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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von fantasia:

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Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Auf Spurensuche: Woher komme ich und wer bin ich?

Das Buch lebt auch durch seine Naturbeschreibungen, die gut die Stimmung in der jeweiligen Situation wiedergeben.

Der Protagonist kehrt in sein Elternhaus zurück und betritt das Arbeitszimmer seines verstorbenen Vaters, das er und sein Bruder nie betreten durften. Kistenweise stapeln sich Akten und was viel spannender ist Briefe, Abschriften von Briefen, nur ein Fotoalbum will sich nicht finden.

Wie ein Sog zieht ihn das alles an und er begibt sich auf Spurensuche nach seiner Familie und auch zu sich selbst. Kindheitserlebnisse werden präsent, die Frage, wie sein Vater zu dem wurde, was ihn später auszeichnete, ob er selbst ein guter Vater ist, warum über manches geschwiegen wurde …

Die Stammbäume am Ende des Buches sind hilfreich, ich musste häufig zurückblättern, um mich in dem umfangreichen Buch zurechtzufinden und die Namen einzuordnen.
Nach einiger Zeit gelingt das ganz gut und das Buch fesselt einem – man möchte wissen, was damals geschah, auch wenn man über 500 Seiten dafür lesen muss. Eine weniger umfangreiche Darstellung hätte ich mir gewünscht, andererseits wäre dabei einiges auf der Strecke geblieben.

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Rückkehr nach St. Malo

Rezensionen von Tara:

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6 aus 49 von Jacqueline Kornmüller

Ein Rückblick auf Großmutter Lina

In ihrem Buch „6 aus 49“ blickt die in Wien lebende Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Jacqueline Kornmüller zurück auf das Leben ihrer Großmutter Lina.

Die Großmutter der Autorin wurde 1911 in bitterer Armut geboren, die sie Zeit ihres Lebens prägte. In vielen kurzen Kapiteln – 49 auf 244 Seiten – erzählt Jacqueline Kornmüller einzelne Episoden aus dem Leben ihrer Großmutter Lina.

Dabei merkt man, was für eine innige und besondere Beziehung die beiden gehabt haben und dass Lina eine wichtige Bezugsperson für Jacqueline war.

Die Erinnerungen werden aus der Ich-Perspektive der Enkelin erzählt. Es sind einzelne Episoden, die keinen direkten Zusammenhang haben aber insgesamt ein rundes Bild von Linas Leben ergeben.

Zentrales Thema ist das Glück. Glück hat Lina in ihrer Kindheit viel zu wenig gehabt, da die Armut groß war. Deswegen hat sie schon früh beschlossen, ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und wird zu einer leidenschaftlichen Lottospielerin. Glück bedeutet aber für sie nicht nur ein Lottogewinn, sie sieht das Glück an vielen Stellen und versteht es zuzupacken.
Beruflich gelingt ihr das sehr gut, im Privaten leider weniger.

Sie eröffnet ein eigenes Hotel in Garmisch-Patenkirchen. In diesem Zusammenhang verwebt die Autorin historische nationalsozialistische Einflüsse in der Handlung.

Mich hat das Leben von Lina beeindruckt. Sie ist eine starke und beeindruckende Persönlichkeit.

Der Schreibstil von Jacqueline Kornmüller ist angenehm zu lesen. Kurze, greifbare Sätze wechseln sich mit poetischen Worten ab.

Ich habe dieses sehr persönliche Buch über die Beziehung der Autorin zu ihrer Großmutter sehr gerne gelesen. Es ist ein Blick auf ein außergewöhnliches Leben, der zeigt wie vielseitig Glück sein kann.

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6 aus 49

Rezensionen von fantasia:

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Rückkehr nach St. Malo von Hélène Gestern

Auf Spurensuche: Woher komme ich und wohin gehe ich?

Das Buch lebt auch durch seine Naturbeschreibungen, die gut die Stimmung in der jeweiligen Situation wiedergeben.

Der Protagonist kehrt in sein Elternhaus zurück und betritt das Arbeitszimmer seines verstorbenen Vaters, das er und sein Bruder nie betreten durften. Kistenweise stapeln sich Akten und was viel spannender ist Briefe, Abschriften von Briefen, nur ein Fotoalbum will sich nicht finden.

Wie ein Sog zieht ihn das alles an und er begibt sich auf Spurensuche nach seiner Familie und auch zu sich selbst. Kindheitserlebnisse werden präsent, die Frage, wie sein Vater zu dem wurde, was ihn später auszeichnete, ob er selbst ein guter Vater ist, warum über manches geschwiegen wurde …

Die Stammbäume am Ende des Buches sind hilfreich, ich musste häufig zurückblättern, um mich in dem umfangreichen Buch zurechtzufinden und die Namen einzuordnen.
Nach einiger Zeit gelingt das ganz gut und das Buch fesselt einem – man möchte wissen, was damals geschah, auch wenn man über 500 Seiten dafür lesen muss. Eine weniger umfangreiche Darstellung hätte ich mir gewünscht, andererseits wäre dabei einiges auf der Strecke geblieben.

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Rückkehr nach St. Malo

Rezensionen von fantasia:

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

Wenn Politik auf die Rüsel genommen wird ... so gut

„Beim letzten Punkt zuckt Winkler zusammen. Nein, nein, nein. Heißes Eisen.“ Alles, aber auch alles läuft schief, nachdem die deutsche Regierung mit Winkler an der Spitze das Elfenbeingesetz verabschiedet hat. Als „Dank“ sind auf einmal 20.000 Elefanten in Deutschland und das Land ist mit all den Problemen konfrontiert, die sie mitbringen: Fressen, Wasser, Ausscheidungen, Paarung, invasivem Wuchs neuer Pflanzen und nicht zuletzt dem Zusammenstoß mit Autos und den daraus resultierenden Folgen für Mensch und Tier.

Das ganze dann im Zusammenspiel mit den Mächtigen, der Politik und den damit verbundenen Intrigen und Spielchen. Machterhalt um jeden Preis, koste es was es wolle. Ähnlichkeiten mit aktuell oder ehemals regierenden Politikern sind rein zufällig…
Das wird alles so witzig beschrieben, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen will und kann, bis man auch die letzte Seite verschlungen hat. Auch die Danksagung der Autorin zeugt von ihrem Witz. Da wird dem „Rudel“ gedankt oder „allen Tapferen“, die mit ihr während des Schreibprozesses zusammenleben müssen und „es auch diesmal wieder überlebt haben“.
Das Buch zeigt aber auch, wie leicht ein Gesetz verabschiedet wird, das zunächst mal den Tieren hilft, aber ein Land mit all den Problemen allein lässt, die sie evtl. mit sich bringen können. Ist ja alles weit weg… bis man eines Tages eines Besseren belehrt wird.
Ich habe das Buch, den Stil der Autorin genossen und will unbedingt mehr von der Autorin lesen.

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Das Geschenk

Rezensionen von Anndlich:

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Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Sperrnächte in Tremorglade

Seit vor 25 Jahren das Virus „Corpus pilori“ die Stadt Tremorglade erreicht hat, mutieren Erwachsene in jeder Vollmondnacht zu Werwölfen und es sind die Kinder, die dafür sorgen müssen, dass die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden. Doch das ist nicht das einzige Ungewöhnliche in Tremorglade, mittlerweile spielen Tauben verrückt und Drohnen fallen vom Himmel.

Sel möchte dem ungewöhnlichen Treiben auf die Spur kommen und sucht mit seinen Freunden nach der Lösung.

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Willis ist eine Horror-Comedy, bei der mir etwas der Horror gefehlt hat. Der aber dennoch ein tolles Setting, einen interessanten Aufbau und tollen Schreibstil aufweist und einen gut durch die Geschichte transportiert.

Am Ende hat mir leider der gruselige Flair, den ich mir erhofft hatte, weitergehend gefehlt. Vielleicht, weil der Fokus für meinen Geschmack zu stark auf der Verschwörungstheorie lag, vielleicht fehlte mir aber auch lediglich etwas mehr Tempo. Vor allem zu Beginn fand ich die Atmosphäre jedoch sehr stark und auch die Einführung in die Sperrnächte konnte dies untermauern, gegen Ende verlor sich das dann für mich. An dieser Stelle hat sich für mich das Hörbuch gelohnt, das durch den Sprecher Arash Marandi diese Atmosphäre wieder erzeugen konnte.

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Bite Risk - Kein Entkommen

Rezensionen von clematis:

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Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Miss ... ohne Vornamen

Miss Brooks ist soeben von ihrem Ehemann verlassen worden und häkelt neben einer sprachgestörten Katze bei klassischem Earl Grey Tee bunte Sorgenpüppchen. Schräg? Nein, very british, denn Miss … ohne Vornamen kommt aus England und muss in Wien ganz von vorne anfangen. Talentiert mit Make-up und Farbe steigt sie beim Luxuskonzern Très Loué als Visagistin ein – und stolpert prompt in einen Mordfall.

Mörderisch spannend, mörderisch lustig!

Neunundzwanzig Kapitel mit großartigen Titeln und ein Epilog bieten alles, was ein ausgezeichneter Kriminalroman erwarten lässt: tolle - wenn auch mit sonderbaren Eigenheiten ausgestattete - Figuren, einen grandiosen Schauplatz, nämlich Wien und eine gut gestrickte (oder doch eher gehäkelte?) Kriminalhandlung. Als Draufgabe gibt es bei Martina Parker auch noch besten Wortwitz und schwarz gefärbten Humor.

So fällt es einem leicht, sich an einem gemütlichen Platzerl taub zu stellen für die Umwelt und ganz einzutauchen ins Geschehen. Zwischen Döbling und dem Mühlwasser, in Villen und Gartenhäuschen fühle ich mich auch als Leser pudelwohl (darf man das so schreiben, wenn eine Katze die tierische Hauptrolle einnimmt?), bestelle einen G’spritzen im Beisl namens Café Pinguin und radle sogar durch die Lobau. Die überaus unterhaltsame Geschichte fesselt mich ob ihrer abwechslungsreichen Szenen - wir besuchen auch die Augarten Porzellanmanufaktur - und dem typischen Wiener Schmäh, der pausenlos rennt.

Das Buch ist einfach herrlich, mein Nachbar wird mich schon für verrückt halten, weil ich mich immer wieder zerkugle vor lauter Lachen. Zum Glück habe ich mich nur halb tot gelacht, denn ganz tot würde ich ja glatt die Fortsetzung verpassen, und das geht einfach gar nicht! Miss Verständnis steht natürlich schon auf meiner Wunschliste für 2026. Nicht nur Liebhaber der Gartenkrimireihe von Martina werden hier auf ihre Kosten kommen, jeder, der Krimi und Humor schätzt, sollte Miss Brooks kennenlernen! Absolute Leseempfehlung!

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Bite Risk - Kein Entkommen

Rezensionen von evaki:

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Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht

Von dem und denen, die uns wirklich wichtig sind!

Doris Knecht lädt uns mit ihrem neuen Roman "Ja, Nein, Vielleicht" ganz offensichtlich zu einem guten Buch mit viel Stoff zum Nachdenken ein. Zugegeben es ist auf den ersten Blick ein Frauenbuch, weil wir mit der Protagonistin über viele Themen lesen, die Frauen bewegen. Aber es ist auch ein Buch für Töchter, Söhne, Männer, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Zahnärzte und Hundeliebhaber!
Ich denke, da wird jeder etwas finden, mit dem er sich identifizieren kann oder herzhaft lachen, vielleicht sogar auch stöhnen.

Es ist ein Roman mit Augenzwickern und ganz viel Liebe zum Detail und es menschelt an allen Ecken und Enden! Das macht es so besonders und ist ein Grund, warum wir es alle lesen sollten. Denn es geht um uns und wie wir miteinander umgehen, leben und lieben und ganz einfach so sind, wie wir sind und darauf können wir mächtig stolz sein! So oder so....

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Ja, nein, vielleicht

Rezensionen von begine:

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Das hier ist nicht Miami von Fernanda Melchor

Wahre Begebenheiten



Die mexikanische Schriftstellerin Fernanda Melchor schreibt über die Menschen ihrer Heimat.

Der Roman, Das Hier ist nicht Miami, zeigt die verschiedenen Schicksale mexikanischer Bürger.
Es beginnt ganz friedlich mit zwei Brüdern, die den Ufo Wahnsinn miterleben.
Aber dann kommen einige schwerere Themen zu Wort.

Da lesen wir über die Rauschgiftvertreibung.
Dann werden die Schrecken von Emigranten erzählt, die eigentlich nach Miami wollten.
Schlimm ist die Korruption der Polizisten und die herrschende Gewalt.
Man erfährt von den Legenden Mexikos. Teufelsaustreibung und anderen
Das hat die Autorin authentisch zu Papier gebracht.
Es ist ein wichtiges Buch, das ich gerne weiter empfehle.

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Das hier ist nicht Miami

Rezensionen von Anndlich:

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Jakob und Jelena von Tamara Bach

Der unvermeidliche Schulwechsel

Jakob und Jelena haben sich noch nicht in ihrer neuen Klasse zurecht gefunden, der Schulwechsel von der vierten in die fünften Klasse hat ihr Leben verändert und vor allem Jelena vermisst ihre beste Freundin Lotte, die an eine andere Schule geht.
Dann kommt ein neues Schulprojekt und die beiden müssen Gemeinsamkeiten finden, haben sie diese überhaupt?

Jakob und Jelena von Tamara Bach ist ein feinfühliges Buch über den unvermeidlichen Schulwechsel und Ängste, die sich daraus ergeben können.

Durch den Perspektivwechsel zwischen den beiden Protagonist:innen lassen sich gemeinsame Ängste, aber auch unterschiedliche Gedanken, Wünsche und Träume erkennen. Auf diese Weise wird wunderbar die Einzigartigkeit des Individuums dargestellt und dennoch viele Punkte eröffnet, die es den Leser:innen leicht machen, sich mit den beiden identifizieren zu können.

Die kurzen, feinfühligen Kapitel lesen sich nicht nur sehr gut, sondern übermitteln auch das Gefühl der Protagonist:innen hervorragend. Die Zeichnungen der Illustratorin von Barbara Yelin passen super zum Inhalt und ergeben ein tolles Gesamtpaket.

Einzige Kritik ist für mich das Ende, bei dem mir ein Abschluss fehlte, der das Buch ‚rund macht‘. Das Referat von Jakob und Jelena ist im Klappentext sehr relevant und wird auch im Buch thematisiert, dennoch fehlt mir eine Auflösung dessen.

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Jakob und Jelena

Rezensionen von tonton:

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Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan von Hendrik Lambertus

Spannend und kindgerecht

Dieses Buch habe ich für meinen Siebenjährigen ausgewählt. Die Altersempfehlung liegt zwar ab 10, doch der Inhalt ist auch für jüngere Leser gut geeignet, selbst wenn das Cover ziemlich furchterregend wirkt. Die gejagten Dämonen sterben nicht, sondern werden lediglich die Dämonenwelt zurückgeschickt.

 

Ganz ehrlich gesagt finde ich die Handlung angesichts der vorgestellten Figuren fast banal. Die Geschichte beginnt mitten in einer Dämonenjagt, bei der praktisch die ganze Venatrix-Familie im Einsatzist. Die eigentliche Handlung der Geschichte dreht sich jedoch eher darum, dass Gero nach dem Kampf einen Höllenhundewelpen findet und ihn heimlich mit nach Hause nimmt. Damit der Hund von seinen Eltern akzeptiert wird, muss er erzogen werden, und das kann nur in Infernalia geschehen. 

Das Buch ist trotzdem spannend und die Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben. Die Geschichte ist an sich geschlossen, aber es gibt am Ende eine Öffnung für einen zweiten Band.

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Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan