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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von _ich.lese_:

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz? von Inka Friese

Vorlesegeschichten

In diesen Vorlesegeschichten erleben die Kinder Abena, Toni, Lenni und Kojo spannende Situationen, in denen sie Hilfe von Polizei, Feuerwehr und Notfallsanitäter brauchen. Zum Glück sind die in Hoppelstedt alle hilfsbereit.

Ob Katze im Baum, Brand in der Papiertonne, ein HornissenNest, es wird geholfen, es passiert zum Glück nie etwas lebensgefährliches und die Hilfe kommt schnell und unkompliziert.

Fünfzehn in sich abgeschlossene Geschichten, die nur die Charaktere und das Ort gemeinsam haben.
Wer ist hier im Einsatz ist das dritte Vorlesebuch der Wieso, Weshalb, Warum Vorlesebuch Reihe. Immer mit den gleichen Personen, die ganz wunderbar unterschiedlich sind und so für jedes Kind der passende Charakter dabei ist. Es werden kindgerecht verschiedene Situationen dargestellt. Sie sind unterhaltsam, spannend und authentisch. Hat Spaß gemacht.
Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Angenehme, abwechselnde Stimmen, gut zu hören.

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Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 3 - Wer ist hier im Einsatz?

Rezensionen von _ich.lese_:

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Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Herrlich humorvoll

Sie wacht verletzt mitten im Schnee auf und hat keine Ahnung wer und wo sie ist. Dann kommt ein Mann mit Pistole, sagt ihr sie soll laufen und schießt auf Männer. Etwas später ist Sawyer bei ihr, er ist Spion und sie denkt, sie ebenfalls eine Spionin. Gemeinsam fliehen sie und die perfekte Tarnung scheint, sie spielen ein Ehepaar in den Flitterwochen.

So fängt es an, es dauert lange bis sich Zoe an ihre Existenz erinnert, aber der Weg dorthin ist äußerst humorvoll. Erzählt wir abwechselnd aus Sicht von Zoe und Sawyer, allerdings nicht in der ich Perspektiv, daher macht es wenig Sinn.
Aber was fie beiden erleben und die Anziehung, die spürbar ist, machen schon sehr viel Spaß. Ich fand es unterhaltsam, witzig, aber auch spannend. Es las sich wie von alleine.
Eine klassische Romcom, ein Grumpy vs. Sunshine, eine One-Bed Story. Alles hat für mich gepasst und mich sehr gut unterhalten.

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Never Trust Your Fake Husband

Rezensionen von Daggy:

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Ich war das nicht! von Lydia Hauenschild

Die Schuld eingestehen und sich vertragen, sehr schön gemacht!

Auf dem Cover können wir die beiden Kinder sehn und Leo schreit Klara, die etwas schuldbewusst schaut, an.
Dabei hat Klara sich so gefreut, dass sie heute bei Leo spielen darf. Neugierig schaut sie sich das Zimmer ihres Freundes an und sofort fällt ihr Blick auf einen Elefanten, den Leos Onkel aus Lego gebaut, und der ganz oben im Regal steht.

Doch Leo möchte nicht, dass damit gespielt wird. Als er dann aus dem Zimmer geht, steigt Klara sofort auf einen Stuhl und versucht den Elefanten zu erreichen. Balu, Leos Hund möchte sie wohl davon abhalten und zieht an ihrer Hose. Leider passiert dann das Unglück und der Elefant fällt zu Boden und dort kommen nur noch einzelne Steine an. Sehr schön ist Klara mit ihrem entsetzten Gesicht gezeichnet. Als Leo wieder in sein Zimmer kommt, nennt er Klara eine „Dumme Kuh!“
Doch sie versucht dem Hund die Schuld zu geben, das nimmt ihr Leo aber nicht ab. Erst als Klara Leos Verzweiflung spürt, gibt sie ihren Fehler zu und entschuldig sich.
Beeindruckend fand ich die Bilder, die so schön die Gefühle der beiden Kinder abbilden. Die eigene Schuld nicht zugeben wollen, das ist etwas ganz Normales und kommt sicher bei jedem Kind hin und wieder vor, da ist es gut zu erleben, dass die beiden nach der Entschuldigung noch so schön zusammengespielt haben und Freunde geblieben sind.
Ein wunderschönes Bilderbuch.

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Ich war das nicht!

Rezensionen von Daggy:

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Das krasseste Tier der Erde von Kai Lüftner

Sehr gut erklärt, toll gereimt und beiendruckend gezeichnet

Mit runden Glupschaugen schaut uns der Regenwurm fröhlich vom Cover aus an, denn „im Boden ist der Wurm drin!“
„Ein einzelnes Regenwürmchen sitzt müde auf einem Türmchen“ mit diesem Satz, den wir in Abwandlungen noch oft hören werden, beginnt das Buch. Denn bald taucht eine weiterer Wurm auf und schon sitzen sie zu weit auf dem Türmchen.

Sie legen sich ins Zeug und bewegen einiges. Aber bald sind sie schon zu zehnt und sie sind planvoll fleißig. Doch was können erst 100 dieser rosa Gesellen bewirken? „Furchen und Wege und Gänge, überall, jede Menge. In diesen nisten und wohnen Tierchen, zu Abermillionen. Inzwischen sehen wir auf der Illustration schon ganz viele Würmer in und auf der Erde. Das ist ein Gewimmel. So sind es am Ende Einhundert Millionen Regenwürmchen, die Kompost und Mist machen und dafür sorgen, dass auf unserer Erde so viel wachsen kann.
Die gereimten Texte erklären und sehr anschaulich, was die kleinen fleißige Gesellen so alles in der Erde erledigen. Beeindruckend sind dann die Bilder, auf denen immer mehr Regenwürmer sich um die Erde kümmern. Da gefällt es mir gut, dass es am Ende des Buches einen Dank an diese unscheinbaren Tiere gibt.

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Das krasseste Tier der Erde

Rezensionen von LeserinLu :

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Prinzessin Alice von Irene Dische

Nicht ganz überzeugend

Der Einstieg in Irene Disches neuen Roman hat mich sofort gepackt: frech, provokant und mit einem Thema, das man in einer Biografie über eine hochadlige Prinzessin nicht erwartet. Dieser Ton zieht sich zunächst unterhaltsam weiter, wenn Dische im gewohnt plaudernden Stil Klatsch und Anekdoten über die Battenbergs ausbreitet – leichtfüßig zu lesen, unterhaltsam und kritisch zugleich.

Die Figur der Prinzessin Alice, die im Zentrum des Romans steht, hat, wie ich auch noch einmal nachgelesen habe, ein wechselreiches Leben gehabt. Unter anderem wurde sie zwangsweise in eine Nervenklinik eingewiesen, aus der sie schließlich fliehen konnte. Trotz dieser eigentlich spannenden Geschichte hat mich der Roman leider im Laufe der Handlung immer weniger überzeugt und er hatte trotz seiner Kürze auch Längen. Alice erscheint über weite Strecken faszinierend – eine gehörlose Frau, die in fünf Sprachen von den Lippen liest, die religiöse Ekstasen erlebt, die zur Bedrohung für ein traditionelles Frauenbild wird. Und doch blieb sie für mich als Figur im Roman unnahbar. Vieles wirkte nebulös, manches bewusst verschwommen.

„Prinzessin Alice“ ist eine Lektüre über eine außergewöhnliche Frau, die in den königlichen Kreisen ihrer Zeit aneckte. Stellenweise war das spannend zu lesen, zwischendurch hat mich der Roman leider verloren.

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Prinzessin Alice

Rezensionen von Claudia R.:

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Frohes Fest, Pilu Pinguin von Ulrike Motschiunig

herzerwärmend

Klappentext / Inhalt:

Köstliche Zuckerschneeherzen und funkelnde Eissterne! Der Zauber der Weihnachtszeit hat sich um das Pinguin-Dorf gelegt. Pilu ist so aufgeregt und freut sich von ganzem Herzen auf sein erstes Weihnachtsfest! Zu seiner Vorfreude mischt sich außerdem ein sehnlicher Wunsch: Ein grüner, funkelnder Weihnachtsbaum.

Doch wie soll sich dieser hier am Südpol erfüllen? Pilus Kreativität ist gefragt! Mit seinen außergewöhnlichen Ideen wird das Weihnachtsfest zu etwas ganz Einzigartigem.
Die warmherzige Geschichte stammt aus der Feder der renommierten Kinderbuchautorin Ulrike Motschiunig, die mit ihren liebevollen Charakteren kleine und große Leser begeistert.
Die fantastischen Illustrationen von Alina Spiekermann lassen Pilus Winterwelt lebendig werden.
Ein wunderschönes Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren – perfekt zum gemeinsamen Kuscheln, Staunen und Vorlesen in der Weihnachtszeit!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Pinguine in einer weihnachtlich geschmückten Höhle sind hier erkennbar. Die Weihnachtsthematik ist dabei wundervoll umgesetzt. Auch farblich und optisch ist das ganze passend gestaltet.

Meinung:

Eine liebevolle und warmherzige Winter- / Weihnachtsgeschichte. Pilu ist schon voller Vorfreude auf das Weihnachtsfest und noch dazu hat Pilz einen großen Wunsch, er hat von den Weihnachtsbäumen gehört und wünscht sich einen solchen. Doch ein Weihnachtsbaum am Südpol?

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details zur Geschichte bedeckt.

Die Geschichte ist wundervoll und sehr niedlich umgesetzt. Die Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet. Pilu begleitet man bei seinem Traum und die Idee und Entwicklung ist dabei wirklich sehr schön gelungen und auch die Botschaft, welche dahinter steht.

Die Textabschnitte haben eine angenehme Länge und man kann dem Gesamten sehr gut folgen. Die Erzählung ist liebeswert und herzerwärmend umgesetzt.

Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder geben das Geschriebene sehr gut wider und veranschaulichen dies sehr schön. Die bunten Illustrationen laden zum Betrachten ein und es gibt darauf allerhand zu entdecken. Die Bilder sind sehr schön umgesetzt und zugleich auch sehr ausdrucksstark und geben auch die Atmosphäre und Emotionen sehr gut wieder.

Eine wundervolle Geschichte, um die Vorweihnachtszeit einzuleuten. Sehr niedliche weihnachtliche Geschichte mit wunderschönen Gedanken und Botschaften. Mir hat dies sehr gefallen.

Fazit:

Eine liebevolle und warmherzige Winter-Weihnachts-Geschichte.

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Frohes Fest, Pilu Pinguin

Rezensionen von _Le4_:

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Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater

Bezaubernder Schreibstil

Das Grand Hotel Avalon ist der Inbegriff des Luxus. Reiche Menschen verbringen hier einige Wochen im Jahr und alle ihre Bedürfnisse werden von ihren Lippen abgelesen. Dafür ist June zuständig. Sie ist die Hotelleitung und sorgt dafür, dass ihre Gäste sorglos glücklich sind, ohne zu sehen, wie viel Aufwand das Personal dafür aufbringt.

Doch der Zweite Weltkrieg macht auch vor ihnen nicht halt. Bald müssen June und ihr Personal jede Menge Diplomaten der Achsenmächte einquartieren. Das ist nicht nur für das Personal herausfordernd, sondern auch für das sensible Ökosystem, von dem das Avalon Teil ist. Nun ist es an June die Balance zu halten.

Maggie Stiefvater ist meine absolute Lieblingsautorin. Sie hat einen ganz bezaubernden Schreibstil und ihre Bücher können mich immer wieder begeistern. Folglich hatte ich beängstigend hohe Ansprüche an das Buch. Ich kann hiermit zufrieden behaupten, dass sie erfüllt wurden.
Auch in diesem Buch sind die Beschreibungen von Charakteren und Gegenden so unheimlich poetisch, dass es einfach eine reine Freude ist, dieses Buch zu lesen. Mit nur wenigen Worten schafft Maggie Stiefvater es, ein umfassendes und lebendiges Bild ihrer Charaktere zu zaubern.
Beim Thema des Buches war ich erst etwas skeptisch, aber es wurde herrlich umgesetzt. Die Autorin schafft es, die furchtbaren Schrecken der Nazis darzustellen und sie trotzdem zu vermenschlichen, sodass man die seelische Zerrissenheit der Charaktere im Buch gut nachempfinden kann. Es setzt sich auch mit Klassismus auseinander und wie sich das vor allem in dieser luxuriösen Welt auswirkt. Mir hat gefallen, dass das Buch sich mit Ableismus beschäftigt, was ja vor allem im Hinblick auf die Nazis erschreckend prävalent ist.
Der Fantasy Aspekt der Geschichte hat mir gut gefallen. Es ist zugleich magisch und bedrückend und hat sich sehr gut mit den restlichen Themen ergänzt.

Maggie Stiefvaters Bücher sind wie Magie und auch dieses ist wieder etwas ganz Besonderes.

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Grand Hotel Avalon

Rezensionen von Claudia R.:

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Neue Heimat von Joachim Stahl

Kurzweiliges SciFi Abenteuer

Klappentext / Inhalt:

Nachdem ihr Heimatplanet durch den moranischen Forschungskreuzer GIORDANO BRUNO-I zerstört wurde, haben die Vlock in der Sternenlicht-Vereinigung kapituliert. Es wird ein Abkommen geschlossen, das den wenigen Überlebenden der geistesmanipulierenden Rasse den Neuanfang auf einer anderen Welt ermöglichen soll.

Doch sie bestehen darauf, dass die GB-I sie an dieses Ziel transportiert. Kommandant Petrus Taunsend und seine Besatzung haben keine andere Wahl, als diese Mission anzunehmen. Doch ihnen allen ist bewusst, dass sie dadurch möglicherweise der Rache der Vlock ausgeliefert sind.

Cover:

Das Cover wirkt actionreich und es steckt eine Menge Power darin, so dass das Interesse und die Neugier auf jeden Fall geweckt wird. Optisch und farblich ist es ansprechend umgesetzt. Auch passt es gut zur Geschichte und ein Wiedererkennungseffekt zur Reihe ist ebenso vorhanden.

Meinung:

Spannende Ereignisse und Parallelen zur jetzigen Realität schleichen sich hier gekonnt ein und regen durchaus zum Nachdenken an, sorgen zugleich aber auch für unterhaltsame Lesemomente.

Durch das Fortschreiten der Reihe sind Vorkenntnisse schon sehr von Vorteil, aber auch ohne, denke ich, ist ein lesen machbar, das Hineinkommen jedoch erschwert.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist gut verständlich und flüssig lesbar. Den Beschreibungen und Geschehnissen kann man gut folgen. Spannend und fesselnd ist die Geschichte umgesetzt, dadurch gelangt man hier gut und schnell hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind gut von der Länge ausgewählt und ermöglichen einen angenehmen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind ersichtlich und die Kapitel werden einfach durchnummeriert. Gestaltung und Gliederung ist passend gewählt.

Die Geschichte ist spannend umgesetzt, technische Probleme zwingen den Kreuzer zu veränderten Route und dies hat so seine Auswirkungen. Überraschende Änderungen und Wendungen sorgen für gute Unterhaltung. Auch die Geschehnisse und Charaktere sind gut durchdacht. Ein kurzweiliges und spannendes SciFi Abenteuer. Mir hat es wieder sehr gut gefallen und ich bin neugierig auf mehr.

Fazit:

Ein kurzweiliges und spannendes SciFi Abenteuer.

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Neue Heimat

Rezensionen von Reiseweise:

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

Gut gemachte Satire

Eines Morgens sind in Berlin Elefanten unterwegs. Nicht nur einer, sondern ganze Herden. Und sie sind nicht aus dem Berliner Zoo ausgebrochen - sondern ein Geschenk des Präsidenten von Botswana. Er erklärt dem deutschen Bundeskanzler gut gelaunt am Telefon, dass er 20.000 der großen Tiere nach Deutschland schaffen ließ, da in seinem Land kein Platz mehr sei und der globale Norden auch seinen Teil zum Artenschutz beitragen solle.

Aus dieser ungewöhnlichen Ausgangslage entsteht eine kurzweilige (und tatsächlich nicht allzu lange), unterhaltsame und teils herrlich spitze Satire, die aufzeigt, wie die Bundesregierung nun mit diesem unverhofften Artenreichtum umgeht. Die politischen Ränkespiele, die strategischen Entscheidungen, der Versuch den Elefantendung ökonomisch zu nutzen, die PR-Coups, die Verkehrsunfälle und die Weigerung einzelner Bundesländer, ihren Teil der Elefanten aufzunehmen, sind so überzeugend dargestellt. Auch viele Parteien und Politiker:innen lassen sich sehr eindeutig erkennen… Und am Ende ist es so, wie man es erwartet, wenn einzelne Akteur:innen das richtige tun wollen, aber sich nicht trauen. Parallelen zum Umgang mit Geflüchteten, der Klimakrise und ähnlichen Herausforderungen sind ebenso offensichtlich. Lohnenswert!

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Das Geschenk

Rezensionen von nessabo:

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Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Ein würdiger Nachfolger des Debüts

Ich mochte das Debüt von Emilia Hart unglaublich gerne. Magischer Realismus, Hexen und weibliche Wut sind Elemente, die ich sehr zu schätzen weiß. In ihrem neuen Roman greift die Autorin auf vieles davon zurück und schafft es, einen würdigen Nachfolger zu schreiben, der aber doch nicht ganz mit der Stärke ihres Erstlings mithalten kann.

Was ich bei Hart wirklich sehr mag, ist ihre spannungsvolle und leicht lesbare Art zu schreiben. Mit den schon aus „Die Unbändigen“ bekannten mehreren Zeitebenen und Erzählperspektiven, die im weiteren Verlauf ineinanderfließen, gelingt ihr auch dieses Mal ein packendes und vor allem vielschichtiges Werk. Die Protagonistinnen der Vergangenheit und Gegenwart sind stets authentisch geschrieben.

Das neue Buch hat einen etwas anderen Fokus, der mir persönlich einfach weniger gut gefällt. In meiner Erinnerung ist das Debüt getrieben von den verschiedenen und doch geteilten Gewalterfahrungen der Frauen sowie deren Widerstand. Diese Elemente prägen die Handlung dieses Mal deutlich weniger. Patriarchale Gewalt ist auf jeden Fall auch hier Thema, aber die Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte sowie der eigenen Andersartigkeit steht deutlich mehr im Zentrum. Dadurch ist der Aufbau etwas länger, auch wenn ich ihn keinesfalls als zäh bezeichnen würde.

Im Mittelteil gelingt es Hart dann wirklich hervorragend, ihre Lesenden in die Handlung einzusaugen. Lucys Recherche, begleitet von Jess’ Tagebuch, ist präzise und total spannend geschrieben. Manche Twists der Geschichte konnte ich erahnen, bei anderen ist mir buchstäblich die Kinnlade heruntergeklappt. Hart hat wirklich ein Händchen für Details!

Was mich weniger überzeugt hat, war die gewählte Ausgestaltung des magischen Realismus. Hier bekommt eher etwas Monsterhaftes Raum, während es im Debüt mehr um die Verbindung zu unserer pflanzlichen und tierischen Mitwelt ging. Der englische Originaltitel („The Sirens“) gibt einen deutlicheren Hinweis auf den Inhalt als der deutsche. Wer sich für diese mythische Figur interessiert, wird begeistert sein. Meins ist es nicht zu 100 % und doch fand ich die Geschichte bildhaft und packend geschrieben.

Emilia Hart ist eine sympathische Autorin, die sehr talentiert darin ist, vielschichtige und fantasievolle Geschichten mit viel Liebe zum Detail zu schreiben. Dabei bezieht sie auch immer klar Stellung zu feministischen und antikolonialen Kämpfen, besonders letztere sind in ihrem aktuellen Buch von Bedeutung. Hier fließen nämlich die Kolonisierungsgeschichten Irlands und Australiens zusammen. Für ihre Sensibilität, die sich schon im Vorwort des Romans zeigt, schätze ich die Autorin wirklich sehr.

„Unbeugsam wie die See“ ist mystischer und dunkler als sein Vorgänger, doch nicht weniger emotional greifbar. Ich persönlich fand das Debüt stärker und würde es auch für den Einstieg empfehlen. Wer Hart schon kennt und mag, macht mit ihrem aktuellen Buch definitiv nichts falsch. Weibliche Solidarität und Kraft über die Jahrhunderte hinweg findet sich in beiden Werken.

4,5 Sterne

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Unbeugsam wie die See