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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Mysterythriller für ältere, nervenstarke Kinder

Ich liebe Riesenräder und diese im Zusammenhang mit einem gruseligen Thriller hatte ich so noch nicht gelesen und war deshalb sehr gespannt auf den Inhalt der Geschichte. Ich muss sagen, dass mir das Buch als erwachsene Leserin sehr gefallen hat, die Kinder die dieses Buch lesen, sollten allerdings älter und nervenstark sein, denn es wird schon sehr gruselig und düster!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Heidi, in ihrem Haus in dem kleinen Ort am Meer geschehen seltsame Dinge.

Unter dem Fußboden findet die Familie einen alten Kinderschuh. Nacht für Nacht wütet ein schlimmer Sturm, und Heidi hört jemanden neben ihrem Bett umherschleichen. Das einzig richtig Gute in diesem Sommer ist das Riesenrad, das in den Ort gekommen ist. Bill, der freundliche Besitzer, zieht bei Heidis Familie ins Gästezimmer ein. Aber Heidi wird immer klarer, dass etwas nicht stimmt. Ihre schwangere Stiefmama wird immer müder. Und ihre Oma scheint riesige Angst vor etwas zu haben. Zusammen mit ihren beiden Freunden Alva und Harry findet Heidi heraus, dass in ihrem Haus vor langer Zeit etwas Schreckliches passiert ist. Etwas, das sich bald wiederholen könnte!

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist absolut mitreißend, spannend und gruselig und durch die kurzen Kapitel zieht das Tempo noch mehr an und ich bin in nur zwei Tagen regelrecht durch die Geschichte geflogen. Der Inhalt ist wirklich nichts für zarte Nerven und die gängigen Gruselelemente in erwachsenen Mysterythrillern werden auch hier bedient, wie beispielsweise gruselige Geräusche oder das sich eine Sache bewegt ohne das jemand da ist. Das Riesenrad wird gut in die Geschichte integriert und auch die ganze Geschichte in der Vergangenheit lässt einen erschauern. Die Autorin weiss aber nicht nur mit Grusel umzugehen, auch der Charakter von Heidi wird authentisch beschrieben. Ihre Eltern haben sich getrennt und sie zieht mit der neuen Freundin des Vaters in das neue Haus. Nicht gerade eine einfache Situation für alle beteiligten, zusätzlich wird noch die Demenz der Großmutter mit in die Geschichte eingebunden. Mir hat die Geschichte wirklich Spaß gemacht zu lesen und sie war immer spannend und mitreißend. Dennoch sollte man sich wirklich überlegen, ob das eigene Kind nervenstark für diese Geschichte ist und es als Erwachsener vielleicht besser vorher gelesen haben, um die Geschichte für sein Kind einschätzen zu können- ansonsten kann in diesen gruseligen Mystery- Thriller aber nur empfehlen.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von Lili-Marie:

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder

Zwischen Tinte und Illusionen: Ein magischer Auftakt

„Palace of Ink & Illusions“ von Sabine Schoder bildet den packenden Auftakt einer neuen Urban-Fantasy-Reihe, die griechische Mythologie, eine verbotene Liebesgeschichte und jede Menge Spannung miteinander verwebt. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig, lebendig und mit einem lockeren Einstieg, der es mir einfach machte, in die Geschichte einzutauchen.

Liv, unsere Hauptfigur, überzeugt mit ihrer sympathischen, klugen und kreativen Art. Zunächst nimmt sie nur am Wettbewerb teil, um ihren Online-Kartoon bekannter zu machen, ohne zu ahnen, worauf sie sich tatsächlich einlässt. Als sie weiterkommt und an den Spielen und Aufgaben teilnehmen darf, zeigt sich ihre kreative Art als sehr hilfreich, um heil aus dem Abenteuer herauszukommen und dem Fang der Musen entkommen zu können.



Flame wirkt geheimnisvoll, zugleich aber charmant, freundlich und hilfsbereit. Seine Zuneigung zu Liv wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher, und die Dynamik zwischen den beiden hat mich sehr berührt. Besonders sein Geständnis am Ende hat mich überrascht und sprachlos zurückgelassen.



Die Handlung war durchweg spannend und hat gerade zum Ende hin deutlich an Spannung zugenommen. Einzig mit den Jurymitgliedern und den Musen bin ich immer mal wieder durcheinandergekommen was mich etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, da ich erst nachschauen musste wer das war und welche Rolle er in der Geschichte spielt.



Mich konnte der Auftakt sehr mitreißen und ich bin schon sehr gespannt und neugierig auf den nächsten Band.

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Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse

Rezensionen von Lesestern:

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Halt in der Brandung von Maria Albers

Eine Reise ins Ungewisse...

Eine Reise ins Ungewisse...
Das wird es für die junge Emilie von Eichenstedt, als sie völlig auf sich gestellt im Jahr 1853 die weite Schiffsreise nach Kapstadt bucht.
Nach einem sorglosen Leben als verwöhnte und wohlhabende Tochter auf einem adligen Gut, steht sie eines Tages vor den Trümmern ihrer Existenz.

Ihr älterer Bruder Ferdinand und ihre Mutter kommen bei einem Kutschenunglück ums Leben und Emilie erfährt die bittere Wahrheit um die verschuldete Hinterlassenschaft ihres Erbes.
Ihr Lebenstraum, ihren „Beinah- Verlobten“ Leopold von Eckstein endlich zu heiraten, gerät angesichts ihrer drohenden Mittellosigkeit in Schieflage und auch Leopold selbst geht plötzlich auf Distanz angesichts der zu erwartenden Übernahme des Landguts an Emilies Cousin.
Emilies jüngerer Bruder Maximilian von Eichenstedt hat vor acht Jahren überstürzt die Familie verlassen und seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihm.
Als Emilie in ihrer Verzweiflung nach verkaufbaren Gütern und Schmuck sucht, findet sie im Tresor einen ungeöffneten Brief von Maximilian an ihre Mutter, der den Stempel von Kapstadt trägt mit dem Datum seines Fluchtjahres.
Beseelt davon, dass Maximilians Zurückkommen ihre einzige Hoffnung ist, das Erbe ihrer Familie zu retten und die Liebe ihres Lebens zu ehelichen, wagt sie den Aufbruch in ein unbekanntes Land...
Mein Leseeindruck:
Ich habe dieses Buch mit großer Begeisterung Seite für Seite gelesen und bin mit Emilie an Bord des Segelschiffes Candace gegangen, um mit ihr die Höhen und Tiefen dieser wunderbaren Geschichte zu durchleben.
Die Autorin Maria Albers hat nach ihrem schon überragenden Debüt „Diebin des Herzens“ (Francke Buch 2024) mit diesem neuen Afrika Roman „Halt in der Brandung“, die Messlatte nochmal deutlich übersprungen und ein grandioses Highlight geschaffen.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende gesetzt, sodass man in die Geschichte eintaucht, gepackt wird und fesselnd bis zum Schluss das Geschehen verfolgt.
Auch die hervorragend recherchierte Geschichte der Hermannburger Mission ist wunderbar authentisch in die fesselnde Erzählung eingewebt und wird am Ende des Buches historisch eingeordnet.
Besonders gut hat mir die Charakterentwicklung der Protagonistin gefallen. Emilie, die schweres Leid erfahren, gegen Gott rebelliert, wird auf dieser Reise mit ihren Glaubensüberzeugungen konfrontiert und erfährt, was es bedeutet, mitten in den Stürmen des Lebens neu zu vertrauen.
Auch die anderen Personen des Romans sind überzeugend gezeichnet und sorgen mit ihren Charakteren und der im Hintergrund beschriebenen Landschaftskulisse für eine lebendig- bildhafte Atmosphäre.
Mein Fazit:
Großartiger historischer Spannungsroman mit überraschenden Wendungen und einer wunderbaren Glaubens- und Liebesgeschichte.
Ein 5 Sterne Highlight – absolut empfehlenswert!

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Halt in der Brandung

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer von Markus Hennig

Ich habe das Buch mit meinem 6-jährigen Tafelklässler gelesen. Es geht um Willi, den Waschbären. Er wohnt in einem Schuhkarton im Park, ist dort aber nicht alleine, sondern umgeben von Freunden, Ideen und jeder Menge Quatsch. Seine Freunde sind keineswegs selbst alle Waschbären, sondern eine witzige Truppe ganz unterschiedlicher Waldbewohner.

Sergio etwa, der immer wieder italienische Ausdrücke einstreut, hat uns gut gefallen, aber auch das lustige Eichhörnchen. Langeweile kommt nie auf in diesem Wald. Es gibt Wettkämpfe, Partys, geniale Erfindungen und verrückte Einfälle am laufenden Band. Willi ist dabei jemand, dem dazu viele Ideen einfallen - vor allem dann, wenn er Handstand macht, denn das hilft ihm gut beim Nachdenken und Ideen finden. Mangojoghurt ist bei Willi auch immer auf Vorrat in der Badewanne - dafür gibt es hinten sogar ein extra Rezept.
Die Geschichten sind in sich abgeschlossen und eignen sich gut zum Vorlesen. Es wird viel gelacht, manches ist richtig schön schräg, manchmal ein wenig zum Mitdenken (etwa bei der A-Wette oder letzten Geschichte), eine Geschichte fanden wir auch richtig eklig (die mit dem Popelmonster). Zwischen den Geschichten werden auch Willis Lieblingsorte vorgestellt.

Insgesamt besticht das Buch durch lustige Geschichten und viele Momente zum unbeschwert dahin lachen, aber auch zum Betrachten der wunderschönen Bilder. Wir haben das Buch gerne gelesen, für den 6-jähigen waren die Geschichten ebenso witzig und gut nachzuvollziehen für für unseren 8-Järhigen. Wir hatten klar unsere Favoriten unter den Geschichten, aber auch solche, die wir nicht nochmals lesen würden. Manche Geschichten sind eher lange für u6 denke ich - das kommt aber sehr aufs Kind darauf an. Jedenfalls ist und Willi mit seinen Freunden richtig ans Herz gewachsen - schöne Vorlesegeschichten für Vorschulkinder und angehende Schulkinder!

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Waschbär Willi Wunderquatsch - Die Erfindung der Trompetenwurst und weitere verrückte Abenteuer

Rezensionen von Shilo:

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Hoffnungssterne am Adventsbaum von Brigitte Liebelt

Eine stille Erzählung voller Wärme

Es ist gerade so, als öffne sich die Tür zu einer stillen, vergangenen Welt. Die Atmosphäre in der Diakonissenanstalt von Kaiserswerth ist so lebendig beschrieben, dass man das geschäftige Treiben und den leisen Ernst jener Zeit fast vor sich sieht. Besonders Anna, die erst seit kurzer Zeit dort lebt, wirkt nahbar und echt.

Man begleitet sie auf ihrem Weg zwischen Pflichtgefühl, Glauben und dem Wunsch nach innerer Ruhe.
Die Idee des Adventsbaums, an dem Tag für Tag ein Stern mit einer biblischen Verheißung aufgehängt wird, ist schlicht, aber tief berührend. Dieses Bild bleibt beim Lesen im Kopf und trägt eine warme Stimmung durch die Geschichte. Schön ist, wie sich die Botschaft des Buches leise entfaltet, dass Hoffnung oft in kleinen Dingen zu finden ist.
Brigitte Liebelt erzählt mit ruhiger Hand und spürbarer Wertschätzung für historische Details. Man merkt, wie sorgfältig sie sich mit dem Wirken Theodor Fliedners und der Diakonissenarbeit auseinandergesetzt hat. Dadurch bekommt die Erzählung eine feine, glaubwürdige Tiefe.
Beim Lesen stellte sich eine wohltuende Ruhe ein, wie man sie in der Adventszeit selten findet. Der Stil ist klar und natürlich, die Gefühle zurückhaltend, aber spürbar. Nur an wenigen Stellen hätte ich mir etwas mehr Einblick in Annas Gedanken gewünscht, um sie noch näher kennenzulernen.
Am Ende bleibt ein Gefühl von Frieden und Hoffnung. Eine berührende Geschichte, die Herz und Sinn gleichermaßen erreicht. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Hoffnungssterne am Adventsbaum

Rezensionen von Liselottchen:

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Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe von Heléne Holmström

Abenteuerliche Entdeckerreise

Bente ist ein Star als Sommelière und hat ihre eigene Fernsehsendung. Durch einen dummen Fehler fällt sie in Ungnade und wird suspendiert. Doch der Fund einer alten Weinflasche inspiriert sie zur Idee, Nachforschungen anstellen zu können. Ihre Freundin Elnaz, die als Produktionsleiterin beim Sender TV24 arbeitet, ist von der Idee angetan, doch sie holt Professor Didrik an Bord, der beim Fernsehen als Historiker bekannt ist.

Für Didrik, der immer noch nicht fassen kann, dass seine Frau ihn verlassen hat, ist es eine willkommene Abwechslung. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis der alten Weinflasche auf den Grund zu gehen. Während des Aufenthalts in Frankreich kommen sich Didrik und Bente näher ...

Der Einstieg in die Story fiel mir nicht ganz leicht, auch den Grund, weshalb Bente in Ungnade fiel, konnte ich nicht nachvollziehen. Aber dann gewinnt die Geschichte rasch an Fahrt und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es ist aus drei Perspektiven geschrieben, Didrik, Bente und ein historischer Teil, der während der deutschen Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt. Diesen Part fand ich besonders spannend und informativ, man spürt förmlich den Druck, der auf der Bevölkerung während der Besatzungszeit lang. Die Liebesgeschichte zwischen Bente und Didrik fügt sich wunderbar in die interessanten und fesselnden Nachforschungen der beiden ein. Man bekommt mit, wie eine Reality-Sendung entsteht, nachstellen, filmen, interviewen – mühselig und zeitaufwendig. Auch die Nebenfiguren wie Elnaz oder Bentes Familie runden die Story hervorragend ab. Am Schluss hätte ich sehr gern noch ein Gespräch mit Didriks Eltern gehabt.
Der Schreibstil ist bildhaft flüssig, ich kann das Buch daher allen, die gerne Geschichten lesen, in denen Abenteuer und Liebe verknüpft sind, wärmstens empfehlen.

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Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe

Rezensionen von ReiShimura:

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Oishii! von Stefan Braun

Itadakimasu

Schon lange habe ich mir bei einer Rezension so schwergetan wie bei diesem Buch. Dies liegt aber nicht daran, dass das Buch so unglaublich schlecht ist, sondern, dass ich mir unsicher bin, wie ich das Buch einordnen soll. Wobei ich mit diesem Problem scheinbar nicht die einzige bin, denn ich bereits auf die folgenden Genreeinordnungen im Zusammenhang mit diesem Buch gestoßen: "Geschenkbücher", "Kochbuch", und "Reisen".

Aber meine Zerrissenheit bezüglich der Bewertung des Buches kommt nicht nur durch die Vielfalt der Genre in die man das Buch einordnen kann, sondern auch daher, dass ich eine spezifische Erwartung hatte, als das Buch bei mir einziehen durfte.
Als großer Liebhaber der japanischen Esskultur wollte ich tiefer in die Welt der Izakayas eintauchen und die Möglichkeit haben, diese vielfältigen Gerichte zuhause nachzukochen. Leider wurden meine Erwartungen von Autor Stefan Braun nur bedingt erfüllt. Der Rezeptanteil dieses Buches ist nämlich eher gering einzuschätzen, vor allem wenn man sich ein Kochbuch erwartet. Zusätzlich sind sehr viele Rezepte enthalten, die mir bereits bekannt und in anderen Büchern enthalten sind. Letzteres kann ich dem Autor aber nicht vorwerfen, immerhin kann er nichts für mich gut gefülltes Kochbuchregal.
Die Rezepte sind übersichtlich und klar strukturiert dargestellt und mir persönlich gefällt auch sehr gut, dass der Autor die Namen der Gerichte in Japanisch aufführt. Nährstoffangaben sucht man in diesem Buch allerdings vergeblich. Andere Rezensionen des Buches bekritteln, dass viele der benötigten Zutaten nur schwer in Deutschland oder Österreich zu bekommen sind. Diese Kritik kann ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Natürlich werden in japanischen Rezepten typisch japanische Zutaten verwendet, die man eventuell außerhalb Japans nur schwer bekommt. Möglicherweise könnte man die eine oder andere Zutat durch ein europäisches Ersatzprodukt ersetzen, dadurch würde aber sowohl der Geschmack als auch die Authentizität leiden.
Der Hauptbestandteil des Buches sind Fotografien. Auch dies ist eigentlich wenig verwunderlich, wenn man sich die Biografie des Autors anschaut, was ich vor der Anschaffung des Buches nicht getan habe. Stefan Braun ist nämlich ein renommierter Fotograf, der sich auf kulinarische Fotographie spezialisiert hat. Seine Bilder sprechen eine eindeutige Sprache und geben meiner Meinung nach einen guten Eindruck in die vielfältige Welt der japanischen Kultur und insbesondere in die Izakayas. Ergänzt werden die Bilder mit kleinen Texten, in denen der Autor u.a. verschiedene Zutaten erklärt oder genauere Infos gibt.
Alles in allem ist dieses Buch wirklich eine bunte und authentische Mischung. Allerdings bin ich mir bezüglich der Zielgruppe des Buches nicht sicher. Kochbuchliebhaber werden aufgrund des geringen Rezeptanteils enttäuscht werden. Für Freunde von Bildbänden sind wiederum die Rezepte störend und eingefleischte Japanfans werden wohl eher wenig Neues lernen. Müsste ich diesem Buch einen Stempel aufdrücken würde ich es klassisch neudeutsch als "Coffee table book mit Rezeptfeature" nennen.
Trotz meiner sehr zwiegespaltenen Meinung möchte ich dieses Buch aber dennoch weiterempfehlen. Man sollte sich vor dem Kauf allerdings genau überlegen, was man sucht und ob dieses Buch wirklich das richtige für einen ist.

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Oishii!

Rezensionen von ReiShimura:

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze

Humorvolle Reise durch bunte Wohnideen

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da mir die Idee des Buches sehr gut gefallen hat und auch das Cover fand ich im Großen und Ganzen ganz ansprechend. Allerdings war ich mir zu Beginn unsicher, wie gut das Thema beim kleinen Leser ankommen wird.
Ich durfte aber relativ schnell feststellen, dass meine Vorbehalte der Geschichte gegenüber unbegründet waren.

Denn der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Sache und hat begeistert zugehört. Außerdem wurde das Buch seitdem es in unser Regal einziehen durfte, immer wieder bewusst von ihm ausgewählt. Dies ist meiner Meinung nach, ein eindeutiges Zeichen, dass das Buch gut ankommt, denn über mangelnde Auswahl können wir uns nicht beschweren.
Nachdem Frau Schnecke die lange Reise ins Schneckenhaus-Fachgeschäft geschafft hat, lässt sie sich von der Verkäuferin ein Modell nach dem nächsten zeigen. Durch das quasi immer gleich ablaufende Schema ist es auch für jüngere Kinder einfach dem Verlauf der Handlung zu folgen. Die Auswahl der Häuser bzw. Gebäude fand ich sehr gut gewählt und auch für Kinder ist es ansprechend, nachvollziehbar und durchaus amüsant. Etwas irritierend fand ich zuerst, dass Frau Schnecke mit ihrem Mann in einem Postkarten Haus wohnt, wo sie doch beide ihr Haus immer auf dem Rücken mit sich herumtragen.
Durch die Szenen im Fachgeschäft wurde mir dann bewusst, dass das Schneckenhaus auf dem Rücken von Frau Schnecke mehr als Kleidungsstück zu betrachten ist. Daher erinnern mich die Szenen im Geschäft auch an eine Frau, die mehr oder weniger verzweifelt versucht, dass perfekte Outfit zu finden.
Die Illustrationen sind sehr ansprechend und besonders gut gefällt mir die Farbauswahl und -zusammenstellung. Obwohl das Buch sehr bunt ist, wurde auf allzu grelle und schreiende Farben verzichtet. Dadurch wirken die Bilder meiner Meinung nach besonders stimmungsvoll. Es gibt viele kleine Details zu entdecken und es macht einfach Spaß sich die Illustrationen anzuschauen. Die Illustrationen sind keinesfalls überladen und dennoch habe ich das Gefühl, dass ich bei jedem Lesen etwas Neues entdecken kann. Das Einzige, dass mir nicht so gut gefällt, ist die Darstellung der Verkäuferin. Denn hierbei sind der kleine Leser und ich uns nicht sicher, welches Tier, das darstellen soll.
Durch dieses Buch können Kinder auf spielerische und unterhaltsame Weise die verschiedensten Wohnmöglichkeiten und Gebäudetypen kennenlernen. Auf der anderen Seite vermittelt das Buch aber auch, dass es ganz normal ist, dass wir uns ab und zu nach etwas Neuem und Schönen sehnen. Manchmal kommt in uns einfach der Wunsch auf, dass wir das Alte unbedingt durch etwas Neues ersetzen müssen, denn neu ist immer besser. In diesem Buch lernen die Kinder aber auch, dass man die alten Dinge oft noch weiternutzen kann und vor allem meistens perfekt zu uns passen.
Natürlich ist mir bewusst, dass gerade jüngere Kinder diese Botschaft nicht auf Anhieb verstehen werden können. Aber ich denke, dass es keinesfalls schaden kann, diese Dinge bereits in jungen Jahren in das Bewusstsein von Kindern zu verankern.
Alles in allem ist dies ein wirklich liebevoll gestaltetes und hochwertiges Kinderbuch, dass ich gerne weiterempfehle.

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus

Rezensionen von ReiShimura:

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Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter von Karate Jana

Von Bauchgefühl bis Zauberteller – Elli macht’s bunt

Ich habe normalerweise sehr genaue Vorstellungen, was ein Kinderbuch für mich erfüllen muss, und daher sind Rezensionen für Kinderbücher für mich eigentlich relativ leicht. Vor allem weil der kleine Leser und ich uns gewöhnlicherweise auch einig sind, ob uns ein Buch gefällt oder nicht. Bis dato gab es nur wenige Ausnahmen, bei denen ich nicht überzeugt war und der kleine Leser dieses Buch immer wieder eingefordert hat.

Die Grundidee des Buches und auch seine Aussage finde ich sehr gut und auch sehr wichtig. Die Illustrationen gefallen mir im Großen und Ganzen sehr gut, nur mit den Bauchbewohnern habe ich so meine Schwierigkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie nur kurz erwähnt werden und es keine detaillierten Erklärungen gibt. An dieser Stelle hätte ich mir ein, zwei Seiten mehr im Buch gewünscht, an denen noch stärker auf Ellis Bauchbewohner eingegangen wird. Die Idee, dass das Bauchgefühl, die Intuition, als kleine Helfer dargestellt werden, finde ich großartig, doch leider gibt das Buch kaum nähere Auskünfte über diese kleinen nützlichen Freunde.
Mir ist bewusst, dass die Autorin das Buch extra eher kurzgehalten hat, damit die Kinder wirklich mit Feuereifer bei der Sache sind und die Aufmerksamkeit während des Lesens nicht abhandenkommt. Das Buch lebt vor allem von den kleinen Aufgaben und Fragen, die im Zuge des Buches gestellt werden. Dies ist keine Geschichte, die man einfach stur runter liest, sondern hierbei muss man wirklich mit den Kindern arbeiten. Die Autorin liefert hierfür auch einiges an Input, doch nicht im Buch selbst, sondern auf ihrer Homepage. Wenn man sich die Zeit nimmt und die Homepage von Karate Jana (karatejana.de) studiert merkt man sofort, dass sie weiß, wovon sie schreibt und das Achtsamkeit beim Essen und gesunde Ernährung wirklich wichtige Themen für sie sind. Das merkt man natürlich auch dem Buch an. Allerdings gibt es hier wirklich Luft nach oben. Vor allem, wenn man den doch sehr stattlichen Preis des Buches bedenkt. Mir ist bewusst, dass sich die Autorin aus diversen Gründen dafür entschieden hat, das Buch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen, was sich dementsprechend auch auf den Preis des Buches auswirkt. Das Buch befindet sich definitiv im gehobeneren Kinderbuch-Preissegment und ich bin mir nicht sicher, ob es das Geld wirklich wert ist.
Das Buch ist auf jeden Fall hochwertig verarbeitet, die Illustrationen sind ansprechend und auch der Text ist kindgerecht. Der kleine Leser mag Elli sehr gerne und wir haben einiges aus dem Buch mitnehmen können. Dennoch bleibt das Gefühl zurück, dass da mehr drinnen gewesen wäre.
Meiner Meinung nach bietet das Buch einen guten Einstieg in Themen wie Achtsamkeit für den eigenen Körper und gesunde Ernährung, aber auch nur, wenn sich die Eltern bereits mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und das Gelesene weiter ausführen können. Hier sind die Mitarbeit, Kreativität und das Engagement der vorlesenden Person gefragt.
Dem kleinen Leser gefällt Elli auf jeden Fall sehr gut, wenn er auch, wie bereits erwähnt so seine Schwierigkeiten mit den mangelnden Erklärungen hat. Dennoch haben wir jetzt den Zauberteller zu Hause eingeführt. Immer wenn der kleine Leser nicht weiß, was er essen möchte, dann wird ein Zauberteller gerichtet: Möglichst bunt, salzig, süß, cremig, knackig, weich und hart. Da ist dann von allem etwas dabei und er versucht dann herauszufinden, was denn heute sein „Zauberfutter“ ist. Die Botschaft von Elli ist bei uns, trotz einiger Mängel und Schwächen, auf jeden Fall angekommen.

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Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter

Rezensionen von Tintenteufel:

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Geliebt von Magdalena Fournillier

Berührend und warmherzig

Der kleine Hase ist auf der Suche nach Liebe: Ein ganzes Jahr ist er unterwegs und begegnet verschiedenen Tieren. Jedes gibt ihm eine Lebensweisheit mit auf den Weg und hilft ihm, die Wunder der Natur ebenso zu entdecken wie die Liebe und die Geborgenheit im Miteinander.

Was wie ein Kinderbuch anmutet, entpuppt sich als berührendes und warmherziges Buch über ein menschliches Grundbedürfnis.

Die zarten Zeichnungen passen zum sensiblen Text, beide halten sich zurück und lassen dem Leser genug Platz zum Fühlen und Denken! Wie beim Kleinen Prinzen begeben wir uns mit dem Protagonisten auf eine Reise zu den Grundfragen unseres Lebens und können in den Begegnungen mit anderen ganz viel lernen!

Das edle Cover-Design mit goldener Schrift bereitet uns schon darauf vor, welchen Schatz wir in den Händen halten. Wir müssen uns nur die Zeit und die Offenheit nehmen, ihn in uns wirken zu lassen!

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