Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Anjulia :
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Gute Feen haben keine schlechte Laune oder?
Gute Feen müssen immer gut gelaunt sein. Irgendwie ist Molli Mandala da eine Ausnahme. Sie ist ein bisschen frech, ein bisschen grummelig und etwas abenteuerlustig. Außerdem gelingt ihr das Feenlachen noch nicht. Statt Süßigkeiten würde sie lieber einmal eine Zwiebelsuppe probieren. Und dann wartet noch ihr erster Auftrag in der Menschenwelt auf sie.
Da ist Chaos eigentlich vorprogrammiert.
Das Buch eignet sich perfekt für Kinder im Grundschulalter, ab etwa 8 Jahren. Die Geschichte selbst ist amüsant, gerade weil Molli anders ist als die anderen Feen in der Feenschule und sich dadurch in Schwierigkeiten stürzt. Dabei erlebt sie dann in der Welt der Menschen noch ein kleines, unerwartetes Abenteuer. Ganz klar: Eine gute Fee zu sein ist gar nicht so einfach. Insgesamt ist sie dabei eine sympathische, junge Protagonistin, mit dem Herz am rechten Fleck. Der Schreibstil ist auch locker, leicht zu lesen und nicht zu lang für jüngere Kinder. Viele Wortkreationen wie 'Zauberhaftmagischverwirrendseltsam" haben einen besonderen Charme. Insgesamt kann ich dieses Buch weiterempfehlen und bin auf Mollis nächstes Abenteuer gespannt.
Rezensionen von milky:
Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
anders als erwartet
In "Fünf Tage im Licht" spielt Sophie die Hauptfigur: sie verbringt mit ihren drei Freundinnen fünf Tage auf einer griechischen Insel, um von einer der Freundinnen den Junggesellinnenabschied zu verbringen. Nach den fünf Tagen sollen die jeweiligen Partner nachkommen, um noch weitere gemeinsame Tage zu erleben.
Sophie befindet sich in einer Sinnkriese und stürzt sich Hals über Kopf in eine Affäre mit dem Griechen Ky.
Die Stimme von Henriette Schreurs passt total gut zum Roman und sie füllt die Geschichte mit Leben.
Das Cover hat mir gleich zu Beginn total gut gefallen, weil es so schön frisch und sommerlich aussieht und genauso habe ich mir auch das Gefühl beim Lesen vorgestellt. Vielleicht hatte ich auch falsche Erwartungen, aber für mich war die Hauptfigur Sophie nicht richtig sympathisch und auch die Stimmung im Roman war die meiste Zeit eher bedrückt, sodass der Sommer-Vibe bei mir leider nicht aufkam.
Die Lebensfragen, die sich Sophie stellt, sind gerade in den späten 20ern und 30ern relevant und auch gut thematisiert im Buch. Diesen Part hat die Autorin gut umgesetzt.
Rezensionen von Lesemama:
Darkly von Marisha Pessl
Hörbuchrezension
Zum (Hör)Buch:
Dia ist siebzehn, verbringt ihr Leben mehr oder weniger im Antiquitätengeschäft ihrer Mutter. Sie bewirbt sich mit mehreren tausend Jugendlichen Weltweit um einen Praktikumsplatz in London bei der Louisiana Veda Fondation. Veda hat vor ihrem mysteriösen Tod verschiedene Darkly-Spiele erfunden, die einerseits total genial sindandererseits auch total gruselig.
Überraschend bekommt sie den Platz mit sechs anderen Jugendlichen aus aller Welt. In London angekommen passiert einiges, mit dem niemand rechnen könnte
Meine Meinung:
Ich habe das Buch als ungekürztes Hörbuch gehört. Zu Beginn wusste ich nicht so recht, worauf es hinausläuft, aber spätestens mit Dias Praktikumzusage nahm es ordentlich an Fahrt auf. Ich fand es total spannend und es war auch ziemlich humorvoll. Die Idee auf Spielebasis so eine Geschichte aufzubauen fand ich sehr gelungen. Das Hörbuch war kurzweilig und spannend und die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme, die auch bei erhöhter Geschwindigkeit gut anzuhören ist. Dazu das mysteriöse Setting, das ganz schön gruselig war.
Ein gelungener Thriller für Jugendliche, den auch ältere gut lesen kann.
Rezensionen von Lilli33:
Klein aber tot,1 Audio-CD, 1 MP3 von Jo Fischler
Unaufgeregter Cosy Crime
Unaufgeregter Cosy Crime
Kommissar Johannes Wunder, genannt Jojo, hat einen verzwickten Fall aufzuklären. Der Journalist Friedrich Frank, der sich bei vielen Bewohnern von Knuffingen äußerst unbeliebt gemacht hat, wurde ermordet aufgefunden. Verdächtige gibt es viele, und viele davon liegen Jojo sehr am Herzen.
So befindet der Kommissar sich in einer Zwickmühle. Bei jedem Schritt nach vorne in seinen Ermittlungen könnte es sein, dass eine Person, die ihm nahesteht, einen Schritt näher ans Gefängnis kommt. Für die Lesenden/Hörenden ist die Lage zum Miträtseln aber perfekt.
„Klein aber tot“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, die im Miniaturwunderland in Hamburg spielt. Handelnde sind die dort ausgestellten Figuren. Beim Hören des Hörbuchs hatte ich dabei immer Spielzeugfiguren vor Augen und irgendwie wirkten die Protagonist:innen auch genau so auf mich, irgendwie hölzern und nicht allzu tiefgründig.
Während mich Jo Fischler, der auch als Joe Fischler und Jan Beck bekannt ist, mit seinen Arno-Bussi-Krimis herrlich amüsieren konnte, hat „Klein aber tot“ leider nicht hundertprozentig meinen Geschmack getroffen. Vielleicht waren meine Erwartungen aufgrund meiner Vorerfahrungen mit dem Autor zu hoch bzw. einfach falsch, aber leider ist das aktuelle Werk nicht annähernd so witzig wie die Arno-Bussi-Reihe. Natürlich gibt es auch hier die ein oder andere Szene, bei der man schmunzeln muss, aber insgesamt ist das Buch einfach nicht so spritzig. Wenn zum Beispiel die Rechtsmedizinerin den Kommissar Jojo Wunder immer wieder mit „Wunder, oh Wunder“ empfängt, ist das ein Mal witzig, bei allen weiteren Malen kann ich nur noch müde lächeln.
Simon Jäger rettet die Geschichte durch seine nuancierte Lesung. Dadurch erwachen die Figuren fast zum Leben und werden für die Hörenden greifbar. Das Hörbuch ist ungekürzt und läuft über 7 h 22 min.
Rezensionen von Immenhof:
National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild
Mehr als nur Tiermedizin
National Geographic Kids steht wie gewohnt für beeindruckende Fotografien, und auch dieses Buch macht hier keine Ausnahme. Die zahlreichen Bilder laden zum Staunen und Träumen ein und zeigen Tiere aus aller Welt in eindrucksvollen Aufnahmen.
Vor dem Lesen hatte ich eine etwas andere Erwartung. Aufgrund des Titels dachte ich, dass Erkrankungen von Wildtieren und deren Behandlung im Mittelpunkt stehen würden.
Tatsächlich geht das Buch jedoch einen anderen Weg, und das hat mir letztlich sogar besser gefallen. Die Tiere werden nach Kontinenten vorgestellt und dabei durch persönliche Erlebnisse von Dr. Gabby Wild ergänzt. Besonders spannend fand ich ihre Berichte über die Arbeit mit einem geretteten Elefantenbaby und andere Begegnungen während ihrer Tätigkeit als Wildtierärztin.
Neben bekannten Tieren werden auch zahlreiche weniger bekannte Arten vorgestellt. Dadurch bietet das Buch eine gelungene Mischung aus persönlichen Geschichten, spannenden Fakten und Einblicken in die Arbeit einer Wildtierärztin. Selbst als Erwachsener habe ich noch einiges Neues gelernt. Besonders überrascht hat mich die Information, dass Vogelspinnen deutlich weniger giftig sind, als viele Menschen annehmen. Ich war jahrelang vom Gegenteil überzeugt.
Sehr positiv hervorzuheben ist außerdem, dass auch kritische Themen nicht ausgeklammert werden. So wird beispielsweise auf problematische Formen des Elefantentourismus in Thailand eingegangen. Dieser reflektierte Umgang mit dem Thema hat mir sehr gut gefallen und wirkt deutlich differenzierter als in vielen anderen Büchern, in denen solche Angebote oft unkritisch dargestellt oder gar nicht erst hinterfragt werden.
Insgesamt ist ein abwechslungsreiches Sachbuch entstanden, das faszinierende Tierfakten, persönliche Erlebnisse und beeindruckende Fotografien gelungen miteinander verbindet. Nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene können hier noch Neues entdecken.
Rezensionen von beavielleser :
Tata von Valérie Perrin
Ein Buch in dem man versinken kann
Als Agnes einen Anruf von der Polizei erhält, dass ihre Tante Colette verstorben sei, ist sie sprachlos. Denn ihre Tante ist bereits vor 3 Jahren verstorben. Agnes reist in den Wohnort ihrer Tante und stellt fest, das es sich um keine Verwechslung handelt. Die Tote ist ihre Tante, doch wer wurde dann vor 3 Jahren beerdigt?
Diese Familiengeschichte ist sehr abwechslungsreich aufgebaut.
Zum Einen befinden wir uns mit Agnes in der Gegenwart (Herbst 2010), unterbrochen von den Kasettenaufnahmen, die Colette für ihre Nichte aufgenommen hat.
Dann sind da die Treffen von Agnes mit ihren ehemaligen Schulfreunden, während derer sie sich über ihre Erlebnisse von früher austauschen.
Und dann noch Rückblenden in das Leben von Colette und Agnes.
Sehr gut geschrieben. Temporeich und vielschichtig, mit vielen interessanten Charakteren, die geschickt miteinander verknüpft sind.
Trotz der vielen ineinander greifenden Handlungen wird es nie unübersichtlich. 624 Seiten ohne einmal zu langweilen, das muss man erstmal schaffen. Großes Kompliment an die Autorin.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Hummelhirn von Judith Holofernes
Hummelig verbindend
In „Hummelhirn“ beschreibt Judith Holofernes ihre Kindheit als die eines „sonderbaren“ Kindes – eine Träumerin, die voller Ideen und Fantasie steckte, sich noch vor den „gackerigsten Teenagermomenten“ für Jungs interessierte, in Büchern und Musik versank und davon träumte, eine Band zu gründen.
Dabei war sie stets nett und angepasst, vor allem als späterer, bescheidener Rockstar, denn wer nett ist, den mögen andere. Denn so vergesslich, schnell abgelenkt und unscheinbar ist die Angst vor Ablehnung ein ständiger Begleiter. Während ihre Mutter Cornelia ihr viele Freiheiten lässt, ihr immer ein offenes Ohr schenkt und Akzeptanz vermittelt, erfährt sie im starrem Schulsystem Unverständnis, harsche Maßreglung und schreckliche Langeweile.
«Wenn ich zu Hause war, konnte ich mich wunderbar amüsieren. Mir war nie langweilig in meinem eigenen Kopf. Draußen in der Welt allerdings, zur Teilhabe gezwungen, langweilte ich mich oft so sehr, dass ich glaubte, sterben zu müssen.»
Mit viel Feingefühl und einer leichten Prise Tragik erzählt sie von dieser Zeit. Immer wieder springt sie dabei kurz zwischen den Anfängen der Bandgeschichte – dem Sage Club 2001 – und der Gegenwart als Mutter und Selbstständige hin und her – der Fokus liegt aber auf der Kindheit. Sie erklärt, wie ihr „Hummelhirn“, also dieses sprunghafte, eigenwillige Denken, sie bis heute begleitet und geprägt hat. Ein Reflexion, bei der man die Zusammenhänge erst rückblickend erkennt und die nachvollziehbar aufgeschlüsselt wurden.
Der Schreibstil ist ganz typisch Judith Holofernes: lebendig, wortgewandt und voller Humor – mal auch mit Reim und Rhythmus. Sie nutzt anschauliche Adjektive und eine bildhafte Sprache, die beim Lesen bunt und innerlich reich wirkt. Manchmal ist es ein bisschen viel, aber vor allem fühlt es sich echt und authentisch an.
Es ist, als würde der „Wir sind Helden“-Soundtrack im Hintergrund laufen, während man erfährt, was sie zu den Songtexten inspiriert hat. Dabei greift sie auf Tagebucheinträge, detailreiche Erinnerungen und Dialoge zurück – immer angetrieben von der Neugier, was als Nächstes kommt.
Ihre Erzählung erinnert an die eigene Kindheit oder an Eigenschaften, die man selbst an sich entdeckt: an erfundene Geheimsprachen, an Stapel von Büchern aus der Bibliothek, die man nach Hause trug, oder daran, wie man „Auf der Flucht“ mit Harrison Ford nachspielte. Das ist nicht nur unterhaltsam – an manchen Stellen musste ich sogar lachen (die beiden fiesen Beos) –, sondern es schafft auch eine Verbindung. Genau das hat mir an dem Buch besonders gefallen.
Es ist eine warmherzige Reflexion darüber, wie schön es ist, anders zu sein, und wie viel Charme in den Dingen liegt, die nicht perfekt sind.
Rezensionen von Immenhof:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 36 - Sehen, riechen, hören von
Für jüngere Kinder
„Wieso? Weshalb? Warum? junior: Sehen, riechen, hören“ widmet sich einem spannenden Alltagsthema, das Kinder ständig begleitet. Nach einer Einstiegsseite zu den fünf Sinnen folgen Doppelseiten zu Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Während Fühlen, Riechen und Schmecken jeweils auf einer Doppelseite behandelt werden, erhalten Sehen und Hören etwas mehr Raum.
Wie gewohnt überzeugt die Ausstattung. Die stabilen, dicken Seiten, die Spiralbindung und die zahlreichen Klappen laden zum selbstständigen Entdecken ein. Positiv fällt auch die vielfältige Darstellung der Gesellschaft auf, die bei den neueren Bänden der Reihe erfreulicherweise selbstverständlich geworden ist. Schade finde ich allerdings, dass asiatisch aussehende Personen, wie so oft in Kinderbüchern, nur sehr selten vertreten sind.
Besonders gelungen sind die modernen Illustrationen. Die Toniebox sorgt für einen hohen Wiedererkennungswert im Kinderalltag. Auch die Seite zum Ertasten von Formen hat mir gut gefallen und lädt zum Mitmachen ein.
Inhaltlich bleibt das Buch für meinen Geschmack jedoch recht oberflächlich. Zwar werden auch Behinderungen und altersbedingte Veränderungen der Sinne angesprochen, allerdings hätte ich mir hier etwas mehr Differenzierung gewünscht. Interessant wäre beispielsweise gewesen zu erwähnen, dass viele ältere Menschen hohe Töne schlechter hören können. Auch ein Hinweis darauf, dass laute Musik das Gehör dauerhaft schädigen kann, hätte gut zum Thema gepasst, insbesondere weil ein Kind gezeigt wird, das gerne laut Musik hört.
Insgesamt ein solider Band zu einem spannenden Thema. Im Vergleich zu vielen anderen Juniorbüchern wird jedoch eher wenig Wissen vermittelt. Deshalb sehe ich das Buch eher bei jüngeren Kindern ab zwei Jahren als bei Vierjährigen.
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Zusammenhalt und Menschlichkeit
«Es ist eine große Aufgabe, die Welt für jemanden passend zu machen, die nicht für ihn geschaffen ist.»
Pina betreut als alleinerziehende Mutter ihren 20-jährigen, autistischen Sohn Leo. Doch als sie nach Jahren der Überlastung zusammenbricht und ins Krankenhaus muss, bricht für beide eine Welt zusammen: Leo versteht nicht, warum seine Mutter nicht zurückkommt, und die Nachbarn – jeder mit eigenen Problemen – stehen plötzlich vor einer unerwarteten Aufgabe.
Die 86-jährige Inge, die ihre Wohnung kaum noch verlässt, der einsame Wojtek, der heimlich verliebt ist, und die rebellische Zola, die lieber zockt als zu helfen, werden widerwillig zu Helfern. Anfangs fühlen sich alle überfordert, ja sogar genervt: „Was geht mich das an?“
«Diese soziale Kälte, von der alle reden. Bin das vielleicht auch ich?»
Doch langsam beginnt eine ungewöhnliche Reise – nicht nur für Leo, sondern für jeden Einzelnen. Die Begegnungen zwingen sie, ihre Vorurteile zu hinterfragen, ihre eigene Einsamkeit zu erkennen und schließlich Verantwortung zu übernehmen.
Am Ende steht nicht nur die Frage: Wer kümmert sich um Leo? – sondern auch: Wer kümmert sich um uns?
«Ein Mensch genügt. Ein Mensch, der einem das Gefühl gibt, dass es nicht egal ist, ob man lebt oder nicht. Ein Mensch, der zuhört. Ein Mensch genügt, um die Einsamkeit auszuhalten, um die eigene Existenz nicht für einen einzigen großen Irrtum zu halten.»
Eine gesellschaftskritische und emotionale Geschichte mit dem Fokus auf die Charaktere und ihre Entwicklung, geschrieben in einfacher Sprache, die ich allen empfehlen würde, die sich für soziale Ungleichheit interessieren, aber keine trockene Theorie wollen. Kein spektakuläres Drama, aber eine warmherzige Geschichte über das, was uns im Leben wirklich trägt: Verbindung, Verständnis und die Bereitschaft, füreinander da zu sein.
Rezensionen von peedee:
Himmelsee – Wo der Wind von Liebe erzählt (Himmelsee 2) von Tanja Janz
Ruhig, aber schön
Himmelsee, Band 2: Astrid ist mit Leib und Seele Buchhändlerin. Sie freut sich jeden Tag, in ihrem „Bücherhimmel“ in Himmelsee das richtige Buch für die Kunden zu finden. So veranstaltet sie auch regelmässig Vorlesestunden für Kinder. Als sie sich erkältet und kaum sprechen kann, springt ihr neuer bester Kunde ein: Thore.
Er nimmt gleich die Herzen von Gross und Klein ein. Zufällig erfährt sie, dass es sich bei ihm um einen Bestsellerautor handelt. Wie er ihr verrät, leidet er unter einer massiven Schreibblockade. Astrid will ihn auf andere Gedanken bringen und ihm die Schönheiten ihrer Heimat zeigen…
Erster Eindruck: Ein Cover mit Urlaubsfeeling – gefällt mir.
Dies ist Band 2 einer Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden.
Astrid liebt ihre Heimat so sehr, dass sie vor ein paar Jahren darauf verzichtete, mit ihrem damaligen Freund nach New York zu ziehen. Selbstverständlich hätte sie auch in den USA einen Job suchen können, aber sie wollte nicht weg, denn an der Ostseeküste ist sie zu Hause. Und das soll auch so bleiben. In den Geschichten ihrer Bücher kann sie immer in die Welt hinausreisen, ohne sich wirklich von daheim zu entfernen. Sie hat viel Stammkundschaft, aber auch viele Touristen. Seit kurzem hat sie einen neuen Kunden, der gleich zum Top-Käufer wurde, da er etwa alle zwei Tage Büchernachschub haben muss. Thore ist ein stiller Typ, was ihn für Astrid sehr anziehend macht. Er hat es auf seine zurückhaltende Art geschafft, dass sie es sich wieder vorstellen könnte, an ein Leben zu zweit zu denken. Gerade als sie sich an diesen Gedanken gewöhnt hat, trifft sie auf Filip, der aus den USA zurückgekommen ist.
Es war eine sehr ruhige Geschichte, die von der Liebe zu Büchern und zur Heimat handelt. Eine klitzekleine Liebesgeschichte wird es dann doch noch, aber wirklich nur einen kurzen Moment lang. Am besten gefallen hat mir die Freundschaft von Astrid und Linna (wer ihre Geschichte lesen will, „muss“ zu Band 1 greifen). Ich habe mich wohlgefühlt und vergebe gerne 3 Sterne.











