Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Shilo:
Atme, Bella - wenn du kannst von Angelika Godau
Gefährliches Vertrauen
Bellas erste Begegnung mit Tom hat mich sofort etwas misstrauisch gemacht. In ihrer Panik ist er für sie genau der Mensch, den sie gerade braucht. Er bleibt ruhig, hilft ihr und gibt ihr das Gefühl, nicht allein zu sein. Umso unangenehmer war es, mitzuverfolgen, was daraus später wird.
Mit der Zeit mischt Tom sich immer mehr in Bellas Leben ein.
Erst fällt das kaum auf. Doch irgendwann ist er überall und Bella hat kaum noch Raum für sich selbst. Gerade diese langsame Veränderung fand ich spannend, weil man als Leserin merkt, dass etwas nicht stimmt, während Bella selbst noch an Toms Hilfe glaubt.
Auch Bellas Verhalten hat mich beschäftigt. Sie kennt Kontrolle bereits durch ihre Mutter und ist deshalb froh, dass Tom zunächst anders wirkt. Umso schwerer ist es für sie, seine Absichten zu durchschauen. Erst nach und nach merkt sie, dass seine Fürsorge nichts mit echter Hilfe zu tun hat.
Dass Bella sich trotzdem langsam wehrt, fand ich gut. Sie beginnt, ihrem eigenen Gefühl wieder mehr zu vertrauen. Dabei wirkt ihre Entwicklung nicht plötzlich, sondern nachvollziehbar.
Angelika Godau erzählt hier eine deutlich ernstere Geschichte. Es geht um Manipulation, Abhängigkeit und Kontrolle und darum, wie schnell sich vermeintliche Fürsorge verändern kann. Besonders die Beziehung zwischen Bella und Tom sorgt für Spannung. Dabei bleibt die Frage, wann Bella endlich erkennt, dass Tom sie nicht gerettet hat, sondern sie immer weiter in seine Kontrolle gerät.
Die Geschichte lebt für mich vor allem von der Beziehung zwischen Bella und Tom. Man möchte wissen, was Tom als Nächstes tut und ob Bella rechtzeitig erkennt, in welcher Lage sie steckt. Dadurch bleibt der Thriller spannend, obwohl vieles eher durch Toms Verhalten als durch große Ereignisse entsteht.
Gerade diese Art von Kontrolle fand ich beim Lesen beklemmend. Nach allem, was Bella erlebt hat, war es schön zu sehen, dass sie nicht aufgibt und versucht, wieder selbst über ihr Leben zu bestimmen.
Ein beklemmender Psychothriller über Manipulation und Kontrolle, der noch eine Weile im Kopf bleibt. Für mich sind es klare 5 Sterne.
Rezensionen von Tara:
DUMONT #genausoschön in Nordrhein-Westfalen von Antje Zimmermann
33 Traumziele in NRW
„#genausoschön in Nordrhein-Westfalen: 33 Traumziele und ihre schönsten Alternativen“ ist ein fantastischer Reiseratgeber mit Traumzielen in NRW der in Köln lebenden Autorin, Journalistin und Bloggerin Antje Zimmermann.
Ich mag es, die Welt zu erkunden und dabei Länder, Kulturen, Natur und Menschen kennenzulernen.
Ebenso wichtig ist es mir aber auch, viel über meine Umgebung zu wissen.
Hier bei uns in NRW gibt es eine Menge zu entdecken und genau damit beschäftigt sich Antje Zimmermann.
Für ihren Reiseratgeber hat sie sich 33 Ziele ausgesucht. Einige waren mir bekannt, andere noch nicht und diese haben mich neugierig gemacht.
Die Vielfalt im Buch ist enorm: Es gibt tolle Ideen zum Wandern und Baden sowie Inspirationen rund um Kultur, Radtouren, charmante Städte, Tierparks, historische Orte, Weihnachtsmärkte, Industriedenkmäler, außergewöhnliche Bahnreisen und vieles mehr. Zu jedem der Hauptziele werden thematische Alternativen vorgestellt, sodass insgesamt über 100 Ausflugsideen zusammenkommen.
Optisch ist der Ratgeber ein echtes Highlight. Auf jeder Seite finden sich wunderschöne Fotos, die sofort Lust darauf machen, seine Sachen zu packen und die Gegend zu erkunden. Für einen schnellen Überblick sorgt jeweils eine schematische Karte von NRW, auf der die Orte auf einen Blick zu erkennen sind. Besonders gelungen finde ich auch die Gestaltung der Innencover. Hier sieht man sofort, wie nah die verschiedenen Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten beieinanderliegen. So lassen sich mühelos mehrere Ideen miteinander verbinden.
Wer neue Ausflugsziele sucht, Abwechslung liebt und die eigene Heimat neu entdecken möchte, wird in diesem Ratgeber garantiert fündig. Unsere Wochenenden sind nun jedenfalls bis auf Weiteres komplett verplant!
Rezensionen von Liselottchen:
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? - Faszinierende Fahrzeuge von Heike Tober
Wissenswertes, kindgerecht aufbereitet
Mein kleiner Enkel (5) ist unheimlich interessiert an allem Technischen und er hat sich sofort in das Buch verliebt. Wie alle Tiptoi-Bücher ist auch dieses liebevoll und kindgerecht gestaltet. Es ist breit gefächert, verschiedene Fahrzeuge von Rennwagen, Einsatzfahrzeugen, E-Autos, Heißluftballon bis hin zu Schiffen und Raketen.
Und natürlich sind auch seine heiß geliebten Traktoren dabei. Das Ganze ist liebevoll und detailgenau illustriert und erklärt, sowie in eine Rahmenhandlung eingebettet, die sich wie ein roter Faden durch die Story zieht. Nebenbei und unaufdringlich kommt auch das Bewusstsein für Natur und Umwelt nicht zu kurz. Mein Enkel ist begeistert und holt sich das Buch mindestens einmal täglich und das schon seit einiger Zeit. Ihm gefallen die Lieder und die typischen Geräusche der Fahrzeuge. Auch von der Technik versteht er schon einiges. Die Spiele sind ein zusätzlicher Bonus.
Auch seine jüngere Schwester (3) hat schon interessiert zugehört, selbst wenn sie natürlich noch nicht alles versteht. Daher kann ich das Buch alle kleinen Technikfreaks von Herzen empfehlen.
Rezensionen von LeserinLu :
Backen im Winter von Theresa Knipschild
Klassiker
„Backen im Winter“ ist ein schön gestaltetes, unkompliziertes Backbuch für die kalte Jahreszeit und hält vor allem, was der Titel verspricht: Hier findet man Rezepte, die von Herbst bis in den Februar begleiten und nicht ausschließlich aus klassischer Weihnachtsbäckerei bestehen. Das Buch versammelt eine gute Mischung aus Plätzchen, Kuchen, Torten und winterlichen Desserts.
Dabei sind viele Klassiker vertreten, ergänzt durch ein paar modernere Varianten und Kombinationen.
Was mir besonders wichtig ist: Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, haben zuverlässig funktioniert. Die Anleitungen sind verständlich und auch für Menschen geeignet, die noch nicht besonders viel Backerfahrung haben. Dazu kommen hilfreiche Tipps zum Backen, sodass man sich auch an etwas aufwendigere Rezepte heranwagen kann. Auch optisch macht das Buch einiges her. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto, wodurch man sofort weiß, worauf man sich beim Backen freuen kann.
Für mich ist „Backen im Winter“ allerdings eher ein Buch für Menschen, die noch nicht viele Backbücher im Regal stehen haben. Wer bereits eine große Sammlung besitzt, wird vermutlich einige bekannte Klassiker und Rezeptideen wiederfinden und deshalb weniger Neues entdecken. Als unkompliziertes Winter-Backbuch mit gelingsicheren Rezepten, schönen Fotos und einer guten Mischung aus Klassikern und saisonalen Ideen kann ich es aber durchaus empfehlen. Ich werde nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten und fände es toll, Backbücher für alle Jahreszeiten im Regal zu haben.
Rezensionen von KersG:
The Brave and the Reckless von Dilan Dyer
Wildwest und Cowboys
Schon das Cover gefällt mir richtig gut. Es strahlt so viel Gefühl und Wärme aus. Gleichzeitig ist da dieses Cowboy-Feeling und der wilde Westen. So passend für dieses Buch.
Der angenehme Schreibstil hat mich sofort in die Story hineingezogen. Mir gefallen vor allem die Kapitelanfänge richtig gut.
Es gibt so viel zu entdecken in Bravetown. Eine richtige Westernstadt mit ihrem ganz eigenen Charme. Voller Cowboys, Banditen und noch viel mehr. Hier wird man in eine andere Zeit versetzt.
Esra will einfach diesen Sommer genießen. Weg von ihren Eltern. Weg von der Uni. Einfach Spaß haben. Sie will endlich ihr eigenes Ding durchziehen. Doch in Bravetown gibt es erstmal eine Überraschung für sie. Anders als geplant, soll sie die neue Annie Lou werden. Die Jungfrau in Nöten. Sie nimmt die Herausforderung an. Wäre da nicht Noah, der den Banditen spielt. Die Wortgefechte zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie geraten immer wieder aneinander. Und doch ist da die wachsende Spannung und Anziehung zwischen den ihnen.
Dadurch, dass abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten geschrieben wird, bekommt man ein gutes Gespür für die beiden Charaktere. Für das was sie bewegt und beschäftigt. Man bekommt Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Story ist voller Witz und Humor. Aber auch ordentlich Spice und heiße Cowboys. Doch auch die Tiefe der Geschichte hier nicht verloren. Eine fesselnde und sehr gelungene Mischung, die mich in ihren Bann gezogen hat.
Rezensionen von Katrin:
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Zwischen Machtkämpfen und Mythen
Als erstes muss ich sagen, dass dieses Buch wirklich wunderschön gestaltet ist, auch der Klappentext hatte mich sofort gefesselt, aber...
Story:
Im Mittelpunkt stehen Sen Hoshiakari und Rui, die wie so üblich aus zwei völlig verschiedenen Verhältnissen stammen. Sen ist Sohn eines mächtigen Clans, doch nachdem die Rebellion seines Vaters scheiterte, wurde seine Familie nahezu vollständig ausgelöscht.
Sen verliert in einer Nacht alles, doch für ihn steht fest: Er möchte das Land seines Clans zurück und seine Ehre wiederherstellen.
Rui hingegen ist ein Mädchen vom Land, welches Sen in der Nacht als seine Familie getötet wurde, das Leben gerettet hatte. Sie sucht nach ihrem Platz in dieser Welt und während sie Sen bei seinem Vorhaben begleitet, wird immer deutlicher welche Verbindung sie zu den Göttern besitzt.
Während beide ihren Weg suchen, wird das Land von Bürgerkriegen und zu zerbrechen drohenden Bündnissen erschüttert.
Wird Sen sein Vermächtnis wiederherstellen können und welche Bedeutung spielt Rui dabei?
Fazit:
Anfangs war ich total begeistert, doch die ständig wechselnden Perspektiven von verschiedenen Figuren machten das Buch einerseits unglaublich vielschichtig und detailliert, andererseits auch verwirrend.
Man braucht etwas Geduld um sich in der Geschichte zurechtzufinden, aber auch um die Charaktere und Zusammenhänge richtig zuzuordnen. Die Geschichte an sich hat Höhen und Tiefen, nur leider war es nichts für mich.
Rezensionen von Rinoa:
Ein unheimlich guter Mensch von Kirsten King
Ein unheimlich wilder Ritt
Was für ein wilder Ritt!
Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme mit der Lektüre, weil ich Lillian so unfassbar unsympathisch fand, dass ich kurz dachte, ich könnte keine Sekunde weiterlesen, was in ihrem Kopf vorgeht. Denn als Leser ist man mittendrin in ihren teilweise wirklich kruden Gedanken und ich kam mit dem Kopfschütteln gar nicht mehr hinterher.
Aber auf der anderen Seite war es auch wie der sprichwörtliche Unfall, bei dem man einfach nicht wegschauen kann bzw. in diesem Fall einfach weiterlesen muss.
Lillian behandelt im Grunde alle Menschen in ihrem Umfeld schlecht, vor allem auch ihre einzige Freundin Jamie, schafft es aber immer wieder, sich als Opfer darzustellen. Dabei rechtfertigt sie jede noch so schlimme Handlung vor sich selbst und ja, sie schafft es tatsächlich auch, dass ich zwar objektiv nicht verstehen kann, dass sie so handelt, aber subjektiv durchaus sehen kann, dass es sich in ihrem Kopf richtig anfühlt. Schon das ist eine unglaublich großartige Leistung der Autorin, wie überhaupt der ganze Schreibstil. Ich habe selten ein Buch gleichzeitig so abstoßend und unterhaltsam gefunden wie dieses.
Manchmal hätte ich mir vielleicht noch eine andere Perspektive gewünscht, zum Beispiel Jamies, und sei es auch nur, um Lillians Gedankenwelt und Ich-Bezogenheit ein paar Momente zu entfliehen. Anderseits hätte das das Buch wahrscheinlich komplett verändert und es war schon echt gut so, wie es ist.
Das Ende schafft es, dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen und ein bisschen bin ich froh, unbeschadet aus der Sache rausgekommen zu sein. Aber ich würde es immer wieder tun.
Rezensionen von Daggy:
FRONT von Rüdiger Bertram
Spannend und berührend, auf jeden Fall lesenswert!
Das Cover zeigt zwei flüchtende Jungen, die ein Hund begleitet, im Hintergrund die Ruine eines Hauses. Es zeigt uns passend zum Titel „Front“ ein Kriegsgebiet.
Adam und Zero, die beiden Jungen gehen hier in Deutschland auf eine Schule und es gibt immer wieder Kämpfe zwischen ihnen, denn sie kommen aus Ländern, die miteinander im Krieg liegen.
Die Länder werden in dem Buch nie erwähnt, aber ich denke, alle haben, wie ich, Russland und die Ukraine vor Augen. Adam lebt mit seiner Familie sehr beengt in einem Hochhaus, seine große Schwester Yella kämpft an der Front und Adam macht sich Sorgen um sie. Auch Zero wohnt in diesem Haus, allerdings hat er nur einen Bruder, der ebenfalls an der Front als Panzerfahrer kämpft. Zero macht sich große Sorgen, weil sein Bruder sich schon seit einiger Zeit nicht mehr bei ihm gemeldet hat. So beschließen die beiden unabhängig voneinander ins Kriegsgebiet zu reisen. Sie entscheiden sich beide für einen Hilfstransporter, den ein Mann zu den Menschen im Kriegsgebiet fahren soll. Der Wagen ist schon gestartet, als die Jungen sich sehen und so bleibt ihnen nichts anderes übrig als einen Waffenstillstand zu schließen, damit sie ihr Ziel erreichen.
Der Text ist in sehr kurzen Sätzen geschrieben, dazu gibt es noch elf einseitige Comics, die die Handlung fortführen. Die Angst und die Enttäuschung der Jungen, wenn sie sich der Front immer mehr nähern, konnte ich beim Lesen sehr gut nachfühlen. Sie müssen erkennen, dass der Krieg keine Helden macht, dass alles mit vielen Opfern auf allen Seiten verbunden ist. Irgendwann schließt sich den Jungen ein Hund an, der auf einem Minenfeld stirbt. Diese Szene gefällt mir deshalb so gut, weil sie zeigt, dass der Krieg auch Tote fordert, aber hier stirbt zumindest kein Mensch und um den Hund können sie beide trauern, er gehörte zu keiner Partei.
Aber ich will auch nicht zu viel verraten, denn das Buch sollte jeder Jugendliche lesen, denn er zeigt die Schrecken des Krieges und gleichzeitig, wie wichtig Freundschaft ist.
Rezensionen von Daggy:
Die Mutsammlerin von Stefanie Taschinski
Mut durch das Vorbild einer Ururgroßmutter
In dem Buch erzählt Stefanie Taschinski die Geschichte der Familie Esser und gleichzeitig gibt es im Jetzt Schwierigkeiten für Emmi, bei deren Bewältigung ihr ihre Ururgroßmutter helfen kann.
Sehr mutig ist Emmi nicht, deshalb traut sie sich auch nicht mit ihrer Freundin nach Schweden zu fahren.
So verbringt sie ihre Ferien zusammen mit ihrer keinen Schwester Lieke bei den Großeltern in Deutschland. Da der Vater Niederländer ist, wohnt die Familie dort.
Emmi läuft gerne und trainiert im Park, als zwei Jungen mit ihren E-Scootern auf einen kleinen Jungen zuhalten. Sie schreien ihn an und bezeichnen ihn als Opfer. Doch Emmi ist wie gelähmt und kann den Jungen nicht verteidigen. Weil sie sich für ihr Verhalten schämt, kann sie am Abend nicht schlafen, deshalb hört sie Geräusche auf dem Dachboden. Als sie denen einige Tage später nachgeht, entdeckt sie ein Siebenschläfernest in einem alten Ofen und darunter ein Tagebuch. Es ist das Tagebuch von Elsa ihrer Ururgroßmutter, die Opa Berni noch kennengelernt hat. Es beginnt im April 1904 und Elsa arbeitet im Haushalt eines Bürgermeisters. Ihre Arbeitstage sind lang und die Arbeit schwer.
Am nächsten Tag trifft Emmi den kleinen Jungen im Park wieder und lernt seine ältere Schwester Bianca kennen, die erklärt ihr, dass die Familie es als Sinti nicht einfach hier in Deutschland hat.
So begleiten wir Elsa durch ihr Tagesbuch bis nach dem ersten Weltkrieg und erfahren viel von der politischen Situation in Deutschland. Aber wir erleben auch Emmis Entwicklung, denn am Anfang kann sie oft nicht handeln, weil sie Angst hat. Erst eine schrecklicher Unfall und die Kraft von Elsa lassen sie Mut fassen und so schafft sie es ihre Freundin zu unterstützen.
Mit dem Schicksal von Sinti und Roma befassen sich nur wenige Bücher und hier wird nicht nur auf die Vergangenheit geschaut, sondern auch auf die Vorurteile und rassistischen Angriffe gegen diese Menschen im heutigen Deutschland hingewiesen. Das Buch ist gut zu lesen und die vielen sehr schön gezeichneten Illustrationen veranschaulichen die Geschichte sehr gut.
Rezensionen von flyingmouse88:
Der kleine Alexander von Humboldt. Eine Reise durch die Wälder dieser Erde von Verena Linde
Mit Alexander von Humboldt auf Entdeckungsreise
Dieses Kinderbuch hat uns mit seiner schönen Mischung aus Geschichte und Sachwissen absolut begeistert. Gemeinsam mit dem jungen Alexander von Humboldt und den Kindern Theo und Pria geht es mithilfe eines magischen Kompasses auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Wälder unserer Erde.
Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei viel über Mischwälder, Nadelwälder, Regenwälder und heimische Laubwälder.
Besonders gut gefällt mir, dass viele Informationen und Fachbegriffe in die Geschichte eingebaut sind und dadurch überhaupt nicht trocken wirken. Man hat eher das Gefühl, gemeinsam ein Abenteuer zu erleben und dabei automatisch etwas über Tiere, Pflanzen und die unterschiedlichen Lebensräume zu lernen.
Die Illustrationen sind wirklich ein Highlight. Sie sind farbenfroh, liebevoll gestaltet und gleichzeitig informativ. Auf jeder Seite gibt es viele kleine Details zu entdecken, weshalb sich das Buch auch wunderbar zum gemeinsamen Anschauen und Erzählen eignet.
Schön finde ich außerdem, dass neben der Vielfalt der Natur auch die Bedeutung und der Schutz der Wälder thematisiert werden.
Wir hatten und haben beim Lesen jedenfalls viel Freude und mein Sohn freut sich schon auf den nächsten Band. Für ihn war es auch ganz besonders, dass man am Ende ein Bild des echten Alexanders sehen konnte und er damit eine Verknüpfung zwischen den Personen herstellen konnte.











