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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Das gelbe Haus von Mieko Kawakami

Gelb als Versprechen von Geld

Im Prolog stößt Hana Ito im Internet auf einen Gerichtsprozessbericht über ihre ehemalige Mitbewohnerin Kikimo. Das weckt Erinnerungen an die Zeit, die sie mit Kikimo verbracht hat, vor allem aber kommt die Angst hoch, dass Kikimo ihre Taten von damals vor der Polizei ausbreiten könnte.

Zwanzig Jahre zuvor, gegen Ende der 1990er, wächst Hana Ito bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die im Rotlichtmilieu arbeitet und fast ständig abwesend ist.

Hana besucht nur sporadisch die Schule, später bricht sie die Schule ganz ab. Mit 15 Jahren lernt sie dann Kimiko kennen, eine um 20 Jahre ältere Frau – bei ihr erhält sie Aufmerksamkeit, einen gefüllten Kühlschrank, ausreichend gutes Essen und gemeinsame Zeit.

Die beiden ziehen zusammen und eröffnen eine Bar, das „Lemon“. Hana arbeitet viel, möchte Geld sparen, um nicht wieder in die Armut abzurutschen und in eine prekäre Situation wie damals mit ihrer Mutter zu kommen. Gelb ist die Farbe von Geld, so wird ihr erzählt, gelb steckt im Namen von Kimiko, in Lemon und so wird auch das Haus innen zum Teil gelb ausgemalt.

Als das „Lemon“ einem Brand zum Opfer fällt, sackt Hana ins kriminelle Milieu ab, um wieder Geld zu verdienen und es zu sparen, um eine neue Bar zu eröffnen.

Zu Beginn war der Roman großartig. Es wird vorgegriffen, dass hier in der Geschichte etwas vorgefallen ist: dass, wenn die Polizei es führe, mit Konsequenzen zu rechnen ist. Derart wird ein Spannungsbogen aufgebaut, weil man ja wissen möchte, was Sache ist.

Es geht um Armut und Geld, prekäres Leben und ein spezielles soziales Milieu in Japan. Abhängigkeiten, Konflikte und kriminelles Handeln sowie Hoffnung.

Phasenweise wirklich gut geschrieben, spannend, interessant, insbesondere die Schilderung des Milieus, in dem die Geschichte eingebettet ist. Die Charaktere haben Tiefe und handeln im vorliegenden Kontext nachvollziehbar. Dann aber plätschert die Geschichte phasenweise einfach nur dahin, ohne das etwas passiert – das hat auf mich ein wenig langatmig gewirkt. Im Großen und Ganzen aber eine sehr interessante Story.

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Das gelbe Haus

Rezensionen von Nele33:

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Dunkle Sühne von Karin Slaughter

einige Längen

"Dunkle Sühne" ist der Reihenauftakt einer neuen Thriller-Serie der Autorin Karin Slaughter. Nachdem mich die Will Trent Reihe durchweg begeistert hat, war ich gespannt auf den Thriller mit neuen Protagonisten.

Am 4. Juli, dem Nationalfeiertag in Amerika, findet wie jedes in North Falls, einer beschaulichen Kleinstadt das allseits beliebte Feuerwerksspektakel statt.

Die Familien treffen sich zu picknicken. Auch Deputy Emmy Clifton, die Tochter von Sheriff-Urgestein Gerald Clifton ist vor Ort. Nach dem Feuerwerk stellt sich heraus, dass zwei Mädchen spurlos verschwunden sind. Eins davon; Madison ist die Tochter ihrer besten Freundin Hanna. Als die Polizei ein kaputtes Fahrrad findet, ist klar: Den Mädchen ist etwas passiert. Emmy und ihr Vater versuchen alles, um die beiden Mädchen zu finden.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir durch die spannende Erzählweise leicht. Es gab viele Charaktere, die beschrieben wurden, ebenso gibt es in dem Ort viele Cliftons, die ich erst einmal auseinanderhalten und zuordnen musste. Nachdem mir dies gelungen war, hatte ich ein gutes Bild, sowohl von den Personen, als auch von der Kleinstadt vor Augen.

Der Sprachstil und die Rhetorik der Autorin waren mir hinlänglich bekannt, doch bei diesem Buch haben sich doch einige Längen entwickelt, die für mich die Spannung teilweise unterbrochen haben.

Dennoch werde ich einen zweiten Band lesen, da ich auf eine Steigerung hoffe. Hierfür dann erstmal 3,5 Sterne mit Tendenz nach oben.

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Dunkle Sühne

Rezensionen von Der blaue Mond:

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Meine zauberhafte Dekowelt von Michaela Waldl

sehr inspirierend!

Die Autorin war mir bisher nicht aus den sozialen Medien bekannt. Ich fand das Cover so schön, dass ich zugreifen musste. Es gibt viele Ideen und Kreationen, man möchte sofort mit der Umsetzung eigener Projekte starten. Vor allem gefällt mir der nachhaltige Ansatz aus allem noch etwas herstellen zu können.

Vieles findet man im Wald oder in der Natur, kombiniert mit einigen Gläsern, Wollresten, Jeans oder auch alten Flohmarktfunden entsteht zauberhaftes. Das Endergebnis ist so viel besser als die "Zutaten".
Gegliedert ist das Buch in einen allgemeinen Teil, mit offenen Ideen, wie man aus einigen Basics durch unterschiedliche Dekoration "durchs Jahr kommt" und einen, der spezielle Ideen zur jeweiligen Jahreszeit bietet.
Die Tipps in grünen Kästchen sind wertvoll. Z.B. wie man sehr schnell ein Serviettenmotiv auf eine Kerze bekommt oder Löcher in altes Geschirr.
Definitiv ein tolles Buch für alle DIY und Naturbegeisterte.
Der nächste Spaziergang wird mit anderen Augen sein!

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Meine zauberhafte Dekowelt

Rezensionen von C. P.:

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Mit kalter Hand von Michael Tsokos

True Crime Thriller mit Details aus der Rechtsmedizin

Ein neuer Thriller mit der Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao, der eine spannende Mischung aus spektakulären Todesfällen sowie der Suche nach gefährlichen Tätern bietet. Diesmal spielt sich alles in einem Zeitraum von etwa einer Woche ab, in welcher neben dem Tagesgeschäft in der Rechtsmedizin vor allem die Suche nach zwei mutmaßlichen Serientätern für Spannung sorgt.

Schon die Aufmachung des Buches ist sehr gelungen, passend zur Optik fühlt es sich stellenweise an, als wäre es in Plastikfolie eingewickelt. Die privaten Hintergründe von Dr. Sabine Yao halten sich diesmal stark zurück, was mir besonders gefiel. Der Fokus liegt somit mehr auf den zu klärenden Todesfällen sowie der Suche nach Tätern, für welche Dr. Yaos Expertise angefragt wird. Neben spannenden Details aus der humanen Rechtsmedizin, welche Michael Tsokos geschickt in die Handlung einbaut, geht es diesmal sogar in den Bereich der Tiermedizin, da ein Pferderipper sein Unwesen treibt und gefasst werden soll, bevor er sein Tätigkeitsfeld auf Menschen verlegt. Hier arbeitet Dr. Yao mit dem Profiler Milan Hasanovic zusammen, den sie aus einem früheren Fall kennt. Ebenso ist die LKA-Ermittlerin Monica Monti wieder mit dabei und versorgt das Team von Prof. Paul Herzfeld mit menschlichen Fundstücken aus einem nahegelegenen Forstgebiet.
Ich empfand den Thriller als angenehm spannend und liebe die besonderen Details aus dem Fachbereich des Autors. Der Stil ist fokussiert, die Handlung mitreißend und die Fälle eine willkommene Abwechslung.

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Mit kalter Hand

Rezensionen von nuean:

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Einfach backen mit Sauerteig von Christina Bauer

Wieder ein tolles Backbuch von Christina Bauer

Ich habe schon einige Backbücher der Autorin und jedes war toll und die Rezepte sind gelungen. Nun habe ich vor einiger Zeit einen Sauerteigansatz von einer Freundin geschenkt bekommen. Das waren meine ersten Backversuche mit Sauerteig und ich habe einfach kein Rezept gefunden was gelungen ist. Entweder war der Teig zu weich oder das Brot wurde viel zu hart.

Aber den Sauerteig habe ich weiterhin fleißig gefüttert. Und dann habe ich dieses Buch entdeckt und gehofft, dass es meine Rettung ist.
Ich habe gleich das einfache Roggenbrot ausprobiert und es ist direkt gelungen und ich bin begeistert.

Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Zuerst bekommt man eine Einführung in die Grundlagen des Backens mit Sauerteig. Mit Schritt für Schritt Anleitungen, hilfreichen Tipps und tollen Bildern.
Danach gibt es ein Kapitel über das Backen von verschiedenen Broten, eins über kleines Gebäck wie Brötchen und Co, als nächstes über süße Backwaren aus Sauerteig, danach Pizza, Panini uns Co. Und zum Schluss wie man Sauerteigreste am Besten verwerten kann.
Der Aufbau des Buches ist sehr gelungen. Die Rezepte und die Rezeptbilder einfach toll und man hat direkt Lust alles nachzubacken.
Ich kann für die Rezepte von Christina Bauer eine Gelinggarantie aussprechen, denn es wird alles toll. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere Bücher.

Fazit: Mit diesen Rezepten gelingt der Sauerteig endlich!

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Einfach backen mit Sauerteig

Rezensionen von Miro:

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No Way Home von T.C. Boyle

Diese Frau ist Gift

Dr. Terrence Tully ist Assistenzarzt in der Notaufnahme und gerade im Dienst, als er telefonisch über den plötzlichen Tod seiner Mutter informiert wird. Sofort macht er sich auf den Weg nach Boulder City, eine Kleinstadt in Nevada, wohin die Mutter nach dem Tod seines Vaters gezogen ist. Terry kennt die Stadt kaum und ist wenig motiviert, sie kennenzulernen, denn die Wüste mag er nicht.

Doch dann lernt er Bethany kennen, die sich in sein Leben schleicht und in seiner Abwesenheit in sein Haus einzieht. Terry verliebt sich Hals über Kopf doch Bethany hängt auch noch an Jesse, ihrem Ex-Freund. Ein Motorradrowdy, der zu Gewalt neigt und Bethany zurückgewinnen möchte.

Terry ist eigentlich ein guter Mensch, doch diese Dreiecksbeziehung drängt ihn in eine Abwärtsspirale, die die schlechtesten Seiten an ihm hervorkehrt. Jesse und Terry bedrohen sich, verletzen sich und verklagen sich gegenseitig und Bethany schafft es, mit ihrem leichtsinnigen Verhalten, das Ganze noch auf die Spitze zu treiben. In ihrer Co-Abhängikeit verzeiht sie Jesse jede Gewalttat und stellt Terry damit in ein negatives Licht. Vielleicht liegt es auch daran, dass Jesse ein Einheimischer ist und Terry ein Fremder, denn Boulder City ist ein klischeebehaftete Kleinstadt mit rechtslastig denkenden Bewohner*innen. Alles in allem kein sympathischer Ort.

Diese ganze Spirale aus Hass und Gewalt war mir fast zu viel. Die Figuren sind allesamt unsympathisch und eine Entwicklung ist nicht zu erkennen. Terry hätte schleunigst die Reißleine ziehen und diese Brücken abbrechen sollen, denn eine Frau wie Bethany findet er auch in LA. Wieso er sich das alles gefallen lässt, ist mir schleierhaft und dadurch wirkt die Figur auch unglaubwürdig.

Diese Scharade aus Machtgehabe, Rivalität und Obsession fand ich etwas anstrengend zu lesen und für meinen Geschmack auch etwas zu ausufernd erzählt. Das offene Ende hat mir hier auch nicht wirklich gefallen, denn ich bin immer noch der Meinung, dass ein gebildeter Mensch wie Terry es schaffen müsste, sich daraus auch wieder zu befreien. Daher vergebe ich nur 3 Sterne für diesen Roman.

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No Way Home

Rezensionen von Emmmbeee:

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Onigiri von Yuko Kuhn

Symbol für familiäre Zuneigung

Bevor ihre Mutter von der Demenz gänzlich eingeschränkt ist, fährt ihre Tochter Aki mit ihr nach Japan. Anlass ist auch der Tod ihrer dortigen Großmutter. In Rückblenden wird das Leben einer Familie zwischen zwei Welten, Japan und Deutschland, dargestellt. Es sind große Gegensätze, zwischen denen Aki und ihr Bruder Kenta während ihrer Kindheit und Jugend in Europa lavieren, um nur ja keine Fehler zu machen.

Die Demenzkranke, eine Japanerin, hat in Deutschland studiert, einen Deutschen geheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Von ihrer Schwiegerfamilie nie richtig angenommen, hat die Frau ihr Leben dennoch auf bewundernswerte Weise gemeistert.

Jedes der zwölf Kapitel ist mit einem Begriff betitelt, der für einen bestimmten Themenbereich steht. Im Glossar wird erläutert, was mit den japanischen Wörtern gemeint ist. Sowohl der Buchtitel als auch das Cover geben anfangs vermutlich vielen Lesern ein Rätsel auf. Bei Google ist zu erfahren: „Onigiri (Reisbällchen) ist ein beliebter japanischer Snack aus gepresstem Reis, der oft mit Nori-Algen umhüllt und mit einer Füllung wie Lachs oder Umeboshi versehen ist… Onigiri ist ein Symbol für familiäre Zuneigung, ein praktischer Proviant für Ausflüge und ein Ausdruck japanischer Esskultur, der Einfachheit und Kreativität vereint.“ Das sind also mundgerechte Reishäppchen mit getrockneten Algen.
Es geht im Roman auch um die Unterschiede zwischen den Generationen, zwischen Ost und West, erst recht um die Stolpersteine, die eine Demenzerkrankung mit sich bringt.

Sehr nahegehend, aber auch teils unterkühlt-distanziert, gleichzeitig mit menschlicher Größe wird der Text von der Tochter erzählt, in oft fremdartigen Bildern, und für sich selbst kann man als Lesende viel daraus lernen. Die Zeitsprünge können verwirrend sein, man muss sehr aufmerksam lesen, und auch der kleine Druck war für mich anstrengend. Das umfassende Glossar ergänzt das winzige Wissen, das ich von der japanischen Kultur bisher hatte. Ein Buch, das es wert ist, aufmerksam gelesen zu werden. Ein immenses Bravo für dieses Debüt!

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Onigiri

Rezensionen von Kwinsu:

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

Wie 20.000 Elefanten im Porzellanladen

Die Leute staunen nicht schlecht, als sie nach und nach Elefanten in der Hauptstadt entdecken, die badend, fressend und trompetend durch Seen und Straßen ziehen. Bald wird klar: sie sind ein besonderes Geschenk, das der botswanische Präsident Deutschland gemacht hat, nachdem es ein Einfuhrverbot von Jagdtrophäen beschlossen hat.

Die Anzahl von 20.000 Stück stellt das ganze Land vor eine riesige Herausforderung...

Gaea Schoeters gelingt mit "Das Geschenk" eine humorige und kurzweilige Satire, die der deutschen Politik und Gesellschaft gekonnt den Spiegel vorhält. Auf nur rund 140 Seiten begleiten wir 435 Tage des Ausnahmezustands und der zunehmenden Handlungsunfähigkeit von Politiker*innen und Expert*innen. Die Autorin thematisiert unterschiedlichste Schieflagen, von der europäischen Überheblichkeit gegenüber Afrika, über den fehlenden Mut von Politiker*innen, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, aus Angst bei der nächsten Wahl zu scheitern, bis hin zu der Frage ob ein Elefantenleben mehr wiegt als ein menschliches. Besonders im ersten Teil hat sie die Geschichte perfekt durchdacht, sie stellt Fragen, wie sich die Landschaft durch die Anwesenheit so vieler lebensraumfremder Tiere verändert, sei es durch deren Nahrungsbedürfnissen, deren Kot oder deren Beeinflussung der menschlichen Ansiedelungen.

Erheiternd sind hierbei die Anspielungen auf tatsächliche Personen, wie die ehemalige Kanzlerin, die als Ratgeberin des Protagonisten und derzeitigen Kanzler Winkler dient und meint "Wir schaffen das". Traurig stimmt die Erkenntnis des Patriarchats, das die kluge Hartmann, die zur Elefantenministerin auserkoren wird und als einzige wagt konstruktive Lösungen vorzuschlagen, gegen die Wand fahren lässt. Überhaupt sind die Anspielungen auf die Realpolitik gekonnt und deswegen auch ernüchternd.

So hundertprozentig konnte mich "Das Geschenk" aber nicht überzeugen. Besonders die erste Hälfte ist kurzweilig, utopisch, mutig und satirisch, ab der zweiten Hälfte jedoch überlagert die ausweglose Realpolitik alles. Da geht es nur mehr um Machterhalt und Wählerstimmen und die Handelnden weigern sich, mutige Schritte zu setzen aus Angst, ihre eigene Position zu verlieren. Wir erhalten hier nähere Einblicke in das persönliche Leben des Kanzlers, ohne dass ich herausfinden konnte, weshalb dies nun für den Fortgang der Geschichte notwendig ist. An etlichen Stellen habe ich mich gelangweilt und habe es bedauert, dass die Autorin ihre begonnenen Utopien nicht mutig fortführt. Beginnt "Das Geschenk" als lustiges Spiel, das 20.000 Elefanten im Porzellanladen veranstalten, hinterlässt es uns im zweiten Teil mit dem traurigen Trümmerhaufen der zerbrochenen Realität.

Mein Fazit: "Das Geschenk" beginnt als humorig satirisches Büchlein, das einen viel zum Schmunzeln animiert und eine eigentlich tragische Geschichte augenzwinkernd betrachtet. Die zweite Hälfte wird überschattet von einer trostlosen Politik, die einen viel zu oft an die Realität erinnert. Schade, dass die Autorin nicht mehr Mut zur Utopie hatte. Nichtsdestotrotz ist das Buch eine kurzweilige Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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Das Geschenk

Rezensionen von tonton:

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Oishii! von Stefan Braun

Kulinarische Reise durch Japans Isakayas

Oishii ist ein echtes Leseerlebnis! Zuerst muss ich sagen, dass ich Kochbücher liebe, aber normalerweise kein Fan des "Reisebericht-mit-Rezepten"-Formats bin. Dieses Buch hat mir jedoch sehr gut gefallen. Der Inhalt ist in drei Kapitel unterteilt: Morgen, Mittag, Abend. In jedem Kapitel wird die Esskultur vorgestellt und mit zahlreichen Fotos illustriert.

So wird der Leser durch einen ganzen Tag geführt und erfährt viel über den kulturellen Wandel in Japans Küche. 

Die Texte sind kurz, und und die Bilder schaffen eine tolle Atmosphäre. 

Das Buch enthält 35 Rezepte, und die Auswahl finde ich sehr gelungen. Die Rezepte sind einfach nachzukochen und brauchen keine schwer erhältlice Zutaten. Höchstens werdenGewürze oder Saucen gebraucht, die in einem gut sortierten Asia-Laden zu finden sind. 

Der einzige Minuspunkt ist, dass die Bilder manchmal nicht wirklich zu den Texten passen. Neben einem Abschnitt über Gebäck hätte ich mir zum Beispiel ein Foto einer Bäckerei gewünscht, anstelle des abgebildeten Ladens ohne erkennbare Waren.

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Oishii!

Rezensionen von Vobabooks:

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker

Niedlich

„Mumpelmoff und das Wunder am Schloss“ ist von Bo Starker geschrieben und illustriert. Der Mumpelmoff ist ein kleines Wesen. Er wohnt im Dachbodenstübchen des alten großen Morl-Hauses. Dort ist es ganz schön einsam und dunkel, doch zum Glück hat er seinen besten Freund - den Luftballon Kleinsmeins.

Und wenn Mumpelmoff genügend Leuchtpilze hat, dann leuchtet Kleinsmeins für ihn. Eines Tages entdeckt Mumpelmoff die Eulenprinzessin, und wünscht sich sehnlichst, mit ihr befreundet zu sein…
Ein schönes, niedliches Buch über den kleinen Mumpelmoff. Er ist ein charmanter und niedlicher Charakter. In der Geschichte geht um Themen wie Einsamkeit, Freundschaft und Selbstvertrauen. Die Illustrationen sind wirklich schön anzuschauen, und es gibt viel zu entdecken. Sie sind insgesamt meist eher in dunkleren Farbtönen gehalten. Eine schöne Geschichte zum Vorlesen - für ein Vorlesebuch ist es auch etwas länger und untergliedert in einzelne Teile und Kapitel. Jahreszeitlich passt die Geschichte gut in die Herbstzeit, bzw. insgesamt für die dunkleren Tage des Jahres.

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Mumpelmoff und das Wunder am Schloss