Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Das hier ist nicht Miami von Fernanda Melchor
Wahre Begebenheiten
Die mexikanische Schriftstellerin Fernanda Melchor schreibt über die Menschen ihrer Heimat.
Der Roman, Das Hier ist nicht Miami, zeigt die verschiedenen Schicksale mexikanischer Bürger.
Es beginnt ganz friedlich mit zwei Brüdern, die den Ufo Wahnsinn miterleben.
Aber dann kommen einige schwerere Themen zu Wort.
Da lesen wir über die Rauschgiftvertreibung.
Dann werden die Schrecken von Emigranten erzählt, die eigentlich nach Miami wollten.
Schlimm ist die Korruption der Polizisten und die herrschende Gewalt.
Man erfährt von den Legenden Mexikos. Teufelsaustreibung und anderen
Das hat die Autorin authentisch zu Papier gebracht.
Es ist ein wichtiges Buch, das ich gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Anndlich:
Jakob und Jelena von Tamara Bach
Der unvermeidliche Schulwechsel
Jakob und Jelena haben sich noch nicht in ihrer neuen Klasse zurecht gefunden, der Schulwechsel von der vierten in die fünften Klasse hat ihr Leben verändert und vor allem Jelena vermisst ihre beste Freundin Lotte, die an eine andere Schule geht.
Dann kommt ein neues Schulprojekt und die beiden müssen Gemeinsamkeiten finden, haben sie diese überhaupt?
Jakob und Jelena von Tamara Bach ist ein feinfühliges Buch über den unvermeidlichen Schulwechsel und Ängste, die sich daraus ergeben können.
Durch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonist:innen lassen sich gemeinsame Ängste, aber auch unterschiedliche Gedanken, Wünsche und Träume erkennen. Auf diese Weise wird wunderbar die Einzigartigkeit des Individuums dargestellt und dennoch viele Punkte eröffnet, die es den Leser:innen leicht machen, sich mit den beiden identifizieren zu können.
Die kurzen, feinfühligen Kapitel lesen sich nicht nur sehr gut, sondern übermitteln auch das Gefühl der Protagonist:innen hervorragend. Die Zeichnungen der Illustratorin von Barbara Yelin passen super zum Inhalt und ergeben ein tolles Gesamtpaket.
Einzige Kritik ist für mich das Ende, bei dem mir ein Abschluss fehlte, der das Buch ‚rund macht‘. Das Referat von Jakob und Jelena ist im Klappentext sehr relevant und wird auch im Buch thematisiert, dennoch fehlt mir eine Auflösung dessen.
Rezensionen von tonton:
Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan von Hendrik Lambertus
Spannend und kindgerecht
Dieses Buch habe ich für meinen Siebenjährigen ausgewählt. Die Altersempfehlung liegt zwar ab 10, doch der Inhalt ist auch für jüngere Leser gut geeignet, selbst wenn das Cover ziemlich furchterregend wirkt. Die gejagten Dämonen sterben nicht, sondern werden lediglich die Dämonenwelt zurückgeschickt.
Ganz ehrlich gesagt finde ich die Handlung angesichts der vorgestellten Figuren fast banal. Die Geschichte beginnt mitten in einer Dämonenjagt, bei der praktisch die ganze Venatrix-Familie im Einsatzist. Die eigentliche Handlung der Geschichte dreht sich jedoch eher darum, dass Gero nach dem Kampf einen Höllenhundewelpen findet und ihn heimlich mit nach Hause nimmt. Damit der Hund von seinen Eltern akzeptiert wird, muss er erzogen werden, und das kann nur in Infernalia geschehen.
Das Buch ist trotzdem spannend und die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben. Die Geschichte ist an sich geschlossen, aber es gibt am Ende eine Öffnung für einen zweiten Band.
Rezensionen von begine:
Neues von den Unerwünschten von J. M. G. Le Clézio
Literatur von einem Könner
J. M. M. Le Clézio ist ein Nobelpreisträger der Literatur von 2008.
Das Buch, Neues von den Unerwünschten, besteht aus vielen Erzählungen.
Der Autor schildert das Schicksal vieler Emigranten in der ganzen Welt.
Da sind die Jugendlichen aus Mexiko, die durch Abwasserkanäle nach Amerika gehen, um sich etwas für Zuhause zu ergattern.
Dann werden sie meist erwischt und zurückgebracht.
Dann sind da Kinder, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und durchs Land streifen.
Es sind erschreckende Schicksale, die der Autor mit besonders gutem Stil erzählt.
Mich hat er mit seinen Geschichten erreicht und ich möchte das Buch gerne weiter empfehlen.
Rezensionen von Goejos:
Asa von Zoran Drvenkar
Vergeltung
700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.
Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.
Rezensionen von goejos:
Asa von Zoran Drvenkar
Vergeltung
700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.
Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.
Rezensionen von Goejos:
Asa von Zoran Drvenkar
Vergeltung
700 Seiten pure Spannung, 700 Seiten Lesevergnügen, 700 Seiten rasante Handlung. Der Autor versteht es, diese Familiengeschichte über Jahrzehnte hinweg zu vermitteln. Auch die Sprünge über die einzelnen Abschnitte, sowie über die handelnden Personen und Zeitensprünge tun der Geschichte keinen Abbruch.
Und über all dem ragt die Hauptperson: Asa. Als sie nach sechs Jahren aus dem Gefängnis kommt. hat sie nur Eines im Sinn: Rache. Rache für die Geschehnisse an ihr und an ihrer Familie. In vielen Rückblenden wird das Geschehene dokumentiert und so im Nachhinein glaubhafter gemacht. Allerdings nicht für Asa. Sie lässt sich nicht von ihrem vorgegebenen Plan abbringen und hat nur ein Ziel: Diesen bedingungslos durchzuziehen. Und so folgt der geneigte Leser mit Staunen und zeitweise mit Grauen dem Handlungsablauf. bis zum großen Finale. Und es hat sich gelohnt. Ein geniales Werk eines genialen Autors.
Rezensionen von F.H.:
Der Barmann des Ritz von Philippe Collin
Feine Antennen in alle Richtungen
Der Barmann des Ritz nimmt einen mit ins Paris der 1940er Jahre, als die Stadt gerade von den Nazis besetzt wird. Das Hotel Ritz ist Treffpunkt der Reichen und Schönen. Eine besonders wichtige Rolle im Hotel spielt Frank Meier, der Barmann des Ritz. Er ist weit über die Grenzen hinaus bekannt für seine Cocktails.
Wie man im Laufe des Buches erfährt, ist Meier nicht nur leidenschaftlicher Cocktailmixer, sondern er spielt auch in anderen Bereichen eine wichtige Rolle. Er hat feine Antennen in alle Richtungen, lotet Dinge aus, zieht Schlüsse, ist auf der Hut, leitet vieles in die Wege.
Der Autor streut auch die Gedanken Meiers im Verlauf des Buches immer wieder ein, das hat mir persönlich sehr gut gefallen beim Lesen. Dazu passen die Tagebucheinträge Meiers, die Einblick in seine Herkunft und Geschichte geben.
Alles in allem ein gelungener historischer Roman, spannend bis zum Schluss. Gut beschrieben hat der Autor die extremen Gegensätze: Meier, der im Ritz die nobelsten Cocktails für die Reichen mixt und anderseits in Paris dem allgegenwärtigen Elend gegenübersteht. Ein besonderer Aha-Moment war für mich, welch zentrale und wichtige Rolle ein Barmann für ein Hotel spielen kann. Mit der Beschreibung Frank Meiers ist das dem Autor absolut gelungen. Klare Lese-Empfehlung für alle Fans von historischen Romanen.
Rezensionen von brauneye29:
Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher
Etwas anstrengend zu lesen
Zum Inhalt:
Ela hat ihren Abschluss fast in der Tasche als ihr Körper beginnt nicht mehr mitzuspielen. Eine Erkrankung nach der anderen sucht sie heim und sie läuft von Arzt zu Arzt nur um immer wieder neue dramatische Diagnosen zu bekommen, die der nächste Arzt wieder in Frage stellt. Wie soll sie so ihren Abschluss schaffen?
Meine Meinung:
Eine ganze Weile habe ich mich echt gefragt, will ich weiterlesen, denn immer wieder neue Symptome und das fast hysterische Umgehen von Ela damit, fand ich zeitweise schon arg anstrengend aber irgendwas hat mich bei der Stange gehalten.
Und irgendwann hatte mich das Buch gepackt, denn es ist viel als nur die Sammlung der Krankheiten, es ist die Suche einer jungen Frau nach ihrem eigenen Weg. Ela war mir zeitweise fast unsympathisch, da sie auch so beratungsresistent war, Hilfe oft nicht annahm, aber irgendwie hatte sie auch was, was einen berührte. Am Ende hat mir das Buch gefallen.
Fazit:
Etwas anstrengend zu lesen
Rezensionen von brauneye29:
Schwüre, die wir brechen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson
Hat mir gefallen
Zum Inhalt:
Als in Malmö eine Leiche mit einem Krokodilkopf gefunden wird, stehen Jon und Svea vor einem Rätsel, doch schon bald gibt es weitere Tote, die ähnlich inszeniert und mit verschlüsselten Nachrichten hinterlassen werden. Eine True-Crime-Podcasterin setzt die Ermittler zusätzlich unter Druck und als dann noch ein junges Mädchen verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse.
Meine Meinung:
Bei dem ersten Fall war ich nicht so angetan vom Buch, diesmal hat mir die Story deutlich besser gefallen. Gerade auch die Rückblicke auf die Colonia Dignidad fand ich spannend, fragte man sich doch auch lange, welche Bewandnis es denn wohl für den Fall haben wird. Auch die Verbindung Richtung Ägypten machte das Buch noch interessanter. Die Ermittler wurden gut dargestellt, haben durch ihre vorherigen Erlebnisse noch an Tiefe gewonnen. Die Geschichte ist sehr düster, aber das passte sehr gut zur Story.
Fazit:
Hat mir gefallen









