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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

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Die Mitternachtsreise von Matt Haig

Emotional

Wilbur stirbt mit über 80 Jahren, es war ein langes und ereignisreiches Leben. Aber was ihn nun erwartet, ist ganz anders, als er es gedacht hat.
Denn er sitzt in einem Zug und neben ihm sitzt die Buchhändlerin Agnes Bagdale, die er in seiner Kindheit gekannt hat und die ihm die Welt der Bücher eröffnet hat und immer für ihn da war - wie auch jetzt, am Ende wieder.

Gemeinsam reisen sie erneut zu wichtigen Stationen in seinem Leben, gewissermaßen im Zeitraffer und die Reisen werden alle mit dem Zug gemacht.
Wilbur begegnet Maggie, seiner großen Liebe erneut. Hätte er etwas anders machen können? Wir erleben mit, wie er mit Büchern sein Geld gemacht hat. Und treffen andere Menschen aus seinem Leben. Und stellen nach und nach fest, dass Wilbur zwar beruflich erfolgreich war, aber ansonsten ein einsamer Mensch.
Eine wunderbare, philosophische Reise, mit Gedankenspielen, was wäre gewesen, wenn. Ein schöner Schreibstil und ein Buch, das noch nachhallt und deutlich macht, dass alle unsere Entscheidungen die nachfolgenden Ereignisse beeinflussen.

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Die Mitternachtsreise

Rezensionen von Sina:

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Pina fällt aus von Vera Zischke

Als Gemeinschaft alles schaffen

Mit „Pina fällt aus“ hat die Autorin Vera Zischke nach „Ava liebt noch“ ihren zweiten Roman veröffentlicht.

Pina ist alleinerziehende und pflegende Mutter. Sie hat ihr Leben komplett auf ihren 20-jährigen, autistischen Sohn Leo ausgerichtet. Da Leo feste Routinen braucht und auf Unterstützung im Alltag angewiesen ist, bleibt Pina wenig Zeit für sich selbst.

Sie selbst erfährt dabei nur geringfügig Unterstützung; ihr Vater weiß mit seinem Enkel nichts anzufangen und Zeit für Freund:innenschaften hat die Mitte 40-jährige auch nicht. Der einzige Mensch in ihrem Leben, der einer Bezugsperson nahe kommt ist die 86-jährige Inge, welche im selben Mehrfamilienhaus wohnt und für die Pina regelmäßig Einkäufe erledigt. Als Pina jedoch eines Tages nicht vom Einkaufen zurückkehrt gerät ihre und Leos Welt komplett aus den Fugen…

Das Beste an diesem Roman war für mich Vera Zischkes Schreibstil. Man merkt, dass die Autorin ein Händchen für Worte und Formulierungen hat. Klar und eindringlich, sowie stellenweise poetisch trifft sie den Nagel auf den Kopf.

Die unterschiedlichen Figuren wirkten einzeln betrachtet durchaus authentisch, dennoch blieben sie auf emotionaler Ebene eher blass und distanziert.

Die Handlung wirkte für meinen Geschmack stellenweise leider zu inszeniert und unrealistisch, was der Geschichte die Ernsthaftigkeit am Thema genommen hat. Trotz der schweren Thematik ist die Handlung durch seine Leichtigkeit gut zugänglich und macht es sicherlich auch für viele Leser:innen ansprechend.

„Pina fällt aus“ ist ein kluger und wichtiger Roman über Themen, denen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Die Care-Arbeit der Mutter mit allem, was mit ihr steht und fällt steht hier klar im Fokus, ebenso wie der Zusammenhalt einer Gemeinschaft, in der jede:r seine eigenen Stärken und Schwächen mitbringt.

Insgesamt hätte ich mir aber schon etwas mehr Lebensrealität gewünscht. Einige Szenarios wirkten einfach zu „drüber“ und auch die Darstellung des Krankenhausalltags (Intensivstation) wirkte eher wie durch eine rosarote Brille betrachtet, als an der Realität orientiert.

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Pina fällt aus

Rezensionen von peedee:

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Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands von Susanne Oswald

Lebensverändernde Entscheidungen

Der kleine Strickladen, Band 2: Chloe liebt das Leben in Callwell am Loch Lomond. Sie hat einen kleinen Kräuterladen und arbeitet tageweise als Psychologin in Glasgow. Dort lebt auch ihr Freund Scott, der als Arzt im Krankenhaus arbeitet. Sie will nicht nach Glasgow, er kann nicht nach Callwell ziehen.

Eine Fernbeziehung macht auf Dauer nicht glücklich. Als ihre Grossmutter sie anruft und informiert, dass ihr Grossvater im Sterben liegt, eilt sie sofort an deren Seite. Scott hat Verständnis, dass sie eine Weile bei ihrer Grossmutter bleiben will…

Erster Eindruck: Auf dem Cover ist Tea Time – das gefällt mir.

Dies ist Band 2 der Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes gelesen werden (es ist jedoch schöner, die Protagonisten von Anfang an zu begleiten).

Gwendolyn und Padrig hatten in den letzten Jahren immer nur sporadisch mit ihrer Enkelin Chloe Kontakt. Die Beziehung war nicht so herzlich, wie sie hätte sein sollen, und Gwendolyn widerstrebt es zutiefst, Chloe zu bitten, herzukommen. Aber aus Liebe zu ihrem Mann Padrig, der sich einen letzten Besuch von Chloe gewünscht hat, springt sie über ihren Schatten. Chloe weiss sofort, dass etwas nicht in Ordnung ist, als ihre Grossmutter sie ausser der Reihe anruft. Dass ihr Opa im Sterben liegt, schmerzt sie sehr, denn ihr wird jetzt bewusst, wie viel Zeit sie doch vergeudet hatten. Gwendolyn merkt, dass ihr die Anwesenheit von Chloe guttut und sie ist ihrem Mann nachträglich dankbar, dass er um Chloes Besuch gebeten hat. Chloe liebt ihre Heimat und sie liebt Scott. Er liebt sie, aber auch seinen Job als Mediziner. Doch sie sehen sich einfach zu unregelmässig, haben zu wenig gemeinsame Zeit. Oftmals muss er Extraschichten übernehmen und ist total erschöpft. So kann es nicht auf Dauer weitergehen, nicht, wenn sie eine Familie gründen möchten…

In Band 1 war das Hauptthema die Enkelin-Grossmutter-Beziehung, damals Maighread und ihre Grossmutter Elisabeth. Ich war überrascht, dass es auch in Band 2 um eine solche Beziehung geht, dieses Mal Chloe und deren Grossmutter Gwendolyn – das fand ich suboptimal gelöst. Was mir an Band 2 sehr gut gefallen hat, war die Freundschaft der Damen Eilidh, Elisabeth und Gwendolyn. Des Weiteren war die Problematik der Fernbeziehung von Scott und Chloe gut thematisiert. Und auch das Thema Stricken in all seinen Varianten wurde wieder gut übermittelt. Von mir gibt es 3 Sterne.

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Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands

Rezensionen von Sina:

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Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel

Lebenskrise oder Landidylle?

2.5 | In Anna Katharina Scheidemantels Roman „Statt aus dem Fenster zu schauen“ begleiten wir die junge Studentin Sophie, die sich in einem monotonen Praktikum wiederfindet und zunehmend an ihrem eingeschlagenen Lebensweg zweifelt. Angetrieben von der Suche nach sich selbst, trifft die sonst so nachdenkliche junge Frau eine impulsive und radikale Entscheidung: Ohne diese zuvor besichtigt zu haben kauft sie eine verfallene Immobilie für gerade einmal 3000 Euro im Internet.

Der Einstieg ins Buch beginnt somit rasant und aussichtsreich, lässt jedoch im weiteren Verlauf der Handlung stark nach.

Die Leser:innen werden mitgenommen auf eine Reise zwischen Renovierungsarbeiten, Gemüseanbau und Viehhaltung. Zwar gerät Sophie zwischendurch des öfteren an ihre Grenzen, dennoch wird hier der Prozess der Renovierung insgesamt stark romantisiert. Trotz keinerlei Vorkenntnisse scheinen sich die Dinge für Sophie einfach zu fügen und wirken dadurch wenig überzeugend. Auch das komplette Ausbleiben des bürokratischen Aspekts, den ein Hauskauf nun einmal mit sich bringt, macht die Handlung recht unglaubwürdig.

Sophie ist als Hauptfigur sinnbildhaft für viele junge Erwachsene: mit ihren Selbstzweifeln, der Ziellosigkeit und der Frage, was sie eigentlich vom Leben erwartet können sich garantiert viele Leser:innen identifizieren. Andererseits wirkt sie doch recht eindimensional und schwer greifbar. Trotz ihrer introspektiven Art drehen sich ihre Gedanken mehr im Kreis, als das sie zu irgendwas führen. Mir fehlt hier die persönliche Entwicklung der Protagonistin und auch die Nebenfiguren wirken eher blass und klischeehaft.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen. Weder der Schreib- noch der Erzählstil waren für mich stark genug, um die Ungereimtheiten der Geschichte auszugleichen. Die Idee hätte durchaus Potential gehabt, wurde aber zu unrealistisch dargestellt. Über weite Strecken plätscherte die Handlung vor sich hin, ohne, dass wirklich etwas passierte.

Wer eine ruhige, unaufgeregte Handlung sucht und über den ein oder anderen Logikfehler hinwegsehen kann, der wird sich bestimmt auf die Geschichte einlassen können und sich von der Atmosphäre überzeugen lassen.

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Statt aus dem Fenster zu schauen

Rezensionen von gabiliest:

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Die verlorene Tochter von Soraya Lane

Schmerzvolle Vergangenheit

Wenn dramatische Ereignisse aus der Vergangenheit die Gegenwart beeinflussen, hat die SPIEGEL Bestseller- Autorin Soraya Lane ihr neues Buch, das mittlerweile siebente der “Töchter-Reihe”, vorgelegt. “Die vergessene Tochter” entführt die Lesenden in die wunderschöne norwegische Landschaft und lässt sie teilhaben an zwei Liebesgeschichten, die die Chronik einer Familie umschreiben werden.

1950, im Sommer: In einem Hotel an einem idyllischen Fjord lernen einander das Stubenmädchen Amalie und der Hilfskoch Oskar kennen und lieben. Doch was Amalie nicht weiß: Oskar stammt aus einer reichen Familie, die sie niemals akzeptieren wird, nicht einmal, als ein Kind unterwegs ist. Oskar will Amalie nicht im Stich lassen, doch das Schicksal will es anders.

In der Gegenwart erhält Charlotte, die Urenkelin Amalies und begnadete Köchin, das Angebot, als Küchenchefin in einem fantastischen neuen Hotel in Oslo zu arbeiten. Als Charlotte, die bisher in London gelebt hat, von einer Frau ein geheimnisvolles Kästchen erhält, das ihre Urgroßmutter vor Jahrzehnten in einem Heim für ledige Mutter zurückgelassen hat, macht sich Charlotte auf den Weg in ihre Heimat. Als sie Amalie mit dem Kästchen konfrontiert, scheint die alte Dame zu neuem Leben zu erwachen, denn sie erinnert sich: An ihre erste Liebe, an Oskar und an ein Kind, das bis heute nicht weiß, wer eigentlich sein Vater ist.

Soraya Lane lässt parallel zur Aufarbeitung der Vergangenheit Charlotte selbst eine neue, wenn auch schwierige Liebe finden. Harrison, der Architekt des neuen Hotels und Bewunderer ihrer Kochkünste, wird ihr immer vertrauter. Doch gibt es ein einschneidendes Ereignis in seiner Vergangenheit, das er Charlotte verschweigt. Und tatsächlich- die Liebe scheint sich nicht zu erfüllen. Kann Charlotte noch glücklich werden?

“Die vergessene Tochter” ist ein romantisches Buch, das seine Geheimnisse nur langsam enthüllt. Die Autorin lässt ihre Protagonistinnen zwischen Liebe und Leid schwanken, Schatten der Vergangenheit wirken bis in die Gegenwart. Amelies Liebe litt unter den Konventionen ihrer Zeit, unter den Unterschieden, die die soziale Stellung von Menschen mehr betonten als ihren Charakter. Ihr schweres Schicksal, das sie in eine verzweifelte Situation brachte, schien unabwendbar, doch manchmal kennt das Leben Gnade. Ist ihre Tochter wirklich verloren?

Charlotte, eine moderne, tüchtige Frau, muss die eigene Vergangenheit, den Verlust der Mutter und die Herabsetzungen durch den Vater verkraften. Doch das hat sie stärker gemacht und dazu geführt, dass sie trotz aller Härten ihren Weg zur Spitzenköchin gehen konnte. Als es auch für sie eine neue Liebe zu geben scheint, wird Charlotte bitter enttäuscht. Gibt es für sie dennoch Hoffnung, dass sich ihre Liebe erfüllt?

Soraya Lane hat einen, romantischen, gefühlvollen Roman geschrieben, der drei Frauenleben, die durch ihre Zeit beeinflusst wurden, nachzeichnet. Als Leserin fühlt man mit den Figuren, hofft genau wie sie auf die Aufklärung von Amelies Geheimnis und das Happy- End für Charlottes Liebe. Dabei darf man sich in der wundervollen norwegischen Landschaft bewegen und versteht, wieso dieses Land nicht nur Heimat, sondern auch Sehnsuchtsort für die Protagonistinnen ist. “Die vergessene Tochter” ist ein stimmungsvoller Roman, der es erlaubt, bei der Auflösung von alten Familiengeheimnisses mitzufiebern und dennoch in der Gegenwart zu Hause zu sein. Ich empfehle das Buch gerne weiter und bewerte es mit fünf Sternen.

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Die verlorene Tochter

Rezensionen von froschman:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Premiere eines neuen Thriller-Autoren-Duos

Helga Jonsdottir kommt frisch von der Polizeiakademie nach Reykjavik zum Dezernat für Schwerverbrechen. Gleich ihr erster Fall hat es in sich. Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden, nackt in einer leeren Pferdebox. Im Reitstall kennt sie niemand, doch neben dem Stall steht ein Ford Focus, der nicht zum Betrieb gehört.

Die Fahrzeughalterin hat einen zehnjährigen Sohn, deshalb fährt Helga zum Reihenhaus des Opfers und muss erkennen, dass der Sohn anscheinend nach einem Kampf durch ein kleines Fenster geflüchtet ist. Er dürfte in die Lavafelder gelaufen sein, in denen es viele Höhlen zum Verstecken gibt, aber wegen der Kälte hat er kaum Überlebenschancen. Mit Hilfe des Straßenpolizisten Bjarki, der ihr empfohlen wurde, macht Helga sich auf die Suche. Noch während dieser Suche wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Die Zeit läuft Helga davon und auch sie gibt sich in Gefahr, da sie dem Opfertyp des Täters entspricht.
Das Duo Hjorth und Thorsson hat mit diesem Island-Thriller einen hervorragenden ersten Teil einer neuen Thriller-Reihe geschrieben. Die Landschaft wird derart gut dargestellt, dass man sofort in dieser kalten Region Urlaub machen möchte. Die Spannung steigt bis zum rasanten Ende an, die Hauptcharaktere werden stimmig dargestellt.

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Schlafende Vulkane

Rezensionen von froschman:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Premiere eines neuen Thriller-Autoren-Duos

Helga Jonsdottir kommt frisch von der Polizeiakademie nach Reykjavik zum Dezernat für Schwerverbrechen. Gleich ihr erster Fall hat es in sich. Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden, nackt in einer leeren Pferdebox. Im Reitstall kennt sie niemand, doch neben dem Stall steht ein Ford Focus, der nicht zum Betrieb gehört.

Die Fahrzeughalterin hat einen zehnjährigen Sohn, deshalb fährt Helga zum Reihenhaus des Opfers und muss erkennen, dass der Sohn anscheinend nach einem Kampf durch ein kleines Fenster geflüchtet ist. Er dürfte in die Lavafelder gelaufen sein, in denen es viele Höhlen zum Verstecken gibt, aber wegen der Kälte hat er kaum Überlebenschancen. Mit Hilfe des Straßenpolizisten Bjarki, der ihr empfohlen wurde, macht Helga sich auf die Suche. Noch während dieser Suche wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Die Zeit läuft Helga davon und auch sie gibt sich in Gefahr, da sie dem Opfertyp des Täters entspricht.
Das Duo Hjorth und Thorsson hat mit diesem Island-Thriller einen hervorragenden ersten Teil einer neuen Thriller-Reihe geschrieben. Die Landschaft wird derart gut dargestellt, dass man sofort in dieser kalten Region Urlaub machen möchte. Die Spannung steigt bis zum rasanten Ende an, die Hauptcharaktere werden stimmig dargestellt.

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Schlafende Vulkane

Rezensionen von froschman:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Premiere eines neuen Thriller-Autoren-Duos

Helga Jonsdottir kommt frisch von der Polizeiakademie nach Reykjavik zum Dezernat für Schwerverbrechen. Gleich ihr erster Fall hat es in sich. Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden, nackt in einer leeren Pferdebox. Im Reitstall kennt sie niemand, doch neben dem Stall steht ein Ford Focus, der nicht zum Betrieb gehört.

Die Fahrzeughalterin hat einen zehnjährigen Sohn, deshalb fährt Helga zum Reihenhaus des Opfers und muss erkennen, dass der Sohn anscheinend nach einem Kampf durch ein kleines Fenster geflüchtet ist. Er dürfte in die Lavafelder gelaufen sein, in denen es viele Höhlen zum Verstecken gibt, aber wegen der Kälte hat er kaum Überlebenschancen. Mit Hilfe des Straßenpolizisten Bjarki, der ihr empfohlen wurde, macht Helga sich auf die Suche. Noch während dieser Suche wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Die Zeit läuft Helga davon und auch sie gibt sich in Gefahr, da sie dem Opfertyp des Täters entspricht.
Das Duo Hjorth und Thorsson hat mit diesem Island-Thriller einen hervorragenden ersten Teil einer neuen Thriller-Reihe geschrieben. Die Landschaft wird derart gut dargestellt, dass man sofort in dieser kalten Region Urlaub machen möchte. Die Spannung steigt bis zum rasanten Ende an, die Hauptcharaktere werden stimmig dargestellt.

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Schlafende Vulkane

Rezensionen von froschman:

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Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson

Premiere eines neuen Thriller-Autoren-Duos

Helga Jonsdottir kommt frisch von der Polizeiakademie nach Reykjavik zum Dezernat für Schwerverbrechen. Gleich ihr erster Fall hat es in sich. Eine junge Frau wurde tot in einem Reitstall gefunden, nackt in einer leeren Pferdebox. Im Reitstall kennt sie niemand, doch neben dem Stall steht ein Ford Focus, der nicht zum Betrieb gehört.

Die Fahrzeughalterin hat einen zehnjährigen Sohn, deshalb fährt Helga zum Reihenhaus des Opfers und muss erkennen, dass der Sohn anscheinend nach einem Kampf durch ein kleines Fenster geflüchtet ist. Er dürfte in die Lavafelder gelaufen sein, in denen es viele Höhlen zum Verstecken gibt, aber wegen der Kälte hat er kaum Überlebenschancen. Mit Hilfe des Straßenpolizisten Bjarki, der ihr empfohlen wurde, macht Helga sich auf die Suche. Noch während dieser Suche wird eine weitere Frau tot aufgefunden. Die Zeit läuft Helga davon und auch sie gibt sich in Gefahr, da sie dem Opfertyp des Täters entspricht.
Das Duo Hjorth und Thorsson hat mit diesem Island-Thriller einen hervorragenden ersten Teil einer neuen Thriller-Reihe geschrieben. Die Landschaft wird derart gut dargestellt, dass man sofort in dieser kalten Region Urlaub machen möchte. Die Spannung steigt bis zum rasanten Ende an, die Hauptcharaktere werden stimmig dargestellt.

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Schlafende Vulkane

Rezensionen von Philiene :

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Klein aber tot von Jo Fischler

Einfach herrlich

Wer das Miniatur Wunderland kennt und mag, wird dieses Buch lieben.

Mir hat die Idee sofort gefallen, einen Krimi in die fiktive Welt von Knuffingen zu setzen. Und tatsächlich fühlte ich mich beim Lesen sofort in das Miniatur Wunderland versetzt. Es gibt sogar einige Szenen die so auch dort vorkommen.

Der Fall des getöteten Journalisten ist spannend und gleichzeitig ist der Roman witzig und herrlich anderes als andere Krimis. Jojo der Kommissar ist jemand den man sofort ins Herz schließt uns auch sonst wimmelt es in Knuffi gen nur so von sympathischen und skurrilen Charakteren. Bleibt die Frage, wer von ihnen zu einem Mord fähig ist. Feinde hatte das Opfer genug, war er doch bekannt für seine harten Kritiken von denen auch Jojos Mutter betroffen war.

Ich habe den Roman von der ersten bis zur letzten Seite genossen und bin sehr gerne in dasWunderland gereist. Die Geschichte lebt von dem kurzweiligen Schreibstil, den unterschiedlichen Charakteren, der Mischung aus Witz und Spannung und natürlich dem einzigartigen Setting. Einfach klasse.

Ich freue mich schon auf einen weiteren Teil und auf meinen nächsten Besuch im Wunderland um nach den Schauplätzen zu schauen.

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Klein aber tot