Kunden em pfehlungen
Rezensionen von flyingmouse88:
Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde
Mit Alexander von Humboldt auf Entdeckungsreise
Dieses Kinderbuch hat uns mit seiner schönen Mischung aus Geschichte und Sachwissen absolut begeistert. Gemeinsam mit dem jungen Alexander von Humboldt und den Kindern Theo und Pria geht es mithilfe eines magischen Kompasses auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Wälder unserer Erde.
Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei viel über Mischwälder, Nadelwälder, Regenwälder und heimische Laubwälder.
Besonders gut gefällt mir, dass viele Informationen und Fachbegriffe in die Geschichte eingebaut sind und dadurch überhaupt nicht trocken wirken. Man hat eher das Gefühl, gemeinsam ein Abenteuer zu erleben und dabei automatisch etwas über Tiere, Pflanzen und die unterschiedlichen Lebensräume zu lernen.
Die Illustrationen sind wirklich ein Highlight. Sie sind farbenfroh, liebevoll gestaltet und gleichzeitig informativ. Auf jeder Seite gibt es viele kleine Details zu entdecken, weshalb sich das Buch auch wunderbar zum gemeinsamen Anschauen und Erzählen eignet.
Schön finde ich außerdem, dass neben der Vielfalt der Natur auch die Bedeutung und der Schutz der Wälder thematisiert werden.
Wir hatten und haben beim Lesen jedenfalls viel Freude und mein Sohn freut sich schon auf den nächsten Band. Für ihn war es auch ganz besonders, dass man am Ende ein Bild des echten Alexanders sehen konnte und er damit eine Verknüpfung zwischen den Personen herstellen konnte.
Rezensionen von Ryria:
Curseborn von Celine Leonora
Schöner Abschluss mit Überraschungen
Curseborn ist der zweite Band einer Dilogie und ich würde auch empfehlen, den ersten Teil zuerst zu lesen. Zwar gibt es zu Beginn des Buches einen QR-Code, der zu einer Videozusammenfassung führt, jedoch ist dies eher super nützlich, um sich nochmal die groben Eckpunkte ins Gedächtnis zu rufen. Um Edens Gefühle besser verstehen zu können sollte man daher bestenfalls ihre bisherige Reise verfolgt haben.
Abseits davon ist die Gestaltung des Buches wieder wunderschön, es gibt eine passende Playlist und der Farbschnitt fügt sich perfekt an den ersten Band an.
Auch inhaltlich knüpft die Handlung nahtlos an, die Geschichte startet dort, wo sie zuvor aufgehört hat.
Zwar gibt es einen kleinen Zeitsprung, jedoch finden wir nach und nach alles zusammen mit Eden raus und werden nicht verwirrt am Anfang zurückgelassen.
Passend dazu gibt es ein Wiedersehen mit den wohlbekannten Charakteren, aber auch neue Nebenfiguren werden eingeführt, jedoch in einer überschaubaren Menge. Insgesamt nehmen sie auch nicht viel Raum in der Geschichte ein, dafür wird der Beziehung zu Ace umso mehr Zeit gewidmet.
Dieser Teil hat mir gut gefallen, die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und ist auch sehr Slow Burn, wirkt dafür aber umso authentischer und man kann besser mitfühlen.
Ansonsten werden auch wieder neue magische Feiertage/Feste eingeführt, den Teil mochte ich im ersten Band auch schon. Ich hätte generell auch noch gerne mehr von der Welt kennengelernt, aber das ist vermutlich schwierig in nur zwei Bänden umzusetzen.
Tempomäßig fand ich es im Mittelteil kurzzeitig ein wenig zu langsam, dafür hat sich am Ende alles quasi überschlagen und ein Plottwist jagte den nächsten. Auch schön, dass offene Fragen und lose Fäden nach und nach alle geklärt werden, sodass man am Ende zufrieden das Buch schließen kann.
Ein runder, spannender Abschluss!
Rezensionen von Lerchie:
Im Licht des neuen Tages von Jarka Kubsova
Keine #Empfehlung
Elli Hajek erinnert sich an eine Figur von der ihr ihre tschechische Großmutter erzählte, als sie sich in ein abgelegenes Haus zum Schreiben zurückzieht. Diese Figur ist Viktorka die einst für wahnsinnig erklärt worden war und allein im Wald lebte. Elli erfährt, dass es Viktorka wirklich gegeben hat und reist in ihre Heimat, aus der sie als Kind geflohen ist.
Sie will mehr erfahren, doch im Wald wartet eine andre Aufgabe auf sie. Sie muss sich erst ihrer eigenen Geschichte stellen, bevor sie die Wahrheit über Viktorka erfährt.
Meine Meinung
Ganz so leicht zu lesen war dieses Buch nicht, denn der Schreibstil ist nicht meiner. Es gab immer wieder ein Durcheinander der Zeiten. Gegenwart, Vergangenheit etc. Und das wurde zu einem Chaos.
Das ist etwas, was mir gar nicht gefällt. Außerdem war das Buch etwa die Hälfte langweilig. Es wurde dann zwar spannender, doch das Chaos blieb. Es ist immer noch unklar, woher Elli alles über Viktorka erfahren hat, von ihr wohl kaum, denn die war ja längst tot. Und so musste ich mich teilweise richtig durch das Buch quälen, das ich beinahe abgebrochen hätte. Aber so gebe ich dem Buch noch zwei Sterne, aber keine Empfehlung.
Rezensionen von Julchentim:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Wenn Technik plötzlich zur größten Bedrohung wird
Code Null hat mich mit seinem aktuellen Thema direkt gepackt. Die Vorstellung, dass ein Angriff auf ein Satellitensystem plötzlich unseren Alltag, den Verkehr und wichtige Bereiche der Infrastruktur ins Chaos stürzen könnte, fand ich ziemlich beklemmend.
Besonders gut gefallen haben mir Charlie und die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit ihrer selbst programmierten KI KIM.
Charlie ist absolut sympathisch, eigenwillig und fachlich beeindruckend, ohne dabei wie eine völlig unnahbare Superheldin zu wirken. Auch Lukas und Nicola ergänzen das Team gut.
Die Handlung ist schnell erzählt und baut ordentlich Spannung auf. Immer wieder gibt es Wendungen, durch die ich meine Vermutungen neu sortieren musste. Gleichzeitig bleibt das technische Thema auch für Leser verständlich, die mit IT nicht viel anfangen können. Ein paar technische Passagen waren mir allerdings dann doch etwas zu ausführlich, und bei den Figuren hätte ich mir stellenweise mehr emotionale Tiefe gewünscht. Gerade bei Charlie hätte ich ihre Gedanken und Ängste gerne noch stärker miterlebt.
Insgesamt hat mich Code Null aber gut unterhalten. Die Geschichte wirkt durch das Thema KI und Cyberterrorismus erschreckend nah an unserer Realität und macht nebenbei durchaus nachdenklich. Für mich ein gelungener Auftakt, bei dem ich bei Band 2 wieder dabei bin.
Rezensionen von Petra:
Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin
Mehr als tausend Jahre
Julika forscht am Bernstein. Sie begutachtet die Einschlüsse wie Fliegen, Pflanzenteile und ähnliches. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Zeit und die Umgebung und das Klima gewinnen. Als ihr ein Bernstein unter kommt der eine Wespe enthält, gibt es neue Erkenntnisse. Die Finderin Ebba hat ihn im Baltikum während des Krieges gefunden.
Beide Frauen haben schwere Verluste hinter sich und sich darum ein Stück vom realen Leben entfernt. Als sie aufeinander treffen erkennen sie sich unbewusst als Leidensgefährtinnen.
In diesem Roman erfährt man sehr viel über das Sammeln ( fischen ), die Forschung und die Erkenntnisse zum Thema Bernstein. Auch die Bearbeitung als Schmuck oder das berühmte Bernsteinzimmer ist ein Thema. Gefühlt hat für mich darunter der Roman etwas gelitten. Ich hätte gern tiefer in die Geschichte von Ebba und vor allem von Julika tiefer eingetaucht.
Ebba als Flüchtling aus dem Osten und ihr Neuanfang hier an der Ostsee Küste und als Künstlerin wird thematisiert. Julika als Forscherin die früh ihre Schwester verloren hat bleibt dagegen blass. Auch die tragischen Folgen des Unfalls für ihre Familie sind eher klischeehaft beschrieben.
Der Schluss und damit ein Happy End kam zu schnell und aus meiner Sicht unpassend. Da wäre mehr besser gewesen.
Rezensionen von begine:
Hinaus in den Wind von Trude Teige
Dramatisch
Der Roman „Hinaus in den Wind“ von der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.Es ist die Fortsetzung von „Der Gesang der See“.
Die Autorin versteht es, ihren Personen besondere Charakter zu geben.
Der Roman geht weiter mit Kristinas Familie. Ihr Mann ist Lotse und die Kinder Anders und Konstanze sind eine perfekte Familie.
Es gibt, wie überall Auseinandersetzungen.
Kristina ist versessen darauf, das Anders Die Tradition als Lotse einhält.
Aber Anders ist ein wunderbarer Musiker und komponiert schon in jungen Jahren. Aber Kristiane bleibt hart. Dabei ist Konstanze eine gute Seglerin und sie will sich sogar opfern und einen Lotsen später heraten, nur das Anders seinen Traum verwirklichen kann Er wird bei einer Lotsen fahrt schwer verletzt.
Dann findet Kristiane ein totes Baby.
Ihre Schwester Ilena sagt sie hätte ihr Kind getötet.Aber irgendwas ist da falsch
Im Logenhaus wird ein Konzert gegeben, ob Kristiane endlich nachgibt.
Im Lotsenhaus findet die Gerichtverhandlum´ng statt.
Trude Teige hat das alles wieder brillant geschrieben.
Es ist ein Roman, den ich nur empfehlen kann.
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Am Limes stirbt man auch nicht anders von Tessy Haslauer; Peter Barth
Gemütlicher Cosy Crime
Meine Meinung
Den beiden Autoren ist mit „Am Limes stirbt man auch nicht anders“ ein gemütlicher Cosy Crime mit viel niederbayerischem Lokalkolorit sehr gut gelungen.
Der flotte Erzählstil, der mit einigen humorvollen Stellen punkten konnte, trug dazu bei, dass ich nur so durch die Seiten flog.
Das niederbayerische Ambiente und Beschreibung der Örtlichkeiten gefielen mir und ich konnte mich in das ganze Setting gut hineinversetzen.
Bei den Protagonisten wuchs mir besonders Hans Moser, ein pensionierter Kriminalkommissar, mit seiner unaufgeregten und bodenständigen Art ans Herz. Auch die Schilderungen seines Geplänkels mit Fräulein Pfeiffer waren erfrischend zu lesen.
Was die Tätersuche anbelangte, war ich rasch auf der richtigen Spur, was aber der Krimispannung in diesem Cosy Crime keinen Abbruch tat. Ich fühlte mich kurzweilig, witzig und spannend unterhalten.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem gemütlichen, humorvollen und mit viel niederbayerischem Charme ausgestatteten Cosy Crime ist, der wird mit „Am Limes stirbt man auch nicht anders“ fündig.
Rezensionen von lectrice:
Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange
Mit dem Vater durch die Highlands
Eine ganz besondere letzte Reise wird hier im neuen Roman von Alexa von Lange beschrieben.
Die Highlands in ihrer rauen und wilden Schönheit bieten eine gute Kulisse für die Wanderung von Liliane und ihrem Vater.
Liliane muss hier nicht nur den Weg mit ihrem Vater gehen, sondern es ist auch eine innere Reise, es werden hier viele unverarbeitete Ereignisse aufgearbeitet, unter Anderem den frühen Selbstmord der Mutter, aber auch weitere Verluste.
Aber nicht nur Verluste, denn es ist auch eine Chance für eine neue Vater-Tochter-Beziehung, denn auf dem Weg gibt es viele Gelegenheiten für Gespräche und um Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.
Die Autorin führt uns immer wieder zurück in die Vergangenheit und so kommt immer wieder ein neues Mosaiksteinchen dazu.
Und so sind die "Alten Pfade" nicht nur wörtlich, sondern auch im übertragenen Sinne gemeint.
Eine emotionale Geschichte, ein wunderbarer Schreibstil und ein Lesegenuss vom Feinsten.
Rezensionen von marli_04:
Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann
Magie zwischen Bäumen und wunderschönen Bildern
Am liebsten wäre ich selbst einmal durch den Libellenwald gestreift! Die Geschichte hat eine richtig schöne, leicht geheimnisvolle Stimmung und wird mit der Zeit immer spannender. Vor allem die Idee rund um die Tierverwandlungen hat für mich wunderbar in diese magische Waldwelt gepasst. Gleichzeitig mochte ich, dass Freundschaft sowie Tier und Naturschutz einen festen Platz in der Geschichte bekommen.
Der Schreibstil liest sich leicht und die eher kurzen Kapitel sorgen dafür, dass ich ziemlich schnell durch das Buch gekommen bin. Trotzdem habe ich beim Umblättern ständig kleine Pausen eingelegt, einfach weil ich mir die Zeichnungen genauer ansehen wollte. Die Illustrationen waren für mich nämlich das absolute Highlight. Mal wirken die Seiten hell und lebendig, mal deutlich dunkler und geheimnisvoller, passend zur jeweiligen Stimmung. Dass sogar die Tageszeiten gestalterisch aufgegriffen werden, fand ich richtig schön.
Am Ende hatte ich vor allem eines. Lust auf mehr. Noch sind nicht alle Geheimnisse des Libellenwaldes gelüftet, und genau deshalb würde ich sehr gerne wieder dorthin zurückkehren.
Rezensionen von Lesestern:
Zurück in seine Nähe von Denis Grams
Schlag Löcher in deine Mauern und lass Gottes Geist atmen
Dieses Buch ist der Hammer: Es trifft den Nagel auf den Kopf, es ist der Spiegel, der uns vorgehalten wird und vieles mehr....
Was es für dich ist, entscheidest du! Deshalb unbedingt selbst lesen!
Es ist ein Buch, das man nicht für jemand anderes lesen kann.
Denn jedes hier beschriebene Hindernis von Gottes Nähe jede aufgezeigte Mauer hat unterschiedliche Gewichtung bei unterschiedlichen Personen.
Über welche Mauern man mühelos springen, welche man überwinden kann und welche sich nur ganz schwer bewegen lassen, muss jeder selbst herausfinden...
Denis Grams, Autor und Pastor einer evangelischen Freikirche in der Pfalz hat mit seinem Buch „Zurück in seine Nähe“, aktuell erschienen im Brockhaus Verlag, den Nerv unserer gottesfernen Gesellschaft getroffen.
Er benennt und sieht in den Veränderungen und Entfremdungen unserer Zeit fünf Bereiche bzw. Mauern, die es einzureißen gilt:
ABLENKUNG
ENTZAUBERUNG
KÖRPERFERNE
INDIVIDUALISMUS
SINNLOSIGKEIT VON LEID UND SCHWÄCHE
Die erste Mauer, die der Ablenkung empfinde ich als die brisanteste und stärkste. Ständige Erreichbarkeit, digitale Dauerberieselung und intensive Informations- und Reizüberflutung lenken uns tagtäglich ab, um Gottes Stimme noch wahrzunehmen.
„Aufmerksamkeit ist heilig, deswegen ist jeder darauf aus“ (Robert Lax)
Digitale Grenzen für unsere Smartphone Gewohnheiten sind von Nöten und ich habe mich bei vielen Beispielen hier wieder gefunden.
Denis Grams versteht es zu entlarven und gleichzeitig die Sehnsucht nach Gottesnähe wieder zu entfachen.
Aber auch alle anderen Bereiche treffen ins Schwarze und zeigen einzeln für sich oder in Kombination mit allen anderen, den rasanten Verlust der Wahrnehmung von Gottes Gegenwart in unserem Alltag.
Grams Schreibstil ist gut lesbar und durch viele anschauliche Beispiele verständlich und direkt.
Mein Fazit:
Dieses Buch ist Salz, es trifft auf unsere wunden Punkte.
Ob es unsere geistliche Speise würzen und verändern kann, liegt an uns...
Gott wartet hinter diesen Mauern – seine Zusagen sind Realität!
Grams treffsichere Zeitdiagnose und biblische Analyse öffnen uns den Blick für unsere persönlichen Mauern und ermutigen uns zu einem ganzheitlichen Glauben, der sich nicht durch unsere individualistisch geprägte Entfremdungskultur ablenken lässt.
Eine absolute Leseempfehlung, die neu die Sehnsucht nach Gottes Nähe entfacht











