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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall von Kathrin Lena Orso

Pony - Weihnachtsabenteuer

Klappentext / Inhalt:

Ponyliebe und Wichtelspuren

Dick verschneit liegt die Insel Lillasund in der winterlichen Schärenlandschaft. Ida und Elsa stapfen mit ihren geliebten Ponys durch meterhohe Schneewehen, Lichter erhellen alle Fenster, und durch die gemütliche Stube weht der Duft von Pfefferkuchen.

Auf dem Österviksgård proben die Reitschüler*innen eine Weihnachtsaufführung mit Pferden! Auch Ida und Elsa sind natürlich mit von der Partie. Doch irgendjemand huscht im Dunkeln umher und treibt auf dem Reiterhof seinen Schabernack. Ist an der Geschichte von den Hof-Wichteln vielleicht doch etwas dran ...?

DIE PONYS VON LILLASUND: Eine beste Freundin und ein Herzenspony – das ist Glück pur. Idyllische Kinderabenteuer im Sehnsuchtsort Schweden.

Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall: Band 3 der Pferdebuchreihe über Islandponys und Mädchenglück.

Die Pferdebuchreihe „Die Ponys von Lillasund“ mit ihren zauberhaften Illustrationen und der hyggeligen Atmosphäre einer schwedischen Insel ist die perfekte Lektüre für kleine Pferdefans ab 8 Jahren. Eine beste Freundin und ein eigenes Islandpony - hier werden Ponyträume wahr!

Cover:

Ein Mädchen mit einem Pony in einer schneebedeckten und verschneiten Winterlandschaft ist hier erkennbar. Optisch und farblich ist das Cover sehr schön und passend zur Geschichte umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den Covern der anderen Bände ist hier vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hier um einen weiteren Band, genauer gesagt den dritten Band, der Reihe die Ponys von Lillasund. Aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, findet man sich gut und schnell in die Geschichte hinein.

Für mich eine richtige Wohlfühlgeschichte, voller schwedischer Bräuche, liebevoller Atmosphäre und einer tollen Freundschaft.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr leicht und locker lesen. Die Geschichte und Geschehnisse sind gut verständlich umgesetzt. der Mix aus Weihnachtsabenteuer in Schweden, nordischen Bräuchen, Ponygeschichten und Alltäglichem, wie Leben, Freundschaft und Liebe ist hier sehr schön und gelungen umgesetzt.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine schöne und angenehme Länge. Die Kapitelanfänge sind toll und gut ersichtlich hervorgehoben. Das Hufeisen mit den Tannenzweigen als Symbol an den Anfängen finde ich sehr schön und passend. Auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Ein toller Lesefluss ist hier gegeben und es liest sich sehr angenehm, so dass man sehr gut voran kommt.

Eine zauberhafte und liebevolle Geschichte, voller Emotionen, weihnachtlicher Wendungen, Spannung, Humor und guter Unterhaltung.

Toll fand ich auch die vielen kleinen schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch. Diese lockern das Ganze sehr gut auf und runden es im Gesamten perfekt ab. Die Zeichnungen geben das Gelesene sehr gut wieder und bringen auch die Stimmung und Atmosphäre dabei sehr gut herüber. Mir haben die Illustrationen sehr gut gefallen und die Geschichte zusätzlich abgerundet.

Fazit:

Wundervolles Pony-Weihnachtsabenteuer mit schwedischen Bräuchen und sehr viel Flair.

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Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall

Rezensionen von Claudia R.:

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Suri, die Monsterjägerin von Jo Rioux

rasantes Monster-Abenteuer

Klappentext / Inhalt:

Band 1 der fantastischen Graphic-Novel-Reihe – ein Muss für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren!
Suri ist die ultimative Monsterexpertin! Sie verdient sich ihren Lebensunterhalt damit, die faszinierendsten Geschichten über Monster und wie man sie bändigen kann, zu erzählen.

Aber Suri möchte nicht für immer von den Abenteuern anderer erzählen. Ihr Ziel ist es, selbst Monsterbändigerin zu werden und selbst einmal Teil der fantastischen Geschichten zu sein.
Als sie im Wald ein goldenes Knäuel entdeckt, ahnt sie nicht, dass der goldene Faden ihr dabei helfen wird, Monster zu zähmen. Und auch nicht, dass der Faden einem gefährlichen Trio von Katzengeistern gehört, die ihn unbedingt wiederhaben möchten. Aber zum Glück hat Suri einen ganz besonderen Freund auf dem Jahrmarkt gefunden. Einen sehr großen, sehr lauten und sehr ungeheuerlichen Freund! Wird Suri es schaffen, den Katzengeistern zu entkommen und selbst zur berüchtigtsten Monsterbändigerin zu werden?
Suri, die Monsterbändigerin ist ein fesselndes und turbulentes Fantasy-Abenteuer voller magischer Wesen und jeder Menge Ungeheuer! Mit einfacher Sprache und spannender Story ist dieser fantastische Comic für Kinder der perfekte Einstieg zum Lesenlernen und in die Welt der Comics.

Cover:

Das Cover wirkt abenteuerlich, spannend und geheimnisvoll. Im Mittelpunkt steht ein Mädchen umzingelt von so einigen schattenhaften Kreaturen. Optisch und farblich ist das Ganze sehr gut in Szene gesetzt. Das Cover macht auf jeden Fall Lust auf die Geschichte und weckt das Interesse.

Meinung:

Siri ist die ultimative Monsterexpertin und verdient mit dem Erzählen von Monstergeschichten ihr Geld, doch gern würde sie mehr als nur davon zu erzählen. Suri ist starkes und mutiges Mädchen und zugleich auch sehr sympathisch. Auch ihre sture Art macht sie aus, aber auch liebenswert und sie hält an ihren Träumen und Wünschen fest und setzt sich durch.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Ein tolles Comic, der durch die Illustrationen, aber auch den Verlauf der Geschichte überzeugt. Man kann den Geschehnissen gut folgen, auch wenn es anfangs nicht ganz leicht war. Man wird direkt in die Geschichte hinein geworfen und hat daher das Gefühl, dass einem Hintergrundinformationen fehlen, aber dies ergibt sich dann nach und nach. Das Verständnis für das Gesamte wird mehr und mehr erzählt und man wird so immer mehr ans Geschehen gefesselt.

Die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Die Geschichte und der Verlauf ist spannend aufgebaut. Der Comic Stil und die Zeichnungen sind passend gewählt und es lässt sich schnell und kurzweilig lesen. Ein tolles Comic ab 8 Jahren, für Mädchen und Jungen gleichermaßen. Für Erstleser vielleicht noch etwas zeitig und eventuell auch ein wenig zu gruselig.

Die recht dunklen Hintergründe machen eine düstere Atmosphäre aus, welche auch gut zur Erzählung passt. Den Sprechblasen und Texten kann man gut folgen und die Geschehnisse sind klasse umgesetzt. Der Verlauf ist spannend und fesselnd und man wird hier gut unterhalten. Ein turbulentes und rasantes Fantasy Abenteuer im Comic Stil. Mir hat dies gut gefallen und konnte überzeugen. Bin gespannt, was Suri noch so erlebt.

Die Ausschnitte aus Suris Tagebuch, am Ende, fand ich auch sehr klasse und toll umgesetzt.

Fazit:

Ein turbulentes und rasantes Fantasy Abenteuer im Comic Stil.

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Suri, die Monsterjägerin

Rezensionen von Ameland:

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LONELY PLANET Bildband Wann am besten wohin mit Kids von

Rund um den Globus

Nachdem ich mir das Buch etwas ausführlicher angeschaut habe, sage ich: das ist ein idealer Reiseplaner für jedermann - auch ohne Kids. Ich möchte zum Beispiel auch gerne in Schottland an dem Fest Up Helly Aa teilnehmen und sehen wie ein Wikingerlangschiff verbrannt wird oder Millionen von Monarchfaltern in Mexiko bestaunen.

Auch eine Hundeschlittenfahrt in Lappland reizt mich, genauso wie eine Übernachtung im UFO-Zimmer in Schweden. Ihr merkt schon, ich bin begeistert von den Vorschlägen und könnte hier noch ganz viele Beispiele nennen. Besorgt euch besser das Buch selbst und staunt über die vielen unterschiedlichen Reiseziele. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei, so gibt es auch Vorschläge für chillige Urlaube am Strand oder so, aber das ist nicht so mein Ding.

Jetzt zum Aufbau des Buches. Die Einteilung nach Monaten finde ich super. In der Inhaltsübersicht sind die Reiseziele je Monat ersichtlich und hinten gibt es ein alphabetisches Register. In den 12 Kapiteln werden insgesamt 300 Ziele rund um den Globus mit einigen Basics vorgestellt. Bei der großen Auswahl ist der Entscheidungsbaum vor jedem Kapitel sehr hilfreich. Will ich chillen oder doch lieber ein Abenteuer erleben, die Welt entdecken oder Action. Ein paar Sätze zu besonderen Events in dem Monat findet man in einer separaten Übersicht genau wie Tipps welche Reise sich eher für die jüngeren Kids und welche für ältere reizvoller ist. Je drei Reiseziele werden pro Seite mit kurzen, aber informativen Infos vorgestellt. Anhand der dazugehörigen Zeichen ist sofort ersichtlich wo hier der Fokus liegt wie z. B. Strand, Kultur, Abenteuer usw.

Traumhaft sind die vielen enthaltenen Fotos zu den Destinationen. Allein ihretwegen nimmt man dieses Buch bestimmt immer mal wieder zur Hand. Ihr dürft nun aber nicht zu jedem Reiseziel ein oder gar mehrere Fotos erwarten, denn das hätte den Rahmen mit Sicherheit gesprengt. Ich schreib das nur, damit ihr am Ende nicht enttäuscht seid. Aber was sage ich, dieser Reiseplaner kann einen unmöglich enttäuschen.

Diesen Reiseplaner von Lonely Planet finde ich von der Aufmachung über die Auswahl bis hin zu den Infos einfach nur toll, daher kann es von mir auch nur fünf glänzende Sterne geben.

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LONELY PLANET Bildband Wann am besten wohin mit Kids

Rezensionen von Sonne89:

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Heavysaurus - Der Comic von Adrian Vom Baur

Tolle Band

Heavysaurus, das sind vier Dinos und ein Drache, die im realen Leben mit Heavy Metal Klängen und kinderfreundlichen Liedern den Nachwuchs-Metalern in den Kinderzimmern und auf deutschsprachigen Bühnen einheizen.
Wir durften schon ein Konzert besuchen und waren begeistert, weshalb auch der Comic sofort Anklang fand.

Optisch richtig toll gemacht, da der Comic in einem festen Einband Kinderhänden stabiler standhält.
Der Comic zeigt die Entstehungsgeschichte von Heavysaurus, wie sie den Heavy Metal kennen und lieben lernten, zu einer Band wurden und schließlich als Band bestehen mussten.
Man sieht, dass viel Fleiß und Übung in ihrem Werdegang lag und die Geschichte ist spannend erzählt. Als Leser kann man gut mitfiebern.
Die Bilder sind farbenfroh und das lesen macht Spaß.
Ein Must-Have für jeden Heavysaurus-Fan.

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Heavysaurus - Der Comic

Rezensionen von Meli:

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Soulmates and Other Ways to Die von Melissa Welliver

Der Preis der Seelenverwandtschaft

Die Erfolgschancen bei einer Beziehung von Seelenverwandten sind sehr hoch und die eindeutige Seelenverwandtschaft lässt sich im Blut nachweisen. Aber der Haken: Stirbt der eine, stirbt der andere auch.

Zoe ist bereit für die Apokalypse und findet es furchtbar, dass da draußen ein “KinTwin” ist, der ihr Leben gefährdet.

Der abenteuerlustige Milo hingegen kann es kaum erwarten, endlich die perfekte Person für sich zu finden. Als sie herausfinden, dass sie miteinander verbunden sind, hinterfragen sie das System und kommen gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur.

Beide Protagonisten haben schon sehr unterschiedliche Erfahrungen mit KinTwins gemacht, die ihre Meinung dazu geprägt haben. Aber trotz ihrer Vorbehalte gegenübereinander ist schon deutlich, dass sie auch viele Gemeinsamkeiten haben und sich trotz ihrer Unterschiede respektieren. Da gibt es aber ein bisschen Drama und kleine Missverständnisse, die ihre mögliche Seelenverwandtschaft auf die Probe stellen.

Der Ton ist schon oft ernst und tiefgründig, weil es nicht nur um Leben und Tod geht, sondern auch um Freiheit und Entscheidungen in der Liebe. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen hat mir gut gefallen und ich fand das Buch insgesamt unterhaltsam, aber die Handlung war mir manchmal schon ein Ticken zu oberflächlich und hatte einige Logiklücken. Ich konnte es auch nicht richtig spannend finden, dafür ging mir alles viel zu einfach.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, was eigentlich hauptsächlich an der sowohl komplizierten als auch süßen Beziehung zwischen Zoe und Milo lag, die mich gut unterhalten konnte.

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Soulmates and Other Ways to Die

Rezensionen von MarcoL:

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Reise mit einer Eselin durch die Cevennen von Robert Louis Stevenson

Reiseliteratur der besonderen und auch poetischen Art.

Den Autor kennen wir ja hauptsächlich von seinen berühmten Werken. Vor seinem schriftstellerischen Erfolg allerdings verfasste er unter anderem diesen Reisebericht.
1878 machte er sich auf, zu Fuß durch die Cevennen zu wandern. Bei einem Bauern kaufte er eine kleine Eselin, die ihn begleiten und sein Gepäck tragen soll.

Er taufte sie Modestine. Anfangs, wie sollte es auch anders sein, bediente sich das Tier vom Klischee, welches ihm anhaftet, und versuchte, seinen eigenen Willen die Reisegeschwindigkeit betreffend, durchzusetzen. Irgendwann, und mit teilweise unschönen Maßnahmen erzwungen, die den Lesegenuss trüben, zeigte sich dann, dass die Klügere nachgibt und sich dem Willen ihres „Herren“ beugt.
Stevenson berichtet von seinen vielen Stationen und Begegnungen während seiner Reise. Vor allem Land und Leute stehen im Fokus, aber auch immer wieder finden sich Bezugspunkte, um in der Historie des Landstriches in die Vergangenheit zu blicken. Da gab es Aufstände und partielle Kriege. Und eines zieht sich durch den Roman wie ein roter Faden: die Diskrepanz zwischen Protestanten und Katholiken. Der Autor, als Schotte selbst der protestantischen Kirche zugehörig, sowie der ganze Landstrich mit wenigen Ausnahmen sich der gleichen religiösen Gesinnung unterworfen hat, kommt nicht umhin, die Differenzen öfter mal breit zu schlagen.
Neben all der Historie und Religion kommen aber auch andere Begegnungen und Naturbeschreibungen nicht zu kurz, sowie sein wahrer Faible für das Reisen und nächtigen unter freiem Himmel.
S.104: „Unter einem Dach ist die Nacht tot und eintönig, aber im Freien vergeht sie rasch mit Sternen, Tau und Duft, und die Veränderungen im Antlitz der Natur markieren die Stunden.“
Alles in allem habe ich das Buch trotz ein paar Abstriche gerne gelesen. Ist es doch immer wieder erstaunlich und interessant, welches „Mindset“ die Gemüter im Jahr 1878 beherrschte.
Somit gebe ich gerne eine Leseempfehlung für alle Interessierten.

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Reise mit einer Eselin durch die Cevennen

Rezensionen von Emmmbeee:

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Schwanentage von Zhang Yueran

Treu ergeben

Obwohl das Kindermädchen einer reichen chinesischen Familie im Begriff ist, ihre Entführungspläne mit ihrem Zögling umzusetzen, muss sie anders reagieren, als ihr Chef verhaftet wird und seine Frau verschwindet. Jetzt trägt Yu Ling plötzlich die ganze Verantwortung für den Jungen und das Haus.

Wie sie mit der Situation umgeht, will ich nicht verraten, das muss jeder Interessierte selbst lesen.
Hier geht es um eine sehr loyale junge Frau, sowohl was ihre Familie als auch ihre Arbeitgeber betrifft, damals wohl eine Rarität unter den Angestellten. Und das, obwohl sie ringsum eine große Wankelmütigkeit wahrnimmt, auch bei ihren Chefs. Einzelne Außenstehende und ungünstige Tatsachen kommen hinzu und fordern sie in ihren Entschlüssen. Was im Zug der Handlung recht unwahrscheinlich wird, ist, dass sie bescheiden und still bleibt, wie das auch in der fernöstlichen Literatur zum überwiegenden Teil deutlich erkennbar ist. Doch geht es in der Handlung keineswegs um Traditionen, sondern um das moderne Leben, um Umstürze und neue Rechte.
Der Sprachstil ist frisch, zeitgemäß, fließend, hat Drive und Farbe, Spannung besteht von Beginn an. Die Figuren, vor allem die weiblichen, sind scharf umrissen, wobei Yu Ling eindeutig die Sympathien und ein großes Maß an Mitleid für sich verbuchen kann.
Das Coverbild deutet keineswegs auf die Schwäne im Titel hin, eher auf ein gewisses Maß an Macht, Unterdrückung und Eitelkeit. Es gefällt mir trotzdem gut in seiner Dynamik.
Mir ist aufgefallen, dass dieses Buch nicht nur eine ganz eigene Haptik spüren lässt, sondern auch einen eigenen, leicht säuerlichen Geruch hat.

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Schwanentage

Rezensionen von gabiliest:

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Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint von Vivien Verley

Spannend, magisch und gefährlich: Die verbotene Gabe

Mit “Thea Magica: Das Geheimnis von Port Mint” hat die bekannte Autorin Vivien Verley ein spannendes und phantasievolles Buch geschrieben, das für Kinder ab zehn Jahren empfohlen wird. Neben dieser wirklich gelungenen Geschichte überzeugt das hervorragend illustrierte Hardcover dieses hochwertigen Buches.

Besonders hervorzuheben ist nicht nur der Rahmen mit Goldprägung, der sich in schwarz-weiß auf jeder Seite des Buches fortsetzt, auch die Vor- und Nachsatzblätter sind wirklich gelungen gestaltet. Die Illustrationen stammen von Caroline Garcia. Der dreiseitige Motivfarbschnitt vervollständigt den außergewöhnlich schönen Gesamteindruck, zu diesem Buch würde man in der Buchhandlung sofort greifen. Und das zu Recht, denn das Thema kann sicher auch ältere Jugendliche ansprechen.

Die elf Jahre alte Robin zieht mit Mutter und kleiner Schwester nach Port Mint zu ihrer Großmutter. Robin ist davon nicht begeistert, neue Schule, keine Freunde. Doch schon am ersten Schultag macht sie die Bekanntschaft der fröhlichen Mailin und des mürrischen Cornelius. Alle drei Kinder sind gespannt auf die Teezeremonie in der Mint-High, denn alle drei haben magische Gaben von ihren Eltern geerbt. Damit man sie erkennen und die Magie ausüben kann, muss man allerdings den magischen Tee trinken. Doch Robin ist entsetzt: Ihre magische Gabe ist verboten und sie muss sie unbedingt geheim halten, denn sie weiß, dass das Magisteerium, das über den Tee wacht, sie verfolgen wird.

Vivien Verley hat mit “Thea Magica: Das Geheimnis von Port Mint” ein lebendig geschriebenes Buch verfasst, sodass man das Gefühl hat, direkt bei den Abenteuern der Kinder dabei zu sein. Da in Port Mint früher Piraten lebten, die angeblich einen Schatz versteckt haben, der dem Finder die ganze Magie offenbart, suchen alle nach diesem Schatz, natürlich die drei Kinder und das Magisteerium. Die Beamten suchen auch nach Menschen, die Tea Noir, also verbotene Magie, ausüben. Wird Robin ihr Geheimnis bewahren können? Und von wem hat sie ihre magische Gabe?

Natürlich haben Robin, Mailin und Cornelius zahlreiche Abenteuer zu bestehen, wobei sie nicht immer ganz legale Mittel anwenden. Ebenso gibt es in dieser Geschichte einen Schurken, der vorgibt, die Teemagie schützen zu wollen, jedoch in Wahrheit bösartig ist und den Kindern nachstellt. Aber Robin, Mailin und Cornelius sind klug und mutig, ihre Freundschaft hält selbst schwierigsten Situationen stand. In kurzen Kapiteln und altersgerechter Sprache wird hier eine Geschichte erzählt, die geeignet ist, jugendliche Lesende zu fesseln. Vielleicht wollen sie sogar Teil der Piratencrew werden, als die die drei Kinder ihre Abenteuer bestehen.

Ich habe das Buch zusammen mit zwei Mädchen gelesen, eine neun, die andere zwölf Jahre alt. Beide fanden die Geschichte rasant und eindrücklich erzählt, es gibt viel Action, Geheimnisse, Verrat und sehr sympathische Hauptfiguren. Manchmal gibt es auch skurrile und witzige Szenen und Wortspiele, aber spannend bleibt es immer. Am Ende des Buches wartet jedoch ein Cliffhanger. Wer gleich weiterlesen will findet direkt im Anschluss eine Leseprobe von Band zwei, der im Februar 2026 erscheinen wird. Wer magische Schulgeschichten liebt hat hier sicher zum richtigen Buch gegriffen. Daher können wir “Thea Magica: Das Geheimnis von Port Mint” absolut weiterempfehlen.

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Thea Magica, Band 1 - Das Geheimnis von Port Mint

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Am Ende des Sturms von Alexander Hartung

Toller Jan Tommen Thriller

Wow – schon das tolle Cover und der Klappententext waren so ansprechend; ich bin direkt mit dem Buch gestartet :
Ab dem Prolog wird man in den Thriller gesogen und kann das Buch nicht mehr zur Seite legen : der Spannungsbogen ist so extrem hoch und hält sich konstant über das gesamte Buch, dass man von der Geschichte gepackt wird.

Alexander Hartungs Schreibstil trägt sicherlich dazu bei, dass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man Teil des Thrillers – die Charaktere sind so authentisch und realistisch dargestellt und die Örtlichkeiten so beschrieben, dass man bei jeder beschriebenen Situation ein klares Bild vor Augen hat. Das war total mega !
Die relativ kurz gehaltenen Kapitel machen das Lesen sehr angenehm und man fliegt nur so durch die Geschichte – der Autor versteht es wirklich perfekt, seine Leser mit falschen Fährten an der Nase herum zu führen und so immer in Spannung zu halten. Bis zum Ende war ich mir nicht sicher, ob ich mit meinen Verdächtigungen Recht habe und das fulminante Ende hat das Buch zu einem absoluten Lesegenuss gemacht.
Am Ende des Sturms ist für mich ein absolut gelungener Thriller, der den Leser mitnimmt und vor Spannung nicht mehr aufhören lässt zu lesen – wer also auf der Suche nach einem fesselnden Thriller ist, ist hier genau richtig.
Eine absolute Empfehlung für alle Thriller – Fans !

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Am Ende des Sturms

Rezensionen von yellowdog:

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Herbstgeschichte von Sten Nadolny

Marietta

Ein neues Buch des inzwischen 83jährigen Schriftstellers Sten Nadolny ist ein Ereignis. Die Erzählweise ist überwiegend zurückerinnernd.
Ausgangspunkt ist die Begegnung zweier Männer (ein Schauspieler und ein Schriftsteller) mit einer jungen Studentin, die in Schwierigkeiten ist.
Daraus entwickelt sich die Handlung über eine längere Zeit und mit Zeitsprüngen.

Der Erzählton ist ruhig und abgeklärt. Ehrlich gesagt, wirkt es auch ein wenig altmodisch, aber für Sten Nadolny-Leser wird das sehr in Ordnung sein.
Das Geschick und die Raffinesse des Autors sorgen für eine außergewöhnliche Handlung.
Diese junge Frau, um die es geht, Marietta, ist rätselhaft und wird es lange bleiben. Das trägt den Roman.

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Herbstgeschichte