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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Gönn dir einen Mutausbruch! von Heike Abidi; Ursi Breidenbach

Mit Humor zum Mut

Die Bücher von Ursi Breidenbach und Heike Abidi sind ein Garant für tolle Lesezeiten und eine perfekte Kombination zweier Autorinnen, die so locker und leicht harmonieren, dass man völlig in ihre Welt eintaucht.
Natürlich war ich deshalb extrem gespannt auf das neue Buch „Gönn dir einen Mutausbruch“ und bin davon total begeistert.

Die beiden Autorinnen erzählen jeweils aus ihrer Sicht etwas zum Thema Mut, es werden Frauen vorgestellt, die mutig sind oder waren und oben drauf gibt es wertvolle Lösungsansätze, wie man seine Angst überwindet.
Ursi und Heike bringen dabei ihre persönlichen Geschichten mit ein und lassen einen oftmals schmunzelnd zurück – aber auch nachdenklich und selbstreflektierend.
Ich habe mich von diesem Buch getragen gefühlt, gestärkt und angeschubst, im liebevollen Sinne, und möchte es in meiner Tasche mit mir tragen, um immer wieder reinschauen zu können – so als hätte ich zwei sehr gute Freundinnen in meiner Tasche, die mir immer wieder Mut machen !
Für mich ein absolut tolles Buch mit wundervollem Humor und Charme und der Fähigkeit Frauen zu supporten und Mut zu machen !

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Gönn dir einen Mutausbruch!

Rezensionen von clematis:

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In uns der Ozean von Theresia Graw

Eine Stimme für die Erde

Rachel Carson wird von Mary Scott, ihrer Professorin am Pennsylvania College, für die Naturwissenschaften begeistert und möchte in der Forschung Fuß fassen, besonders der Lebensraum Meer hat ihr Interesse geweckt. Als im Jahre 1929 Rachels Vater verstirbt, bricht ihr Lebenstraum aber jäh in sich zusammen, denn sie muss die Promotionsstelle in Woods Hole aufgeben noch bevor sie sie angetreten hat, um die Familie fortan finanziell zu unterstützen.

Dennoch findet sie Wege, sich mit der Natur und dem Planeten Erde auseinanderzusetzen: sie schreibt Artikel für Journale und Zeitungen, veröffentlicht drei Bücher über das Meer, um Wissenschaft spannend und gut verständlich für jedermann zugänglich zu gestalten. Aber dann wird das Insektengift DDT entdeckt und als Wundermittel vermarktet – Rachel beschleichen Zweifel.

Auf großartige Weise verknüpft Theresia Graw eine überaus interessante Biographie und eine sehr spannende fiktive Handlung zu einem meisterhaften Roman, erhebt im Namen der engagierten Biologin eine Stimme für die Erde. Anfangs eher ruhig, wird die Handlung im Laufe der Kapitel immer aufregender, der Kampf gegen den vorbehaltlosen Einsatz von Umweltgiften hitziger. Kaum jemand unterstützt die mutige Wissenschaftlerin, denn sie ist nicht promoviert, nicht verheiratet, gilt zur damaligen Zeit mehr als verschrobene alte Jungfer denn als ernstzunehmende Forscherin. So spiegelt die Autorin dieses fesselnden Buches die gesellschaftliche Stellung der Frau bestens wider und zeigt gleichzeitig auf, welcher Pioniergeist in Rachel Carson gesteckt hat.

Voller Lebendigkeit erzählt Rachel in der Ich-Form über ihr bewegtes Leben, ihre Träume und Hoffnungen, Ziele, die sie sich gesteckt hat und deren Erreichbarkeit mitunter in weite Ferne rückt. Bildhaft und lebendig geht es über Plankton und Krebstierchen hin zu Wildgänsen und Seeadlern, beeindruckende Naturschauplätze tun sich vor unserm geistigen Auge auf, lauscht unser Ohr den Vogelstimmen, welche den Frühling ankündigen. Als dieses Konzert eines Tages ausbleibt, erhebt sich Rachels innere Stimme, ermutigt sie, ihrer Intuition zu folgen, sie beginnt einen scheinbar ausweglosen Kampf gegen die Windmühlen der chemischen Industrie und der Behörden, welche veranlassen, dass das Insektengift DDT in unkontrollierten Mengen über Natur und Menschen ausgesprüht wird. Zu aller Wohle, wie man nicht müde wird, zu betonen. Der Bogen spannt sich über die Tatsache, dass alles Leben auf der Erde zusammenhängt und kein Eingriff durch den Menschen ohne Folgen bleibt.

Theresia Graw weckt nach ihren bisherigen Romanen hohe Erwartungen und wird diesen auch mit dem vorliegenden Buch in jeder Weise vollkommen gerecht. Ein zeitloses Thema, welches ganz konkret Rachel Carson als mutige Umweltschützerin in den Mittelpunkt rückt und ganz allgemein dazu anregt, sich zu engagieren, auch wenn es heißt, gegen den Strom zu schwimmen. Hervorragend werden sachliche Inhalte in eine unterhaltsam zu lesende Form gebracht. Dafür gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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In uns der Ozean

Rezensionen von DoraLupin:

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Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Beeindruckend geschrieben

Das Cover und der Titel haben mich direkt neugierig gemacht, aber als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich diese Geschichte unbedingt anhören. Ich habe selbst in meinem Beruf viel mit psychischen Erkrankungen zu tun und wollte deshalb wissen wie der Autor mit dem Thema umgeht. Ich wurde sehr positiv überrascht, denn die Geschichte ist frei von Klischees und erzählt beeindruckend wie es diesen Menschen wirklich geht.

Inhaltlich dreht sich das Hörbuch um darum: Bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.

Ich brauchte ein wenig um ganz in die Geschichte reinzukommen, denn der Schreibstil ist sehr schnörkellos und ziemlich zackig. Ausserdem gleicht das Buch eher einem Bericht, aber ich denke das ist bei diesem Thema auch durchaus gewollt. Man kommt dem Erzähler nicht so nah wie bei anderen Büchern was einfach auch am Stil der Geschichte liegt. Nach wenigen Minuten des Hörbuchs war ich dann aber richtig in der Geschichte drinne und wollte in jeder Minute weiter hören. Das Hörbuch kann fesseln und ist sehr mitreißend erzählt, da auf das Thema psychische Erkrankungen in mehreren Schichten eingegangen wird. Einmal geht der Erzähler auf die Erkrankungen in der eigenen Familie ein, dann arbeitet er in einer Psychiatrie und erzählt hier seine Erlebnisse. Ich habe zunächst die Befüchtung gehabt, dass der Autor das Thema psychische Erkrankungen überspitzt und karikaturhaft beschreiben würde wie es in einigen Filmen dargestellt wird, aber der Autor behandelt das Thema, im Gegenteil immer sehr objektiv und sehr wahrhaftig. Es gibt einige sehr weise und beeindruckende Sätze in dieser Geschichte die allzu wahr sind, dass viele Klienten zum Beispiel gerne in die Psychiatrie zurückkehren und nicht wie oft gedacht von ihr fliehen wollen, ist nur eine davon. Ich habe lange hin- und herüberlegt ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne geben möchte, der Abzug ist für mich deshalb, weil der Erzähler mir manches Mal zu oft in der Geschichte springt. Von der Gegenwart in die Vergangenheit, von der Mutter zum Vater usw. Hier hätte ich mir eine etwas klarere Linie gewünscht die weniger verwirrend ist. Außerdem endet das Buch doch etwas trostlos und bedrückend, ich hätte mir gewünscht das noch ein wenig mehr positives erzählt wird, denn das gibt es durchaus. Ansonsten aber ein sehr beeindruckendes Werk, das vorallem zu empfehlen ist, wenn man sich wirklich für psychisch erkrankte Menschen interessiert.

Der Sprecher hatte eine angenehme Stimme und hat weitestgehend gut vorgelesen. Manchmal kamen mir die Pausen etwas lang vor, aber die meiste Zeit hat er mitreißend gelesen.

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Botanik des Wahnsinns

Rezensionen von brauneye29:

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Eden von Jan Costin Wagner

Gefällt mir gut

Zum Inhalt:
Eigentlich ist im Leben von Sofie, Vater Markus und Mutter Kerstin die Welt in Ordnung bis zu diesem verhängnisvollen Tag. Sofie besucht ein Konzert auf dass ein Anschlag verübt wird und Sofie ist eins der Opfer. Die Beziehung von Markus und Kerstin gerät ins Wanken, zudem wird ihr persönliches Unglück politisch instrumentalisiert.

Markus fasst den gewagten Entschluss die Familie des Täters aufzusuchen.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass dazu führt, dass man sich damit auseinandersetzen muss wie man selbst wohl in so einer lebensverändernden Situation handeln würde. Extrem nachvollziehbar fand ich, dass Markus und Kerstin Schwierigkeiten miteinander hatten, da natürlich jeder eine andere Herangehensweise mit dem Erlebten hat. Markus ist da auch schon ziemlich extrem unterwegs. Würde ich selbst die Familie des Mörders aufsuchen wollen? Ich glaube es nicht, kann aber so ein Ansinnen verstehen. Viele der Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar, muss aber auch nicht, da ja jeder Mensch anders reagiert in Extremsituationen. Was mir gut gefallen hat, dass der Autor wieder den Finger auf Wunden legt und einen zum Nachdenken bringt,.
Fazit:
Gefällt mir gut

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Eden

Rezensionen von Dorsay:

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Willkommen. Ein Buch über Freundschaft von Axel Scheffler; Alison Green

Aufeinander acht geben

Der Beginn des Buches ist außergewöhnlich, man wird gefragt, ob man eintreten möchte. Das Eichhörnchen öffnet die Tür und man ist mittendrin in der bunten Welt der Tiere. Wieder bezaubernd gezeichnet von Axel Scheffler. So manche seiner Tierzeichnungen kennt man aus anderen Bilderbüchern und man ist mit den Figuren sofort vertraut.

Die kurzen kindergerechten Texte von Alison Green weisen spielerisch darauf hin, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Zuhören, Zusammenhalt, gegenseitige Freundschaft und ein friedliches Miteinander ist. Ein großartiges Bilderbuch, in dem es viel zu entdecken gibt und das Verständnis füreinander fördert.

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Willkommen. Ein Buch über Freundschaft

Rezensionen von DoraLupin:

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Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Viel Action und Grusel sind hier garantiert

Ich höre mir immer wieder gerne Hörbücher an, die für Kinder gemacht worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden! Jedoch muss man auch sagen, dass es einige Szenen in diesem Buch gibt, die ziemlich blutig und brutal sind und nichts für schwache Nerven.

Ich würde die Geschichte deshalb erst für Jugendliche empfehlen.

Die Geschichte dreht sich um das abgelegene Städtchen Tremorglade, das vor 25 Jahren vom Virus Corpus pilori heimgesucht wurde. Dann mutieren alle Erwachsenen zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Doch seit einigen Monaten ist dies nicht mehr das einzige seltsame Vorkommnis in Tremorglade. Seit kurzem spielen die Tauben verrückt und seltsame Drohnen fallen vom Himmel. Höchste Zeit für Sel und seine Freunde herauszufinden, was hier wirklich los ist.

In die Geschichte habe ich recht schnell hineingefunden, man wird quasi direkt in die Handung hineinkatapultiert und erlebt einer der Schreckensnächte mit, inder die Erwachsenen sich in Werwölfe verwandeln. Der Schreibstil war recht locker und leicht, sodass ich mich gut auf die Geschiche konzentrieren konnte. Ausserdem wurde das Örtchen Tremorglade und das Leben der Kinder und Erwachsenen im Ort wirklich eindrücklich beschrieben. Gerade wegen der gruseligen Nächte der Verwandlung ist das Buch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten und vielleicht sogar noch etwas höher ansetzen! Protagonist Sel war mir recht sympathisch, auch wenn ich ihn nicht völlig ins Herz schließen konnte, dies braucht vielleicht Zeit bis zum nächsten Teil der Reihe. Dafür fand ich es sehr cool wie ein Charakter sind komplett gewandelt hat und ich fand auch den Grund sehr nachvollziehbar erzählt. Insgesamt gibt es in der Geschichte sehr viel Action und brenzlige Situationen, mir war das teilweise sogar einen Tick zu viel. Dafür mochte ich die überraschenden Wendungen und der Geschichte sehr gerne und auch der Hauch von Science- Fiction gibt der Story eine ganz eigene, coole Note. Ich habe auf jeden Fall die ganze Zeit mitfiebern können und eine Gefahr jagd hier wirklich die nächste.

Die Grundstimme des Sprechers fand ich angenehm und er hat auch sehr lebendig vorgelesen, er hat aber die Stimme teilweise etwas zu sehr verstellt und das hat dann für meinen Geschmack etwas blechern und bei der Figur Ingrid auch etwas seltsam geklungen. Ansonsten hat er aber gut vorgelesen.

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Bite Risk - Kein Entkommen

Rezensionen von Dorsay:

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Willkommen. Ein Buch über Freundschaft von Axel Scheffler; Alison Green

Aufeinander achtgeben

Der Beginn des Buches ist außergewöhnlich, man wird gefragt, ob man eintreten möchte. Das Eichhörnchen öffnet die Tür und man ist mittendrin in der bunten Welt der Tiere. Wieder bezaubernd gezeichnet von Axel Scheffler. So manche seiner Tierzeichnungen kennt man aus anderen Bilderbüchern und man ist mit den Figuren sofort vertraut.

Die kurzen kindergerechten Texte von Alison Green weisen spielerisch darauf hin, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Zuhören, Zusammenhalt, gegenseitige Freundschaft und ein friedliches Miteinander ist. Ein großartiges Bilderbuch, in dem es viel zu entdecken gibt und das Verständnis füreinander fördert.

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Willkommen. Ein Buch über Freundschaft

Rezensionen von Dorsay:

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Eisenblume von Frida Skybäck

Dramatisch

In diesem Roman geht es um ein brisantes Thema, und zwar über die Methoden, die früher zu Versuchszwecken in der Psychiatrie angewandt wurden. Es fehlte grundlegendes Wissen, wie man mit psychisch kranken Menschen umgehen sollte. Sie wurden als lebende Versuchsmodelle missbraucht. Vielfach wurden die Patienten gequält oder ruhiggestellt, somit waren sie den behandelten Ärzten hilflos ausgeliefert.

Schauplatz dieses Krimis ist ein längst aufgelassenes psychiatrisches Krankenhaus, in dem Jugendliche eine Leiche finden. In den 80iger Jahren sind zwei Patienten aus dem Krankenhaus verschwunden. Alte Wunden werden aufgerissen und die Familien der verschwundenen Personen drängen endlich auf Aufklärung. Der alte Fall wird wieder aufgerollt. Sehr spannend aufbereitet, jedoch mit ein paar Längen. Sympathisch die ermittelnden Kommissare Frederika Storm und Henry Calment mit ihren Ecken und Kanten und privaten Problemen.

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Eisenblume

Rezensionen von Dorsay:

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Eisenblume von Frida Skybäck

Dramatisch

In diesem Roman geht es um ein brisantes Thema, und zwar über die Methoden, die früher zu Versuchszwecken in der Psychiatrie angewandt wurden. Es fehlte grundlegendes Wissen, wie man mit psychisch kranken Menschen umgehen sollte. Sie wurden als lebende Versuchsmodelle missbraucht. Vielfach wurden die Patienten gequält oder ruhiggestellt, somit waren sie den behandelten Ärzten hilflos ausgeliefert.

Schauplatz dieses Krimis ist ein längst aufgelassenes psychiatrisches Krankenhaus, in dem Jugendliche eine Leiche finden. In den 80iger Jahren sind zwei Patienten aus dem Krankenhaus verschwunden. Alte Wunden werden aufgerissen und die Familien der verschwundenen Personen drängen endlich auf Aufklärung. Der alte Fall wird wieder aufgerollt. Sehr spannend aufbereitet, jedoch mit ein paar Längen. Sympathisch die ermittelnden Kommissare Frederika Storm und Henry Calment mit ihren Ecken und Kanten und privaten Problemen.

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Eisenblume

Rezensionen von kuhasi:

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Versprich mir, dass du tanzt von Dani Atkins

Traurig, aber wunderschöne Romanze

Dani Atkins ist bekannt für Herzschmerz und was sie verspricht, hält sie auch.
Habe ein Farbschnittexemplar erhalten, ziemlich viel rosa, aber sehr stimmig.
Zum Roman:
Lilys Mann ist vor einem Jahr an Krebs verstorben und Lily fühlt den Schmerz immer noch extrem. Sie hat sich in die Arbeit gestürzt und ihr Unternehmen, eine Kuchenmanufaktur, erfolgreich "groß" gemacht.

Am Sterbebett hat die Frau ihrem Liebsten versprochen, die Aussprache mit ihrem ehemals besten Freund zu suchen, mit dem sie seit ihrer Hochzeit zerstritten ist. Laut ihm gibt es eine Sache, die nur mehr er ihr erklären kann. In ihrer Jugend ist Josh von den Nachbarn als Pflegekind aufgenommen worden und die Beiden haben viel Zeit im Baumhaus verbracht. Damals waren Gefühle im Spiel, die keiner der Zwei richtig zuordnen konnte.
Doch sie hat keine Ahnung wo er jetzt wohnt, also begibt sie sich, als die Zeit für sie persönlich reif ist, auf die Suche.
Als sie ihn dann mitten im Nirgendwo findet, kommt es wie es kommen muss, und ein Schneesturm ermöglicht keine nach Hause Fahrt mehr. Somit bleibt viel Zeit zu schweigen und später doch auch zum Reden. Da entdeckt sie im Wald ein Baumhaus, das Josh nach ihrer Jugendvorstellung selbst gefertigt hat.
Als Lily dann das Geheimnis erfährt ist sie erst völlig verstört. Wie konnte ihr verstorbener Mann gemeinsam mit Josh diese Sache verheimlichen.
Der Zeitsprung in Kapitel 41 ist extrem gut gelungen und mehr will ich auch nicht verraten, aber obwohl das Buch teils traurig war, konnte ich die wunderschöne Geschichte um Lily, Josh und Adam genießen.

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Versprich mir, dass du tanzt