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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Sylt-Schwestern - Schicksalhafte Stunden Die große Inselsaga von Sina Beerwald

Unterschiedliche Schwestern

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, außerdem habe ich schon einmal Bücher der Autorin gelesen und ich wollte ihr neuestes Werk nicht verpassen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, der Schreibstil war sehr locker und leicht und ich konnte mich deshalb ganz auf die Geschichte konzentrieren.

Sehr bildhaft wird Sylt, die verschiedenen Hotels und Läden aber auch die Personen beschrieben und ich hatte alles schön vor Augen. Lediglich die ähnlich klingenden Namen der Protagonisten haben es mir anfangs schwer gemacht sie richtig zuzuordnen aber nach kurzer Zeit war das kein Problem mehr.

Die beiden Schwestern unterscheiden sich charakterlich sehr, die eine liebt ihre Freiheit, das wilde Nachtleben, möchte Spaß und den Augenblick genießen, die andere Schwester ist sehr pflichtbewusst und versucht es der Mutter und auch ihren Lieben immer recht zu machen, vergisst dabei aber manchmal auch ihr eigenes Glück. Ich habe mich mit … besser identifizieren können und sie war mir etwas sympathischer aber beide Protagonistinnen wurden gut und authentisch beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen.

Die damalige Zeit wurde gut eingefangen und die Vorboten der sehr dunklen Zeit Deutschlands sind schon zu erkennen. Dennoch ist dieser historische Roman von eher ruhiger Art und man merkt, dass es sich hier um den Auftakt einer Reihe handelt, in der erst einmal die Personen nach und nach vorgestellt werden und man in die Handlung eingeführt wird. Dennoch habe ich das Hörbuch gerne angehört und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.

Die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme und hat gut zur Geschichte gepasst.Sie hat sehr lebendig und schön vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Fazit: Ein eher ruhiger Auftakt der Reihe, der dennoch mit ganz unterschiedlichen Charakteren und geschichtlichem Hintergrund besticht.

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Die Sylt-Schwestern - Schicksalhafte Stunden Die große Inselsaga

Rezensionen von Sheilo:

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Broken Prince Northern-Royals-Dilogie von Anya Omah

Absolut gelungender Abschluss der Dilogie

Sofia hat sich viel zu schnell von ihrem Gefühlen mitreisen lassen, doch Maximilian ist zwar der Kronprinz, aber auch ein absolut charmanter Mann. Dabei darf Sofia doch ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren - die Suche nach ihrer besten Freundin Alva.

"Broken Prince" ist der zweite Band der Northern-Royals-Dilogie von Anya Omah und setzt nahtlos an die Handlung des ersten Bandes an.

Für mich ist dieser Teil noch besser als den Reihenauftakt, da ich den Plot-Twist einfach liebe und ich die Charakter in diesem Band alle sehr in mein Herz geschlossen habe.

Begeistert bin ich dabei vor allem von den Sprecher/-innen des Hörbuches, Chantal Busse und Vincent Fallow. Sie beleben die Protagonisten mit ihrem Lesestil und ich habe vor allem die Anteile von Vincent Fallow als Sprecher von Maximilian sehr genossen, da er ihm etwas geheimnisvolles verleiht. Beim Hören des Hörbuches vergeht die Zeit dabei wie im Flug, weil man so in die Geschichte versinkt und vor lauter Spannung gar nicht aufhören kann.

Maximilian ist zwar sehr priviligiert und in Wohlstand aufgewachsen, scheut sich im Gegensatz zu anderen Mitgliedern der royalen Oberschicht jedoch nicht, seine eigenen Prioritäten zu setzen. Mir gefällt sein Umgang mit Sofia sehr und wir erfahren so manche interessante Information aus seiner Vergangenheit.

Sofia ist eine wahnsinnig tapfere Frau und ich bin beeindruckt, dass sie sich nicht davor scheut, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Ihre Erinnerungen aus ihrer Jugend fand ich sehr emotional und es zeigt noch einmal mehr, was Sofia im Leben schon alles durchmachen musste.

Das Buch bietet mit dem Suspense-Anteil eine wundervolle Mischung und es hat sehr viel Spaß gemacht, eigene Vermutungen anzustellen, wer Sofia das Leben schwer macht. Wer emotionale Liebesgeschichten, in denen es nicht an Auf und Abs fehlen darf, liebt, dem kann ich "Broken Prince" sehr empfehlen.

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Broken Prince Northern-Royals-Dilogie

Rezensionen von yellowdog:

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Bernadette ändert ihr Leben von Barbara Handke

Bernadette, die Kleine, die so stark wie ein Bär ist

Bernadette ist geschieden, aber ein mütterlicher Typ. Als dann ihre 14jährige Tochter zu ihren Exmann zieht, gerät sie in eine Krise. Wohin jetzt mit ihrer Fürsorglichkeit? Da ist sie froh, dass es ihr unerwartet beruflich möglich wird, für 4 Wochen nach Madrid zu reisen.
Hier trifft sie auf den Fotografen Tom, der aktuell auch familiäre Probleme und eine Trennung hat.

Die Autorin gewährt Tom auch Passagen für sich selbst, während sonst überwiegend Bernadette im Mittelpunkt steht.

Barbara Handke schafft es, dem Leser Zugang zu Gedanken und Emotionen ihrer Figuren, besonders Bernadette, zu ermöglichen.
Bernadette kann in den Wochen in Madrid nachdenken und über ihre Entscheidungen für den Lebensweg reflektieren.
Ich halte den Roman besonders auch auf der Sprachebene für sehr gelungen.
Es ist ein sympathischer Roman, der elementare alltägliche Probleme ernst nimmt.

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Bernadette ändert ihr Leben

Rezensionen von C. P.:

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse von Markus Heitz

Leben Mythen- und Sagengestalten mitten unter uns?

Willkommen im schönen Hohenburg, einer Kleinstadt mit Sandsteinhöhlen, alten Mythen und Sagen und einem überall auftauchenden Kaninchen mit Glöckchen am Halsband. Dazu gibt es einen lange verschollenen magischen Schlüssel, seltsame Monsterspuren und manchmal verschwinden Leute für einige Zeit spurlos.

Dem wollen Irida und ihre Freunde auf die Spur gehen.
Irida und ihre Clique haben sich selbst Die Furchtlosen getauft, um gemeinsam gegen Andersartigkeit zusammen zu halten. Bei Irida sind es ihr Humpeln und ihr Stottern in Stresssituationen, welche ihr zu schaffen machen. Dafür ist sie immens stark. Die anderen haben ihre eigenen Besonderheiten, welche zu Beginn erläutert werden.
Angestoßen werden ihre Recherchen dank Iridas Onkel, der ebenfalls ein wenig aus der Rolle fällt und sich für magische Artefakte interessiert. Das Abenteuer erleben sie allerdings ohne ihn. Dank diverser Perspektivenwechsel verfolgt man neben den Abenteuern der Kinder auch eine verdächtige Versammlung im Ort sowie magische Wesen, deren Art zunächst unklar bleibt. Dadurch ergibt sich ein größeres Bild, deren Zusammenhänge es zu klären gilt, welche jedoch bis zum Ende nicht komplett aufgelöst werden. Trotzdem macht diese Abwechslung Spaß, auch das Rätseln, wer in welcher Beziehung zu wem stehen könnte.
Etwas befremdlich empfinde ich den wiederholten Fokus auf dem Aussehen der Kids, Kleidung und Frisuren werden, neben Essgewohnheiten, detaillierter beschrieben als deren Emotionen. Ein unglückliches Wägeverhältnis. Zumal die Kids manchmal erstaunlich abgebrüht wirken, wenn es um Gefahren geht. Auch kann ich Iridas fehlendes fehlendes Zugehörigkeitsgefühl in der Familie nicht nachvollziehen, welches sie wie ihre auffällige Stärke wiederholt betont, denn da herrscht ein sehr tolerantes Klima, welches mir beim Lesen positiv auffiel. Dafür wiederum hat der Autor auf veraltete Geschlechterklischees dankenswerterweise verzichtet, Irida steht den Jungen in nichts nach.
Andererseits gefällt mir der Bezug zum Ort, dass es die vorkommenden Sandsteinhöhlen wirklich gibt und dass das Gefühl der Andersartigkeit von verschiedenen Charakteren unterschiedlich gelebt wird. Ebenfalls werden gewisse Sagengestalten hier erfrischend anders dargestellt als gewohnt und bieten Stoff für Spekulationen. Was das Fantastische betrifft sehe ich hier definitiv Potential. Insbesondere Irida betreffend, ohne mehr verraten zu wollen. Stilistisch würde ich es begrüßen, wenn der Fokus etwas vom Oberflächlichen weg hin zu mehr Emotionen schwenken würde. Eine Anspielung, wohin es im zweiten Band gehen könnte, klingt ebenfalls vielversprechend.

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Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse

Rezensionen von C. P.:

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Die Auferstehung von Andreas Eschbach

Die Drei ??? agieren hier zu lange allein statt gemeinsam den Fall zu lösen

Die Abenteuer der drei Jugend-Detektive Justus Jonas (Erster Detektiv), Peter Shaw (Zweiter Detektiv) und Bob Andrews (Recherche und Archiv), auch bekannt als Die drei ??? (wir lösen jeden Fall), liegen lange zurück und sind dennoch vielen ein Begriff. Mittlerweile sind die damals Jugendlichen über 50 und leben getrennt voneinander ihre eigenen Leben.

Die mutmaßliche Auferstehung einer vor sieben Jahren verschollenen Millionenerbin führt die drei jedoch über Umwege wieder zueinander.
Fragezeichen 1: Die Charaktere
Wer die Jungs von damals kennt hat deren Charaktere bestimmt noch im Kopf, für alle anderen werden diese vom Autor im Laufe des Romans deutlich. Bob Andrews ist glücklich verheiratet und bekommt als Literaturagent den Auftrag, aus dem Fall irgendwie einen Bestseller zu machen. Mit Bob wird man schnell warm, ein sympathischer und ausgeglichener Charakter. Justus Jonas lebt noch immer bei seiner Tante auf dem Schrottplatz. Ihn empfand ich als einen Typen, der nie erwachsen werden wollte und zu einem verbohrten Weltverbesserer und ewigen Junggesellen wurde. Zudem hat er sich vor Jahren mit Peter verkracht, einem Workaholic, der sich bei einem Bekannten Internet-Unternehmen hochgearbeitet und ausserhalb seines Jobs wenig Privatleben hat.
Fragezeichen 2: Der Fall
Zunächst weiß man nicht, ob die Rückkehr der Erbin zu Recht angezweifelt wird oder nicht. Denn die Auftraggeberin ist die Tante der besagten Verschollenen, die in der jungen Frau eine Erbkonkurrentin sehen könnte. Allerdings sprechen erste Hinweise für die Identität der jungen Frau. Doch das wäre zu einfach und dank diverser Zufälle kombiniert mit gewollter Recherchen ergibt sich bald ein neues Bild. Unnötig zu erwähnen, dass die Recherchen deutlich schneller verlaufen wären, hätten die drei ??? von Beginn an gemeinsam agiert.
Fragezeichen 3: Der Stil
Der Autor hat sich am Stil früherer Abenteuer orientiert, die Ähnlichkeit ist m.E. erkennbar. Erst gibt es einen unerklärlich wirkenden Fall, dann weitere Hinweise, ein wenig Gefahr und im gewohnten Auflösungs-Rhythmus geht es auf dem Umweg zum Happy End. Wer sich auf gemeinsame Recherchearbeit freut wird allerdings enttäuscht sein, dass die ehemaligen Detektive lange Zeit unabhängig voneinander agieren. Daran ist ein langjähriger Streit zwischen Justus und Peter nicht ganz unschuldig. Dieser wird irgendwann näher erklärt, allerdings hätte es mir gereicht, wenn das nur einmal thematisiert worden wäre statt zweimal, das wirkte etwas redundant. Jedenfalls dümpelt der Fall dadurch lange unnötig vor sich hin, auf Kosten der Spannung. Auch wurde mir die wiederholt eingeworfene Nostalgie irgendwann zuviel. Vom Anspruch her empfinde ich es wie ein Jugendbuch, da muss ich keine ü50 Männer haben, die sich gedanklich in ihre Jugend zurückversetzen. Das Cover ist ganz im Stil früherer Fälle gestaltet, schwarz mit den Fragezeichen-Farben rot/blau/weiß und als Motiv zwei sich ähnelnde Gesichter, stellvertretend für die Auferstandene.
Die Lösung: Meine Bewertung
Es macht definitiv Spaß zu erkunden, welche Wege die Leben der früheren Detektive genommen haben. Dass zwischen ihnen teilweise Funkstille herrscht macht es weniger geradlinig, leider bremst es den Fall bzw. die Ermittlungen aber auch zu lange unangenehm aus. Der Fall an sich ist gut gewählt, hätte jedoch deutlich schneller gelöst werden können, wenn die Männer mal miteinander geredet hätten. Stilistisch hätte ich mir weniger Nostalgie und weniger Jugendroman-Stil gewünscht. Für einen Jugendroman sind die Charaktere definitiv zu alt, für einen Erwachsenenroman ist der Stil stellenweise zu jugendlich.

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Die Auferstehung

Rezensionen von C. P.:

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Never Trust Your Fake Husband von Ally Carter

Pseudo-Agentin wider Willen

Sie: Ohne Erinnerungen wacht sie im winterlichen Paris auf. Sie hat keine Ahnung wer sie ist, von was der Typ neben ihr da redet oder warum sie irgendwelche Fremden plötzlich umbringen wollen.
Er: Endlich hat er seine untergetauchte Agentenkollegin Alex efunden und mit ihr hoffentlich die gestohlenen Daten.

Warum tut sie so, als würde sie ihn nicht erkennen? Und warum taucht sie nicht wie sonst vor dem Feind unter, der ihnen dicht auf den Fersen ist?
Der Anfang liest sich spannend-amüsant, da zunächst nicht klar ist, ob die Frau nur zur Tarnung so tut, als hätte sie ihre Erinnerungen verloren, oder tatsächlich völlig orientierungslos durch Paris irrt. Durch die Perspektivenwechsel zwischen den Beiden erfährt man so nach und nach mehr über die beiden bzw. ihre Hintergründe. Dass der geheimnisvolle Fremde tatsächlich ein Agent ist, wird den Lesenden somit schnell klar, ihre Rolle entschlüsselt sich hingegen nicht ganz so schnell.
Der Anfang bietet definitiv Potential, da ihnen diverse Parteien auf den Fersen sind und es um gestohlene Daten geht, die zunächst ebenfalls unauffindbar sind. Was mich mit der Zeit störte sind zwei Punkte: Zum Einen ziehen sich manche Szenen unnötig in die Länge, wodurch die Spannung sinkt. Zum Anderen wird sie zu oft unnötig dümmlich-naiv dargestellt, wie ein unbeholfenes oder trotziges Blödchen, was die Story mehrfach absurd wirken ließ. Zwar ist es eine Rom-Com (Romance-Comedy), trotzdem muss eine Frau dafür nicht derart kindisch dargestellt werden. Dadurch wird es keineswegs lustiger, im Gegenteil, das wirkte manchmal wie ein Teenieroman. Auch die Anziehung zwischen den beiden wirkte einfach nur unbeholfen.
Handlung und Auflösung, nunja, vieles war recht überzogen und konstruiert statt wirklich realistisch, wohl auch dem Rom-Com-Genre geschuldet. Im Großem und Ganzen zwar ganz unterhaltsam, nur eben stellenweise unnötig kindisch.

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Never Trust Your Fake Husband

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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Yrsa. Die Liebe der Wikingerin von Alexandra Bröhm

Yrsa - abgebrochen

"Die Liebe der Wikingerin" ist der zweite Band der Reihe um Yrsa. Ich hatte den ersten Band vorab nicht gelesen und hatte doch ab und an das Gefühl, dass es fürs bessere und schnellere Verstehen der Handlung und der Beziehung zwischen den Charakteren sinnvoll ist, den ersten Band vorab zu kennen.

Grundlegen scheinen die Storys der beiden Bücher jedoch nicht zu sehr aufeinander aufzubauen, so dass es nicht zwingend notwendig ist den ersten Band gelesen zu haben.

Zugegebernamßen, hatte ich große Schwierigkeiten in die Handlung hinein zu finden. Vor allem der Schreibstil hat sich für mich nicht flüssig gelesen und somit hat sich einfach kein Lesefluss einstellen wollen. Sprache und Schreibstil waren auch etwas repetitiv, teils wirkten die Sätze gestelzt, passten auch häufig nicht zum Setting des Buches. Auch mit Protagonistin Yrsa hatte ich meine Probleme. Da ich sie auch dem vorigen Band nicht kannte, habe ich keinen Referenzwert zu bisherigen Charakterentwicklungen - aber für eine Kriegerin, die mit auf Beutezüge fahren will, ist sie mir viel zu naiv und gutgläubig. Es hat mich oft geärgert, wie abhängig sie dargestellt wird, wenn doch Frauen zur Zeit der Wikinger häufig eher das Gegenteil waren. Für eine Kriegerin hätte ich mir mehr Selbstbewusstsein gewünscht. Zumindest in der ersten Buchhälfte habe ich dieses sehr vermisst.

Ich habe das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen: Das Lesen war ein Zwang, der Spannungsaufbau seicht bis nicht vorhanden und die Protagonistin ging mir mit ihrer Naivität und ihren ausufernden inneren Monologen auf die Nerven. Eine Mischung, die mich aktuell nicht am Buch halten konnte. Vielleicht werde ich in einiger Zeit noch einmal rein- oder querlesen, aber aktuell ist "Yrsa - Die Liebe der Wikingerin" kein Buch, das mir Freude bringt.

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Yrsa. Die Liebe der Wikingerin

Rezensionen von Ryria:

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Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi

Kurze Kriminalfälle in japanischem Stil

Lehrerin Kaede teilt mit ihrem demenzkranken Großvater die Liebe zu Krimis, weshalb es nicht verwundert, dass ihre Freunde oft die seltsamsten Geschichten an sie herantragen.
Der Aufbau der Fälle ist dabei immer recht ähnlich: Zunächst erfährt man mehr über Kaede selbst, ihr Leben und ihre Familie und Freunde.

Im Rahmen dessen wird der Fall vorgestellt, bei dem man als Leser auch fleißig miträtseln kann. Die Auflösung erfolgt schließlich im Gespräch mit ihrem Großvater.
Die kurzen Kapitel und einzelnen Fälle eignen sich dabei hervorragend für kürzere Lesesessions.

Der Stil ist dabei recht gemütlich und aufgeregt und wirkt typisch japanisch. Mit ein bisschen Vorwissen über die Kultur und Sprache wird man manches hier auch noch sicherlich besser verstehen. Zwar hat der Übersetzer gute Arbeit geleistet, manches ist jedoch einfach schwierig zu übertragen, wie zum Beispiel Wortspiele der japanischen Sprache.
Da der Roman in Tokio und der Umgebung spielt, werden auch viele Schauplätze dort verwendet, wobei es ebenfalls nochmal ein anderes Erlebnis so ist, wenn man diese selbst schon besucht hat bzw. die Eigenheiten der Stadtviertel kennt.
Zwar versteht man alles auch ohne Vorwissen gut, für mich wären es dann vermutlich jedoch nur 4 Sterne.

Toll fand ich weiterhin, dass die Fälle durch kleine Skizzen der Tatorte unterstützt wurden, so konnte man noch besser miträtseln.
Auch kurze Erklärungen zum Thema Demenz oder Gesellschaftstheorien wurden zwischendurch eingebaut und waren durchaus interessant.
Generell mochte ich besonders den Großvater als Charakter sehr und fand die Mischung aus Roman über Kaede und den Kriminalfällen sehr angenehm zu lesen.

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Die Bibliothek meines Großvaters

Rezensionen von C. P.:

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Mörderfinder - Das Muster des Bösen von Arno Strobel

Neue Detektei ermittelt in perfiden Entführungsfällen

Es ist so weit: Fallanalytiker Max Bischoff und Psychologe Marvin Wagner gründen ihre eigene Detektei WaBi Investigations. Gleich der erste Fall hat es in sich, denn die Entführung des Sohnes eines Richters weist Parallelen zu einer früheren Kindesentführung auf, dessen Täter allerdings hinter Gittern sitzt.

Unerwartete Hilfe bekommen sie von einem Friseurmeister, der in dieser Strafvollzugsanstalt tätig ist. Gemeinsam wird ihnen schnell klar, dass ein größeres Ziel hinter dem Ganzen steckt.
Es war eine gute Entscheidung, Dr. Marvin Wagner in die Ermittler-Reihe mit aufzunehmen, da er mit seiner trockenhumorigen Art einen angenehmen Kontrast zu Max Bischoff liefert. Denn so schlau Max in seinem Fach auch sein mag, sobald es ans Handeln geht, lässt er leider viel zu oft alle Vorsicht ausser Acht. Was mir bereits einige Male missfallen hat und auch diesmal seine unnötige Schwachstelle ist. Der Fall selbst sowie die Hintergründe sind hingegen thematisch gut gewählt. Unterhaltsames Extra ist der Friseurmeister, ein unerwarteter Sidekick, den der Autor nach einer Aktion auf Wunsch basierend auf einer realen Person eingebaut hat. Dies wird im Nachwort kurz erläutert. Leider kam es zu Beginn zu einigen Längen, da die Detektei erst noch eröffnet werden muss, bevor die Handlung wirklich in Schwung kommt. Was sich zwar interessant las, jedoch wenig Spannung aufbaute. Das sollte beim nächsten Band, falls es einen geben wird, nicht mehr der Fall sein. Insgesamt empfand ich den Band als eine gelungene Entwicklung der Reihe.

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Mörderfinder - Das Muster des Bösen

Rezensionen von BarbaraM:

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Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Packender Schwarzwald-Thrill mit kleinen Schwächen

Von der ersten Seite an hat mich Schattengrünes Tal gepackt. Die Spannung blieb konstant hoch, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders begeistert haben mich die wunderschönen Beschreibungen des Schwarzwaldes – so atmosphärisch und bildhaft, dass ich beim Lesen das Rauschen der Bäume und das Spiel des Lichts auf den Wiesen förmlich spüren konnte.

Der Schreibstil ist klar und leicht verständlich, was das Lesen angenehm macht. Zudem wechselt die Erzählperspektive immer wieder, wodurch sich die Spannung zusätzlich steigert und man verschiedene Blickwinkel auf die Geschehnisse erhält.
Bis etwa zur Mitte des Buches war ich vollkommen gefesselt. Die Handlung war dicht, intensiv und voller Möglichkeiten. Doch dann kam für mich ein Bruch: Viele Entwicklungen wirkten vorhersehbar, manche Wendungen etwas zu konstruiert. Auch die Figuren blieben für meinen Geschmack zu sehr in festen Rollen und wirkten oft eindimensional, was ich schade fand, da das Potenzial für mehr Tiefe da war.
Ein spannender und atmosphärisch starker Roman, der vor allem in der ersten Hälfte glänzt. Die Schwarzwald-Beschreibungen sind großartig, der Stil flüssig, die wechselnden Perspektiven sorgen für zusätzlichen Nervenkitzel – und als Urlaubslektüre ist das Buch trotz kleiner Schwächen absolut gelungen.

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Schattengrünes Tal