Kunden em pfehlungen
Rezensionen von askyfullofpages:
Die Austernfischerin von Celine Edinger
Ein feiner, zarter Roman
Beziehungen.
Grenzen.
Fürsorge.
Ein wunderschöner, feiner, zarter Roman.
Mit »Die Austernfischerin« ist Celine Edinger ein wunderbar feinfühliger Roman gelungen, der mich mit seiner Zartheit wirklich positiv überrascht hat.
Die Geschichte ist schlicht, leise und ganz zart. Mich haben die behutsamen, wohlwollenden Begegnungen und dieses feine Kümmern am meisten beeindruckt.
Gerade weil Celine Edinger ihre Figuren so zart zeichnet, wirken die Momente, in denen Grenzen überschritten werden, umso heftiger.
Die Figurenzeichnung fand ich beeindruckend. Im Laufe der Geschichte entwickelt man ein ganz feines Gespür für die unterschiedlichen Charaktere, wie sie einander wahrnehmen und miteinander umgehen. Hier wird wenig artikuliert, vielmehr gespürt.
Im krassen Gegenzug zu all der Zartheit gibt es etwas Raues, Unberechenbares und teilweise auch Gewaltsames. Sowohl in der Natur als auch im Zwischenmenschlichen.
Ich finde den besonderen Schreibstil von Celine Edinger erwähnenswert. Die Dialoge kommen ganz leicht ohne die klassische Kennzeichnung aus.
Der im Kein & Aber Verlag erschienene Roman »Die Austernfischerin« war für mich ein richtiges Highlight. Er besticht mit seiner Zartheit und den krassen Gegensätzen. Eigentlich passiert in dieser Geschichte gar nichts Großartiges und trotzdem ist sie ganz großartig. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für Leser:innen, die zarte Romane zu schätzen wissen.
Vielen Dank an den Kein & Aber Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von verhei:
Vino, Mord und Bella Italia! Folge 10: Falsches Spiel beim Abschlag von Christian Homma; Elisabeth Frank
bekannter Cozy-Crime, dieses Mal mit einer größeren politischen Komponente
Die Hochzeit von Isabella, Tochter des Bürgermeisters, steht vor der Tür und der Bürgermeister wünscht sich eine Hochzeit im Golfclub des Ortes. Sehr zum Missfallen des Brautpaares, das eine traditionelle Hochzeit im Ort bevorzugen würde. Doch diesem Trubel nicht genug, wird eine Leiche im Sandbunker am Golfplatz gefunden, diesmal von Commissario Vico höchst persönlich.
Bald geraten alle in Verdacht, die Clubbesitzer, die Angestellten, ja sogar die Familie des Bürgermeisters.
Dies ist nun schon der zehnte Band der Reihe um das beschauliche Örtchen Fontenaia, in dem Halbitalienerin Anna Wagner, die Ermittlungen des Teams um Commisario Vico unterstützt. Für Leser, die mit der Reihe schon vertraut sind, ist es jedes Mal wie ein nach Hause kommen zu alten Bekannten. Doch keine Sorge, auch ein Einstieg in Band 10 wäre problemlos möglich, auch wenn die Bände aufeinander aufbauen.
Auch wenn man in diesem Teil viel Bekanntes wiedertrifft, wie die schon liebgewonnen Charaktere, ist dieser Band dennoch etwas anders. Die Leiche kommt doch etwas früher als gedacht und der Spannungsbogen zieht rasch an. Das Team, dass in den letzten Bänden so gut zusammengewachsen ist, und auch Polizeireporterin Anna Wagner integriert hat, steht vor Problemen. Die politische Einflussnahme von außen ist groß, bekannte Strukturen werden zerrissen. Alte und ungeliebte Bekannte tauchen wieder auf. All dies gefährdet die Ermittlungen. Somit sind alle nicht nur mit der Suche nach dem Mörder beschäftigt, sondern auch mit dem neuen Status quo.
Der Stil ist aber gleich – gewohnt locker mit italienischem Flair.
Ich freue mich nun schon auf Band 11, nicht zuletzt auf Grund des kleinen Cliffhangers.
Rezensionen von Shilo:
Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell
Wenn Laura einfach nicht mehr mitmacht
Laura Clark ist weg. Einfach weg. Und erst als sie nicht mehr da ist, fällt ihrem Umfeld auf, wie selbstverständlich sie sich um alles gekümmert hat.
Genau dieser Gedanke hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt. Laura scheint die Frau zu sein, die sich um die Familie kümmert, im Büro alles auffängt und auch für andere noch ein offenes Ohr hat.
Solange sie da ist, wird vieles einfach hingenommen. Erst als sie fehlt, wird sichtbar, wie viel an ihr hängen geblieben ist.
Dabei ist die Geschichte nicht nur ernst. Es gibt einige Situationen, bei denen man schon schmunzeln muss. Besonders im Büro und auch bei Mark zu Hause läuft einiges aus dem Ruder. Die Suche nach Laura wird dadurch immer wieder aufgelockert, ohne dass das eigentliche Thema verloren geht.
Auch Sian fand ich interessant. Sie sucht zwischen Wäschebergen nach Antworten und muss dabei wohl selbst erst verstehen, wie wenig sie eigentlich über das Leben ihrer Mutter weiß. Solche kleinen Momente haben mir besser gefallen als große dramatische Szenen.
Überhaupt geht es gar nicht nur darum, wo Laura geblieben ist. Viel interessanter ist die Frage, warum eine Frau, die immer für alle da war, irgendwann einfach nicht mehr kann oder nicht mehr will. Das wirkt zunächst vielleicht etwas ungewöhnlich, aber je mehr man über Laura und ihr Leben erfährt, desto verständlicher wird ihr Wunsch, einmal nur an sich selbst zu denken.
Beim Lesen gab es immer wieder Stellen zum Schmunzeln, aber auch solche, bei denen kurz der Gedanke kam: Wie oft macht man eigentlich etwas für andere, obwohl man selbst längst keine Lust oder Kraft mehr dazu hat?
Die Geschichte hat mir gerade deshalb gefallen, weil sie dieses Thema nicht schwer macht. Sie erzählt mit Humor von einer Frau, die irgendwann ihre eigene Grenze erreicht hat. Und während alle anderen noch überlegen, wo Laura sein könnte, muss ihr Umfeld ganz nebenbei lernen, ohne sie klarzukommen.
Ein unterhaltsames Buch mit einer einfachen, aber durchaus wichtigen Frage dahinter: Was passiert, wenn jemand, der sonst immer für alle da ist, plötzlich einmal sich selbst an die erste Stelle setzt?
5 Sterne.
Rezensionen von Cornelia:
Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm
Faszination Sternenhimmel mit viel Liebe zum Detail
Das Herzstück bilden die Sternbilder, aufgegliedert in vier Kapitel für die Jahreszeiten. Der Fokus liegt auf einigen Sternbildern, diese werden auf einer Doppelseite mit Infos und Sternkarte vorgestellt. So bin ich nicht überfordert, weil pro Jahreszeit immer nur ein paar vorgestellt werden. In jedem Monat kann ich mich auf die vorgestellten Sternbilder konzentrieren und mir alles merken.
Zusätzlich gibt es eine Einleitung mit allgemeinen Grundlagen und am Ende Wissenswertes, u.a. über den Mond und die Milchstraße.
Uhrzeit und Tag werden fixiert, dass das Sternbild im Buch wirklich genauso ausschaut wie am Himmel und leicht zu finden ist. Standardrichtung ist Süden, teilweise Norden.
Die Sternbilder sind am Himmel mithilfe des Buchs gut zu finden. Teilweise ist Geduld erforderlich für ideale Bedingungen, u.a. eine klare Nacht, Mondauf und - untergang sind zu berücksichtigen. Besonders interessant finde ich die Tipps, was es mit dem Fernglas zu sehen gibt, dadurch gibt es viel Neues für mich zu entdecken. Ich hatte bereits Erfolgserlebnisse, einige Objekte sind noch herausfordernd für mich. Einzelnes ist nur mit einem Fernrohr zu erkennen, daher plane ich schon meinen nächsten Besuch in einer Sternwarte.
Die Strukturierung ist für mich ideal. Mit einem anderen Buch ohne diese Hilfe konnte ich ein paar Sternbilder finden, aber irgendwann verlor ich das Interesse. Sterne finden ganz einfach wird mich in den nächsten 12 Monaten inspirieren und entfacht meine Leidenschaft für Sterne aufs Neue. Daher empfehle ich dieses umfangreiche Grundlagenbuch sehr gern weiter.
Rezensionen von BarbaraM:
Der Mond im Meer von Sandra Dieckmann
Da geht das Herz ganz weit auf!
Schon die erste Seite von „Der Mond im Meer“ hat uns verzaubert. Der Text im Vollmond, die Wolken, die Wellen im Meer und diese ganz besondere Stimmung ziehen einen sofort mitten hinein in die Geschichte. Dazu der knorrige Baum und die zauberhafte kleine Maus, die einem einfach augenblicklich ans Herz wächst.
Die Geschichte ist liebevoll und wunderschön erzählt und zugleich überraschend spannend. Denn plötzlich ist der Mond verschwunden. Ist er etwa ins Meer gefallen? Und vor allem, wird er wieder auftauchen? Diese große Frage begleitet die kleine Maus und mit ihr natürlich auch uns beim Lesen. Gerade dieses Zusammenspiel aus einer so sanften, beinahe poetischen Geschichte und der echten Spannung hat uns unglaublich gut gefallen.
Besonders schön finden wir die Gedanken und Fragen, die sich hinter der Geschichte verbergen. Die kleine Maus versucht zu verstehen, was geschehen ist, und macht sich auf die Suche nach einer Antwort. Dabei erzählt das Buch auf ganz behutsame Weise von Unsicherheit, vom Staunen über die Welt und davon, dass manches vielleicht ganz anders ist, als es zunächst scheint.
Und dann steckt in dieser zauberhaften Geschichte noch eine wunderbare Botschaft über Gemeinschaft. Denn erst durch das gemeinsame Tun kann der Mond gerettet werden. Jeder trägt seinen Teil dazu bei und genau darin liegt für uns etwas besonders Schönes. Jeder von uns ist Teil einer Gemeinschaft, jeder kann etwas beitragen und gemeinsam können Dinge gelingen, die einer allein vielleicht niemals schaffen würde.
Auch die Illustrationen sind einfach wunderschön und schaffen gemeinsam mit dem Text eine ganz eigene, warme und fast magische Atmosphäre.
Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus!
Rezensionen von stina23:
Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester
Toxisch gut
Kate und ihr Ehemann Jack leben ein sehr privilegiertes Leben in London. Geld und Ansehen sind im Übermaß vorhanden. Die beiden sind Ende 50 und gehören zur Boomer-Generation, die im Gegensatz zu den ihnen nachfolgenden Generationen, in aufstrebender Wirtschaft und Sicherheit aufgewachsen ist. Phoebe ist um die 30 und kann von finanzieller Sicherheit nur träumen, bis ihr als Autorin ein absoluter Hit gelingt, der als Streaming-Serie im ganzen Land Zuspruch findet.
Gleichzeitig erlebt Kate eine doppelte Tragödie. Eine etwas abgewandelte Version ihres Lebens mit Jack ist es, dass die Menschen so begeistert. Ihre tiefsten Geheimnisse werden in alle Öffentlichkeit getragen, während sie mit Verlust und Neustrukturierung ihres Lebens zurechtkommen muss.
Der Autor stellt kapitelweise Kate oder Phoebe als Ich-Erzählerin in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Zeitsprünge, helfen die Vergangenheit und den Werdegang der Protagonistinnen kennenzulernen und zu verstehen. Was beide Frauen verbindet, ist eine sehr gute Beobachtungsgabe bezüglich menschlicher Verhaltensweisen, auch der eigenen. Die beiden nutzen dies zu ihrem Vorteil. Dabei handeln sie moralisch höchst fragwürdig, aber auch durchaus menschlich. Für mich hat sich die Toxizität, die von einer Figur des Buches ausgeht und die Grundlage für deren Handeln bildet, als treibende Kraft in der Geschichte herausgestellt. Es ist gleichzeitig interessant und erschreckend, welche Kreise sie zieht und wie sie das Leben der beiden Protagonistinnen beeinflusst.
Mich hat fasziniert, wie facettenreich die Persönlichkeiten der Protagonistinnen herausgearbeitet wurden. Die beiden Frauen wirken menschlich, nah an der Realität und ich kann nachvollziehen, jedoch nicht befürworten, warum sie handeln, wie sie es tun. Für mich waren einige der Twist in der Geschichte überraschend, einige weniger. Sie haben auf jeden Fall einen Sog entwickelt, der mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ.
Rezensionen von brauneye29:
Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll
Hat mir gut gefallen
Zum Inhalt:
Lange hatte es keinen Vampirangriff in Temstown gegeben, aber jetzt ist eine berühmte Schauspielerin aus ihrem Grab verschwunden und es sie so aus, dass sie sich selbst ausgegraben hat. Mina, Buffy und Bella sind sich sicher dass da eine Vampirin zurückgekehrt ist. Die drei sind spätestens als ihr Freund Varney gebissen wird sicher, da sie die Stadt von der Vampirin befreien wollen.
Meine Meinung:
Auch wenn das Buch oder auch Hörbuch für jüngeres Lesepublikum geschrieben wurde, ist es sehr gut auch für ältere Leser oder Hörer geeignet, denn es ist spannend erzählt, hat einen nicht zu kindlichen Schreibstil. Das Hörbuch wurde von der Wednesday-Synchronstimme gesprochen und das richtig gut. Die Spannung habe ich als durchgängig hoch empfunden, es war auch insgesamt eine eher düstere Geschichte, aber das passte natürlich sehr gut zum Thema, weil man sich ja auch oft auf dem Friedhof befand. Ich kann das Hörbuch empfehlen.
Fazit:
Hat mir gut gefallen
Rezensionen von Harakiri:
Silberküste von Alexander Oetker
Der Lockvogel
Silberküste von Alexander Oetker ist ein atmosphärischer Krimi mit Lokalkolorit und viel französischem Flair. Der Kriminalroman lebt nicht nur von dem Fall, der es zugegeben ganz schön in sich hat, er lebt vor allem von der tollen Atmosphäre. Alles im Roman atmet Französische Lebensart.
Luc Verlain wird zu einem Mordfall gerufen: die Krankenschwester eines kleinen Dorfes wird überfahren und im Wald versteckt.
Doch durch ihren Tod kommen die Kommissare noch einem anderen Phänomen auf die Schliche: die Todesfälle in der Gegend sind exorbitant hoch. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun?
Das Buch lebt jetzt nicht von riesiger Spannung. Es lebt von der Ermittlungsarbeit der Polizei und der tollen Umgebung. Wer rasante Action erwartet, ist bei Luc Verlain falsch. Dennoch, oder gerade deshalb, liest sich der Krimi sehr gut und weiß zu begeistern.
Das Buch ist in sich abgeschlossen, es macht aber Sinn, die Vorgängerbände zu lesen. Vor allem den 9. Band „Strandgut“, weil in „Silberküste“ die Verhandlung eines Kollegen von Luc aufgegriffen wird, der am Ende des letzten Bandes seine Schusswaffe gebraucht hat.
Fazit: Ein toller Kriminalroman, der eher ruhigere Töne anschlägt, was aber in keiner Weise langweilt.
Rezensionen von LeserinLu :
Theo in Golden von Allen Levi
Christlich-konservative Agenda
Manchmal gibt es Bücher, bei denen ich mich schon nach wenigen Kapiteln frage, ob ich wirklich dasselbe Buch lese, das mir der Klappentext versprochen hat. „Theo in Golden“ gehört für mich leider dazu.
Die Grundidee fand ich zunächst durchaus interessant: Ein geheimnisvoller Fremder taucht in einer Kleinstadt auf, kauft Porträts ihrer Bewohner:innen und gibt sie den jeweiligen Menschen zurück.
Nach und nach sollen sich dadurch Geschichten, Verbindungen und Geheimnisse entfalten. Was nach einem Roman über Gemeinschaft, Freundlichkeit und menschliche Begegnungen klingt, wurde für mich allerdings zunehmend zu einer problematischen Lektüre.
Was mich am meisten gestört hat, ist das Frauenbild des Romans. Frauen scheinen hier vor allem in sehr begrenzten Rollen vorzukommen: als gute, aufopferungsvolle Mütter, als schlechte Mütter, die für das Unglück ihrer Familien verantwortlich gemacht werden, oder als Frauen, die sich statt Karriere letztlich vor allem nach einer eigenen Familie sehnen. Diese Darstellung empfand ich als unfassbar konservativ und frustrierend. Die heteronormative Familie ist das Maß aller Dinge in diesem Roman.
Auch die Haltung gegenüber modernen Medien und gesellschaftlichen Entwicklungen wirkte auf mich oft eher wie eine moralische Belehrung als wie eine differenzierte Auseinandersetzung. Zusammen mit stark stark religiös geprägten Ausrichtung der Erzählung und der für meinen Geschmack trutschigen Erzählweise, die wohl poetisch wirken soll, entstand bei mir zunehmend der Eindruck einer christlich-konservativen Agenda, die verfolgt und mir beim Lesen untergejubelt werden soll.
Rezensionen von askyfullofpages:
In Bloom von Liz Allan
Wem glaubt man?
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Missbrauch.
Freundschaft.
Loyalität.
Wow! Dieser Roman und dieses Ende hat es in sich.
Mit „In Bloom“ ist Liz Allan ein sehr berührender Roman gelungen, der stellenweise wirklich schwer zu ertragen ist. Gleichzeitig ist er locker und sehr flüssig geschrieben.
Ich fand dieses Buch intensiv, berührend und wirklich gut.
Im Mittelpunkt stehen Freundschaft und Zusammenhalt, aber auch schwierige und prekäre Familienverhältnisse, soziale Ungleichheit und Hoffnungslosigkeit. Die Musik wird dabei zu einem Ausweg und gibt den Jugendlichen Halt und Hoffnung. Doch dann steht plötzlich die Anschuldigung des sexuellen Missbrauchs im Raum und es geht um Vertrauen, Loyalität und die Frage, was das mit einer Freundschaft macht.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen. Alle haben ihr eigenes Päckchen zu tragen. In ihren Familien finden sie oft nicht den Halt, den sie brauchen. Stellvertretend dafür nimmt die Freundschaft der Jugendlichen einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein.
Immer wieder steht die Frage im Raum: Wem glaubt man und wem nicht? Und das ganze Dorf scheint über die Freundinnen und die Situation mehr zu wissen als sie selbst.
Der im Unionsverlag erschienene und von Lisa Kögeböhn übersetzte Roman „In Bloom“ hat mich bis zum Schluss gefesselt und mit seinem Ende sprachlos zurückgelassen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Vielen herzlichen Dank an den Unionsverlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.











