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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von clematis:

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Der Schmuckpalast – Emma und das Geheimnis des Diamanten von Eva-Maria Bast

Hinaus in die Welt

Das Hause Cartier floriert, die Brüder Louis, Pierre und Jacques streben hinaus in die Welt, um London, New York und St. Petersburg zu erobern. Tatkräftig unterstützt werden sie von Schwester Suzanne, denn bei den Cartiers ergreifen auch Frauen das Wort. Wertvolle Edelsteine und das Glück der Liebe dominieren auch diesmal das Geschehen.

An der Erfolg der Eltern und Großeltern knüpfen die vier ehrgeizigen Geschwister an. So unterschiedlich sie in ihrem Temperament auch sind, das Unternehmen ist in ihrer aller Leben ein zentraler Punkt und wird zum Glück auch von (fast) allen Ehepartnern unterstützt. So geht es hinaus in die Welt, erst London, dann New York werden auf entsprechende Geschäftstauglichkeit hin überprüft, aber auch Russland und Indien stehen am Reiseplan. Vielfältige Schauplätzte, Anekdoten aus dem Reich von Schmuck und Uhren und der Fluch, der auf dem Diamanten Bleu de France lastet, bereichern die Geschichte, wiewohl dem Diamanten etwas mehr Raum gewidmet hätte werden können. Beschwingt führt uns Eva-Maria Bast durch die Jahre und schaut mit uns direkt ins Wohnzimmer der einzelnen Cartiers.

Ein würdevoller Abschluss dieser interessanten Trilogie, welche einige Szenen zum Schmunzeln bereithält. Ich war gerne dabei.

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Der Schmuckpalast – Emma und das Geheimnis des Diamanten

Rezensionen von Immenhof:

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Einschlafrituale für dein Kind von Ksenija Rodos

Gute Ansätze

Der Ratgeber "Einschlafrituale für dein Kind" bietet vielfältige Ansätze zur Einschlafbegleitung. Besonders gelungen finde ich die Unterteilung in die verschiedenen Alterskategorien. Die Einschlafmassage für Babys finde ich einen guten Tipp und werde sie demnächst ausprobieren. Zu den anderen Alterskategorien gibt es ebenfalls Ideen, wie ein (Anti-monsterspray).

Im Anhang befindet sich noch ein Glossar, in welchem Begriffe erklärt werden. Dies finde ich sehr gelungen.
Leider reichen die angegebenen Quellen nur bis zu den Seiten 27 des Buches. Auch später werden immer wieder Studien angeführt; Teilweise mit genannter Hochschule, teilweise ohne. Ich finde es schade, dass die Studien nicht genauer ausgeführt bzw. zumindest im Glossar geführt werden. Ich hätte mich hierzu gerne weiter informiert. Manche Ansätze, wie das Ausräuchern sind weniger etwas für mich, die Wirkung von verschiedenen Düften hätte mich hingegen mehr interessiert. Diese wurden leider nur kurz erwähnt.

Zusammenfassend ist es ein kompakter Ratgeber mit alternativen Ansätzen. Selbstverständlich muss man diesen gegenüber offen sein.

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Einschlafrituale für dein Kind

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien von Alice Franklin

Autistische Wahrnehmung aus der Du-Perspektive

Ich habe im Laufe meines Lebens schon einige Bücher gelesen, die aus der Perspektive von Menschen aus dem autistischen Spektrum geschrieben sind. Auch dieses Buch gehört dazu: die Besonderheit ist diesmal, dass nicht direkt aus der Ich-Perspektive erzählt wird, sondern eine unsichtbare Stimme sich per "Du" an das kleine "Alien" wendet, ein Mädchen mit einer ganz eigenen Weltwahrnehmung, die in vielem der autistischen ähnelt.

Die Autorin Alice Franklin wurde selbst als Erwachsene als autistisch diagnostiziert und dieses Buch ist laut Interviews ein Versuch von ihr, diese Welt anderen Menschen näher zu bringen.

Auch wenn das nirgends explizit so benannt wird, gibt es im Buch viele Hinweise auf die Besonderheiten des Erlebens und Wahrnehmens autistischer Menschen, z.B. auf das Wörtlich-Nehmen vieler Aussagen, auf Schwierigkeiten, üblichen Humor zu verstehen, körperliche Ungeschicklichkeiten oder, wie an dieser Stelle, fehlenden Blickkontakt: "In dem Dokumentarfilm spricht eine Frau mit schiefen Zähnen mit jemandem, den die Kamera nicht zeigt. Vielleicht hält diese Person genau wie du nicht gern Augenkontakt. Vielleicht ist auch in Gedanken versunken, während sie von Büchern und der Vergangenheit erzählt. Hinter der Frau befinden sich Bücher. Zudem trägt sie eine Brille. Daher weißt du, dass die Frau schlau ist, denn in der Welt des Fernsehens sitzen ausschließlich schlaue Leute vor Büchern und tragen Brillen." (S. 71)

Diese Du-Perspektive begleitet das Mädchen von der Zeit als Kleinkind über die Volksschulzeit bis ins Teenageralter, als es zufällig vom geheimnisvollen Voynich-Manuskript erfährt, das vielleicht Aliens erstellt haben könnten, sich darin wiedererkennt und es unbedingt finden und mehr darüber erfahren will: "Bisher war dir nicht klar, dass Aliens existieren, zumindest in Wirklichkeit. Bisher war dir nicht klar, dass sie ihre eigene Sprache haben. Das erscheint dir sehr einleuchtend. Es leuchtet ein, weil du manchmal das Gefühl hast, deine Sprache wäre gar nicht deine Sprache. Andere Leute sagen Dinge und du weißt nicht, was sie damit meinen. Andere Leute tun Dinge und du weißt ebenso wenig, was sie damit meinen. Da ist etwas entkoppelt, durch und durch falsch. Das spürst du ganz stark, tief in deinem Inneren." (S. 73)

Dabei führt sein Weg über verschiedene Bibliotheken und Bekanntschaften. Im Hintergrund geht es aber auch stark um die Familiengeschichte des Mädchens und insbesondere um dessen psychisch kranke Mutter, die sich hinter der Lektüre unzähliger Ratgeber versteckt, kaum auf das Mädchen und seine Bedürfnisse eingeht und mal von Lethargie, dann von Wahnvorstellungen und Verfolgungsängsten geplagt wird und auch schon mal unfreiwillig länger in der geschlossenen Psychiatrie landet.

Am Ende jeden Kapitels finden sich humorvoll ausgesuchte Literaturtipps, passend zur Lektüre der Sachbücher verschlingenden Mutter, z.B. "Wie man das volle Potenzial eines Bibliotheksausweises ausschöpft" oder "Der riskante Weg: Sind Sie gemacht für das Leben als Versicherungsmathematiker?" (S. 89)

Insgesamt ist es ein interessant und liebevoll geschriebenes Buch, das sich leicht und schnell liest und an vielen Stellen Empathie für Menschen aus dem autistischen Spektrum und generell für alle, die sich auf dieser Welt unzugehörig und anders fühlen, fördern kann. Es ist also durchaus ein bezauberndes Buch, das für das Thema sensibilisieren und zum Nachdenken anregen kann, und das eine besondere Erzählperspektive aufweist.

Dass es für mich persönlich dennoch kein 5-Sterne-Buch ist, hat vielleicht auch mit den vielen anderen Werken zum Thema zu tun, die ich kenne und von denen einige mich mit ihrer Authentizität und Tiefe deutlich mehr überzeugt haben: trotz allen Hinweisen habe ich den Eindruck, das Gesamtgefühl für eine autistische Wahrnehmung kommt für mich durch die vermeintlich allwissende Du-Außenperspektive etwas zu kurz, und die Geschichte ist für mich auch etwas zu stark vermischt mit den psychischen Problemen der Mutter. Irgendetwas macht für mich da das Bild insgesamt nicht ganz rund, sodass es ein etwas weniger starker Leseeindruck ist, als es sonst gewesen sein könnte.

Auch der Titel passt für mich nicht ganz: so richtig um Lebensweisheiten geht es für mich darin nicht, es wird die Welt des autistischen Mädchens eher beschrieben als dem Mädchen verständlich gemacht, es ist keine Aufklärung über die Welt und wie sie funktionieren könnte, und so, wie das Buch geschrieben ist, hätte es auch sehr gut aus der Ich-Perspektive des Mädchens erzählt sein können und würde genauso aufzeigen, wie das Mädchen sich fremd fühlt und viele Dinge nicht versteht, die nicht explizit erklärt werden und nur die vermutlich überwiegend neurotypischen Leserinnen und Leser verstehen werden. Es ist trotz der Du-Form viel mehr Innenperspektive einer Autistin als Dialog mit der Welt.

Von mir als Bewertung gibt es jedenfalls gut verdiente 4 Sterne und eine Empfehlung für alle, die sich für besondere und etwas andere Bücher interessieren. Es ist durchaus empfehlenswert, das Buch kurz anzulesen, um selbst entscheiden zu können, ob dieser spezielle Schreibstil einen emotional erreichen kann oder nicht.

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Was ich dir erzählen möchte oder Lebensweisheiten für ein kleines Alien

Rezensionen von Claudia H.:

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So wahr ich auf dieser Paellapfanne sitze von Dagmar Krautscheid

Ich hatte ein paar schöne lustige Stunden

Worum es geht:
Conny fliegt mit ihrer Familie, zusammen mit der Familie ihrer besten Freundin in den wohlverdienten Urlaub. Dabei sind daher 2 Ehemänner, diverse Kinder und Teenager, eine Oma, ein Hund und ein Meerschweinchen. Klingt das für euch nach Erholung? Für Conny auch nicht.

Mein Fazit:
Die Story ist echt witzig und ich habe fast die ganze Zeit geschmunzelt, hin und wieder herzhaft gelacht.

Zwischendurch habe ich mich gefragt, worum Conny sich das überhaupt antut und ich hatte richtig Mitleid mit ihr. Stellenweise ein bisschen abgedreht und ein ganz kleines bisschen überzogen, aber das hat mich nicht gestört. Schließlich ging es nur darum, etwas Lustiges zum Lesen zu haben. Auf jeden Fall hatte ich ein paar schöne Stunden mit Conny und ihrem Urlaubschaos. Eine hervorragende Urlaubslektüre, mit kurzen Kapiteln. Obendrein perfekt für Leute, die womöglich nur im Urlaub lesen und keine dicken Schinken mögen, da das Buch lediglich 220 Seiten hat. Die dürfte eigentlich jeder im Urlaub schaffen.

Von mir gibt es für diese heitere Urlaubslektüre eine klare Leseempfehlung, auch für Wenigleser und ich vergebe sehr gerne sehr gute 4 Sterne. Bitte mehr davon.

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So wahr ich auf dieser Paellapfanne sitze

Rezensionen von brauneye29:

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Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste von Kelly Mullen

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Als Rosemary, genannt Mimi eine Einladung der reichen Nachbarin Jane erhält, will sie eigentlich gar nicht hingehen, aber da gibt es diese Notiz, dass ihr Geheimnis ans Licht kommt, wenn sie nicht erscheint und das muss sie verhindern. Gemeinsam mit Enkelin Addie geht sie hin. Und es gibt weitere Gäste, die alle ein Geheimnis haben.

Als die Gastgeberin plötzlich tot ist, ermordet, ist Mimi und Addie klar, dass der Mörder unter ihnen ist.
Meine Meinung:
Das Buch sprach mich schon vom Cover an und auch der Klappentext klang interessant. Das Buch liest sich auch gut, der Schreibstil ist flüssig und dadurch wirklich gut lesbar. Mimi und Addie fand ich im Zusammenspiel sehr gelungen und die Figuren gut ausgearbeitet. Bis zum Ende wird man immer wieder auf neue Fährten geführt, so dass man selbst längere Zeit im Dunkeln tappt. Zum Ende hin geht es dann auf einmal relativ schnell, aber logisch erklärt. Mir hat der Stil des Buches gefallen. Ein bisschen fühlt ich mich an Agatha Christie erinnert, aber nur ein bisschen.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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Alles, was mich glücklich macht von Franziska Muri

Was ist Glück eigentlich? Wie definiere ich Glück? Was erfreut mich an meinem Leben? Was wünsche ich mir noch? All das und ganz vieles mehr sind Fragen, mit denen man im Buch konfrontiert wird. Es ermutigt, sich Gedanken zu machen, diese bewusst niederzuschreiben, immer wieder zu sich zu finden und Rück- als auch Vorschau Raum zu geben.

Raum ist im Buch selbst auch viel für Notizen. Es gibt viele Seiten zum Ausfüllen. Manches fiel mir leicht, bei dem einen oder anderen musste ich auch einmal länger nachdenken. Die Idee dahinter ist, das Mindset zu ändern und sich auf das Glück auch einzulassen. Einflüsse für das Konzept werden auch immer wieder angegeben und benannt, etwa die positive Psychologie oder fernöstliche Religionen. Ich fand diese Reise gedanklich sehr spannend und auch wirklich gut, wenn es Zeit ist, einmal den Blickwinkel zu ändern. Es kann sicher durch den Ansatz keine Depression geheilt werden oder so, aber es kann den Blick auf das eigene Leben und die Umwelt ändern. Es lässt auf Spurensuche gehen, was einem gut tut und wichtig ist. Ein tolles Arbeitsbuch!!!

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Alles, was mich glücklich macht

Rezensionen von Marie aus E.:

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Strandgut von Benjamin Myers

Überraschungs-Highlight

Bucky ist siebzig, seit einem Jahr Witwer und durch seine kaputte Hüfte und damit verbundenen höllischen Schmerzen medikamentenabhängig geworden.
Er lebt in Chicago und seine Tage sind durch Schmerzmitteleinkäufe beim Walmart geprägt.
Da bekommt er das Angebot, bei einem Festival im England, in Scarborough aufzutreten.

Denn Bucky hatte mit siebzehn Jahren zwei Songs aufgenommen und diese werden auf der anderen Seite des Atlantiks immer noch von den Fans gefeiert, während Bucky in den USA schon lange in Vergessenheit geraten ist.

Und so macht er sich auf und trifft in Scarborough auf Dinah, Mitte 50 mit meinem nichtsnutzigen Ehemann und Sohn gestraft.

Die Zwei lernen sich kennen und so nach und nach erfahren wir, wie Buckys Leben verlaufen ist. Man kann es nur tragisch nennen.
Aber auch Dinahs Lebenssituation rührt an und dann gibt es noch Nebencharaktere, die genauso stark gezeichnet sind, wie die junge Reinigungskraft in dem Hotel, in dem Bucky untergebracht ist.

Das Buch hat so viele schöne Sätze und Wahrheiten.
Ob "Alt zu werden war eindeutig eine einzige große SchXXXX" oder
"Nobel war begehrenswert. Hübsch sah allein das Äußerliche, Ästhetische, "nobel" drückte dagegen auch Stärke, Weisheit und so viel mehr aus. Das Hübsche verblich, brach, alterte, wurde faltig und schlaff, das Noble reichte tiefer. Bis in die Knochen, es lag in den Augen. Es war herrschaftlich, majestätisch."

Manchmal war es mir eine Spur zu viel der Symbolik, wie etwa die immer wiederkehrenden Möwen, aber insgesamt bin ich so tief in das Buch eingetaucht und war völlig fasziniert.
Zugegeben, anfangs hatte ich ein wenig Startschwierigkeiten und bin nicht gleich voll eingetaucht, das hat sich aber nach einigen Kapiteln völlig umgekehrt.

Der Klappentext klang gut, aber ich war trotzdem etwas skeptisch, ob das ein Buch für mich ist. Und dann habe ich eines meiner Lesehighlights 2025 bekommen.

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Strandgut

Rezensionen von Lesestern:

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Christsein ist keine Religion von Albrecht Kellner

Glaube und Wissenschaft: Passt!

Das ist mein Fazit nach intensivem Lesen dieser kleinen Lektüre " Christsein ist keine Religion", das als Neuauflage im Sommer 2025 von Albrecht Kellner, einem renommierten Physiker bei @brunnen erschienen.

Mit großer Faszination habe ich besonders den ersten Teil dieses Büchleins aufgesaugt.

Mit überzeugender Logik und herausforderndem Intellekt zeigt Kellner wie nah sich die Moderne Physik und der Christliche Glaube sind.
Dabei schildert er in seiner rationalen Art die Vorgänge bei der Entstehung der Erde und macht deutlich, dass ohne einen intelligenten Schöpferwillen diese Geschehnisse nicht möglich wären.
Er nennt dafür zahlreiche Beispiele, verbindet sie mit Erkenntnissen aus der Physik und bestätigt damit die Aussagen der Bibel.
Davon ausgehend nimmt er die Hürde zu seinen eigenen persönlichen Erfahrungen mit dem Glauben und ermutigt jeden die Glauben- Entdeckungsreise zu wagen...
Dem logischen Ansatz folgend erläutert er, dass Jesus und sein Angebot zur Vergebung die einzige Möglichkeit sind, die Auswirkungen des Sündenfalls und damit die Trennung von Gott unserem Schöpfer zu überwinden.
Er unterscheidet klar vom Glauben selbst, als Zugang und den darauf folgenden persönlichen Erfahrungen und Erkenntnissen, wenn man sich darauf einlässt.
Im Vordergrund steht für ihn die im Menschen angelegte Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens, die in der Beziehung und Hinwendung zu Jesus zum Ziel kommt.

Als Metapher zur Veranschaulichung dieses komplexen Ablaufs bedient er sich der Funktionsweise eines Radiogerätes, erinnert an die unsichtbaren Wellen, die bei Empfangsbereitschaft, Sprache und Musik erzeugen und spannt damit den Bogen zum unsichtbaren Schöpfer, der bei Hörbereitschaft des Menschen seinen Auftrag offenbart.

Mein Leseeindruck:
Es ist ein Buch, bei dem besonders im Anfangsteil der Physiker und sein naturwissenschaftliches Denken aus jeder Zeile herausfließt und dem Leser einiges abverlangt, wenn er sich auf die hiergenannten Themen der Relativitätstheorie und den physikalischen Grundlagen einlässt. Seine logisch dargestellten Verbindungen zum Wahrheitsgehalt der Bibel haben mein " tiefer graben" Interesse gepackt und ich habe nach einigem recherchieren, die hier beschriebenen Vorgänge besser verstanden.
Die Zusammenfassung am Ende des Buches " nicht nur für Skeptiker" , empfinde ich als sehr hilfreich, da esdas vorher beschriebene klar auf den Punkt bringt.

Mein Fazit:
Ein leidenschaftlich intellektuell herausforderndes Plädoyer für den christlichen Glauben, das das Zusammenspiel von Naturwissenschaft und Schöpfer überzeugend nahebringt.

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Christsein ist keine Religion

Rezensionen von lorireads:

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Organisch von Giulia Enders

Spannend, informativ und zum Umdenken anregend

Das Bestseller-Buch von Giulia Enders, Darm mit Charme, habe ich zwar schon lange auf meiner Liste, habe es bisher aber immer noch nicht geschafft es zu lesen. Bei ihrem zweiten Buch Organisch war ich ebenso neugierig und habe die Gelegenheit direkt genutzt. Da ich eine chronische Darmerkrankung habe und mein Körper sich bei Anzeichen von Stress schnell bemerkbar macht, finde ich es spannend und wichtig, sich mit den Zusammenhängen im menschlichen Körper zu beschäftigen.

In der Schulmedizin kommt das meiner Meinung nach viel zu kurz, da sich jeder Arzt nur mit seinem Fachgebiet auseinandersetzt und nur selten der ganze Mensch betrachtet wird. Guilia Enders zeigt anhand verschiedener Organe im menschlichen Körper anschaulich, wie diese miteinander interagieren und in Wechselwirkung stehen und macht klar, das alles miteinander in Verbindung steht. Dabei schafft sie es, auch komplexe Zusammenhänge mit einfachen Worten und Sinnbildern verständlich zu erklären und macht auch ein Sachbuch leicht zu lesen und spannend. Mir haben auch die persönlichen Noten gut gefallen, die immer wieder mit der Reise durch den menschlichen Körper verbunden wurden. Ich habe durch das Buch vieles gelernt und konnte einige Impulse für mich mitnehmen. Es war toll, wie man während des Lesens immer wieder innehalten und das Gelesene am eigenen Körper beobachten konnte, z.B. als es um verschiedene Atemtechniken und deren Wirkungen ging. Gleichzeitig fand ich aber auch die Gesellschaftskritik die an vielen Stellen mitschwang wichtig und auf den Punkt gebracht. Die Wechselwirkungen von Umweltverschmutzungen und den Auswirkungen auf den Körper waren anschaulich beschrieben und machen stellenweise sehr nachdenklich und auch mal wütend. Ich kann das Buch nur empfehlen und muss wohl dringend "Darm mit Charme" nachholen, denn jetzt bin ich sicher, dass auch dieses Buch viel wertvolles für mich zu bieten haben wird.

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Organisch

Rezensionen von EvaLiest:

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Goldrichtig von Nora Imlau

Schöne Impulse, vor allem für diejenigen, die Nora Imlau noch nicht kennen

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, da ich Nora Imlau sehr schätze, einige ihrer Bücher gelesen habe und ihr auch in den Sozialen Medien folge.

Und ich glaube fast, damit bin ich leider genau NICHT die Zielgruppe für dieses Buch, denn die Texte waren für mich nichts Neues.

Sie transportieren die unglaubliche Wertschätzung und undogmatischen Hilfestellungen der Autorin ganz wunderbar und liefern tolle Impulse zum Innehalten und Einordnen im trubeligen Alltag.

Aber genau das tun ihre Stories auf Instagram auch und dadurch hatte ich keinen wirklichen Mehrwert durch das Buch.

Dennoch ist es wunderschön gestaltet und die Texte sind toll zu lesen. Ich werde das Buch weiterschenken an jemanden, der noch nicht vertraut mit Noras Arbeit ist und kann mir gut vorstellen, dass es dann viel intensiver wirkt. Vorher werde ich allerdings noch den tollen Duftkuchen backen - der hat es mir angetan und ich werde den ersten richtigen Herbsttag damit zelebrieren!

Fazit: ein wirklich schönes Buch, das in mir nur leider die falsche Rezipientin hatte.

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Goldrichtig