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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sonne89:

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Tolles Mitmach- und Mitsing-Buch

Die Lieder wurden gut ausgewählt, führen sie doch durch das ganze Jahr. Von Ostern, über St. Martin und Weihnachten, aber auch ein Sommerlied und „Wie schön, dass du geboren bist“ sind dabei.
Da meine Tochter total auf Musik abfährt und gerne den Tiptoi-Stift benutzt, ist dieses Buch perfekt für sie.

Die Lieder sind insgesamt relativ ruhig und lassen sich super anklicken, da nicht ein Liedsymbol getroffen werden muss, sondern die Musik bereits beim berühren des Textes abgespielt wird.
Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass vereinzelte Lieder sehr lange dauern, bis gesungen wird (manchmal längeres Intro). Das ist bei meiner sehr ungeduldigen Tochter nicht so ideal.
Jede Seite ist typisch Tiptoi-Buch: Es gibt jede Menge zu entdecken und jede Menge anzuklicken. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite Spiele. Man kann sich dadurch sehr lange mit dem Buch beschäftigen.
Da auch der Text zu den Liedern abgedruckt ist, kann man super gemeinsam dazu mitsingen.
Wir mögen das Buch sehr gerne.

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt

Rezensionen von Lilli33:

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Septembermord von Chris Chibnall

Solider Kriminalroman

Fleetcombe, Dorset. Das kleine Dorf gerät in Aufruhr, als Jim Tiernan, der Pächter des örtlichen Pubs grausig zur Schau gestellt tot aufgefunden wird. Detective Sergeant Nicola Bridge ist gerade erst aus Liverpool in ihre alte Heimat gewechselt, um es etwas ruhiger angehen zu lassen. Tja, das war wohl nix.

Die aktuellen Ermittlungen verschlingen ihre gesamten körperlichen und geistigen Kräfte. Unterstützt wird sie lediglich von dem Polizei-Quereinsteiger Harry Ward, einem Grünschnabel, der sich allerdings als ehrgeizig und clever erweist und Mel, der sich lieber am Schreibtisch hinter seinem Computer verschanzt als draußen den Spuren nachzugehen.

Mir gefiel es gut, wie Nicola und Harry sich immer besser kennen und schätzen lernen und schließlich nach anfänglichen Reibereien ein richtig gutes Team werden. Die Ermittlungen sind gut beschrieben und nachvollziehbar. Der Fall ist einigermaßen kurios und bald kommt der Verdacht auf, er könnte mit gleichartigen Morden, die vor genau hundert Jahren verübt wurden, zusammenhängen. Die Zahl der Verdächtigen ist groß - fast jede:r im Dorf hätte ein Motiv, denn Jim Tiernan hatte es mit Recht und Moral nicht so genau genommen. Man kann hier wunderbar miträtseln, kombinieren und spekulieren, um am Ende doch überrascht zu werden.

Eigentlich hat Chris Chibnall also alles richtig gemacht. Wir haben es hier mit einem soliden Krimi zu tun, bei dem alles stimmt, aber für 5 Sterne fehlt mir leider das gewisse Etwas, durch das das Buch sich von anderen abhebt.

„Septembermord“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe. Es hat mir immerhin so gut gefallen, dass ich mich auf den 2. Band freue.

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Septembermord

Rezensionen von Sonne89:

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Be a Light in the Dark Sea 1 von Softcoral

Der Tiefe entkommen

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht…hatte ich doch irgendwie etwas anderes erwartet.
„Be a light in the Dark Sea 1“ ist der erste Teil von insgesamt Vieren.
Die Hauptperson ist ein koreanischer Zahnarzt, welcher erst seit kurzem in einer Station weit unten in der Tiefsee arbeitet, da dort Lebensraum für Menschen geschaffen werden soll.

Er kommt in eine Katastrophensituation und muss um sein Leben kämpfen, dabei trifft er auf weitere Leidensgenossen, die es in sich haben.
Das Buch gibt dauerhaft Spannung her und die Charaktere sind allesamt interessant. Man hofft und bangt mit den Protagonisten, dass sie doch entkommen können, während schon wieder die nächste Katastrophe ihren Lauf nimmt.
Gedanken zu Moral und Umweltschutz kommen hierbei nicht zu kurz.
Auch die Persönlichkeiten der einzelnen Charaktere geben viel her.
Zum Ende wartet leider ein Cliffhanger, der es in sich hat.
Ich fühlte mich durchgehend gut unterhalten und bin gespannt, wie es weiter geht.

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Be a Light in the Dark Sea 1

Rezensionen von Island :

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Sturmland,2 Audio-CD, 2 MP3 von Miriam Georg

Der Beginn des Seebäder-Tourismus

Dieser erste Teil eines neuen Zweiteilers von Miriam Georg hat aus mehreren Gründen sofort mein Interesse geweckt. Es wird durch Titel und Covergestaltung direkt deutlich, dass es sich um einen historischen Roman handelt, der am Meer spielt. Außerdem haben mir die bisherigen Bücher der Autorin sehr gut gefallen und, dass die Handlung sich in Hamburg und auf den Ostfriesischen Inseln Norderney und Borkum abspielt, finde ich sehr spannend, da Hamburg grundsätzlich ein toller Schauplatz ist, ich aber auch die Ostfriesischen Inseln liebe und schon mehrmals auf Norderney und Borkum war.

Daher fand ich es besonders spannend, mich beim Lesen auf eine Zeitreise zu begeben und mehr darüber zu erfahren, wie es auf diesen Inseln vor über 100 Jahren zuging.

Protagonistin ist die Reedertochter Cora, die bisher wenig Glück in der Liebe hatte und nun auch noch ihre Mutter verloren hat. Sie beschließt, heimlich aus Hamburg zu verschwinden, indem sie unter falschem Namen eine Stelle als Hauslehrerin für die Tochter eines Hamburger Architekten annimmt, der auf Norderney am Bau des neuen Conversationshauses mitwirkt. Auf der Insel lernt Cora den von Borkum aus einfachen Verhältnissen stammenden Onnen kennen, den sie zunächst nicht leiden kann, was sich aber im Lauf der Zeit ändert.

Mir hat die Konstruktion der Geschichte sehr gut gefallen, nicht nur die Geschichte der beiden Hauptpersonen Cora und Onnen steht im Mittelpunkt, sondern man erfährt auch sehr viel über das harte Leben auf den Inseln zu der Zeit, als der Seebäder-Tourismus erst langsam anfing. Frauen, deren Männer früh verstorben waren, mussten, um zu überleben, alle Zimmer ihres Hauses an Sommergäste vermieten, während sie selbst im Schuppen oder einer kleinen Kammer wohnten. Viele Männer riskierten auf See ihr Leben, eine organisierte Seenotrettung gab es trotz aller Gefahren noch nicht. Auch die medizinische Versorgung war damals unzureichend. Im Roman findet sich auch viel Lokalkolorit, indem immer wieder prägende Gebäude beider Inseln, wie das Conversationshaus auf Norderney oder der Borkumer Leuchtturm und auch geographische Begebenheiten eine Rolle spielen. Cora als starke Persönlichkeit, die sich nicht in das starre Korsett, wie sich eine Tochter aus besserem Hause damals zu verhalten hatte, pressen lässt, ist mir sehr sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt anschaulich und gut lesbar. Ich habe das Hörbuch gehört und empfand die Sprecherin als gut gewählt und zur Stimmung der Geschichte passend. Man konnte ihren Erzählungen sehr gut folgen. Nun bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, man muss nicht zu lange auf dessen Erscheinen warten. Besonders empfehlenswert ist der Roman natürlich für einen Inselurlaub auf den Ostfriesischen Inseln oder für Liebhaber dieser Gegend, weil man doch einiges über die Vergangenheit dieser Orte erfährt, was man bisher vielleicht noch nicht wusste.

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Sturmland,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von Island :

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Über vier Leben von Pauline Hatscher

Über Generationen verbunden

Bei „Über vier Leben“, dem Romandebüt von Pauline Hatcher, ist mir zunächst das Cover mit den auffälligen, fast neonfarbenen, Elementen ins Auge gestochen. Der Titel des Romans ist schon ziemlich aussagekräftig. Es geht um vier Generationen von Frauen und darum, ob und wenn ja, wie, Traumata über Generationen hinweg fortwirken können.

Mirabell, die Protagonistin der Gegenwart, ist 2023 25 Jahre alt und lebt seit einem Jahr in Leipzig. Sie tut sich aber sehr schwer damit, dort wirklich anzukommen, beruflich wie privat. Es fällt ihr schwer, neue Freundschaften zu knüpfen oder eine Beziehung einzugehen. Sie beginnt eine Therapie und versucht im Zusammenhang damit, auch mehr über ihre Familiengeschichte herauszufinden, was sich nicht ganz einfach gestaltet. Ihre Urgroßmutter bekam ihre Großmutter 1931 als ledige Mutter nach einer Vergewaltigung, gab das Kind an ihre Schwägerin ab und verschwand aus dem Leben der Tochter. Diese litt dann im Erwachsenenalter unter Depressionen, versuchte aber zugleich verbissen, die perfekte Hausfrau und Mutter für Mirabells Mutter Sabine zu sein. Und Sabine heiratete später, von Torschlusspanik getrieben, einen Mann, der ihr nicht gut tut.

Die Handlung springt teilweise innerhalb der gleichen Seite zwischen den vier verschiedenen Zeitebenen. Teilweise werden so auch Parallelen im Leben der vier Frauen deutlich. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, präzise ausgestaltete Bilder der vier Frauen zu schaffen, sodass man sich gut in sie und ihre jeweilige Situation hineinversetzen kann. Ihr Schreibstil ist dabei gut lesbar und sehr feinfühlig. Die Überschriften, die jede Zeitebene kennzeichnen, erleichtern die Orientierung. Auf jeden Fall handelt es sich hierbei um ein sehr lesenswertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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Über vier Leben

Rezensionen von Island :

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Alles Liebe von Ronja von Rönne

Facetten von Einsamkeit

Der Titel "Alles Liebe" lässt schon vermuten, dass es sich um keinen durchgängigen Handlungsstrang mit einem oder zwei Hauptpersonen handelt. Stattdessen gibt es mehrere, teilweise locker miteinander verknüpfte Episoden, in deren Mittelpunkt immer Personen stehen, die nach Liebe und Aufmerksamkeit suchen.

Gemeinsam haben alle, dass sie mit ihrem aktuellen Leben nicht zufrieden sind, teilweise auch schlimme Verluste erlebt haben und nach Strategien suchen, wie sie ihr Glück noch finden können. Diese fallen dann teilweise sehr extrem aus. So führt Barbara eine fiktive Beziehung mit einem Mann, den sie nur als Model aus dem Versandhaus-Katalog kennt und Laura gewinnt die Aufmerksamkeit ihrer Mitschüler:innen auf Kosten ihrer kranken Freundin.

Auf den ersten Blick scheinen die einzelnen Episoden komplett voneinander unabhängig zu sein, aber am Ende ergeben sich doch Zusammenhänge. Die Autorin hat ihre Charaktere sehr überzeugend ausgestaltet, teilweise hätte ich mir aber eine noch etwas tiefergehende Beschäftigung mit ihnen und ihren jeweiligen Motiven gewünscht und dafür weniger einzelne Geschichten. Der Schreibstil war gut nachvollziehbar und anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als zum Roman passend gewählt.

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Alles Liebe

Rezensionen von Island :

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Rückzugsort

Der Titel "Einsiedlersommer" hat im Zusammenhang mit dem Debütroman von Anne Sverdrup-Thygeson mehrere Bedeutungen. Einerseits geht es um die Suche nach einem "Eremitenkäfer", in dessen Namen ja auch das Wort "Einsiedler" steckt und andererseits zieht auch die 33-jährige Protagonistin Eva Wist sich bewusst aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, weil sie die Totgeburt ihres ersten Kindes verarbeiten muss und daher von der Gemeinde die Aufgabe annimmt, nach dem Eremitenkäfer zu suchen.

Und dann gibt es dort noch die 76-jährige Nachbarin Olga, die schon lange wie eine Einsiedlerin lebt und kaum Kontakte in den Ort pflegt. Auch auf Eva reagiert sie zunächst sehr abweisend und sieht sie als Störfaktor an.

Doch bald merken die beiden Frauen, dass sie viel mehr gemeinsam haben, als man ahnen konnte und auch der Einsatz gegen einen Steinbruch in der abgelegenen Gegend mit den ökologisch wertvollen alten Baumbeständen eint die beiden Frauen, auch wenn jeweils unterschiedliche Motive dahinterstecken, bei Eva der Lebensraum des seltenen Käfers und anderer Lebewesen, bei Olga ein altes Familiengeheimnis.

Ich fand die Geschichte der beiden Frauen sehr interessant, zumal auch die unschöne Vergangenheit, in der die Nationalsozialisten viel Unheil in Norwegen angerichtet haben, eine gewisse Rolle spielt. Auch, wie das alltägliche Leben in so einem kleinen, abgelegenen norwegischen Ort abläuft, hat mich, ebenso wie natürlich die Natur dort, interessiert. Die Handlung blieb auch lange spannend, da es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kam. Der Schreibstil der Autorin war gut nachvollziehbar anschaulich und auch die Sprecherin des Hörbuchs empfand ich als gut gewählt, passend zur Atmosphäre des Romans. Man konnte ihr gut folgen.

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von Petra Sch.:

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Düster von Ivar Leon Menger

fesselnder zweiter Fall für Kommissar a.D. Stahl - diesmal auf einer Nordseeinsel

Oktober 1987. Kommissar a.D. Hans Jörg Stahl, 73, ist nun fix zu seiner Lebenspartnerin, der Wirtin Geli, in das kleine Dörfchen Katzenbrunn in den Odenwald gezogen.
Doch Geli will unbedingt mit Hans in den Urlaub fahren, egal wohin. Doch Stahl hasst Urlaub - bis er einen Anruf aus dem hohen Norden erhält: Die Hotelchefin des Grandhotels auf der Nordseeinsel Liekenoog bittet ihn im Fall einer verschwundenen Mitarbeiterin um Hilfe.

Sie hat nämlich von seinem Erfolg im Fall der vom "Greifer" entführten Jugendlichen im letzten Jahr gelesen und hofft, dass er den jungen und unerfahrenen Inselpolizisten Jochen Böhm unterstützen kann. Stahl nimmt natürlich an und schwindelt Geli einen Luxusurlaub vor.

Man fühlt sich wieder lebendig in die 80er zurückversetzt - Ivar Leon Menger versteht es, die damaligen Gepflogenheiten so realistisch wiederzugeben, und man kann alles so gut nachvollziehen. Vor allem an das viele Rauchen kann ich mich selbst noch gut erinnern - fast jeder hat geraucht, ständig und vor allem: überall!
Stahl ist mir mit seiner leicht grummeligen Art schon im vorigen Band sehr ans Herz gewachsen; und ich fand witzig, wie er zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: das Ermitteln, das ihm immer noch im Blut liegt, obwohl er schon in Rente ist; und seiner Freundin Geli einen Luxusurlaub zu bieten (den er allerdings kostenlos bekommen hat. Und sie soll natürlich nicht mitbekommen, aus welchem Grund er eigentlich auf die Insel gereist ist).

Ich fand auch die Ermittlungsarbeit wieder realistisch und spannend dargestellt. Und wie Stahl dem jungen und unerfahrenen Inselkommissar seine Erfahrung in Mordfällen näherbringen will, fand ich sehr herzlich. Denn Böhm ist motiviert und Stahl findet ihn sympathisch und will ihm unter die Arme greifen.
Diesmal sind die Mordfälle sehr brutal und es gibt viele Leichen von jungen Frauen mit ausgestochenen Augen, brrr.
Der Autor präsentiert etliche mögliche Täter, die sich auch teilweise sehr verdächtig verhalten haben, und man kann super miträtseln.
Immer wieder gibt es auch Rückblicke in die 60er aus Sicht des kleinen Berti, wobei sich hier bald sehr klar herauskristallisiert, wie dies mit den aktuellen Geschehnissen zusammenhängt.

Diesmal hatte ich schon so ein Gefühl, was den Täter betrifft. Leider bin ich damit nicht ganz so glücklich, da mich die Motivation des Täters nicht so ganz überzeugen konnte; auch wenn ich es später besser verstehen konnte. Im vorigen Band war die Aha-Überraschung besser gelöst. Deshalb gebe ich diesmal 'nur' 4 Sterne und freue mich schon sehr auf einen - hoffentlich! - weiteren Fall mit Kommissar a.D. Stahl, der mir, ebenso wie dem Autor selbst, sehr ans Herz gewachsen ist.


Fazit:
Ein wieder ungewöhnlicher und sehr fesselnder (aber auch brutaler) Fall für den Kommissar a.D. Hans Jörg Stahl, den ich mit Spannung verfolgt habe, und wo man gut miträtseln konnte. Leider hat mich die Auflösung diesmal nicht ganz so überzeugt.

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Düster

Rezensionen von Philiene :

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Am Rand der Welt von Caroline Bernard

Großartig

En stilles aber großartiges Buch. Am Rand der Welt spielt an der Nordsee in einem Koog der nach einem der schlimmsten Nazies benannt worden ist. Der Hermann Göring Koog.
Die Geschichte beginnt 1935 als die ersten Landwirte in den neu erschaffen Koog ziehen und zunächst unter sehr schweren Bedingungen hier leben.

Protagonistin des Buches ist Grete, eine junge Mutter die nicht wirklich glücklich hier ist, nur das Watt lässt sie an diesem Ort Hoffnung schöpfen. Anhand von Grete wird in dem Roman vom Leben der Menschen im Nationalsozialismus erzählt. Von der ersten Freude über die schönen Häuser über ernten Anzeichen das schlimme Dinge geschehen bis hin zu der Zeit als die Männer in den Krieg ziehen und Zwangsarbeiter auf den Hof kommen..

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er konzentriert sich auf das Wesentliche und erzählt die Geschichte der Menschen die mit der Nordsee leben und das in einer grausamen Zeit. Er erzählt von Missgunst und Menschen die ihre Macht ausnutzen, aber auch das es auch in den dunkelsten Zeiten Menschlichkeit gibt.
Ein wirklich gelungener Roman, der mich zum Nachdenken angeregt hat.

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Am Rand der Welt

Rezensionen von froschman:

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Insel der Ratten von Jo Nesbø

Chaos nach einer Pandemie

Eine Pandemie hat die Welt verändert. Die Polizei ist nahezu machtlos, Gangs regieren mit Waffengewalt, es gibt praktisch keine Demokratie, plündernde Banden beherrschen die Straßen. Colin Lowe, einer der reichsten Männer des Landes hat sich mit seiner Familie die Insel der Ratten gekauft. Man kann sie nur mit Hubschrauber oder Booten erreichen und er hat das Gebäude zu einer Festung ausgebaut.

Sein Sohn Brad wütet mit seiner Gang in der Stadt. Er verschont nicht einmal Will, den besten Freund seines Vaters. Er vergewaltigt seine Frau und entführt dessen Tochter. Will beginnt einen Rachefeldzug mit einigen Freunden, sie haben die Villa von Crowe besetzt, zu einer Festung umgebaut und warten nur mehr darauf, dass Brad mit seiner Bande das Haus zu stürmen versucht.
Jo Nesbø beschreibt den Juristen Will, der an Recht und Gerechtigkeit glaubt, aber beides ist bereits außer Kraft. Er hat diesen Thriller bereits im Jahr 2021 unmittelbar nach der Corona-Pandemie als Hauptteil einer Novellensammlung geschrieben. Eine Endzeit-Story mit beängstigendem Inhalt.

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Insel der Ratten