatsächlich nach Phantásien gelangt, hat sich für mich die Stimmung komplett verändert. Bastian wurde zunehmend unsympathischer und die Welt, die er sich jetzt erschafft, hat mir lange nicht so gut gefallen, wie das Phantásien, das wir mit Atréju entdeckt haben.
Zum Ende hin wurde zwar alles gut aufgelöst und die Entwicklung hat dadurch für mich auch Sinn ergeben, allerdings hätte das für mich sehr viel weniger Raum einnehmen dürfen.
Sprecher
Stefan Kaminski macht ihr wirklich einen großartigen Job. Er haucht jeder Figur Leben ein, jede bekommt ihre ganz eigene Stimme und das macht die Geschichte nochmal viel anschaulicher. Es erinnert schon fast an ein Hörspiel, nur ohne Geräusche und Musik.
Fazit
Eine sehr fantasievolle Geschichte.
Rezensionen von Katzenmicha:
Omma Emma und die Toten vom Schrebergarten von Astrid Plötner
Omma Emma ermittelt im Schrebergarten
Der Nachbar DemirÖzgür klingelt völlig aufgelöst an Omma Emmas Schrebergartentür. Demirs Schwester Selma ist schon seit Tagen verschwunden.Sema ist abends nicht aus dem Schrebergarten nach Hause zu ihrer Familie gekommen.Omma Emma hilft Özgür seine Schwester zu suchen.Auf der Suche nach Selma kommen sie am Pleckenbrinks See vorbei und entdeckten eine Tote.
Gott sei Dank ist es nicht Selma,aber ein anderes Mitglied des Schrebergartenvereins, Sara Winter.Und schwupp waren Omma Emma und Özgür mitten in den Ermittlungen und brachten sich in Gefahr…
Die Autorin Astrid Plötner hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft und mit Humor nimmt sie den Leser mit in den Schrebergarten“Himmel und Erde“.Mit viel Spass war ich beim lesen an ihrer und Demirs Seite,sehr gerne 5 Sterne und mehr von den Beiden.
Rezensionen von Cellissima:
Yesteryear von Caro Claire Burke
Verwirrend und enttäuschend
Natalie Heller Mills lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und den Tieren auf einer kleinen, abgeschiedenen Farm in Idaho, umgeben von Natur. Sie lebt das ursprüngliche, perfekte Land- und Familienleben. Ihre Millionen Follower fühlen sich in eine andere Zeit zurückversetzt und bekommen eine heile Welt präsentiert.
- Die Betonung liegt auf dem Wort präsentiert, denn hinter den Kulissen sieht es ganz anders aus. Doch die Fassade bekommt zunehmend Risse, und eines Tages kann selbst Natalie diese nicht mehr ignorieren ...
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"Yesteryear" ist ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte, weil die Leseprobe so toll war, das ich mir lange aufgehoben hatte. Nun habe ich es endlich gelesen - und bin enttäuscht.
Der Schreibstil ist gut, lässt sich stets angenehm flüssig lesen, und es geht wie vermutet v.a. um das Influencer-Leben, Schein und Sein, Tradwifes, Religion ... um extreme Themen.
Nur unsympathische Figuren. Viele Längen, weil einfach zu wenig passiert. Die Auflösung ... zu simpel, zu konstruiert, zu wenig glaubwürdig. Der wow-Effekt blieb aus. Überhaupt bleibt dieser ganze Roman total blass. Figuren, Handlung ... alles bleibt so blass, distanziert, konstruiert.
Was in Erinnerung bleibt: Heftige Dinge, die da passieren. Viele unschöne Kraftausdrücke, die da verwendet werden. Und viele Fragezeichen auch nach dem Lesen der letzten Seite.
Ich bin ratlos, enttäuscht und genervt. Unbefriedigt. Und diesen Zustand mag ich als Leser gar nicht.
Ich frage mich immer noch, ob ich jetzt alles richtig verstanden habe. Warum noch offene Fragen bleiben.
Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut hatte und durch das ich mich letztlich doch hindurchquälen musste. Ich kann den Hype absolut nicht verstehen und kann "Yesteryear" leider auch nicht empfehlen.
Rezensionen von Katzenmicha:
Tod in Ahrenshoop von Hans Meyer zu Düttingdorf; Juan Carlos Risso
Mord an der Ostsee
Bei einem regnerischen Herbsttag in dem Hotel Palace an der Ostsee sehen Walter und Willy beim Frühstück auf den Parkplatz des Hotels,eine komische Szene.Ein Spaziergänger mit seinen Hunden ist unterwegs zum Strand. Es ist der Bauunternehmer Helmuth Winterfeldt ,wie es sich raus stellt später, als dieser tot am Strand gefunden wird.
Willy und Walter hatten kurz nach dem Spaziergänger mit den Hunden ,ein Auto und ein Mann ohne wetterfeste Kleidung aussteigt gesehen.DieserMann schien dem Bauunternehmer zu fogen.Für die Polizei ist klar das der Bauunternehmer Helmuth Winterfeldt an einem Herzinfakt gestorben ist.Für Walter und Willy ist es kein Infakt und so es der Beginn eines gefährlich Falls für die Beiden…
Die Autoren Hans Meyer zu Düttingdorf und Juan Carlos Risso haben einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Spannend nehmen sie mit ihrem Queer-Cozy-Crime den Leser unterhaltsam mit bei iher Ermittlungsarbeit wo auch ihre Freundin Giesela einige interrisannten Recherchen dazu steuern kann.Sehr gerne 4 Sterne und noch mehr davon.
Rezensionen von Katrin:
When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift
Gefangen zwischen Geheimnissen und Gefühlen
Das Cover in der Hardcoverausführung - welche ich habe- gefällt mir ausgesprochen gut, auch wenn mich die beiden Charaktere definitiv an "Drachenzähmen leicht gemacht" erinnern, sind sie im weiteren Verlauf definitiv ganz andere.
Story:
Farren und James könnten nicht unterschiedlicher sein, doch eines haben sie gemeinsam - die Liebe zu Drachen.
James stammt aus gutem Hause, er ist Silberschmied und erfolgreicher Jockey im Drachenrennen. Sein Vater ein furchteinflößender sehr einflussreicher Mann. Er besitzt viele Drachen die er züchtet und ausbeutet, denn Drachen produzieren Metalle, allerdings nur bei Verteidigung, Angst oder Krankheit. Sein Sohn muss ihm gehorchen und soll nicht nur die Drachen beim Rennen unter Kontrolle halten, sondern auch das "entschuppen" lernen.
Farren ist Tochter des Tierarztes, Kupferschmiedin und eine sehr nette hilfsbereite Person.
Sie ist bei den Rennen oft als Streckenposten eingeteilt, denn auch sie besitzt einen Drachen und beherrscht das Fliegen.
James und sie sprechen nicht miteinander und wenn dann macht er sich meist nur über sie lustig, bis er bei einem Rennen plötzlich abstürzt. Farren eilt ihm zu Hilfe und rettet im das Leben.
Er und sein Drache sind verletzt. Der Gnadenhof von Farrens Eltern wird ihr zu Hause auf Zeit.
Die beiden Teenager kommen sich näher und ein Familiengeheimnis nach dem anderen wird offengelegt.
Fazit:
Selten lese ich Bücher, die mich ab dem ersten Kapitel in den Bann ziehen, aber dies war hier der Fall. Manchmal ist sehr zu erahnen, wie es weitergeht, aber der detaillierte Schreibstil hat mich immer bei Laune gehalten.
Ich mochte die Entwicklung der beiden Hauptprotagonisten sehr gerne und konnte mich sowohl mit Farren, als auch James identifizieren.
Ich hätte mir noch etwas mehr Details zu den Drachen gewünscht (Aussehen? Den ich hatte oft so etwas wie einen Pegasus, nur eben mit Reptilienkopf oder "Ohne Zahn" im Kopf).
Von mir eine 100%ige Leseempfehlung!
Rezensionen von Katzenmicha:
Schatten Eis von Anne Nordby
Spannung und Geschichte
Ein ehemaliger Politiker wird im dänischen Søvang brutal ermordet. Die Überwachungskamera zeigt gruseliges.Der Politiker scheint vom Anngiaq, einem bösen Geist aus der grönländischen Mythologie, heimgesucht worden zu sein.Als weitere Morde nach ähnlichem Muster hinzukommen und eine Person aus dem engeren Umfeld der Super-Recognizerin Marit Rauch Iversen in das Visier des Anngiaq gerät, erinnert Marit sich an eine verdrängte Episode ihrer Kindheit,bevor sie von Iversens adoptiert wurde.
Während die Polizei in Kopenhagen ermittelt, begibt sich Marit auf die Spuren ihrer Vergangenheit.Marit fährt nach Grönland, den die bei den Opfern gestohlenen grönländischen Kunstwerke wecken bei ihr unheilvolle Erinnerungen.Auch die dort platzierten Hinweise erschrecken Marit.Und so fragt sich Marit hat der Anngiaq, der grönländische Geist der Geheimnisse und des Unheils, etwas damit zu tun?
Die Autorin Anne Nørdbyhat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Es ist bereits das dritte Buch der Reihe.Man kann sie unabhängig von einander lesen.Anne Nørdby nimmt einen mit in die Geschichte und Myrten Grönlands.Es war sehr spannend,sehr gerne 5 Sterne und ich bin auf das nächste Buch der Reihe gespannt.











