Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Sch.:
Zelten mit Juli von Petra Eimer
eine aufregende Klassenfahrt mit den Tierischen Sechs!
Im 7. Band der Juli-Reihe geht es auf Klassenfahrt - und zwar ALLE der tierischen Sechs fahren mit! (jaaa, auch die Ponys) :D
Es ist wieder so schön, auf die Freunde zu treffen - Paul, der die Geschichte aus seiner Sicht in ich-Form erzählt, seine Nachbarin Anna und sein Freund Max.
Und der tierische Teil der Bande sind Pauls Pony Juli, ihr Fohlen Juno (das jetzt Anna gehört), und Max' Hund Watson.
Alle Charaktere werden zu Beginn vorgestellt, sodass auch neue Leser leicht in die Geschichte finden; und Geschehnisse aus einigen Vorgängerbänden werden immer wieder kurz erwähnt, sodass man Lust bekommt, diese zu lesen.
Klassenfahrt (und Zelten) ist ein Thema, das viele Kids betrifft. Schön ist, dass die Schultiere hier auch mitfahren dürfen. Dass dabei Chaos vorprogrammiert ist, ist ja klar.
Die Freude wird jedoch sofort getrübt, denn im Camp der guten Hoffnung wird von den Leitern Annika und Thomas erstmal eine elendslange Liste an Regeln (und Verboten) vorgelesen. Und das Schlimmste: schwimmen im See ist verboten, denn darin sowie am Strand befinden sich aus unerfindlichen Gründen Unmengen an Plastikmüll. Und im Camp wird doch überall auf Plastik verzichtet?!
Klar, dass die Bande selbst auf Verbrecherjagd gehen muss, denn schließlich soll die Klassenfahrt toll werden!
Ich fand es sehr gut gelungen, wie das wichtige Thema Umweltschutz umgesetzt wurde - gerade Thomas und Annika, die immer mit dem Finger zeigen und als unsympathische Menschen polarisieren, regen zum Diskutieren und Nachdenken an. Auch wichtige Regeln für das Zelten werden so spielerisch nähergebracht.
Weitere zentrale Themen sind Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Zusammenhalt.
Die Auflösung war übrigens toll, und trotz einiger Hinweise lag ich falsch ;)
Die farbenfrohen Illustrationen sind wieder wundervoll, ich finde sie ganz großartig! Diesmal sind sie noch detaillierter, teilweise wie ein Wimmelbild.
Der Text im Comic-Stil animiert zum (weiter-)lesen.
Fazit:
Ein aufregendes 7. Abenteuer der Tierischen Sechs, das wichtige Umweltschutz-Themen mit einem spannenden Krimi vereint.
Rezensionen von praja:
Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe) von Elise Kova
Ich musste mich nicht lange überreden lassen bei dem Thema
Dragon Cursed hatte mich natürlich direkt bei Drachen. Ich meine: Drachen, tödliche Prüfungen, eine verfluchte Protagonistin und Slow Burn? Da muss man mich jetzt auch nicht lange überreden.
Ich mochte die Grundidee wirklich sehr und fand die Welt spannend, auch wenn sie für mich nicht ganz an Kovas stärkste Bücher herankommt.
Man merkt schon, dass es ein Auftakt ist, weil vieles erstmal aufgebaut wird und einige Fragen offenbleiben. Trotzdem hatte das Buch durch die Trials, die Gefahr der Dragon Curse und diese ständige Unsicherheit einen guten Sog.
Isola mochte ich als Protagonistin, weil sie nicht einfach nur stark ist, sondern auch Angst hat und trotzdem weitermacht. Die Romance war eher langsam und nicht zu viel, was hier gut gepasst hat. Für mich war es kein perfektes Buch, aber ein sehr unterhaltsamer Auftakt mit Drachen, Spannung und einem Ende, nach dem man Band 2 definitiv braucht.
Rezensionen von praja:
Weavingshaw von Heba Al-Wasity
Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark
Weavingshaw ist definitiv kein Buch, bei dem man eine schnelle, actionreiche Romantasy erwarten sollte. Die Geschichte ist langsam, sehr atmosphärisch und lebt für mich vor allem von ihren düsteren Gothic-Vibes. Dieses verfluchte Anwesen, die Geheimnisse, die Geister und diese schwere, unheimliche Stimmung haben mich total abgeholt.
Leena mochte ich sehr, weil sie nicht perfekt oder übermächtig wirkt, sondern verletzlich ist, zweifelt und trotzdem weitermacht. Und St. Silas? Ja gut. Morally grey, geheimnisvoll, gefährlich und verschlossen — damit hatte er mich natürlich recht schnell.
Die Dynamik zwischen den beiden ist sehr Slow Burn und passiert eher in kleinen Momenten, Blicken und unausgesprochener Spannung. Das mochte ich total. Trotzdem hat sich das Buch stellenweise gezogen, weil lange nicht wirklich viel passiert und viele Fragen offenbleiben. Nicht perfekt, aber atmosphärisch richtig stark.
Rezensionen von Daggy:
Rico und die Gewittertaube von Andreas Steinhöfel
Sommerferien in der Stadt
Rico, den wir schon aus einigen Büchern kenne, schaut aus dem Fenster auf eine Taube, es sieht nach einem Sturm aus auf dem Cover.
In der Schule berichtet Rico seinem Lehrer Herrn Wehmeyer von den Tauben und der bittet ihn mehr davon zu berichten. So erzählt Rico den ersten Teil seiner Geschichte.
Er sitzt in seinem Nachdenksessel und überlegt, wie gut es wäre, wenn er sich nicht immer verlaufen würde, und er kommt zu dem Schluss, dass er fliegend die bessere Übersicht hätte. Da gibt es einen Rumms an einem der Fenster und hier unterbricht der Lehrer mit einer echt blöden Frage. Aber dann geht’s weiter und wird erfahren, dass ein Taubenpaar vor Ricos Wohnzimmerfenster ein Junges großzieht. Herr Wehmeier möchte gerne wissen, wie es mit der kleinen Taube weitergeht und gibt Rico als Ferienaufgabe auf zehn Sätze darüber zu schreiben.
Die Sätze, die Rico schreibt können wir in krakeliger Druckschrift im Buch nachlesen, während der Text ihn Großbuchstaben gedruckt ist und von Sprechblasen ergänzt wird. Zusammen mit den witzigen Bildern, so bewegt sich Rico so wild auf seinem Sessel, dass er am Ende damit umfällt.
Rico zeigt viel Fantasie, wenn er sich überlegt, wie er Fliegen könnte und er schreibt den letzten Satz, der nur für ihn und die kleine Taube Matti gedacht ist erst ganz am Ende in das Heft Rico ist mit all seinen Eigenarten ein liebenswerter Junge, den wir gerne bei seinen Abenteuern begleiten, weil wir auch ein wenig von ihm in uns haben.
Rezensionen von Daggy:
Minecraft 8: Spinnen - bis die Netze beben! von Heiko Wolz
Erstlesespaß für Minecraft-Fans
Das Buch wendet sich an Minecraft-Fans, die hier einfach lesen lernen können. Wenn die aus dem Spiel vertrauten Figuren mit den eckigen Körpern sich gegen eine Riesenspinne wehren müssen, dann ist Spannung angesagt.
Anna, Stefan und Brokkoli, der unentwegt den Kuchen isst, den Annas Mama für ihn gebacken hat, sind in ihrem geheimen Treffpunkt im Keller der Schule und überlegen einen Eisengolem zu bauen.
Doch der Schmied hat den letzten Eisenbarren gestern verarbeitet. Stefan, der immer wieder neue Ideen hat, stellt einen Trank her, der es den Freunden erleichtern soll, Erz abzubauen. Doch ihre Werkzeuge sind nicht stabil genug. Diesmal wird Stefans Idee gefährlich für das ganze Dorf, denn eine Riesenspinne webt das Dorf völlig ein. Da müssen die drei schnell handeln.
13 Kapitel umfasst das Buch und am Ende gibt es eine Lese-Urkunde, ein Mini-Wörterbuch für die Begriffe und eine Anleitung, wie man es falten kann. Großbuchstaben und viel bunter Bilder erleichtern das Lesen und durch die steigende Spannung muss das Buch einfach ausgelesen werden.
Rezensionen von praja:
Lucifer Ascending - One Sinful Secret von Marie Niehoff
nicht so gut, wie erhofft, aber trotzdem ein geiles Buch
Ich habe ehrlich gesagt ein anderes Tempo erwartet, weil ich von Marie Niehoff einfach etwas anderes gewöhnt bin. Das Tempo der Geschichte ist wesentlich langsamer als in ihren anderen Büchern, was jetzt aber nicht bedeutet, dass man dafür mehr Worldbuilding bekommt. Das ist etwas, was bei der Autorin irgendwie schon immer ein bisschen weiter hinten stand.
Dafür legt sie ungemein viel Wert auf Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. Ich habe nicht nur einmal geweint oder Tränen in den Augen gehabt! Es war so süß, schön und traurig zugleich!
Lucifer ist für mich halt irgendwie auch jemand, bei dem ich schon Bock auf das Buch habe, sobald ich nur den Namen lese. Damit lag hier natürlich schon ein Stein in der Tür. :D Die tragische, düstere Atmosphäre war auch einfach super!
Aber so sehr ich das Buch auch geliebt habe, so sehr hat es sich für mich doch gezogen. Ich habe oft pausiert, weil so lange nicht wirklich etwas passiert ist. Oder besser gesagt: Es hat sich einfach so angefühlt, als würde nichts passieren, weil die Handlung so dahingeschlichen ist.
Sie war trotzdem super und ich war absolut begeistert von den Charakteren. Nicht falsch verstehen! Ich war da deep drin. Aber grundsätzlich war es zuweilen einfach zu langsam, sodass man nicht wirklich ein Gefühl von Action bekommt.
Auch gab es viele Fragen, auf die ich mir früher Antworten gewünscht hätte.
Aber hey: Es kann ja nicht jedes Buch perfekt sein. Ich habe es trotzdem sehr geliebt.
Rezensionen von Daggy:
Erstleser Kindercomic: Bo im Klo von Rüdiger Bertram
So witzig, dass ich laut gelacht habe
Bo zieht sich, um Ruhe vor der Familie zu haben und um seine Comics zu lesen auf Klo zurück. Nur leider gibt es im Abwasserkanal einen Kraken, der auch gerne Comics liest und so streckt er einen seiner Arme aus, um Bo mitsamt seinem Comic durch das Abwasserrohr nach unten zu ziehen. So landet Bo stinkend und mit aufgeweichtem Comic bei dem grünen Kraken.
Der sich sofort ans Lesen macht. Aber schon hinter der nächste Ecke warten zwei weinende traurige Krokodile auf Bo. Ihr Problem ist es, dass zu nett sind. Aber Bo gibt ihnen einen guten Rat. Sie Maus oder Ratte fordert ihn auf, die Hände zu heben, denn sie bedroht Bo mit einem Zahnstocher. So möchte sie von ihm einen Comic erbeuten, doch den hat ja der Krake.
Da ist Rüdiger Bertam mal wieder eine total witzige und verrückte Geschichte gelungen. Eine zum laut Lachen beim Lesen. Ich horche jetzt immer erst ob Geräusche aus dem Klo zu hören sind, bevor ich mich setze, denn einen Krakenarm möchte ich nicht am Po spüren. Dieser Erstlesercomic ist leicht zu lesen, denn die Schrift ist groß und die Bilder dazu anzuschauen ist ebenfalls ein großer Spaß. Ich kann dieses irrwitzige Buch nur empfehlen.
Rezensionen von Daggy:
Horst von Haartoll von Ingo C. Schoenleber
Horst mit der best gestylten Frisur sucht nach einem Entführer
Das Cover zeigt Horst mit seiner sprichwörtlichen Haartolle, vor sein Gesicht hält er eine Lupe, sein vielfältig einsetzbarer Föhn schaut aus der Jackentasche hervor und zusätzlich sprüht er Haarspray in die Luft.
Hier wird schon ganz klar, dass die Haare eine wichtige Rolle spielen. So beginnt das Buch im Bad, wo der Schniegel-Igel in zweistündiger Arbeit gebändigt wird, danach geht es aber auch noch zum befreundeten Friseur.
So gestylt landet Horst im Park, hier hat er sein Detektivbüro. Als er einen Anruf von „der besten Mama der Welt“ erhält, die ihren Otto sucht, den sie entführt wähnt, freut er sich über den Auftrag. Etwas unkonventionell macht Horst sich auf die Suche nach dem Hund. Zum Glück begegnet ihm Detleva, die ihm clever zur Seite steht.
Die Konstellation einfältiger Detektiv und kluges Mädchen gibt es ja häufig in Detektivgeschichten. Horst ist allerdings schon ein sehr überzeichnetes Exemplar, das macht die Geschichte sehr witzig. Aber manchmal war es doch etwas viel Klamauk für meinen Geschmack. Sehr gut haben mir die Illustrationen, die zwischendurch noch kleine Comis enthielten, gefallen. Durch diese Sprechblasen, die große Schrift und die vielen witzigen Zeichnungen macht das Lesen des Buches Grundschülern viel Spaß.
Rezensionen von praja:
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
Hört es lieber als Höhrbuch
Ich hatte bei Crown of War and Shadow ehrlich gesagt ziemlich hohe Erwartungen, vor allem, weil ich über J. R. Wards frühere Bücher schon so viel Gutes gehört habe. Und der Anfang hat mich auch wirklich erstmal abgeholt.
Den Einstieg fand ich richtig stark. Ich mochte die Protagonistin da sehr gerne, die düstere Atmosphäre war genau mein Ding und ich hatte direkt Lust auf diese Welt.
Es hatte am Anfang dieses schwere, finstere Gefühl, bei dem man denkt: Ja, okay, da kommt jetzt was richtig Gutes.
Leider ist das für mich dann aber ziemlich schnell gekippt.
Was mich am meisten gestört hat, war die Art, wie der große Plot plötzlich ins Spiel geworfen wurde. Auf einmal wird in einer Taverne quasi erklärt, worum es eigentlich geht, und natürlich ist die Protagonistin dann irgendwie die krasse Auserwählte. Für mich kam das viel zu plötzlich. Da gab es vorher einfach keinen richtigen Aufbau, keine Spannung, die sich dahin entwickelt hat, sondern es fühlte sich eher so an, als würde die Handlung plötzlich sagen: „So, jetzt geht’s los, hier ist der Hauptplot, nimm ihn bitte einfach hin.“
Danach wurde es für mich leider nicht besser, weil dann erstmal super lange kaum neue Infos kamen. Ich hatte ständig das Gefühl, auf Antworten zu warten, aber stattdessen zog sich vieles einfach. Dazu kamen für mich sehr lange, verschachtelte Sätze, die das Lesen zusätzlich anstrengend gemacht haben. Irgendwann war ich so raus, dass ich aufs Hörbuch gewechselt bin — und damit war es tatsächlich besser. Als Hörbuch konnte ich der Geschichte deutlich entspannter folgen und fand sie dann insgesamt auch ganz nett.
Auch die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten hat für mich nicht immer richtig funktioniert. Es gab Momente, die spannend hätten sein können, aber oft wirkte die Verbindung zwischen ihnen auf mich eher sprunghaft. Mal war da Spannung, mal Nähe, mal Misstrauen, aber für mich hat sich das nicht immer sauber aufgebaut angefühlt. Ich hätte mir gewünscht, dass ihre Dynamik mehr Raum bekommt und nachvollziehbarer wächst, statt zwischendurch einfach so da zu sein, weil die Geschichte es gerade braucht.
Am Ende hatte das Buch für mich definitiv gute Ansätze: eine tolle düstere Atmosphäre, einen starken Einstieg und eine Grundidee, aus der man viel hätte machen können. Aber die Umsetzung war mir zu holprig, zu langatmig und an manchen Stellen zu sehr aus dem Nichts.
Nach allem, was ich über ihre früheren Bücher gehört habe, hatte ich einfach höhere Erwartungen — und die wurden für mich leider nicht erfüllt.
Rezensionen von Daggy:
Alle meine Mäuse von Montse Junyent
Aufwendiges Pappsachbuch über Geld
Dieses Pappbilderbuch wendet sich schon an Vierjährige und mir gefällt es sehr gut, dass sie hier leicht verständlich etwas über Geld erfahren. Zunächst lernen wir die Mäusegeschwister Mo und Netti kennen. Netti bleibt immer ganz ruhig und dann folgt ihre Idee. Mama hat heute Geburtstag und die beiden haben kein Geschenk.
Aber im Hutladen gibt es einen Strohhut mit einer roten Blume. Seinen Preis können wir unter einer Klappe sehen. Leider haben die beiden kein Geld, aber Netti weiß, dass die Bank Geld hat. Aber Frau Pinke-Pinke lehnt es ab ihnen Geld zu geben und wenn wir die Karte in den Geldautomaten stecken, sehen wir, dass der Kontostand bei 0 ist. Auf dem Markt bietet ihnen das Huhn an Eier einzusortieren. Wenn wir den Eierkarton öffnen, sehen wir den Preis. Auf der nächsten Seite gibt es einen Umschlag, in dem das verdiente Geld ist. Das wandert auf der nächsten Seite in die Kasse, allerdings bleibt etwas übrig, das kann ins Sparschwein, das wir zusammenbasteln können.
Die Geschichte ist kindgerecht erzählt und das Buch wurde sehr aufwendig hergestellt. Neben Dingen wie den Geldautomat, wo man eine Karte bewegen kann, gibt es auch noch rote Button in denen kleine Aufgaben stehen, die die Kinder erledigen können. Eine wunderbare Idee, die hier sehr gut umgesetzt wurde und die schon kleinen Kindern zeigt, wozu wir Geld benötigen.











