Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tina:
Beth is dead von Katie Bernet
Vier Schwestern, ein Geheimnis
Als ich mit "Beth is Dead" begonnen habe, war ich sofort mitten in der Geschichte. Schon der Einstieg ist sehr intensiv: Beth, die scheinbar perfekte Schwester, wird tot im Schnee gefunden. Von diesem Moment an wollte ich unbedingt wissen, was passiert ist und vor allem, wer dafür verantwortlich sein könnte.
Die Geschichte dreht sich um vier Schwestern, die alle ihre eigenen Geheimnisse und Probleme haben. Während des Lesens wurde mir schnell klar, dass jede von ihnen ein mögliches Motiv haben könnte. Genau das hat für mich einen großen Teil der Spannung ausgemacht. Mit jedem Kapitel kamen neue Informationen ans Licht, die mein Bild der Figuren immer wieder verändert haben. Ich habe ständig versucht, Hinweise zu sammeln und mir meine eigene Theorie zusammenzubauen.
Besonders gefallen hat mir, wie unterschiedlich die Schwestern dargestellt werden. Jede hat ihren eigenen Charakter, ihre eigenen Wünsche und Konflikte, wodurch die Geschichte sehr lebendig wirkt. Gleichzeitig merkt man, dass sie trotz aller Spannungen eine Familie sind, die durch Beths Tod komplett aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Mischung aus Familiendrama und Thriller fand ich sehr gelungen.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen, wodurch ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Durch die wechselnden Perspektiven bleibt die Handlung abwechslungsreich und spannend, weil man immer wieder neue Einblicke bekommt. Gerade diese verschiedenen Blickwinkel haben dafür gesorgt, dass ich mir nie ganz sicher war, wem ich wirklich trauen kann.
Das Cover ist eher schlicht gestaltet, passt aber gut zur düsteren und geheimnisvollen Atmosphäre der Geschichte. Es spiegelt die Grundstimmung des Thrillers wider, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Insgesamt hat mir "Beth is Dead" gut gefallen. Es ist ein spannender Thriller mit vielen Wendungen und interessanten Figuren, der zeigt, dass hinter einer scheinbar perfekten Familie oft mehr Geheimnisse stecken, als man zunächst denkt.
Rezensionen von Barbara G.:
Vier Viertel und ein Haufen Chaos 1: Ein Zuhause für Loki von Constanze von Kitzing; Cally Stronk
Mir hat die Geschichte so gut gefallen! Ich fand so schnell ins Buch und fühlte so mit- ich selbst durfte auch nie ein Haustier wegen Allergien haben (jetzt haben wir welche). So geht es auch dem Mädchen, das auch von einem Hund träumt (wortwörtlich). Und dann wird ein Hund der Schule ausgesetzt mit Schild.
.. Chaos vorprogrammiert.
Die Geschichte ist witzig und spannend, und das blieb es auch, weil das eine oder andere nicht vorhersehbar war. Auch grafisch gefiel mir das Buch! Bunt und aufgeweckt wirkte auch die Schrift, aber auch die Bilder. Jedenfalls empfehlenswert!
Rezensionen von Barbara G.:
Die Schule der magischen Tiere Beschäftigung: Das große Abc-Lernheft von Margit Auer; Nikki Busch
Mein Jüngster ist großer Fan der Reihe und hat sich gut selbstständig mit dem Buch beschäftigt. Er ist jetzt in der 1.Klasse. manches fiel im leicht und machte ihm viel Spaß, anderes war für ihn gar nicht so leicht, weil er es anders gelernt hat. Für ihn beginnt etwa die Eule nicht mit E, sondern mit Eu, die Schildkröte nicht mit S, sondern mit Sch.
Nun gab es aber mehrere Aufgaben, wo man Anfangsbuchstaben der Tiere zu einem Lösungswort zusammensetzen musste. Das fiel ihm ziemlich schwer- dass er dann einmal auch den Namen, der die Lösung war, nicht kannte, weil er noch nie einen Detlef getroffen hatte, auch nicht in Büchern, machte es nicht leichter. Außerdem las er wenn sehr genau und hat deshalb sich auch der Übung zu b/p auch nicht gleich ausgekannt, weil da die Burg versehentlich zu einer Burb wurde und er da nicht wusste, was gemeint war. Beim G gab es auch ein Rätsel mit Anfangsbuchstaben, da war als Hinweis vermute ich ein Pfeil zu den Tupfen gemalt, er glaubte dann es sei der Schwanz gemeint und kam auch nicht gleich allein auf die richtige Lösung. Viele andere Seiten wieder waren gar kein Problem, manche waren für ihn schon recht leicht, wie das T ausmalen oder die Schwungübungen. Er hatte oft viel Spaß, war aber auch zwischendurch ziemlich gefrustet, dass er nicht alles ganz alleine geschafft hat. Die Siete mit den Uhrzeiten hat er zum Beispiel dann gamz ausgelassen, weil er sich das nicht selbst zugetraut hat.
Ich finde jedenfalls die einzelnen Seiten sehr bunt und auch nicht überladen. Auch, dass das Thema "Schule der magischen Tiere" immer wieder durchkam und es auch Seiten zu "die mag ich besonders gern!" oder "das mag ich" gab, hat uns gut gefallen. Es ist ein schönes Beschäftigungsbuch, dass bei uns mit Begleitung dann auch gut funktioniert hat.
Rezensionen von Barbara G.:
Die Zauberkicker, 9, Freundschaftsspiel! von Christian Gailus
Beim re-read von Band 8 vor diesem Band merkte ich, dass Band 8 meinem Sohn weniger gefallen hat als mir - bei dem Band war das dann ganz anders. Er hat wieder alles, was ihn von den Zauberkickern so begeistert hat und konnte ihn gut abholen!
Mit Band 9 der Zauberkicker geht es wieder nach Tannwald.
Es lohnt sich natürlich, mit Band 1 zu starten, für Neueinsteiger gab es aber auch ein kurzer "was bisher geschah", sodass man problemlos wieder einsteigen konnte. Tannwald ist ein Internat für Fußballkids, man könnte meinen wie jedes andere, aber es gibt eine Besonderheit, von der selbst am Internat kaum jemand etwas ahnt. Maskottchen bewachen die Schule und helfen einzelnen Schüler:innen, geben ihnen Tipps und stehen ihnen zur Seite. Nun soll an dieses Internat eine Gruppe französischer Austauschschüler:innen kommen. Das Problem: So gut können alle noch nicht Französisch und die Kommunikation und das Miteinander fällt schwer. Auch auf dem Feld merkt man das. Dennoch soll ein Turnier mit einer gemischten Mannschaft stattfinden. Ob das gelingt?
Ich fand, der Band wurde der Reihe wieder voll gerecht. Die Maskottchen bekamen wieder mehr Raum als in den vorherigen Bänden, die Dynamik der Gruppe und damit verbunden die Themen Teamgeist und co passten sich in die Vorgängerbände ein und bekamen ausreichend Platz. Auch die Illustrationen dazwischen gefielen uns gut und machten Lust, immer weiterzulesen. Auch geht vom Zeilenabstand und der Dicke des Buches das Selbst lesen auch für meinen Sohn bereits gut - er ist mit seinen 9 Jahren mit dem Buch zwar noch ein wenig beschäftigt mit gut 100 Seiten, aber es ist schaffbar und durch die Kapitel kann man gut Pausen machen. Ich mag die Reihe sehr, weil sie Fußball mit Magie verbindet, Freundschaften untereinander genügend Platz einnehmen und Teamgeist gut transportiert wird!
Rezensionen von Shilo:
Mama mag keine Spaghetti von Tessa Hennig
Zwischen Hochzeitschaos, Toskana und neuen Wegen
Manchmal reicht ein anderer Ort aus, damit festgefahrene Gefühle wieder in Bewegung kommen. Genau das passiert während der Hochzeitsvorbereitungen in der Toskana. Zwischen vielen kleinen Missverständnissen, familiärem Durcheinander und italienischer Lebensfreude entwickelt sich eine Geschichte, die oft zum Schmunzeln bringt, aber auch nachdenkliche Augenblicke bereithält.
Hanna wirkt an vielen Stellen verletzlich und manchmal auch etwas hilflos. Vieles, was sie denkt oder tut, passt zu ihrer Situation. Die Begegnungen mit der deutlich jüngeren neuen Partnerin ihres Mannes sorgen immer wieder für kleine Spannungen, die glaubwürdig beschrieben sind. Gleichzeitig lockern Gina und ihre offene Art viele Situationen auf. Mit ihrer herzlichen Art bringt sie immer wieder Ruhe in das ganze Durcheinander.
Die Toskana passt einfach gut zu dieser Geschichte. Die Hochzeitsvorbereitungen, das gemeinsame Essen und die vielen kleinen Missverständnisse sorgen immer wieder für unterhaltsame Szenen. Mal wird es lustig, dann wieder etwas ernster. Genau dieser Wechsel hält die Geschichte lebendig und macht das Weiterlesen leicht.
Die Geschichte zeigt, dass auch nach einer großen Enttäuschung noch vieles möglich ist. Dabei stehen nicht nur Liebe und Familie im Mittelpunkt, sondern auch der Mut, den eigenen Weg neu zu finden. Humor, leise Gefühle und das italienische Lebensgefühl passen gut zusammen und tragen die Geschichte bis zum Schluss. Viele Figuren bleiben im Gedächtnis, weil sie Ecken und Kanten haben und nicht perfekt wirken. Am Ende bleibt ein warmes Gefühl zurück. Dafür gibt es von mir sehr gern fünf Sterne.
Rezensionen von Barbara G.:
Mornings in Boston - The Games We Play von Anna Lane
Wer second chance, friends to haters to lovers und Sports Romance mit Football mag, wird dieses Buch lieben!
Eine Familie, in der sich alles um Football dreht und in der die einzige Tochter mit nicht sportlichen Ambitionen und nicht athletischen Körperbau sich zu behaupten versucht. In der die drei Jungs alle im Football gefördert werden, so sehr, dass die Familie sogar umzieht und die Schülerzeitungserfolge der Tochter irrelevant machen.
Und in der die Familie an einem neuen Ort ankommt, wo der Bruder neue Freundschaften schließt... Das ist der Ausgangspunkt, in der sich die beiden Protas in der Vergangenheit kennenlernen. Alles scheint sich zu fügen, bis ein großes Ereignis die beiden auseinander reißt- bis sie sich in der Gegenwart beim Sender treffen, beide in schwierigen Lebenssituationen....
Ich mochte die Story gerne. Man kann problemlos ohne die vorigen Bände einsteigen und versteht alles problemlos (klar kommen die Paare der vergangenen Bände vor, aber es sind nur mehr Nebencharaktere und es ist in sich alles auch so verständlich).
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Es war gut nachvollziehbar, wie der Twist zwischen hassen hin zur vorsichtigen Annäherung hin zur Liebe vollzogen wird. Dabei lässt sich die Autorin Zeit- mit 40/50% sollte man keinen Kuss noch erwarten. Ich meine das aber total positiv. Ich tu mir oft schwer, gerade bei Second Chance, wenn so mit 20/30% des Buches schnell vergeben wird und es auch so ein mega schneller twist von Hass zu Liebe ist. Das ist hier echt gut umgesetzt. So toll ich die Story zwischen dem fand, so gut empfand ich auch die Story rundherum um die Familie. Diese ist echt heftig und meiner Meinung nach hoffentlich weg vonn viele Realitäten- denn so eine Familie wünsche ich wirklich keinem!!!! Lediglich das Auflösen rund um dieses Ereignis, was zum Zerwürfnis in der Vergangenheit führte, schien mir nicht ganz nachvollziehbar. Also es war in de Geschichte stimmig und gut eingebaut, ich hab es auch erwartet, aber so ganz glatt bekam ich den Charakter dadurch .nicht so ganz. Was aber eher an meinem Kopf lag- in sich war es sehr stimmig. Jedenfalls eine sehr coole Reihe mit absolut würdigem Abschluss.
Rezensionen von Barbara G.:
Building Trust von April Dawson
Hier handelt es sich um eine dreiteilige Reihe- jeder Teil widmet sich einem der drei Brüder und ist in sich abgeschlossen lesbar. Band 2 hat den Bad Boy der Familie im Blick. Er begibt sich in eine Fake Beziehung, um seinen Jugendschwarm seinem Bruder näher zu bringen....
Ich mochte beide Charaktere total gerne.
So bad fand ich den Bad Boy wirklich nicht, wie April Dawson auf der Buchrausch angekündigt hat. Ich fand ihn hingegen schnell sehr sympathisch. Anders ging es mir bei seinem großen Bruder Gideon. Der ist ja wirklich kein Mensch, der seine Gefühle gut kommunizieren kann, geschweige denn überhaupt seinen Mitmenschen Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Auf seine Geschichte, wie er jemandes Herz erobern soll, bin ich ja sehr gespannt.
Sympathisch war auch die weibliche Hauptprotagonistin. Josephiine "Phyn" Pearce entwickelt sich nämlich toll im Buch und lernt immer mehr, zu sich selbst zu finden und für sich und ihre y Träume einzustehen.
Jedenfalls hab ich die Geschichte sehr genossen. Für mich war es eines meiner Highlightbücher das Jahr- ich wollte es kaum weglegen!
Rezensionen von Brigitte :
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Beeindruckender Roman
"Wenn die Bienen schweigen" von der Autorin Caryl Lewis ist ein Roman der niemanden unberührt lässt.
Dass das Bienensterben Auswirkungen auf uns alle hat das wissen die meisten Menschen. Aber das Szenario das die Autorin hier beschreibt lässt einen atemlos und bedrückt zurück. Es geht in diesem Roman um Verlust, Freundschaft, Autorität, Machtmissbrauch, Hoffnung und Rebellion.
Das Schlimme daran ist - es ist vorstellbar. Es ist vorstellbar, dass es zu Hungersnöten kommt, dass Frauen wieder unterdrückt werden, dass Menschenrechte beiseite geschoben werden usw.
Mit diesem Buch möchte die Schriftstellerin uns alle aufrütteln auf die kleinen Zeichen in unserem Umfeld zu achten. Die Natur besser zu behandeln und nicht zu vergessen, dass Alles zusammenhängt und das große Ganze ohne das Kleine nicht funktioniert.
Auch dürfen wir nie die Hoffnung, die eigene Meinung verlieren. Aber den Mut zu haben dafür einzustehen.
Das Cover und der Titel dieses Buches haben mich sofort angesprochen.
Prädikat - sehr empfehlenswert. Es betrifft uns Alle!
Rezensionen von Brigitte:
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Beeindruckender Roman
"Wenn die Bienen schweigen" von der Autorin Caryl Lewis ist ein Roman der niemanden unberührt lässt.
Dass das Bienensterben Auswirkungen auf uns alle hat das wissen die meisten Menschen. Aber das Szenario das die Autorin hier beschreibt lässt einen atemlos und bedrückt zurück. Es geht in diesem Roman um Verlust, Freundschaft, Autorität, Machtmissbrauch, Hoffnung und Rebellion.
Das Schlimme daran ist - es ist vorstellbar. Es ist vorstellbar, dass es zu Hungersnöten kommt, dass Frauen wieder unterdrückt werden, dass Menschenrechte beiseite geschoben werden usw.
Mit diesem Buch möchte die Schriftstellerin uns alle aufrütteln auf die kleinen Zeichen in unserem Umfeld zu achten. Die Natur besser zu behandeln und nicht zu vergessen, dass Alles zusammenhängt und das große Ganze ohne das Kleine nicht funktioniert.
Auch dürfen wir nie die Hoffnung, die eigene Meinung verlieren. Aber den Mut zu haben dafür einzustehen.
Das Cover und der Titel dieses Buches haben mich sofort angesprochen.
Prädikat - sehr empfehlenswert. Es betrifft uns Alle!
Rezensionen von Havers:
Die Straße von Robert Seethaler
Von Seethaler bin ich Besseres gewohnt
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber jetzt ist es passiert! Ich habe ein Buch des Autors, den ich über die Jahre schätzen gelernt habe, entnervt abgebrochen.
Seit Seethaler „Trafikant“ bin ich ein großer Fan des Autors, habe alle seine Romane nicht nur mit großer Freude, sondern auch persönlichem Gewinn gelesen.
Sie haben mich angefasst, weil er immer wieder die grundlegenden Themen der menschlichen Existenz, des Seins, des Miteinanders, in den Mittelpunkt gestellt hat. Absolut gelungen in „Das Café ohne Namen“.
Daran wollte er wohl mit „Die Straße“ anknüpfen, aber meiner Meinung nach ist ihm das hier nicht wirklich gelungen. Zu kurz die Einwürfe der jeweiligen Bewohner, zu wenig Das habe ich leider in diesem Porträt der Straße nicht entdecken können. Zu kurz die jeweiligen Einwürfe, eine Ansammlung von Banalitäten, nichtssagend in ihren Andeutungen einer Gesellschaftskritik.
Und leider lässt auch die (einmal mehr) gewählte Erzählstruktur, ob ihrer kurzen Beiträge und permanent wechselnden Perspektive, ein unbefriedigendes Gefühl zurück, wird der Leserin/dem Leser doch damit nicht nur die Möglichkeit genommen, eine wie auch immer geartete Verbindung zu dem Leben der Sprechenden aufzubauen, ganz zu schweigen davon, eine Vorstellung des Lebensraums dieser Menschen zu bekommen.
Leichte Kratzer an der Oberfläche ohne Empathie und Handlung. Von Seethaler bin ich Besseres gewohnt.










