Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Mein Vater, der Gulag, die Krähe und ich von Kaska Bryla
Vielzahl von Themen
Die österreichisch-polnische Schriftstellerin Kaśka Bryla bringt in ihrem Buch verschiedene Aspekte zusammen. Zum einen ist es offenbar ein autofiktinaler Text. Es ist ein Corona-Text, ein Vater-Buch, ein Trauerbuch. Es wird über die polnische Geschichte erzählt. Und es ist ein Buch darüber, wie die Erzählerin sich zärtlich um eine am Flügel verletzte Babykrähe kümmert.
Immer wieder geht es fast fließend ineinander.
Durch die Vielzahl dieser Themen wird es in der Summe zu einem einzigartigen und dichten Text.
Rezensionen von Lena:
Ein Einhorn namens Oktober von Maria Höck
Oktober - ein Einhorn zum Verlieben
„Ein Einhorn namens Oktober“ erzählt die Geschichte eines kleinen Einhorns, das im Herbst geboren wird. Als sein erster Geburtstag näher rückt, stellt es fest, dass es seine besondere Magie noch nicht gefunden hat. Zusammen mit seinem Freund, dem frechen Einhörnchen, begibt es sich auf eine Reise, um herauszufinden, was seine Zauberkraft ist – und entdeckt dabei, dass wahre Magie in Freundlichkeit und dem Guten im Herzen liegt.
Dieses Buch ist einfach wunderschön illustriert und hat mein Herz sofort erwärmt. Der kleine Oktober ist ein wirklich wunderbares Einhorn, das Kindern tolle Werte vermittelt. Jede einzelne Seite ist mit so viel Liebe und Herz gestaltet – man spürt einfach, wie viel Hingabe in diesem Buch steckt. Meine Tochter mit 2 Jahren hat sich riesig gefreut, als ich es ihr vorgelesen habe. Auch wenn sie die Geschichte vielleicht noch nicht ganz erfassen kann, genießt sie die Bilder und das gemeinsame Lesen sehr. Für mich ist es auf jeden Fall ein Buch, zu dem ich bei unseren Lesestunden noch oft greifen werde.
Rezensionen von yellowdog:
Einer reist mit von Anne Serre
Reisen mit Vila Matas
Von der französischen Schriftstellerin Anne Serre kommt ein ungewöhnlicher, fantasievoller Roman, den sie spielerisch gestaltet.
Die Protagonistin, die mit der Autorin viel gemeinsam hat, macht eine Reise zu einem Literaturfestival, bei sie eingeladen ist. Auf der Zugreise liest sie ein Buch von Enrique Vila-Matas, ein Autor, den sie bewundert.
Aber auch Kafka, Modiano, Thomas Bernhard erwähnt sie. Literatur ist ein wichtiges Thema im Buch.
Das Buch har drei Teile. Nach dem erwähnten Anfang mit der Zugfahrt gibt es eine kurze Story, in der Vila Matas mitwirkt. Der dritte Teil reflektiert dann noch mal über die ersten beiden.
Die Leichtigkeit bestimmt den Roman, aber gleichzeitig ist er eigentlich sehr raffiniert gemacht.
Rezensionen von qq:
Der Barmann des Ritz von Philippe Collin
Der Barmann in Mitten des Krieges
Der Barmann in Mitten des Krieges
Dieses Buch hat mich tief bewegt. „Der Barmann des Ritz“ erzählt die Geschichte von einem Mann, der eigentlich „nur“ ein Barmann ist – aber was für einer! Er arbeitet im berühmten Hotel Ritz in Paris, mitten im Zweiten Weltkrieg. Zwischen Champagner, Flüstern und Angst erlebt er Dinge, die man sich kaum vorstellen kann.
Man spürt beim Lesen, wie schwer die damalige Zeit war – aber auch, wie mutig manche Menschen sein können, ohne dass sie laut darüber reden. Der Barmann hört zu, beobachtet, schweigt – und hilft still, wo er kann.
Mich hat dieses Buch sehr berührt. Es erinnert uns daran, wie wichtig Menschlichkeit ist – gerade in dunklen Zeiten. Und vor allem auch, dass wir in der heutigen Zeit einmal über vieles Nachdenken sollten - damit es nie wieder dazu kommen wird.
Von mir gibt es eine Empfehlung - ein leises, aber kraftvolles Buch aus Kriegszeiten.
Rezensionen von kabo16:
Im Schatten von Giganten von Jasmin Schreiber
Naturerlebnis im Kleinen
Dieses tolle Sachbuch lässt den Leser und Betrachter ein kleines, abgeschlossenes Ökosystem z. B. unter Steinen oder unter der Rinde eines abgestorbenen Baumes sehen. Die biologische Vielfalt wird mit wunderbaren Fotos der Autorin aufgewertet.
Es gibt so viele Informationen über die Insekten, die versteckt leben, dass man sich am Besten erstmal in seinem Umfeld umschaut und dann bei Jasmin Schreiber nach schlägt.
In meinem Garten fliegt nun keine Libelle mehr, sondern eine Azurjungfer. Sie wird nicht verhungern, denn gegen Libellen haben Insekten keine Chance.
Wer sich für die Natur und ihre kleinen Bewohner interessiert, der wird dieses Buch regelmäßig in die Hand nehmen. Es ist ein leichteres Lernen als mit einem Lexikon, alleine durch die kleinen Geschichten, die dazu erzählt werden. Einige Tiere sehe ich nun als weniger ekelig an. Nein, keine Spinnen - ich meine Schnecken. Sie erfüllen schließlich auch eine Aufgabe in meinem Garten, Tipps zum gemeinsamen Leben, wie Metallhochbeete gibt es dazu.
Wissen sie eigentlich woraus Lackmus besteht? Nein, dann sollten sie sich dieses Sachbuch wirklich gönnen.
Rezensionen von Lori:
When the Moon touches my Soul von Maria Winter
Auf der Jagd
Diese Geschichte hat mich überrascht. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat es mich gefesselt.
Downtown, New York, wird von brutalen Morden erschüttert.
Während für Skylar schnell fest steht, wer der oder die Täter sind, sieht für Ryan die Sache ganz anders aus.
Skylars neuer Mitarbeiter in der Security Abteilung des berüchtigten Clubs »Nightwing« hat seine ganz eigene Motivation in die Stadt zurückzukehren.
Er ahnt nicht, dass seine Vorgesetzte ein Werwolf ist...
Eine aufregende Geschichte über Vampire und Werwölfe, die ihre ganz eigene Faszination hat.
Dazu tragen natürlich die verschiedenen Charaktere einen großen Anteil.
Urban-Fantasy mit packenden Szenen, einer einnehmenden Atmosphäre, Romantik und Geheimnissen.
Rezensionen von Streiflicht:
KUNTH Kleine Orte, großer Zauber von KUNTH Verlag; Isabel Rößler; Birte Schultze
Klein und doch so schön
Dieses Buch hat es mir schon auf den ersten Blick angetan. Ich mag kleine Orte, Dörfer und Kleinstädte soviel lieber als die großen Metropolen. Sie haben oft einen Zauber, etwas aus der Vergangenheit oder Verträumtes, das mich besonders anzieht und mir gefällt. Daher war ich natürlich total neugierig auf dieses Buch, das den großen Zauber kleiner Orte zeigen möchte.
Das Buch kommt gewichtig daher und zeigt auf 287 Seiten die kleinen Schönheiten. Die informativen und ansprechenden Texte werden durch viele, inspirierende und oft auch großflächige Fotos bestens ergänzt. Man weiß gar nicht, wo man zuerst anfangen soll mit dem Lesen, Schauen und Reisen! Zu jedem Ort gibt es kurze Reiseinfos, dazu Geschichten und Geschichte. Das ist sehr, sehr inspirierend. Besonders gut gefällt mir die Rubrik „wenn man schon mal da ist“, die berichtet, was es in der Umgebung noch sehenswertes oder besonderes zu bestaunen und erkunden gibt. Das finde ich ziemlich praktisch, wenn man Reisen oder Ausflüge plant.
Gelungen fand ich auch die Aufteilung in Kategorien wie „Dem Himmel so nah …“ oder „Echte Hingucker …“ und einige weitere. Alle diese schönen Orte finden sich dann mit einer Nummer wieder auf einer Übersichtskarte, die ganz Europa zeigt. Ein zusätzliches Register hinten ist dem Alphabet nach sortiert, sodass man auch praktisch nachschlagen kann.
Rezensionen von EvaLiest:
183 Pinguine. Das große Tier-Such-Buch von Stéphane Frattini; Édouard Manceau
Super Wimmelbuch!
183 Pinguine von Stéphane Frattini und Édouard Manceau ist kein gewöhnliches Wimmelbuch. Auf jeder Seite sind 1 Tonne Tiere abgebildet (vermutlich ungefähr, so genau habe ich das jetzt nicht recherchiert…). So kann man das Größenverhältnis zwischen den verschiedenen Tierarten gut einschätzen, denn natürlich sind es viel weniger Wale als Krokodile oder Pinguine.
Und auf jeder Seite gibt es dann einen kurzen Text und ein paar Suchaufgaben (die zum Glück recht anspruchsvoll sind, sodass wir mit dem Buch länger unseren Spaß haben können).
Das Buch ist ein ganz wunderbares Wimmelbuch für ältere Kinder. Neben kniffligen Suchaufgaben sind hier auch einige interessante Informationen enthalten, sodass ganz nebenbei auch noch etwas gelernt werden kann. Super Kombination. Für Fans von Walter und Pierre aber auch für alle anderen Hobby-Sucher????.
Rezensionen von nanu?!:
Wedding People (deutsche Ausgabe) von Alison Espach
Unerwartet tiefgründig, aber auch humorvoll
Eine Million Dollar soll die Hochzeit von Lila Lancaster kosten. Dafür hat sie das gesamte Luxushotel "Cornwall Inn" für eine Woche gemietet und sie hat vor, nichts dem Zufall zu überlassen.
Die Hochzeit soll perfekt werden!
Da passt ihr Phoebes plötzliches Auftauchen nicht wirklich in den Kram.
Phoebe ist der einzige Hotelgast, der nicht zur Hochzeitsgesellschaft gehört, aber Phoebe versucht Lila zu beruhigen: Sie ist nicht wegen der Hochzeit da, sie will ihrem Leben nur ein Ende setzen.
Mittlerweile gibt es ja schon eine ganze Reihe Meinungen über diesen Roman. Die Bewertungen fallen ziemlich zwiespältig aus. Ich gehöre zu denen, die das Buch richtig gut fanden. Ehrlich gesagt, hatte ich bei der Buchbeschreibung nicht mit so einer tiefgründigen, aber auch humorvollen Geschichte gerechnet.
Auf der einen Seite haben wir Phoebe, aus deren Sicht auch erzählt wird.
Regelmäßig eingestreute Rückblenden zeigen Phoebes Vergangenheit auf und wie es überhaupt zu ihrem dramatischen Entschluss, sich das Leben zu nehmen, kommen konnte.
Mit Phoebe konnte ich richtig Mitfiebern und ihre Geschichte hat mich in manchen Punkten ziemlich mitgenommen.
Auf der anderen Seiten ist da Lila und ihr scheinbar perfektes Leben.
Ihre größte Sorge scheint es zu sein, die absurd teure Hochzeit fehlerfrei über die Bühne zu bringen. Aber auch hier stellt man bald fest, das vieles nur reine Fassade ist und das Lilas Selbstsicherheit gar nicht so unerschütterlich ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Dann kommen noch die vielen Hochzeitsgäste hinzu und deren Probleme. Dabei muss ich aber sagen, dass mir die eine oder andere Nebenfigur zu kurz kam.
Vielleicht gibt es ab und zu eine Länge - Phoebe verliert sich in so manchem Monolog - aber meistens hat es für mich super gepasst. Lila, die manchmal die verwöhnte Brautzilla raushängen lässt und Phoebe, die als, zunächst unbeteiligte, die Hochzeitsgesellschaft aus der Ferne beobachtet und eigene Schlüsse herauszieht.
Ich mochte den Humor, dass die Hauptfiguren eine Entwicklung durchmachen und nicht stehen bleiben, die dramatischen Szenen, die Dialoge und die traumhafte Kulisse.
Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
Rezensionen von EvaLiest:
Kosmos SchlauFUX Roboter und KI von Thorsten Leimbach; Beate Jost
Fachwissen für Kinder
Das KOSMOS Kinderbuch Roboter und KI von Beate Jost und Thorsten Leimbach überzeugt durch eine Fülle von Fakten und abwechslungsreiche Themen.
Roboter und KI sind aus unserem Leben heute nicht mehr wegzudenken, aber die meisten von uns kennen sich mit den Details der Technologien vermutlich nicht so gut aus.
Umso besser, wenn es gute Kinderbücher gibt, die das Ganze kindgerecht aufbereitet erklären können – so lernen auch wir Erwachsenen noch etwas dabei. Egal, ob Nanotechnologie, Sprachroboter oder Prothesen, hier werden wirklich unheimlich viele Themen abgedeckt. Und da diese oft recht eng miteinander verknüpft sind, gibt es auf jeder Seite Hinweise, welchen Beitrag man als nächstes lesen könnte – je nachdem, welcher Aspekt des aktuellen Themas am meisten interessiert hat. Das kennt man aus Abenteuergeschichten aus der Kindheit und auch wenn es hier meiner Meinung nicht nötig wäre, bietet es doch ein Gefühl der Autonomie und Selbstbestimmung, was für Kinder ja nie verkehrt ist.
Gut gefallen hat mir die Auswahl der Themen und die Aufarbeitung der Informationen. Einen Stern Abzug gibt es allerdings für die doch sehr beladenen Seiten. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll und die Fülle der Informationen wirkt zunächst etwas erschlagend.
Abgesehen davon ein gelungenes Buch mit viel Fachwissen für kluge Köpfe.











