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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Drei???:

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PS: Du bist ein Schatz! (PS: Du bist die Beste! 8) von Natalie Buchholz

Brieffreundschaft?

Schon das Cover des Buches ist sehr schön und bunt gestaltet. Außerdem zeigt es schon Kernthemen des Buches wie Freundschaft, Liebe, Haustiere und die damit einhergehenden Probleme. Der Schreibstil des Buches ist sehr schön und abwechslungsreich, denn neben den Briefen die zwischen Lore und Emma geschrieben werden, gibt es auch Berichte aus Lores Sicht und Chatverläufe zu lesen.

Die Zeichnungen sind auch sehr gelungen, wodurch das Buch sehr spannend bleibt, da man jede Seite nicht nur liest sondern sich auch anschaut. Die Geschichte finde ich auch sehr gut, da man mit den beiden mitfiebert und sich fragt ob sie es schaffen ihre Freundschaft zu retten, auch wenn sie sich nebenbei mit noch ganz anderen Problemen wie z.B. Liebeskummer umherschlagen müssen.
Aber diese Freundschaft hält doch ein Leben lang,oder?
Von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung an der auch Kinder, die eigentlich nicht so gerne lesen ihren Spaß haben werden, da es eben so abwechslungsreich ist und nicht nur lesen sondern auch anschauen ist.

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PS: Du bist ein Schatz! (PS: Du bist die Beste! 8)

Rezensionen von Streiflicht:

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Was ist wirklich wichtig?

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt – auch weil es ein anderes Genre ist, als ich sonst lese. Ich liebe Krimis und Thriller, mache aber immer auch wieder gerne Ausflüge in andere Buchwelten. Ein Buch über den Sommer, die Natur und die Freundschaft, das hat mich neugierig gemacht. Die Autorin hält sich nicht lange auf und wirft ihre Leser recht schnell mitten in die Geschichte von Eva.

Sie ist kein einfacher Charakter und macht es damit auch den Lesern nicht ganz einfach. Ich konnte sie meistens ganz gut verstehen, aber bisweilen hätte ich mir auch gewünscht, dass sie ihr Verhalten und Handeln mehr reflektiert. Vielleicht kann sie das aber auch aufgrund ihres Verlustes nicht.

Ich mochte die wunderbaren Naturbeschreibungen, die mich zum Teil sehr berührt haben. Auch ich denke oft über die Zerstörung unserer Umwelt und Natur nach und möchte manchmal daran verzweifeln. Da konnte ich Eva gut verstehen, die dort draußen im Grün nach Heilung und Trost sucht. Auch die Begegnungen zwischen den beiden so ungleichen Frauen haben mir gut gefallen. Die zarten Bande, die sich ganz langsam und erst nach und nach zwischen ihnen finden, fand ich toll beschrieben. Und dann gibt es da noch dieses unfassbare Geheimnis in der Vergangenheit, das Olga über die Zeiten retten will …

Ein faszinierendes Buch über die Macht der Trauer, die Frage, was wir bewahren müssen, wie wir die Natur schützen sollten und was das Leben so überraschend und schön macht!

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von begine:

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Mehr Himmel, als gut für uns ist von Dominika Meindl

Anders als gedacht



Dominika Meindls Roman „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ ist eine etwas eigenartige Lektüre. Bis zur Hälfte hat mich die Geschichte von Arthur interessiert.
Er hat ein Haus von seinem Onkel geerbt. Aber wie das alles mit dem Rest des Romans zu tun hat, kann ich nicht sehen.
Der versucht einen Roman zu schreiben.

Er schreibt seine Erlebnisse in den Bergen auf.
Es ist traurig, das seine Bergtouren mehr wert sind, als die Tochter.
Von der Leseprobe hatte ich mir mehr versprochen.
Es gibt einen Bericht über eine Tour im Mont Everest. Das kann ja ganz interessant sein, aber mich hat es nicht interessiert. Es gab zu viel technisches über das Bergsteigen.
Zwar gab es noch ein paar gute Aufzeichnungen, aber mir reichte das nicht.
Die Autorin hat allerdings einen e Schreibstil.
So das ich das Buch auch tatsächlich bis zum Ende lesen konnte.

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Mehr Himmel, als gut für uns ist

Rezensionen von DoraLupin:

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Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas

War nicht meine Geschichte

Michelle ist Anfang dreißig, als ihr Leben im Osten des Landes auseinanderbricht. Sie lässt alles hinter sich und fängt von vorne an: Als Rezeptionistin eines Hotels trifft sie auf Luxus, westdeutschen Reichtum und – Henry. Einer, der ganz andere Startmöglichkeiten hatte als sie, dem es nie an irgendetwas gemangelt hat.

Sie verlieben sich, allen Unterschieden zum Trotz. Es erscheint Michelle zum ersten Mal möglich, ein sorgloses Leben. Aber es wäre kein Buch von Ruth-Maria Thomas, wenn nicht alle schönen Gewissheiten irgendwann gehörig ins Wanken gerieten ...

Der Klappentext hat sich eigentlich spannend und interessant angehört, ich hätte erwartet das man die Unterschiede zwischen West-und Ost in diesem Hörbuch erlebt und dabei eine spannende Liebesgeschichte. Leider ist die Geschichte hinter den Erwartungen von mir zurück geblieben.

Ich kannte die Autorin vorher nicht und der Schreibstil war schon gewöhnungsbedürftig. Ich mag es locker, leicht und angenehm, gerade bei einem Hörbuch und das war hier nicht gegeben. Ausserdem wusste ich lange Zeit nicht worauf die Geschichte wirklich hinaus möchte und es war nur zum Teil ein Hörerlebnis.

Es gab für mich ganz interessante Ansätze, die ich gerne gehört habe, aber die meiste Zeit konnte ich mit der Geschichte leider nichts anfangen und ich fand sie eher langatmig als mitreißend.

Die Sprecherin hat angenehm vorgelesen und auch die Stimme hat mir gefallen. Daher kann ich das Hörbuch weiterempfehlen, wenn man die Geschichte kennen lernen möchte, für mich war sie jedoch nichts.

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Die zweitgrößte Liebe

Rezensionen von Streiflicht:

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Opfer, die wir bringen von Roman Voosen; Kerstin Signe Danielsson

Ich will mehr!

Eher durch Zufall war ich auf einer Lesung zum ersten Buch „Tode, die wir sterben“ der Tatort Malmö-Reihe. Natürlich habe ich mir das Buch sofort gekauft, weil die Lesung echt Spaß gemacht hat und ich die Geschichte so toll fand. Gleichzeitig spannend, aber auch herzergreifend traurig. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich wollte mehr.

Die beiden so verschiedenen Ermittler Svea Karhuu und Kommissar Jon Nordh sind mir sehr ans Herz gewachsen. Klar, dass ich dann sofort auch „Schwüre, die wir brechen“ lesen wollte. Schon beim Zuklappen dieses zweiten Bandes wusste ich, dass ich Band 3 unbedingt lesen muss. Die Wartezeit war lang und ich habe das Buch schon vorbestellt. Ich lese viel und gerne, bestelle aber wenige Bücher vor oder lese sie gleich, wenn sie herauskommen. Bei diesem konnte ich nicht anders. Schon auf dem Heimweg von der Buchhandlung hab ich hineingelinst und hätte es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.

„Opfer, die wir bringen“ fand ich besonders spannend, weil es noch mehr von Schweden, seinen Traditionen und den Sami erzählt. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig fand ich auch die Kriminalgeschichte, die in einer Aussteiger-Gemeinschaft in Schonen angesiedelt ist, so spannend. Und wieder tragisch. Absolut packend, ich wollte nur noch weiterlesen und gleichzeitig wollte ich nicht, dass das Buch zu Ende geht.

Mankell mit seinen Wallanderkrimis war mein erster Ausflug in die düstere Welt des Hohen Nordens, seitdem bin ich nie wieder davon losgekommen. Mit dem Autorenehepaar Voosen und Danielsson habe ich ein neues Suchtmittel entdeckt. Kein Wunder, wenn man so in Geschichten katapultiert wird, die realistischer und faszinierender nicht sein könnten. Schon jetzt kann ich es kaum erwarten, auch das vierte Buch der Reihe zu lesen – leider muss ich ein Jahr lang warten.

Mein Fazit: Unbedingt lesen! Aber am besten die Reihe von vorne starten, denn auch die Privatgeschichten des ungleichen Ermittlerduos sind sehr interessant und bauen aufeinander auf. Nordic Noir at its best!

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Opfer, die wir bringen

Rezensionen von Streiflicht:

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Dänische Brandung von Frida Gronover

Ermitteln mit Gitte macht Spaß

Nachdem ich Gitte bereits in Band 2 „Dänische Schuld“ kennengelernt hatte, war ich doch neugierig, wie es mit ihr weitergeht. Sie hat sich gut in ihrer neuen Heimat, dem bezaubernden Ferienort Marielyst, eingelebt. Doch Leichen säumen ihren Weg … nicht nur, weil sie als Bestatterin arbeitet. Dieses Mal hat sie die Mutter eines Freundes auf dem Tisch, der auch zugleich Journalist ist.

Sie entdeckt einen verdächtigen Fleck, verständigt ihren Freund und Kommissar Ole Ansgaard und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...

Wieder hat es großen Spaß gemacht, gemeinsam mit Gitte, Ole und einigen anderen Figuren, die ich schon kannte, zu ermitteln. Es wird ziemlich gefährlich und am Ende stellt sich heraus, dass … Halt, zu viel möchte ich nicht verraten, denn ich kann das Buch wirklich empfehlen. Wahrscheinlich macht es noch mehr Spaß, wenn man die Geschichte der Reihe nach liest, aber auch ein Quereinstieg lohnt sich. Ich bin jedenfalls froh, dass es noch mehr Bücher mit Gitte gibt, die ich noch nicht kenne.

Ein wunderbarer Ausflug nach Dänemark, der nicht nur schöne, atmosphärische Beschreibungen der Landschaft und der Traditionen und Menschen dort liefert, sondern gleichzeitig spannende Leseunterhaltung mit einer sehr gelungenen Auflösung! Gerne mehr davon!

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Dänische Brandung

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Freundinnen vom Strandbad: Wellen des Schicksals // Wogen der Freiheit Die Müggelsee-Saga von Julie Heiland

Eine sehr interessante Dilogie

Ich habe diese Dilogie kurz hintereinander gelesen und sie konnte mich sehr gut unterhalten. Schon das Cover macht richtig Lust auf Sonne, Freibad und Meer und die Story eignet sich hervorragend für den Strandkorb oder den Liegestuhl im Garten.

Ost-Berlin, August 1961. Wie früher verbringen Martha und Betty gemeinsam einen Nachmittag im Strandbad Müggelsee, doch alles ist anders: Die Dritte im Bunde, Clara, ist nach West-Berlin geflohen, um sich ein neues Leben aufzubauen.

Betty ist mit dem linientreuen Regisseur Kurt verheiratet. An seiner Seite erhofft sie sich, im Filmgeschäft Fuß zu fassen, doch er betrügt sie. Martha spielt unterdessen mit dem Gedanken, sich den Oppositionellen anzuschließen. Und ausgerechnet Betty wird von der Stasi gezwungen, Martha auszuspionieren, um ihre Schauspielkarriere zu retten. Die Leben der Frauen entwickeln sich in völlig unterschiedliche Richtungen, und ihre Freundschaft droht endgültig zu zerbrechen. Werden die drei trotz aller politischen Widrigkeiten eines Tages wieder vereint sein?

Der Schreibstil ist locker und einfach geschrieben, deshalb ist es mir leicht gefallen mich ganz in die Geschichte zu vertiefen und ins Jahr 1961 zu reisen! Sehr angenehm und gleichzeitig lebendig erzählt die Autorin über das Leben in den 60er Jahren und webt eine sehr unterhaltsame Story drum herum.

Ich mochte alle drei Protagonistinnen sehr gerne, auf ihre eigene Weise. Sie sind vom Charakter unterschiedlich, doch alle sind starke Frauen die nicht so schnell aufgeben und für ihre Träume einstehen! Besonders ans Herz gewachsen ist mir Clara, aber ich hatte mit allen drei Frauen meinen Spaß!

Eine Dilogie die einfach sehr viel Spaß macht, entweder im Sommer und bei Hitze, oder aber im Herbst um sich "warme Gedanken" an den nächsten Sommer zu machen. Diese tollen Mädels kann man auf jeden Fall immer begleiten und deshalb empfehle ich die gesamte Dilogie auch gerne weiter.

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Die Freundinnen vom Strandbad: Wellen des Schicksals // Wogen der Freiheit Die Müggelsee-Saga

Rezensionen von DoraLupin:

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Keine Angst, Darling von Vera Buck

Tolles Buch

Der Klappentext hat sich bei diesem Buch sehr interessant und spannend angehört und deshalb war ich gespannt wie ich das Buch schlussendlich finden würde. Und was soll ich sagen? Ich bin sehr begeistert von diesem tollen Thriller, der nicht eine Minute langweilig war und ein sehr aktuelles und spannendes Thema aufgreift!

In der Luxussiedlung Sancta Familia in Florida hat Lea endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: ein sicheres Zuhause, eine Tochter, die sie über alles liebt, und einen Mann, der sie auf Händen trägt.

Für ihr schillerndes Leben wird sie online von Millionen gefeiert - nur ihre Schwester Paula misstraut der makellosen Inszenierung. Als Lea plötzlich verstummt, reist Paula besorgt von Deutschland nach Florida. Doch in der Sancta Familia ist ihre Schwester nicht. Ihr Mann behauptet, sie sei in einem Retreat. Aber warum gibt es kein Lebenszeichen? Je tiefer Paula in die scheinbar heile Welt der Siedlung eindringt, desto sichtbarer werden die Risse: Strenge Regeln erfordern bedingungslosen Gehorsam. Und Frauen, die sich widersetzen, verschwinden ...

Ich habe schon andere Bücher der Autorin gelesen, bzw. die Hörbücher angehört und deshalb kannte ich ihren Schreibstil schon. Wieder war er sehr einnnehmend und spannend und ich habe das Buch deshalb auch sehr gerne gelesen. Der Schreibstil ist immer leicht verständlich und sehr angenehm zu lesen, dennoch kann die Autorin sehr in den Bann ziehen!

Die Geschichte ist wirklich spannend geschrieben und es geht viel um das Thema "Trade-Wife" und das Leben im goldenen Käfig, das zunächst vielleicht von vielen als erstrebenswert wahrgenommen wird, bis man hinter die Kulisse sieht.

Die Personen im Buch werden authentisch beschrieben und besonders mit Paula konnte ich sehr gut mitfiebern und war mit ihr mitten im Geschehen dabei! Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und gebe gern die volle Punktzahl.

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Keine Angst, Darling

Rezensionen von Murksy:

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Die Insel der Schimpansen von John Ironmonger

Evolution der Schimpansen

Eine junge Forscherin bekommt das unglaubliche Angebot auf einer Insel im Victoriasee eine Gruppe wildlebender Schimpansen zu beobachten. Das Ziel der Frau ist es, ihre Theorie, dass die Affen über eine Sprache verfügen, zu belegen. Dazu muss sie sich in die Gruppe einfügen und mit den Tieren leben.

Zunächst funktioniert das gut, das komplexe System der Affenhorde nimmt die Frau an. Doch als eine Investorengruppe die Insel kauft, wird die Insel zu einer tödlichen Bedrohung.
Der Autor ist Zoologe. Das merkt man dem Buch an. Geschickt verarbeitet er wissenschaftliche Erkenntnisse in seinem fiktiven Ökothriller. Inspiriert wurde John Ironmonger unter anderem von Jane Goodall, deren Forschungen mit Schimpansen bahnbrechend waren und sind. Die Kernfrage des Romans ist, ob Schimpansen sprechen können. Dass sie kommunizieren ist klar. Vögel zwitschern, Ameisen nutzen Pheromone und die Walgesänge sorgen immer wieder für Erstaunen. Doch wie sieht es mit einer Sprache aus? Bestimmte Laute oder Gesten, die etwas beschreiben sollen? Neue Forschungen unterstreichen diese Vermutung. Und warum auch nicht? Schimpansen haben trotz großer Unterschiede 98,7 Prozent Übereinstimmung mit unserem Erbgut. Hauptsächlich in der Nutzung der Gene sind die größten Differenzen zu vermerken. Betrachtet man aber das soziale Verhalten, die Nutzung von Werkzeugen, die unterschiedlichen Charaktere, dann sind die Unterschiede doch nicht so groß. Wie das Buch richtig beschreibt, lassen sich solche Fragen zur sprachlichen Kommunikation nur an wilden Tieren erforschen. Zootiere haben einen anderen Lebensraum und -zyklus. Dort tatsächlich Beobachtungen zu machen, die Wildtieren entsprechen, kann nur teilweise funktionieren. Werden durch solche Bücher Tiere vermenschlicht? Ich denke nein. Vielmehr wird der Leser dazu aufgefordert, über den Begriff des Menschseins nachzudenken. Wir sind nicht mehr als hoch entwickelte Menschenaffen. Sprache hat sich auch bei uns erst sehr kurzfristig, in Bezug auf die Evolutionsdauer gemessen, entwickelt. Wenn man sich betrachtet, dass alleine in Afrika zwischen 1000 und 2000 Sprachen vorkommen, erkennt man die Komplexität. Eine isolierte Gruppe, seien es Tiere oder Ureinwohner, haben weniger den Druck eine universelle Sprache zu erlernen. Unsere globalisierte Welt drängt uns dazu, auf wenige allgemeinverständliche Sprachen wie Englisch zurückzugreifen. Auf der anderen Seite ist aber auch klar, dass ein Mensch, der sich in die Gruppe einfügt, einen Faktor hinzufügt, der das Verhältnis in der Gruppe verändert und somit auch das System beeinträchtigt. Der Autor vermenschlicht die Tiere nicht. Vielmehr zeigt er, dass ihre komplexe Sozialstruktur immer noch von Instinkten und einer Hierarchie des Stärkeren geprägt ist. Und er führt uns vor Augen, dass der Mensch in seiner Gier und Allmachtsphantasie als Krönung der Schöpfung, rücksichtslos zerstört. Dass Liebe und Wissen diesen Teufelskreis durchbrechen können, ist die hoffnungsfrohe Botschaft des Romans. Mich hat das Buch bewegt. Ich kenne die Arbeiten von Goodall und anderen Forschern , bin immer wieder fasziniert, welche Geheimnisse diese Menschen der Natur entlocken, um zu einem besseren Verständnis und Miteinander mit ihren gemeinsamen Bewohnern auf dieser Insel namens Erde zu führen. Und ja, ich habe am Ende des Buches geweint. Als schockierenden Abschluss nennt der Autor im Nachwort einige Internetseiten, auf denen man sich über die Trophäenjagd informieren kann. Mir war zum Beispiel neu, dass in Afrika Tiger gezüchtet werden, damit reiche Jäger diese erschießen können. Tiger, die in Afrika nicht heimisch sind. Das größte Raubtier von allen bleibt der Mensch.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Die Insel der Schimpansen

Rezensionen von LesenIstLeben:

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Hinaus in den Wind von Trude Teige

eine Frau und ihr Leben an der norwegischen Küste

„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige ist der zweite Roman über die Schifferin Kristiane und ihr Leben am und auf dem Meer in Norwegen.

Kristiane liebt das Leben am Meer, an der rauen Küste. Sie lebt mit ihrem Mann Lars, der mit ihrer Hilfe Schiffslotse werden konnte und ihren beiden Kindern Anders und Konstanze an der Küste von Sunnmøre.

Kristiane ist eine anerkannte Frau, die sich stets durchsetzen kann, besonders in der harten Männerdomäne am Meer. Auch ihr Sohn Anders soll einmal Schilflotse werden. Doch ihr Sohn liebt die Musik, sein Klavier und kann sich eine Welt ohne seine Leidenschaft nicht vorstellen.
Das Meer hilft, ihre Gedanken zu sortieren und als Kristiane sich in den Wind der Küste legt, macht sie eine grausame Entdeckung, die das ganze Dorf in Aufruhr bringt.

Die Autorin Trude Teige schafft es mit ihrer sanften und emotionalen Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in die Geschichte einsteigen lassen. Alle Personen werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Es bleibt aber stets genug Raum, seinen eigenen Gedanken freien Raum zu lassen. Der Roman entwickelt eine Art Sogwirkung und lässt die Leser:innen nicht mehr los. Übersetzung aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob ist sehr gelungen.

Das Buchcover in den dezenten Farben ist wunderschön und sehr ansprechend. Die Zeichnung der Frau auf den Steinen am Meer ist originell und ganz zauberhaft. Auch die Gestaltung der Innseiten ist sehr passend und rundet die Gesamtgestaltung des Romans wundervoll ab.

„Hinaus in den Wind“ von Trude Teige ist ein wirklich sehr gelungener, besonderer Roman und eine absolute Leseempfehlung.

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Hinaus in den Wind