Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Brigittte:
Die Perlschweinchen - Ein glitzerndes Geheimnis von Kira Gembri
Gewohnheiten ändern, Familienzeit genießen
Ach, was haben meine Enkel und ich bei diesem Buch gelacht, denn es ist ein richtig gelungenes Familienabenteuer voller Glitzer, Humor und toller Ideen.
Besonders das kleine Perl-Schweinchen Kasimir Kunibertus von Knurzelbach – was für ein wunderbarer Name! – hat sofort unser Herz erobert. Die Geschichte trifft den Nagel auf den Kopf: Die Eltern sind überarbeitet, Florian hetzt von einem Nachmittagstermin zum nächsten, und die Zeit füreinander geht völlig unter.
Das kennen wir doch alle aus dem Alltag! Das Perl-Schweinchen bringt genau den richtigen Schwung hinein, um festgefahrene Gewohnheiten mal kräftig zu hinterfragen.
Die humorvollen Reime von Knurps machen beim Vorlesen riesig Spaß, und bei dem verpfuschten Fußballtraining von Herrn Nüllmann lagen meine Enkel vor Lachen fast unter dem Tisch!
Rezensionen von ekiam:
Wie das Sams zu Herrn Taschenbier kam von Paul Maar
Ein Stück Kindheit für die nächste Generation
Es gibt Geschichten aus der eigenen Kindheit, die man den eigenen Kindern unbedingt vorlesen möchte. Für mich gehört das Sams definitiv dazu. Ich habe schon darauf gewartet, dass meine Kinder groß genug für die Geschichten sind und jetzt gibt es das Sams glücklicherweise auch als Bilderbuch für die jüngeren Fans, denen die ursprünglichen Geschichten noch zu lang sind.
Für diese Ausgabe wurde die Geschichte, wie das Sams zu Herrn Taschenbier kam, gekürzt, ohne dass dabei der wesentliche Inhalt verloren geht. Wir begleiten Herrn Taschenbier durch seine ungewöhnliche Woche, bis am Samstag schließlich das Sams auftaucht und sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Der Text eignet sich wunderbar zum Vorlesen und natürlich dürfen auch die typischen Wortspiele und der freche Humor von Paul Maar nicht fehlen.
Dazu kommen die großen, farbenfrohen Illustrationen, auf denen es jede Menge zu entdecken gibt. Sie passen wunderbar zur Geschichte und machen das Buch auch für jüngere Kinder zu einem echten Erlebnis.
Ich mag es besonders, dass dieses Bilderbuch nicht einfach irgendeine neue Geschichte mit dem Sams erzählt, sondern den Anfang der bekannten Geschichte kindgerecht aufbereitet. So können auch die Kleinsten kennenlernen, wie Herr Taschenbier und das Sams überhaupt zusammengefunden haben.
Eine tolle, freche und herrlich chaotische Geschichte und für mich ein kleines Stück Kindheit, das ich jetzt an die nächste Generation weitergeben darf. Wir sind jedenfalls gespannt, wie es mit Herrn Taschenbier und dem Sams weitergeht. Auch wenn wir Eltern natürlich schon wissen, was noch alles kommt…
Rezensionen von Ameland:
Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) von Jens Schumacher
Mit Zahlen Spaß haben
Im Alles-Markt ist die Einrichtung ebenso alt wie die beiden Schwestern, die den Laden betreiben. Nicht nur die Türglocke bimmelt ständig, sondern auch die altertümliche Registrierkasse gibt die unterschiedlichsten Geräusche von sich. Dieser permanente Geräuschpegel nervt die Schabe Konstantin Kukerluk, die sich heimlich im Alles-Markt eingerichtet hat.
Was Konstantin noch mehr hasst als Lärm sind Zahlen! Kann man sich kaum vorstellen, oder?
Die in die Geschichte eingebetteten Rechenrätsel weisen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade auf. Mal geht es um einfaches Zählen, mal ums Addieren und ein anderes Mal ist Logik gefragt. Das verspricht Abwechslung, macht die Kinder neugierig und sie bleiben am Ball. Wichtig ist dabei, dass das Kind/die Kinder zwischendurch Erfolgserlebnisse haben und Lob oder Aufmunterung bekommen.
Der Schreibstil ist kindgerecht. Die große Schrift kommt auch nicht so geübten Lesern entgegen. Lediglich bei einigen schwierigen Wörtern oder den Namen der Figuren wird evtl. Hilfe benötigt. Für Abwechslung und kurze Unterbrechungen sorgen die vielen bunten Illustrationen.
Es mach Spaß auf diese Art zu lernen und vielleicht mag auch Konstantin irgendwann gerne Zahlen und Rechnen. Am Ende des Buches treffen wir im Alles-Markt zu unserer Freude noch auf Karoline Kneberwecht, die wir aus der Lesen-Nervt-Reihe kennen.
Rezensionen von LesenIstLeben:
Querfeldein von Alex Capus
ein besonderes Buch
„Querfeldein“ von Alex Capus ist ein wunderbar witziger und auch berührender Roman mit Tiefgang und Humor eingebettet in eine kurze geschichtliche Episode.
Arnold bleibt nie länger als 100 Tage an einem Ort, zum Leben und zum Arbeiten. Müßiggang ist so gar nicht sein Ding. Das Leben braucht Bewegung und Ruhe zu gleich.
Das ändert sich als Arnold im Casino richtig viel Geld gewinnt, sich niederlässt, eine Gaststube bauen lässt und Betty in sein Leben tritt. Alles verläuft nach Alex Capus – Manier in ruhigen Bahnen, bis sich Arnolds Tochter Clara in einen „Bären“ verliebt und diese im Grenzgebiet spurlos verschwindet. Das ganze Dorf ist in Aufruhr…
Alex Capus ist mal wieder ein außergewöhnlicher Roman gelungen, der das Leben, die Menschen und Begegnungen auf besondere Art und Weise erzählt und dabei die geschichtlichen Hintergründe passend beleuchtet. Mit detaillierten Beobachtungen, tollem Humor und Lebensnähe bringt uns der Autor diese besondere Geschichte näher. Durch die witzigen, kurzweiligen sehr gelungenen Dialoge und auch ausschweifenden Beschreibungen fällt es leicht in die Geschichte einzusteigen. Beim Lesen entstehen eine Sogwirkung und der Wunsch, dieses Buch soll bitte nicht enden. Besonders das doch offene Ende ist der perfekte Abschluss für diesen Roman.
Das Buchcover mit der leuchtenden Farbgestaltung und der passenden Schrift ist sehr ansprechend und modern gestaltet. Ich mag die Cover von Alex Capus. Sie sind immer etwas Besonderes.
Der Roman „Querfeldein“ von Alex Capus ist ein echtes Highlight und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Fans von Alex Capus.
Rezensionen von evaki:
Was wir von ihr wissen von Rebecca Fallon
Was ihr wollt – fulminantes Leben mit Liebe, Glück und Leid
‚Was wir von ihr wissen‘ ist Rebecca Fallon’s packender Debutroman, wunderbar von Juliane Zaubitzer übersetzt, im mare Verlag erschienen. Ein Blick auf’s Cover zeigt uns treffend, um was und wen es geht.
Der Roman beschreibt das Leben von Susan als Frau, Mutter und Schwester und gleichzeitig Margie, die Schauspielerin, Kollegin, Freundin und Geliebte.
Der Einstieg startet am Ende, denn wir beginnen bei Ihrer Meeresbeisetzung mit Mann und den Zwillingskindern. Von da ab springt der Roman zwischen einem Zeitraum von ca. 30 Jahren vor und zurück in dem wir viel über Susan’s aufregendes vielseitiges Leben erfahren.
Alles wird miterlebt, sei es das Glück als Kind, der Erfolg als Schauspielerin, der Reiz einer Geliebten, die Liebe zu Mann und Kindern oder am Ende das Schicksal einer Krankheit. Ein spannendes Buch, dass uns viel aufzeigt und über dem die Liebe zum Leben und den Menschen steht. Ein Jahreshighlight mit starker Leseempfehlung
Rezensionen von Shilo:
Zeit des Umbruchs von Tara Haigh
Ein gelungenes Finale der Neuguinea-Saga
Die Familie Berger hat in Neuguinea inzwischen viel aufgebaut, doch auch im dritten Band bleibt ihr Leben nicht ruhig. Es passiert wieder einiges, und gerade bei den Familienmitgliedern gibt es Veränderungen, die die Geschichte bis zum Schluss interessant halten.
Hedwig hat mir in diesem Band besonders gut gefallen.
Sie möchte nicht einfach hinnehmen, was um sie herum geschieht. Vor allem ihr Wunsch, eine Schule für die Einheimischen aufzubauen, fand ich wichtig. Gleichzeitig wird es für sie immer schwieriger, weil der Bezirksamtmann Alfred Ross seine Macht ausnutzt und die einheimische Bevölkerung schlecht behandelt. Seine Rolle hat für zusätzliche Spannung gesorgt.
Auch Anna und ihre Familie haben einiges zu bewältigen. Ihr Sohn Paul lebt zwischen zwei Welten. Seine Liebe zu Nami bringt ihn zusätzlich in eine schwierige Lage. Paul muss sich entscheiden, was für ihn wirklich zählt und ob er den Mut hat, seinen eigenen Weg zu gehen.
Clara setzt sich weiterhin für ihre Krankenstation ein. Marie dagegen möchte als Schneiderin arbeiten und denkt über ein Leben in Singapur nach. Beide haben ihre eigenen Pläne und müssen sehen, wie sie diese verwirklichen können. Diese verschiedenen Geschichten haben mir gut gefallen, weil dadurch immer wieder etwas Neues in die Handlung kam.
Die Familie steht immer wieder vor Entscheidungen, bei denen es nicht einfach eine richtige Lösung gibt. Besonders die Frage, ob ein Verbleib in Neuguinea noch möglich ist, beschäftigt die Bergers. Dazu kommt ein Ereignis aus der Vergangenheit wieder ans Licht, das die Familie zusätzlich belastet. An manchen Stellen wurde dadurch die Spannung deutlich stärker.
Das Ende habe ich mit etwas Wehmut gelesen. Nach allem, was die Familie erlebt hat, war es schön, die einzelnen Geschichten bis zum Schluss zu verfolgen. Vor allem bei den Abschieden und den Entscheidungen für die Zukunft kamen die Gefühle der Figuren noch einmal gut zur Geltung.
So findet die Geschichte der Familie Berger ihren Abschluss. Nicht jeder Wunsch geht in Erfüllung und nicht jeder Weg lässt sich gemeinsam weitergehen. Gerade das hat für mich gut zu dieser Geschichte gepasst. Die Familie hat viel erlebt und musste immer wieder neu überlegen, was für sie wichtig ist.
5 Sterne.
Rezensionen von spozal89:
Oakfell Autumn Nights von Mimi Heeger
herbstliche Lovestory
Ich liebe den Herbst und ich liebe cozy Bücher rund um diese tolle Jahreszeit. Oakfell Autum Nights hat mich natürlich gleich wegen seiner tollen Außengestaltung in den Bann gezogen. Auch der Klappentext konnte mich überzeugen, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es war in diesem Jahr das erste Buch, der ganzen Herbstbücher, die ich lesen will.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut und auch Oakfell konnte mich überzeugen. Hier und da hätte ich mir aber mehr Herbstvibes gewünscht. Das war mir leider zum Teil zu wenig, weshalb ich am Ende noch nicht so in Herbststimmung bin, wie gewünscht. Toll fand ich aber den Erzählstil, mit dem Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Cooper und Everlee mochte ich beide sehr gerne und das Friends to lovers Thema war meiner Meinung nach gut umgesetzt.
Als kleine Einstimmung auf den Herbst war das Buch schon ganz ok. Wer gerne solche Liebesgeschichten rund um Freundschaft liest, ist auf jeden Fall hier richtig. Ich vergebe gute vier Sterne, denn was cozy Herbststimmung betrifft, ist noch Luft nach oben.
Rezensionen von Claudia H.:
Broken Beyond Repair von Emily Banting
Du siehst mich wie ich bin
Worum es geht:
Sydney nimmt sich gerade eine Auszeit von ihrem anstrengenden Job. Sie ist Assistentin für die Reichen und Berühmten und braucht dringend eine Erholung. Doch ihr VW-Bus, liebevoll Gertie genannt, macht schlapp. Um die Reparatur bezahlen zu können, nimmt sie einen Job bei einer Schauspielerin an, den außer ihr eigentlich niemand annehmen möchte.
Beatrice Russel ist eine der berühmtesten Schauspielerinnen und hat sich bei einem Dreh das Bein gebrochen. Beatrice ist schon im normalen Zustand eine Eiskönigin, die schon so manche Assistentin in die Flucht geschlagen hat. Auch Sydney treibt sie in den Wahnsinn, doch die hat bislang noch jede Nuss geknackt. Und je mehr Sydney hinter die Fassade von Beatrice gucken kann, desto mehr bemerkt sie, dass sie Gefühle für ihre Chefin entwickelt. Natürlich ein No-Go, oder?
Mein Fazit:
Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Sydney und Beatrice erzählt, sodass man sich sehr gut in beide Protagonistinnen hineinversetzten kann. Und ich habe sie beide geliebt, sie sind mir gleich ans Herz gewachsen. Obwohl Beatrice eine Eiskönigin ist, so ist sie doch eigentlich eine ganz Liebe und nicht so eine klassische knallharte Eiskönigin. Beatrice macht eine tolle Entwicklung durch, bei der wir sie begleiten dürfen. Beide tragen so ihr Päckchen mit sich, welches nach und nach gelüftet wird, sodass die Story auch einen gewissen Spannungsbogen hat. Mir hat der Schreibstil von Emily Banting sehr gut gefallen und es ist eine sehr gute Übersetzung. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von ihr.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Norbi_liest:
Die Honigfrauen - Eine neue Heimat von Mirjam Müntefering
Ein stimmiger Abschluss im Honigstal
Der zweite Band setzt die Geschichte der Honigfrauen gelungen fort. Das Landcafé hat einen schwierigen Start hinter sich und Irma und Auguste müssen feststellen, dass eine gute Idee allein noch keinen Erfolg garantiert. Gleichzeitig gibt es innerhalb der Familie genügend ungeklärte Dinge, sodass es nicht nur geschäftlich einiges zu bewältigen gibt.
Gut gefallen hat mir, dass die Figuren nicht auf der Stelle treten. Vor allem Irma zeigt immer wieder, dass sie sich nicht so leicht unterkriegen lässt und in schwierigen Situationen einen erstaunlich klaren Kopf bewahren kann. Bei manchen privaten Entscheidungen hätte ich ihr allerdings gern etwas mehr Menschenkenntnis gewünscht. Auch Auguste und Harriet entwickeln sich weiter, wobei gerade ihre nicht immer einfache Beziehung für mich interessant war.
Neben den familiären Problemen sorgen Konkurrenz, Geheimnisse und persönliche Interessen dafür, dass die Handlung über weite Strecken spannend bleibt. Manches lässt sich zwar erahnen, trotzdem wollte ich wissen, ob meine Vermutungen tatsächlich stimmen. Dabei verliert die Geschichte das Café und die Menschen, die daran hängen, nie aus den Augen.
Mirjam Münteferings Schreibstil ist angenehm zu lesen, und das Bergische Land um 1910 bildet einen passenden Hintergrund. Auch die eingeschränkten Möglichkeiten von Frauen in dieser Zeit spielen eine wichtige Rolle und machen verständlich, warum manche Entscheidungen eine größere Tragweite haben, als es heute zunächst erscheinen würde.
Insgesamt eine unterhaltsame historische Familiengeschichte über Zusammenhalt, Vertrauen und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Für mich ein runder Abschluss, der die Fortsetzung des ersten Bandes überzeugend zu Ende führt.
Rezensionen von Norbi_liest:
Buberlpartie von Petra Hartlieb
Unfall, Anschlag oder etwas ganz anderes?
Der Ausgangspunkt hat es in sich. Ein Auto rast in ein Restaurant auf einem Wiener Markt, kurz darauf kommt es zu einer Explosion und mehrere Menschen sterben. Chefinspektorin Alma Oberkofler wird selbst Zeugin des Geschehens und ist damit von Beginn an unmittelbar betroffen. Schnell stellt sich die Frage, ob hier tatsächlich ein Unfall vorliegt oder ob ein Anschlag dahinterstecken könnte.
Möglichkeiten gibt es mehrere, und auch der Fahrer des Autos ist kein Unbekannter, sondern stammt aus der rechtsextremen Szene. Mir hat gefallen, dass Alma und ihr Team deshalb in verschiedene Richtungen ermitteln. So konnte ich beim Lesen meine eigenen Vermutungen anstellen und musste sie auch immer wieder hinterfragen. Besonders interessant fand ich die politische Ebene des Falls. Während die Ermittlungen noch laufen, scheint hinter den Kulissen bereits eine Vorstellung davon zu bestehen, zu welchem Ergebnis man kommen soll. Dass die Polizei dadurch unter Druck gerät, gibt der Geschichte zusätzliche Spannung. Gleichzeitig wirkt das Geschehen unangenehm gegenwärtig und keineswegs völlig abwegig. Alma habe ich als bodenständige und hartnäckige Ermittlerin erlebt, der ich gerne gefolgt bin. Petra Hartliebs Schreibstil ist flüssig und macht auch die politischen Zusammenhänge gut lesbar. Das blaue Cover mit dem Hirsch ist für einen Krimi ungewöhnlich und fällt auf jeden Fall ins Auge. Für mich war es ein spannender Politkrimi, bei dem nicht allein die Lösung des Falls zählt. Gerade das Zusammenspiel von Ermittlungsarbeit und Einfluss von außen ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.











