Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Tokyo von Tokuro Nukui
Ein japanischer Thriller
Im Januar 1990 wird die Leiche eines kleinen Mädchens, das einigen Wochen vorher verschwunden war, gefunden. Der Fall ist nicht einfach zu lösen, die Ermittler geben alles, kommen aber kaum voran. Dann ist ein weiteres Kind verschwunden.
Ich lese sehr gerne Romane, die in für uns eher exotischen Ländern spielen, denn in der Regel erfährt man auch immer einiges über das Land an sich, seine Gesellschaft, seine Kultur, das ist auch hier der Fall.
Dieser Roman ist im Original bereits 1993 erschienen und das Debüt des Autors.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, Hauptkommissar Saeki ist der Leiter des Dezernat I für Tötungsdelikte und schweren Raub, während Shigo Okamoto ein ihm unterstellter Kriminalanwärter ist. Während Saeki, dessen Vornamen man nicht erfährt, mehr für die Einsatzplanung zuständig ist, aber auch seinen Kopf hinhalten muss, wenn etwas schiefgeht, gehört Okamoto zur Fußtruppe, die zum Beispiel Befragungen macht.
Einen weiteren Erzählstrang nimmt Matsumoto ein, der kürzlich einen schweren Verlust erfahren hat, der ihm das Gefühl eines Loches in der Brust beschert, und der sein Glück in einer Religionsgemeinschaft sucht, von denen es in Japan unzählige gibt, die zum Teil sektenartig organisiert sind. Dieser Handlungsstrang löst sich mit dem der Ermittlungen abwechselnd ab.
Auf dem Cover wird ein Thriller versprochen, und auf gewisse Weise ist das der Roman auch, auch wenn er langsamer und mit weniger Spannung erzählt wird, als man es erwarten könnte. Dennoch, gerade der Matsumoto-Strang hat für mich schon etwas thrillerhaftes, er hat bei mir einige Emotionen ausgelöst. Zeitweise treten die Ermittlungen hinter seinen Erlebnissen sogar zurück. Ich glaube, man darf japanische Thriller nicht mit westlichen gleichsetzen, hier zumindest wird die Spannung subtiler erzeugt, mehr auf der psychologischen Ebene. Für mich war diese Form des Thrillers interessant zu lesen und mit einer eigenen Spannung behaftet. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe viel spekuliert und gegoogelt.
Die Auflösung finde ich dennoch sehr überraschend, mir scheint aber alles logisch zu sein. Auch wenn ich mir vielleicht eine andere gewünscht hätte, gefällt mir diese Auflösung gut, auch, weil sie im Nachhinein passend ist und dem Roman einen interessanten Twist gibt.
Mich hat der Raman schnell packen können. Man muss sich auf ihn einlassen, weil er anders gestrickt ist, als man vielleicht erwartet, aber gerade das macht ihn für mich interessant. Ich war schnell emotional beteiligt und habe auch viel spekuliert. Gerne empfehle ich ihn allen, die nicht allzu fest an der westlichen Definition von Thriller hängen.
Rezensionen von Michaela:
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
Unterhaltsam, humorvoll und gesellschaftskritisch
In 'Verlorene Schäfchen' begleiten wir die Familie Flynn für einige Zeit. Mutter Cathrine ist als Hausfrau und Mutter gelangweilt von ihrem Leben und verkündet in Zukunft eine offene Ehe führen zu wollen. Vater Bud trifft dies hart und er zieht in die Garage. Dazwischen die drei Töchter der Beiden.
Abigail die Älteste, die sich in einem schweigsamen Jungen, mit undurchsichtiger Vergangenheit verliebt. Louise, welche sich nicht gesehen fühlt und online nach der Liebe sucht und dort auf einen fundamentalistischen Jungen trifft und als letzte noch Harper, die glaubt einer großen Verschwörung auf der Spur zu sein.
Es werden in 'Verlorene Schäfchen' viele Themen heutiger Gesellschaften angesprochen und dies auf sehr humorvolle Weise. Das Werk unterhält und dennoch frage ich mich beim Lesen öfter 'Wie hat es soweit kommen können?'. Die Probleme der einzelnen werden sehr anschaulich herausgearbeitet ohne schwer zu wirken. Eine Gesellschaftskritik die leicht daherkommt und dennoch zum Nachdenken anregt.
Rezensionen von Lesemama:
Verlorene Schäfchen von Madeline Cash
Cosy Cowboyromance
Zum Buch:
Hailey hat in ihrem Job eine Auzeit genommen um mit ihrer Stute ein kleines Work and Travel durch den Westen von Amerika zu machen. Allerdings hat Tinker Probleme mit einem Huf und so ist Hailey erstmal zu einer Zwangspause verdonnert. Die verbringr sie auf den Johnson Ridge Ranch. Dort trifft sie auch auf Noah, der die Ranch zusammen mit seinen Brüdern und seiner Großmutter leidet.
Und er ist nicht wirklich begeistert von Haileys und Tinkers Zwangspause.
Meine Meinung:
Das Cover sieht schon sehr gemütlich und ruhig aus, den Klappentext fand ich ganz ansprechend. Die Story ist schön, ruhig und unterhaltsam.
Noah, der von seiner Großmutter ständig verkuppelt wird ist nicht begeistert von Haileys Ankunft, das ändert sich aber schnell. Der grumelige Cowboy, der nur seine Pflicht und Ranch im Sinn hat, wird zugänglicher. Die beiden fühlen sich sehr zueinander hingezogen und Haileys Pläne, die Ranch so bald als möglich zu verlassen, sorgt dafür, dass er der Anziehung nachgibt.
Es ist wirklich cosy, das Setting verspricht volle Cowboyromantik mit Pferden, Squaredance, Farmleben, aber auch süße Romantik und einen aufblühenden Noah, dem Hailey sichtlich gut tut. Aber auch die anderen beiden Brüder Charly und Will haben Potenzial für weitere Johnson Ridge Romane. Die Story selbst ist nett zu lesen, nicht besonderes und mir fehlte ein wenig an dynamik, aber durchaus unterhaltsam. Allerdings wurde ich mit Hailey nicht wirklich warm, ich war die ganze Zeit eher Team Noah. Sollte aber die Geschichte der Brüder erzählt werden, lese ich sicher weiter.
Rezensionen von Papierherz:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Ein Neuanfang am Meer
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an mit seinem besonderen Sommerflair verzaubert. Die wunderschöne Kulisse von Cornwall mit den Stränden, dem Meer und dem kleinen Strandkiosk sorgt für eine Atmosphäre, in der man sich sofort wohlfühlt und am liebsten selbst die Koffer packen würde.
Scarlett war mir schnell sympathisch.
Nach einem Neuanfang zu suchen und dabei seinen eigenen Weg finden zu wollen, macht sie zu einer authentischen und nahbaren Protagonistin. Auch Jonah konnte mich mit seiner ruhigen Art und seiner persönlichen Geschichte überzeugen. Beide tragen ihr eigenes Gepäck mit sich herum, was ihre Entwicklung umso interessanter macht.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Die Gefühle entwickeln sich langsam und glaubwürdig, begleitet von vielen schönen Momenten, aber auch schwierigen Entscheidungen. Man spürt von Anfang an die Anziehung zwischen ihnen und fiebert mit, wie sich ihre Geschichte entwickeln wird.
Neben der Liebesgeschichte punktet das Buch vor allem mit seiner emotionalen Tiefe. Es geht um Neuanfänge, Träume, Selbstfindung und die Frage, ob man immer den vernünftigen Weg wählen sollte. Diese Themen wurden gefühlvoll und authentisch umgesetzt.
Für mich war es eine wunderbare Wohlfühlgeschichte mit viel Herz, sommerlicher Atmosphäre und liebenswerten Figuren. Perfekt für alle, die emotionale Liebesromane mit Urlaubsfeeling lieben.
Rezensionen von fantasia:
Idefix und die Unbeugsamen 09 von René Goscinny; Albert Uderzo; Philippe Fenech; Suaëna Airault; Sébastien Viaud; Philippe Clerc; Olivier Serrano; Yves Coulon
Kleine Helden, große Streiche
Der Band „Im Schatten der Römer“ ist Teil der Reihe Idefix und die Unbeugsamen. Diese Reihe erscheint in einem Format, das griffiger ist als die Asterix und Obelix-Bände, das Schriftbild finde ich sehr klein.
Der blitzgescheite Idefix, seine superschnelle, aber vergessliche Freundin Turbine und der dicke Dertutnix sind eine Hundetrio, das von einer Katze, einem Uhu und einer Taube unterstützt wird und den Römern übel mitspielt.
Und das zur Freude der Leserinnen und Leser, die miterleben, wie man General Labienus und seinem verwöhnten Kätzchen, dem Prinzesschen, eins auswischt und den Künstler Grautvornix aus der Gefahrenzone schafft. Zwei weitere Abenteuer befinden sich in dem Band, die dem ersten in nichts nachstehen. Gandios gezeichnet und inhaltlich nett kann man sich mit dieser Lektüre entspannt zurücklegen und ins alte Lutetia abtauchen, wo die Welt immer wieder in Ordnung gebracht wird.
Rezensionen von Papierherz:
Beth is dead von Katie Bernet
Jede Schwester hat ein Geheimnis
Ein Mord innerhalb einer Familie, mehrere verdächtige Schwestern und dunkle Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen sollen. Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht ganz so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte.
Der Einstieg gelingt noch sehr spannend. Der Tod von Beth wirft viele Fragen auf und sofort beginnt das Rätselraten, wer für die Tat verantwortlich sein könnte.
Besonders interessant fand ich, dass praktisch jede Figur ein mögliches Motiv zu haben scheint. Dadurch entsteht zunächst eine gewisse Spannung und man versucht ständig, die einzelnen Hinweise zusammenzusetzen.
Mit fortschreitender Handlung verlor die Geschichte für mich jedoch etwas an Tempo. Viele Passagen wirkten recht langgezogen und die Ermittlungen drehten sich teilweise im Kreis. Obwohl immer wieder neue Verdächtigungen aufkamen, hatte ich das Gefühl, dass die Handlung nicht wirklich vorankam.
Auch mit den Figuren wurde ich nicht vollständig warm. Die Schwestern unterscheiden sich zwar in ihren Persönlichkeiten, blieben für mich emotional aber etwas auf Distanz. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern oder eine stärkere Verbindung aufzubauen.
Positiv hervorheben möchte ich die Grundidee rund um die Familie und den umstrittenen Bestseller des Vaters. Dieses Element brachte interessante Dynamiken in die Geschichte und sorgte für einige überraschende Enthüllungen. Auch das Ende konnte noch einmal Spannung erzeugen und einige offene Fragen beantworten.
Insgesamt ist es kein schlechtes Buch und Fans von Familiengeheimnissen sowie eher ruhigen Mystery Thrillern könnten hier durchaus auf ihre Kosten kommen. Mir fehlte jedoch etwas mehr Spannung, Tempo und emotionale Tiefe, um wirklich begeistert zu sein. Daher vergebe ich solide 3 von 5 Sternen.
Rezensionen von Papierherz:
Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow
Von Rivalen zu Verbündeten
Die Mischung aus Magie, Spannung, Humor und Romantik ist einfach unglaublich gelungen und hat dafür gesorgt, dass ich die Geschichte kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen haben mir die beiden Hauptfiguren. Gwen ist ehrgeizig, sympathisch und kämpft für ihre Ziele, während Harrisford mit seiner arroganten Art zunächst schwer zu mögen ist.
Gerade die Dynamik zwischen den beiden sorgt jedoch für viele unterhaltsame Momente. Die Wortgefechte sind witzig, das Knistern ist spürbar und ihre Entwicklung hat mir richtig gut gefallen.
Ein großes Highlight waren außerdem die magischen Tiere. Sie verleihen der Geschichte jede Menge Charme und machen die Welt noch lebendiger. Vor allem der mürrische, sprechende Kater hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Neben der romantischen Handlung sorgt das Geheimnis um die Magieexplosionen für durchgehende Spannung. Nach und nach werden die Hintergründe enthüllt und die Ereignisse entwickeln sich zu einem fesselnden Abenteuer mit hohen Einsätzen.
Rezensionen von Papierherz:
Alles ihre Schuld von Andrea Mara
Wo ist Milo?
Kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich mitten in einem Albtraum, der sich Seite für Seite immer weiter zuspitzt. Dieses Buch hat genau die Art von Spannung, die dafür sorgt, dass man ständig denkt: "Nur noch ein Kapitel" und plötzlich sind wieder hundert Seiten vorbei.
Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt Andrea Mara die Geschichte aufbaut.
Ständig hatte ich das Gefühl, einer Lösung näherzukommen, nur um wenige Seiten später wieder alles infrage zu stellen. Jeder neue Hinweis eröffnet neue Möglichkeiten und jede Figur scheint etwas zu verbergen. Genau das hat für mich den besonderen Reiz dieses Thrillers ausgemacht.
Die Charaktere wirken unglaublich lebendig. Vor allem Marissa hat mich emotional mitgerissen. Ihre Angst, ihre Verzweiflung und die Hilflosigkeit angesichts des Verschwindens ihres kleinen Sohnes waren so greifbar beschrieben, dass ich regelrecht mit ihr gelitten habe. Man spürt in jeder Szene die Panik einer Mutter, die nicht weiß, wo ihr Kind ist und ob es ihm gut geht.
Auch die Perspektivwechsel haben mir sehr gefallen. Sie sorgen dafür, dass man immer wieder neue Einblicke erhält und sich das Gesamtbild langsam zusammensetzt. Dabei gelingt es der Autorin hervorragend, die Spannung dauerhaft hochzuhalten. Es gibt zahlreiche Verdachtsmomente, überraschende Enthüllungen und immer wieder Momente, in denen man seine bisherigen Theorien komplett überdenken muss.
Besonders stark fand ich die Atmosphäre. Hinter der scheinbar perfekten Fassade eines ruhigen Wohnviertels kommen nach und nach Geheimnisse ans Licht, die weitreichender sind, als zunächst erwartet. Die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie wenig man manchmal über die Menschen weiß, die man zu kennen glaubt.
Das Finale hat mich dann endgültig überzeugt. Obwohl ich während des Lesens ständig gerätselt habe, konnte mich die Auflösung dennoch überraschen. Alle offenen Fragen wurden schlüssig beantwortet und die letzten Kapitel haben das ohnehin schon hohe Spannungsniveau noch einmal deutlich gesteigert.
Rezensionen von Sonne89:
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Märchen neu geschrieben
Wie der Titel schon vermuten lässt, dreht es sich bei diesem Roman um das Haus der Familie Thaumas mit Vater, Stiefmutter und zwölf Schwestern, die ein Herzogtum am Meer bewohnen. Bereits vier Schwestern mussten durch unglückliche Todesfälle ins Salz zurückkehren und mittlerweile ist auch von einem Fluch die Rede, was es den Schwestern erschwert einen Mann kennen zu lernen.
Das Buch nimmt das Märchen „Die zertanzten Schuhe“ auf, wandelt dieses aber in einen düsteren Ton um.
Der Schreibstil ist angenehm und spannend. Annaleigh, die Hauptperson ist gut nachvollziehbar und sympathisch. Zwischendurch weiß man selbst nicht mehr so ganz was real ist und was nicht.
Für mich hatte das Buch ein paar kleine inhaltliche Schwächen, wo ich entweder die Reaktion der Figuren nicht ganz verstand, oder Stellen zu kurz behandelt wurden.
Ganz allgemein ein unterhaltsames Buch mit unvorhersehbarem Ausgang.
Rezensionen von Netti:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Wow- von der ersten bis letzten Seite spannend
Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste wäre es : Wow !
Selten habe ich ein Buch gelesen, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist. Bereits der Prolog beginnt spannend und absolut fesselnd und so zieht sich diese Spannung pausenlos durchs ganze Buch bis zum Ende der Geschichte.
Man ist sofort gefesselt und möchte unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Der Schreibstil ist hervorragend, leicht zu lesen und Kopfkino ist sofort an. Auch zu den Protagonistinnen bekommt man sofort einen Bezug.
Das Buch hat 379 Seiten, die zur Geschichte des Buchs gehören und ist unterteilt in 70 eher kurz gehaltene Kapitel, dazu gehören auch der Prolog und der Epilog.
Die Kapitel wechseln immer mal wieder zwischen Anna ( Schwester der vermissten Juli) und Katharina ( Ermittlerin der Polizei in dem Fall). Der Wechsel funktioniert fließend und die Geschichte wird einfach weiter erzählt aus der anderen Sicht der Person. Dies ist überhaupt nicht störend, sondern bietet einen ein wirklich fließendes, interessantes Lesevergnügen und der rote Faden bleibt durchgehend erhalten.
Ich bin total begeistert von dem Buch. Von der ersten bis letzten Seite spannend und fesselnd, das kann nicht jeder und ist der Autorin wunderbar gelungen. Die Handlung war für mich nicht vorhersehbar und hatte viele Überraschungen. Auch emotional hat mich das Buch berührt und man leidet mit Anna und ihrem kleinen Bruder in dieser schweren Situation mit.
Ich gebe hier eine unbedingte Leseempfehlung heraus. Ein wirklich super Buch und mein Highlight 2026 bislang .










