Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Karin_50:
Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Geisterspuk von Mascha Matysiak
Ein Kinderbuch, das mich selbst überrascht hat
Durch meine Enkel habe ich im Laufe der Jahre schon viele Kinderbücher kennengelernt, aber ein Buch nach diesem Prinzip war für mich tatsächlich etwas Neues. Hier wird nicht einfach Seite für Seite gelesen. Die Kinder dürfen mitentscheiden, welchen Weg Paul einschlägt, springen dafür an eine andere Stelle im Buch und können zwischendurch kleine Rätsel lösen.
Diese Idee hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil die Kinder beim Lesen immer wieder selbst gefragt sind.
Die Geschichte rund um das verschwundene Geistermädchen Luzi passt wunderbar in die Halloweenzeit. Gemeinsam mit Paul geht es durch den Freizeitpark auf die Suche nach ihr. Dabei wird es zwar ein wenig gruselig, aber die vielen bunten und humorvollen Illustrationen nehmen dem Ganzen für mich viel von seinem Schrecken. Gerade auf den Bildern gibt es einiges zu entdecken. Auch die kurzen Textabschnitte und die große Schrift finde ich für junge Leser sehr angenehm.
Besonders schön ist für mich, dass man das Buch nicht unbedingt nach einem Durchgang zur Seite legen muss. Durch die verschiedenen Möglichkeiten kann man noch einmal einen anderen Weg ausprobieren und schauen, wohin dieser führt. Etwas schade finde ich lediglich, dass es nicht noch häufiger solche echten Entscheidungsmöglichkeiten gibt. Gerade die haben für mich den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dieses ungewöhnliche Leseabenteuer gemeinsam mit meinen Enkeln zu entdecken und dabei wahrscheinlich genauso neugierig auf den nächsten Weg zu sein wie sie.
Rezensionen von Harakiri:
Düsterstunde von Jan-Erik Fjell
Anton Brekkes schwierigster Fall
Anton Brekkes schwierigster Fall.
In einem Oldtimer-Auto werden Knochen einer Hand gefunden. Kurz darauf stirbt eine Frau. Hängen die Fälle zusammen? Für Brekke ist klar: er will den Fall lösen, koste es, was es wolle.
Und das darf man gern wörtlich nehmen. Brekkes Ermittlungen führen ihn nach Las Vegas, ins Spielerparadies.
Denn dort scheint der Fall seinen Anfang genommen zu haben.
Das Buch spielt auf zwei Ebenen und ich konnte mir lange nicht vorstellen, wie die beiden Stränge zusammenhängen. Erst spät führen diese beiden Ebenen zusammen.
Fjells Schreibweise ist wie gewohnt flüssig und detailreich. Und das ist mein einziger negativer Punkt: manchmal zu detailreich. Für mich zieht sich das Buch in der Mitte ziemlich. Und die Szene im Casino am Schluss hätte ich auch nicht gebraucht.
Ansonsten fand ich den Fall wieder toll erdacht und ausgearbeitet und vor allem der Strang in Las Vegas hat mir sehr gut gefallen. Langsam baut sich die Handlung auf und Schritt für Schritt erfährt man die Hintergründe, was ich sehr gut gelöst fand.
Fazit: Eine Mischung aus Ermittlungsarbeit, Geheimnissen und menschlichen Abgründen, die teilweise etwas langatmig ist, insgesamt aber zu überzeugen weiß.
Rezensionen von uncletom:
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
Annie und Evan – eine Geschichte, die im Gedächtnis bleibt
Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in das Buch hineinzukommen. Das lag vor allem an den Zeitsprüngen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, an die ich mich zunächst gewöhnen musste. Dadurch war die Geschichte anfangs für mich etwas unübersichtlich.
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen.
Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ließ sich das Buch immer flüssiger lesen und die Geschichte hat mich zunehmend gefesselt. Besonders die beiden Hauptfiguren Annie und Evan haben mich überzeugt. Beide wirken authentisch und gut ausgearbeitet, sodass ich ihre Geschichte gerne weiterverfolgt habe.
Insgesamt hat sich das Buch für mich von einem etwas schwierigen Einstieg zu einer schönen und lesenswerten Geschichte entwickelt. Wer sich auf die Zeitsprünge einlässt und etwas Geduld mit dem Anfang hat, wird mit einer einfühlsam erzählten Geschichte und interessanten Charakteren belohnt.
Mein Fazit: ein schöner Roman mit einem etwas holprigen Einstieg, der mich im weiteren Verlauf aber immer mehr überzeugen konnte.
Rezensionen von Danshi:
A False Start von Elsie Silver
Ein emotionaler Abschluss mit zwei besonderen Figuren
Da ich die bisherigen Bände der Gold Rush Ranch Reihe alle gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Nadia und Griffin. Nadia kannte ich bereits aus dem vorherigen Band, deshalb habe ich mich gefreut, nun ihre eigene Geschichte zu lesen. Ihre erste Begegnung mit Griffin beginnt mit einem Kuss, ohne dass die beiden wissen, welche Verbindung eigentlich zwischen ihnen besteht.
Als Griffin erfährt, dass Nadia die jüngere Schwester seines besten Freundes ist, steht für ihn fest, dass er Abstand halten muss. Nur sind die Gefühle und die Anziehung zwischen ihnen längst da.
Nadia und Griffin haben beide eine schwierige Vergangenheit, und genau das gibt ihrer Geschichte eine emotionale Tiefe, die mir sehr gefallen hat. Nadia habe ich als starke junge Frau erlebt, die ihren eigenen Weg gehen möchte. Griffin dagegen hat sich sehr zurückgezogen und lässt kaum jemanden wirklich an sich heran. Umso schöner fand ich es, ihn im Laufe der Geschichte besser kennenzulernen und hinter seine verschlossene Art zu schauen. Besonders seine Entwicklung hat mich berührt. Auch zwischen den beiden stimmt für mich die Chemie, und ihre Sticheleien bringen immer wieder etwas Leichtigkeit in die Geschichte.
Elsie Silvers Schreibstil liest sich gewohnt flüssig und angenehm, auch wenn durchaus schwere Themen eine Rolle spielen. Die Verbindung aus Gefühlen, Anziehung und der persönlichen Entwicklung der beiden hat für mich sehr gut funktioniert. Schön war für mich als Leserin der ganzen Reihe auch das Wiedersehen mit bekannten Figuren. Das Cover passt optisch gut zu den anderen Bänden und sorgt für einen schönen Wiedererkennungswert. Ich habe Nadia und Griffin unheimlich gern begleitet und fand ihre Geschichte sehr passend als Abschluss der Reihe. Von dieser Reihe und ihren Figuren verabschiede ich mich nach diesem letzten Band nur ungern und genau das zeigt mir, wie gern ich ihre Geschichten gelesen habe.
Rezensionen von nil_liest:
Crashtest Dummies von Mercedes Spannagel
Wenn Gleichberechtigung zum Crashtest wird
Buch-Vibe…
Männerdomäne trifft Elektromobilität trifft Ellenbogenmentalität – dazu eine Protagonistin, die keine Lust hat, sich zur feministischen Musterfrau machen zu lassen. Unbequem, bissig, gelegentlich absurd und mit ordentlich gesellschaftlichem Sprengstoff unter der Motorhaube.
Lies dieses Buch, wenn…
…du feministische Literatur magst, die nicht brav daherkommt.
Wenn dich die Frage interessiert, was passiert, wenn Frauen aufhören, sich in vorgegebene Rollen zu fügen – und stattdessen anfangen, dieselben Machtspielchen zu spielen wie ihre männlichen Kollegen. Und wenn du einen Roman möchtest, der dich zwischendurch auch mal ordentlich irritiert.
Der Roman ist gut in folgendem emotionalem Zustand…
Wenn du Lust auf Wut mit Humor hast. Oder wenn du gerade genug von perfekten Heldinnen hast und lieber einer Figur begegnen möchtest, die moralisch durchaus Schrammen davonträgt.
Geeignet für Leser:innen, die…
…gerne gesellschaftliche Strukturen seziert bekommen, feministische Themen mögen und keine Angst vor einer Protagonistin haben, die nicht permanent sympathisch sein will.
Der Roman ist…
adäquat. Mit seinen rund 400 Seiten vielleicht stellenweise etwas ausführlicher, als es die Handlung unbedingt gebraucht hätte – aber lang genug, um Cleos Konkurrenzkampf ordentlich eskalieren zu lassen.
Ein Satz zur Verfasser:in:
Mercedes Spannagel ist selbst Maschinenbauingenieurin und kennt die technische Arbeitswelt, über die sie schreibt, also nicht nur aus der Theorie – eine Erfahrung, die dem Roman spürbar Authentizität verleiht.
Spielt in diesem Land:
???????? Deutschland
Zu dieser Zeit:
Jetzt. Und genau deshalb trifft der Roman so ziemlich einen Nerv.
Typ Buch:
Gesellschaftssatire mit Ellenbogen, Bürointrigen und feministischer Kampfansage.
Genre:
Zeitgenössischer Roman · feministische Literatur · Gesellschaftssatire
Wie kam das Buch zu mir:
???? Rezensionsexemplar vom Verlag
Sterne:
⭐⭐⭐⭐ 3,5 / 5
Rezensionen von Tintenteufel:
Froggos von Patrick Tonn
Erstes taktisches Denken
Das Spiel mit den Quappies und Froggos ist einfach aufzubauen und leicht erlernbar, doch es ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint, sondern ermöglicht erstes taktisches Denken: Bei der Auswahl der Würfel und der damit möglichen Spielzüge trifft das Kind die Entscheidung, möglichst viele Quappies zu sammeln, anderen welche zu klauen oder bereits vorhandene Quappies zu Froggos zu verwandeln und in Sicherheit zu bringen.
Durch das Anlocken weiterer Quappies durch große Quappie-Gruppen im eigenen Teichbereich birgt das riskantere Sammeln einen Vorteil, während die Umwandlung in Froggos Sicherheit bringt. So lässt sich Risikobewertung üben und durch die Diebstahlsvariante ist auch noch ein wenig Gehässigkeit und Einübung von Verlust-Resilienz im Spiel.
Also ein eigentlich einfaches Spiel, das aber schon viel für größere Spiele einübt.
Rezensionen von Philiene :
Die Welt der Buchmagie – Die Bestimmung der Bibliothek (Die Welt der Buchmagie 1) von Mela Nagel
Magisch und voller Bücher
Spannendes Kinderbuch über die Magie die in einem Buch stecken kann.
Ada und Henry bekommen eine Strafarbeit in der Bibliothek und entdecken dabei ein magisches Buch. Zunächst müssen sie es schaffen das Geheimnis des Buches zu lüften, danach eröffnet sich ihnen eine magische Welt voller Rätsel und Abenteuern.
Ein spannender Roman für Kinder die Bücher genauso lieben wie Abenteuer. Die gerne auf eine fantastische Reise gehen und dabei Rätsel lösen. Ada und Henry sind Protagonisten mit denen man gerne mitfiebern, außerdem sind sie so unterschiedlich das sicher jedes Kind seinen Liebling findet.
Das Buch ist kindgerecht geschrieben, ohne komplizierte Wörter oder zu lange Abschnitte.
Ganz klare Lese Empfehlung.
Rezensionen von manu63:
When Dealing With Dragons. Drachengold von Dana Swift
Schöne Geschichte
When dealing with dragons Drachengold ist ein Fantasy Jugendbuch der Autorin Dana Swift.
Farren rettet bei einem Drachenrennen den in ihren Augen arroganten Drachenreiter James das Leben. Als James Drache auf dem Hof ihrer Eltern seine Verletzungen auskurieren soll, erlebt Farren jedoch einen ganz anderen James und als er hinter das gut gehütete Geheimnis ihrer Familie kommt überrascht er sie, indem er ihr versprich das Geheimnis zu wahren.
Beide kommen sich näher und das löst einige überraschende Ereignisse aus.
Das Buch wird für ein Lesealter ab 14 Jahren empfohlen und dementsprechend sind die Charaktere nicht so komplex wie bei Büchern für höhere Lesealter.
Die Geschichte wird flüssig und in gut lesbarer Form erzählt, die Charaktere sind ihrer Rolle entsprechend sympathisch oder unsympathisch angelegt und die Entwicklung der Charakter ist gut nach vollziehbar.
Die Geschichte wird zum Ende hin dynamischer und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf.
Mir hat die Geschichte gefallen und ich habe sie gerne gelesen und fühlte mich gut unterhalten.
Rezensionen von bücherliebe74:
Hummerjahre von Beatrix Gerstberger
Starker 2.Teil!
Nachdem "Hummerfrauen" von Beatrix Gerstberger ein Jahres-Highlight für mich war, konnte ich es kaum erwarten, den Folgeband "Hummerjahre" zu lesen!
Wir begleiten bekannte ProtagonistInnen wieder nach Maine, auf die wunderschöne Insel Eagle Island.
Dabei treffen wir Ellis, Sam, Julie, Judith, Richard, Mina, Carlos und Luca wieder.
Und natürlich auch Mr.Darcy.
Einige Jahre sind vergangen. Net und Ann sind inzwischen verstorben, doch auch ihnen begegnen wir in Rückblicken.
Die, die auf der Insel geblieben sind, und auch die, die für diesen Sommer zurückkommen, blicken auf ihr Leben zurück. Ein Sommer, von dem jede/r etwas anderes erwartet. Und doch mit ähnlichen Gefühlen an den Sommer 1982 zurückdenken, in dem sich alles veränderte.
"Ein Hummer kann nur so alt werden, weil er sich regelmäßig häutet und seinen alten Panzer abwirft." Für die ProtagonistInnen ist dies nicht leicht, für manche schmerzhaft, für manche leichter. Dieser letzte gemeinsame Sommer bringt neue Chancen - auf Veränderungen, Vergebung, Abschiede und Neuanfänge, Antworten und jede Menge Gefühle!
Der Schreibstil ließ mich sofort wieder in die Geschichte einsteigen. Feinfühlig, flüssig, eine Mischung aus Intensität und Leichtigkeit, absolut mitreißend!
Die ProtagonistInnen sind authentisch, nahbar und mit all ihren Wesenszügen und Eigenheiten lebensecht dargestellt, als würde die Autorin genau diese Personen wirklich kennen.
Auch Julie hat mich, wie schon im 1.Teil, begeistert und berührt mit ihrer fast schroffen, aber herzensguten Art und ihrem Lebensstil nach dem Motto: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!"
Aber auch alle anderen ProtagonistInnen haben im 2.Teil der Hummerfrauen wieder überzeugen können und ich habe sie gern durch den Sommer begleitet.
Das Cover als auch das Buch unter dem Umschlag sind wunderschön und passend gestaltet, die Farbwahl gefällt mir gut!
Für mich ist dieses Buch ein absolut passender 2.Teil und Abschluss für die Geschichte um die Hummerfrauen, auch wenn ich sehr gern noch mehr von ihnen lesen würde!
5 von 5 Punkten!
Rezensionen von manu63:
These Ancient Flames 2: Burn von Melanie Lane
Guter Abschluss der Dilogie
These ancient flames Burn ist der zweite Teil einer Dilogie geschrieben von der Autorin Melanie Lane.
Der zweite Teil setzt zeitnah nach dem ersten Band ein und die Ereignisse werden spannen weiter erzählt. Was mir nicht so gefiel waren die Zeilen rund um die Planungen bezüglich des Krieges bzw.
die Lagebesprechungen. Das finde ich in den meisten Büchern immer recht langweilig.
Gut gefiel mir die Handlung rund um Mai, Raven, Thao und Cole. Die Charaktere entwickeln sich spannend weiter und die Entwicklung war für mich nach vollziehbar.
Wie die Fäden zusammen geführt werden fand ich spannend und teilweise überraschend. Insgesamt hat die Dilogie mich gut unterhalten.











