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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Natalie:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Totensee von Sophie Czerny

Düsterer Thriller

Die suspendierte LKA-Kommissarin Ada Sabel ist überzeugt, dass ihre 14-jährige Tochter entführt wurde. Doch niemand glaubt ihr. Als nach knapp fünf Monaten plötzlich eine kopflose Leiche mit Adas eingeritzten Namen am Rücken im Donaukanal auftaucht, kann Ada nicht länger tatenlos rumsitzen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Der Thriller ist durchgehend düster, hat einen ernsten Hintergrund und ist definitiv kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch liest. Das Geschehen ist komplex aufgebaut und alles andere als oberflächlich. So muss man konzentriert lesen und sich auch Zeit für diesen tiefgründigen Thriller nehmen. Ada als Hauptprotagonistin ist sehr interessant zu verfolgen - man spürt ihre tiefe Verzweiflung und wie sehr es sie belastet, dass keiner ihr glaubt. Gleichzeitig ist sie aber trotzdem eine starke Persönlichkeit, auch wenn aada erst wieder lernen muss, dass sie nicht immer alles allein ertragen muss. Der Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich konnte gleichzeitig bis wirklich zum Schluss nicht erahnen, ob die Geschichte gut ausgeht. Ein paar einzelne Schwächen im Verlauf des Buchs fallen für mich nicht ins Gewicht und ich spreche eine Leseempfehlung aus. Der Thriller ist jedoch nichts für schwache Nerven und eine Triggerwarnung zu Beginn des Buchs wäre nicht verkehrt.

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Totensee

Rezensionen von manu63:

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The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1) von Juliane Maibach

Spannender Auftakt

Seelenmal ist der erste Band der Trilogie The cursed Queen von Juliane Maibach.

Elena lebt im magischen Hochsicherheitsgefängnis Tenebris wo sie unter brutalen Umständen versucht zu überleben. Als sie für die Blutspiele ausgewählt wird beginnt für sie ein Spektakel das ihr voraussichtlich das Leben kosten wird.

Doch es ergibt sich eine unerwartete Wendung, denn Riven Thornevale, der oberste Leibwächter des Königs, rettet sie unerwartet aus Tenebris. Riven erweist sich als anders wie gedacht und Elenas Leben wird durcheinander gewirbelt.

Der Schreibstil ist angenehm lesbar und die Autorin erschafft eine Welt die brutal mit einigen Bewohnern umgeht und in dem es einen Adel gibt, der unterhalten werden möchte.

Die Spannungen zwischen den Charakteren wird gut eingefangen und Elenas Perspektive kann man gut verfolgen. Ihre Ängste und Nöte werden gut beschrieben und die Entwicklung von Elena ist spannend. Auch das sie ein Geheimnis hat wird gut eingebaut und ich war neugierig um was es sich handelt.

Der erste Band endet mit einem guten Cliffhanger der neugierig auf die Fortsetzung macht.

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The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1)

Rezensionen von Natalie:

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Todeskarussell von Patrick McGinley

Temporeicher Thriller

Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…

Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes.

Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.

Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.

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Todeskarussell

Rezensionen von Natalie:

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Todeskarussell von Patrick McGinley

Temporeicher Thriller

Der Thriller wartet mit einem speziellen Setting auf: Am Flughafen Berlin warten die Passagiere eigentlich auf ihr Gepäck. Doch stattdessen findet sich dort ein ermordeter Mann mit einem Plüschteddy in der Hand, welcher kurz darauf explodiert. Kriminalkommissarin Kim Sperling und ihr Ermittlerteam können die Ausmaße des Falls zu Beginn nur erahnen…

Gerade das besondere Setting des Thrillers hat mich angesprochen - es ist definitiv mal was anderes.

Der Einstieg in den Thriller erfolgt auch direkt mit dieser Szene und somit ist man sofort in der Geschichte drinnen. Über den gesamten Verlauf des Buches bleibt das Grundtempo hoch, es werden viele Fährten aufgetan, man muss auf jeden Fall konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Auch die Tatorte sind unbedingt was für schwache Nerven. Der Spannungsbogen bleibt so aber durchgehend hoch. Gelungen finde ich auch die privaten Einblicke zu den beiden Ermittlern Kim und Andy. So lernt man sie besser kennen, was sie auch als Mensch ausmacht. Kims Verhalten mit ihren Alleingängen wird mit Zeit aber - zumindest für mich - anstrengend und auch nicht wirklich nachvollziehbar. Eine Entwicklungskurve ist bei ihr nicht wirklich vorhanden. Zusätzlich bringt sie genau dadurch nicht nur sich selbst, sondern auch ihre KollegInnen in Gefahr.

Das Ende wird nicht für alle LeserInnen befriedigend sein, da doch eine der zentralen Fragen offen bleibt. So besteht aber jedenfalls die Möglichkeit eines weiteren Bands. Alles in allem hat mich der temporeiche Thriller gut unterhalten und ich spreche dafür eine Leseempfehlung aus.

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Todeskarussell

Rezensionen von Anna:

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Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann

Großartiges Kinderbuch

Das Kinderbuch ist das Beste, was ich in letzter Zeit in der Hand hatte. Die Autorin hat hier etwas großartiges geschaffen!

Das Buch zeichnet eine wundervolle Atmosphäre, die stürmische See, die eher dunkel gehaltenen Illustrationen, der Kontrast der kleinen Maus zum riesigen Vollmond und dem weiten Ozean.

Man kann sich richtig hinein träumen und die Geschichte ist perfekt für einen regnerischen Tag.

Das Kinderbuch beinhaltet wirklich wunderschöne Zeichnungen, die Tiere sind detailgetreu und realistisch dargestellt, der Einband hat sogar glitzernde Elemente! Perfekt finde ich auch das ständig wechselnde Format der Bilder, mal über eine ganze Doppelseite, dann eine Seite hochkant oder waagerecht geteilt. Das bringt viel Abwechslung beim Lesen und Entdecken.

Die Geschichte ist kindgerecht und behandelt wichtige Themen wie Einsamkeit/ wenige Freunde haben, Zusammenhalt (zusammen sind wir stark und können alles schaffen) und Mut. Das Buch ist ein toller Einstieg für tiefergehende Gespräche mit dem Kind über diese Themen. Die Geschichte hat natürlich ein Happy End.

Winzig kleiner Minuspunkt: für mich persönlich könnte der Text für das angegebene Lesealter etwas länger sein.

Das Buch ist absolut zu empfehlen und ist unser neues Lieblingbuch!

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Der Mond im Meer

Rezensionen von nanu?!:

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Nobody Told Me von Christina Enzmann; Susanne Liedtke; Anne-Katrin Weber

Gesund und lecker durch die Wechseljahre

Weltweit stecken gerade mehr als eine Milliarde Frauen mittendrin, in den Wechseljahren. Frau kann sich dann je nachdem, mit einer ganzen Menge neuer Probleme herumschlagen: Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Gereiztheit oder/und Hitzewallungen zum Beispiel.
Die Autorinnen klären ernährungstechnisch auf, wie man bei einigen der Symptome sanft gegensteuern und die aus der Balance geratenen Hormone besänftigen kann.

Die ersten Seiten beschäftigen sich mit interessanten Fragen. Warum gerade das richtige Frühstück so wichtig ist. Wie das mit dem Blutzucker und Insulinspiegel ist. Warum es keine gute Idee ist, auf Kohlenhydrate zu verzichten. Welche Rolle der Darm bei der ganzen Chose spielt. Und vieles mehr.
Wer sich noch tiefer mit dem Thema beschäftigen möchte, für den gibt es im Buch noch weitere Buchtipps.

Aber genug jetzt mit der Theorie, nun wird endlich gekocht und los geht es mit dem umfangreichen Rezepteteil.
Sortiert sind die Gerichte nach ihren Eigenschaften. So findet man unter dem Kapitel "Knackig & Grün" Salate, Rohkost, Green Bowls und Kräuterpower. Im Kapitel "Wärmend & Wohltuend" dann Suppen, Currys, Eintöpfe und Dals.
Insgesamt gibt es fünf Kategorien.
Die Gerichte sind so aufgebaut, dass sie dich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen.
Sie sind alltagstauglich, bunt und schnell gezaubert. Vor allem sind sie gesund und trotzdem unheimlich lecker. Zumindest die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, schmeckten nicht nach Verzicht oder Diät oder sowas. Und meiner Familie hat es auch geschmeckt.

Welche Rezepte kann man erwarten? Es gibt Rezepte, quer durch alle Möglichkeiten: Dips und Smoothies, Beilagen und Gebäck, von Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts ist von allem etwas dabei.
Hier ein paar Beispiele: Grünes Wokgemüse mit Erdnusssauce und Haferreis, Blumenkohl-"Butter-Chicken", Tom Kha mit Hühnchen, Fisch-Kokos-Curry oder Grüne-Gemüse-Frittata.
Bereits ausprobiert habe ich das Bananenbrot (mega saftig), das Wunderbröd (ein alternatives Brot aus Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Haferflocken) und die Süsskartoffelsuppe mit Pekanuss-Sprinkle (tolle Kombi aus scharf, fruchtig und süß).

Zwischen den Rezepten gibt es ab und zu noch Wissenswertes über einzelne Lebensmittel und warum sie so gut für unseren Körper sind.
Die Texte finde ich allgemein sehr informativ und hilfreich, die Anleitungen zu den Rezepten klar und deutlich, Fragen bleiben keine offen.
Die meisten Zutaten sind überall leicht zu bekommen. Nur ganz selten ist etwas, jedenfalls für mich, unbekanntes dabei, wie zum Beispiel Lupinen.
Die Nährwerte werden immer angegeben, sowie die Zubereitungs- und Koch/Backzeiten.
Viele der Rezepte sind vegan, zumindest vegetarisch. Fisch und Fleisch kommen nicht so oft zum Einsatz.
Die Rezepte finde ich fast alle ziemlich toll und modern. Selbst wenn ich mich für das Thema Wechseljahre überhaupt nicht interessieren würde, wäre das Kochbuch dennoch wertvoll für mich.

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Nobody Told Me

Rezensionen von Ele:

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Mit beiden Händen den Himmel stützen von Lilli Tollkien

Bewegendes Debüt

Mit beiden Händen den Himmel stützen, Romandebüt von Lilli Tollkien, Ebokk, Aufbau-Digital
Eine Jugend im Ausnahmezustand
Lale wird mit einem Abstinenzsyndrom geboren, weil ihre Mutter ihr schon pränatal Drogen verpasst hat, sie wächst in den 80er Jahren in Berlin, in der Männer-WG ihres Vaters auf.

der Vater, sitzt bei ihrer Geburt im Knast. Um das Pflegegeld zu bekommen, wird sie in dieser Gruppe aufgenommen, inmitten von Drogen, Rausch und Vernachlässigung, Grenzen werden ihr hier keine gesetzt. Wenn sich nicht wechselnde Lebensabschnittsgefährtinnen ihres Vaters um sie kümmern, ist sie knapp an der Verwahrlosung, antiautoritär und auch sexuell bedrängt, wird sie erwachsen und sucht ihren eigenen Weg. Alleine.
Autobiographische Roman, das Debüt der Autorin hat mich unheimlich betroffen gemacht, hier wird schonungslos und ernüchternd geschrieben, wie die Protagonistin aufwächst. Von vor ihrer Geburt bis zur Geburt ihres Sohnes, Ein Coming of Age Roman der es in sich hat. Geschrieben im Ich-Stil aus der Sicht von Lale. Die Sprache ist sehr direkt, Eigennamen, Film- und Liedtitel, sowie Zitate sind kursiv hervorgehoben. Der atmosphärisch dichte Roman ist erschütternd, ein Wunder, dass es die Autorin geschafft hat, der schwere Start, die Vernachlässigung ohne Autorität, in der Kommune zwischen Sex Drogen und Missbrauch. Immer wieder habe ich es kaum mehr ertragen und überlegt ob ich das Buch zur Seite lege, dennoch habe ich es fast in einem Rutsch ausgelesen. Wäre es nicht auf der Longlist des Buchhandels erschienen wäre ich wohl kaum aufmerksam geworden. Wieviel Autofiktionalität das Buch beinhaltet bleibt dem Leser überlassen.
Die Figuren haben mich regelrecht runtergezogen, keiner der Männer wie auch Frauen, sind positiv beschrieben. Am meisten haben mich ihre Eltern aufgeregt. Wie konnte ihre Mutter ihr das antun, wieso hat ihr Vater weggesehen, anscheinend hat sie ihn am Ende sogar noch aufopfernd gepflegt. Eine Welt die nicht meine ist. Ein Buch das einen ganz tief geht, ich persönlich war froh, dass ich durch bin, ich werde noch ein wenig daran zu beißen haben. Ich habe mich geekelt, wurde zornig und habe auch Tränen verdrückt. Trotzdem sollte es gelesen werden, es hat mich auch stark an „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ erinnert. Hochachtung vor der Autorin, Tollkien ist eine starke und vor allem kluge Frau, die Schule und das Lernen hat ihr scheinbar kaum Mühe gemacht. Im Gegenteil, die Regeln dort haben ihr wohl eher Halt gegeben.
Mit Vorsicht zu genießen, weil verschiedene belastende Themen zur Sprache kommen. Von mir eine Leseempfehlung und vier Sterne.

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Mit beiden Händen den Himmel stützen

Rezensionen von ms.write:

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Und mittendrin der Birnbaum von Ute Mank

Späte Jahre - alte Wunden

Im Zentrum des Romans steht die Frage einer leisen Schuld und deren Verdrängung.
Als Dora im Alter in ihr Heimatdorf zurückkehrt und erfährt, dass vor dem Haus ihrer jüdischen Kindheitsfreundin Stolpersteine verlegt wurden, wird ihr Verdrängungsmechanismus schmerzhaft verstärkt.

Doras Vergehen war kein monströses, sondern eine Schuld durch Unterlassen und Mitläufertum – die „Banalität des Bösen“.

Als junges Mädchen bekam die Bauerntochter durch das NS-Regime die einmalige Chance zum Bildungsaufstieg. Um diesen Traum zu verwirklichen, ignorierte sie das Schicksal ihrer ausgegrenzten und gefährdeten Freundin.
Diese leise Schuld stellt die Leserschaft vor die Herausforderung, sich zu fragen, wie man selbst gehandelt hätte. Ist diese egoistische Sehnsucht nach Selbstverwirklichung nicht verständlich? Anders als bei brutaler Gewalt kann man sich hier nicht einfach distanzieren und behaupten, man hätte niemals so gehandelt.
Meiner Meinung nach macht genau das Anregen dieses Denkprozesses sowie das schonungslose Voraugenführen der diversen Formen von Verdrängung die Qualität dieses Romans aus.

Diese leise, bewegende Geschichte hat einen absolut würdigen Rahmen bekommen: Das Buch ist wunderschön und hochwertig gestaltet – vom griffigen Papier über das Lesebändchen bis zur ästhetischen Farbabstimmung.

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Und mittendrin der Birnbaum

Rezensionen von Lerchie:

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Entdeckung der Wahrheit von Ellin Carsta

Ein brutaler Mord

Hamburg/Wien Die Familie Hansen wird durch einen brutalen Mord erschüttert. Es gibt auch gleich einen klaren Verdächtigen, aber die Mühlen der Polizei sind zu langsam und der Mangel an Beweisen sorgt dafür, dass der Täter freigesprochen wird. Eduard, sowieso schon in illegale Geschäfte verwickelt, will für Gerechtigkeit sorgen.

Amala entdeckt indessen in Hamburg das illegale Kokain- und Opiumgeschäft ihres Cousins Eduard. Sie ist entsetzt, weil sie und Auguste Als Miteigentümerinnen so in kriminelle Machenschaften verwickelt werden. Die Enthüllung droht alles zu zerreißen Geschäftspartnerschaft und die ganze Familie.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder seht gut lesen, keine Unklarheiten im Text sorgten für einen Stau im Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen, hatte ich doch den Vorgängerband, erst vor Kurzen gelesen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Was ich nie verstanden habe ist, dass Eduard sich so sehr in diese Geschäfte verwickeln ließ. Schließlich war dies von Anfang an Illegal. Aber mein Entsetzen, als er ohne Widerstreben zusammen mit Gerd Nolte den Mann im Vorgängerband erschoss, war groß. Deshalb ist mir Eduard auch nicht sympathisch. In diesem Buch sollte sich jedoch von Vorteil erweisen, dass er so eingestellt ist. Warum, das wird der Leser selbst lesen müssen. Es geht in diesem Buch um Therese, die viel zu gutgläubig ist. Und viel zu viel Mitleid, mit dem Obdachlosen hat. Wie das zustande kam, auch das muss der Leser selbst lesen und auch wie es dazu kam, dass ihr die Augen aufgingen. Doch hat das etwas genutzt? Auch das muss der Leser selbst lesen. Auf jeden Fall kann ich Eduard, ja tatsächlich den, den ich nicht mag, gut verstehen, auch wenn es nicht legal ist, was er unternimmt und ich es eigentlich verdammen müsste. Und wem er damit hilft, verrate ich hier natürlich auch nicht. Das Buch war sehr spannend, hat mich gefesselt und ich habe mit der Familie gelitten ob des brutalen Mordes in der Familie. Ich war richtig geschockt, habe heimlich mit der Autorin geschimpft, weil sie dies geschehen ließ, und mich gefragt, ob es nicht auch anders gegangen wäre. Aber nun ist es eben so, und ich freue mich auf den Abschlussband über die Kinder der Hansens. Von mir eine Weiterempfehlung und fünf Sterne.

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Entdeckung der Wahrheit

Rezensionen von Havers:

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2) von Richard Osman

Lesevergnügen à la Osman

Richard Osmans Krimis lese ich nicht, weil ich superspannende Fälle erwarte, sondern weil ich mich in erster Linie auf seine humorvollen Beschreibungen der Protagonisten und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen freue. Ganz gleich, ob das nun die Ermittlungen der scharfsinnigen Hobbydetektive des „Donnerstagsmordclubs“ aus Coppers Chase oder die des Trios der „Wir finden Mörder-Detektei“ sind, beide bieten in erster Linie einen hohen Unterhaltungswert, den Spannungsfaktor würde ich deshalb aus den genannten Gründen in der Tat weiter hinten einreihen.

Auftragsflaute beim Team. Die Personenschützerin Amy langweilt sich, ihr Schwiegervater und Ex-Cop Steve hat zumindest seine Pub Quiz Clique. Nur Rosie, die erfolgreichste Thriller-Autorin der Welt (wenn man Freida McFadden außen vor lässt) hat die Flaute genutzt und ihren neuen Reißer „Da senkt der Teufel den Blick“ beendet. Und natürlich lässt sie sich die Chance nicht entgehen, bei ihrer Buchpräsentation in London darauf hinzuweisen, dass ihre Detektei Kapazitäten frei hat, zumal ihr Buch nicht die erwarteten Erlöse generiert.

Glücklicherweise schaut Vern zu, ein zwielichtiger Halbkrimineller, der mit wirkungslosen Supplements ein Vermögen gemacht hat und um sein Leben fürchtet, nachdem einer seiner Leibwächter gekillt wurde. Also beauftragt er Amy, Steve und Rosie damit, den Mörder zu finden und unschädlich zu machen Die Zeit drängt, die Hatz beginnt, denn offensichtlich ist nicht nur Vern jemandem in die Quere gekommen…

Auch wenn immer wieder Zwischenkapitel aus wechselnden Perspektiven und Lokalitäten eingeschoben sind, konzentriert sich Osman doch im Wesentlichen auf seine drei Protagonisten, deren Dialoge und die Suche nach dem Bösewicht. Das ist anfangs zwar wortwitzig, abwechslungs- und temporeich, verliert aber durch die zunehmenden Wiederholungen leider dann doch etwas an Schwung. Und die Auflösung war dann auch mangels der eingeschränkten Anzahl der Verdächtigen und der "unerwarteten" Zufälle eher so la la.

Dennoch hat „Wir jagen Schatten“ über weite Strecken meine Erwartung erfüllt. Eine überschaubare Story ohne blutige Details, mit viel englischem Humor und sympathischen Protagonisten – ein Wohlfühl-Krimi eben.
(3,5* von 5, aufgerundet)

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Wir jagen Schatten (Wir finden Mörder-Serie 2)