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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von evaki:

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Sommerhaus von Rachel Joyce

Am Ende siegt die Liebe

Das Sommerhaus von Rachel Joyce ist ein wunderbarer Sommerroman, der uns mit vielen Themen beglückt. Der Einstieg kommt hier „schlappend“ daher – und passt treffend zu unseren heißen Tagen. Vier Geschwister, alle mit Flip Flops an den Füßen schlappen durch die Gassen der italienischen Dörfchens San Giulio am Orta See gelegen, an dem die Familie eine alte Villa besitzt, die gern als Urlaubssitz genutzt wird.

Danach kommt eine Sprung in’s Jahr 2015 nach London, wo die Geschwister, Netta, Susan, Goose und Iris leben, aber auch ihr Vater Vic. Im Laufe der Zeit lernen wir alle Geschwister und auch den Vater besser kennen und erhalten einen guten Einblick in das nicht wirklich einfache Familienleben. Letztlich dreht sich alles um den Vater, der sich zu einem bekannten Künstler hochgearbeitet hat und seine Werke erfolgreich vermarktet. Ein Vorteil, von dem die „Kinder“ auch finanziell profitierten. Aber lässt sich mit Geld alles regeln?
Der Vater zeigt sich als ein lustiger, lebenshungriger Geselle, der fern aller Konventionen seinen Tagesablauf gestaltet und weder finanzielle noch sonstige Einschränkungen erlebt.
Als er sich in die junge Bella-Mea verliebt, die jünger ist als seine jüngste Tochter Iris, zeigt er sich auf einmal von einer völlig anderen Seite und irritiert durch ungewohnte Umstellungen von dandyhaftem Lebe- zu streng kasteitem Ehemann. Ab hier nimmt der Roman richtig Fahrt auf und lässt uns bis zur letzten Seite nicht mehr los. Was bei immerhin 477 Seiten eine ganze Zeit in Anspruch nimmt! Am Ende gibt es viel zum Nachdenken, schon allein deshalb lohnt es sich, sich darauf einzulassen und darin abzutauchen!

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Sommerhaus

Rezensionen von Klassikfan:

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Maja & Natascha von Elyse Durham

ein fantastisches Debüt


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Ich bin weder Ballettfan, noch habe ich irgendeine Ahnung von der Welt des Balletts und trotzdem hat mich dieser Roman, der mich genau in diese Welt geführt hat begeistert.

Maja und Natascha sind Schwestern und verlieren nach ihrer Geburt ihre Mutter, die in der Ballettwelt zuhause war. Auch Maja und Natascha treten in diese Welt ein, nicht wissend, dass ihre Geschwisterliebe damit auf die Probe gestellt wird.

Wir befinden uns im Kalten Krieg, in dem Amerika und Russland nicht nur im Wettrüsten in harter Konkurrenz zueinander stehen.
Beide Mädchen möchten Karriere machen und auf Weltbühnen auftreten, doch die Politik schiebt ihnen einen Riegel vor, denn nur ein Familienmitglied darf ins Ausland. Ein Konkurrenzkampf entspinnt und man fragt sich, ob die Geschwisterbeziehung dies aushält.

Mich hat dieses Buch fasziniert, nicht nur,dass ich als Nichtballettkenner in diese Welt eintauchen durfte, sondern ich habe auch viel über die jeweilige politische Situation während des kalten Krieges in Amerika und Russland erfahren und dies auf eine Art und Weise, die mich fasziniert hat und in das Buch hineingesogen hat.

Eine große Leseempfehlung für diesen Debütroman.

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Maja & Natascha

Rezensionen von Anonym:

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Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Das Leben kommt dazwischen

Auch wenn der Name des Buches es nahelegt, muss man „Die Mitternachtsbibliothek“ des Autors nicht davor gelesen haben, denn es sind zwei getrennte, nicht aufeinander aufbauende Geschichten.

Wir begleiten Wilbur nach seinem Tod. Er fährt als Geist mit dem Mitternachtszug sein ganzes Leben chronologisch ab und hält bei allen wichtigen Situationen, die ihn in seinem Dasein geprägt haben.

Spannend fand ich, dass nicht nur große Ereignisse im Mittelpunkt standen, sondern manchmal ein kleiner Augenblick genügte, um etwas zu verändern. Im Fokus ist dabei fast immer die Liebe zu Maggie.

Insgesamt ist das Buch ein Auf und Ab der Gefühle wie das Leben selbst. Man betrachtet Wilbur in guten wie in schlechten Zeiten. Am Anfang habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen, aber spätestens ab der Rückschau auf die Flitterwochen hatte es mich dann gepackt. Ich mochte, dass das Thema Bücher immer wieder aufkam, da Wilbur selbst in der Buchbranche tätig war und oft Bezüge zu älteren Titeln erwähnt wurden.

Ich muss sagen, dass mir „Die Mitternachtsbibliothek“ trotzdem etwas besser gefallen hat, einfach weil ich persönlich mehr daraus mitnehmen konnte. Es war meiner Meinung nach vielschichtiger. Das kleine Crossover zwischen beiden Büchern fand ich aber sehr gelungen und hat mich gefreut.

Der Autor regt auch hier wieder zum Nachdenken und Reflektieren des eigenen Lebens an und es ist vielleicht ein kleiner Weckruf, seine Prioritäten zu überdenken, denn Wilbur bereut Einiges, was er getan oder eben auch gerade nicht getan hat.

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Die Mitternachtsreise

Rezensionen von Nele33:

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Frostblut von William Älgebrink

klasse Debüt

"Frostblut" des Autors William Älgebrink hat mich als begeisterte Thriller Leserin neugierig gemacht. Vor allem da ich skandinavische Krimis und Thriller bevorzuge.

Der Autor konnte mich von der ersten Seite an mit der Story in seinen Bann ziehen. Die Beschreibung des kalten Ortes Jokkmokk in Lappland am Rande des Polarkreises ist mehr als gelungen.

Ich hatte das Gefühl, dass die Kälte aus den Seiten förmlich herauskriechen konnte.

Wer einen Actionreichen Thriller erwartet, könnte bei Frostblut enttäuscht sein. Dieser Thriller lebt von den feinen Nuancen und Unterschieden, die Dylans Leben ausmachen. Dylan ist Busfahrer und lebt ein zurückgezogenes Leben bis eines Tages seine dunkle Seite im falschen Moment überhandnimmt. Die Konsequenzen und Zusammenhänge werden dem Leser erst nach und nach klar und zeichnen ein dunkles und grausames Bild.
Der kleine Junge, der eines Abends bei seinem "Busonkel" auf der Küchenbank aufwacht, erlebt eine traumatische Erfahrung nach der anderen, wobei er dem Busonkel doch vertraut.

Ein bedrückendes, lange nachhallendes Debüt, welches ruhig etwas länger hätte sein können. Die Beschreibungen der Gedanken beider Protagonisten sind tiefgründig und psychologisch ausgereift.

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Frostblut

Rezensionen von Nele33:

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Sommerfeldt Solo - Der Auftrag von Klaus-Peter Wolf

skurril

Mit den Büchern von Klaus-Peter Wolf lebe ich schon lange und habe sie immer gerne gelesen. Irgendwann jedoch war es mir mit der Klaasen Reihe zu viel und ich wollte eine Pause machen. Doch wie in einer alten Gewohnheit konnte ich bei dem Solo Sommerfeldt Band nicht widerstehen.

Es ist ein Wiedersehen mit alten und vertrauten Bekannten, mal Ernst, häufig sehr skurril, aber dabei trotzdem wie eine Art nach Hause kommen.

Das Setting ist wie immer gut beschrieben und die "Schleichwerbung" für gewisse Lokalitäten gehören irgendwie dazu.

Bernhard Sommerfeld ist auf der Jagd und gleichzeitig auch der Gejagte-nur aufspüren können ihn weder seine Widersacher, Kopfgeldjäger oder das BKA. Seine Tarnung scheint perfekt und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Zu seinem Freud Ruppert nimmt er dann doch Kontakt auf, da er Hilfe benötigt.
Einiges ist wieder völlig überspitzt dargestellt, gehört aber bei Sommerfeldt für mich zwingend dazu.

Insgesamt hat mich der erste Band sehr gut unterhalten, besonders die Stellen mit dem teilweise sehr schwarzen Humor.

Die nächsten zwei Bände stehen schon auf meiner Liste.

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Sommerfeldt Solo - Der Auftrag

Rezensionen von peedee:

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Supernase Tarek von Frank Baumann

Gut gebellt, Tarek!

Der Airedale Terrier Tarek wusste nicht, dass aus ihm einmal ein Polizeihund werden würde. Hier „erzählt“ er von seiner Ausbildung und den spannenden Einsätzen, unterstützt von seinem Erziehungsberechtigten, dem Feldweibel Fabio „Gandi“ Gandolfi vom Diensthunde-Kompetenz-Zentrum Zürich. Der Autor, Frank Baumann, lässt weitere Diensthunde und Personen am anderen Ende deren Hundeleine zu Wort kommen.

Und erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen mit Hunden.

Erster Eindruck: Ein süsser Hund auf dem Cover, ein witziger Buchtitel – sehr gut!

Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da ich die Idee, einen Polizeihund zu „interviewen“ und diesen aus seiner Warte „erzählen“ zu lassen, klasse fand. Ich war sehr gespannt. Es war interessant, über die Auswahl der Hunderassen für den Polizeidienst zu lesen. Die Hunde werden ab Welpenalter z.B. für das Suchen von Drogen ausgebildet, für das Mantrailing (Personensuche), für Geld oder für Datenträger. Bei der ersten grossen Prüfung zeigt sich, ob der Hund wirklich für den Polizeidienst geeignet ist. Wenn einer z.B. Angst hat, über unbekannte Flächen zu laufen, wird es leider nicht schaffen. Oder wenn er sich zu sehr ablenken lässt (von anderen Menschen, Tieren, Situationen). Oder zu schreckhaft ist.

„Bleib flauschig.“ (Tarek)

Die Liebe der Hundeführer zu ihrem Tier ist sehr gut spürbar, denn obwohl der Hund Teil ihrer Arbeit ist, ist er zugleich auch Teil der Familie. Es war auch gut zu sehen, mit welcher Leidenschaft die Hundeführer ihre Arbeit ausführen (und die Vierbeiner natürlich auch!). Hundeführer kommen nach einem Arbeitstag übrigens öfters mit etlichen Hämatomen am Körper nach Hause. Wieso? Wenn sie für die Trainings als Schutzdiensthelfer den „Franzosen“ anziehen, d.h. den dick gepolsterten Anzug, und so den bösen Mann markieren und sich beissen lassen. Ups…

Was wusste ich vor dieser Lektüre über die Arbeit eines Hundeführers und dessen Hund? Nichts. Natürlich nichts. Das Buch hat mir daher interessante Einblicke in den Polizeihund-Alltag gegeben und mich zudem auch noch ausgezeichnet unterhalten. Ich fand es schön, dass auch ein paar Fotos abgebildet waren; diese machen einen solchen Bericht immer sehr viel persönlicher. Also: gut gebellt, Tarek! 5 Sterne.

[Eine Randbemerkung zum E-Book: Ich habe das Buck als E-Book gelesen und festgestellt, dass diese Namen der Dialogpartner nicht gut lesbar sind, denn sie lassen sich – auch beim Vergrössern der allgemeinen Schriftgrösse – nicht besser darstellen.]

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Supernase Tarek

Rezensionen von Marvin:

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Die Bruchstücke des Königsmondes von Thomas Oberacher

Was für eine Reise!!!

Wer Abenteuerreisen liebt, kommt nicht um dieses Buch!
Wenn vier Monde um einen Planeten kreisen, weckt das bei Fantasyfans immer Interesse. Wenn es mit Seefahrten und verschieden großen und kleinen Bedrohungen einhergeht, sollte jede Hand schon im Bücherregal stecken.

Wir verfolgen Nero und Erik, wie sie nach einem Aufklärungsauftrag in ihr Reich zurückkehren, um einen besonders delikaten Fund dem Rat vorzulegen.

Wie es nun mal kommen muss, verbirgt sich noch mehr dahinter, als erstmals angenommen.

Ohne zuviel vorweg zu nehmen, handelt es sich bei der Reise um eine Verfolgungsjagd in den wir die Handlung aus zwei Handlungssträngen verfolgen. Dieser Aspekt hat mir besonders gut gefallen. Man fiebert mit und hofft mit den Charakteren, die mit ihren eigenen Konflikten daherkommen, die neben dem großen Spektakel auch kleinere Streitereien und Konflikte aufweisen, die die Reise zu einem nachvollziehbaren Trip machen. Wer kommt sich nicht in die Quere, wenn man lange Zeit auf kleinem Raum miteinander verbring?

Die Konflikte wirken größtenteils glaubhaft, und auch die unterschiedlichen Figuren und Handlungsstränge fügen sich gut in die Geschichte ein. Die größte Stärke des Romans liegt für mich jedoch eindeutig im Worldbuilding. Man merkt, dass Thomas Oberacher sich bei seiner Welt und ihren zahlreichen Details viele Gedanken gemacht hat. Die einzelnen Elemente greifen ineinander, ergänzen sich und ergeben ein weitgehend stimmiges und kohärentes Gesamtbild.

Vor allem gegen Ende merkt man, wie fließend die Bausteine ein großes Ganzes ergeben. Für ein Erstlingswerk absolut meisterhaft!
Nimmt man dazu die bildhaften und lebhaften Beschreibungen der Umgebung, sowie die emotionalen Tiefen der Charaktere, kommt man auf ein tolles Gesamtwerk, das sich nicht verstecken muss!

Ausbaupotenzial sehe ich persönlich vor allem im Lektorat beziehungsweise in der erzählerischen Struktur. Einige Rückblicke wurden unnötig verwirrend in die Handlung eingebunden, wodurch es stellenweise schwerfiel, die zeitliche Einordnung sofort zu erfassen. Außerdem verschwimmen innerhalb mancher Kapitel die Perspektiven ineinander. Eine klarere Trennung hätte den Lesefluss verbessert und einige Situationen einen noch bessere Wirkung gegeben. Dies sollte aber mit einem intensiveren Lektorat beim zweiten Teil ein schwindendes Element werden.

Übrigens: Es wird einen zweiten Teil geben. Das Ende baut herrlich auf die aufgelösten Fäden auf und verwebt sie ganz hervorragend in eine neue Problemstellung, sowie ganz neuen Ausgangspositionen für die Fortsetzung der Reise. Darauf freue ich mich schon sehr und ist mein persönlicher Pflichtkauf!

Insgesamt ist Die Bruchstücke des Königsmondes ein beeindruckender Fantasyroman, ein noch besseres Erstlingswerk, dessen fantasievolle Welt und durchdachtes Worldbuilding nachhaltig in Erinnerung bleiben.
Ich gebe 4,5 Sterne, die allein die Erwartungshaltung, sowie den Weg nach oben symbolisieren sollen und keineswegs eine Abwertung der Storyqualität ausdrücken. Wenn Thomas Oberacher dranbleibt und die Leidenschaft, die man in jedem Buchstaben der knappen 540 Seiten spürt, weiterführen kann, dann gibt es zukünftig noch einige Epen aus der Feder dieses Neuautoren!

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Die Bruchstücke des Königsmondes

Rezensionen von spozal89:

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Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint

Katastrophen-Fee

Das Buch rund um die Fee Molly ist wirklich gut gelungen. ich finde der Titel schlechte Laune Fee passt nicht so ganz, denn schlechte Laune finde ich hat Molly ganz und gar nicht. Sie denkt nur anders als die anderen Bewohner des Feenreiches und fällt somit ein wenig aus der Rolle. Aber im Herzen ist sie trotzdem eine gute Fee, auch wenn der Weg zum Ziel ein wenig länger und chaotischer ist, als bei ihren Feengefährten.

Aber die Message die dahinter steckt, finde ich groartig. Pepito war mein Lieblingscharakter, weil er erst so gemein und hochmütig gegenüber Molly war, sich aber dann doch von ihrem herzlichen Charakter mitreißen lies und aus der Reihe tanzte.
Der Schreibstil ist klasse und zuckersüß. Ich liebe die vielen flattertastischen Wörter und die Bescheeibungen der Feenwelt. Auch die Illustrationen sind klasse, auch wenn sie sich im Buch wiederholen.
Am Ende hat man noch einen Vorgeschmack auf das nächste Buch der Reihe.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne in fantasievolle Welten eintauchen und die gerne humorvolle, aber auch Bücher mit Botschaft lesen. Denn Mut, Zusammenhalt und Freundschaft werden hier groß geschrieben!

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Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag

Rezensionen von Annabell95:

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Enttäuschend

Eine junge Frauengruppe reist für einen scheinbar perfekten Junggesellinnenabschied auf eine abgelegene Schäreninsel. Doch die Idylle kippt schnell ins Bedrohliche. Die Journalistin Tessa erinnert der Ort an einen ungelösten Fall, bei dem vor Jahren vier Frauen verschwanden. Als das Boot der Gruppe plötzlich verschwindet, sitzen die Freundinnen fest, und alte Spannungen brechen auf.

Schließlich wird eine Teilnehmerin tot aufgefunden, und Tessa erkennt, dass jemand auf der Insel einen Racheplan verfolgt.

Das erste Drittel besteht aus Feiern, Yoga, Alkohol und Gruppendynamik. Dadurch wirkt es sehr langatmig. Die Handlung plätschert über weite Strecken einfach vor sich hin. Erst im letzten Drittel passiert etwas, doch selbst dann bleibt vieles vorhersehbar und ohne echte Überraschungen. Die Rückblicke ins Jahr 2012 sollen Hinweise liefern und die damaligen Erlebnisse der verschwundenen Frauen mit den aktuellen Ereignissen verknüpfen. Leider wirken diese Flashbacks eher konstruiert als spannend.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man schnell durch die Seiten kommt. Aber er bleibt komplett spannungsarm. Es gibt so gut wie keine Gänsehautmomente und auch keine unerwarteten Twists. Keine Szenen, die einen jetzt wirklich gepackt und gefesselt haben.

Durch die Vielzahl an Charakteren kann man leicht durcheiander kommen. Zudem bleiben sie sehr blass und ohne wirkliche Tiefe, sodass man auch kaum eine emotionale Bindung aufbauen kann.

Das Setting mit der einsamen kleinen Schären-Insel ist mit das Beste an diesem Buch. Abgeschnitten vom Festland ist es ein Ort, der eigentlich wie gemacht ist für einen beklemmenden Thriller. Die Idee der Isolation ist nicht wirklich was Neues, aber trotzdem wollte ich dem Thriller eine Chance geben. Leider wurde das Potenzial hier nicht voll ausgeschöpft.

Mein Fazit:
Dank des flüssigen Schreibstils lässt sich das Buch schnell runterlesen, aber man vergisst es ebenso schnell wieder. Dieser Thriller konnte mich leider absolut nicht überzeugen. Ich hatte hier mehr erwartet, aber konnte keinen wirklichen Zugang zur Handlung finden. Daher kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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Bachelorette Party

Rezensionen von drachenzahn:

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National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild

Mehr Tierlexikon als Tierarzt-Abenteuer

Wir hatten uns sehr auf dieses Buch gefreut. Es ist durchaus interessant, hochwertig gestaltet und lädt zum Entdecken ein. Allerdings weckt der Titel Erwartungen, die das Buch nur teilweise erfüllt. Wer spannende Abenteuer einer Wildtierärztin erwartet, wird vermutlich etwas enttäuscht sein. Tatsächlich liest es sich vielmehr wie ein umfangreiches Tierlexikon, in das nur gelegentlich Erlebnisse von Dr.

Gabby Wild eingestreut werden.

Das Buch ist nach Kontinenten gegliedert. Auf jeweils einer Doppelseite wird ein Tier näher vorgestellt – beispielsweise Pinguine, Riesenschildkröten, Capybaras oder Tapire in Süd- und Mittelamerika. Ergänzt werden diese Tierporträts durch interessante Sonderseiten, etwa über das Verhältnis der Ureinwohner zu Lamas und Alpakas, Thailands Elefanten oder die ersten Menschen Neuseelands. Dadurch hebt sich das Buch angenehm von einem klassischen Tierlexikon ab und vermittelt immer wieder spannende Einblicke in Natur und Kultur.

Die Tiere werden dabei jeweils als „Patienten“ vorgestellt. Neben Informationen zu Lebensraum, Ernährung, Familie, Gefährdung und besonderen Merkmalen findet sich auf jeder Doppelseite die Rubrik „Gabby erzählt!“. Diese ist zwar unterhaltsam und informativ, sie dreht sich jedoch nur selten um tiermedizinische Behandlungen oder um Anekdoten der Tierärztin, sondern meist um allgemeine Besonderheiten der jeweiligen Tierart.

Besonders gelungen sind die zahlreichen großformatigen Farbfotografien. Sie setzen die Tiere eindrucksvoll in Szene und machen das Buch auch optisch zu einem echten Erlebnis. Die Bilder sind hochwertig, detailreich und laden immer wieder zum längeren Betrachten ein.

Insgesamt ist dieses Buch ein wunderschön gestaltetes Tierbuch mit vielen spannenden Informationen über die Tierwelt unseres Planeten. Wer sich für Tiere begeistert, wird hier viel Neues entdecken. Die angekündigten Abenteuer einer Wildtierärztin spielen allerdings nur eine Nebenrolle, sodass Titel und Inhalt nicht ganz zueinander passen.

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National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin