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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Kurz vor Kassenschluss von Julia Heinecke

Fakten und Fiktion gut verknüpft

Diesem Krimi, der im Jahr 1993 spielt, liegt, ein echter Bankraub mit Geiselnahme zu Grunde, der am 30. Dezember 1968 in Badenweiler stattgefunden hat und als erster Banküberfall mit Geiselnahme in Deutschland gilt. Auf der abenteuerlichen Flucht starb die Geisel.

Valerie Neumann, die junge Volontärin bei der Badischen Zeitung, soll zum 25-jährigen Erinnern an den beim Überfall getöteten Filialleiter Erich Schmid einen Artikel schreiben.

Sie sieht darin ihre große Chance. Gewissenhaft recherchiert die junge Frau das Verbrechen und interviewt den Bankräuber Kuno Mattusch sogar im Gefängnis. Mattusch behauptet, nicht er, sondern die Polizei hätte die Geisel erschossen. Diese Meinung vertritt er so eloquent, dass sie Valerie Neumann plausibel erscheint. Sie versteht deshalb nicht, warum ihre Eltern so vehement dagegen sind, dass sie diesen Artikel schreibt. Selbst als sie erfährt, dass der Filialleiter Erich Schmid der Bruder ihrer Mutter war, will sie ihre Arbeit gewissenhaft zu Ende bringen.

Meine Meinung:

Als True-Crime-Krimi kann ich dieses Buch leider nicht bezeichnen. Ja, okay - rund um ein wahres Verbrechen ist hier eine Kriminalroman drapiert worden, aber eben ein Roman, kein Sachbuch, in dem Polizei- und/oder Gerichtsprotokolle zu lesen sind oder Zeugen zu Wort kommen. Trotzdem ist der Krimi fesselnd, denn es ist interessant zu lesen, wie sich die unsichere Volontärin in diesen Artikel verbeißt. Beinahe erliegt sie den manipulativen Erzählungen des Täters, für den immer die anderen schuld sind.

Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet. Wobei natürlich Mattusch die „bessere Rolle“ hat, als die junge Valerie Neumann, die ich an manchen Stellen, ob ihrer Naivität am liebsten ein wenig geschüttelt hätte. Die Erklärung, warum die Eltern so vehement gegen diese Aufgabe, diesen Artikel zu schreiben, sind, ist letztlich sehr gut aufgelöst (wenn auch frei erfunden).

Im Nachwort erklärt die Autorin unter „Wahres, Erfundenes und Dank“ wie sie Fakten und Fiktion miteinander verknüpft hat.

Fazit:

Unter einem True-Crime-Krimi stelle ich mir etwas anderes vor, dennoch hat mich dieser Kriminalroman gefesselt. Daher bekommt er von mir 4 Sterne.

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Kurz vor Kassenschluss

Rezensionen von yellowdog:

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Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi

Unterhaltungsroman mit Krimielementen

Der Großvater der Lehrerin Kaede ist an Demenz erkrankt, dennoch ist er noch ein scharfsinniger Mann. Ihr Verhältnis zueinander ist liebevoll und eng. Sie teilen auch die Liebe zu Büchern, zum Beispiel den klassischen Kriminalromanen, wie z.B. Cornell Woolrich, Conan Doyle oder Dickson Carr. Das wird wichtig für da Buch, denn Kaede und ihr Großvater sprechen intensiv über rätselhafte Kriminalfälle.

Die Dialoge zwischen den beiden sind brillant und machen einen Großteil des Buches aus. Manchmal gibt es aber auch fast poetische Beschreibungen.
Für japanische Romane ist es typisch, dass die Erzählerin zurückhaltend und nachdenklich ist. Das trifft auf Kaede sehr zu.
Der Krimianteil könnte das Buch für Cozy-Fans interessant machen, aber es ist auch ein Roman mit gefühlvollen Momenten. So ist es in erster Linie ein guter Unterhaltungsroman.

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Die Bibliothek meines Großvaters

Rezensionen von C. P.:

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Lavender House von Lev AC Rosen

Emotional überzeugender Whodunnit in einer damals stark queer-feindlichen Gesellschaft

Dieses Buch ist für mich ein Lese-Highlight, mit welchem ich anfangs gar nicht gerechnet hatte und das ich an dieser Stelle sehr gerne weiterempfehle. Dass mich das Buch dermaßen überzeugen konnte liegt weniger an dem schlüssig konstruierten Kriminalfall selbst, sondern vielmehr an der Kombination des Falls mit dem ganzen Drumherum.

Angesiedelt ist die Erzählung im San Francisco der 1950er Jahre. Eine Zeit, in der Homophobie den Menschen das Recht gab, andere zu entlassen, aus der Wohnung zu werfen oder ungesühnt bis zur Unkenntlichkeit zu verprügeln. Nicht viele führen ein Doppelleben, mit der steten Angst, bei einer Razzia erwischt oder anderweitig für ihr vermeintlich schändliches Verhalten angeprangert zu werden.
In dieser Situation befindet sich Evander (Andy) Mills, vor wenigen Tagen noch angesehener Polizist, bis ihn seine Kollegen mit heruntergelassener Hose in einem Club erwischten. Buchstäblich kurz vor seinem Freitod als letzten Ausweg engagiert ihn eine Frau, die sich als Ehefrau der kürzlich verstorbenen Besitzerin des Lamontaine-Seifenimperiums herausstellt. Irene Lamontaines Tod wurde als Unfall deklariert, doch Pearl glaubt nicht daran und möchte, dass Andy als Privatermittler den mutmaßlichen Mord aufklärt. Der Start eines klassischen Whodunnit (Wer hat es getan? Angelehnt an die klassischen Kriminalromane im Stile von A. Christie, A.C. Doyle u.a.).
Was die Handlung so überaus spannend macht ist der queere Einschlag in Kombination mit der damaligen Zeit. Nicht nur Andy muss einige Male ziemlich einstecken, auch andere haben zu kämpfen oder bereits ihre Strategien entwickelt. Beim Lesen werden Situationen geschildert, in welche Nicht-Betroffene wahrscheinlich nie gekommen wären, was einem die Problematik dadurch erst so richtig bewusst macht. Egal, ob man queer ist oder nicht, so manche Situationen im Roman nehmen wohl jeden emotional mit. Gleichzeitig lernt Andy nun die queere Welt aus einer für ihn neuen Sicht kennen, ebenso wie neue Love Interests, denn Andy kann sich optisch definitiv sehen lassen.
Ein emotional packender, stellenweise schockierender Roman mit vielfältigen Charakteren und einem Whodunnit, der wunderbar zum Mitermitteln einlädt und durchaus plausibel wirkt.

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Lavender House

Rezensionen von Anndlich:

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Wir Jungs vom Prinzenpark von Dennis Schröder; Christian Tielmann

Von Braunschweig in die NBA

Dennis Schröder berichtet in Wir Jungs vom Prinzenpark über seinen Weg vom Braunschweiger Park in die NBA. Christian Tielmann hat diese Geschichte kindgerecht niedergeschrieben, durch Zeichnungen des Illustrators Jan Saße werden außerdem immer wieder Comicelemente eingebaut, die nicht nur gut aussehen, sondern auch Spaß machen.

Empfohlen wird das Buch ab 12, meiner Ansicht nach kann das Buch aber bereits deutlich früher (vor-)gelesen werden.

Dennis Schröders Geschichte ist auf vielen Ebenen durchaus vorbildhaft. Schröder beschreibt seine Zielstrebigkeit in seinem Lieblingssport und auch die (lange) Beziehung zu seiner Frau wird erwähnt. Ein Buch, das nicht nur den Basketball interessant macht, sondern zum Finden eigener Interessen motiviert und zeigt, dass man niemals seinen Traum aufgeben sollte.

Erzähltechnisch fiel auf, dass häufig der WM Titel erwähnt wird. Natürlich ein ganz besonderes Ereignis als deutscher Profi diesen Titel zu holen. Dennoch wurde das Stilmittel des Vorangreifens etwas zu viel ausgenutzt, gerade weil die WM, der Titel oder auch die NBA selbst kaum Beachtung findet und es damit inhaltlich eigentlich kaum Relevanz besaß.

Der Einblick in Schröders frühste Kindheit, der Bund mit seinen Freunden, seiner Familie und auch das Kennenlernen seiner Frau sind durchaus interessant, aber die Kinder hätten gerne noch mehr über den Wechsel in die NBA gelesen und über die Problematik, dass Spieler dort ‚getradet‘ werden. Das wird zwar nebenbei erwähnt, kam ihnen aber einfach zu kurz, sodass sie am Ende inhaltlich etwas enttäuscht waren.

Das Hörbuch wurde von Julian Greis toll eingesprochen und hat super viel Spaß bereitet. Schön war auch, dass Dennis Schröder selbst ein paar Worte gesagt hat und dem ganzen damit einen persönlichen Touch verliehen hat.

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Wir Jungs vom Prinzenpark

Rezensionen von Liddy:

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Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate von Kathrin Lena Orso

Eine sehr schöne Beschäftigungsidee

Das Buch „Komm, wir lernen Zählen“ beinhaltet 6 Magnete zum Spielen und Lernen. Hier befinden wir uns auf dem Bauernhof, was als Thema wirklich super ankommt. Die Doppelseiten sind wunderschön illustriert. Auf diesen befinden sich immer kurze Geschichten, die man vorlesen kann und die richtigen Magnete können dann an die entsprechende Stelle gesetzt werden.

Außerdem befinden sich zusätzliche Fragen auf den Seiten, sodass man auch unabhängig davon andere Sachen zählen kann. Das Tolle an dem Buch ist, dass die Kleinen auch mit ihrer eigenen Fantasie neue Geschichten erzählen können, sodass man viele verschiedene Spielvarianten hat.
Die Magnete sind sehr stabil und halten sogar beim Umblättern. Dank des tollen Fachs hinter dem Cover kann man am Ende die Magnete wieder zurücklegen und sie gehen so nicht verloren. Das Aufbewahrungsfach lässt sich auch wieder ganz einfach aufschieben. Die Dicke der Seiten ist mir ebenfalls positiv aufgefallen, da sie sehr robust sind und einiges aushalten.
Insgesamt ein tolles Mitmachbuch und eine ganz große Empfehlung von uns!

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Play+ Mein Spiel mit-Magnetbuch Komm, wir lernen Zählen - ab 18 Monate

Rezensionen von Lotta:

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Aschesommer von Benjamin Cors

Hochspannung mit den entsprechenden Twists

Für Jakob und Mila steht der nächste Fall bevor. Bei sehr sommerlichen Temperaturen entdecken sie in einer abgelegenen Kühlkammer eng umschlungen zwei Leichen mit unheilvoller Botschaft.

Es handelt sich hierbei um den zweiten Fall von Jakob und Mila. Die Fälle an sich sind unabhängig von einander zu lesen jedoch gibt es immer wieder mal Andeutungen auf das Privatleben, die sicherlich besser mit Vorkenntnissen zu verstehen sind und definitiv Band 1 einige Momente rauben, sollte man sich als Leser dazu entschließen den ersten Band nach dem zweiten zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr fesselnd und angenehm zu lesen. Unterbrechungen im Lesefluss? Bitte unbedingt vermeiden, hier will der Leser dran bleiben! Gerade die Zusammenarbeit im Team und auch das Einbringen von weiteren Charakteren, teilweise mit eigenen Perspektiven hat das Buch bereichert.

Es ist zwar recht früh klar, wer der Mörder sein müsste. Nur kann er es einfach nicht sein. Diesen Twist fand ich sehr gelungen und ich hatte keinerlei Idee, wie sich das alles auflöst. Damit wird immer wieder neue Spannung generiert.

Insgesamt ein toller Thriller mit viel Hochspannung auch durch die entsprechenden Twists. Ich bewerte mit 5 von 5 Sternen und freue mich auf den nächsten Fall von Jakob und Mila!

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Aschesommer

Rezensionen von Lulu24:

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In sieben Koffern um die Welt von Roberta Schneider

Gemischter Eindruck

Der Titel des Buches hatte bei mir zunächst die Erwartung geweckt, dass mich der Inhalt der Koffer zu einer Reise über die sieben Kontinente mitnehmen würde. Stattdessen werden verschiedene Lebensgeschichten erzählt: teils realistisch, teils eher skurril.

Der Bonbon-Agent mit seinen diversen Zahnpflegeartikeln brachte mich zum Schmunzeln, der Agentenkoffer war nicht besonders originell und der kunterbunte Koffer mit merkwürdigen Artikeln vom Flohmarkt (oder einem Alien?) war etwas bemüht witzig.

Besser gefielen mir die ernsten Koffer: der Lebenstraum von Kapitänin Nema, die Erinnerungsstücke des Herrn Walis und seines Vaters sowie insbesondere die rührende Geschichte des Flüchtlingskindes, das statt materieller Werte lieber Erinnerungsstücke und somit das Allerwichtigste eingepackt hat, denn es „hat seine Geschichte eingepackt, die gibt es nirgendwo zu kaufen.“

Somit handelt dieses Buch von Erinnerungen und Träumen, Geschichte und Zukunft, Familie und Fremden, die vielleicht zu Freunden werden. Eine schöne Idee, deren Umsetzung leider nicht ganz gelungen ist: Das bunte Sammelsurium ernster und skurriler Geschichten ist ziemlich verwirrend, die versteckten literarischen Anspielungen auf Jules Verne nicht altersgerecht. Daher hatte meine kleine Mitleserin vor allem Spaß an den bunten Bildern und ließ ihrer Fantasie freien Lauf. Schade, die Idee hätte mehr Potential gehabt.

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In sieben Koffern um die Welt

Rezensionen von Lulu24:

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Gerächt sein sollst du von Kaisu Tuokko

Atmosphärisch dicht und tiefgründig

Kaisu Tuokkos Kriminalroman spielt im finnischen Küstenort Kristinestad, der als erste Stadt in Finnland in die Vereinigung Cittaslow aufgenommen wurde, welche liebens- und lebenswerte Städte weltweit verbindet. Aber vor diesem Hintergrund landschaftlicher Schönheit und scheinbarer Idylle entfaltet die Autorin ein Szenario voller menschlicher Geheimnisse, Schmerz und emotionaler Tiefen.

Nicht nur das Opfer, der junge Jonas Snellmann, leidet an traumatischen Erfahrungen, sondern auch viele andere Figuren.

Doch die Einsicht in diese menschlichen Hintergründe offenbart die Autorin dem Leser erst nach und nach. Tuokkos erzählt ruhig, aber eindringlich von den Menschen hinter dem Verbrechen, ihrer Vergangenheit und ihren Wunden. Nicht nur die klassische Ermittlungsarbeit durch den Kriminalkommissar Mats Bergholm, sondern noch viel mehr die tiefergehende Auseinandersetzung der Journalistin Eevi Manner mit schwerwiegenden Themen wie Gruppenzwang, Mobbing, und Missbrauch entwickeln eine subtile Spannung und beklemmende Atmosphäre, welche es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Immer mehr Abgründe tun sich auf, die Grenzen zwischen Opfer und Täter verschwimmen bis zuletzt! Und erst im allerletzten Satz des Epilogs offenbart sich auch das letzte wohl gehütete Geheimnis!

Dieses Buch ist nichts für Freunde actionreicher Krimis mit hohem Tempo, sondern für Liebhaber atmosphärischer dichter und tiefgründiger Krimis, die uns die Abgründe menschlicher Erfahrungen und Psyche vor Augen führen!

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Gerächt sein sollst du

Rezensionen von Lulu24:

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Arche Boa von Cornelia Boese

Lustig mit ökologischem Tiefgang

Der große Wettbewerb um einen lebenslangen Platz auf dem Luxusliner Arche Boa wird unter zwölf ganz unterschiedlichen hilfsbedürftigen Tieren ausgetragen und findet einen unerwarteten Ausgang, der hier natürlich nicht gespoilert wird. Doch so viel sei verraten: In der Geschichte finden sich lustige Reime und witzige Illustrationen mit ökologischem Tiefgang!

Während die Kinder in der unterhaltsam erzählten Geschichte Mitgefühl für die Tiere und ihre Schicksale entwickeln, nutzt dieses Buch die Chance, Hintergrundwissen über Tierschutz und Umweltprobleme zu vermitteln.

Das gebrochene Beinchen der Kröte ist nur ein Symptom der Probleme der Krötenwanderungen zwischen dichter werdendem Autoverkehr und die Schwalbenhirnerschütterung ist leider kein Einzelfall, sondern Folge der dichten Wohnsiedlungen der Menschen.

Die witzigen Illustrationen verhindern eine allzu ernste und traurige Atmosphäre, und das Buch bewegt sich auf einem steten Drahtseilakt zwischen launigen Reimen und witzigen Zeichnungen auf der einen Seite und dahinter thematisierten Umweltproblemen auf der anderen Seite. So bleibt den aufmerksamen Betrachtern das erste Lachen bei genauerer Betrachtung im Halse stecken, wenn etwa der Pinguin das Plastiknetz der Angler hinter sich her zieht oder der Eisbär in der Kühltruhe Abkühlung sucht. Was auf den ersten Blick witzig aussieht, hat einen durchaus ernsten Hintergrund, über den die Kinder mit ihren Vorlesern ins Gespräch kommen sollen.

Ein tolles Konzept, um Kindern ohne moralischen Zeigefinger an Probleme von Umweltverschmutzung und Tierschutz heranzuführen!

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Arche Boa

Rezensionen von Merri:

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Bei der Polizei von Heike Tober

Vielseitige Sichtweise auf die Polizei

Dieses tiptoi-Buch bietet Kindern einen wunderbaren und umfassenden Einblick in die vielfältige Arbeit der Polizei. Besonders positiv fällt auf, dass nicht nur die "klassischen" Verbrechen wie Mord und Raub thematisiert werden, sondern das gesamte Spektrum polizeilicher Tätigkeiten kindgerecht dargestellt wird - von Verkehrskontrollen über Spurensicherung bis hin zur Präventionsarbeit.

Die liebevoll gestalteten, detailreichen Wimmelbilder laden zum ausgiebigen Entdecken ein und bieten auch beim wiederholten Betrachten immer neue spannende Details. Fahrzeuge, Ausrüstung und verschiedene Situationen sind authentisch und kindgerecht illustriert.

Die interaktive tiptoi-Funktion macht das Lernen besonders spannend und lebendig, indem sie Geräusche, Erklärungen, kleine Spiele und sogar ein Lied bietet.

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tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Bei der Polizei