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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marry:

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Wir Jungs vom Prinzenpark von Dennis Schröder; Christian Tielmann

Motivierend, spannend und lustig

Dennis Schröder erzählt uns hier auf eine kindgerechte, lustige Art und Weise, wie er die Liebe zum Basketball entdeckt hat und weitere Geschichten, die seine Kindheit geprägt haben.

Bereits das Cover ist unglaublich. Es sieht nicht nur cool aus, das Basketballspielfeld hat auch noch die Struktur eines Basketballs, das hat mich besonders fasziniert.

Die Seiten haben eine tolle Dicke und insgesamt wirkt das Buch sehr hochwertig. Ein weiteres Highlight sind die gezeichneten Comics im Buch. So hat man das Gelesene direkt vor Augen und ich hätte mir keine besseren Illustrationen vorstellen können. Witzig gezeichnet und schöne Storys. Außerdem werden Begriffe aus dem Basketball erklärt, z.B. was ein Rebound ist oder welche Wurflinie wie viele Punkte bringt.

Gerade für die jungen Leser ist es eine tolle Motivation, denn Dennis zeigt: Wenn man Durchhaltevermögen und Disziplin hat, ist alles möglich und man kann alles erreichen, egal was man sich vornimmt.

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Wir Jungs vom Prinzenpark

Rezensionen von Rolf Fox:

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Die Nelkentochter von Tessa Collins

Die Nelkentochter

Endlich ein weiterer Teil der Romane um die Blumentöchter-Familiensaga. Dieses Mal wird der Leser das exotische Land Sri Lanka entführt. Dorthin reist Lali aus Cornwall, die bei ihrem Vater und den Großeltern aufgewachsen ist, um ihre Mutter zu finden. Sie will um endlich fahren warum die Ehe ihrer Eltern auseinandergegangen ist und warum ihre Mutter in ihre Heimat zurückgegangen ist.

Diese Reise wird Lalis ganzes Leben verändern, aber sie wird auch die Liebe finden.
Fazit:
Der Roman ist auf zwei Zeitebenen geschrieben Man erfährt sehr bildlich beschrieben viel von Flora und Fauna Sri Lankas und taucht eine eine schöne und emotionale Geschichte ein. Die man auch gut ohne die Vorgänger-Romane zu kennen, lesen kann. Besonders schön ist es für Lali die nie wusste was sie aus ihrem Leben machen soll, endlich weiß was sie will. Der Roman hat für ich das Potential zum Bestseller.

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Die Nelkentochter

Rezensionen von liesmal:

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KUNTH Unterwegs in Dänemark von Maria Kornkamp; Christa Pöppelmann

Kleines Land mit großer Vielfalt

Auch wenn ich schon mehrmals Kurz- und Urlaubsreisen nach Dänemark gemacht und viel gesehen und erlebt habe, bietet dieses Reisebuch noch so viele Ideen für mich, dass es nicht langweilig wird, weitere Fahrten zu planen. Ich liebe die rauen Landschaften, die weiten Sandstrände mit den Dünen, die wunderschönen kleinen Orte und vieles mehr.

In dem Reisebuch sind die schönsten Reiseziele gut sortiert und machen mit vielen Informationen und wunderbaren Farbfotos die Entscheidung für meinen nächsten Urlaub nicht leicht, aber ich finde so viele Anregungen.
Was ich bereits aus anderen Kunth Reisebüchern kenne und schätze, finde ich auch hier, nämlich „Die schönsten Reiserouten“. Ich kann wählen, ob ich entlang der jütländischen Küste an den Ufern von Nord- und Ostsee reisen möchte oder lieber in gemütlicher Runde durch den Süden Jütlands, ob ich die dänische Südsee erkunden oder das Hauptstadtflair und den Inselcharme genießen möchte. Zu jeder Route gehört eine Karte mit einem Routensteckbrief.
Am Ende des Buches gibt es noch einen Reiseatlas. Ganz toll ist auch der flexible Einband, der für den häufigen Gebrauch des Buches gut geeignet ist.
Ein tolles Reisebuch zur Vorbereitung und als Reisebegleiter, für das es meine volle Leseempfehlung gibt.

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KUNTH Unterwegs in Dänemark

Rezensionen von yellowdog:

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Das gelbe Haus von Mieko Kawakami

Sozialstudie aus Japan

Das gelbe Haus ist eine Art Sozialstudie aus Japan.
Die Protagonistin erfährt von der Verhaftung einer Frau, bei der sie vor 20 Jahren mal gelebt hat. Das löst bei ihr Erinnerungen an diese Zeit aus.
Die Starautorin Mieko Kawakami zeigt ihre Figur Fuyoko mit viel Einfühlungsvermögen.
Doch weitgehend bleibt es in den Beschreibungen auch sachlich.

Gerdae die Dialoge kommen mir zu trocken vor. Es ist ein ruhiges Buch.
Mieko Kawakami konnte mich mit ihren bisherigen Büchern begeistern. Das gelbe Haus ist auch kein schlechtes Buch, doch mir blieben Figuren und Handlung zu distanziert.

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Das gelbe Haus

Rezensionen von gabiliest:

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Der Sommer am Ende der Welt von Eva Völler

Alte Schuld- neue Liebe
Mit “Der Sommer am Ende der Welt” hat die Spiegel Bestseller-Autorin Eva Völler einen Unterhaltungsroman, der tief in die Vergangenheit blickt, vorgelegt. Inspiriert wurde die Autorin durch die Erlebnisse ihrer Geschwister, die als Verschickungskinder traumatische Erfahrungen machen mussten.

Daher wird in dieser fiktiven Geschichte auf wahre Begebenheiten Bezug genommen und die Leiden und Demütigungen dieser Kinder thematisiert. Schon das stimmige Cover zeigt ein Kind, das mit gesenktem Kopf das Wasser betrachtet und in sein Schicksal ergeben scheint.

Die Journalistin Hanna ist mit ihrer sechzehn Jahre alten Tochter Katie auf dem Weg nach Borkum. Sie will einen Artikel über das Schicksal der Verschickungskinder schreiben. Nicht nur auf Borkum gab es viele Heime, es waren tausende Kinder betroffen. Dieser Aufenthalt sollte die Gesundheit der Kinder bessern, sie wurden jedoch von den Betreuern zu Nummern gemacht, gequält, geschlagen und verspottet. Hanna erhält bei ihrer Recherche unerwartete Hilfe durch ein geheimnisvolles Tagebuch einer früheren Betreuerin, vor allem die Zeitzeugin Sabine bietet wertvolle Informationen, auf die Hanna mit tiefem Mitgefühl reagiert.

Doch neben diesem düsteren Kapitel hat die Autorin zwei interessante Liebesgeschichten in die Handlung verwoben. Eine betrifft Hanna, die sich in den Arzt Ole verliebt und auch dazu beiträgt, dass Oles Familiengeschichte mit entsetzlichen Geheimnissen ans Licht kommt. Katie verliebt sich in Bengt, den Sohn der Hoteleigentümerin, die alles daran setzt, dass Hanna ihren Artikel nicht veröffentlicht, denn auch das Hotel war in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein übel beleumdetes Kinderheim.

Mit “Der Sommer am Ende der Welt” schlägt Eva Völler eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Aufdeckung vergangener Verbrechen, die Lieblosigkeit, die die Kinder erleiden mussten, Traumata, die auch in den Nachkommen fortwirken sind oft bestürzende Themen, denen sich der Roman widmet. Auch Hanna hat unerwartet mit Krankheit zu kämpfen. Dennoch bleibt sie optimistisch und bemüht sich sehr um ihre Tochter Katie, die in Bengt ihre erste Liebe gefunden hat. Haben die Beziehungen von Hanna und Katie eine Chance? Und wird Hanna wirklich ihren Artikel schreiben oder aus Rücksicht auf Oles Familie davon Abstand nehmen?

In ihren Roman bietet die Autorin ein breites Spektrum an Themen, sodass die Lesenden selbst entscheiden können, auf welchen Handlungsstrang sie ihr Hauptaugenmerk richten wollen. Manchmal scheint der Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu groß, denn das Schicksal der Verschickungskinder steht gleichrangig mit gegenwärtigen Ereignissen, was einige Lesende vielleicht irritieren könnte. Dem Grauen der Nazi-Zeit und den damals begangenen Verbrechen sowie den erschütternden Kinderschicksalen stehen eine nicht ganz einfache Mutter-Kind Beziehung und eine gefühlvolle Liebesgeschichte gegenüber, deren Ausgang die Autorin erst in ihrem Epilog verrät.

Eva Völler besticht in ihrem Roman durch eine gelungene Zeichnung einprägsamer Charaktere. Der Roman, der sich gut und flüssig liest, lässt immer wieder Mitleid und auch Abscheu vor den Ereignissen der Vergangenheit aufkommen, wobei in der Gegenwart positive Entwicklungen, aber auch Probleme in diesem Buch thematisiert werden. Viele Handlungsstränge bringen Abwechslung. Der Autorin ist hoch anzurechnen, dass sie den damals gepeinigten Kindern eine Stimme gibt. Eva Völler bietet in ihrem Buch eine große Themenvielfalt, für Lesende, die zeitgeschichtlich interessiert sind und auch Liebesgeschichten mögen, kann ich das Buch gerne empfehlen.

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Der Sommer am Ende der Welt

Rezensionen von C. P.:

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Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei von Lee Onhwa

Hier gibt es Gebäck mit besonderer Bedeutung

Zuallererst möchte ich bei diesem Buch die wunderschöne Gestaltung des Covers loben mit den vielen Details und der Theke, welche sich einmal rund um das Buch zieht. An der Seite finden sich zudem Pflaumenblüten, die sich in einer der Episoden wiederfinden.
In diesem koreanischen Episodenroman bauen die einzelnen Kapitel aufeinander auf, um am Ende ein bewegendes Gesamtbild zu ergeben.

Zunächst erbt die junge Frau Yeonwha die Konditorei ihrer Großmutter mit der aussergewöhnlichen Auflage, das Geschäft einen Monat lang von 22 Uhr abends bis Mitternacht zu öffnen. Widerstrebend geht sie darauf ein. Gleich zu Beginn erhält sie auf verschiedene Art Unterstützung von einem jungen Mann sowie einer schwarzen Katze. Dennoch bleiben zunächst viele Fragen offen. Wie sich leicht vermuten lässt kommen nachts ganz besondere Kunden in die Konditorei, ein jeder Kunde erhält seine eigene, bewegende Episode, bis am Schluss Yeonwha selbst sowie ihre Oma zum Thema werden.
Hier wird das Thema Tod und die Art, mit sich und seinem Schicksal Frieden zu finden, wunderbar anschaulich und emotional beschrieben, ohne wirklich bedrückend zu sein. Die Verstorbenen, welche als Kunden in die kleine Konditorei kommen, wünschen sich eine ganz bestimmte Leckerei, welche sie mit ihren zurückgelassenen Liebsten verbindet. Was hinter diesen Leckereien steckt wird hier durch einen besonderen, magischen Kniff unterhaltsam gezeigt.
Ein wunderschönes Buch, um in dessen Erzählungen zu versinken. Nirgends gibt es Angst vor dem Tod zu entdecken, vielmehr wird zwar emotional, dennoch respektvoll und erstaunlich positiv mit dem Thema umgegangen. Ein wenig Magie und Mythologie hat die Autorin ebenso eingewoben. In manchen Wohlfühlbüchern aus Fernost ist der Stil etwas distanziert, davon ist hier überhaupt nichts zu spüren. Am Ende des Romans findet sich zudem ein Link zu einem Video, in welchem die koreanischen Köstlichkeiten vorgestellt werden.
Ein sehr schön gestaltetes und emotional bewegendes Buch mit einem gekonnt eingewobenen roten Faden, der sich durch die Episoden schlängelt.

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Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei

Rezensionen von Gaby 2707:

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Der Duft der fernen Insel von Christina Rey

Der Duft von Sansibar

1852 bekommt die 25-jährige Eve Goodall, die an einer Blindenschule in Liverpool als Lehrerin arbeitet, die Chance als Gouvernante für die von Geburt an blinde neunjährige Tochter des Sultans von Oman und Sansibar zu arbeiten. Sejid Said gilt als ehrenwerter Mann und so beschließt Eve das große Abenteuer zu wagen.

Was sie in dem Land mit den so anderen Sitten und Gebräuchen, in dem der Sklavenhandel noch floriert und der Herrscher sich mit einem ganzen Harem umgibt alles erlebt, das wird in diesem Roman den Sarah Lark unter dem Pseudonym Christina Rey geschrieben hat, sehr bildhaft und lebendig dargestellt.

Das erste, was mir negativ aufgefallen ist, ist das Cover und der Buchrücken, mit dem „Sarah Lark schreibt als Christina Rey“. Das ist etwas, was ich gar nicht mag. Spielt für mich bei der Beurteilung aber keine Rolle. Ansonsten vermittelt das Cover schon ein erstes tropisches Inselfeeling.
Neben Eve, die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe, und ihrem Schützling Prinzessin Nunu, die mich oft einfach nur genervt hat, was aber zu ihrer Art sehr gut passt, lerne ich weitere Menschen, nicht nur aus dem Sultanspalast kennen. Deren Schicksale werden in der Geschichte in verschiedenen Erzählsträngen thematisiert. Auf 635 Seiten lerne ich das Land und die Menschen aus den verschiedensten Bereichen und Blickwinkeln kennen, was das Buch für mich zu einem kleinen Schatz gemacht hat. Vor allem Nunu, der kleine Wildfang, die die Gabe hat aus den verschiedensten Pflanzen, Gewürzen, Blättern und Kräutern Düfte zu kreieren, die verzaubern, hat sich im Laufe der Geschichte zu ihrem Positiven verändert. Mit ihren Düften zieht sie nicht nur die Damen aus dem Sultanspalast, sondern auch einen französischen Parfümeur an. Als sich Nunu in den Mann aus Eves Träumen verliebt, eskaliert das Ganze und die Wege trennen sich. Ab dem Zeitpunkt erzählt die Geschichte sehr lange nur aus der Sicht von Nunu, was mir zwar auch gefallen hat. Doch ich habe mir meine Gedanken gemacht, was mit den anderen Menschen, die mir bis hierher lieb geworden waren, passiert. Zum Ende hin tauchen aber auch sie alle wieder auf und es gibt für fast alle ein, für mich etwas zu kitschiges, Happy End.

Mir hat dieser Ausflug in die Welt aus 1001 Nacht bis auf einige Kleinigkeiten gut gefallen. So hat mir hier und da die Spannung gefehlt und ich konnte das ein oder andere Handeln nicht ganz nachvollziehen. Insgesamt aber ein Buch, das es sich zu lesen lohnt.

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Der Duft der fernen Insel

Rezensionen von C. P.:

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Not Quite Dead Yet von Holly Jackson

Der Versuch, den Mord an sich selbst aufzuklären

Seit ihrer Kindheit wurde Jet eingeredet, sie sei ungenügend, faul und am Tod ihrer Schwester verantwortlich. Und jetzt, im Alter von 27 Jahren, versucht jemand, sie brutal zu ermorden. Jet überlebt knapp, jedoch erwartet sie jetzt ein Tod auf Raten, denn in spätestens einer Woche wird sie tot sein.

Eine Woche, die sie nutzen will, um ihren eigenen Mörder zu finden.
In dieser Woche beginnt sie, gemeinsam mit ihrem besten Freund Billy gewisse Dinge mal etwas genauer zu betrachten. Da sie eh nichts zu verlieren hat sieht sie auch keine Notwendigkeit, noch groß Rücksicht dabei zu nehmen. Entsprechend rigoros geht sie auch mal vor, was ich ganz gut dargestellt fand, denn was hat sie schon zu verlieren? Zudem läuft ihr bei ihren Recherchen die Zeit davon. Was sie an teils grenzwertigen Familiengeheimnissen zutage fördert war nicht vorherzusehen und bietet so einiges an Spekulations-Material.
Vom Stil her ist der Roman ähnlich zu den Jugendthrillern der Autorin, die Protagonistin ist zwar mit 27 Jahren älter, verhält sich allerdings in manchen Situationen leider doch wie ein Teenager bzw. eine junge Erwachsene in der Selbstfindungsphase. Ihre bissige Art empfand ich bei ihrem familiären Hintergrund und insbesondere in der aktuellen Situation als durchaus glaubwürdig und gut gewählt, da muss keine Frau lieb und verständnisvoll agieren und es noch anderen recht machen. Zumal sie jede der Personen in ihrem Umfeld auf dem Gewissen haben könnte. Nur an zwei Stellen war ihr Verhalten unnötig verletzend, ihrem besten Freund sowie einem unbeteiligten Teenager gegenüber, das machte sie mir unnötig unsympathisch in den Momenten. Die meisten Charaktere bleiben leider oberflächlich, obwohl Jet diese bereits ein Leben lang kennt. Vielleicht ist es dem Plot geschuldet, durch eine Woche Handlung regelrecht durchzurasen.
Gestört hat mich wie bereits im vorherigen Roman der Autorin der sich einschleichende Superlativ. Obwohl es Jet körperlich zusehends schlechter geht, ist sie stellenweise weiterhin zu körperlichen Höchstleistungen fähig? Obwohl eine Ader im Hirn droht zu platzen? Auch agierten mir einige Personen zu sehr im Sinne der Autorin, die Handlung in eine bestimmte Richtung zu lenken. Nervig war das Mutter-Klischee, der erwachsenen Tochter in sämtliche Entscheidungen reinzureden, nur um kurz darauf die Mitleidsnummer abzuziehen, welch schlechte Tochter Jet doch sei. Da es solche Personen durchaus gibt werte ich das allerdings nicht negativ.
Die Suche nach dem Täter oder der Täterin sowie dessen Motiv sind spannend und laden zum Miträtseln ein, vor allem durch die vielen Geheimnisse, welche Jet und Billy aufdecken. Als Zielgruppe würd ich das Buch eher für junge Erwachsene oder Jugendliche ab 16 sehen, weniger als Erwachsenenthriller.

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Not Quite Dead Yet

Rezensionen von FogandBooks:

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Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly

Sturm, Schuld und schweigende Herzen

Das Geschenk des Meeres entführt uns in das raue, windgepeitschte Schottland, genauer gesagt auf die abgelegene Insel Skerry. Nach einer stürmischen Nacht entdeckt der Fischer Noah ein halb ertrunkenes Kind am Strand – ein Junge, der auf verstörende Weise an Dorothys vor Jahren im Meer verlorenen Sohn erinnert.

Dorothy, einst als junge Lehrerin in das verschlossene Inseldorf gekommen, nimmt ihn auf, und mit ihm kehren alte Wunden, unausgesprochene Wahrheiten und verdrängte Schuldgefühle zurück.

Die Geschichte springt zwischen drei Zeitebenen – der Gegenwart, dem Jahr 1900 und der Zeit um das Verschwinden von Dorothys Sohn – und zeigt ein Dorf, das von Schweigen, Missgunst und gegenseitigem Misstrauen geprägt ist. Die harte Lebensrealität um 1900, insbesondere die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen, wird atmosphärisch eingefangen. Wer sich jedoch auf mythische Elemente oder magischen Realismus freut, wird nur am Rande fündig. Stattdessen steht das Inseldrama im Vordergrund, bei dem viele Konflikte auf mangelnder Kommunikation beruhen.

Stärken hat das Buch vor allem in seinem Setting: Das winterliche Skerry ist so greifbar beschrieben, dass man den salzigen Wind fast schmecken kann. Auch die Übersetzung von Claudia Feldmann überzeugt, da sie sowohl die leisen als auch die drängenden Momente stimmig transportiert. Leider bleiben die Figuren oft schemenhaft, und emotionale Entwicklungen wirken zurückhaltend. Trotz der interessanten Grundidee – ein Junge taucht auf, der dem vor Jahren verschwundenen Kind gleicht – fehlt es der Handlung an Tiefgang, um wirklich zu berühren.

Insgesamt ist Das Geschenk des Meeres ein solides, stimmungsvoll inszeniertes Inseldrama, das mit einer fesselnden Kulisse punktet, aber erzählerisch nicht das volle Potenzial ausschöpft.

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Das Geschenk des Meeres

Rezensionen von C. P.:

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Gwin und das Herz des Drachen (Band 1) von Verena Maier

Das Geheimnis der Drachenherzen

Dieses Fantasybuch für Kinder macht es mir schwer, es zu bewerten. Es gibt viel Gutes über das Buch zu sagen, jedoch habe ich auch einiges, was mir nicht gefiel.
Wunderschön ist auf jeden Fall die optische Gestaltung. Nicht nur das Cover, auch die Illustrationen im Buch sind wirklich wunderschön gestaltet.

Die fantastische Idee hinter dem Abenteuer konnte mich überzeugen mit den magischen Schutzorten wie dem Café der Miss Manou und Kater Nero, der mysteriösen Papierrolle sowie den Hintergründen zu den Drachen und deren Gegner. Hier möchte nicht nichts weiter verraten, um niemandem die Überraschung vorwegzunehmen. Jedenfalls gibt es wunderschöne wie auch abenteuerliche Szenen und Gwin überzeugt sowohl durch Ideenreichtum wie auch durch Mut und Entschlossenheit.
Was mir nicht gefiel war der Aufhänger der Erzählung. Das Verhältnis der jungen Gwin zu den Eltern empfand ich selbst als Erwachsene als verstörend. Sie nennt ihre Eltern Herr und Frau Erlstein, die gleich zu Beginn stöckeln und watscheln, eine weitere abwertende Wortwahl bezüglich der beiden folgend. Diese befremdliche Distanz, ohne emotionale Hinweise, dass das Mädchen so gern Eltern hätte wie sie diese vielleicht aus Romanen oder Filmen kennt, fand ich verstörend. Wollen Kinder nicht Eltern, die sie lieben? Das war mir viel zu herzlos und distanziert. Und im Café der Miss Manou, in welches der Kater Nerowitz sie lotst, soll das Mädchen allen Ernstes Erfüllung finden in veralteten Mädchenaufgaben wie Putzen, Aufräumen, Handarbeiten und Bedienen? Das kann nicht der Ernst der Autorin sein. Welches Mädchen soll sich in solch einem Charakter wiederfinden, der suggeriert, Hausarbeit sei das Ziel eines Mädchens? Im weiteren Verlauf des Abenteuers war ich dann genervt, dass zwei magische Wesen sind fortwährend Unfreundlichkeiten an den Kopf werfen mussten in Gwins Gegenwart. Mal kann ja ganz lustig sein, in dem Umfang nicht mehr. Und besonders zu Beginn hing der Spannungsbogen zu sehr durch.
Das was mir gefiel und was mir weniger gefiel halten sich in etwa die Waage. Schwierig zu sagen, wem das Buch gefallen könnte, da es doch ein wenig dauert, bis das Abenteuer so richtig losgeht. Ich würde sagen, das durchhalten lohnt sich, denn mit den Erlebnissen in der Welt der Papierrolle kommt Gwins Abenteuergeist auch zutage.

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Gwin und das Herz des Drachen (Band 1)