Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Eternal-Hope:
Mit dem ersten Licht von Florian Knöppler
Einfühlsames Coming-of-Age
"Mit dem ersten Licht" ist ein Buch, das eine spezielle Stimmung braucht beim Lesen. Es ist ein ruhiges, einfühlsames Buch, wir kommen nah an einen Jugendlichen ran, beobachten und erleben die Welt aus seinen Augen, die Treffen mit Freunden, die herausfordernde Situation in seiner Familie, die Annäherung an das Mädchen Laura.
Es ist kein Buch, das von Spannung oder schnellen Handlungen lebt, sondern eines, das dazu einlädt, innerlich ruhig zu werden und sich mit dem jungen Mann zu verbinden, tief mitzufühlen und sich dabei verbunden zu fühlen.... oder auch etwas Neues zu lernen über die Gefühle von Entfremdung, Anders-Sein, Sich-Unverstanden-Fühlen und dann doch wieder Momenten der zarten Verbindung, die so vielen Heranwachsenden vertraut sind.
Ich empfehle das Buch jenen, die gerade in sich die Ruhe und Tiefe spüren, sich darauf einzulassen und dafür mit einem zarten, einfühlsamen Leseerlebnis belohnt zu werden.
Wer hingegen gerade Spannung, schnelle Unterhaltung und Tempo sucht, ist mit anderen Werken besser beraten.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
fands ok
Ich hatte leichte Startschwierigkeiten mit dem Buch, wobei ich nicht genau festmachen kann woran es lag. Aber als dann der Vampirkönig und die Hexen-Bedienstete aufeinander trafen, war auch ich endlich in der Handlung angekommen und fand vor allem die überraschend offene Art des Königs sehr einnehmend.
Bin ehrlich, war anfangs großer Fan von ihm.
Aber der Vibe mit Enhart ist halt einfach nochmal ne ganz andere Hausnummer. Ich bin zwar eigentlich aus meiner Vampir-Fangirl-Era raus, aber die Spannung hab ich schon gefühlt. Finde sowieso, dass Enhart die deutlich spannendere Figur ist, während König Mordric eher blass hinter ihn zurückbleibt. Spannend fand ich eigentlich auch, dass das Thema Bluttrinken hier gar nicht mal so ne große Rolle spielt und es eigentlich nur eine Szene gibt, wo das relevant ist.
Saras Stellung als eine der wenigen verbliebenen Hexen und die Frage nach dem Grund, warum sie all diese Magie beherrschen muss, kommen mir eigentlich zu kurz. Sie hinterfragt das auch alles gar nicht, sondern sonnt sich in all der Aufmerksamkeit. Auch wird von Intrigen gegen den König gesprochen, gezeigt werden sie aber nie. Ganz am Ende blitzt da ein bisschen was durch, aber es bleibt alles eher vage. Im Fokus steht hauptsächlich wirklich das Lovetriangle.
Diese offenen Enden sind ja immer nicht so ganz mein Fall. Hier gehts weil grade akut nichts spannendes passiert. Würde einen zweiten Band aber lesen wollen, weil ich mir ein paar Antworten über den Hexenzirkel erhoffe.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Hummerjahre von Beatrix Gerstberger
Alles ist im Fluss
Ich wusste gar nicht wie sehr ich mich nach diesem zweiten Band gesehnt habe, bis er plötzlich erschienen war. Die Hummerfrauen war für mich ein absolutes Herzensbuch und ich habe mich wahnsinnig auf die Rückkehr nach Eagle Island gefreut. Wieder sehr stimmungsvoll, nachdenklich und ergreifend erzählt, ist das einfach ein Buch, was hängen bleibt und nachhallt.
Habe es wieder sehr genossen diese besonderen Frauen auf ihrer Reise durchs Leben zu begleiten.
Ich fand, dass der Einstieg direkt ein emotionaler Schocker war: es sind Jahre ins Land gezogen seit dem Ende von Band 1, vieles hat sich geändert, vieles weiterentwickelt und Verluste sind auch zu verzeichnen. Zum Glück durch die Rückblenden nicht völlig und es gibt trotz allem ein schönes Wiedersehen mit geliebten Figuren. Die Erzählung ist wieder sehr atmosphärisch, geprägt vom rauen Leben auf der Insel, dem wilden Setting und den Verbindungen der Figuren zur Insel und zueinander.
Luca finde ich eine wunderbar passende zentrale Figur für diese Geschichte und ich finds eigentlich schade, dass wir keine Kapital aus ihrer Perspektive bekommen haben. Vielleicht ja in Band 3?! Ansonsten sorgt Mina mal wieder ordentlich für Liebeschaos, Ann ist ein unerschütterlicher Fels in der Brandung dieser Geschichte und Julie nimmt die Dinge selbst in die Hand. Einfach toll. Aber auch die anderen Frauen, die hier zu Wort kommen fand ich ganz wundervoll platziert.
Eine starke Geschichte über Familie, Liebe und Weiblichkeit, von Aufbrüchen und der Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln.
Rezensionen von Havers:
Buckeye von Patrick Ryan
Kleinstadtleben im Mittleren Westen
„Buckeye“, diesen Begriff kannte ich bisher nur von den Ohio State Buckeyes, einem College-Footballteam, und er bezeichnet die Rosskastanie, den offiziellen Baum Ohios, aber auch Spitzname der Bewohner dieses US-Bundesstaates. Womit wir bereits bei der Verortung des Romans von Patrick Ryan wären, der von der Kritik als amerikanisches Epos in der Tradition der „Great American Novel“ bezeichnet wird.
Eine Auszeichnung, aber auch eine Hypothek, die große Erwartungen bei der Leserin geweckt hat. Ob er es wohl mit den Klassikern „Früchte des Zorns“, „Der große Gatsy“ und „Moby Dick“ aufnehmen kann?
Bonhomie, eine konservative Kleinstadt in Ohio, Amerikas Mittlerem Westen. Wir begleiten zwei Paare, Cal und Becky Jenkins sowie Margaret und Felix Salt, über einen langen Zeitraum, beginnend Ende des Zeiten Weltkriegs bis Mitte der siebziger Jahre. Vier Leben, die miteinander verwoben sind, deren Handlungen, Traumata, Geheimnisse und Entscheidungen Kreise ziehen, die nicht nur Auswirkungen auf ihr Leben, sondern auch auf das der nachfolgenden Generationen haben.
Durch den einfühlsamen Umgang des Autors mit seinen Protagonisten zieht sich in dieser Geschichte von Sehnsüchten, Geheimnissen und Schuld ein Hauch von Melancholie durch den gesamten Roman. Und auch, wenn er sich den einen oder anderen ironischen Seitenhieb nicht verkneifen kann, wirkt das nie plump, da er sein Personal mit dem gebotenen Respekt behandelt.
All dies wird von Patrick Ryan geschickt eingebettet in die Beschreibungen des amerikanischen Kleinstadtalltags und ergänzt durch Ereignisse aus Zeitgeschichte und Popkultur, so dass die zeitliche Einordnung jederzeit auch ohne Nennen der Jahreszahl möglich ist, was ich sehr geschätzt habe.
So ist ihm vielleicht dann doch nicht eine neue „Great American Novel“ gelungen, aber wer ein Herz für großangelegte Familiensagas mit historischem Hintergrund hat, wird mit „Buckeye“ auf alle Fälle glücklich werden. Große Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Havers:
Buckeye von Patrick Ryan
Kleinstadtleben im Mittleren Westen
„Buckeye“, diesen Begriff kannte ich bisher nur von den Ohio State Buckeyes, einem College-Footballteam, und er bezeichnet die Rosskastanie, den offiziellen Baum Ohios, aber auch Spitzname der Bewohner dieses US-Bundesstaates. Womit wir bereits bei der Verortung des Romans von Patrick Ryan wären, der von der Kritik als amerikanisches Epos in der Tradition der „Great American Novel“ bezeichnet wird.
Eine Auszeichnung, aber auch eine Hypothek, die große Erwartungen bei der Leserin geweckt hat. Ob er es wohl mit den Klassikern „Früchte des Zorns“, „Der große Gatsy“ und „Moby Dick“ aufnehmen kann?
Bonhomie, eine konservative Kleinstadt in Ohio, Amerikas Mittlerem Westen. Wir begleiten zwei Paare, Cal und Becky Jenkins sowie Margaret und Felix Salt, über einen langen Zeitraum, beginnend Ende des Zeiten Weltkriegs bis Mitte der siebziger Jahre. Vier Leben, die miteinander verwoben sind, deren Handlungen, Traumata, Geheimnisse und Entscheidungen Kreise ziehen, die nicht nur Auswirkungen auf ihr Leben, sondern auch auf das der nachfolgenden Generationen haben.
Durch den einfühlsamen Umgang des Autors mit seinen Protagonisten zieht sich in dieser Geschichte von Sehnsüchten, Geheimnissen und Schuld ein Hauch von Melancholie durch den gesamten Roman. Und auch, wenn er sich den einen oder anderen ironischen Seitenhieb nicht verkneifen kann, wirkt das nie plump, da er sein Personal mit dem gebotenen Respekt behandelt.
All dies wird von Patrick Ryan geschickt eingebettet in die Beschreibungen des amerikanischen Kleinstadtalltags und ergänzt durch Ereignisse aus Zeitgeschichte und Popkultur, so dass die zeitliche Einordnung jederzeit auch ohne Nennen der Jahreszahl möglich ist, was ich sehr geschätzt habe.
So ist ihm vielleicht dann doch nicht eine neue „Great American Novel“ gelungen, aber wer ein Herz für großangelegte Familiensagas mit historischem Hintergrund hat, wird mit „Buckeye“ auf alle Fälle glücklich werden. Große Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Havers:
Buckeye von Patrick Ryan
Kleinstadtleben im Mittleren Westen
„Buckeye“, diesen Begriff kannte ich bisher nur von den Ohio State Buckeyes, einem College-Footballteam, und er bezeichnet die Rosskastanie, den offiziellen Baum Ohios, aber auch Spitzname der Bewohner dieses US-Bundesstaates. Womit wir bereits bei der Verortung des Romans von Patrick Ryan wären, der von der Kritik als amerikanisches Epos in der Tradition der „Great American Novel“ bezeichnet wird.
Eine Auszeichnung, aber auch eine Hypothek, die große Erwartungen bei der Leserin geweckt hat. Ob er es wohl mit den Klassikern „Früchte des Zorns“, „Der große Gatsy“ und „Moby Dick“ aufnehmen kann?
Bonhomie, eine konservative Kleinstadt in Ohio, Amerikas Mittlerem Westen. Wir begleiten zwei Paare, Cal und Becky Jenkins sowie Margaret und Felix Salt, über einen langen Zeitraum, beginnend Ende des Zeiten Weltkriegs bis Mitte der siebziger Jahre. Vier Leben, die miteinander verwoben sind, deren Handlungen, Traumata, Geheimnisse und Entscheidungen Kreise ziehen, die nicht nur Auswirkungen auf ihr Leben, sondern auch auf das der nachfolgenden Generationen haben.
Durch den einfühlsamen Umgang des Autors mit seinen Protagonisten zieht sich in dieser Geschichte von Sehnsüchten, Geheimnissen und Schuld ein Hauch von Melancholie durch den gesamten Roman. Und auch, wenn er sich den einen oder anderen ironischen Seitenhieb nicht verkneifen kann, wirkt das nie plump, da er sein Personal mit dem gebotenen Respekt behandelt.
All dies wird von Patrick Ryan geschickt eingebettet in die Beschreibungen des amerikanischen Kleinstadtalltags und ergänzt durch Ereignisse aus Zeitgeschichte und Popkultur, so dass die zeitliche Einordnung jederzeit auch ohne Nennen der Jahreszahl möglich ist, was ich sehr geschätzt habe.
So ist ihm vielleicht dann doch nicht eine neue „Great American Novel“ gelungen, aber wer ein Herz für großangelegte Familiensagas mit historischem Hintergrund hat, wird mit „Buckeye“ auf alle Fälle glücklich werden. Große Leseempfehlung meinerseits!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Wow, bin geflasht
Ich weiß gar nicht, wieso ich Melanie Raabe als Autorin so ein bisschen aus den Augen verloren habe. Habe z Bücher vor einigen Jahren super gern gelesen und dieses hier war auch ein absoluter Oberknaller. Wer auf Psychospielchen und fast schon wahnhaften Suspense in Thrillern steht, kommt hier voll auf seine Kosten.
Und das absolut unblutig!
Ich mochte die Erzählweise in zwei Zeitebenen richtig gern, weil es dem Leser viel darüber verrät wie Luca zu der Frau wurde, die sie in der Gegenwartshandlung ist. Es macht sie außerdem nahbar und verletzlich, was man bei dieser sonst Baddie gar nicht erwarten würde.
Und wie cute ist bitte die Freundschaft zu Walther? Ich heule doch. Allein dafür sehr lesenswert, weil es gut zeigt welch großen Impact kleine Gesten machen können. Der Plot war wahnsinnig spannend angelegt und ich hat das Buch quasi in einem Rutsch gelesen, weil ich es nicht weglegen konnte.
Die Plotentwicklung habe ich null kommen sehen. Erzählerisch war das wahnsinnig gut gemacht, weil nichts bis zur Enthüllung auf diesen Twist hindeutete. Absoluter Mindf*ck-Moment für mich. Sehr lesenswert, klare Empfehlung von mir.
Rezensionen von readpassion9:
DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Rache, Gerechtigkeit und viel Spannung
Melanie Raabes neuester Thriller "Daisy" ist wieder ein Volltreffer, ein Psychothriller den ich nicht aus der Hand legen wollte. Worum geht es diesmal?
Luca arbeitet tagsüber als Anwältin in einer Kanzlei, doch nachts geht sie einer ganz anderen Tätigkeit nach. Sie "bestraft" Menschen, die mit Verbrechen oder anderen schwerwiegenden Vergehen davongekommen sind.
Die sich unangreifbar fühlen, Gesetzeslücken nutzen oder deren Handeln nicht belangt werden kann.
Doch ihr letzter Coup geht schief, sie wird ertappt und kann gerade noch entkommen. Luca war maskiert, eigentlich kann sie keiner erkannt haben. Doch am nächsten Tag hängen Plakate in der Stadt, die sie betreffen. Eine anonyme Drohung - Luca ist sich sicher, dass sie gemeint ist. Nur wer ist ihr auf die Schliche gekommen? Luca versucht verzweifelt mit Hilfe ihres besten Freundes Walther zu retten was zu retten ist, ihre Karriere, ihr Leben ist in Gefahr wenn all ihre Geheimnisse ans Licht kommen. Sie muss denjenigen finden, der anscheinend alles über sie weiß.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, er ist flüssig und emotional, sie schafft es ihre Figuren authentisch erscheinen zu lassen. Luca ist eine starke Persönlichkeit, die aber auch Schwächen zeigt, ich war an ihren Gedanken und Emotionen nah dran, konnte mit ihr mitfiebern. Auch ihr älterer bester Freund Walther ist toll skizziert, die beiden sind ein super Team.
Lucas Suche ist spannend mit Höhen und Tiefen, nie kann sie sich sicher sein ob sie auf der richtigen Fährte ist. Besonders spannend sind die Rückblicke zu Lucas Kindheit, die Stück für Stück wichtige Infos bringen. Bei diesem Thriller gibt es Wendungen und Twists die mich sprachlos gemacht haben.
Fazit: Unblutiger, sehr genialer Psychothriller.
Rezensionen von begine:
Etwas Leichtes von Eva Lohmann
Klasse
Etwas Leichtes, ist ein leichtes witziges Buch der Schriftstellerin Eva Lohmann.
Der Roman ist nicht zu leicht, es war gerade ein perfektes Buch für mich.
Ich brauchte etwas lockeres. Erst hatte mich das Kaninchen aus dem Cover abgeschreckt, aber dann war es genau richtig.
Die vierzigjährige Leo wird gerade geschieden.
Sie wollte kein Kind, der Mann aber doch.
Leo mag keine Nähe.
Sie arbeitet in einem Tierasyl. Nebenbei pflegt sie noch fremde verwahrloste Gräber. Dabei lernt sie Heide kennen, mit der sie sich befreundet.
Ihre gleichaltrige Freundin hat gerade ihr drittes Kind bekommen. Dann gibt es noch den Gemüsehändler.
Es gibt mit den verschiedenen Personen wunderbare Dialoge.
So wird die Geschichte richtig gut.
Es hat Spaß gemacht diesen Roman zu lesen.
Rezensionen von mo.ni.books:
Falling for Pumpkin Spice von Mira Frey
Ein sehr gelungener herbstlicher Wohlfühlroman
Piper kehrt nach Maplewood zurück, nachdem ihre großen Träume zerplatzt sind und ihr Verlobter sie ohne eine Wort zu sagen verlassen hat. Dort trifft sie auf den Langzeitjunggesellen Miles...
Die Hauptfiguren müssen zuerst einmal ihre Probleme auf die Reihe kriegen, miteinander klarkommen und durch ihre Wortgefechte und Leser:innen zum Lachen und Schmunzeln bringen und dann dürfen sie sich endlich ihren Gefühlen stellen.
Der Handlungsort Maplewood weckt Erinnerungen an das Stars Hollow der Serie Gilmore girls.
Der Schreibstil der Autorin und die Handlung ist fesselnd und als Leser/in taucht man durch die Beschreibungen und Interaktionen unter in Maplewood. Eine sehr gelungener herbstlicher Wohlfühlroman.









