Kunden em pfehlungen
Rezensionen von booklover3:
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Eine perfekte Mischung aus Märchen Retelling, Göttersage und Krimi
Als ich gesehen hatte, dass die Autorin ein neues Buch raus bringt wollte ich es unbedingt lesen. Das Buch war die perfekte Mischung aus Krimi, Göttersage und Märchen Retelling. Teilweise hat mich die Geschichte auch richtig gegruselt. Ich habe das Buch auch während der letzten Hitzewelle gelesen und da die Geschichte auf einer Insel an einer rauen Küste spielt war dies eine willkommene Abkühlung von den heißen Sommertagen.
Die Geschichte war unglaublich spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.
Auch der Schreibstil war einfach wundervoll, da dieser leicht und angenehm zu lesen ist und einen regelrecht an das Buch fesselt. Sodass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Als Hintergrundmusik habe ich mir gerne Gewitter- und Regengeräusche angehört und ehrlicherweise war das die perfekte Ergänzung für die Stimmung des Buches. Es hat so viel Spaß gemacht der Protagonistin zu folgen, wie sie hinter die Tode ihrer Schwestern kommt und auch das Setting war einfach wundervoll. Alles war so beschreiben, dass ich es mir selbst genau vorstellen konnte und so als wäre ich selbst mitten drin im Geschehen gewesen.
Abschließend kann ich das Buch für jeden empfehlen, der gerne ein ganz anderes Märchen Retelling mit Krimi Elementen und auch einem gewissen Gruselfaktor lesen möchte.
Rezensionen von Bisco:
00-Laschet von David Safier
Leider ist das Buch eine 00-Nummer
Armin Laschet, der neue Bundespräsident. Der Mann, welcher nicht gerade als der Überflieger in der Politik gelt. Umso besser für ihn, dass er als BP ein ruhiges Leben haben wird. Im Schloss Bellevue, schön ne ruhige Nummer schieben und hier da mal politisch agieren. Doch so soll es nicht für ihn sein.
Leider sollte es auch nicht das Buch sein, wie es man sich wünscht. David Safier hat mit Mieses Karma vor weit über 10 Jahren ein tolles Debüt hingelegt. Heute mit immens hohen Bewertungen und sehr vielen Lesern auf unterschiedlichsten Seiten, hat er gezeigt was ihn ihm als Autor steckt.
Doch mit 00-Laschet hat er leider nicht an diesen Erfolg anschließen können. Die Witze sind flach und leider oftmals auch vorhersehbar. Wiederholungen in Denkweisen und in Wortwahlen wie „Onkel Laschi“, waren leider nicht sehr lesefördernd.
Der Geheimdienst um ihn herum ist wesentlich interessanter beschrieben als Herr Laschet in diesem Buch. Eine Maus als Haustier? Die absolute Unwissenheit über viele politischen Dingen und die ständige Wechsel in den Szenerien und Orten haben mir auch nicht gefallen.
Ich hätte es gerne gemocht und ich bin dankbar, dass man es mir zur Verfügung gestellt hat. Aber leider war es ein Flop. Ich behalte sein Mieses Karma sehr gerne in Erinnerung und auch eine Leserunde zu einem anderen Buch von ihm, wo er selbst moderiert bei war. Aber in Zukunft werden wir uns wohl nicht mehr auf meinem E-Reader begegnen.
Rezensionen von Lerchie:
Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz
Selbstfindung
Anton ist Stepptänzer, 60 Jahre alt und naturgemäß nicht mehr so schnell wie früher. Er hatte jedoch Erfahrung und mit seiner Ausdruckskraft tanzt er - noch – allen davon. Deshalb ist er sehr überrascht, als sein Vertrag von der neuen Intendantin nicht verlängert wird. Und ausgerechnet seine Tochter Emma soll ihn ersetzen.
Er ist wütend, aber gleichzeitig auch stolz auf seine Tochter. Und doch kann er dies nicht zeigen. Die Absage hat ihn hart getroffen, er spürt das Älterwerden und die eigene Endlichkeit. Er fragt sich, ob er sein Leben richtig gelebt hat. Und erdenkt an seine alte große Liebe Jo, die damals einfach spurlos verschwunden ist. Wäre mit ihr sein Leben besser gewesen? Emma bringt ihn auf Jos Spur und er reist mir ihr nach Irland. Doch alte Konflikte brechen wieder zwischen den beiden auf. Es wird für Anton eine Reise zu sich selbst und er merkt, dass es erst zu Ende ist, wenn es zu Ende ist. Bis dahin sollte das Leben gelebt werden.
Meine Meinung
Ich habe bisher noch kein Buch von diesem Autor gelesen. Es ließ sich recht gut lesen, gab es doch keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss gestört hätten. Es hat etwas gedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war, aber ich konnte mich in die Protagonisten ganz gut hineinversetzen. Zunächst in Anton, der sauer war, weil seine Tochter ihm nichts über diese Bewerbung gesagt hatte. Ich konnte ihn sogar verstehen. Auf der anderen Seite Emma, die befürchtete, dass er eben sauer sein würde, wenn sie ihm davon etwas sagen würde. Ich kann auch ihre Seite verstehen. Es ist etwas verworren, weil die beiden sowieso eine komplizierte Beziehung haben, denn Emmas Eltern sind geschieden. Mit seiner Ex versteht er sich eigentlich ganz gut. Und da ist da noch eine alte Jugendliebe, die damals, wie bereits im Klappentext erwähnt, einfach verschwand und er konnte das nicht verstehen. Er versucht sie zu finden und will von ihr wissen, warum sie einfach gegangen ist. Wird er sie finden? Und wen ja, warum ist sie wohl verschwunden? Die Auflösung ist etwas überraschend und irgendwie, ich möchte fast sagen, banal. Aber das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auch ob Anton sich mit Emma noch aussöhnen kann, ob sie sich wieder vertragen. Das Buch hatte etwas Spannung, es war interessant und hat mir letztendlich gut gefallen. Am Anfang fand ich es etwas langweilig, denn die Tanzbeschreibungen zogen sich und das war nicht so ganz mein Fall. Später wurde es dann doch spannend, spätestens, als er glaubte, seine Jugendliebe gefunden zu haben. Von mir drei Sterne.
Rezensionen von Claudia R.:
Eisinsel von Hanno Rinke
heftig, unerwartet
Klappentext / Inhalt:
Victor, einst Krankenpfleger, heute Suchender zwischen Moral und Macht, Körper und Geist, lebt in einer Welt aus Routinen, Beobachtungen und verdrängten Begierden. Was als sachliche Rückschau auf ein geordnetes Leben beginnt, wird zur schonungslosen Selbstanalyse eines Mannes, der hinter der Fassade von Fürsorge und Normalität eine zerstörerische Sehnsucht verbirgt.
Zwischen Krankenhausfluren, Kaufhäusern und Hotelzimmern tastet sich Victor durch die Einsamkeit der Großstadt, immer auf der Suche nach einem Rest von Sinn, Nähe und Kontrolle. Hanno Rinke erzählt in seinem neuen Roman die Geschichte einer inneren Kälte, die in der Gesellschaft der 1990er Jahre entstanden ist – einer Zeit, in der Wohlstand und Orientierungslosigkeit nebeneinander existieren. Mit sezierender Genauigkeit verfolgt der Roman die langsame Verwandlung eines empfindsamen Menschen in einen, der nichts mehr fühlt – und damit alles zu verlieren beginnt. Ein stiller psychologischer Roman über Moral, Macht und das Verstummen der Empathie.
Cover:
Das Cover spielt mit der Optik und verzehrt ein wenig den Blick, was es interessant und überraschend macht. Die farbliche und optische Umsetzung finde ich interessant und gut gemacht.
Meinung:
Heftig und unerwartet, mit mehr Thrill als man rechnet. Denn als Roman würde ich die Entwicklungen und Taten von Victor hier nicht bezeichnen, denn mich hat es hier an der ein oder anderen Stelle ziemlich eiskalt erwischt. Emotional mitreißend , aber auch verstörend kommt man hier manchmal ziemlich an seine Grenzen.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich hier mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Anhand des Klappentextes hatte ich es hier ruhiger und weniger intensiv erwartet. Aber einiges geht hier schon sehr auch auf die Psyche, weswegen ich hier schon einige Triggerwarnungen für angemessen halten würde. Für zartbesaitete Leser/innen kann ich es eher nicht empfehlen. Psychisch labil und ein extrem heftiger Charakter machen hier das lesen nicht immer immer einfach, da man die Motive und Gedanken nicht immer nachvollziehen kann und möchte. Das Hineinkommen empfand ich auch als nicht wirklich leicht und auch wenn es hin und wieder einige philosophische Ansätze hat, so ist es doch recht schwierig von seinen Entwicklungen und Geschehnissen, die ich leider auch nicht immer ganz greifen konnte.
Die Idee und das Gesamtkonzept fand ich nicht schlecht und auch der Aufbau und das ineinander greifen der Abläufe war gut umgesetzt. Die einzelnen Abschnitte hatten eine gute Länge und auch die Anfänge waren gut erkennbar. Aufbau und Gliederung folgten einer guten Idee und wurden stimmig umgesetzt, aber im Gesamten konnte mich das Buch leider nicht ganz erreichen.
Einiges war sehr heftig und die Gedankengänge nicht immer nachvollziehbar. Es nimmt mehr und mehr an Gewalttätigkeit zu und nicht immer versteht man die Intention dahinter und worauf es hinaus läuft. Auch die Zuordnung der Zeiten ist nicht immer leicht und das offene Ende hinterlässt weitere Fragen. Leider war es für mich etwas unbefriedigend und nicht alles in sich stimmig. Ich hatte mir etwas mehr erwartet, daher leider nur 2,5 Sterne, die ich hier auf 3 Sterne aufrunde.
Fazit:
Heftig und unerwartet, mit mehr Thrill als man rechnet.
Rezensionen von Brombeere:
Meeresdunkel von Till Raether
leider nein
Worum geht es?
Eine Villa auf Mallorca wird fehlerhaft doppelt vermietet, die Familien treffen abends vor dem Tor aufeinander. Aus Not heraus entschließen sie sich, die Nacht gemeinsam in der Unterkunft zu verbringen. Dann kommt ein Unwetter auf und es gibt einen Toten - aus ihren Reihen. Und plötzlich wirkt alles gar nicht mehr so zufällig.
Worum geht es wirklich?
Vergangenheit, Kindheit und Geheimnisse.
Lesenswert?
Nein, leider viel schlechter als der Klappentext vermuten lässt. Beinahe alle Punkte würde ich als eher unterdurchschnittlich bis schlecht bewerten. Nur vereinzelt gab es noch Aspekte, die in Ordnung waren.
Die CHARAKTERE an sich sind nervig und handeln unlogisch, die zwischenmenschlichen Beziehungen (vor allem die, die sich im Laufe des Buches entwickeln) fand ich maximal unangenehm und irritierend. Auch frage ich mich, was sie überhaupt für wirkliche Eigenschaften haben. Stattdessen merkwürdige einzelne hervorstechende Charakterzüge.
ATMOSPHÄRISCH fand ich das Buch teilweise ganz okay und gerade zu Beginn auch gut umgesetzt. Man konnte sich durchaus an den Ort des Geschehens versetzen.
Der SCHREIBSTIL war eher anstrengend, manchmal versucht poetisch. Zwar okay lesbar, aber irgendwie auch teilweise merkwürdig.
Mir hat das Ende nicht gefallen, die Auflösung fand ich nicht gelungen und die HANDLUNG war eher unzusammenhängend und verwirrend. Vermutlich soll sie geschickt und geheimnisvoll sein, dies habe ich aber nicht empfunden.
Die SPANNUNG war teilweise vorhanden, ich wollte schon gerne wissen wie es weitergeht und was denn die Lösung der ganzen Geschichte ist.
LOGISCH waren für mich große Teile der Handlung nicht. Die Figuren und der Inhalt wirkten (teilweise schlecht) konstruiert und ohne Logik.
Durch all diese Punkte war mein LESEVERGNÜGEN auch eher unterdurchschnittlich. Trotzdem habe ich das Buch zu Ende gelesen, würde mir aber kein weiteres von dem Autor kaufen.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei durchschnittlich 3,29 Bewertungspunkten 2 Sterne für dieses Buch.
Rezensionen von Lerchie:
Das Geheimnis von Lissabon von Kerry Barrett
Die Buchhandlung
Im Lissabon des Jahre 1938 beginnt für Lara Hope, angehende Schauspielerin ein neuer Lebensabschnitt nach dem Tod ihres Vater. Über Europa tobt der Krieg, doch sie findet Zuflucht in der Buchhandlung ihrer Vermieterin. Eines Tages beobachtet sie, wie ein Kunde heimlich ein Buch austauscht und ihre wird klar, dass der Ort Geheimnisse birgt.
Sie findet sich in einem Netz aus Täuschung und Gefahr wieder, findet neue Freunde und eine Lieb e. Doch wie viel wird sie riskieren für dieses neue Leben und für die Wahrheit die im Verborgenen liegt?
Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, es gab keine Unklarheiten im Text, die es geschafft haben meinen Lesefluss zu stören. Ich konnte es in einem Rutsch lesen. Auch war ich in der Geschichte Schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinverssetzen. Natürlich in Lara, die nach Lissabon gereist ist, um ihre portugiesischen Wurzeln zu finden, denn ihre Mutter stammte von dort. Ob sie sie gefunden hat? Der Leser wird dies erfahren. Auf jeden Fall gerät sie in ein Netz aus Täuschung und Gefahr, doch sie ist bereit zu helfen. Und dann findet sie noch unerwartet eine Liebe, für die sie auch einiges riskieren muss. Wird sie das tun? Auch hier wird der Leser dies beim Lesen des Buches erfahren. Es ist spannend, hat mich gefesselt, mr gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich habe mit Lara mich gefreut und auch gezittert. Von mir eine Weiterempfehlung sowie vier Sterne.
Rezensionen von Leseratte1604:
Honey von Imani Thompson
schwierig....
Ich finde es schwierig dieses Buch zu bewerten. Das Buchcover ist richtig toll, die Storyline hat meiner Meinung nach absolut großes Potential, aber die Umsetzung war einfach nichts für mich. Ich bin nie richtig in das Buch hineingekommen und es viel mir schwer es bis zum Ende zu lesen. Ich schaffte es auch leider nicht mich in Yrsa hineinzuversetzen oder sie wenigstens zu verstehen, Ja, sie bringt Männer um, das ist aber nicht der Grund, warum ich sie nicht "mag", denn das Buch hätte eben genau deshalb auch unterhaltsam sein können, war es für mich aber leider nicht.
Mir war Yrsa einfach zu viel. Zu viel Wut, zu viel Sex, zu viele Gedanken - immer wieder war das Buch unheimlich langatmig bevor es wieder Tempo aufnahm.
Naja es gibt bestimmt einige/ viele LeserInnen, die "Honey" richtig gut finden, ich gehöre diesmal leider nicht dazu
Rezensionen von Brombeere:
Bachelorette Party von Camilla Sten
nichts besonderes
Worum geht es?
Ein Junggesellinnenabschied auf einer abgelegenen Schäreninsel mit Luxus-Resort. Sie sind nahezu allein, weil die Eröffnung erst noch folgen wird. Doch ausgerechnet diese Insel steht im Zusammenhang mit verschwundenen Frauen vor einem Jahrzehnt. Jemand beginnt zu bohren.
Worum geht es wirklich?
Suche, Ruhe und Schuld.
Lesenswert?
Nein, leider nicht das, was ich mir erhofft habe. Das Buch ist zwar grundsätzlich okay und eine nette Lektüre für zwischendurch. Aber im Vergleich zu anderen Büchern halt nichts besonderes.
Die CHARAKTERE sind okay, teilweise nett, aber auch hier ist nichts außergewöhnlich.
Bei der ATMOSPHÄRE hingegen war ich sogar eher enttäuscht, denn die Stimmung auf der Insel und in der Unterkunft kam für mein Empfinden kaum auf. Es wirkte austauschbar und beliebig, ich konnte mich nicht in die Stimmung reinfühlen. Finde ich schade, wenn man einen eher besonderen Ort wählt.
Das Buch konnte ich schnell lesen, was vermutlich auch an dem angenehmen SCHREIBSTIL (Übersetzung Melike Karamustafa) lag.
Auch bei der HANDLUNG kann ich das ganze wieder nur mittelmäßig beurteilen: Keine richtigen Überraschungen, nichts raffiniertes. Sie war solide und in Ordnung, aber mehr nicht. Die Auflösung gefiel mir weniger, das eigentliche Ende hingegen aber wieder gut.
Es war ausreichend SPANNUNG vorhanden, damit man weiter lesen und endlich hinter das Geheimnis kommen wollte. Wäre die Lektüre schwieriger zu lesen gewesen, hätte mir die Spannung vermutlich aber nicht ausgereicht um dranzubleiben.
Die LOGIK fand ich wieder eher enttäuschend, da alles sehr konstruiert wirkte und künstlich erzeugt.
Trotz der Kritik würde ich den LESESPASS, den ich empfunden habe, schon mit okay bis gut bewerten, da mich das Buch kurzweilig unterhalten konnte. Es wird mir jedoch nicht in Erinnerung bleiben und mehr in einem Einheitsbrei von ähnlichen Büchern verschwimmen.
Meine Bewertung ist nach der CAWPILE-Methode aufgebaut und ergibt bei durchschnittlich 4,86 Bewertungspunkten eher knappe 3 Sterne für dieses Buch.
Rezensionen von Brombeere:
Winter-Hochbeet von Anja Klein
wie immer hervorragend
Was erwartet einen?
Anja Klein, bekannt aus dem kleinen Horrorgarten, nimmt uns mit ins Thema Wintergemüse und zeigt, wie man auch „nach der Saison“ immer noch richtig viel anbauen und ernten kann. Somit bekommt man Ideen für den ganzjährigen Anbau.
Wie gefällt mir dieses Buch?
Schon einmal vorweg: Ich habe dieses Buch wirklich sehr gefeiert als ich sein Erscheinen entdeckt habe! So ein spannendes Thema!
Die Autorin bringt viel Erfahrung im Gemüseanbau aus ihren Kleingärten Region Köln mit und hat bereits mehrere Bücher zum Anbau in Hochbeeten verfasst.
Ihre Informationen kommen aus der Praxis und sie hinterfragt sich auch selbst, bzw. berichtet davon, wenn ihre Plan später nicht mit der Realität übereinstimmt. Das macht sie nahbar und nimmt einem selber auch den Druck.
Das Buch ist gut aufgebaut und die Fakten werden gut vermittelt. Generell ist es sehr verständlich mit super Erklärungen.
Ich habe definitiv viel gelernt und würde am liebsten noch weitere Informationen dazu einsaugen und mich noch mehr einlesen.
Für mich hat das Buch einen enormen Mehrwert geliefert, denn ich habe meinen Gemüseanbauplan direkt um Herbst und Winter erweitert und werde nun nicht mehr nur den Sommer als Höhepunkt der Hochbeetsaison sehen. Ich kann es kaum erwarten!
Fazit:
Einfach richtig klasse, super Buch. Kann ich empfehlen, wenn man schon Gemüse anbaut und einen in der zweiten Jahreshälfte die Wehmut packt, dass man bis zum nächsten Frühjahr so lange warten muss.
In dem Zusammenhang hätte ich mir ein bisschen mehr Infos zur Fruchtfolge gewünscht, wenn man eben ganzjährig anbaut.
Meine Bewertung ist grob nach der CAWPILE-Methode aufgebaut (mit abgewandelter Form) und ergibt bei durchschnittlich 9,57 Bewertungspunkten dann 5 Sterne für dieses Buch.
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Der Tod der Bienen
Die preisgekrönte walisische Autorin hat mit der klugen und düster-schönen Dystopie "Wenn die Bienen schweigen" ein Buch geschaffen, das nachwirkt.
Die tief berührende Poesie und die Liebe zur Natur spricht aus jeder Zeile.
Mit dem Aussterben der letzten Biene geht auch der Untergang der Gesellschaft, wie wir sie kannten, daher.
Es entsteht ein patriarchales System in dem junge Mädchen gezwungen werden, das Bestäuben von Pflanzen zu übernehmen und nach ihrer Geschlechtsreife zwangsverheiratet und zum Kindergebären missbraucht werden. Ein schreckliches Schicksal, das ihnen allen droht.
Aber die Freiheit lässt sich niemals auf Dauer unterdrücken, und die Kraft des Zusammenhaltes und der Freundschaft entfacht eine unaufhaltsame Rebellion.
Der Autorin gelingt es, einen hoch emotionalen Schreibstil mit einer eindringlichen Warnung vor den Gefahren eines zutiefst bedrohten Ökosystems zu verbinden.
Eine Fantasie, die morgen bereits Wirklichkeit sein kann.
Die Klimakrise wartet nicht und zwingt die Menschheit jetzt zum Handeln.
Dies ist das sicherlich wichtigste Vermächtnis dieses Buches, das mich nachdenklich und betroffen zurücklässt.
Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt und gebe gern eine Leseempfehlung an alle interessierten Leser ab!











