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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Leben, Sterben und Kaninchen von Dita Zipfel; Rán Flygenring

Sehr schöne Gedanken zum traurigen Thema

Auf dem Cover ist das Kind zu sehen, das im Text direkt angesprochen wird. Neben ihm das Kaninchen Miss Marple um dessen Tod es geht.
Zunächst sitz das Kind mit Miss Marple am Tisch und isst Erdbeermarmelade. Danach geht es um die Einzigartigkeit des Kindes, am Beispiel seines Ellenbogens und darum, dass es schon viele andere vor ihm auf dieser Erde gab.

Daraus entsteht die Aufforderung „Lern, was andere vor dir gelernt haben, und mach was Neues daraus.“ Unser Körper und die vielen Atome aus dem er besteht, führt zu der Frage „Wo waren deine Atome, als du noch nicht da warst?“ Dunkelblauer Hintergrund, das entsetzte Kind und Miss Marple am Boden mit leeren Augen. Der kurze Text besagt „Und das Ende ist immer der Tod.“ Miss Marple im Sarg liegen, danach sehen wir ein Kreuz und das Kind liegt am Boden mit der Schaufel in der Hand. Dann kehren die Buchstaben wieder ins Buch zurück und das Kind denkt über Beerdigungen nach. Dann folgt eine „Sammlung dessen, was ich weiß, was ich glaube…über den Tod zu wissen. Dann hören wir von den Verlusten der Autorin, da sind ihre Großeltern, aber auch ihre Schwester Nele.
„Du bist ein wichtiger Teil des Universums, es wäre ein völlig anderes ohne dich.“ So wunderschön tröstend und die Wichtigkeit des Lesenden herauskehrend endet dieses wundervolle Buch. Gerade gab es einen Todesfall im Freundeskreis und da fallen mir die Menschen ein, von denen ich mich schon verabschieden musste. Da hat mir das Lesen dieses Buches richtig gutgetan. Auch mir ist klar, ohne Tod gibt es kein neues Leben, das kann man sehr schön in der Natur beobachten. Der Text des Buches ist durch die direkte Ansprache und die persönlichen Erfahrungen des Autorin so ehrlich und klar und die Bilder sind so wunderbar passen und ansprechend gestaltet.

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Leben, Sterben und Kaninchen

Rezensionen von Daggy:

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Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte von Lena Raubaum; Leonie Schlager

Tröstlich

Auf einem Sticker, der auf dem etwas düstern Cover klebt, steht „Das Begleitbuch zum Abschiednehmen“ Ein winziges Wesen sitzt auf einer großen Schildkröte, wir sehen nur die dunkler Umrisse vor einer hellen Sonne.
Das Kind schaut zwischen den Blättern auf einen Schildkrötpanzer, es ahnt „Etwas Trauriges würde passieren.

“ Als das Kind Angst spürt, spricht die Schildkröte es an und zeigt Verständnis. Sie bietet an das Kind zu tragen und will so lange bleiben, „wie es für dich notwendig ist.“ Unterwegs nach vielen Gesprächen rät die Schildkröte „Alle Fragen, alle Gefühle wollen atmen. Lass sie Luft holen.“ Zusammen komme sie ans Meer der Tränen, die nicht nur aus Trauer, sondern auch Lachen dort hinflossen. Danach traut sich das Kind zu fragen „Wie ist das, wenn man stirbt?“
Es gibt noch viele Fragen in diesem Buch, aber das Tröstlichste ist für das Kind, dass jemand da war und die Trauer begleitet hat. Die Illustrationen sind zart gehalten und bilden die Trauer und Verzagtheit des Kindes ab. Der Text ist tröstlich und zeigt, dass der Verlust, der hier nicht klar benannt ist, Verständnis und Unterstützung braucht, damit die Trauer erträglich bleibt.

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Komm, ich trag dich ein Stück, sagte die Schildkröte

Rezensionen von verhei:

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Die Rheinreise von Ann Schlee

gesellschaftlicher Roman in schöner atmosphärischer Kulisse

Charlotte, eine alleinstehende Frau mittleren Alters, begleitet ihren Bruder, Reverend Charles Morrison und seine Familie 1851 auf einer Reise entlang des Rheins. Begleitet wird die Reise der kleinen Gruppe, durch die politischen Veränderungen der damaligen Zeit.

Ein Roman über die Rolle der Frau, hier vor allem auch der einer unverheirateten, in der damaligen Zeit.

Welchen allgemeinen gesellschaftlichen Zwängen sind Frauen zu der Zeit unterworfen und welche Hindernisse, erwartet in den speziellen ledigen Frauen? Welche Wünsche und Träume hat sie? Welche Erinnerungen hat sie verdrängt? Kann sie mehr sein als der Beiwagen der Familie ihres Bruders? Kann sie allein leben?

Der Schreibstil der Autorin nimmt den Leser mühelos in die damalige Zeit mit und man fühlt sich wirklich in die Szenerie gezogen. Man fühlt sich förmlich in den Schuhen der Protagonisten. Nicht nur die Gefühle, sondern auch die Szenerie werden gut geschildert.

Ein lesenswertes Buch, das die damalige Zeit gut einfängt, speziell die gesellschaftliche Situation und verpasste Chancen.

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Die Rheinreise

Rezensionen von verhei:

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Der Laden in der Mondlichtgasse von Hiyoko Kurisu

Eintauchen in eine magische Welt mit japanischer Mythologie

Der Laden in der Mondlichtgasse wird von Menschen gefunden, die auf der Suche sind und zweifeln, ja aus dem Gleichgewicht geraten sind. So unterschiedlich die Probleme sind, wie z.B. Beziehungszweifel, der Wunsch zu sehen wer einen Liebt, so ähnlich ist die Lösung- es gibt für all diese Probleme eine traditionelle japanische Süßigkeit.

Das Buch ist eine Aneinanderreihung von sechs verschiedenen Episoden, in denen Personen den Laden aufsuchen, und entsprechende Hilfe durch eine Süßigkeit erfahren. Jede Anekdote ist in der Ich-Form geschrieben, eigenständig, und greift ein persönliches Problem auf. Ein bisschen sind die philosophischen Geschichten wie ein Selbsthilfebuch bzw. als Suche der Person zu einem Selbst zu sehen. Viel aktiv sich entwickelnde Handlung gibt es nicht.

Man kann den Geschichten leicht folgen und taucht in die Fabel- und Märchenwelt Japans ein. Die Charaktere und ihre Probleme sind sehr ehrlich und glaubhaft geschildert. Man wird, so kurz die Anekdoten auch sind, gut mitgenommen, so dass man auch aus den kurzen Geschichten viel mitnehmen kann- und sei es nur den Wunsch auch so eine Süßigkeit probieren zu können.

Generell ist es ein sehr magisch gestaltetes Buch. Ich fand die Gestaltung des Romans sehr gelungen- vom wunderschön passenden Cover, bis zur Darstellung der jeweiligen Süßigkeit und schließlich das hilfreiche Glossar.

Ich fand die Idee hinter dem Buch sehr schön und vielversprechend, ein bisschen mehr weiterführende Handlung über den Fuchsgeist Kogetsu hätte mir gefallen. Man lernt im letzten Kapitel von seiner Vergangenheit, ja das stimmt, aber ich fände das Thema hätte durchwegs Potential für mehr Handlung und Entwicklung. Aber vielleicht ergibt sich das ja auch noch mit weitern Büchern.

Zusammenfassend, ein schönes Buch für Zwischendurch, aber dennoch zum Nachdenken, da mit philosophischen Inhalten. Ideal wenn man auch noch gerne in die fantastische japanische Fabelwelt eintauchen möchte, bzw. generell Japan Fan ist.

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Der Laden in der Mondlichtgasse

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Himmel ohne Ende von Julia Engelmann

Freundschaft

Coming-of-age ist nicht gerade mein bevorzugtes Genre. Aber dieses Romandebüt von Julia Engelmann (Sängerin, Schauspielerin und Poetry-Slammerin) habe ich aber richtig gerne gelesen.
Sie lässt die 15-jährige Charlie von ihrem Alltag, ihren Gedanken, ihren Wünschen und Sorgen erzählen. Dies konsequente Ich-Erzählung ermöglicht einen tiefen Einblick in das Seelenleben der Jugendlichen und wird so doch auch zu einer kleinen Erinnerung an die eigene Teenagerzeit.

Charlie fühlt sich überall falsch und nirgendwo dazugehörig. Sie formuliert zwar ihre Gedanken durchaus präzise, aber in den Gesprächen mit ihrer Mutter oder in der Schule, kann sie diese nie laut aussprechen. Das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit ist übermächtig.
Aber die Autorin lässt Charlie nicht in diesem Zustand verharren. Durch eine besondere Freundschaft wird Entwicklung und Veränderung möglich. Eine bewegende Geschichte!
Besonders gut hat mir allerdings der Stil von Julia Engelmann gefallen, sie schreibt einfach hinreißend – man merkt deutlich die Poetry-Slammerin! Schnörkellos, aber voller Gefühl, mit feinen Bildern und trotzdem durchaus humorvoll erzählt sie Charlies Gefühlswelt. Ein warmherziges und kluges Buch!
Lesenswert!

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Himmel ohne Ende

Rezensionen von M:

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo von Inka Friese

Mit Tiptoi im Zoo

Das Tiptoi Buch im Zoo ist bei uns der absolute Renner. Mit dem Tiptoistift kann man durch Buch wandern, sich eine Geschichte rund um einen Zoobesuch hören, sich Informationen über die Tiere holen und Rätsel bzw. Fragen beantworten. Das Buch ist im Wieso weshalb warum Stil sehr schön bunt und es gibt viele Details zu entdecken, der relativ kurze Text, der dazu auf den Seiten steht, kann vorgelesen werden und ist gut verständlich.

Toll ist, dass die Kinder sich dann mit dem Tiptoi Stift alleine mit dem Buch beschäftigen können. Sie erfahren viel über die einzelnen Tiere, ihre Lebensräume und Eigenheiten. Spaß hatten unsere Kinder besonders daran die Rätselaufgaben zu beantworten und zu zeigen, was sie alles über die Tiere wissen. Der Umgang mit dem Tiptoistift und dem Buch war selbst für den 3jährigen einfach. Ein tolles Buch aber es hätte uns noch gut gefallen, wenn man mit dem Stift noch passende Tierlieder hätte hören können.

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Tiere im Zoo

Rezensionen von Ele:

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Die Geschichte der Lady Tan von Lisa See

Lady Tan - Die Ärztin der Frauen

Die Geschichte der Lady Tan, historischer Roman von Lisa See, EBook, Gutkind Verlag.
Im ausgehenden 5. Jahrhundert, in einer Zeit, in der männliche Ärzte ihre Patientinnen nur hinter einem Wandschirm kurieren durften, behandelte Yunxian, Frauen und Mädchen, sie war eine renommierte Ärztin, die sogar in der verbotenen Stadt die Kaiserin behandeln durfte.

Sie wurde von ihren Großeltern, die beide Ärzte waren erzogen, weil ihre Mutter schon früh starb und erlernte dort die Methoden der traditionellen Chinesischen Medizin. Sie schrieb ein Buch über ihre Fälle, ihr Patienten waren vermutlich hauptsächlich die Frauen die zum großen Haushalt ihres Schwiegervaters, bzw. später zum Haushalt ihres Mannes gehörten.
Das Buch gliedert sich in vier Teile, die nach den traditionellen Lebensphasen einer chinesischen Frau benannt sind. Die Milchtage, die Zeit bis zum Erreichen des 14. Lebensjahr, hauptsächlich geprägt vom schmerzhaften Prozess des Füßebindens. Dadurch wurde der Wert einer zukünftigen Frau gemessen, je kleiner die Füße waren desto besser konnte das Mädchen verheiratet werden. Mit Eintritt der Pubertät beginnen die Tage des Haarehochsteckens. Das Mädchen ist bereit zum Heiraten. Darauf folgen die Reis-und-Salz-Tage, die Zeit der Pflicht, Söhne zu gebären und Kinder großzuziehen. Zuletzt, die längste Phase die Zeit des Stillsitzens. Die Zeit nach der Menopause, wobei diese Zeit den Frauen meist die Gelegenheit gibt, Herrin des Hauses zu sein, selbst Schwiegermutter werden und die erhabene und machthöchste Lady des Haushalts zu sein. Diese Phasen sind so gut beschrieben und interessant zu lesen, sehr lehrreich, wenn man sich für die chinesische Kultur während der Kaiserzeit (Ming Dynastie) interessiert. Diese Teile sind durch einzelne Kapitel unterteilt die mit Überschriften auf den Inhalt hinweisen. Auch die Behandlungsmethoden und die Ansätze der chinesischen Medizin kannte ich nicht und wurde durch dieses Buch darüber informiert.
Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, denn abseits von Kultur und Medizin, die Erlebnisse von Yunxian sind so aufregend und spannend, ich musste immerzu weiterlesen. Die Berichte über das Füßebinden haben mich besonders berührt, damit habe ich mich schon des Öfteren auseinandergesetzt, und durch dieses Buch wieder andere Aspekte dazu gewonnen.
Im Buch gibt viele Personen, alle habe ich mir in Gedanken gut vorstellen können, die Figuren handeln authentisch, zwar sind nicht alle sympathisch, doch sie scheinen echt.
Natürlich ist Yunxian, die Protagonistin meine Lieblingsfigur, doch auch die kleine Hebamme Meiling, die Großmutter Ru oder Konkubine Zhao, sind hervorragend charakterisierte Persönlichkeiten. Dafür hat Lady Kuo, die Schwiegermutter von Yunxian ihr oft das Leben schwergenacht. Sie und Dr. Wong konnte ich gar nicht leiden.
Das Buch liest sich schnell und ist gefällig, ich habe es genossen, die Autorin schreibt so flüssig und bildhaft, ständig waren mir die Charaktere und das Setting vor Augen. Die Autorin schreibt in der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin. Da ist der Leser ganz nah dran am Geschehen. Ich möchte L. See eine hervorragende Recherche aussprechen. Man merkt es in jedem Satz.
Wer sich für die chinesische Medizin, die Traditionen und das Leben in der chinesischen Kaiserzeit interessiert, sollte dieses Buch lesen.
Das Buch hat die besten Chancen mein Highlight des Jahres zu werden. Deswegen von mir 5 Sterne

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Die Geschichte der Lady Tan

Rezensionen von Lesemama:

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I hate to love you von Fallon Brooks

Der Knopf an der Bluse

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:

Abigail ist frisch mit dem College fertig und braucht dringend einen Job. Ihre Schwester sitzt unschuldig im Gefängnis, die Schulden wachsen ihr über den Kopf. Da wäre ein Job als Assistentin bei Ethan perfekt. Aber dann geht ausgerechnet kurz vor dem Vorstellungsgespräch ihre Bluse kaputt und auch sonst läuft einiges nicht so wie gewünscht, unter anderem dass Ethan total heiß ist.

Meine Meinung:

Bossromance ist schon was feines, lese ich ganz gerne. Der Boss, die Angestellte, verbotene oder eher unangebrachte Gefühle. Ist meistens sehr unterhaltsam.
Hier mochte ich vor allem Abigail mit ihrer frechen, vorlauten Klappe. Ethan mochte ich nicht immer, er war schon öfter mal zu grumelig und zu bossmäßig unterwegs, ich hatte aber auch Mitleid mit ihm, mit seiner Angst, seinem Druck, den er sich selbst machte.
Im großen und ganze eine unterhaltsame Story, war nett zu lesen, aber mit fehlte ein bisschen das Gefühl, das besondere. Es war mir zu glatt und zu fad. Kurzum, nette Unterhaltung für den Strand.

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I hate to love you

Rezensionen von Lesemama:

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God of Wrath – Besessene Liebe von Rina Kent

Für mich war es der schwächste Band

Zum Buch:

Cecily mit ihren silbernen Haaren ist still und unauffällig, aber Jeremy ist sie aufgefallen und das ist teuflisch. Jeremy hat eine besondere Art, seine Zuneigung zu zeigen und Cecily ist im total verfallen. Und das, obwohl sie ihm fernbleiben sollte.

Meine Meinung:

Bei God of Wrath handelt es sich um das dritte Buch einer Reihe rund um die Mitglieder der Familie King und Volkow, die alle dasselbe College besuchen.

Jedes Buch handelt von einem anderen Paar, man sollte aber, wenn man alle lesen möchte die Reihenfolge einhalten.
Ich habe alle drei Teile gelesen, alle drei sind schon ziemlich düster und ziemlich spicy, keine romantische Story. Und mir war es diesmal fast zu viel, solche Fanatsien mag es geben, ich kann damit nichts anfangen und fand es sehr befremdlich.
Ansonsten war es eine College-Mafia-Story, Jeremy war sehr bestimmend und ließ Cecily kaum aus den Augen. Es gab auch spannende Momente und teilweise überschritten sich die Ereignisse mit Buch zwei. Man kann es lesen, wenn man düstere Romanzen mag, mir war es aber zu heftig und auch die Story abseits des Spices konnte mich nicht überzeugen.
Trotzdem hoffe ich, er gibt noch weitere Bände, denn es gibt noch einige Optionen, die ich genre bestätigt wüsste

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God of Wrath – Besessene Liebe

Rezensionen von Tara:

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Das glückliche Leben von David Foenkinos

Über das Leben und Veränderungen

„Das glückliche Leben“ ist ein ruhiges und Buch über das Leben und Neuanfänge des in Paris lebenden Autors David Foenkinos.

Der 40-jährige Éric Kherson hat seit zwanzig Jahren einen sicheren Posten bei Decathlon, fühlt sich dort nicht überlastet, leidet aber an einer gewissen Lebensmüdigkeit.

Genau zu diesem Zeitpunkt bietet ihm eine alte Schulkameradin - Amélie Mortiers - einen Posten an. Amélie muss als Staatssekretärin im Ministerium für Außenhandel ein Team zusammenstellen und braucht jemanden, den sie kennt und auf den sie sich verlassen kann.
Während einer Geschäftsreise nach Seoul sieht Éric eine Leuchtreklame: „Happy Life“. Neugierig erkundet er, was dahinter steckt. Dort werden Beerdigungen angeboten – eigene Beerdigungen. Éric meldet sich an und macht damit einen Schritt in ein neues Leben. Er kommt zur Ruhe und besinnt sich darauf, was im Leben wichtig ist. Diese Möglichkeit möchte er auch anderen Menschen eröffnen und bringt „Happy Life“ nach Frankreich.

Der Schreibstil von David Foenkinos liest sich leicht und flüssig.
Obwohl ich das Ritual selbst zunächst ein wenig befremdlich fand, konnte ich Érics Veränderung gut nachvollziehen und fand seine Verwandlung, seine Reise zu sich selbst und seine Gedankenexperimente schön zu lesen. Allein das hat dazu geführt, dass ich zur Ruhe gekommen bin und anfing über mein Leben nachzudenken.

Durch die Beschäftigung mit der Endlichkeit wird Lebensfreude geweckt, so dass die Protagonisten handeln und ihr Leben aktiv in die Hand nehmen. Dieser Funke überträgt sich beim Lesen und wird richtiggehend greifbar.

Allerdings dauert es ein wenig, bis die im Klappentext angekündigte Story startet und ich habe die Vorgeschichte als ein wenig langatmig empfunden.

Es ist ein ruhiges Buch über Selbstfindung und ein erfülltes Leben, das nachdenklich macht und seine Leser*innen zur Besinnung kommen lässt.

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Das glückliche Leben