Kunden em pfehlungen
Rezensionen von bus:
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Erinnerungen
Die Autorin Miriam Carbe hatte das große Glück, mehrere Kisten mit Notizbüchern ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter geerbt zu haben.
Ein wertvoller Familienschatz, an dem sie ihre Leser teilhaben lässt. Sie erzählen die Familiengeschichte bis zurück ins Jahr 1908. Ohne diese Erinnerungen, wäre ein großer Teil, auch ihrer eigenen Vergangenheit, wahrscheinlich unwiederbringlich verloren gewesen.
Für sie ist es nicht bloß eine Erinnerung, es ist auch eine Aufarbeitung ihrer Geschichte.
Für mich als Leser ein informatives, spannenden und unterhaltsames Leseerlebnis. Eine Zeitreise, auf die uns die vier Frauen, vier Generationen, Margarethe, Marianne, Monika, Miriam, mitnehmen.
Hundert Jahre Zeitgeschichte aus dem Blickwinkel einer Familie
Ein sehr umfangreiches Buch, dass mir sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von Leser:
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Tolles Buch!
Das wunderschöne Buchcover mit Farbschnitt hat mich magisch angezogen.
Die Buchbeschreibung weckte meine Neugier und am Ende der Geschichte kann ich sagen, es war ein toller Lesespaß!
Der erste Band der Trilogie führt nach Rainshadow City. Einer düsteren Stadt, in der jenseits des prunkvollen Palastes, Armut und Ungerechtigkeit herrschen.
Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken.
Eine bildgewaltige Geschichte mit dunkler Atmosphäre, die besonders durch ihre verschiedenen Charaktere glänzt.
Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die ums Überleben und Gerechtigkeit kämpfen, sowie Haru und Theo, sind interessante, vielschichtige Figuren, die der Geschichte Leben einhauchen. Ihnen zu folgen ist ein aufregendes, spannendes Erlebnis.
Der Einfluss der japanischen Mythologie ergibt eine tolle Kombination mit den Zukunftstechnologien.
Detailliert, umfangreich, lebendig. Etwas Futurismus, etwas Magie, Fantasy, Dystopie und Krimielemente. Unterhaltsam und fesselnd!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen!
Rezensionen von annaja:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Sowjetisches Ballett und ihre Schüler
Von annaja
Von annaja
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.
Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Rezensionen von verhei:
The Artist von Lucy Steeds
Licht und Schatten - und das Flirren eines Sommers
In der Provence im Sommer 1920: Joseph Adelaide, Journalist bei einem kleinen Kunstmagazin, erhält die Chance seines Lebens. Edouard Tartuffe, legendärer Maler, lädt ihn zu sich auf den Bauernhof ein, auf den er sich zurückgezogen hat, ein. Doch es sollte nicht einfach werden, ein Interview zu bekommen.
Joseph wird vom Maler als Model engagiert und lebt fortan zusammen mit dem exzentrischen Künstler und seiner ruhigen Nichte Ettie. Ettie scheint ein Rätsel für sich zu sein, hält sie sich doch ruhig im Hintergrund und ist als Haushälterin und Assistentin wichtig für die Entstehung all der Kunstwerke. Schrittweise erlangt Joseph immer mehr Zutritt zur Gedankenwelt von Ettie.
Der Roman beginnt, indem man Joseph auf seiner Reise zur abgelegenen Künstlerunterkunft folgt und schon in den ersten Seiten merkt man eine gewisse Grundstimmung des Romans – lange heiße, ja eher brütende Tage des Sommers in der Provence, ein Gefühl, das für mich allgegenwertig war.
Die Erzählperspektive wechselt kapitelweise zwischen Joseph und Ettie und umfasst neben dem Alltagsleben und den Malsessions auch Gedanken und Rückblicke der jeweiligen Personen. Beide tragen ihr eigenes Päckchen und man erlebt als Leser so manchen herzzerreißenden Rückblick. Schrittweise setzen sich so die Biografien der Figuren zusammen, wie auch die Bewohner des Hauses sich immer mehr aneinander gewöhnen.
Der Roman transportiert gut das Gefühl des Sommers in der Provence und die Exzentrik der Künstler, da die Beschreibung einfach bildhaft, atmosphärisch und ausdrucksstark ist. Doch es geht nicht nur darum, wie der Leser bald merkt. Taucht man doch vor allem in Rückblicken in verstörende und herzzerreißende Szenen ein, die das Leben aller Beteiligten bis zur Erzählebene prägen. Es waren damals andere Zeiten, der erste Weltkrieg gerade erst vorbei und die Wahrnehmung speziell von Frauen eine andere. Und bald erkennt man die weitere Botschaft des Buches – es ist möglich sich aus der Dunkelheit zu befreien und ins Licht zu treten, egal wie unwahrscheinlich es einem erscheinen mag.
Ein Roman der auf Grund der Aufmachung gerne als Sommerroman für Kunstinteressierte gesehen werden kann, aber eben auch eine viel tiefere Botschaft vermittelt.
Rezensionen von Annaja:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Sowjetisches Ballett und ihre Schüler
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.
Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Rezensionen von Claudia R.:
Rios magische Reisen - Unsichtbar am Kilimandscharo von Christoph Karrasch
Afrika Abenteuer
Klappentext / Inhalt:
Komm mit zum Kilimandscharo und löse mit Rio das Rätsel!
Herzlich willkommen im magischsten Hotel der Welt! Von hier aus kannst du an jeden Ort der Erde reisen.
Rio hat eine super Idee: Für ein Schulreferat über Pandas will er mit dem Hotel Fernweh zu den schwarz-weißen Bären nach China reisen.
Doch der Plan geht gehörig schief … Stattdessen landet er mit Nelly, Anna und Ben mitten in Kenia. In der afrikanischen Savanne treffen sie auf Löwen und Elefanten, Giraffen und Zebras und staunen über die Schönheit der Natur. Nur die Suche nach Phil A. Delphias magischem Gegenstand ist diesmal ziemlich schwierig. Bis sie einen besonderen Ort finden, an dem irgendetwas seltsam ist …
Cover:
Eine Gruppe von Kindern ist hier erkennbar und die Natur, sowie Tiere Afrikas lägen den Hintergrund des Covers. neben Löwen und Giraffen, sind auch Elefanten und einige weitere Tiere und die wundervolle Natur Afrikas hier im Hintergrund abgebildet. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine wundervolle und spannende Kinderbuchreihe, bei der es nicht nur um Abenteuer geht, sondern auch über Land und Natur kann man hier so einiges lernen. Diesmal geht es für Rio und seine Freunde nach Kenia und was sie dort erleben, sei hier noch nicht verraten.
Inhaltlich möchte ich hier weder Spoilern noch zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band, aber auch wenn man den ersten band nicht kennt, findet man sich schnell und gut in alles hinein. Jeder band hat sein eigenes Abenteuer und befindet sich in einem anderen Land und so ist es nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht kennt.
Am Beginn lernt man die Charaktere sehr gut kennen und bekommt einige Informationen und auch Bilder zu diesen und auch die Einleitung ist toll gewählt, so dass der Einstieg gut gelingt.
Die Geschichte selbst ist spannend und interessant umgesetzt. Man lernt nebenbei Afrika und besonders auch die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es wird alles dabei sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die tollen schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene sehr gut und setzen es toll um.
Das Abenteuer ist spannend umgesetzt und auch wenn es für Erwachsene vielleicht ein wenig vorhersehbar ist, so sind die Rätsel und ds Gesamtkonzept für die Altersgruppe schon sehr gut und passend gewählt. Die Geschichte ist toll, spannend und interessant umgesetzt und auch die Informationen, welche man am Ende noch über Afrika erhält sind sehr informativ und toll gewählt.
Eine tolle und gelungene Mischung aus Abenteuer und Wissen über Afrika. Ich fand es spannend und auch die Umsetzung sehr gut gelungen.
Fazit:
Spannendes Afrika Abenteuer mit Rätseln und allerhand wissenswerter Informationen.
Rezensionen von LeserinLu :
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Nachdenklich
„Wirf einen Schatten“ war für mich ein Buch, das vor allem durch seine Atmosphäre und seine Figuren gewirkt hat. Ich bin mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und war zunächst überrascht, wie ruhig und entschleunigt sie erzählt wird. Im Mittelpunkt steht Joseph, ein Mann, der sein Leben lang gelernt hat zu funktionieren, aber nie wirklich gelernt hat, über seine Gefühle zu sprechen.
Joseph war für mich eine Figur, mit der ich sehr mitfühlen konnte, gerade weil er so unauffällig und menschlich wirkt. Seine Sehnsucht nach Nähe, sein Bedauern über verpasste Chancen und seine Schwierigkeiten, sich anderen zu öffnen, waren sehr emphatisch dargestellt. Besonders gefallen hat mir dabei die Sprache des Romans. Sie ist ruhig, oft poetisch und transportiert die melancholische Stimmung der Geschichte. Viele Kapitel leben weniger von dramatischen Ereignissen als von Gedanken und Erinnerungen.
„Wirf einen Schatten“ ist kein lauter Roman und keine Geschichte voller Wendungen. Stattdessen erzählt er langsam, nachdenklich und einfühlsam von Menschen, die lernen müssen, sich ihren Wahrheiten zu stellen. Gerade diese Ruhe und Melancholie haben das Buch für mich besonders gemacht.
Rezensionen von annaja:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Ein großer Familiengenerationenroman
Von annaja
Blauer Himmel über roter Erde verkörpert hier Australien, ein passendes Cover.
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen. Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.
Rezensionen von Claudia R.:
Das Ende des Leviathans von Sebastian Schwarz
still wandernd
Klappentext / Inhalt:
Nach 207 Jahren der Suche kehrt der Wanderer in seine Heimat zurück und findet dort nur verlassene Städte vor.
Ausgesandt auf der Suche nach einem Heilmittel gegen die Seuche, die jedes einzelne Mitglied seines Volkes betroffen hat, verbrachte er über die Hälfte seines Lebens fern der Heimat.
Nun scheint all das vergebens gewesen zu sein.
Eine einsame Kriegerin, der er in den Ruinen begegnet, gibt ihm Hoffnung: In der Hauptstadt Solnedgang weit im Süden haben sich die letzten Überlebenden seines Volkes versammelt.
Kann er seiner Heimat Frieden schenken oder birgt das Geheimnis, das er bei sich trägt, nur die Saat für mehr Zwietracht?
Cover:
Das Cover zeigt einen Wanderer auf einer Anhöhe und einen weitreichenden Blick. Das Ganze ist optisch und auch farblich sehr schön umgesetzt. Die recht warmen Farben machen eine sehr schöne Atmosphäre aus, auch wenn des etwas dunklere Himmel, die Stimmung ein wenig drückt. Optisch und auch farblich finde ich das Ganze sehr gut und passend umgesetzt.
Meinung:
Eine Reise, die durch die stillen Momente geprägt ist. Man begleitet den Wanderer auf seinem Weg und an seiner Seite und bekommt dabei ganz besondere Einblicke und Momente, des Lebens und der Reise mit. Die Atmosphäre wird besonders auch durch die recht stillen Momente aufrecht erhalten und es hat seine ganz eigene Atmosphäre. Eine eher ruhige und melancholisch geprägte Geschichte, die durch eine gewisse Stille und Tiefe geprägt ist.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und gut wahrnehmbar. Man kommt in Charaktere und Situationen gut hinein. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gut und angenehme Länge und ermöglichen so auch einen schönen Lesefluss. Nicht die Action, sondern auch die Atmosphäre ist hier eher prägent. Das Ganze wird gut beschrieben und auch in die Situationen findet man sich schnell und gut hinein. Es lebt von der Stille und Tiefe des Gesamten.
Die Anfänge der Kapitel sind sehr gut erkennbar und gut hervorgehoben. Die Überschriften sind passend, ohne selbst zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.
Teils blieben einige Fragen für mich offen und nicht immer konnte ich sofort folgen, aber mehr und mehr fand ich mich in das Gesamte hinein und wurde auf jeden Fall mitgenommen und gut unterhalten. Ein etwas anderer Fantasy Roman, der auch durch Ruhe, Stille und Erkenntnis überzeugt. Von der Welt selbst, den Umständen und drumherum bekommt man teils nur recht wenig mit, dahingehend hätte ich mir ruhig tiefere Einblicke gewünscht. Die Reise und das Ganze bleibt eher ruhig und melancholisch, vom Ganzen fand ich es aber sehr gut umgesetzt.
Die erzählende Perspektive in der dritten Person gibt eine gewisse Distanz, aber auch dies fand ich bei dieser Geschichte recht passend. Alles in allem auf jeden Fall interessant und gut umgesetzt.
Fazit:
Eine Reise, die durch die stillen Momente geprägt ist.
Rezensionen von Annaja:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Ein großer Familiengenerationenroman
Blauer Himmel über roter Erde verkörpert hier Australien, ein passendes Cover.
Eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen hinweg zieht. Im westaustralischen Outback befindet sich die Schaffarm der Familie Mac Bride. Ihr gepachtetes Land verfügt über einen riesige Fläche.
Es beginnt mit einem Unfall, bei dem der Vater und der ältere Sohn ums Leben kommen.
Der jüngere Sohn Matt überlebt, schwer verletzt und benötigt längere Zeit, bis er wieder ein normales Leben führen kann und sein Gehirn weitgehend normal funktioniert. Die Mutter und Schwester Rose helfen ihm bei der Rehabilitation. Nachdem Rose nach der Geburt ihres Sohnes Andy Selbstmord begangen hat, müssen Matt, seine Mutter und Andy die Farm alleine weiterführen.
Man erfährt viel über das harte, recht einsame und entbehrungsreiche Leben auf der Schaffarm, die Rückschläge durch Naturereignisse, die naturbelassene Landschaft, Hitze und Dürre, das oft fehlende Wasser, das mühsam hochgepumpt werden muss, damit die Tiere überleben können und über die geringe Bevölkerkungsdichte in dieser Wildnisregion. Ebenso wird über die geologischen Untersuchungen berichtet, um eventuelle Bodenschätze aufspüren zu können.
Ein atmosphärisch wunderbar konstruierter Roman mit Tiefgang, der sehr packend und mit Intensität geschrieben wurde und mit seinen familiären Verstrickungen für Spannung und gute Unterhaltung bis zum Ende sorgt.









