Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Kwinsu:
Luft nach unten von Tamara Stajner
Die Kunst des wuchtigen Erzählens
Iva will ein Kind, um jeden Preis. Iva will ein Kind mit ihrem Ehemann, Felix. Als der Kinderwunsch längere Zeit unerfüllt bleibt, stresst sie jegliche Aktivität, die es zum Kindermachen braucht - die Lust ist schlicht nicht mehr wirklich vorhanden. Da kommt Gabriel ihr sehr gelegen, mit dem sie ungehemmt entspannen kann.
Aber das Leben ist nie so einfach, wie man es sich ausdenken vermag - neben den körperlichen Gelüsten ist auch die familiäre Last erdrückend und steht der Erfüllung tiefgründig im Weg.
"Luft nach unten" ist ein Buch, das in seiner Rohheit verstört, das mit seiner Ehrlichkeit und Komplexität teilweise schwer zu ertragen ist. Gleichzeitig betört es aber auch mit seinem Realitätsbezug, ist so authentisch und aus dem Leben gegriffen, dass jede Zeile wahrhaftig erscheint. Und es lässt sich nicht reduzieren auf das eine Thema, denn es sind mannigfaltige Topics, die sich in die Geschichte einweben. Zentral ist zweifelsohne der unerfüllte Kinderwunsch, aber gleichsam geht es auch um Identität, um familiäre Netzwerke, um gewaltvolle Sozialisation und um die Unehrlichkeit in Beziehungen, die in diesem Buch nicht zu verurteilen sind, denn sie sind überaus menschlich und natürlich.
Besonders kurzweilig ist die wechselnde Erzählperspektive. Größtenteils wird aus der Ich-Perspektive erzählt, das Geschehen wird aus Ivas Sicht geschildert. Immer wieder sind aber auch Chatverläufe eingewoben, die zwar die Wahrnehmung Ivas stärken, aber auch andere Perspektiven - hauptsächlich jene ihrer Liebhaber - zulassen. Zudem kommt immer wieder die persönliche Anrede an Ivas Mutter ins Spiel, die die toxische Mutter-Tochter-Beziehung aufblättert und die teils zwänglerische Verhaltensweise der Protagonistin ein Stück weit erklärt.
Die Geschichte selbst spielt immer wieder mit der unklaren Identität, welche die Protagonistin durchlebt - sie selbst, Geigerin von Beruf und aufgewachsen zwischen Wien, Slowenien und ein Stück weit auch in Mazedonien, springt sie auch in der Erzählung zwischen diesen kulturellen Welten. Geprägt wurde sie von allen, fein und subtil arbeitet die Autorin diese aber anhand von kulturellen Unterschieden heraus und verordnet sie exakt darin, wo sich die Protagonistin befindet: nämlich zwischendrin.
Eine besondere Rolle nimmt - wie schon angedeutet - die Mutter-Tochter-Beziehung ein. Die Mutter verhält sich ihrer Tochter gegenüber äußerst psychisch gewaltvoll und die Tochter leidet auch im Erwachsenenalter sehr unter der dominanten und abwertenden Rolle ihrer Erzeugerin. Wenn man die Lesung bei den Bachmann-Tagen der Autorin in Erinnerung hat, kann man davon ausgehen, dass ein stark autobiographischer Anteil dieser Geschichte zugrunde liegt. Die Eltern, beide stark übergewichtig, wollten die Tochter formen, so wie sie die Gesellschaft für wertvoll genug hält, auch wenn sie selbst diesem Ideal nie genug werden würden. Die Rolle der jugoslawischen Identität - oder jener der slowenischen, mazedonischen oder österreichischen - schwelt kontinuierlich mit, ohne das ganz klar wird, ob sie tatsächlich eine so gewichtige Rolle spielt.
"Luft nach unten" ist ein äußerst forderndes Buch, das vor allem durch seine Rohheit und Irritation in der Gegensätzlichkeit von modernem Schreibstil, traditioneller Erzählweise und grundsätzlicher Bedürftigkeit nach Nähe besticht. Es glänzt durch einprägsame Bilder, Widersprüchen in kulturellen Belangen sowie der Erzählung von Grundbedürfnissen des menschlichen Seins, die sich tief ins Gedächtnis einprägen. Der Roman kommt mit einer Wucht daher, die einen umreißt und zugleich sprachlos macht und entwickelt sich stet aber unvergesslich zu einem Ereignis, das man nicht so schnell vergessen wird.
Rezensionen von April1985:
The Sea Spinner von Julie Johnson
Die Lerche und ihre zwei Könige
Worum geht es?
Nach der Schlacht von Fyremas ist Rhyas Welt aus den Fugen geraten.
Caeldera liegt in Trümmern, Freunde sind verletzt oder tot, und Penn zieht sich immer weiter von ihr zurück, während ihn sein Wunsch nach Rache beherrscht.
Ein Schicksalsschlag führt Rhya schließlich an den geheimnisvollen Water Court.
Dort muss sie lernen, ihre Magie besser zu verstehen — und trifft auf König Soren von Llŷr. Er ist so anders als Penn. Doch je mehr Soren ihr über die Magie und die Verbindung zwischen ihnen zeigt, desto stärker beginnt Rhya zu hinterfragen, was sie wirklich will und welche Rolle sie im kommenden Krieg spielen soll.
Meine Gedanken:
Nachdem ich Penn im ersten Band als ziemlich schwierig empfunden hatte, war ich ehrlich gesagt etwas nervös vor der Fortsetzung. Vor allem davor, wie sich seine Beziehung zu Rhya weiterentwickeln würde.
Und was soll ich sagen?Warum habe ich dieses Buch nicht schon früher zur Hand genommen? Wenn ich am Ende eines Buches sofort nachsehe, wann Band 3 erscheint, sagt das eigentlich schon alles.
Kleiner Spoiler zur Veröffentlichung: erst Februar 2027.
Nein. Mein Herz blutet. Für Rhya. Für Soren. Für Penn. Für meine gebrochene Seele. ????
Band 1 war für mich schon großartig — trotz meiner Probleme mit Penns Verhalten. Band 2 setzt noch einmal einen drauf.
Der Anfang:
Der Einstieg war für mich noch etwas langgezogen.Ich brauchte ein bisschen, bis die Geschichte wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Aber mit Rhyas Reise zum Water Court verändert sich alles. Und dann war es plötzlich da: das Knistern. Das Flirren in der Luft. Der Banter. Die Spannung.
Gänsehaut. Ab diesem Punkt hatte mich das Buch komplett.
Rhya & Soren:
Rhya und Soren haben für Herzklopfen gesorgt.Punkt. Ihre Dynamik funktioniert für mich unglaublich gut. Die Wortgefechte. Die humorvollen Momente. Die Spannung zwischen ihnen. Und diese Szenen, in denen eigentlich gar nicht viel passiert — und trotzdem fühlt sich alles plötzlich viel zu heiß an. Können spicy Szenen auch ohne Körperkontakt entstehen? Definitiv.So hot. ????
Gerade weil vieles über Blicke, Worte und Spannung funktioniert, war die Chemie zwischen den beiden für mich permanent spürbar.
Die Lerche und ihre zwei Könige:
Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken. Wirklich nicht.
Und trotzdem hat dieses hier für mich funktioniert. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es nie wie ein klassisches Love Triangle wahrgenommen habe.
Rhya, Soren und Penn fühlen sich nicht wie drei Figuren in einem künstlich aufgebauten Beziehungskonstrukt an. Jede Verbindung hat ihre eigene Geschichte. Ihre eigene Dynamik. Ihr eigenes Gewicht.
Rhyas Geschichte kennen wir bereits.
Soren lernen wir hier erst richtig kennen — und in ihm steckt so viel mehr, als ich zunächst vermutet hätte. Und Penn?
Der ist natürlich auch noch da. Weniger präsent. Aber trotzdem ständig irgendwie spürbar. Eine tragische Randfigur, deren Sorgen einen fast mit erdrücken. Und genau deshalb macht er es mir nach wie vor nicht leicht.
Soren:
Ach, Soren. Er hat mich komplett überrascht.
Ich mochte seine ruhige, geheimnisvolle Art und vor allem, wie viel mehr hinter ihm steckt, als man zunächst vermutet. Mit jedem Kapitel durfte ich eine neue Seite von ihm kennenlernen. Und je mehr ich erfahren habe, desto mehr wollte ich wissen.
Er ist nicht einfach nur „der zweite König“.
Er ist eine eigene, spannende Figur mit Geschichte, Verantwortung und einer ganz anderen Art, Rhya zu begegnen.
Und genau diese Unterschiede zu Penn machen die Dynamik so interessant.
Krieg & Spannung:
Natürlich besteht The Sea Spinner nicht nur aus Romance. Efnisien ist weiterhin auf dem Vormarsch und hinterlässt Leid und Zerstörung. Gerade im letzten Drittel zieht die Geschichte noch einmal massiv an.
Spannend. Nervenaufreibend. Unberechenbar. Ab diesem Punkt konnte ich das Hörbuch kaum noch stoppen.
Die politischen und magischen Konflikte rücken wieder stärker in den Vordergrund und plötzlich greift vieles ineinander, was zuvor vorbereitet wurde
Und dieses Ende … Ich bin entsetzt. Ich bin zerstört. Ich liebe es. Ich hasse es. Es ist großartig. Und es schreit förmlich nach The Realm Reaper.
Dieses Ende hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Nicht auf die Art, bei der ich denke: „Ja, irgendwann lese ich weiter.“ Sondern: ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT. Und jetzt soll ich bis Februar 2027 warten? Unverschämt.
Wie klang die Geschichte?
Ich habe The Sea Spinner als Hörbuch gehört und Rebecca Veil hat mich wieder richtig gut durch diese Welt getragen.
Ihre Stimme ist sanft, einnehmend und passt für mich wunderbar zu Rhya. Gerade in emotionalen oder ruhigeren Szenen mochte ich ihren Ton sehr. Aber auch die Spannung im letzten Drittel funktioniert durch ihre Erzählweise richtig gut.
Für mich war das wieder ein Hörbuch, bei dem die Stimme nicht einfach nur Text vorliest, sondern Atmosphäre schafft.
Was bleibt?
Die Lerche und ihre zwei Könige. Rhya. Soren. Penn. Eine Dynamik, von der ich vorher dachte, dass sie mich nerven würde — und die mich stattdessen komplett bekommen hat.
Der Anfang war für mich noch etwas langsam. Aber sobald Rhya den Water Court erreicht, zieht die Geschichte emotional und atmosphärisch enorm an.
Soren hat mein Herz erobert. Penn macht mir weiterhin das Leben schwer. Rhya steht zwischen zwei Welten, zwei Männern und gleichzeitig mitten in einem Krieg, der immer bedrohlicher wird.
Und dann dieses Ende. Mein Herz ist gebrochen — und ich brauche Band 3. Dringend.
???????????????????? / 5
Spice: ???????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5
Fünf Eulen für Wasser, Feuer, Herzklopfen und ein Ende, das meine Seele genommen und irgendwo zwischen Rhya, Soren und Penn zurückgelassen hat. ????????????
Rezensionen von April1985 :
The Sea Spinner von Julie Johnson
Die Lerche und ihre zwei Könige
Worum geht es?
Nach der Schlacht von Fyremas ist Rhyas Welt aus den Fugen geraten.
Caeldera liegt in Trümmern, Freunde sind verletzt oder tot, und Penn zieht sich immer weiter von ihr zurück, während ihn sein Wunsch nach Rache beherrscht.
Ein Schicksalsschlag führt Rhya schließlich an den geheimnisvollen Water Court.
Dort muss sie lernen, ihre Magie besser zu verstehen — und trifft auf König Soren von Llŷr. Er ist so anders als Penn. Doch je mehr Soren ihr über die Magie und die Verbindung zwischen ihnen zeigt, desto stärker beginnt Rhya zu hinterfragen, was sie wirklich will und welche Rolle sie im kommenden Krieg spielen soll.
Meine Gedanken:
Nachdem ich Penn im ersten Band als ziemlich schwierig empfunden hatte, war ich ehrlich gesagt etwas nervös vor der Fortsetzung. Vor allem davor, wie sich seine Beziehung zu Rhya weiterentwickeln würde.
Und was soll ich sagen?Warum habe ich dieses Buch nicht schon früher zur Hand genommen? Wenn ich am Ende eines Buches sofort nachsehe, wann Band 3 erscheint, sagt das eigentlich schon alles.
Kleiner Spoiler zur Veröffentlichung: erst Februar 2027.
Nein. Mein Herz blutet. Für Rhya. Für Soren. Für Penn. Für meine gebrochene Seele. ????
Band 1 war für mich schon großartig — trotz meiner Probleme mit Penns Verhalten. Band 2 setzt noch einmal einen drauf.
Der Anfang:
Der Einstieg war für mich noch etwas langgezogen.Ich brauchte ein bisschen, bis die Geschichte wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Aber mit Rhyas Reise zum Water Court verändert sich alles. Und dann war es plötzlich da: das Knistern. Das Flirren in der Luft. Der Banter. Die Spannung.
Gänsehaut. Ab diesem Punkt hatte mich das Buch komplett.
Rhya & Soren:
Rhya und Soren haben für Herzklopfen gesorgt.Punkt. Ihre Dynamik funktioniert für mich unglaublich gut. Die Wortgefechte. Die humorvollen Momente. Die Spannung zwischen ihnen. Und diese Szenen, in denen eigentlich gar nicht viel passiert — und trotzdem fühlt sich alles plötzlich viel zu heiß an. Können spicy Szenen auch ohne Körperkontakt entstehen? Definitiv.So hot. ????
Gerade weil vieles über Blicke, Worte und Spannung funktioniert, war die Chemie zwischen den beiden für mich permanent spürbar.
Die Lerche und ihre zwei Könige:
Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken. Wirklich nicht.
Und trotzdem hat dieses hier für mich funktioniert. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es nie wie ein klassisches Love Triangle wahrgenommen habe.
Rhya, Soren und Penn fühlen sich nicht wie drei Figuren in einem künstlich aufgebauten Beziehungskonstrukt an. Jede Verbindung hat ihre eigene Geschichte. Ihre eigene Dynamik. Ihr eigenes Gewicht.
Rhyas Geschichte kennen wir bereits.
Soren lernen wir hier erst richtig kennen — und in ihm steckt so viel mehr, als ich zunächst vermutet hätte. Und Penn?
Der ist natürlich auch noch da. Weniger präsent. Aber trotzdem ständig irgendwie spürbar. Eine tragische Randfigur, deren Sorgen einen fast mit erdrücken. Und genau deshalb macht er es mir nach wie vor nicht leicht.
Soren:
Ach, Soren. Er hat mich komplett überrascht.
Ich mochte seine ruhige, geheimnisvolle Art und vor allem, wie viel mehr hinter ihm steckt, als man zunächst vermutet. Mit jedem Kapitel durfte ich eine neue Seite von ihm kennenlernen. Und je mehr ich erfahren habe, desto mehr wollte ich wissen.
Er ist nicht einfach nur „der zweite König“.
Er ist eine eigene, spannende Figur mit Geschichte, Verantwortung und einer ganz anderen Art, Rhya zu begegnen.
Und genau diese Unterschiede zu Penn machen die Dynamik so interessant.
Krieg & Spannung:
Natürlich besteht The Sea Spinner nicht nur aus Romance. Efnisien ist weiterhin auf dem Vormarsch und hinterlässt Leid und Zerstörung. Gerade im letzten Drittel zieht die Geschichte noch einmal massiv an.
Spannend. Nervenaufreibend. Unberechenbar. Ab diesem Punkt konnte ich das Hörbuch kaum noch stoppen.
Die politischen und magischen Konflikte rücken wieder stärker in den Vordergrund und plötzlich greift vieles ineinander, was zuvor vorbereitet wurde
Und dieses Ende … Ich bin entsetzt. Ich bin zerstört. Ich liebe es. Ich hasse es. Es ist großartig. Und es schreit förmlich nach The Realm Reaper.
Dieses Ende hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Nicht auf die Art, bei der ich denke: „Ja, irgendwann lese ich weiter.“ Sondern: ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT. Und jetzt soll ich bis Februar 2027 warten? Unverschämt.
Wie klang die Geschichte?
Ich habe The Sea Spinner als Hörbuch gehört und Rebecca Veil hat mich wieder richtig gut durch diese Welt getragen.
Ihre Stimme ist sanft, einnehmend und passt für mich wunderbar zu Rhya. Gerade in emotionalen oder ruhigeren Szenen mochte ich ihren Ton sehr. Aber auch die Spannung im letzten Drittel funktioniert durch ihre Erzählweise richtig gut.
Für mich war das wieder ein Hörbuch, bei dem die Stimme nicht einfach nur Text vorliest, sondern Atmosphäre schafft.
Was bleibt?
Die Lerche und ihre zwei Könige. Rhya. Soren. Penn. Eine Dynamik, von der ich vorher dachte, dass sie mich nerven würde — und die mich stattdessen komplett bekommen hat.
Der Anfang war für mich noch etwas langsam. Aber sobald Rhya den Water Court erreicht, zieht die Geschichte emotional und atmosphärisch enorm an.
Soren hat mein Herz erobert. Penn macht mir weiterhin das Leben schwer. Rhya steht zwischen zwei Welten, zwei Männern und gleichzeitig mitten in einem Krieg, der immer bedrohlicher wird.
Und dann dieses Ende. Mein Herz ist gebrochen — und ich brauche Band 3. Dringend.
???????????????????? / 5
Spice: ???????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5
Fünf Eulen für Wasser, Feuer, Herzklopfen und ein Ende, das meine Seele genommen und irgendwo zwischen Rhya, Soren und Penn zurückgelassen hat. ????????????
Rezensionen von gabiliest:
Buberlpartie von Petra Hartlieb
Verbrechen, Vertuschung, Verhaberung? Ein Wiener Politkrimi
Die bereits durch mehrere Bestseller bekannte Wiener Buchhändlerin und Autorin Petra Hartlieb hat mit ihrem zweiten Band der Dilogie “Alma Oberkofler ermittelt” einen Wien-Krimi mit starkem politischen Hintergrund vorgelegt. “Buberlpartie” war, wie die Autorin ihrem Buch voranstellt, die Bezeichnung einer Gruppierung junger Männer um den ehemaligen FPÖ Parteivorsitzenden Jörg Haider, um dessen Unfalltod sich immer noch Verschwörungstheorien ranken.
Doch heute dominiert die Parteifarbe der FPÖ, Blau, nicht nur auf dem einprägsamen Cover des Romans, sondern auch in der politischen Landschaft Österreichs. Wie Alma Oberkofler, Chefinspektorin und Leiterin der Abteilung “Leib und Leben” beim LKA Wien, meint, ist der abgebildete Hirsch ein Symbol toxischer Männlichkeit.
Und tatsächlich, in diesem Geschehen spielt die Politik eine wesentliche Rolle. Sofort nachdem ein als stramm rechts bekannter Sohn eines Wiener Baulöwen mit dem Auto in ein jüdisches Lokal gekracht ist, steht für Kanzler, Innenminister und Harald Hackl, Chef der immer mehr erstarkenden Heimatpartei, fest, dass es sich nur um einen Unfall gehandelt haben kann. Allerdings einen Unfall mit vier Toten. Der jüdische Besitzer des Lokals, eine junge Kellnerin und ein linker Enthüllungsjournalist sind tot, ebenso wie der Fahrer selbst. Verschwunden ist ein rauchender Mann, der kurz vor dem Ereignis auf der Bank vor dem Lokal saß. Viel ist von den Toten nicht mehr übrig, denn es gab eine verheerende Explosion.
Chefinspektorin Alma Oberkofler, die zufällig und rein privat Zeugin des Unglücks war, ermittelt mit ihrem Team auf Hochtouren. Sogar vom Geheimdienst kommen – auf dem kurzen Dienstweg – wertvolle Informationen. Zwischen den Opfern gibt es ein Beziehungsgeflecht, das man eigentlich nicht mehr als Zufall ansehen kann. Auch die noch lebenden Verwandten sind persönlich miteinander verbandelt, ebenso ist die WKStA involviert (das ist die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft). Wer gab wem welche Hinweise? Wer war das eigentliche Opfer? Gibt es einen rechtsextremen oder antisemitischen Hintergrund? Und ist das alles überhaupt noch von Belang, wenn die hohe Politik bereits vorgegeben hat, dass es sich nur um einen bedauerlichen Unfall gehandelt haben kann?
Petra Hartlieb zeichnet ein Bild der österreichischen Politszene, das viele Fragen aufwirft. Wieso war Harald Hackl überhaupt bei dieser Besprechung? Er ist gar kein Regierungsmitglied. Wird hier vielleicht schon die nächste Koalition ausgepackelt, denn die Heimatpartei ist im Umfragehoch. Auch wer sich jetzt nicht so gut mit den österreichischen politischen Verhältnissen auskennt, wird keine Klarnamen brauchen, um zu erkennen, wen die Autorin meint. Realität und Fiktion gehen ineinander über. Österreich ist ein kleines Land, wo jeder einen kennt, der einen kennt…. Und Vitamin B kann ja in verschiedenen Formen nützlich sein. Jedenfalls beruhigt es sehr oft die Nerven.
Die Intention von “Buberlpartie” ist ein Plädoyer für die Demokratie und gegen faschistische Strömungen. Dieses Anliegen hat Petra Hartlieb gekonnt in einen spannenden Krimi mit viel wienerischem Flair verpackt.
Lebendig zeichnet sie die Bemühungen der Exekutive, das Verbrechen lückenlos aufzuklären, während im Hintergrund schon andere die Fäden ziehen. Doch es geht auch um die Angst und die Ablehnung, die jüdische Mitbürger erfahren, sowie um die Rolle, die die Presse in solch aufsehenerregenden Fällen spielt. Letztlich beleuchtet der Roman ebenso die rechtsextreme Szene, die für ihre Treffen immer wieder harmlose Gründe vorschiebt, aber in Wahrheit gegen das Verbotsgesetz verstößt.
“Buberlpartie” ist ein gekonnt geschriebener und konstruierter Kriminalroman, der schon durch seine aktuellen Bezüge ein Pageturner ist. Die Lesenden werden sich unwillkürlich auf die Seite der Ermittler schlagen, um dann festzustellen, dass die Lösung des Falles ganz anders ist als erwartet. In dieses Buch hineinzulesen ist ein Vergnügen, vergleichbar mit dem Genuss einer Sachertorte. Die Ereignisse der spektakulären Krimihandlung sind überzogen mit einer Glasur politischer Einflussnahme, und nur gemeinsam ergeben die beiden ein absolutes Lesehighlight.
Rezensionen von _ich.lese_:
Death of a Witch von E. V. Woods
Hexenfehde
Seit ewigen Zeiten sind sich die Hexenfamilien spinnefeind, sie geben sich gegenseitig die Schuld, dass die Quelle der Magie versiegt.
Damit sie überleben können müssen die Familien zusammenarbeiten und so schicken sie Iris Montparsson und August Landeville gemeinsam auf Mission.
Schon immer habe ich Hexenbücher gerne gelesen, seit Die kleine Hexe.
So wollte ich auch dieses unbedingt lesen, auch wenn die Hexen mittlerweile nicht merähr klein sind.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Verlag macht einfach tolle Bücher.
Bei Iris und August hat mir allerdings ein wenig an Tiefe gefehlt. Trotzdem fand ich es mystisch, das Setting hat mir gefallen und die Lovestory war auch sehr unterhaltsam. Alles in allem eine tolle Story, die mich sehr gur unterhalten konnte.
Spannend mit einer sich langsam entwickelnden Lovestory und einem guten Ende. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung.
Rezensionen von April1985 :
Death of a Witch von E. V. Woods
Romeo und Julia mit Hexen - nur ohne das große Knistern
Bewertung: ???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Vibes & Themen:
???? Witchy Fantasy · ???? verfeindete Hexenfamilien · ???? gefährliche Wälder · ⚔️ Magic Trials · ???? Romeo-und-Julia-Vibes · ???? verbotene Liebe · ✨ schwindende Magie · ????️ only one Bed · ???? only one Horse
Worum geht es?
Seit 150 Jahren stehen sich die Hexenfamilien Montparsson und Landeville feindlich gegenüber.
Beide geben der jeweils anderen Familie die Schuld daran, dass ihre Magie immer weiter versiegt. Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Macht – ohne neue Magie droht beiden Familien der Tod. Ausgerechnet Iris Montparsson und August Landeville müssen deshalb gemeinsam zum Gallows House reisen und dort um Hilfe bitten. Allein würden sie die gefährlichen Wälder nicht überleben.
Nur wie soll man jemandem vertrauen, dessen Familie man sein ganzes Leben lang als Feind betrachtet hat? Und was passiert, wenn unter all dem Misstrauen plötzlich alte Gefühle wieder auftauchen?
Zwei verfeindete Hexenfamilien, eine gefährliche Reise und eine Fehde, deren Ursprung längst niemand mehr richtig zu kennen scheint.
Meine Gedanken
Ich war wirklich gespannt auf Death of a Witch. Der Klappentext klang vielversprechend und mit witchy Geschichten bekommt man mich normalerweise ziemlich schnell. Dazu die Anlehnung an Romeo und Julia.
Eigentlich genau die Zutaten, die bei mir funktionieren müssten.
Leider ist der Funke dieses Mal nicht übergesprungen. Mein größtes Problem war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Mir hat sprachlich die Atmosphäre gefehlt. Statt richtig in diese düstere Hexenwelt abzutauchen, fühlte sich das Buch für mich oft wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen an.
Ich wollte zwar wissen, was als Nächstes passiert. Aber ich habe es nicht wirklich gefühlt.
Idee ???????????????? | Atmosphäre ????️????️ | Emotionen ???????? | Lesedrang ????????????
Iris & August
Auch zu den Figuren blieb bei mir leider eine gewisse Distanz.
Die Welt hätte Potenzial gehabt.
Die Familiengeschichte hätte Potenzial gehabt.
Und auch Iris und August hätten für mich viel intensiver funktionieren können.
Doch sowohl die Figuren als auch ihre Beziehungen blieben mir zu oberflächlich. Vor allem Iris hat mich zwischendurch wirklich zur Verzweiflung gebracht.
Warum miteinander reden, wenn man stattdessen einfach schweigen kann? ????
Kommunikation ist definitiv nicht ihre Stärke.
Sie hält lange an einer Fehde fest, deren Ursprung kaum jemand noch wirklich kennt, verschweigt wichtige Dinge und trifft Entscheidungen, die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
August konnte mich da etwas mehr für sich gewinnen. Bei ihm habe ich zumindest stellenweise Gefühle gespürt und konnte eine stärkere Verbindung aufbauen.
August hatte für mich mehr emotionale Tiefe – Iris leider vor allem sehr viele unausgesprochene Gedanken.
Iris ???????????????? | August ???????????? | Kommunikation ???? | Frust ????????????????
Romance & Chemie
Gerade bei einer Geschichte mit Romeo-und-Julia-Anleihen hatte ich auf eine intensive, vielleicht sogar tragische Romance gehofft. Doch genau hier hat mir etwas Entscheidendes gefehlt: das Knistern.
Ich habe die Chemie zwischen Iris und August kaum gespürt. Und ohne dieses Gefühl funktioniert für mich auch die verbotene Liebe nicht richtig. Wenn zwei Menschen eigentlich nicht zusammen sein dürfen, möchte ich dieses:
„Ihr solltet wirklich die Finger voneinander lassen – aber bitte tut es auf gar keinen Fall.“
Hier war ich emotional deutlich distanzierter.
Spice gibt es übrigens keinen.
Die Romance bleibt insgesamt sehr zurückhaltend und dürfte deshalb auch gut für jüngere Leser:innen funktionieren.
Romance ❤️❤️ | Chemie ✨ | Spice 0 ???? | Romeo-&-Julia-Vibes ????????
Geheimnisse & verschenktes Potenzial
Besonders schade fand ich eine Enthüllung in Teil 2 des Buches. Da kommt ein Geheimnis ans Licht, bei dem ich sofort dachte:
Okay. Jetzt wird es interessant.
Das hätte für mich richtig viel Potenzial gehabt. Für die Figuren. Für ihre Beziehung. Für die gesamte Fehde.
Und dann? Wird daraus viel zu wenig gemacht.
Gerade hier hätte ich mir gewünscht, dass Konsequenzen folgen, dass Fragen gestellt werden und dass endlich miteinander gesprochen wird. Stattdessen schweigt Iris weiter und trifft Entscheidungen, die mich eher frustriert als mitgerissen haben.
Da lag für mich so viel ungenutztes Potenzial.
Die Trials
Was für mich deutlich besser funktioniert hat, war der Abschnitt mit den Prüfungen.
Die Magic Trials haben endlich mehr Spannung in die Geschichte gebracht.
Hier hatte ich stärker das Gefühl, wissen zu wollen, wie die Figuren aus den Situationen wieder herauskommen. Die Gefahren und Herausforderungen haben der Handlung das Tempo gegeben, das mir zuvor teilweise gefehlt hatte. Und wahrscheinlich waren sie auch einer der Gründe, warum ich am Ende doch weitergelesen habe.
Trials ⚔️⚔️⚔️⚔️ | Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Gefahr ????????????????
Warum habe ich trotzdem weitergelesen?
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch nicht abgebrochen. Zum einen wollte ich schon wissen, wie alles ausgeht. Zum anderen wusste ich, dass es ein Einzelband ist. Und manchmal macht genau das einen Unterschied.
Wenn ich weiß, dass ich am Ende einen Abschluss bekomme, halte ich auch mal ein paar Längen mehr aus.
Das Finale wollte ich schließlich noch mitnehmen.
Was bleibt?
Death of a Witch hatte für mich eine richtig interessante Ausgangsidee. Verfeindete Hexenfamilien. Schwindende Magie. Eine gefährliche Reise. Trials. Und eine Liebesgeschichte mit Romeo-und-Julia-Vibes.
Eigentlich genau mein Beuteschema.
Leider haben mich weder Sprache noch Figuren emotional genug erreicht. Die Welt blieb mir zu oberflächlich, zwischen Iris und August fehlte mir die Chemie und einige Entwicklungen hätten für meinen Geschmack deutlich konsequenter verfolgt werden können.
Der Mittelteil mit den Trials war spannender und hat mich schließlich bis zum Ende getragen.
Eine nette, schnell lesbare Witchy Romantasy – aber für mich leider ohne den Zauber, den ich mir davon erhofft hatte.
Jüngeren Leser:innen, die eine unkomplizierte Hexen-Romantasy ohne Spice suchen und etwas Schnelles zum Wegsnacken möchten, könnte die Geschichte aber deutlich besser gefallen.
???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Drei Eulen für eine spannende Grundidee mit Hexen, Fehde und gefährlichen Prüfungen – bei der mir leider Atmosphäre, Tiefe und vor allem das Knistern gefehlt haben. ????????
Rezensionen von April1985:
Death of a Witch von E. V. Woods
Romeo und Julia mit Hexen - nur ohne das große Knistern
Bewertung: ???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Vibes & Themen:
???? Witchy Fantasy · ???? verfeindete Hexenfamilien · ???? gefährliche Wälder · ⚔️ Magic Trials · ???? Romeo-und-Julia-Vibes · ???? verbotene Liebe · ✨ schwindende Magie · ????️ only one Bed · ???? only one Horse
Worum geht es?
Seit 150 Jahren stehen sich die Hexenfamilien Montparsson und Landeville feindlich gegenüber.
Beide geben der jeweils anderen Familie die Schuld daran, dass ihre Magie immer weiter versiegt. Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Macht – ohne neue Magie droht beiden Familien der Tod. Ausgerechnet Iris Montparsson und August Landeville müssen deshalb gemeinsam zum Gallows House reisen und dort um Hilfe bitten. Allein würden sie die gefährlichen Wälder nicht überleben.
Nur wie soll man jemandem vertrauen, dessen Familie man sein ganzes Leben lang als Feind betrachtet hat? Und was passiert, wenn unter all dem Misstrauen plötzlich alte Gefühle wieder auftauchen?
Zwei verfeindete Hexenfamilien, eine gefährliche Reise und eine Fehde, deren Ursprung längst niemand mehr richtig zu kennen scheint.
Meine Gedanken
Ich war wirklich gespannt auf Death of a Witch. Der Klappentext klang vielversprechend und mit witchy Geschichten bekommt man mich normalerweise ziemlich schnell. Dazu die Anlehnung an Romeo und Julia.
Eigentlich genau die Zutaten, die bei mir funktionieren müssten.
Leider ist der Funke dieses Mal nicht übergesprungen. Mein größtes Problem war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Mir hat sprachlich die Atmosphäre gefehlt. Statt richtig in diese düstere Hexenwelt abzutauchen, fühlte sich das Buch für mich oft wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen an.
Ich wollte zwar wissen, was als Nächstes passiert. Aber ich habe es nicht wirklich gefühlt.
Idee ???????????????? | Atmosphäre ????️????️ | Emotionen ???????? | Lesedrang ????????????
Iris & August
Auch zu den Figuren blieb bei mir leider eine gewisse Distanz.
Die Welt hätte Potenzial gehabt.
Die Familiengeschichte hätte Potenzial gehabt.
Und auch Iris und August hätten für mich viel intensiver funktionieren können.
Doch sowohl die Figuren als auch ihre Beziehungen blieben mir zu oberflächlich. Vor allem Iris hat mich zwischendurch wirklich zur Verzweiflung gebracht.
Warum miteinander reden, wenn man stattdessen einfach schweigen kann? ????
Kommunikation ist definitiv nicht ihre Stärke.
Sie hält lange an einer Fehde fest, deren Ursprung kaum jemand noch wirklich kennt, verschweigt wichtige Dinge und trifft Entscheidungen, die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
August konnte mich da etwas mehr für sich gewinnen. Bei ihm habe ich zumindest stellenweise Gefühle gespürt und konnte eine stärkere Verbindung aufbauen.
August hatte für mich mehr emotionale Tiefe – Iris leider vor allem sehr viele unausgesprochene Gedanken.
Iris ???????????????? | August ???????????? | Kommunikation ???? | Frust ????????????????
Romance & Chemie
Gerade bei einer Geschichte mit Romeo-und-Julia-Anleihen hatte ich auf eine intensive, vielleicht sogar tragische Romance gehofft. Doch genau hier hat mir etwas Entscheidendes gefehlt: das Knistern.
Ich habe die Chemie zwischen Iris und August kaum gespürt. Und ohne dieses Gefühl funktioniert für mich auch die verbotene Liebe nicht richtig. Wenn zwei Menschen eigentlich nicht zusammen sein dürfen, möchte ich dieses:
„Ihr solltet wirklich die Finger voneinander lassen – aber bitte tut es auf gar keinen Fall.“
Hier war ich emotional deutlich distanzierter.
Spice gibt es übrigens keinen.
Die Romance bleibt insgesamt sehr zurückhaltend und dürfte deshalb auch gut für jüngere Leser:innen funktionieren.
Romance ❤️❤️ | Chemie ✨ | Spice 0 ???? | Romeo-&-Julia-Vibes ????????
Geheimnisse & verschenktes Potenzial
Besonders schade fand ich eine Enthüllung in Teil 2 des Buches. Da kommt ein Geheimnis ans Licht, bei dem ich sofort dachte:
Okay. Jetzt wird es interessant.
Das hätte für mich richtig viel Potenzial gehabt. Für die Figuren. Für ihre Beziehung. Für die gesamte Fehde.
Und dann? Wird daraus viel zu wenig gemacht.
Gerade hier hätte ich mir gewünscht, dass Konsequenzen folgen, dass Fragen gestellt werden und dass endlich miteinander gesprochen wird. Stattdessen schweigt Iris weiter und trifft Entscheidungen, die mich eher frustriert als mitgerissen haben.
Da lag für mich so viel ungenutztes Potenzial.
Die Trials
Was für mich deutlich besser funktioniert hat, war der Abschnitt mit den Prüfungen.
Die Magic Trials haben endlich mehr Spannung in die Geschichte gebracht.
Hier hatte ich stärker das Gefühl, wissen zu wollen, wie die Figuren aus den Situationen wieder herauskommen. Die Gefahren und Herausforderungen haben der Handlung das Tempo gegeben, das mir zuvor teilweise gefehlt hatte. Und wahrscheinlich waren sie auch einer der Gründe, warum ich am Ende doch weitergelesen habe.
Trials ⚔️⚔️⚔️⚔️ | Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Gefahr ????????????????
Warum habe ich trotzdem weitergelesen?
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch nicht abgebrochen. Zum einen wollte ich schon wissen, wie alles ausgeht. Zum anderen wusste ich, dass es ein Einzelband ist. Und manchmal macht genau das einen Unterschied.
Wenn ich weiß, dass ich am Ende einen Abschluss bekomme, halte ich auch mal ein paar Längen mehr aus.
Das Finale wollte ich schließlich noch mitnehmen.
Was bleibt?
Death of a Witch hatte für mich eine richtig interessante Ausgangsidee. Verfeindete Hexenfamilien. Schwindende Magie. Eine gefährliche Reise. Trials. Und eine Liebesgeschichte mit Romeo-und-Julia-Vibes.
Eigentlich genau mein Beuteschema.
Leider haben mich weder Sprache noch Figuren emotional genug erreicht. Die Welt blieb mir zu oberflächlich, zwischen Iris und August fehlte mir die Chemie und einige Entwicklungen hätten für meinen Geschmack deutlich konsequenter verfolgt werden können.
Der Mittelteil mit den Trials war spannender und hat mich schließlich bis zum Ende getragen.
Eine nette, schnell lesbare Witchy Romantasy – aber für mich leider ohne den Zauber, den ich mir davon erhofft hatte.
Jüngeren Leser:innen, die eine unkomplizierte Hexen-Romantasy ohne Spice suchen und etwas Schnelles zum Wegsnacken möchten, könnte die Geschichte aber deutlich besser gefallen.
???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Drei Eulen für eine spannende Grundidee mit Hexen, Fehde und gefährlichen Prüfungen – bei der mir leider Atmosphäre, Tiefe und vor allem das Knistern gefehlt haben. ????????
Rezensionen von April1985 :
Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Wer bin ich und wer möchte ich sein?
Meine Gedanken
**Jahres-Highlight 2026.**
Ich bin immer noch begeistert davon, wie viel mir *Queen of Faces* gegeben hat.
Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten.
Es hat mich nachdenklich gemacht.
Es hat meinen Blick erweitert.
Und es hat Fragen aufgeworfen, die weit über die eigentliche Handlung hinausgehen.
Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Identitätskonflikte und vor allem die großen Fragen:
**Wer bin ich?**
**Und wer möchte ich sein?**
Der Körper wird dabei beinahe zu einem Gefäß.
Und genau daraus entsteht eines der außergewöhnlichsten Konzepte, die ich seit Langem in einer Fantasygeschichte gelesen habe.
Ana:
Ana steckt seit einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit in einem männlichen Körper fest.
Und allein diese Ausgangslage gibt ihrer Geschichte unglaublich viele Ebenen.
Ana ist tough, willensstark und weiß sehr genau, was sie erreichen möchte.
Ihr großer Traum ist die Paragon Academy.
Doch sie gehört zu den Gramänteln und kommt aus armen Verhältnissen.
Noch dazu läuft ihr die Zeit davon.
Die Edgar-Hülle, in der sie lebt, ergraut immer weiter.
**Ihr Körper hat ein Ablaufdatum.**
Die Paragon ist deshalb nicht nur irgendein Studienplatz.
Sie ist Hoffnung.
Sie ist die Aussicht auf eine neue Hülle.
Auf eine Zukunft.
Auf Leben.
Und genau deshalb konnte ich Anas Entscheidungen so gut nachvollziehen.
Eine Welt kurz vor dem Umbruch:
Natürlich kommt alles anders.
Caimor ist in Aufruhr.
Revolution.
Rebellion.
Geheime Gruppierungen.
Menschen, die genug von einer Elite haben, die über ihr Leben bestimmt.
Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Anas persönlichen Traum.
Die ganze Gesellschaft beginnt zu wanken.
**Und nirgendwo fühlt man sich wirklich sicher.**
Die Atmosphäre ist dicht, düster und permanent bedrohlich.
Das Gefühl, dass hinter jeder Entscheidung etwas Größeres lauert, zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Found Family:
Und dann wären da die Figuren.
**Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.**
Nach und nach entsteht eine Gruppe, die für mich ganz klar Found-Family-Vibes hatte.
Ein bisschen musste ich dabei tatsächlich an Leigh Bardugos Krähen denken.
Nicht, weil die Figuren Kopien wären.
Sondern wegen dieses Gefühls:
Eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen.
Jede mit eigenen Geheimnissen.
Eigenen Motiven.
Eigenen Wunden.
Und trotzdem wachsen sie irgendwie zusammen.
**Genau solche Gruppen liebe ich.**
*Niemals ganz vertrauenswürdig – aber irgendwann trotzdem Familie.*
Wes, Nima & Korin:
Ach, Wes.
**Man hasst ihn. Man liebt ihn. Man misstraut ihm. Und eigentlich möchte man genau das nicht.**
Er war für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches und ist definitiv zu einem meiner Lieblinge geworden.
Gerade weil man nie ganz sicher weiß, woran man bei ihm ist.
Und dann Nimah und Korin.
Zwei, oder sollte ich sagen drei weitere Seelen, die ich jetzt schon vermisse.
Die Charaktere sind überhaupt eine der ganz großen Stärken des Buches.
Sie sind greifbar.
Fehlerhaft.
Widersprüchlich.
Moralisch grau.
**Hier gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch.**
Jede Figur verfolgt eigene Ziele.
Und selbst wenn ich nicht jede Entscheidung gutheißen konnte, konnte ich die Motivation dahinter verstehen.
Genau das macht ihre Handlungen so schmerzhaft.
Denn fast jede Entscheidung fordert einen Preis.
Moralisch grau – und genau deshalb so gut:
Was ich besonders geliebt habe:
Das Buch macht es einem nicht einfach.
Es gibt nicht die Guten auf der einen und die Bösen auf der anderen Seite.
Menschen handeln aus Angst.
Aus Liebe.
Aus Machtstreben.
Aus Verzweiflung.
Aus Überzeugung.
Und manchmal aus all diesen Gründen gleichzeitig.
**Man versteht Entscheidungen – und kann trotzdem unter ihren Konsequenzen leiden.**
Diese moralische Grauzone hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht.
Sie zwingt dazu, selbst Stellung zu beziehen.
Und manchmal die eigene Meinung wieder zu ändern.
Magiesystem & Sprache:
Auch das Magiesystem ist gewaltig.
Ungewöhnlich.
Komplex.
Und gefährlich.
Die Idee von Hüllen, magischer Entwicklung und Identität greift so eng ineinander, dass sich Magie und gesellschaftliche Ordnung kaum voneinander trennen lassen.
Gerade am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal in die Begrifflichkeiten einfinden.
Bezeichnungen wie **Alltag** für eine Rebellengruppe oder **Kodex** für magische Entwicklung waren zunächst ungewohnt.
Aber nach und nach ergibt alles Sinn.
Und irgendwann fühlt sich diese Sprache ganz selbstverständlich an.
**Das Worldbuilding verlangt Aufmerksamkeit – belohnt sie aber auch.**
Twists & Enthüllungen:
Und dann kommen die Twists.
**Was bitte waren das für Enthüllungen?!**
Gerade gegen Ende hat mir die Geschichte mehrfach den Boden unter den Füßen weggezogen.
Immer wenn ich dachte, ich hätte die Zusammenhänge verstanden, kam eine neue Information hinzu, die meinen Blick auf Figuren oder Ereignisse wieder verändert hat.
Dabei wirken die Wendungen nicht wie bloße Schockmomente.
Sie greifen ineinander.
Sie verändern Dinge.
Und sie sorgen dafür, dass man plötzlich zurückdenkt und sich fragt, was man vorher vielleicht übersehen hat.
**Genau so liebe ich Twists.**
Das Ende:
Nach all diesen Enthüllungen hätte ich mit einem völlig zerstörerischen Ende gerechnet.
Stattdessen hat mich das Finale überraschend geerdet.
Es fühlt sich nicht an wie ein endgültiger Abschluss.
Eher wie:
**eine Pause vor dem großen Knall.**
Ein Moment, in dem man kurz Luft holen darf.
Die Figuren dürfen stehen bleiben.
Wir dürfen stehen bleiben.
Und trotzdem weiß man:
Das hier ist noch lange nicht vorbei.
Genau dieses Gefühl fand ich unglaublich passend.
Was bleibt?
**Große Liebe.**
Mehr kann ich fast nicht sagen.
*Queen of Faces* hat mich auf so vielen Ebenen erreicht.
Als Fantasygeschichte.
Als Geschichte über Macht und Gesellschaft.
Als Geschichte über Identität und Geschlechterrollen.
Als Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Körper eigentlich bestimmt, wer wir sind.
Dazu kommen ein außergewöhnliches Magiesystem, moralisch graue Figuren, eine Found Family, die ich nicht mehr loslassen möchte, ein düsteres Worldbuilding und Twists, die mich komplett erwischt haben.
**Dieses Buch hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt – es hat meinen Blick erweitert.**
Und genau dafür liebe ich Geschichten.
/ 5 + Jahres-Highlight 2026
Fünf Eulen reichen kaum für eine Geschichte, die mich gleichzeitig begeistert, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht hat. Queen of Faces ist für mich ganz große Fantasy-Liebe. ✨
Rezensionen von April1985:
Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Wer bin ich und wer möchte ich sein?
Meine Gedanken
**Jahres-Highlight 2026.**
Ich bin immer noch begeistert davon, wie viel mir *Queen of Faces* gegeben hat.
Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten.
Es hat mich nachdenklich gemacht.
Es hat meinen Blick erweitert.
Und es hat Fragen aufgeworfen, die weit über die eigentliche Handlung hinausgehen.
Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Identitätskonflikte und vor allem die großen Fragen:
**Wer bin ich?**
**Und wer möchte ich sein?**
Der Körper wird dabei beinahe zu einem Gefäß.
Und genau daraus entsteht eines der außergewöhnlichsten Konzepte, die ich seit Langem in einer Fantasygeschichte gelesen habe.
Ana:
Ana steckt seit einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit in einem männlichen Körper fest.
Und allein diese Ausgangslage gibt ihrer Geschichte unglaublich viele Ebenen.
Ana ist tough, willensstark und weiß sehr genau, was sie erreichen möchte.
Ihr großer Traum ist die Paragon Academy.
Doch sie gehört zu den Gramänteln und kommt aus armen Verhältnissen.
Noch dazu läuft ihr die Zeit davon.
Die Edgar-Hülle, in der sie lebt, ergraut immer weiter.
**Ihr Körper hat ein Ablaufdatum.**
Die Paragon ist deshalb nicht nur irgendein Studienplatz.
Sie ist Hoffnung.
Sie ist die Aussicht auf eine neue Hülle.
Auf eine Zukunft.
Auf Leben.
Und genau deshalb konnte ich Anas Entscheidungen so gut nachvollziehen.
Eine Welt kurz vor dem Umbruch:
Natürlich kommt alles anders.
Caimor ist in Aufruhr.
Revolution.
Rebellion.
Geheime Gruppierungen.
Menschen, die genug von einer Elite haben, die über ihr Leben bestimmt.
Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Anas persönlichen Traum.
Die ganze Gesellschaft beginnt zu wanken.
**Und nirgendwo fühlt man sich wirklich sicher.**
Die Atmosphäre ist dicht, düster und permanent bedrohlich.
Das Gefühl, dass hinter jeder Entscheidung etwas Größeres lauert, zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Found Family:
Und dann wären da die Figuren.
**Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.**
Nach und nach entsteht eine Gruppe, die für mich ganz klar Found-Family-Vibes hatte.
Ein bisschen musste ich dabei tatsächlich an Leigh Bardugos Krähen denken.
Nicht, weil die Figuren Kopien wären.
Sondern wegen dieses Gefühls:
Eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen.
Jede mit eigenen Geheimnissen.
Eigenen Motiven.
Eigenen Wunden.
Und trotzdem wachsen sie irgendwie zusammen.
**Genau solche Gruppen liebe ich.**
*Niemals ganz vertrauenswürdig – aber irgendwann trotzdem Familie.*
Wes, Nima & Korin:
Ach, Wes.
**Man hasst ihn. Man liebt ihn. Man misstraut ihm. Und eigentlich möchte man genau das nicht.**
Er war für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches und ist definitiv zu einem meiner Lieblinge geworden.
Gerade weil man nie ganz sicher weiß, woran man bei ihm ist.
Und dann Nimah und Korin.
Zwei, oder sollte ich sagen drei weitere Seelen, die ich jetzt schon vermisse.
Die Charaktere sind überhaupt eine der ganz großen Stärken des Buches.
Sie sind greifbar.
Fehlerhaft.
Widersprüchlich.
Moralisch grau.
**Hier gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch.**
Jede Figur verfolgt eigene Ziele.
Und selbst wenn ich nicht jede Entscheidung gutheißen konnte, konnte ich die Motivation dahinter verstehen.
Genau das macht ihre Handlungen so schmerzhaft.
Denn fast jede Entscheidung fordert einen Preis.
Moralisch grau – und genau deshalb so gut:
Was ich besonders geliebt habe:
Das Buch macht es einem nicht einfach.
Es gibt nicht die Guten auf der einen und die Bösen auf der anderen Seite.
Menschen handeln aus Angst.
Aus Liebe.
Aus Machtstreben.
Aus Verzweiflung.
Aus Überzeugung.
Und manchmal aus all diesen Gründen gleichzeitig.
**Man versteht Entscheidungen – und kann trotzdem unter ihren Konsequenzen leiden.**
Diese moralische Grauzone hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht.
Sie zwingt dazu, selbst Stellung zu beziehen.
Und manchmal die eigene Meinung wieder zu ändern.
Magiesystem & Sprache:
Auch das Magiesystem ist gewaltig.
Ungewöhnlich.
Komplex.
Und gefährlich.
Die Idee von Hüllen, magischer Entwicklung und Identität greift so eng ineinander, dass sich Magie und gesellschaftliche Ordnung kaum voneinander trennen lassen.
Gerade am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal in die Begrifflichkeiten einfinden.
Bezeichnungen wie **Alltag** für eine Rebellengruppe oder **Kodex** für magische Entwicklung waren zunächst ungewohnt.
Aber nach und nach ergibt alles Sinn.
Und irgendwann fühlt sich diese Sprache ganz selbstverständlich an.
**Das Worldbuilding verlangt Aufmerksamkeit – belohnt sie aber auch.**
Twists & Enthüllungen:
Und dann kommen die Twists.
**Was bitte waren das für Enthüllungen?!**
Gerade gegen Ende hat mir die Geschichte mehrfach den Boden unter den Füßen weggezogen.
Immer wenn ich dachte, ich hätte die Zusammenhänge verstanden, kam eine neue Information hinzu, die meinen Blick auf Figuren oder Ereignisse wieder verändert hat.
Dabei wirken die Wendungen nicht wie bloße Schockmomente.
Sie greifen ineinander.
Sie verändern Dinge.
Und sie sorgen dafür, dass man plötzlich zurückdenkt und sich fragt, was man vorher vielleicht übersehen hat.
**Genau so liebe ich Twists.**
Das Ende:
Nach all diesen Enthüllungen hätte ich mit einem völlig zerstörerischen Ende gerechnet.
Stattdessen hat mich das Finale überraschend geerdet.
Es fühlt sich nicht an wie ein endgültiger Abschluss.
Eher wie:
**eine Pause vor dem großen Knall.**
Ein Moment, in dem man kurz Luft holen darf.
Die Figuren dürfen stehen bleiben.
Wir dürfen stehen bleiben.
Und trotzdem weiß man:
Das hier ist noch lange nicht vorbei.
Genau dieses Gefühl fand ich unglaublich passend.
Was bleibt?
**Große Liebe.**
Mehr kann ich fast nicht sagen.
*Queen of Faces* hat mich auf so vielen Ebenen erreicht.
Als Fantasygeschichte.
Als Geschichte über Macht und Gesellschaft.
Als Geschichte über Identität und Geschlechterrollen.
Als Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Körper eigentlich bestimmt, wer wir sind.
Dazu kommen ein außergewöhnliches Magiesystem, moralisch graue Figuren, eine Found Family, die ich nicht mehr loslassen möchte, ein düsteres Worldbuilding und Twists, die mich komplett erwischt haben.
**Dieses Buch hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt – es hat meinen Blick erweitert.**
Und genau dafür liebe ich Geschichten.
/ 5 + Jahres-Highlight 2026
Fünf Eulen reichen kaum für eine Geschichte, die mich gleichzeitig begeistert, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht hat. Queen of Faces ist für mich ganz große Fantasy-Liebe. ✨
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Der gebrochene Kreis von K. J. Ellinger
Ein Pageturner mit Gänsehaut-Garantie
Ja, Ihr wisst es : Marsolleks Morde, also die Bücher von K.J. Ellinger, sind mir heilig ! Ich suchte die Bände weg und habe bei jedem neuen Buch Angst, dass es wieder zu Ende geht. Band 4 „Der gebrochene Kreis“ hat mich auf meiner Reise nach Irland begleitet und meinen Urlaub perfekt abgerundet :
Direkt spannend geht es los und direkt ist man mitten im Fall.
Komplex und spannend durchdacht beschert uns hier die Autorin wieder einmal Lesegenuss auf höchstem Niveau : Die Figuren ( ja, auch hier, ich gebe es zu : Lukas und Aki sind meine Bro´s, ich lieb sie einfach ) sind so authentisch und bildhaft, dass man das Gefühl hat, nach Hause zu kommen. Ich fühl mich wohl mit den Familien von Lukas und Aki und mag es, mit ihnen im Garten ein Bierchen zu trinken.
Doch nicht nur private Hintergründe, sondern vor allem die Ermittlungen sind spannend durchdacht, führen einen durch das Buch, als wäre man Teil der Crew und auch der Fall, der sowohl grausam als auch fesselnd ist, bescheren einem hier Gänsehaut-Momente.
K.J. Ellinger hat für mich einen absolut genialen vierten Teil geschrieben, der ein wahrer Pageturner ist – man kann das Buch einfach nicht zur Seite legen. Nun bleibt uns nichts anderes, als auf den nächsten Band zu warten; und das mit riesiger Vorfreude.
Von mir gibt es eine absolute und ganz klare Kauf- und Leseempfehlung – und zwar nicht nur für diesen Teil, sondern allen Teilen der Marsollek Morde ! Wer Spannung auf höchstem Niveau sucht, der ist bei der Autorin an der richtigen Stelle !








