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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lerchie:

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Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede von Gaby Köster; Till Hoheneder

Das zweite Leben

Gaby Köster meldet sich 10 Jahre nach ihrem Schlaganfall wieder zu Wort. Sie beschreibt, wie sie es geschafft hat, ins Leben zurück zu kehren, in ihr zweites Leben. Sie hat mit viel Humor den grauen Alltag gemeistert, hat Herausforderungen aller Art angenommen und so gut es ging bewältigt. Sie hat nie die Freude am Leben verloren und Frieden mit ihrem Schicksal geschlossen.

Gaby Köster resignierte nie, sondern freute sich über jeden Tag. Denn wäre sie tot, so sagt sie, dann hätte sie alles Schöne nicht mehr erleben können.

Meine Meinung
Endlich konnte ich dieses Buch auf meinem Tolino lesen. Ich fand es herrlich erfrischen, denn Gaby Köster ist trotz deses Schicksalsschlager der Humor geblieben. Ich mochte sie schon immer, auch wenn ich sie nur aus iHren Rollen wie in Ritas Welt oder 7 Tage, 7 Köpfe kenne. Gerne würde ich ihr sagen, wie sehr ich sie bewundere, denn nach so einer Krankheit wieder so auf die Beine zu kommen (bildlich gesprochen) ist wirklich bewundernswert. In vielem bin ich mit ihr einer Meinung, wenn auch nicht in allem. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, denn es sagt viel über die Person Gaby Köster aus. Sie schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist, so sagt man wohl. Was verständlich macht, das sich wohl das eine oder andere nicht so ganz verstanden habe, den mit Kölsch bin ich nicht vertraut. Da gibt es eben Worte, die ich nicht so ganz verstehe, aber mir in etwa denken kann, was sie bedeuten und sie im Geist für mich übersetzen. Am Ende des Buche, gibt es einen Bildteil, der mir allerdings im E-Book fehlt! Das heißt, dass die Bildunterschriften vorhanden sind aber eben die Bilder dazu fehlen, leider. Woran das liegt, weiß ich nicht, ob am Verlag, oder eben, weil es nur ein E-Book ist? Doch dem Buch tut das keinen Abbruch. Es war interessant, ja sogar zeitweise spannend, hat mich auch gefesselt und außerdem gut unterhalten. In Bewunderung dieser Frau empfehle ich es gerne weiter und vergebe fünf Sterne.

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Das Leben ist großartig – von einfach war nie die Rede

Rezensionen von stina23:

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Die Straße von Robert Seethaler

Eine Geschichte aus vielen kleinen Puzzleteilchen

Robert Seethaler schreibt in seinem neuesten Buch über die Menschen, die in der Heidestraße wohnen und/oder arbeiten. Diese Straße am Rand einer deutschen Stadt beherbergt die unterschiedlichsten Charaktere, die oft nur nebeneinanderher leben und nur wenige Berührungspunkte haben. Das alljährliche Fest im November rahmt die Handlung ein.

Was das Buch besonders macht, ist dass die Menschen mit ihren Beobachtungen. Gedanken und Erlebnissen zu Wort kommen, ohne dass ihre Erzählungen in eine verbindende Geschichte eingebettet sind. Allein aus der Ich-Perspektive berichten sie in kurzen Abschnitten von ihrem Alltag, ihrem Leben, von Dingen, die sie bewegen. Man lernt die Protagonistinnen nach und nach kennen, nur selten wird von anderen BewohnerInnen der Heidestraße ihr Äußeres, ihr Alter oder Ähnliches erwähnt. So bleibt einerseits einiges der Fantasie der Lesenden überlassen, andererseits lernt man viel über das, was die ProtagonistInnen wirklich ausmacht, ihren Ängsten, Wünschen und Lebensrealitäten.
Für mich war es, als ob ich ein Geschichten-Puzzle zusammensetzen würde. Robert Seethaler schafft es hervorragend, dass bei jedem kurzen Abschnitt klar wird, mit welcher Figur aus der Heidestraße man es gerade zu tun hat. Das Lesen war für mich sehr kurzweilig, da die Aufmerksamkeit mehr gefordert war als bei manch anderen Büchern. Der Alltag der Menschen steht im Mittelpunkt der Geschichte, sie birgt jedoch oder gerade deshalb einiges an Gesellschaftskritischem.
Obwohl ich das Lesen des Buches genossen habe, fehlte mir, als ich es beendet hatte, die verbindende Geschichte doch mehr als erwartet. Ich vermisste das Gefühl, mich in eine Handlung vertieft zu haben.
Wer ein etwas anderes Leseerlebnis sucht, ist mit diesem Buch gut beraten.

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Die Straße

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Elbland von Claudia Rikl

Auf Spurensuche nach der verlorenen Vergangenheit

Claudia Rikl ist, wie sie erzählt, zu diesem historischen Roman durch ihre eigene Familiengeschichte inspiriert worden. Die Autorin nimmt ihre Leserschaft in drei Zeitebenen (1945/1987 und Gegenwart) in die Geschichte einer dysfunktionalen Familie mit, die vor allem durch Sprachlosigkeit und fehlender Herzenswärme gezeichnet ist.

Der Roman ist die Geschichte eines Traumas, das am Ende des Zweiten Weltkrieges beginnt und über die Jahrzehnte wie eine schwärende Wunde keine Heilung erfährt, erfahren kann, weil Mutter Irma über die Ereignisse nicht sprechen kann. Weder mit ihrem Ehemann noch mit ihren Töchtern Nina und Katja.

1987, nach einem Sommerurlaub an Irmas Geburtsort Arnau, heute Hostinné, in der damaligen Tschechoslowakei, bei der die Familie entdeckt, dass ihre Mutter fließend tschechisch spricht, geschieht einiges Unvorhergesehenes, über das geschwiegen wird. Warum stellt niemand die Frage nach den Sprachkenntnissen? Tschechisch ist ja nicht unbedingt eine Sprache, die man nebenher lernt.

Wenig später zerreißt es die fragile Familie endgültig, wie wenig später die DDR. Katja macht im Westen Karriere und der Ehemann verlässt den traurigen Rest seiner Familie. Nina, die ältere der Schwestern kümmert sich um ihre Mutter, die zusehends immer tiefer in Depressionen versinkt. Sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse stets zugunsten jener der Mutter zurück. Nur einmal, hat sie sich durchgesetzt. Statt Medizin zu studieren, ist sie Schauspielerin geworden.

Als die unnahbare Irma stirbt, fällt ihre Tochter Nina selbst in ein tiefes schwarzes Loch. Obwohl, oder vielleicht genau deswegen, weil die Belastung, ihre depressive Mutter zu pflegen, wegfällt, rebelliert ihr eigenen Körper. Nina verliert das wichtigste Instrument einer Schauspielerin - ihre Stimme. Krank geschrieben, stöbert sie in der Hinterlassenschaft und findet ein paar vergilbte Fotos und ein Rechenbuch. Neugierig macht sie sich auf eine Reise nach Tschechien, um den wenigen Spuren, die ihre Mutter hinterlassen hat, zu folgen.

Meine Meinung:

Obwohl ich natürlich aus zahlreichen Biografien bzw. historischen Romanen und Zeitzeugenberichten weiß, was in den Tagen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mit der deutschstämmigen Bevölkerung in der Tschechoslowakei passiert ist, ist es dennoch sehr interessant zu lesen, was Irma als Kind erlebt hat. In abwechselnden Rückblenden erfahren wir Details aus Irmas Kindheit und welche Dynamik aus der Tragödie entwickelt hat. Dieses transgenerationale Trauma, das auch beinahe Ninas Leben zerstört hat. Gleichzeitig eröffnet diese Reise nach Arnau, dem heutigen Hostinné, die Möglichkeit, einer Versöhnung der beiden Schwestern. Beide haben die jeweils andere als bevorzugtes Kind gefunden sowie des Verrats schuldig am Zerwürfnis verdächtigt. Dass hier ganz andere Mechanismen im Spiel sind, ist ihnen nicht bewusst.

Für mich, die sich schon länger mit Epigenetik und transgenerationalen Traumata beschäftige, ist die Auflösung sehr gut gelungen. Allerdings liegt vor den beiden noch ein langer Weg, mit den neuen Erkenntnissen umgehen zu lernen und eine neue Beziehung zueinander aufzubauen.

Die Autorin zeigt eindrucksvoll, welche Auswirkungen unausgesprochene Wahrheiten haben können. Vor allem kleine Kinder nehmen an, zum Beispiel an einer Trennung der Eltern „schuld“ zu sein, oder es „verdient“ zu haben, dass das Geschwisterkind augenscheinlich mehr geliebt wird als es selbst. Hier wären die Erwachsenen gefordert, den Kleinen zu helfen, in dem sie ihnen Vertrauen und Liebe schenken. Doch das ist ihnen oft, wie im Fall von Irma, nicht möglich, weil sie selbst emotional bedürftig sind.

Die Charaktere wirken authentisch, vor allem weil sie kaum eine emotionale Bindung zueinander aufbauen können. Auch die eine oder andere Leserin wird hier ihre Schwierigkeiten haben, Zuneigung oder Nähe zu den Figuren zu entwickeln. Das ist für mich aber die große Kunst der Autorin, keine rührselige Geschichte zu erzählen, sondern eine doch sachliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit auszufechten.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser komplexen Familiengeschichte 5 Sterne.

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Elbland

Rezensionen von JD:

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Eine zu viel von Samantha Hayes

Alles kommt ans Licht

"Eine zu viel" ist ein sehr spannender Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe. Das Cover des Buches ist von den Farben her düster gestaltet und das einsame Haus hat etwas Unheimliches an sich. Das Buch selbst ist flüssig geschrieben und die verschiedenen Handlungsstränge sorgen für Spannung.

Ich war zu großen Teilen gefesselt davon und wollte gerne wissen, wie es weiter geht. Das Ende hatte es dann auch nochmal in sich. Nach und nach kommen Geheimnisse innerhalb der Familie ans Licht und alles fügt sich zusammen. Die Charaktere finde ich gut ausgestaltet und passend für einen Thriller. Insgesamt betrachtet, fand ich das Buch richtig gut geschrieben und kann es denjenigen Lesern weiterempfehlen, die das Genre ebenfalls gerne lesen. Ich werde mich mal nach weiteren Büchern der Autorin umsehen. Von mir gibt es volle 5 Sterne.

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Eine zu viel

Rezensionen von marcialoup:

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The Artist von Lucy Steeds

Vollmundige Sprache, üppige Farben und ein lichtspielendes Cover

Joseph, der als Journalist zu dem berühmten Maler Edouard Tartuffe in die Provence reist, um über ihn einen exklusiven Artikel schreiben zu wollen, und der die einmalige Gelegenheit hatte, von Tartuffe eingeladen zu werden, wenn auch nur mit einem Wort... wird im Hause Tartuffe vor Rätsel und Verschlossenheit gestellt.

Neben Tartuffe, der sich selbst Tata nennt, lebt dort noch seine Nichte Ettie, die still und unbemerkt wie ein Geist immer dort zur Stelle ist, wo sie gebraucht wird und sich um alle Belange Tartuffes kümmert noch ehe er sie selbst weiß...

Die Autorin Lucy Steeds räumt diesen beiden Charakteren den Raum in wechselnden eigenen Kapiteln ein, die sie ausmachen: Joseph, der sich mit dem wortkargen, in sich gekehrten, spartanisch lebenden und zu, teils brutalen, Wutausbrüchen neigenden Tata auseinandersetzen muss, bekommt lange Kapitel, in denen man auch Tartuffe versucht kennenzulernen... Und Ettie, ihrem "Geist" entsprechend kurze Kapitel, die zunächst still und leise erscheinen sich aber nach und nach entfalten. Ettie umgibt eine rätselhafte Aura, die es Joseph angetan hat.

Der Titel -The Artist, die Farben des Lichts- erzeugt in seinem Cover genau das! Nämlich Licht durch ein intensiv leuchtendes Farbspiel. Ich musste das Cover immer wieder anschauen und genoss während des Lesens die ausdrucksstarke Farbgebung. So wie die Farben ist auch die Beschreibung einzelner Szenen bildhaft und so lebendig geschrieben, dass man den Duft der Orange in Josephs Hand riecht, die wärmende Sonne durch das lichtdurchflutete Atelier des Künstlers spürt, die Leuchtkraft der Farben auf der Palette sieht, also alle Sinne angesprochen werden.

Tartuffe erklärt sich durch Ettie und Joseph. Die zunächst seltsame Konstellation entwickelt sich zu Beziehungen untereinander die durch das Zusammenleben entstehen, aber immer noch eine klare Rangfolge zeigen.
Veränderungen beginnen mit einigen Besuchern, die die zurückgezogene Lebensart mit einem anderen Tenor betupfen.
Ettie's Geheimnis und die spätere Befreiung sind ein fulminanter Schlag!

Der Roman hat etwas Ver- und Zerstörendes, etwas Abartiges und etwas Verführerisches.
Die Entwicklungen sind bunt mit krassen Sprenkeln...

Die Leser geraten in einen Sog, immer wieder in die Geschichte einkehren zu wollen, mit dem Gefühl, das Atelier zu betreten, den Hauch Terpentin und Farbe in der Luft wahrzunehmen und die flirrende Hitze der sommerlichen Provence zu spüren.

Alles in allem: gut gemacht!

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The Artist

Rezensionen von KersG:

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Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan

Familiengeheimnisse

Das Cover ist einfach wunderschön. Magisch! Mit den Farben, dem Meer und dem verträumten Schloss. Ich liebe solche Familiensagas und das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen.
Ein alter Fluch, Familiengeheimnisse und so viel mehr. Dann noch der berührende und emotionale Schreibstil der Autorin.

Eine tiefgehende und emotionale Story, die unter die Haut geht. Dazu Spannung und so einige überraschende Wendungen.
Vier Schwestern, die auseinandergerissen werden. Ein alter Fluch, der auf der Familie zu lasten scheint.
Richtig gelungen fand ich, wie die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander verwoben wird. Da auf zwei Zeitebenen geschrieben wird, bekommt man einen sehr guten Einblick in die Vergangenheit und kann viele Geschehnisse besser verstehen.
Roz Leben war nicht immer leicht und man spürt, wie sehr sie mit den vergangenen Geschehnissen hadert. Dann noch der alte Ring, der sie zu führen scheint. Richtig spannend und sehr bewegend.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Reihe!

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Die Meerglas-Schwestern

Rezensionen von marcialoup:

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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Bohm und das Leben

Das Buch packt einen von der Story-Idee her. Und so richtig packt es einen dann nochmal, wenn der Obdachlose Bohm um das Leben seines Hundes Fox um Leben und Tod kämpft, der unglücklicherweise bei einer Schlägerei mit dem Messer lebensgefährlich verletzt wurde.
Um ihn zu retten springt Bohm über alle Schatten und ruft die Journalistin Alina an um einzuwilligen, die Reportage im Fernsehen doch mit ihr zu machen: eine Woche Begleitung im Leben eines Obdachlosen.

Für Fox's Rettung...
Alina hatte wenige Tage zuvor Bohm auf der Straße getroffen und ihn um eine Reportage über sein Leben gebeten. Für Alina war dieser Auftrag ihres neuen Vorgesetzten Jakob beim Fernsehen die Rettung in ihrer schlecht laufenden Karriere.
Zunächst hatte Bohm abgesagt, aber dann passierte das Unglück mit Fox. Alina organisiere, dass das Fernsehen die OP Kosten für Fox übernimmt.

Wechselnde Kapitel zwischen Alina und Bohm zeigen deren Leben, ihre Gedanken, Gefühle und gemeinsamen Tage auf. Absolut herzzerreißend sind die Szenen nach Fox's Unglück, das gleichzeitig Bohm als gefühlvollen, besorgten Menschen zeichnet. Er würde alles für Fox tun!
Alina dagegen erscheint etwas farblos, verliert ihr Herz während der Woche mit Bohm, aber auch Jakob, ihr Vorgesetzter, streift ihr Herz... bis sie Jakob noch ganz anders kennenlernt...
Alina ist erpicht auf ihre Reportage, genug Material über Bohm zu sammeln, sie recherchiert über Bohm und stellt die Arbeit während ihrer gemeinsamen Zeit in den Vordergrund obwohl in ihr schon etwas anderes abläuft...

Am Anfang ist für mich Fox der Hauptprotagonist dieses Romans, man schließt ihn ins Herz und leidet mit ihm!
Und auch Bohm kommt sympathisch rüber.
Allerdings gibt es einige Wendungen, die überraschend den Verlauf bestimmen.
Es ist eine große Story, die durch viele Fäden versponnen wird.
Phasenweise zu Tränen rührend.
Am Ende des Romans blickte ich anders darauf als zu Beginn. Final passiert noch viel, was die Geschichte sehr rund macht.
Thematisiert ist dabei gar nicht nur Obdachlosigkeit sondern auch Alkohol, im Stillen gepaart mit Depressionen oder Unverarbeitetem und was es aus einem machen kann!

Es ist ein wirklich gutes Buch!

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Solange ein Streichholz brennt

Rezensionen von Klassikfan:

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Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska

was für ein tolles Buch

„Guten Morgen, schönes Wetter heute“ von Tanja Kokoska, ist ein Buch wie eine warme Umarmung im richtigen Moment. Es lässt das Leben schöner erscheinen und den Glauben an das Gute im Menschen unterstreichen.
Viele kleine Geschichte aus der Hausgemeinschaft eines Hauses werden erzählt, jeder hat sein Schicksal, man kennt sich, aber jeder lebt für sich allein.

Man klappt das Buch auf, ist gleich im Geschen und mittendrin in dieser Gemeinschaft.Man fühlt sich jedem einzelnen dieser Menschen nahe, die man fast alle mag und mit denen man mitfühlt, hofft und nur das Beste für sie will.

Herr Bello war für mich ein Held, der über sich hinauswächst und zeigt, was alles möglich ist, wenn man den richtigen Anstoß hat.
Schön war es zu sehen, wie nach und nach aus Einsamkeit Einzelner eine Gemeinschaft wurde, der man auch gern angehört hätte.

Für mich ein Lesehighlight in diesem Lesejahr.

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Guten Morgen, schönes Wetter heute

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Überfall von Franz-Stefan Gady

Eine messerscharfe Analyse ohne Panikmache

Krieg in Österreich - nicht bloß ein Szenario, sondern eine Frage der Zeit?

Franz-Stefan Gady ist einer der führenden Militäranalysten Europas und denkt in diesem Buch das bislang Undenkbare: Ein NATO-Russland-Konflikt eskaliert - und Österreich wird zum Kampfplatz. Ein Szenario, das von der Politik immer wieder durch gebetsmühlenartige Beschwörung unserer Neutralität negiert wird.

Doch Gady zeigt sachlich und nüchtern auf, dass Österreich nicht trotz, sondern wegen seiner Neutralität zum Kampfgebiet werden kann/wird.

Es liegt schlicht und einfach an der Geografie: Österreich liegt in einer Art Riegel in West-Ost-Ausrichtung zwischen zwei NATO-Staaten, nämlich Deutschland und Italien. Es wäre ein Leichtes, diese Verbindung über die Alpenpässe zu kappen. Noch bevor die Brenner- oder die Tauernstrecke zerstört worden sind, ist das Land und seine Gesellschaft unter dem Druck von Desinformation und Panikmache versunken.

Das Bundesheer, seit Jahrzehnten kaputt gespart hat keine Chance, das zu verhindern. Da hilft auch die aktuelle Diskussion über eine Verlängerung des Wehrdienstes sowie die Aufrüstung nichts. Entscheidungen müssen fallen, und zwar JETZT!

Noch einmal, Franz Stefan Gady will mit dieser Analyse keine Panik verbreiten, sondern zeigt sehr nüchtern und klar auf, dass wir uns auf ein solches Szenario vorbereiten müssen. Das Buch ist ein Weckruf an alle, Politiker wie Bevölkerung. Nehmen wir Gadys Worte ernst!

Denn Krieg in Österreich ist nicht bloß ein Szenario von Strategen, sondern eine Frage der Zeit!?


Fazit:

Gerne gebe ich dieser nüchternen und fundierten Analyse 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Überfall

Rezensionen von Lesebegeisterte:

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Zwischen dir und mir das Meer von Katharina Herzog

Lena lebt ihm Vergleich zu ihrer Schwester ein sehr einfaches und bodenständiges Leben. Ihre Mutter, die aus Italien stammt, ist vor ca. 20 Jahre verstorben, bzw. nach einem Schwimmausflug nicht mehr zurückgekehrt. Es bleiben viele Fragen offen.

Eines Tages taucht ein junger Italiener namens Matteo auf, er hat Bilder von Lenas Mutter in einer Mappe die er vergisst, als er überstürzt abreist.

Beim Zusammentreffen von Matteo und Lena ist sofort eine Anziehung da, die Lena nicht loslässt. Völlig kopflos reist sie mit ihrer Schwester nach Italien und möchte endlich wissen, was das Geheimnis ihrer Mutter war und warum Matteo in Deutschland nach ihr gesucht hat.

Was soll ich sagen: so ein wunderbarer Roman, am liebsten möchte man nach diesem Buch sofort an die Amalfi Küste fahren und dort einen Limoncelli trinken und die Schauplätze aus dem Buch besuchen. Drama, Herzschmerz, Geheimnisse, Spannung und Romantik. Was braucht das Leserherz mehr? Ich bin absolut begeistert und hatte das Buch in 2 Tagen durch. Man kann sich alles so richtig gut vorstellen und fiebert mit der Protagonistin so mit.

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Zwischen dir und mir das Meer