Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Eine zu viel von Samantha Hayes
Das Testament
Nach dem Tod ihres Ehemannes Ray plant Connie ein großes Familientreffen in einem Ferienhaus mitten in den schottischen Highlands. Ihre drei Töchter samt Familien sollen über das Testament in Kenntnis gesetzt werden. Aber statt einer friedlichen Zusammenkunft kommt es zu Misstrauen und Zwistigkeiten.
Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Geschehen betrachtet, im zweiten großen Teil blendet Samantha Hayes 40 Jahre zurück, um wesentliche Informationen in die Handlung einzubetten. Wieder zurück in der Gegenwart, geht es Schlag auf Schlag mit Wendungen, derer es dann fast zu viele sind, leider leidet darunter auch die Glaubwürdigkeit. Die Konflikte innerhalb der Familie werden anschaulich dargelegt, die Spannung wird Schritt für Schritt aufgebaut, sodass das gesamte Ausmaß des Dramas am Ende ans Licht kommt. Aufgrund der recht unnahbaren Figuren hat mich der Roman dennoch nicht so gefesselt wie vom Klappentext erwartet.
Ein Familienschauspiel im abgelegenen Bergland, das durchaus noch aufregender hätte sein können, aber dennoch für solide Unterhaltung sorgt.
Rezensionen von beavielleser :
Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas
Hut ab vor Michelle
Michelle hatte einen kleinen Schmuckladen und damit ihr Auskommen. Dann kam Corona und sie musste ihre einzige Angestellte entlassen und den Laden schließen. Was ihr blieb, war ein Berg aus Schulden.
Sie zieht von der Kleinstadt in die Großstadt, weil sie dort dort einen Job als Rezeptionistin bekommt.
Sie lebt in einer winzigen Dachgeschosswohnung und hat am Monatsende kaum noch Geld, da sie auch noch einen Berg Schulden abbezahlen muss. Aber sie hat schon als Kind gelernt mit wenig auszukommen und kommt klar.
Eines Abends nach ihrer Arbeit trifft sie Henry. Die beiden kommen sich näher, verlieben sich. Michelle bekommt erst nach und nach mit, wieviel Geld Henry hat. Sie zieht zu ihm und versucht sich in sein Leben einzugewöhnen.
In jeder Zeile spürt man, wie schwierig es für Michelle ist sich in diesen Luxus einzuleben. Henry versteht nicht, warum sie ein Problem hat Geld und Geschenke von ihm anzunehmen und wie schuldig sie sich deshalb fühlt.
"Je sorgenfreier ihr Alltag wurde, desto mehr sah sie, wie sorgenvoller der Alltag anderer war." (Seite 212)
Zum Ende hin, saß ich mit offenen Mund da und konnte über Henry nur den Kopf schütteln. Für Michelle gibt es von mir ein Daumen hoch.
Ein tolles Buch!
Rezensionen von Wolle:
Das habe ich wegen dir getan von John Lanchester
Lange Anlaufzeit
Kate lebt mit ihrem Mann Jerry ein glückliches und privilegierte Leben in London, bis letzterer plötzlich und unerwartet verstirbt. Kurz nach dessen Tod erscheint die erfolgreiche Serie „Betrug“ auf Netflix. Als alle nur noch von dieser Serie reden, sieht sich auch Kate die Sendung an und erkennt detailgenau ihr Leben mit Jerry.
Verwirrt recherchiert Kate wer hinter dieser Serie steht und wie intimste Details, über die eigentlich niemand Bescheid weiß, an diese Person gelangten. Schnell gelangt Phebe in den Fokus.
Die Handlung des Romans besteht aus zwei abwechselnden Sichtweisen. Die von Kate und die von Phoebe. Auch werden abwechselnd immer wieder Ereignisse aus der Gegenwart sowie aus der Vergangenheit der beiden Hauptpersonen erzählt. In welch enger Verbindung die beiden Frauen stehen wird erst im Verlauf der Handlung, vor allem gegen Ende, deutlich. In kurzen Zwischenkapiteln werden prägnante Auszüge aus der Serie „Betrug“ wiedergegeben.
Anfangs empfand ich die Handlung etwas langatmig und nicht sonderlich spannend. Erst ab etwa der Hälfte des Romans nimmt die Story endlich an Fahrt auf. Allerdings gestaltete sich der Verlauf des Romans nicht ganz so wie ich es erwartet hätte. Anders als in der Beschreibung des Klappentextes empfand ich nicht die Suche wer hinter der Serie und der Nacherzählung des eigenen Lebens steckt als Mittelpunkt der Handlung, sondern die Aufarbeitung der Vergangenheit der beiden Frauen, sowie den anschließenden Racheplan. Amüsiert haben mich vor allem die Abschnitte die Phoebes Mutter gewidmet waren.
Das Cover des Buches finde ich nicht gelungen. Es wirkt lieblos und unkreativ. In einem Buchladen würde es auf keinen Fall aus der Masse herausstechen. Auch der Titel konnte mich nicht überzeugen. Er ist für mich nicht eingängig und erschließt sich erst gegen Ende der Handlung. Außerdem steht er lediglich für einen Teil der Handlung.
Insgesamt handelt es sich bei dem Roman um eine schwach beginnende Handlung die sich jedoch je weiter man liest immer mehr steigert. Es lohnt sich also nicht vorschnell abzubrechen. Während humorvolle Szenen bereits zu Beginn vereinzelt zu findet ist, muss man für die Spannung schon bis zur Mitte des Romans lesen. Dafür wird man dann mit überraschenden Wendungen belohnt.
Rezensionen von Reiseweise:
Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones
Zwei Freundinnen, zwei Leben
In diesem Roman von Tayari Jones geht es um Niecy und Annie. Die beiden Schwarzen Mädchen wachsen ohne Mutter im segregierten Süden der Vereinigten Staaten auf, zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung. Beide entfliehen ihrem kleinen Dorf Honeysuckle in Louisiana - während Niecy am renommierten Spelman College in Atlanta, Georgia, studieren darf und in die Schwarze High Society der Stadt einheiratet, schlägt sich Annie in Memphis, Tenessee, durch und sucht ihre Mutter in den Jazzkneipen der Stadt.
So unterschiedliche ihre Wege auch sein mögen, bleiben die beiden verbunden.
Diese selbstgewählten Bande, die eine echte Familie ersetzen können, geht es in dem Roman. Das ist oft berührend erzählt, hat aber teilweise auch Längen, obwohl diverse Handlungsstränge gar nicht auserzählt werden und andere abgebrochen werden. Insgesamt aber ein lesenswertes Buch, auch wenn ich den Hype auf BookTok nicht ganz nachvollziehen kann.
Rezensionen von Wolle:
Das Knistern im All von Stephan Lohse
Man hätte mehr aus der Geschichte machen können
Matti steckt mit seinen 15 Jahren mitten in der Pubertät, mit all deren Problemen. Doch nicht nur in Beziehung auf die Liebe ist der Jugendliche außerordentlich verwirrt, es stellt sich heraus, dass ihn auch psychologische Probleme quälen.
Während einer Klassenfahrt nach Amrum bricht Matti zusammen.
Im Anschluss verbringt er viel Zeit bei seiner Psychologin und schließlich in einer Klinik. Nach seiner Genesung taucht er dann für einige Tage unter. Während der ganzen Zeit, durch alle Höhen und Tiefen, begleiten ihn seine Freunde, die immer zu ihm stehen. Auch die Eltern, sehr betucht und stets bemüht um ihren Sohn, halten immer zu Matti. Genau deshalb hatte ich mit der ganzen Geschichte auch ein Problem. Es fühlt sich so unecht an. Kein Streit, stets Harmonie zwischen allen Personen. Das einzige mit was Matti nicht zurecht zukommen schein ist seine Umwelt: der Reichtum seiner Eltern, der Nazi in der Klasse und das Erwachsenwerden im Allgemeinen. Aber die zwischenmenschliche Harmonie finde ich wirklich extrem unrealistisch. Selbst als Matti die Luxuskarosse seiner Mutter schrottet und verbrennt, überdies auch noch filmt und live seiner Mutter präsentiert, ist diese zwar nicht erfreut, schafft es angesichts ihres glücklichen Sohnes aber nicht auch nur ein böses Wort zu sagen. Ich fand dieses Verhalten etwas verwirrend, oder sollte es angesichts des Reichtums der Eltern einfach nur dekadent wirken?
Insgesamt konnten mir die Personen, insbesondere Matti auch nicht so nahekommen. Die Handlung wirkt sehr distanziert. Die Probleme mit denen sich Matti herumschlägt werden lediglich immer wieder nur kurz angerissen. Ich denke 167 Seiten sind hier einfach etwas knapp um die Handlung vernünftig zu erzählen. Was aus der Geschichte hängen geblieben ist, ist die extreme Hin- und Hergerissenheit Mattis, das für sein Alter so bezeichnend ist sowie seine Identifikation mit dem Leben seiner Eltern. Insgesamt war mir die Handlung jedoch viel zu oberflächlich. Die Geschichte hätte viel mehr Potenzial gehabt.
Das Cover ist ein echter Hingucker. Die Beschreibung mit der Antilope im Innenteil passt aber nicht zusammen. Matti beschreibt das Tier ohne Hörner. Außergewöhnlich sind das Cover sowie der Tiel jedoch allemal und wecken somit sofort die Neugier auf den Inhalt des Romans.
Rezensionen von Wolle:
Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike
Ein modernes Mädchen
Im mittelalterlichen England verliert die jugendliche Tibb nach der Geburt ihrer Schwester ihre Mutter früh. Allein beginnt für die Landstreicherin nun eine Reise durch das Land. Dabei trifft sie auf die unterschiedlichsten Menschen.
Neben den vielen hartherzigen Bekanntschaften, lernt sie aber auch so manche gute Seele kennen.
Immer handelt es sich dabei selbst um Außenseiter und Ausgestoßene der Gesellschaft. Der Roman zeichnet so das überaus beschwerliche und düstere Leben der damaligen Zeit nach, das ein wahrer Überlebenskampf ist. Bei Tibb wechseln sich melancholische, überaus selbstkritische aber auch heitere und gar sehr freche Stimmungslagen miteinander ab. Auch in den schwierigsten Lebenslagen fängt sie sich immer wieder und findet neuen Lebensmut. Tibb ist so ein unterhaltsamer Charakter, dass man gar nicht genug von ihr bekommen kann.
Die Handlung besteht entgegen den vielen anderen historischen Romanen nicht darin geschichtliche Ereignisse zu erzählen, sondern die Lebens- und Stimmungslage der Zeit einzufangen. Mit der modernen und frechen Sprache wirkt der Roman dabei alles andere als wie eine verstaubte historische Erzählung.
Durch kurze Kapitel und einen reichhaltigen Handlungsverlauf lässt sich das Buch schnell durchlesen. Unterbrochen wird die Reise Tibbs durch kurze Zwischenkapitel, in denen schnell klar wird, dass es sich hier um das spätere Schicksal Ivos, ihrem frühen Freund, handelt. Der lange unklare Zusammenhang der beiden Handlungsstränge hält die Spannung aufrecht.
Das Cover mit dem Heiligenschein auf dem blonden Mädchen zieht den Blick auf sich und ist auf jeden Fall außergewöhnlich. Tibb wirkt darauf wie ein Engel, was sie ja in keinster Weise ist und wie sie sich selbst sicher auch nicht sehen würde. Ein ganz besonderer Mensch, der unter den vielen Menschen mit ihrer verengten und kleinlichen Sicht heraussticht ist sie jedoch allemal. In ironischer Weise passt das Cover hervorragend zu dem Mädchen, dass sich in keine Schublade stecken lässt.
Rezensionen von Wolle:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Abgründe
Fünf Menschen stehen an einem Bahnsteig. Eines ist schon am Anfang der Handlung klar. Einer von gleich sterben. Doch wer wird es sein? Diese Frage wird – obwohl die ganze Handlung nur wenige Minuten dauert – erst ganz am Ende des Romans beantwortet.
Zunächst wird die Situation am Bahnsteig in einer Rahmenhandlung in allen Details erörtert.
In langen Einschüben wird dann jeweils das Leben jeder einzelnen dieser Personen unter die Lupe genommen. Mit der Zeit bildet man sich bereits sein Urteil, wenn es trifft oder treffen sollte. Doch die Autorin weiß, für wen wir uns entscheiden.
Ich fand den Thriller interessant, da er etliche ungewöhnliche Stilmittel enthält, die ihn aus der Masse herausheben. Einerseits wird der Leser immer wieder direkt angesprochen. Außerdem handelt es sich nicht um einen actionreichen Thriller bei dem dauern etwas anderes passiert, sondern der Fokus wird auf das psychologische Innenleben der fünf Protagonisten gelegt, dagegen bleiben einige weitere Passanten, von denen auch im Buch berichtet wird, weitgehend anonym. Alle diese Figuren verbergen Abgründe in sich, die man so nicht erahnt hätte. Vor allem die Geschichte von Mrs. Worth ist schockierend. Schlussendlich ist auch die Besonderheit, dass der Tod am Ende des Romans eintritt und dass die ganze Handlung nur wenige Minuten dauert herauszuheben. Trotz der ungewöhnlichen Erzählweise fand ich den Thriller dennoch sehr spannend. Man wird in jedem Kapitel wieder aufs Neue überrascht.
Das nette Titelbild täuscht über den Inhalt. Cover und Titel beziehen sich lediglich auf die besondere Zeitdarstellung des Romans. Die Abgründe hinter den Betroffenen werden hier nicht thematisiert
Rezensionen von Shilo:
Am Rand der Welt von Caroline Bernard
Zwischen Schuld und Liebe
Gretes Leben an der Nordsee hatte mit den Vorstellungen, die anfangs vielleicht vorhanden waren, wenig zu tun. Der neue Koog bringt harte Arbeit, Unsicherheit und eine Einsamkeit mit sich, die an vielen Stellen spürbar wird. Gerade diese Seiten des Buches wirkten besonders glaubwürdig. Das Meer ist ständig präsent und macht deutlich, wie abhängig die Menschen damals von ihrer Umgebung waren.
Vieles dreht sich um eine Entscheidung, die Grete wegen ihrer Tochter Luise trifft. Lange Zeit bleibt die ganze Tragweite davon im Hintergrund. Trotzdem ist immer zu spüren, dass etwas unausgesprochen zwischen den Zeilen steht. Das hat neugierig gemacht und die Geschichte zusammengehalten.
Immer wieder wechseln die Kapitel zu Kristine. Während sie sich mit der Vergangenheit ihrer Familie beschäftigt, werden einzelne Puzzleteile zusammengesetzt. Dadurch entstehen Verbindungen zwischen den Generationen, die nach und nach verständlich werden.
Niemand in dieser Geschichte ist frei von Fehlern. Die Figuren handeln manchmal aus Angst, manchmal aus Liebe und nicht jede Entscheidung lässt sich sofort verstehen. Das macht sie sehr menschlich. Ihre Sorgen und Zweifel wirken glaubwürdig und geben der Handlung zusätzliche Tiefe.
Auch die Landschaft bleibt in Erinnerung. Die Weite, der Wind und die Nähe zum Meer begleiten die Handlung fast durchgehend. Vieles davon ließ sich beim Lesen leicht vorstellen.
Nach dem letzten Kapitel blieb nicht eine einzelne Szene besonders hängen, sondern das Zusammenspiel der verschiedenen Lebensgeschichten. Die Verbindung zwischen Großmutter, Tochter und Enkelin entwickelt sich ruhig, aber mit Wirkung. Ein Roman, der ohne große Dramatik auskommt und gerade dadurch lange nachwirkt. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Nessaja:
Nächstes Mal für immer von Lucien Marant
Überraschend tiefgründig
Nächstes Mal für immer
Mona war als junge Frau für ein halbes Jahr in Paris und kehrt zwanzig Jahre später wieder an ihren Sehnsuchtsort zurück. Dieses Mal um zu bleiben?
Geschrieben wurde das Buch von Lucien Marant, einem Lektor und Redakteur. Dies ist sein Debütroman.
Erschienen ist das Buch bei dtv.
Es umfasst 317 Seiten und ist eingeteilt in 15 Kapitel. Abwechselnd wird die Geschichte von Monas erstem Parisaufenthalt 1999 und Monas zweitem Aufenthalt 2019 erzählt. Manchmal haben mich die schnellen Wechsel ein wenig irritiert und ich musste nochmal nachschauen, in welcher Zeit wir gerade sind.
Die Art, wie Lucien Marant seine Geschichte erzählt, ist außergewöhnlich. Ich war schon nach wenigen Seiten drin im Geschehen und bis zum Schluss gebannt. Die Charaktere, nicht nur Mona, sondern zum Beispiel auch Thibauld und Lou, haben absoluten Liebhabecharakter. Der Autor hat die Sicht von Mona so überzeugend rübergebracht, dass ich lange einfach fälschlicher Weise davon ausgegangen bin, dass eine Frau schreibt. Paris als Setting war beeindruckend. Manche Wegbeschreibung mag etwas arg ausführlich gewesen sein, aber das französische „Savoir vivre“ kam perfekt rüber. Manch eine Szene fand ich etwas arg konstruiert, aber es gab immer wieder Twists, die ich so nicht habe kommen sehen und das Buch hatte plötzlich wesentlich mehr Tiefgang, als ich vom Cover und vom Klappentext her vermutet habe.
Fazit: Trotz ein paar kleinen Schwächen ein Buch, das mich total überrascht und gefesselt hat!
Rezensionen von peedee:
Zimtsterne und Pfötchenzauber von Petra Schier
Sehr emotional
Floristin Kati ist sehr pflichtbewusst. Immer. Sie stellt die Bedürfnisse anderer über die eigenen. Ihre Eltern und ihre jüngere Schwester profitieren davon in jeglicher Weise, wissen es aber nicht zu schätzen. Eine Beziehung hat Kati nicht. Will sie nicht. Kann sie nicht. Arian kennt sie seit Schulzeiten - er war schon lange an ihr interessiert, aber sie offensichtlich nicht an ihm.
Er kommt unverhofft auf den Hund: Kira findet sofort den Weg zu Katis Herzen - und er?
Erster Eindruck: Wie immer ein sehr schönes, weihnachtliches Cover. Dieses Mal mit einem Affenpinscher (diese Rasse war mir bis zu diesem Buch nicht bekannt - wieder etwas gelernt!)
Ich freue mich immer auf August, da dann die neuen Weihnachtsromane erscheinen. Dieses Mal war “Zimtsterne und Pfötchenzauber” unter den ersten Weihnachtsromanen. Ich bin grosser Fan von Santa Claus und seiner Truppe (insbesondere von Santas Frau). Santa benötigt die Hilfe des Christkindes, um den schwierigen Fall zu lösen.
Arian ist Podologe mit eigenem Nagelstudio. Das war mir etwas fremd, dass er als Mann selbst farbig lackierte Nägel hat (ja, sorry, das ist altmodisch). Er ist ein toller Mann - wie er Kira gerettet hat, war famos! Er ist sehr bemüht, Kati seine Zuneigung zu zeigen, ohne sie zu überfordern. Sie hat mir leid getan, wie viel “Gepäck” sie in ihrem Rucksack herumtragen muss und krampfhaft versucht, die Kontrolle zu behalten.
Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen, hatte süssen Hunde-Content, war ziemlich emotional (aber mit ernstem Hintergrund), weihnachtlich, mit ein bisschen spice (hier mein obligater Hinweis zu Petra-Schier-Romanen: Sie schreibt Bücher für Erwachsene, da kommt es auch zu ein paar “heissen” Szenen). Von mir gibt es 4 Sterne.











