Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
brandaktuell: Terrorismus mit KI
Sonntag, 12. April, 16:05 Uhr. Für einige Sekunden fällt in Berlin das Navigationssystem aus, was fast zu einem schrecklichen Unfall geführt hätte. Dahinter steckt die Terrorgruppe "Timeout", die die EU erpressen will mit der Drohung, dass sie noch mehr Schaden anrichten kann, denn sie haben sich ins Galileo-Satellitensystem gehackt.
Lukas Philips und die Ermittler von CSA5, einer geheimen Spezialeinheit gegen Cyberterrorismus, stoßen an ihre Grenzen.
Doch sie haben Glück: Charlotte (Charlie) Engel, eine der besten Programmiererinnen, hat sich privat auf die Suche nach dem Navi-Fehler gemacht, denn sie war unmittelbar davon betroffen. Und findet dabei mehr heraus, als die Behörde. Klar, dass sie engagiert wird und bald in Gefahr gerät.
Die Protagonistin Charlie ist ein IT-Genie. Und trotz ihrer leichten sozialen Probleme schließt man sie sofort ins Herz. Sie ist sympathisch, authentisch und herzensgut. Manchmal aber auch etwas naiv.
Ihre selbst entwickelte KI namens KIM kommt - natürlich unerlaubt - auch zum Einsatz.
Hier merkt man, wie hilfreich KI sein kann, denn KIM ist natürlich zigmal schneller als die besten Hacker.
Ich fand auch die politischen Verstrickungen sehr spannend zu verfolgen, wie es möglich sein kann, dass die EU erpresst wird, und welche Mechanismen und Behörden zur Bekämpfung eingeschalten werden.
Sämtliche handelnden Personen polarisieren und man rätselt mit Charlie und Lukas mit, wer wohl dahinterstecken könnte.
Auch die Ermittlungsarbeit ist sehr authentisch dargestellt, nur bei den IT/KI-Dingen fand ich (als Laie) einiges etwas zweifelhaft.
Doch auch wenn manches sehr unglaubwürdig erscheint, ist es doch in diesen Zeiten, wo KI immer mehr überhand nimmt, aktueller denn je und ja - es könnte möglich sein. Diesen Hintergedanken hat man immer wieder und dadurch ist es so beklemmend und angsteinflößend.
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den nächsten Fall von Charlie und KIM (und hoffentlich auch Lukas, denn zu Dritt sind sie ein super Team)!
Fazit:
Reihenauftakt: brandaktueller KI-Thriller, der umso beängstigender ist, als dass die Bedrohung von Cyberterroristen mittels KI in diesen Zeiten sehr realitätsnah ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall der sympathischen Programmiererin Charlie und ihrer Künstlichen Intelligenz KIM.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Luft nach unten von Tamara Štajner
Über Zerrissenheit und Entfremdung angesichts von Krisen
Dieses Buch gehört zu denen, bei denen man etwas anderes erwartet, wenn man den Text auf der Rückseite des Buches und den Klappentext liest, als man dann tatsächlich bekommt. Angekündigt ist ein Familiengeheimnis im Zusammenhang mit dem verstorbenen ehemaligen Kindermädchen der Hauptfigur Iva, sowie das Mutter- und Tochter-Sein als zentrales Thema.
Beides kommt im Roman zwar vor, im Zentrum stehen aber ganz andere Geschichten.
Iva ist eine junge Frau mit Wurzeln aus dem ehemaligen Jugoslawien, sie spricht neben Deutsch auch Kroatisch und Slowenisch, ist in Slowenien aufgewachsen und besucht nun anlässlich des vermutlichen Suizides ihres ehemaligen Kindermädchens dessen Begräbnis am Ohrid-See in Nordmazedonien. So beginnt das Buch und die Handlung. Weitere bedeutende Orte für das Buch sind Wien, wo die Hauptfigur mit ihrem Mann lebt und sich in bisher erfolgloser Kinderwunschbehandlung befindet, sowie Slowenien, wo ihre Eltern leben und sie anlässlich einer akuten Erkrankung der Mutter hinreisen wird.
"Luft nach unten" ist ein vielschichtiges Buch, das verschiedenste Themen verhandelt: gut spürbar ist die Atmosphäre bei den Reisen in die verschiedenen Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, bei denen auch viele einzelne Phrasen und Teile der Dialoge auf Kroatisch und Slowenisch wiedergegeben werden.
Da ich über Sprachkenntnisse verfüge, die mir ermöglicht haben, all diese Phrasen und Sätze zu verstehen, hat es für mich zur Authentizität der Lektüre beigetragen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Leserinnen und Leser ohne Kenntnisse südslawischer Sprachen davon ein bisschen genervt sein könnten - Fußnoten oder Übersetzungen gibt es nämlich keine dazu.
Das Buch liest sich insgesamt gut und unterhaltsam und die Situation in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und damit verbundene Themen - etwa die Emigration vieler gut ausgebildeter junger Menschen in die immer noch mehr Wohlstand versprechenden Länder Mittel-, West- und Nordeuropas, während die Großeltern sich um deren zurückgelassene Kinder kümmern - ist authentisch dargestellt, genauso wie die Zerrissenheit zwischen verschiedenen Kulturen und Zeiten, und damit verbundene familiäre Herausforderungen, sowie die Entfremdung, die eine über Jahre gehende erfolglose Kinderwunschbehandlung oft bei Paaren bewirkt.
Ganz schön viele Themen, die aber geschickt so miteinander verflochten sind, dass es auf mich nicht konstruiert wirkte und es insgesamt ein Buch ist, das zum Nachdenken anregt und das ich außerdem sehr gerne gelesen habe. Ein bisschen enttäuschend war für mich nur der Schluss, der die Handlung nach meinem Geschmack nicht ganz so über die Ziellinie gebracht hat, wie ich es mir erwünscht hätte, und einiges offen gelassen hat.
Empfehlen kann ich das Buch insbesondere allen, die sich für die Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens und für das Thema Kinderwunschbehandlung - letzteres bekommt im Buch sehr viel Raum, mehr als alles andere - interessieren.
Rezensionen von Shilo:
Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel von Laila El Omari
Was eine Familie über Generationen verbindet
Mitten im Alltag einer Mutter verändert sich plötzlich der Blick auf das eigene Leben. Amelie kämpft mit den Problemen rund um ihre Tochter und ahnt zunächst nicht, dass die Antworten in der Geschichte ihrer eigenen Familie liegen. Genau dieser Gedanke zieht sich durch den ganzen Roman.
Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel, die viele Jahre früher in Tripolis spielen.
Dort begleitet man Zayn und seine Familie nach ihrer Flucht aus Jaffa. Nach und nach wird klar, was sie erlebt haben und warum manches noch viele Jahre später eine Rolle spielt. So greifen Vergangenheit und Gegenwart immer besser ineinander.
Keine der Figuren wirkt vollkommen. Sie machen Fehler, zweifeln und treffen Entscheidungen, die nicht immer einfach sind. Und gerade das macht sie glaubwürdig. Vor allem Zayn ist eine Figur, deren Weg gut in Erinnerung bleibt.
Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Menschen. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Die Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen haben mir dabei besonders gut gefallen, weil sie immer wieder neue Zusammenhänge zeigen.
Neben Flucht und Verlust geht es auch um Familie, Vertrauen und die Frage, wo Heimat eigentlich beginnt. Das nimmt viel Raum ein, ohne zu schwer zu wirken. Immer wieder gibt es kleine Momente, die zeigen, wie wichtig Zusammenhalt sein kann.
Die Sprache ist gut verständlich und lässt sich angenehm lesen. Auch die Beschreibungen der Orte fügen sich ganz selbstverständlich in die Geschichte ein und machen es leicht, sich alles vorstellen zu können.
Zum Ende fügt sich vieles zusammen. Manche Entscheidungen werden erst dann richtig verständlich und einige Fragen beantworten sich fast von selbst.
Zurück bleibt eine Familiengeschichte, die zeigt, wie lange Erlebnisse Menschen begleiten können. Sie erzählt von Herkunft, von Neuanfängen und davon, wie wichtig es manchmal ist, den eigenen Wurzeln nachzugehen. Ein bewegender Roman mit glaubwürdigen Figuren, der mich von Anfang bis Ende überzeugt hat. Sehr gerne vergebe ich für dieses Buch fünf Sterne.
Rezensionen von spozal89:
Viele Grüße aus der Hölle! von Louisa Söllner
Briefe aus der Hölle
Puh, das Buch finde ich sehr schwer zu bewerten. An sich finde ich es ganz cool, dass die Erzählform hier ein Briefwechsel ist und man durch die Briefe eine Art Geschichte hat. Aber die angegebene Altersklasse und der Inhalt passen meines Erachtens nicht zusammen. Einige Begriffe und Namen fand ich für das Alter unpassend, da die Kinder damit noch nichts anfangen können (wie z.
B. Michelangelo). Auch die Angabe, dass das Kind, welches mit neun Jahren verstorben ist nun in der Hölle lebt finde ich grenzwertig, auch wenn am Ende natürlich eine tolle Aufklärung folgt. Aber der Weg dort hin ist meines Erachtens nicht so gut gelöst. Ich finde, in dem Buch steckt eine Message, die die Kinder vielleicht auch noch nicht so gut selbst herausfinden, weshalb man das Lesen in dem Alter noch begleiten sollte. Kinder die Älter sind, verstehen die Message schon eher, aber ich glaube dann ist das Buch so wie es gestaltet ist, schon wieder eher langweilig zu lesen. Vielleicht sehe ich das als Erwachsene auch eher schwierig und problematisch und bei den Kids kommt es gar nicht so an, deswegen vergebe ich neurtale drei Sterne. Sollte mein Sohn (er ist 9 Jahre) das Buch lesen und er ist anderer Meinung, dann passe ich gerne meine Meinung nochmal an.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ein bisschen glücklich von Maja Elisabeth Wulff
Sehr ansprechend und berührend
Mich hat das Cover und der Titel dieses Buches angesprochen : schön handlich und in ansprechenden Farben gestaltet und Glück / Glücklichsein, das ist doch ein Thema, das uns alle betrifft.
Maja Elisabeth Wulff hat hier wunderschöne Lyriks, Gedichte und Worte aufgeschrieben, die mit wunderschönen kleinen Illustrationen präsentiert werden.
Die Texte haben mich auf vielfältige Weise berührt und beim Lesen hatte ich oft den Gedanken, dass die Autorin vieles anspricht, was man sich manchmal gar nicht so traut, auszusprechen. Im Nachgang findet man bei jedem Gedicht noch eine Frage – und das gefällt mir besonders gut ! Es lädt zum nachdenken, reflektieren und innehalten ein, so dass man wirklich viel aus dem Buch für sich mitnehmen kann.
Berührend, Mut-machend und emotional finde ich die Texte von Maja Elisabeth Wulff und habe ihre Worte beim Lesen wirklich aufgesogen.
Die handliche Form, das schöne Cover und die tollen Gedichte sind für mich auch ein zauberhaftes Geschenk, für liebe Freund*innen – denn : „Das Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“.
Ein wunderschönes Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle !
Das Buch „Ein bisschen glücklich“ von Maja Elisabeth Wulff ist am 20. Mai 2026 beim GU Verlag erschienen.
Rezensionen von Lori:
Das vergessene Museum von Andreas Suchanek
Mit Liam auf magischer Mission!
Ich bin ein Fan von Andreas Suchaneks Geschichten! Egal ob Krimi, Kinderbuch oder Fantasy, er schafft es immer mich ins Buch zu ziehen und zu begeistern.
"Das vergessene Museum" ist eine unterhaltsame und aufregende Mischung aus dunkler Aura, Krimi und Urban-Fantasy und verbindet Mythologie, Kunst und Magie.
Mit Liam geht es rasant durchs Geschehen, nachdem er überraschend zum neuen Hüter eines geheimen Museums für magische Artefakte erklärt wurde. Es wird actionreich, geheimnisvoll und gefährlich. Interessante Handlungsorte wechseln sich ab, da kommt definitiv keine Langeweile auf. Die Handlung ist durchdacht, verständlich und voller fantastischer Momente.
Mit Liam bin ich gleich warm geworden. Er ist ein angenhemer Charakter, der sich in der für ihn bis dato unbekannten Welt zurechtfinden muss. Er kommt kaum zur Ruhe, da es ständig neue aufregende Ereignisse gibt, was auch zur Folge hat, dass ich kaum aus der Hand legen konnte.
Ich habe mir die Fortsetzung vorbestellt, denn ich bin so gespannt, wie es mit Liam weitergeht!
Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung!
Rezensionen von Cornelia:
Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth
Mehr Energie im Alltag - Komplexes Thema verständlich und liebevoll präsentiert
Die ersten vier Teile erklären die Mitochondrien und den Stoffwechsel. Die Theorie geht in die Tiefe, u.a. Phasenwinkel und BHI, Protonenleck wird nicht explizit erwähnt. Das Thema wird ausführlich und verständlich präsentiert und wissenschaftlich fundiert. Das Wissen wird spielerisch übermittelt, z.
B. Energievampire und Kaffeklatsch der Zellen, büßt aber nichts an Glaubwürdigkeit ein. Für ein besseres Verständnis werden die komplexen Informationen durch Zeichnungen unterstützt, diese habe ich liebgewonnen. Abschließend werden ein paar Untersuchungen für den Zustand der Mitochondrien vorgestellt.
Der letzte Abschnitt widmet sich praktischen Tipps für die Mitochondrien und dadurch für mehr Energie. Es werden zwar auch relativ teure Therapien angesprochen, aber die meisten Tipps sind im Alltag einfach umzusetzen. Besonders hilfreich finde ich den Mito Reset mit Bewegungs-Snacks und kurzen Entspannungsübungen. Die Empfehlungen werden allgemein aufgelistet. Für konkrete Effekte, u.a. Biogenese und Redox-Schutz, wird eine Liste mit Pflanzenstoffen zur Verfügung gestellt.
Gesund ernähre ich mich sowieso schon, die Bewegungs-Snacks baue ich schon erfolgreich in meinen Alltag ein. Die Entspannung kommt bei mir leider immer noch zu kurz, die Empfehlungen für Relaxation Response will ich demnächst vermehrt umsetzen. Das Buch wird mich noch länger als Unterstützung begleiten.
Ich empfehle das Buch sehr gern allen, die mehr über die Mitochondrien und die Energiegewinnung erfahren wollen.
Rezensionen von carola1475:
Kaltes Versprechen von Katharina Peters
Spannender Thriller mit interessantem Ermittlerduo
Kommissarin Rebekka Just ist sehr betroffen, als die Kriminalpsychologin Hannah Jakob in ihrem Haus tot aufgefunden wird. Sie kannte und schätzte Hannah und glaubt von Anfang an nicht, dass der tödliche Treppensturz ein Unfall war. Doch die umfassenden Ermittlungen der Hamburger Mordkommission bleiben ohne Ergebnis und schließlich ermittelt nur noch Rebekka in dem Fall.
Hilfe bekommt sie überraschend von Krølle, einem Undercover-Agenten, der im Verborgenen arbeitet, dem keine Grenzen gesetzt sind und der Hannah Jakob seit Jahren kannte.
Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe und mir gefällt, wie die verschiedenen Figuren, einschließlich der Kolleginnen und Kollegen, eingeführt und beschrieben werden. Die Charaktere sind vielschichtig und zeigen auch glaubhafte Emotionen. Besonders berührt hat mich Kommissar Elmo Bruhn, der an einem anderen ungelösten Mordfall zu zerbrechen droht.
Die Fallanalytikerin Rebekka Just ist nach Stationen in Hannover und Berlin noch nicht lange in Hamburg. Sie ist direkt, zielstrebig, scharfsinnig und gründlich. Krølle ist ein geheimnisvoller Mann, radikal tierlieb und seit einiger Zeit verunsichert, er traut seinem inneren Kompass nicht mehr wie früher. Hier hätte ich gern mehr erfahren, zu der Entwicklung kam es wohl in einem anderen Krimi der Autorin, den ich nicht gelesen habe.
Katharina Peters Schreibstil ist angenehm zu lesen, lebendig, bildhaft und atmosphärisch. Die Autorin erzählt vorwiegend aus Rebekkas oder Krølles Perspektive und beschreibt realitätsnah die komplexen Ermittlungen, bei denen Rebekka sich innerhalb des Behördensystem bewegen muss, im Gegensatz zu Krølle. Immer mehr Nebenschauplätze tun sich auf und es sind sehr viele Figuren involviert, ich musste konzentriert lesen, um den Überblick zu behalten. Allmählich werden Hintergründe und Zusammenhänge klarer und die letztendlich ermittelte Tragweite des Verbrechens ist erschreckend.
Mir hat der spannende, clever konzipierte Thriller mit seinem passenden, düsteren Cover mit dem auffälligem Schnitt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Fälle für Krølle und Rebekka Just.
Rezensionen von Shilo:
Vor uns ein heller Morgen von Margit Steinborn
Mitreißend
Die Geschichte wirkt ruhig erzählt und nimmt sich Zeit für ihre Figuren. Nach und nach wird deutlich, dass ein Ereignis aus der Vergangenheit die beiden Familien auch neun Jahre später noch prägt. Auf Gut Traubnitz liegt vieles unter der Oberfläche, auch wenn nach außen hin der Alltag weitergeht.
Helena lebt in einer Situation, in der vieles schon festgelegt scheint. Die geplante Verbindung mit Albin Westphal gehört zu ihrem Weg, ohne dass sie ihn wirklich hinterfragt. Als Edgar auf dem Gut auftaucht, verändert sich die Atmosphäre spürbar. Seine Anwesenheit bringt Dinge ins Rollen, die lange nicht ausgesprochen wurden. Mit der Zeit fügen sich einzelne Hinweise zusammen und zeigen ein anderes Bild der Vergangenheit.
Auch Benedikt bleibt eng mit dieser Geschichte verbunden. Der Kontakt zwischen den Familien ist längst abgebrochen, trotzdem sind die alten Erinnerungen nicht verschwunden. Gerade in kleinen Begegnungen oder kurzen Momenten wird sichtbar, wie stark das Früher noch nachwirkt.
Gut Traubnitz steht im Mittelpunkt des Geschehens. Der Alltag dort, die klaren Regeln innerhalb der Familie und die Spannungen zwischen den Figuren ergeben ein lebendiges Bild der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Vieles wird einfach aus der Situation heraus verstanden.
Die Figuren sind unterschiedlich angelegt und handeln nicht immer eindeutig. Jede bringt eigene Erfahrungen und Gedanken mit. Dadurch entstehen viele Szenen, in denen Entscheidungen manchmal erst später verständlich werden. Genau das gibt der Geschichte ihre besondere Stimmung.
Am Ende bleiben noch einige Fragen offen. Die Geschichte wirkt nicht abgeschlossen, sondern wie ein Anfang. Der Blick richtet sich automatisch darauf, wie es weitergeht und was aus den Figuren noch wird.
5 Sterne.
Rezensionen von brauneye29:
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner
Hatte mehr erwartet
Zum Inhalt:
Mia und Yanis sind für die Saison ins exklusive Plato Beach Resort an der Algarve gekommen um dort zu arbeiten. Beide kommen sich schnell näher, doch die Nähe wandelt sich schnell in Misstrauen, denn die Stimmung im Resort ist irgendwie bedrückend und es gibt immer mehr sonderbare Ereignisse.
Als eine Leiche angespült wird kippt die Stimmung komplett.
Meine Meinung:
Zunächst ist das Buch eher ruhig und es geht viel auch ums Resort und die Partys, nach und nach kippt aber die Stimmung und es kommt ein gewisses Unbehagen auf, aber am Ende habe ich dieses Buch nicht so richtig als Thriller empfunden. Ja, es passiert viel und man fragt sich oft, was da eigentlich hinter steckt, aber dieses Thrillergefühl kam bei mir nicht auf. Die Protagonisten wurden gut ausgearbeitet, es gab sehr viel zum Resortleben allgemein oder auch dem ausgeprägten Liebesleben von Yanis. So richtig Spannung nicht mal auf als die Leiche auftauchte, das geht besser. Ich hatte die Hörbuchversion und die war recht gut gelesen. Das war so ein Buch, bei dem ich evtl. ein Buch abgebrochen hätte, aber als Hörbuch geht's dann doch irgendwie, weil man ja so nebenher hören kann.
Fazit:
Hatte mehr erwartet











