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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Frohe Weihnachten, Willi Wiberg von Gunilla Bergström

Eine weihnachtliche Essenstafel

Der kleine Willi ist inzwischen 7 Jahre alt geworden und deshalb darf er Weihnachten zusammen mit Klein-Benni am Erwachsenentisch sitzen. Zusammen mit Oma decken die beiden Jungen den Tisch für 21 Gäste festlich. Willi darf die guten Gläser, die wie Cola-Gläser aussehen, auf den Tisch stellen. Dann kommen die Gäste und das Essen geht los.

Weil Oma Willi gebeten hat auf Klein-Benni aufzupassen sitzen die beiden zusammen und Willi tut alles, damit der Kleine sich wohlfühlt. Er hilft ihm beim Essen und kümmert sich liebevoll. Doch dann passiert es doch, Klein-Benni stößt eine Glas um, das klirrend zu Boden fällt. Nicht nur Willi, sondern auch die Erwachsenen helfen und trösten, doch Klein-Benni schämt sich, weil er das Fest gestört hat. Im Laufe der Feier wird dann ein Lied gesungen, in dem es darum geht, die Gläser klirren zu lassen. Da rennt Klein-Benni in die Küche, weil er denkt, dass sein umgefallenes Glas gemeint ist.
Wie schön, dass sich unser kleiner Willi, den ich schon mit meinen Töchtern vor bald 40 Jahren kennengelernt habe, sich zu so einem empathischen und lieben Jungen entwickelt hat. Es ist wunderschön zu sehen, dass er sich so lieb um Benni kümmert und dass er ihn als einziger versteht. Die Illustrationen sind so herrlich vertraut und Willi hat sich äußerlich nicht verändert, Immer noch hat er wenige Haare und ein verschmitztes Lächeln, das ihn los liebenswert macht. Der Text ist schon etwas länger, aber die Geschichte passt einfach so gut zum Weihnachtsfest.

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Frohe Weihnachten, Willi Wiberg

Rezensionen von yellowdog:

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oh augen, eigene oper von Nina Temann

Tiere und Orte

Lyrikbände bekommen in letzter Zeit selten Aufmerksamkeit. Daher ist es erfreulich, dass der Band von Nina Temann auf der Debütliste des Österreichischen Buchpreis steht.
Ein schön gestaltetes Buch mit elf Abschnitten und einem Nachwort.
Viele Tiere und Orte (äußerliche wie innere) durchziehen die Texte.

Es beginnt in fasane mit Tieren: Rehe und Fasan.
Zahlreiche weiter Tiere verschiedenster werden im Buch folgen.
Dann kommt schon das relativ lange Titelgedicht, dass sehr ausdrucksstark ist.
"Drastik oben" führt uns den Fluss entlang ins Sumpfgebiet. Es ist eins meiner favorisierten Gedichte in dem Band.
In "Schwemmfeld" bestimmen Einrückungen das Gedicht.
"Lange leier Fluss" hat mir auch gut gefallen, aber eigentlich gibt es kein schwaches Gedicht im ganzen Band.
Es gibt lange und kurze, laute und leise Gedichte. Auffällig, das alles klein geschrieben ist. Es sind Gedichte, bei denen nicht unbedingt Bedeutung oder Message die größte Rolle spielen, sondern Ausdruck und Wirkung der Worte.

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oh augen, eigene oper

Rezensionen von Claudia R.:

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Moonwings (1) von Nathalie Bröske

Faszinierend

Klappentext/Inhalt:

Das Debüt von nathalie_reads, Booktok Creatorin des Jahres 2025: Eine hochemotionale Romantasy an einer Elite-Akademie, hinter deren Mauern das größte Geheimnis der magischen Welt schlummert.

Ihr ganzes Leben lang war der Weg der jungen Faerie Nova als Mitglied einer der Herrscherfamilien Ethereals vorgezeichnet.

Dazu gehört auch der Start an der Stellarium Academy. Doch für Nova ist die Akademie auch eine Chance, über sich und den Namen Moonwing hinauszuwachsen. Zwischen Mitschülern, die nur darauf warten, sie scheitern zu sehen, und dem Wiedersehen mit ihrem Ex-Freund Xander und ihrem ehemals besten Freund Caelan kommt Nova jedoch ins Wanken. Mit den nahenden Prüfungen muss sie dringend lernen, endlich ihre Magie zu meistern und gleichzeitig ihr Herz unter Verschluss zu halten. Denn hinter der schimmernden Fassade der Stellarium Academy offenbart sich ein düsteres Netz aus Geheimnissen und Verrat, das nicht nur Novas Welt zerstören könnte …

Der Auftakt der epischen Romantasy-Trilogie. Für Fans von Slow Burn, Friends-to-Lovers und Found Family. Exklusiv mit Farbschnitt in der 1. Auflage!

Cover:

Das Cover finde ich wunderschön umgesetzt und es ist ein richtiger Blickfang. Auch farblich finde ich es sehr stimmig und toll gewählt. Die Symbolik dahinter ist toll und auch viele Details sind bei genauerer Betrachtung ersichtlich. Ich finde das Cover wunderschön und es ist ein toller Eyecatcher.

Meinung:

Ein wundervoller Auftakt aus fesselnder, magischer und emotionaler Romantasy, die mitreißend umgesetzt wurde. Schnell wird man hier in den Bann gezogen und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Besonders geliebt habe ich die Freundschaft zwischen Juliette, Blake, Loira und Nova. Ein Traum Team und sympathische Charaktere. Schnell findet man sich auch in diese hinein und auch das Setting ist richtig klasse gewählt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Das Wordbuilding hat mir gut gefallen. Das Drumherum wird sehr gut und bildlich beschreiben, schnell findet man sich in alles hinein und kann es sich zugleich sehr gut vorstellen. Auch die Gedanken und Emotionen der Charaktere sind sehr nah spürbar und nachvollziehbar. Die Geschichte ist faszinierend und emotionsreich umgesetzt.

Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine sehr gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und herausgearbeitet. Die kleine Symbolik am Beginn ist sehr gut ersichtlich. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gestaltung und Gliederung haben mir hier sehr gut gefallen. Auch der wunderschöne Farbschnitt rundet das Ganze perfekt ab. Die Stammbäume am Ende sind auch sehr hilfreich und gut gemacht.

Klasse fand ich die verschiedenen Charaktere und besonders die Entwicklung von Nova, welche mich begeistern und überraschen konnte. Die Charaktere sind facettenreich angelegt und man findet sich gut in diese hinein. Besonders nah kommt man an Nova heran, was durch die Ich-Perspektive zusätzlich unterstützt wird.

Die Geschichte fasziniert, begeistert und unterhält zugleich. Es entsteht mehr und mehr ein Sog, wodurch man ständig wissen möchte, wie es weitergeht und das Buch kaum mehr zur Seite legen kann. Mich hat das Ganze auch emotional mitgenommen und berührt. Ich fand die Geschichte sehr ansprechend und toll umgesetzt. Auch die Atmosphäre und Stimmungen werden gut transportiert und herübergebracht. Die Geschichte konnte mich voll und ganz erreichen. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und hoffe nicht allzu lange auf den zweiten band warten zu müssen.

Fazit:

Ein wundervoller Auftakt aus fesselnder, magischer und emotionaler Romantasy, die mitreißend umgesetzt wurde.

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Moonwings (1)

Rezensionen von Immenhof:

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Lehrreich

Die Bücher aus der Reihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ haben ein bekanntes und bewährtes Format. Auch „Was Tiere alles bauen“ hat stabile Seiten und eine sehr robuste Spiralbindung, die gerade beim gemeinsamen Anschauen praktisch ist. Natürlich dürfen auch die zahlreichen Klappen nicht fehlen, hinter denen es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Thematisch bietet das Buch erstaunlich viel Fachwissen rund um Tiere und ihre Bauwerke. Dabei können meiner Meinung nach auch Erwachsene noch das eine oder andere lernen. Der Aufbau gefällt mir gut. Es werden sowohl heimische Tiere vorgestellt als auch Tiere aus anderen Ländern, die wir besonders spannend fanden.

Unser Highlight war der Aufbau eines Termitenbaus. Wir hatten Termitenbauten im Urlaub bereits von aussen gesehen und fanden es deshalb besonders interessant zu entdecken, wie es im Inneren aussieht und wie komplex diese aufgebaut sind.

Insgesamt wieder ein gelungenes Sachbuch der Reihe, das Wissen altersgerecht vermittelt und durch die Klappen zum gemeinsamen Entdecken einlädt.

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen

Rezensionen von Katto:

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Der Briefladen, in dem ich dich fand von Baek Seungyeon

Eine schöne Geschichte über Briefe, Begegnungen und zweite Chancen

„Der Briefladen, in dem ich dich fand“ von Baek Seungyeon hat mich mit seiner besonderen Idee neugierig gemacht. Ein Laden, in dem Menschen Briefe an geliebte Menschen schreiben können, klingt für mich nach einem wunderbaren Ort für eine Geschichte über Gefühle, Erinnerungen und neue Begegnungen.

Die Handlung ist warmherzig und lädt dazu ein, sich auf die kleinen Momente des Lebens einzulassen. Besonders schön fand ich die Idee, dass Briefe Menschen miteinander verbinden und manchmal Dinge aussprechen, für die im Alltag die richtigen Worte fehlen. Die Geschichte hat für mich eine angenehme Ruhe, auch wenn sie mich nicht durchgehend gleichermaßen fesseln konnte.
Besonders gut gefallen hat mir die schöne bildliche Sprache mit ihren vielen Metaphern, die der Geschichte etwas ganz Besonderes verleiht. Der Schreibstil ist sehr ruhig, was mir grundsätzlich gut gefallen hat. Gleichzeitig war es für mich beim Lesen aber auch immer wieder eine kleine Gratwanderung, dass diese Ruhe nicht in Langeweile umschlägt. An manchen Stellen hätte ich mir deshalb etwas mehr Dynamik bzw. Handlung gewünscht.
Insgesamt habe ich die Geschichte gerne gelesen und mochte die liebevolle Grundstimmung, die sich durch das Buch zieht. Für mich ist es eine schöne Lektüre für gemütliche Lesestunden, besonders wenn man Lust auf eine leichte, gefühlvolle Geschichte mit einem Hauch von Melancholie hat.
Insgesamt hat mir „Der Briefladen, in dem ich dich fand“ gut gefallen, auch wenn es mich nicht so berühren konnte, wie ich es mir erhofft hatte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne ruhige, herzliche Geschichten mit viel Gefühl lesen. Und auch all denen, die beim Lesen wieder Lust bekommen möchten, mit dem Briefeschreiben anzufangen. Mir erging es zumindest so.

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Der Briefladen, in dem ich dich fand

Rezensionen von C. P.:

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DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe

Von Hochmut und Selbstjustiz

Anwältin Luca ist nachts im Namen der Selbstjustiz unterwegs und verpasst denen einen Denkzettel, welche öffentlich mit ihren Untaten davonkamen. Ihr Markenzeichen: Ein Gänseblümchen, auf englisch daisy. Bisher glaubte sie, unerkannt geblieben zu sein. Man kann sich ja mal irren. Allerdings hat Luca keine Ahnung, wer ihr da plötzlich so direkt droht.

"Wir könnten Vigilantes werden", sagte sie. "Wie Batman, nur ohne das alberne Fledermauskostüm." (Zitat)

Mit Melanie Raabe verbinde ich das Spiel von Wahrnehmung und Wirkung, von Vertrauen und Misstrauen; diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. In Daisy wird diesmal mit Luca eine heimliche Täterin zum mutmaßlichen Opfer. Wobei sich darüber streiten ließe, ob ihre Form der Selbstjustiz sie wirklich zu einer Täterin macht oder nicht. Doch darum geht es nicht, sondern vielmehr um ihren Gegner, den sie nun ausfindig machen muss. Irgendjemand hat ein perfides Katz-und-Maus-Spiel gestartet, und Luca will nicht länger die Maus sein, sondern zur jagenden Katze werden. Parallel zu ihren Recherchen erfährt man einige Details aus Lucas Vergangenheit, welche im Verlauf des Romans ebenfalls zum Thema werden.
Die Handlung ist spannend gestaltet, wiederholte Rückblenden bieten ein paar Verschnaufpausen. Trotz (oder wegen?) ihrer Taten ist Luca eine gewisse Sympathieträgerin, ihre fragwürdigen nächtlichen Aktionen könnten zum Teil als fiese Streiche gewertet werden. Neben Selbstjustiz thematisiert die Autorin auch Hochmut, welcher ungebremst schlimme Folgen nach sich ziehen kann. Beides verfehlt jedenfalls seine Wirkung nicht, bietet dem Thriller eine gewisse emotionale Komponente.
Lucas Charakterprofil ist aussergewöhnlich, dabei in sich stimmig, und es macht Spaß, sie im Roman zu begleiten, wie sie von der nächtlichen Rächerin zur Jägerin des Bösen wird, wie sie versucht, die Kontrolle zurück zu erlangen. Im Gegensatz zu einigen ihrer früheren Thriller empfand ich Daisy nicht als stellenweise langatmig, da es trotz Verschnaufpausen stetig in der Handlung vorangeht, es genügend Interaktionen mit anderen Charakteren gibt. Auch die moralischen Themen lassen einen kaum kalt, ohne hier Details vorweg zu nehmen.
Gönnt euch den Lesespaß und begleitet Luca auf der Jagd nach ihrem Gegner durch Berlin, es lohnt sich!

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DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören

Rezensionen von C. P.:

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Der Briefladen, in dem ich dich fand von Baek Seungyeon

Über Brieffreundschaften und Liebesprobleme

Willkommen zurück in Kang Sonhos wunderbarem Briefladen. Mittlerweile hat er seine zweite Filiale in einem deutlich moderneren Stadtteil Seouls eröffnet, in welchem Woo Hyoyeong (Protagonistin aus Band 1) nun hauptberuflich tätig ist.
Auch diesmal ist die Handlung wieder thematisch zweigeteilt: Natürlich geht es wieder rund ums Briefescheiben und den besonderen PenPal-Service, durch welchen anonyme Brieffreundschaften entstehen können.

Hinzu kommt diesmal das Thema Liebe sowie verschiedene Hürden und Stolpersteine, welche diese mit sich bringen kann.

„Den perfekten Moment gibt es nicht.“ (Zitat S. 172)

Was den Briefladen betrifft ging mir diesmal einiges an Charme dadurch verloren, dass die neue, im Fokus liegende Filiale in einer Art modernem Szeneviertel liegt mit mehr Laufkundschaft statt festem Kundenstamm. Kunden sowie Umfeld sind hier einfach unpersönlicher, was mir umso mehr auffiel, da ich Band 1 direkt vorweg gelesen habe. Die ganze Atmosphäre ist diesmal weniger greifbar, hinterließ bei mir den Eindruck eines zu einem Einkaufsviertel umstrukturierten Industrieviertels ohne wirklichen Wohlfühlcharakter.
Das Thema Liebe wird hier auf mehreren Ebenen behandelt. Der Inhaber der Briefläden hat gerade Streit mit seiner Frau, welchen er zu einem gewissen Teil selbst verschuldet hat, jetzt jedoch nicht die Kurve kriegt, um die Wogen zu glätten. Protagonistin Hyoyeong hat sich vor einigen Monaten von ihrem Freund getrennt (welcher allen bekannt sein wird, die Band 1 gelesen haben), und nun kommen beide nicht so wirklich darüber hinweg, hängen irgendwie doch noch aneinander, doch an der Kommunikation hapert es auch hier gewaltig. Hinzu kommen noch ein paar weitere Charaktere, mal mehr, mal weniger glücklich verliebt. Bei diesem Thema hat mir insbesondere die Charakterentwicklung des Exfreundes entscheidend gefehlt, um das Ende emotional wirklich mitfühlen zu können, wodurch es einen unangenehm faden Beigeschmack bekam.
Als zweiter Band schließt dieser Roman zwar locker und mit einigem Zeitversatz an Band 1 an und es gibt auch ein paar schöne Bezüge zu Band 1 wie die Idee der Jahresvorsatz-Briefaktion, welche nun umgesetzt wurde. Ebenso gibt es einige weitere Aktionen rund um das Briefeschreiben, welche sich thematisch gut einfügen und überzeugend gestaltet sind. Als störend empfand ich leider wieder die persönlichen Probleme der Protagonistin, bei welcher in Band 1 zumindest beide betroffenen Personen (sie und ihre Schwester) eine spürbare Charakterentwicklung durchmachten, während es diesmal doch zu einseitig und langatmig ausfällt, um mich überzeugen zu können. Atmosphärisch kommt Band 2 nicht ganz an den ersten Band heran.

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Der Briefladen, in dem ich dich fand

Rezensionen von yellowdog:

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Verteidigung eines Gartens von Christina Walker

Neu-Amerika

Der Roman Verteidigung eines Gartens der Österreichischen Schriftstellerin Christina Walker erzählt von zwei Frauen, die sich in einer Kleingartenanlage begegnen. Die junge Didi, die sich hierhin vor dem miesen Freund ihrer Mutter geflüchtet hat und Marianne, die nach dem Tod ihres Mannes alles verloren hat und nur noch im Gartenhaus Zuflucht findet.

Jeder kann in eine schwierige Lage kommen, daher ist man als Leser dicht bei den Figuren und der Situation.
Mit dem Obmann der Gartenanlage Neu-Amerika gibt es Unterstützung. Und doch sind noch Eskalationen zu erwarten.

Verteidigung eines Gartens ist ein Buch, das ich mit Interesse gelesen habe.

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Verteidigung eines Gartens

Rezensionen von C. P.:

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Das tödliche Artefakt von Andreas Suchanek

Spannung pur in und unter Paris

Nach dem Abenteuer ist vor dem Abenteuer: Liam Relish ist jetzt der neue Siegelwahrer des magischen Museums in London. Mit einem gefährlichen Einsatz startet auch gleich der zweite Band. Danach bleibt kaum Zeit zum Luftholen (weder für Liam noch für die Leserschaft), denn mit seiner Kollegin Julia wird er in Paris benötigt: im Louvre wurde eine Leiche gefunden, buchstäblich kopflos, nebst magischen Spuren.

Gemeinsam mit dem Pariser Kurator des dortigen magischen Museums lernt Liam beim Verfolgen des Falles weitere magische Geheimnisse kennen wie den dortigen Schattenmarkt und trifft auf mächtige Gegner sowie gefährliche Artefakte, die thematisch bis zum Blutvergießen der Französischen Revolution reichen. Und sein bester Freund Harry wäre nicht Harry, wenn er mit ein paar neuen Erfindungen nicht ebenfalls für erstaunliche Überraschungen sorgen würde.

„Erneut mutete die Welt für mich an wie eine dünne Schicht aus Ordnung, unter der das Chaos lauerte. Magie, Macht und überraschend viel Dunkelheit.“ (Zitat S. 95)

Der zweite Band ist wie ein fantastischer, wilder Ritt durch Paris, gespickt mit Gefahren und Geheimnissen. Der Spannungsbogen ist gleichbleibend hoch, der Gegner skrupellos und die magischen Details faszinierend bis schockierend. Als Extra werden nebenbei weitere Geheimnisse rund um Julia und Liam gelöst, wodurch sich allerdings wiederum neue Fragen ergeben. Es bleibt also spannend auf allen Ebenen. Mit Liam als Ich-Erzähler kommen zudem Humor und Emotionen nicht zu kurz. Und als Extra enthält die Print-Ausgabe in der vorderen Buchklappe ein Portrait des Londoner Museums-Teams, Hund Shakespeare inklusive.
Auch der zweite Band steckt wieder voller Action, Spannung und Überraschungen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Paris, definitiv diese Reise wert!

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Das tödliche Artefakt

Rezensionen von beavielleser :

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Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Eine etwas andere Zugfahrt

Wilbur stirbt mit 82 Jahren, oder doch nicht?
Statt einfach von der Welt zu verschwinden, wartet ein Zug auf ihn mit dem er sein Leben noch einmal erlebt. Dabei sieht er wo und wann er in seinem Leben entscheidende Fehler begangen hat. Und dann beschließt er sein junge Version auf die Reise im Mitternachtszug mitzunehmen, obwohl das eigentlich strengstens verboten ist.

Ein angenehmes, ruhiges Buch, das nachdenklich macht und Hoffnung gibt.

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Die Mitternachtsreise