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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Schlaflos von Annabel Abbs

Für einen neuen Blick auf die Nacht

Wer sind wir, wenn es dunkel wird? Wie verändert sich unser Denken, Fühlen und Handeln, aber auch die Art und Weise, wie wir mit uns selbst und anderen in Begegnung gehen? Was steckt hinter der Angst vor der Dunkelheit? Wie leben Menschen an Orten, an denen es im Winter monatelang kaum hell wird? Welche Unterschiede gibt es zwischen Männern und Frauen, wenn es um das nächtliche Verhalten geht?

Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich Annabel Abbs auf eine Reise nach ihrem Nacht-Ich.

Dabei nähert sie sich dem Thema auf verschiedenste Weisen an: sie beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Studien zum Thema Nacht und Dunkelheit und ihrem Einfluss auf die menschliche Psyche und den Körper, sie liest Biografien von Autorinnen und Künstlerinnen, die aus Zeitgründen oder wegen Schlaflosigkeit nachts arbeiteten, die aber dann auch herausfanden, wie sie in dieser Zeit ganz besonders oder auf eine ganz spezielle Art und Weise kreativ werden konnten und dabei Kunstwerke entstanden, wie sie nur die Dunkelheit hervorbringen kann.

Sie experimentiert damit, nachts in den Wald oder schwimmen zu gehen und die damit verbundenen Ängste zu spüren und zu verstehen, sich davon aber nicht abhalten zu lassen. Sie reist im tiefsten Winter in die Gegend nördlich des Polarkreises und erlebt dort die Polarnacht. Und sie erzählt von ihren Erfahrungen damit, als eine der wenigen sichtbaren Frauen in den allerfrühesten dunklen Morgenstunden mit der Londoner U-Bahn zu fahren.

Dabei ist auch immer wieder Thema, warum sich die meisten Männer viel selbstverständlicher auch in der Nacht in der Öffentlichkeit zu bewegen trauen und die meisten Frauen, und was wir tun könnten, um das zu ändern. Auch geschichtliche Erkenntnisse fließen in das Buch mit ein, sodass der Autorin ein wirklich umfassender Blick auf das Thema gelungen ist und deutlich wird, wie ausführlich sie dafür recherchiert haben muss, sie es gleichzeitig aber schafft, ihr Wissen und ihre Erfahrungen dazu auf unterhaltsame und vergnügliche Art und Weise zu vermitteln.

Herausgekommen ist ein zutiefst inspirierendes und vielseitiges Hörbuch, das auch von der Sprecherin sehr lebendig vorgetragen wird und dazu anregt, sich mit dem eigenen Nacht-Ich zu beschäftigen und das eigene Verhältnis zur Nacht und zur Dunkelheit zu erweitern. Ich mochte schon die Qualitäten von Nacht und Dunkelheit sehr gerne, habe sie aber nun noch in einer ganz anderen Tiefe und Vielfalt kennen gelernt. Außerdem habe ich viel Spannendes und Neues über mir schon bekannte Künstlerinnen und Autorinnen erfahren sowie einige ganz neue und ihr Verhältnis zur Nacht kennen gelernt.

Es ist ein Hörbuch, das man nicht unbedingt nur einmal hört, sondern bei dem es sich lohnt - ebenso wie sicherlich bei der gedruckten Version dieses Buches - immer mal wieder reinzuschauen/reinzuhören, um sich davon für das eigene Leben inspirieren zu lassen und die eigene Perspektive zu bereichern, und das ich einer breiten Leserinnenschaft (das Buch legt den Fokus klar auf die weibliche Erfahrung und weibliche Künstlerinnen, natürlich können aber auch interessierte Männer von dieser Perspektive profitieren) nur wärmstens empfehlen kann.

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Schlaflos

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Die Straße von Robert Seethaler

Außergewöhnlicher Erzählstil

Ich habe mich sehr darüber gefreut, als ich gelesen habe, dass Robert Seethaler ein neues Buch geschrieben hat. Nach seinem grandiosen Bestseller "Ein ganzes Leben" habe ich "Café ohne Namen" gelesen, beide Bücher haben mich begeistert.

In "Die Straße" begleiten wir über den Zeitraum eines Jahres zahlreiche Personen, die in der Heidestraße, einer Straße in einem nicht benannten Ort, leben.

Anders als in den anderen Romanen des Autors haben wir es nicht mit einer sich fortlaufend entwickelnden Handlung zu tun. Wir lernen die Bewohner der Heidestraße durch kurze Momentaufnahmen kennen. Es gibt einen jungen Mann, der ein kleines Ladenlokal anmietet, um dort ein Antiquariat mit 17.000 Büchern einzurichten. Eine Blumenhändlerin schreibt Liebesbriefe an ihren Angebeteten und wird sie nie absenden, eine Pflegedienstleiterin in einem Altersheim bekämpft ihre Einsamkeit mit Naschereien aus der Bäckerei, eine Nichte bezieht die Wohnung ihrer Tante, die nun im Pflegeheim lebt. Es gibt einen neuen Pfarrer, der den alten abgelöst hat, und da ist der Polizist, der über zu wenig Personal verfügt.

Die Themen des Buchs sind vielfältig, es geht um Alter und Tod, Liebe und Schmerz, Obdachlosigkeit und Kriminalität, Glauben und Vorurteile. Neben dem Straßenfest, bei dem nicht alles glatt läuft, sind Kündigungen von Mietverhältnissen, ein Brand und mehrere Todesfälle weitere Schwerpunkte.
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Die Grundidee des Buches, eine Straße und ihre Bewohner in kurzen Kapiteln zu porträtieren, hat mir gut gefallen. Leider ist es nicht einfach zu lesen, es gibt sehr viele, sehr kurze Abschnitte mit ständig wechselnden Personen, knappe Dialoge, Monologe, Briefe, Dienstpläne und Beschreibungen. Der Handlung zu folgen, ist eine Herausforderung, zumal nur die Namen einiger Personen genannt werden und sämtliche Protagonisten als Ich-Erzähler auftreten. Es bedarf einiger Geduld, erst nach und nach werden die einzelnen Fragmente zusammengefügt und Zusammenhänge erkennbar.

Ich mag die Sprache des Autors sehr, und ich mochte die Episoden um den Antiquar, die Pflegedienstleiterin und ihr Personal sowie die Heimbewohner. Das Buch ist sicherlich von hoher literarischer Qualität, dennoch bin ich mit Robert Seethalers neuem, für mich recht ungewöhnlichen Erzählstil nicht richtig warm geworden, der Roman vermochte mich leider weder zu fesseln noch zu begeistern. Ich wünsche mir, dass der Autor in seiner nächsten Geschichte wieder zu seinem gewohnten Stil zurückkehrt.

Leseempfehlung für alle, die bereit sind, sich auf einen außergewöhnlichen Erzählstil einzulassen.

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Die Straße

Rezensionen von Philiene :

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Die Bluthochzeit von Wolf Hector

Ergreifend

Eine Liebe im Krieg, da könnte man an eine romantische Geschichte denken, aber es stellt sich doch auch die Frage ob Romantik in diesem furchtbaren Krieg überhaupt möglich war.

In die Bluthochzeit wird die Geschichte der jungen Witwe Terese erzählt die nach vielen Jahren ihre Jugendliebe Ludo wiedertrifft.

Doch ihr Treffen fällt in eine furchbare Zeit. Es ist die Zeit des dreißigjährigen Krieges und die Beiden gefunden sich in Magdeburg. In dieser Stadt kann der Krieg jeden Moment beginnen...

Der Roman erzählt schonungslos von den Schrecken des Krieges und dabei vor allem den Gräultaten die an der Zivilbevölkerung ausgeübt worden. Obwohl ich schon viel über den dreißigjährigen Krieg gelesen habe, war ich wieder einmal tief betroffen und erschreckt von den Ereignissen.

Doch der Autor geht nicht nur auf den Krieg ein. Er erzählt auch die Geschichte der Menschen die in fieser Zeit lebten und ums Überleben kämpften und für die es trotz allen auch Gefühle gab. Allen voran Terese eine starke junge Frau die ihren Weg gehen will.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Die Bluthochzeit

Rezensionen von MarcoL:

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Johannifeuer von Susanne Betz

Heimat, Natur und viel Gefühl anno 1893

Ein Bergdorf im Großraum Mittenwald. Die Arbeit im auslaufenden neunzehnten Jahrhundert ist hart und entbehrungsreich, meistens reicht der Ertrag gerade mal zum überleben.
Vroni Graseggers zweiter Ehemann Anton (sieh trauert ihrem verblichenen ersten Gemahl, der außer Gewalt nichts für sie übrig hatte, in keinster Weise nach), ist mehr ein Tagträumer denn ein hart arbeitender Bauer.

Aber er versucht den Hof mit frischen Ideen voran zu bringen, möchte investierten und ausbauen. Schließlich gilt es in Zukunft einige Mäuler mehr zu füttern.
Die Beziehung ist … mehr oder weniger ein Arrangement … ohne große Gefühle.
Und wenn dann da nicht der renommierte britische Arzt Reginald Langdon-Down, Spezialist für die damals sehr weit verbreitete „mongolische Krankheit“ (es lebe die Genpool-Überschneidung), in Vronis Leben auftauchen würde und so manches Blut in Wallung bringt, wären so manche Gefühle unbekannt geblieben; besonders am Tag der Johannifeuer.
Im Kontrast zur schweren Arbeit an den Bauernhöfen steht Vronis Schwiegermutter, ein sehr großer Kropf als Erkennungsmerkmal, die ein für die Bergwelt sehr untypisches Mindset hat und nicht nur exzentrisch wirkt, sondern auch gerne mal abseits der aufgezwungenen Normen von Tradition und Kirche handelt. Ein Protagonistin, die man einfach mögen muss.
So kann man im großen und ganzen den Roman zusammenfassen – das klassische Setting für einen schmonzettierten Heimatroman. Sogar ein Wilderer kommt vor …
Dennoch bewegt sich der Roman etwas abseits dieses Genres. Wunderbare Naturbeschreibung und Stimmungsbilder werten dieses Buch auf, machen es zu einem feinen Sommerroman mit viel, aber nicht übertriebenen Gefühl. Kleine Seitenhiebe auf das sterbende Königreich (Ludwig II ist tot, sein Bruder Otto in der Klapse, und der Prinzregent … naja) runden mit etwas Geschichte alles ab.
Gerne gelesen, gut für warme Tage, an denen der Denkmuskel eh schon auf Stand-by läuft und somit eine Leseempfehlung für alle, die sich leicht mit geschickt gesetzten Buchstaben berieseln lassen möchten.

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Johannifeuer

Rezensionen von MariasBooks:

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Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch von Fujikawa; Sumerak

Perfekt für Fans!

Der Herr der Elemente Backbuch ist ein Backbuch, das ganz an die Anime Serie Avatar angelehnt ist und in Deutsch im Cross Cult Verlag erschienen ist. Geschrieben wurde es von Jenn Fujikawa und Marc Sumerak.

Ich bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Aang, Katara und co und deshalb war ich schon sehr auf dieses Buch gespannt.

Anmerkung: ich habe das Buch als eBook.

Wenn man das Buch durchblättert, fällt eine sofort auf, mit wie viel Liebe hier unzählige Zeichnungen unserer Lieblingscharactere neben den Rezeptbildern untergebracht worden sind.
Zudem sind die Fotos zu den Rezepten wirklich schön gemacht und die Gestaltung des Buches ist generell sehr freundlich und einladend.
Was mich etwas stört, dass nicht zu jedem Rezept ein Foto im Buch zu finden ist.

Generell wurden die Rezepte alle passend an das Avatar Universum erstellt und es findet sich zu fast jedem der Charactere und Gebiete ein passendes Rezept zB Appa Makronen, Kyoshi-Blätterteigfächer oder Luftnomaden-Obstküchlein.

Die Rezepte an sich sind sehr klassisch aufgebaut und vom Stil und der Umsetzung her altbekannt. Viele Rezepte sind Abwandlungen von bekannten Backwaren. Der Schwieirigkeitsgrad ist dabei gemischt aber die Rezepte sollten mit etwas Übung von jedem bewältigbar sein. Einige Rezepte lassen sich auch leicht von und mit Kindern zubereiten.

Mich hat die kreative Anpassungen zu einigen Standardrezepten wirklich positiv überrascht und finde, dass für jeden Fan des Franchises hier etwas zu finden ist. Das Buch ist perfekt wenn man zB eine Mottoparty dazu machen möchte oder seinen Alltag etwas mehr Avatar Flair geben möchte.

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Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch

Rezensionen von Leseratte1604:

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Genug für ein halbes Leben von Evann Normandin

Vergessen oder erinnern?

Soll man schlimme Erlebnisse vergessen oder gehört nicht das Erinnern an eben diese Situationen zum Leben dazu? Diese Frage ist eigentlich das zentrale Thema in dem Buch "Genug für ein halbes Leben" von Evann Normandin. Es wird in zwei Erzählsträngen geschrieben - auf der einen Seite wird von der Liebesgeschichte von Rose und Landon berichtet, von ihrem Kennenlernen, ihren schönen, aber auch traurigen Momenten.

Doch dies ist eben nur das "halbe" Leben und dann nimmt Rose irgendwann die Pille des Vergessens und verschwindet damit vollständig aus Landons Leben und hier beginnt der zweite Erzählstrang: Landon begibt sich auf die Suche nach Rose, die ihn aber durch die Pille auch nicht mehr kennt.
Beide Erzählstränge laufen in dem Roman parallel, so dass sich die Kapitel abwechseln und so kommt die ganze Geschichte der beiden für den Leser/ die Leserin erst nach und nach ans Licht.
Mir hat dieses Buch wirklich gefallen und man denkt schon darüber nach, ob das wirklich ein guter Weg ist, alles hinter sich zu lassen,....

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Genug für ein halbes Leben

Rezensionen von Shilo:

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Die Reise der Blütensammlerin von Sally Page

Zwischen Blumen und den Spuren der Vergangenheit

Emma fällt zunächst kaum auf. Sie arbeitet zwischen Blumen, macht ihren Job, hält sich im Hintergrund. Nach dem Verlust ihres Mannes wirkt sie noch zurückgezogener, fast so, als würde sie sich selbst aus dem Alltag herausnehmen. Vieles an ihr bleibt erst einmal leise.
Als dann die Geschichte der Titanic auftaucht, verändert sich etwas.

Nicht plötzlich, eher Schritt für Schritt. Eine Einladung zu einem Vortrag, eine beiläufige Frage, ein Thema, das hängen bleibt. Daraus entwickelt sich mehr, als man am Anfang denkt.
Die Spur führt zu einer jungen Frau, die auf der Titanic gearbeitet hat. Und während Emma sich damit beschäftigt, kommen bei ihr selbst Dinge in Bewegung, die lange feststanden. Das passiert nicht in großen Szenen, eher nebenbei, zwischendurch, fast unbemerkt.
Die Handlung bleibt insgesamt ruhig. Manches zieht sich auch ein Stück, weil nicht viel gedrängt wird. Es gibt Kapitel, die eher vor sich hinlaufen, als wirklich voranzugehen. Trotzdem entstehen genau dadurch diese kleinen Momente, in denen etwas hängen bleibt.
Die Figuren drumherum wirken unterschiedlich stark. Einige treten nur kurz auf, andere bleiben länger. Oft sind es keine großen Auftritte, eher kleine Begegnungen, die trotzdem etwas verändern oder einen Gedanken auslösen.
Rund um die Titanic entsteht eine zweite Ebene in der Geschichte. Die wirkt nicht wie ein eigener Strang, der sich klar abhebt, sondern eher wie etwas, das immer wieder durch den Alltag von Emma hindurchläuft.
Am Ende bleibt kein großer Abschlussmoment. Eher einzelne Szenen, die im Kopf bleiben. Nicht alles ist rund oder geschlossen, manches bleibt einfach stehen und wirkt nach.
4 Sterne

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Die Reise der Blütensammlerin

Rezensionen von clematis:

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Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit von Tom Sacher

Unter Strom

Erst zerstört ein Flammenmeer das Wiener Ringtheater und damit auch hunderte Menschenleben, dann stirbt eine Tänzerin. Kurz darauf erteilt Kaiserin Sisi ihrer Kammerdienerin Liesel und dem Hoffotografen Angerer eigennützige Aufträge, um im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Während der hawaiianische König David Kalākaua und seine Schwester Lili auf ihrer Weltreise Wien besuchen, geht es also turbulent zu, alles steht förmlich unter Strom.

Kann es sein, dass es hier Zusammenhänge gibt, welche nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind?

Auch der zweite Band rund um Liesel und Angerer führt uns ins kaiserliche Wien in den 1880er-Jahren, wo gerade ein Streit darüber entbrennt, ob man an den bewährten Gaslampen festhalten oder doch Edisons neuartige Glühbirnen installieren solle. Selbstverständlich stehen Kaiser Franz Joseph und Sisi – wieder einmal – auf unterschiedlichen Seiten, wenn das Wort Strom fällt. Mit vielen Details zum Thema Elektrizität, zu hawaiianischen Traditionen und natürlich zu den unterschiedlichsten Gefolgsleuten am Wiener Hofe unterhält uns Schriftsteller Tom Sacher in diesem Krimi, denn Leichen gibt es ebenfalls. Eine Prise Humor darf nicht fehlen, genauso wie tierische Verstärkung, diesmal in Form eines Elefanten, um welchen sich Lieserl mit ihrer Erfahrung als einstige Ziegenhirtin und naturgegebenem Menschenverstand kümmern muss. Obwohl sie nie lesen und schreiben gelernt hat, kombiniert sie blitzschnell, nur der gewitzten Kaiserin hinkt sie gedanklich immer einen Schritt hinterher. Dennoch gelingt die Lösung nach einiger Aufregung und wir statten noch kurz einen Gegenbesuch in Hawaii ab.

Auf bemerkenswerte Weise lässt Sacher reale Ereignisse nahtlos in seine fiktive Geschichte einfließen, erzählt viel Interessantes ohne belehrend zu wirken. Historisch verbürgte Personen erleben spannende Auftritte im Geschehen und geben dem Ganzen dadurch seine spürbare Lebendigkeit.

Was bleibt am Ende? Ein genialer Kriminalroman, entstanden aus genauer Recherche und blühender Phantasie, welcher uns Leser für einige Stunden eintauchen lässt in die funkensprühende Zeit von Kaiserin Sisi. Lesenswert!

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Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit

Rezensionen von ytheyrr:

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Natur

Dieses Buch „Der Einsiedersommer“ von Anne Sverdrup-Thygeson ist ein schönes Buch und zeigt uns, wie schön die Natur sein kann. Denn in der Natur gibt es auch viele kleine Lebewesen, wie z.B. die Käfer, die für uns wichtig sind. Es gibt viele Stellen, die mich überrascht hat. Außerdem finde ich es schön, wie die Autorin die Charaktere so sympathisch beschrieben hat.

Das Schreibstil ist sehr schön und gut zu lesen. Es ist überhaupt nicht trocken und kompliziert. Ich finde es ebenfalls gut, dass die Kapitel kurz sind.
Das Cover ist sehr schön, die Farben sind hell und fröhlich. Der Käfer auf dem Cover zeigt uns bereits, um was es in dem Buch geht.
In diesem Buch geht es um vieles, um Natur, um Freundschaft, aber auch um Naturschutz und wie wichtig es ist, dass wir Menschen die Natur mehr schätzen müssen.
Insgesamt ein gutes Buch die ich weiter empfehlen kann.

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von Claudia R.:

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden von Carolin Jenkner-Kruel

trolliges Abenteuer

Klappentext / Inhalt:

Ein Sommer in Schweden am See, duftende Zimtschnecken und Ausflüge mit dem Boot: Pias Sommerferien bei Tante Käthe scheinen sorglos wie in Bullerbü, bis in der Bäckerei ihrer Tante merkwürdige Dinge geschehen. Ob Trolle dahinterstecken, wie Käthes Stiefsohn Pelle behauptet? Pia geht der Sache auf den Grund und erlebt dabei die besten Sommerferien ihres Lebens.

Ein Leseabenteuer für große und kleine Schwedenfans - nicht nur für die Ferien!

Cover:

Auf dem Cover sind zwei Kinder zu sehen, sowie zwei große Zimtschnecken mit Trollen darauf und die Fahnen im Hintergrund zeigen, dass wir uns in Schweden befinden. Das Ganze ist farblich und optisch toll umgesetzt und spricht auf jeden Fall an. Das Cover macht Lust auf ein Schweden Abenteuer und ist auch dementsprechend gestaltet und umgesetzt.

Meinung:

Ein wundervolles Schweden Abenteuer mit Einblicken in die Bräuche, sowie tolle landschaftliche Beschreibungen und einer wunderschönen sommerlichen Lektüre.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Charaktere und Geschichte hinein. Besonders klasse fand ich die Trolle, die dem Ganzen den besonderen Pepp gegeben haben. Mathe und Trolle ist eine tolle Kombination und so kann man hier noch einiges lernen und wird das ein oder andere mal recht gut überrascht. Die Charaktere sind sympathisch und man kommt gut in alles hinein. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann.

Die bunte Illustration zu den Familienmitgliedern und auch die erste Zeichnung mit den Häusern ist toll umgesetzt und bringt einen gut in die Geschichte hinein. Die Kapitelanfänge sind sehr gut herausgearbeitet und gut ersichtlich. Die kleinen Illustrationen am Beginn der Kapitel sind toll und passend gewählt.Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.

Durch die Ich-Perspektive findet man sich gut in Charaktere und die Gedanken dieser hinein und kann das Ganze sehr gut nachempfinden und miterleben.

Ein tolles sommerliches Abenteuer, bei dem man nebenbei noch einiges lernen kann und so manches über Schweden und Trolle erfahren kann. Ich fand die Umsetzung klasse und es hat sich sehr kurzweilig und gut gelesen.

Fazit:

Ein wundervolles Schweden Abenteuer mit Einblicken in die Bräuche, sowie tolle landschaftliche Beschreibungen und einer wunderschönen sommerlichen Lektüre.

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Mein total vertrollter Sommer in Schweden