Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Gute Nacht, kleine Kehrmaschine! von Lena Walde
Gute-Nacht_Geschichte für Fans von Straßenreinigungsmaschinen
Die kleine Kehrmaschine auf dem Cover hat Augen statt Scheinwerfer und so wird sie zu einer Person, die handelt. Im Herbst fährt sie bei Dämmerung vom Hof, dort stehen noch andere Fahrzeuge der Straßenreinigung. Eine Fahrerin fegt mit de Fahrzeug die Blätter zusammen. Dann kommt der Laubsaugwagen und sammelt die Blätter ein.
Am Abend flüstert die Kehrmaschine dem Laubsaugwagen zu „Träume schön und gute Nacht!“ Als nächstes tritt der Glascontainerwagen auf und leert den grünen Container. Auch ihm flüstert die kleine Kehrmaschine am Abend ihren Spruch zu und natürlich auch dem Streufahrzeug, dass auf der nächsten Seite unterwegs ist.
Die kleinen Reime mit den sich wiederholenden Gute-Nacht-Wünschen lesen sich sehr gut und aus Erfahrung weiß ich, dass solche Fahrzeuge die Kinder einfach faszinieren und sie genaues über sie wissen wollen. Hier steht aber mehr die Gute-Nacht-Geschichte im Vordergrund als der Einsatz der Fahrzeuge.
Rezensionen von Daggy:
Leselöwen - Komm, wir lesen gemeinsam! - Der kleine Drache Krümel von Barbara van den Speulhof
Spannende Drachengeschichte zum Lesen lernen
Witzig sieht er aus der kleine orange Drache mit den Pausbäckchen, der auf dem Cover zu sehen ist.
Der kleine Drache Krümel kann eigentlich alles, nur das Feuerspeien gelingt ihm, im Gegensatz zu seinen Mitschüler*innen, nicht. Zum Glück muss er nicht wie sein Kollege mit demselben Problem als Alternative pupsen.
Es ärgert ihn zwar gewaltig und besonders schlimm wird es, wenn sich Dulli über ihn lustig macht. Bei einem Klassenausflug gibt es aber Regeln und eine davon lautet, dass kein Feuer gespukt werden darf, denn es geht zu dem Menschen. Wir erleben also den Schulalltag aus Sicht der Drachen, die die kleinen Menschen, die sie niedlich finden, beobachten. Ihre Lehrerin stellt ihnen dann die Aufgabe, gleiches und verschiedenes zu benennen. Zum Ende des Buches stellt sich dann heraus, dass Krümel eine ganz besondere Fähigkeit besitzt, ähnlich wie die Figur aus dem Bilderbuch „Ein klein wenig anders“.
Das Buch eignet sich sehr gut zum Lesen üben, denn es sieht vor, dass der gute Leser einen Großteil des Textes liest, für die Leseanfänger gibt es kurze Einschübe in Farbe mit Silbentrennung. Es gibt auch viele Geräusche, wie „Flapp, flapp“ beim Fliegen und wunderschöne Illustrationen. Zum Ende der vier Kapitel gibt es Aufgaben, die die Kinder erledigen können.
Ein Buch, in dem der kleine Drache viel erlebt. Da ist seine Klasse, Dulli, der sich lustug macht, Freunde, die ihn unterstützen. Eine Oma, die ihn verseht, ein Arzt- und ein Zoobesuch und Papas Geburtstagsfeier. Sicher werden sich die Kinder gut in seine Gefühle reindenken können und am Ende mit Krümel seinen Erfolg genießen können.
Rezensionen von Daggy:
Bildermaus - Trau dich, kleiner Otter! von Julie Leuze
Spannendes Erstleserbuch mit kleinen Bildern zum Mitlesen
Während seine zwei Geschwister hinten ganz klein im Wasser zu sehen sind, sitzt der Otter Oskar noch auf einem Baumstamm, denn er mag nicht ins Wasser gehen. Es ist ihm zu kalt und zu tief und er kann auch noch gar nicht schwimmen.
Da muss ich kurz eine kleine Episode einfügen, denn in meinem ersten Aufklärungsbuch erfuhr ich, dass Fischotter von Natur aus schwimmen können.
Sie sehen, ich habe es bis heute behalten, wenn ich auch nicht weiß, was es zu meiner Aufklärung beitrug.
Aber zurück zum Buch! Als Mama am nächsten Tag zum Jagen aufbricht, warten die Kinder nicht zu Hause, sondern machen sich auf zum See. Nur Oskar möchte lieber nicht mit. Obwohl er sehr gerne Fische mag, reichen ihm doch die Kafer an Land. Weil die Geschwister ihm versprechen, dass er am Ufer bleiben darf, trottet er dann doch mit und sucht nach einer fetten Schnecke. Leider wird dann ein Seeadler auf ihn aufmerksam und so kommt Oskar in Gefahr.
Das Buch wendet sich an Vorschulkinder, denn im Text werden immer wieder Worte durch kleine Bildchen ersetzt, die die Kinder dann „lesen“ können. Ein Wörterbuch am Ende des Buches erklärt, für welche Begriffe die Bilder stehen. Diese Art des Mitlesenss verlangt von den Kindern schon eine gute Konzentration, er es gibt ihnen auch Selbstvertrauen und zeigt, das Lesen Spaß macht.
Durch die Großbuchstaben und die sehr schönen naturgetreuen Illustrationen, liest sich das Buch mit den drei Kapiteln sehr gut und die Kinder werden sich freuen, dass Oskar sich am Ende im Wasser sehr wohlfühlt.
Rezensionen von lanaliest:
Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Bakterien als Helden! Gibt’s das überhaupt?
Eigentlich haben Bakterien keinen guten Ruf … der Titel dieses Buches behauptet jedoch das Gegenteil und das Inhaltsverzeichnis gibt schon mal einen vielversprechenden Ausblick.
Das Cover ist ein typisches Sachbuchcover, das den Titel bildlich darstellt … einfach, nicht überladen, durch die Farben trotzdem nicht langweilig.
Das Cover stimmt auf das Thema ein.
Der Autor erklärt einfach und verständlich die vielen „Einsatzgebiete“ von Bakterien und ihre dortigen Aufgaben und Funktionen. Meiner Meinung nach muss man kein Kenner der Materie sein, um dem Text folgen zu können … ich finde, es ist alles gut erklärt. Was vielleicht noch ein tolles Goodie gewesen wäre, wären Fotos/Zeichnungen zu den im Buch vorkommenden Bakterien bzw. zu deren Aufbau/„Körperbau“ gewesen. Ich habe die beschriebenen Details/Mikroorganismen des Öfteren gegoogelt, weil mich ganz einfach interessiert hat, wie sie aussehen.
Der Autor beschreibt nicht nur heldenhafte Bakterien (zumindest für mich beschränkt sich die Bedeutung von „heldenhaft“ auf Bakterien, die uns im täglichen Leben unterstützen und uns Gutes tun), sondern auch die „bösen“ kleinen Kerlchen … Bakterien, die krank machen und Schaden anrichten können. Es ist also von allem etwas dabei.
Ich finde das Buch sehr gut gegliedert. Es gibt einen guten Überblick über das Leben, die Eigenschaften und „Aufgaben“/Funktionen von Bakterien und erläutert auch, wieso Bakterien diese Aufgaben erfüllen, wieso Bakterien das tun, was sie tun … Achtung Spoiler: auch Bakterien leben nicht altruistisch und wollen für ihre Dienste entlohnt werden. Mit seiner bildhaften lockeren Sprache, die oft von einem Augenzwinkern begleitet wird, schafft es der Autor die unscheinbaren Helferlein bzw. Widersacher ins Rampenlicht des Interesses zu befördern und zeigt sehr beispielhaft, wie aufregend das Leben von Mikroorganismen eigentlich ist und wie sehr sie unseren Körper und unser Leben beeinflussen.
Die Informationen, die das Buch liefert, wirken gut recherchiert und im Kapitel „Anmerkungen“ sind 24 Seiten an Quellenangaben zu finden. Ich bin keine Mikrobiologin, aber alles wirkt sehr stimmig und logisch.
Ich finde, alle Infos sind gut aufbereitet und wiedergegeben. Eine spannende Lektüre mit vielen neuen, aktuellen Forschungsergebnissen, die Bakterien für mich in einem neuen, bisher unbekannten Licht erscheinen lassen. In dieser Art und Weise habe ich Bakterien noch nie betrachtet und kennengelernt. Obwohl kein Krimi, ist dieses Buch für mich eindeutig ein Pageturner! … Auch wenn ich an manchen Stellen die Bilder vermisst habe.
Rezensionen von mel:
School of Talents 9: Neunte Stunde: Schatzfieber! von Silke Schellhammer
Die School of Talents erlebt ein neues spannendes Abenteuer mit seinen einzigartigen Schülern, die alle ihre eigenen besonderen Fähigkeiten besitzen. Ob sich unsichtbar zu machen, sich in ein Tier zu verwandeln oder Dinge vergrößern zu können.
Das Cover ist schön gestaltet mit den verschiedenen Schülern bei einer Ausgrabung, die auch Thematik des Buches ist.
Es wirkt altersentsprechend gestaltet und die Integration des Titels in die Szene selbst finde ich ist eine coole Idee.
Die Schrift hat eine angenehme Größe, und relativ kurze Sätze, also perfekt geeignet für jüngere Leser oder zum Vorlesen durch die Eltern.
Das alle Bände einzelnd voneinander lesbar sind, finde ich sehr schön, da kann sich jedes Kind die Bücher raussuchen, die es thematisch am ansprechensten findet, anstatt über Themen zu Lesen, die es nicht interessant findet.
Die Geschichte selbst ist auch interessant geschrieben und die mysteriösen Vorkomnisse die sich um die Ausgrabungsstätte ranken und wie die Kinder diesem auf den Grund gehen.
Insgesamt ein spannendes Thema für jüngere Leser, mit einer Mischung aus Fantasie und Schulalltag, wo die Freundschaften klar im Fokus stehen, was ich als eine wichtige Thematik empfinde für die Altersgruppe.
Rezensionen von askyfullofpages:
Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz
Das Leben lebt sich vorwärts
Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Vor allem durch die Frage, wie sehr einen vergangene Entscheidungen ein Leben lang begleiten können. Ich glaube, viele kenne dieses Gefühl, sich zu fragen, was gewesen wäre, wenn man sich damals anders entschieden hätte.
Mich hat vor allem die Frage beschäftigt, was passiert, wenn man zu lange an einer Vorstellung festhält, anstatt sich der Realität zu stellen.
Das Buch zeigt sehr eindrücklich, wie Erinnerungen und Sehnsüchte unser Leben beeinflussen können.
Sehr berührend fand ich, wie feinfühlig erzählt wird, dass Entscheidungen der Eltern ihre Kinder oft noch viele Jahre später prägen und dass manche Verletzungen mit der Zeit nicht einfach verschwinden.
Das Buch arbeitet nicht mit großen Dramen. Es erzählt einfach vom Leben. Es geht um Reue, Verantwortung, Beziehungen, dem Älterwerden und die Frage, ob man irgendwann lernt, die Vergangenheit loszulassen, um im Hier und Jetzt zu leben.
Am Ende hat mich das Buch daran erinnert, dass man das Leben nur vorwärts leben kann.
Ich kann das Buch allen empfehlen, die ruhige, tiefgründige Geschichten mit viel Gefühl mögen.
Rezensionen von PMelittaM:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Ein Roman, der gut tut
Pina Luxen lebt mit ihrem erwachsenen autistischen Sohn Leo alleine, während sie arbeitet, besucht er eine Werkstatt für behinderte Menschen. Einmal in der Woche geht sie für sich und ihre Nachbarin Inge einkaufen, so lange bleibt Leo bei Inge, viel länger als eine Stunde ist das aber nicht möglich, denn dann bekommt Leo Panik.
Eines Tages bricht Pina auf dem Nachhauseweg vom Einkaufen zusammen und landet im Koma auf der Intensivstation. Nun ist es an der Hausgemeinschaft, mit Leo klar zu kommen und sich um ihn zu kümmern.
Ich kann mir die Situation Pinas gut vorstellen, ich war auch einmal pflegende Angehörige, und wäre mir dasselbe wie Pina passiert, wäre mein Pflegling hilflos zu Hause gewesen. Auch hier weiß zunächst niemand, was überhaupt los ist, wo Pina bleibt, zum Glück ist Leo gerade nicht alleine. Aber Inge ist schon 86, Witwe und hat sich schon länger nicht wegen der Treppen aus dem Haus getraut. Auch die beiden anderen Hausbewohner, die das Problem nach und nach mitbekommen, haben ihre ganz eigenen Sorgen. Und dennoch rauft man sich irgendwie zusammen. Das war wirklich schön zu lesen.
Vera Zischke hat Erfahrung mit diesem Thema, sie hat aber nicht nur Leo und Pina authentisch dargestellt, sondern auch alle anderen Charaktere des Romans, manche Entwicklungen habe ich nicht kommen sehen, alles wirkte aber immer echt, wenn auch vielleicht manchmal ein bisschen überspitzt.
Mir hat es gut getan, diesen Roman zu lesen, und ich hoffe, dass er viele Leser:innen findet, von mit gibt es auf jeden Fall eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Rezensionen von askyfullofpages:
Unshame von Louisa Dellert
Schulter an Schulter
Unshame ist für mich ein unglaublich wertvolles Buch. Louisa Dellert verbindet ihre persönlichen Erfahrungen mit fundierten Informationen und lädt immer wieder zu Gedankenexperimenten ein, die zum Nachdenken anregen. Gleichzeitig gibt sie konkrete Impulse, wie man den eigenen Blick auf den eigenen Körper, die Körper anderer Menschen und auf sich selbst verändern kann.
Ich glaube, was mich am meisten beschäftigt hat, war die Erkenntnis, wie selbstverständlich weibliche Scham für viele von uns geworden ist. Als Frau wächst man eigentlich damit auf, dass der eigene Körper ständig bewertet wird. Diese Bewertung kommt nicht nur von außen, sondern irgendwann auch von einem selbst. Genau davon leben das Patriarchat und eine riesige Industrie. Frauen wird eingeredet, sie seien nicht gut genug, nicht schön genug oder müssten sich ständig optimieren. Wenn man permanent mit solchen Unsicherheiten beschäftigt ist, bleibt wenig Raum für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das fand ich unglaublich erschreckend.
Das Buch macht deutlich, wie schwer es ist, sich von diesen Denkmustern zu lösen, wenn man mit ihnen aufgewachsen ist. Gerade deshalb fand ich die Botschaft des weiblichen Schulterschlusses so wichtig. Statt Körper zu bewerten oder Bodyshaming zu betreiben, sollten wir uns gegenseitig unterstützen, mehr Mitgefühl füreinander entwickeln und uns gegenseitig feiern.
Ich glaube, dass dieses Buch nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer lesenswert ist. Es hilft zu verstehen, welchen gesellschaftlichen Druck und welche Grenzüberschreitungen viele Frauen tagtäglich erleben. Wer sich bereits intensiv mit Körperakzeptanz, Body Positivity und Feminismus beschäftigt hat, wird vielleicht nicht ausschließlich Neues finden. Trotzdem schafft es Louisa, bekannte Themen so persönlich und nahbar zu erzählen, dass ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe und immer wieder neue Denkanstöße mitnehmen konnte.
Ein wirklich tolles, intimes und eindrückliches Buch, das mich hoffentlich langfristig zu mehr Selbstreflexion, Mitgefühl und einem liebevolleren Umgang mit mir selbst bewegt.
Ich möchte unbedingt noch anmerken, dass Louisa die liebenswürdigste Danksagung geschrieben hat. Allein diese hat mich wirklich zu Tränen gerührt.
Vielen lieben Dank, liebe Louisa, für deine ehrlichen, zutiefst authentischen und ermutigenden Worte!
Ab jetzt Schulter an Schulter ✨
Rezensionen von KersG:
Genug für ein halbes Leben von Evann Normandin
Erinnerungen und Neuanfang
Das Cover passt einfach perfekt zum Buch. Mit den verschwommenen Gestalten. Wie Erinnerungen, die langsam verblassen und doch irgendwie noch da sind.
Landon und Rose. Sie lernen sich kennen und lieben. Es scheint alles perfekt zu sein. Doch Rose entschließt sich dazu, ihr bisheriges Leben zu vergessen.
Keine Erinnerungen mehr. Sie weiß nicht mehr, wer Landon ist. Was sie verbindet. Doch Landon will das nicht so einfach hinnehmen. Im Gegensatz zu ihr erinnert er sich an alles. Es hat etwas Schmerzhaftes an sich, in seine Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben einzutauchen. In die Höhen und Tiefen.
Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass Landon all das nicht so einfach hinnehmen wollte. Dass er das gemeinsame Leben nicht aufgeben wollte.
Es ist ein Buch voller Traurigkeit und Schmerz, aber dazwischen ist da auch noch die immerwährende Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass alles gut wird.
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Das hin und her zwischen Gegenwart und Vergangenheit war anfangs etwas verwirrend für mich. Als ich mich an den Schreibstil gewohnt hatte, fiel es mir leicht, der Geschichte zu folgen. Man bekommt durch diesen Schreibstil einen sehr guten Einblick, sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart.
Kann man vor der eigenen Vergangenheit wirklich davonlaufen? Sie auslöschen? Das Buch beschäftigt sich mit einigen ernsten Themen.
Vieles hat mich überrascht und kam für mich unerwartet. Aber das macht den Reiz dieses Buches für mich aus.
Rezensionen von Karo:
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Sci-Fi für ein jüngeres Publikum
Red Star Rebels klang für mich nach einer spannenden Sci-Fi-Geschichte mit Mars-Setting, Geheimnissen und einer Überlebensmission. Der Einstieg hat mir auch tatsächlich gut gefallen: Man wird direkt ins Geschehen geworfen, als Cleo und Hunter nach einer Evakuierung auf einer Marsstation zurückbleiben und schnell merken, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
Dadurch kommt anfangs ordentlich Spannung auf.
Leider konnte mich das Buch danach nicht wirklich überzeugen. Für mich wirkte die Geschichte insgesamt sehr auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Wer bisher wenig Berührungspunkte mit Science-Fiction hatte, findet wahrscheinlich einen guten und leicht zugänglichen Einstieg. Mir persönlich fehlte jedoch etwas die Tiefe – sowohl bei der Welt als auch bei den Figuren.
Besonders mit Cleo und Hunter wurde ich nicht richtig warm. Obwohl man im Laufe der Handlung mehr über ihre Vergangenheit erfährt und die Kapitel abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt werden, blieben sie für mich emotional eher auf Distanz. Auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte konnte mich nicht mitreißen. Viele Entwicklungen wirkten vorhersehbar, und die Gefühle zwischen den beiden kamen für mein Empfinden teilweise etwas plötzlich.
Die Handlung selbst hatte einige interessante Ideen, zog sich für mich aber stellenweise in die Länge. Gleichzeitig wurden manche Ereignisse recht hektisch abgehandelt, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, wichtige Hintergründe würden eher vorausgesetzt als erklärt. Gerade bei einem Science-Fiction-Roman hätte ich mir etwas mehr Zeit für die Welt und ihre technischen Aspekte gewünscht.











