Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Das Buch der gefallenen Blätter von A. S. Tamaki
Zwischen Kaiser und Familie
Einst war Sens Familie mächtig und reich. Nun ist er ein Mündel abseits der Zentren und weiß das sein Vater ein Verräter war. Aber ein Verräter ist nur wenn man die Rebellion verliert, wenn nicht dann ist man der Gewinner.
Das Reich steht wieder am Rand einer Krise, es fehlt nur noch an einem charismatischen Anführer oder Anführerin.
Kann das Sens Schwester sein oder seine Freundin aus Kindertagen die mehr ist als es scheint.
Das ganze Buch ist mehr als der erste Eindruck vermittelt. Die Geschichte ist aufgrund der vielen Namen und Personen die alle bis ins Detail beschrieben sind anspruchsvoll, da hilft auch das Personenregister am Ende des Buchs nicht viel. Es ist eine Mischung, ich zitiere: Aus Shogun und Games of Thrones. So habe ich es auch empfunden. Wobei ich beide Bücher bzw. Serie als leichter verständlich empfunden habe.
Es waren für mich teilweise zu viele überflüssige Informationen die einen Teil der Spannung weg genommen haben.
Das eine Frau zwanzig Lagen Kleidung trägt und sie mehrmals korrigiert, ihr Make Up andauernd überprüft und dann im entscheidenden Gespräch die Kontrolle über sich verliert, das Gespräch ging fast in der Kleidung unter.
Ähnliche Szenen gab es mehrere, wenn Kürzungen statt gefunden hätten, brauchten wir jetzt nicht auf den zweiten Band zu warten.
Rezensionen von Karin_50:
Schascha und der Buchspazierer von Carsten Sebastian Henn
Eine Freundschaft, die mich sehr berührt hat
Mich hat vor allem die Verbindung zwischen Schascha und Carl berührt. Die neunjährige Schascha liebt Bücher und begegnet dem stillen Buchhändler Carl Kollhoff, der Bücher zu den Menschen in der Stadt bringt. Schon dieser Gedanke hat mir sehr gefallen. Schascha ist neugierig und lebendig und begleitet Carl schließlich auf seinen Wegen.
Dabei begegnen die beiden verschiedenen Menschen und erfahren, dass Bücher weit mehr sein können als eine schöne Beschäftigung. Sie können Trost schenken, Hoffnung geben und Menschen miteinander verbinden. Gerade dieser Gedanke zieht sich für mich sehr schön durch die Geschichte. Auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig werden ernstere Themen wie Trauer und Einsamkeit nicht völlig ausgespart. Trotzdem empfand ich die Geschichte vor allem als warm und zugewandt. Carsten Henn schreibt verständlich und einfühlsam, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Das Cover mit Schascha, Carl und den vielen Büchern passt für mich sehr gut zur Geschichte. Besonders gern habe ich mir auch die farbigen Illustrationen im Inneren angesehen. Ich habe das Buch mit einem schönen Gefühl beendet und mochte besonders den Gedanken, dass Bücher Menschen näher zusammenbringen können.
Rezensionen von Karin_50:
Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann
Ein Wald, in dem man gerne verweilt
Schon die ersten Seiten haben mir den Libellenwald mit seinen vielen Tieren sehr nahegebracht. Besonders Martha mochte ich gern, und auch die Freundschaft, die sich zwischen ihr und Helena entwickelt, habe ich gerne verfolgt. Schön ist, dass es dabei nicht nur um ein magisches Abenteuer geht. Der Schutz des Waldes und seiner Bewohner gehört ganz selbstverständlich zur Geschichte und wird kindgerecht vermittelt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Die kurzen Kapitel und der angenehm lesbare Schreibstil passen für mich gut zu einem Kinderbuch. Trotz der Magie bleibt die Handlung verständlich, wird im Verlauf aber zunehmend spannend und geheimnisvoll. Dabei haben mir gerade die ruhigeren Momente im Wald immer wieder gefallen.
Ein besonderer Blickfang sind die vielen Illustrationen. Sie begleiten nicht einfach nur den Text, sondern tragen viel zur Atmosphäre bei. Besonders schön fand ich, wie sich sogar unterschiedliche Tageszeiten in der Gestaltung widerspiegeln.
Für mich ist es eine warmherzige Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und einen achtsamen Umgang mit Natur und Tieren. Einige Fragen bleiben noch offen, sodass ich Martha und Helena gerne wieder im Libellenwald besuchen würde.
Rezensionen von Marianna H.:
Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman
Erschütternd und ermutigend gleichermaßen
Bregman ist ein sehr bekannter Philosoph unserer Zeit und hat in diesem Buch mehrere Vorträge zusammengestellt, die die aktuelle Weltlage und die individuelle Verantwortung zusammen bringen.
Die Vorträge haben mich sehr angesprochen, auch wenn die Sprache nicht immer allgemeinverständlich war. Die Botschaft ist durchdringend und lässt sich gut herauslesen.
Fragt man sich, "was kann ich tun" so kommt man der Antwort beim Lesen etwas näher. Die Beispiele aus der Geschichte, in denen kleine Gruppen von Menschen Großes bewegt haben sind ebenso spannend wie lehrreich.
Bregmann bringt sich immer wieder mit persönlichen Erfahrungen und Meinungen ein. Er ist dabei glaubwürdig und respektvoll anderen Meinungen gegenüber.
Das Lesen war recht kurzweilig und sehr spannend, auch wenn das Thema erschütternd und schwerwiegend ist. Leseempfehlung!
Rezensionen von verhei:
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
eine Mordserie mit Bezug zur Antike und zum Vater im Gefängnis
November in Kopenhagen, es wird düsterer und kälter. Fast direkt von einem erfolgreichen Einsatz werden die Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Kollege Janus West, zu einem neuen Fall gerufen. An einer abgelegenen Trafostation wurde eine Leiche gefunden, doch dem nicht genug, sie wurde speziell inszeniert, mit diversen Bezugspunkten zur römischen Antike.
Bald ist klar, dass dies kein einfacher Fall wird, und Saras Bruder Adam Levin, Psychologe, wird zu den Ermittlungen hinzugezogen. Doch dem nicht genug, kämpfen doch sowohl Sara als auch Adam mit ihrer Vergangenheit, einem Vater der als hochintelligenter Mörder im Gefängnis sitzt. Und nun führt der Bezug zur Antike auch noch zu ihm.
Der Schreibstil ist klar und temporeich. Die Spannung durchwegs hoch. Hauptsächlich wird die Geschichte aus der Sicht von Sara, Adam und dem Täter erzählt, ergänzt durch ein Paar Kapitel der Opfer. Teilweise ist man als Leser dem Ermittlerteam natürlich auch etwas voraus, teilweise wird man genauso überrascht wie diese.
Das Ermittlerteam im Fall ist neben den Kernpersonen Sara, Janus und dem Psychologen Adam doch von beachtlicher Größe, auch der Brisanz des Falls geschuldet. Ich fand die Charaktere sehr gelungen- Ermittler der alten Schule, treffen auf junge „Wilde“, offen für andere Methoden. Man erkennt, dass so mancher neue Ansatz hilfreich sein kann, allerdings auch nicht allein die Lösung bringt. Sara und Janus, ein doch eingespieltes Team, das sich gut ergänzt und unterstützt. Janus der eher offener und sozialere Charakter und Sara, die eher verschlossen bleibt – beide leben für die Arbeit. Adam, zu Beginn des Buches noch Privatmann, kämpft mit seinem Wunsch die Geschichte des Vaters gemeinsam mit seiner Schwester aufzuarbeiten. Und auch mit seinen eigenen Dämonen. Spannend war auch Christian Levin, der Vater und verurteilte Mörder.
Der Plot ist gut gestrickt, denn rasch wird klar, dass es nicht ein normaler Mord ist, sondern durch die antike Symbolik die private Vergangenheit der Levin Geschwister mit ihrem Vater eingeflochten wird. Noch lange nicht fertig ist die Aufarbeitung der Taten des Vaters, so dass Raum für weitere Bände um das Ermittlerteam bleibt. Die Auflösung des Falles ist schlüssig, wenn auch Kommissar Zufall hier einen großen Beitrag geleistet hat. Aber so ist es auch manchmal in der Realität.
Für mich ein gelungener Thriller, wenn auch vielleicht etwas brutal. Ich mochte die Verflechtung der antiken Symbole mit der Familiengeschichte der Ermittler.
Rezensionen von Lerchie:
Dragons in Secret - Das Siegel von Andreas Suchanek
Das alte Reich
Er ist zurück und zerstört jede Hoffnung. Alles ist anders. Ashley droht vor Schmerz ihre menschliche
Seite zu verlieren. Die Schwingen des Lazarus schlagen zu gleichen Zeit überall zu. Es ist eine
Übermacht an Jägern denen die Dynastien gegenüberstehen. Es gibt anscheinend keine Hoffnung
Doch einer gibt nicht auf.
Und sie gehen auf die andere Seite des Siegels.
Meine Meinung
Wieder ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich kam sofort wieder in die Geschichte rein, konnte mich auch sofort wieder in die Protagonisten hineinversetzen. Sie hatten die Gefängnisinsel erobert, die sich als ehemaliger Drachenhort erwies und auch eine Älteste beherbergte, die sie vom Sklavenhalsband und den Ketten befreiten. Diese Älteste ging mit den Ausgestoßenen einen Bund ein, adoptierte sie und gründete den Steinblut Clan. Die Drachen hatten einen Sieg davongetragen, aber der Krieg war längst nicht vorbei, was allen klar war. Denn Lazarus war noh nicht besiegt. Da sollte noch einiges auf sie zukommen. Und während Ashley nach Antworten suchte, erlebte Jacob ein Drama. Doch ob Ashley ihre Antworte4n bekam bzw. Jacob das Drama überlebte und wenn ja, wie, das kann der geneigte Leser in diesem Buch nachlesen. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band namens Asche und Wahrheit, der aber erst Ende März 2017 erscheinen wird. Ich möchte wissen wie es weitergeht, ob… Nein das verrate ich hier nicht, lest selbst . das Buch ins spannungsgeladen, ich war so richtig mittendrin, erlebte alles mit und konnte nicht aufhören zu lesen. Es hat mich reingezogen und sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung und fünf Sterne.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Verlorene Kinder von Beate Winter
Wenn Gier alles zerstört
Verlorene Kinder“ ist bereits der dritte Fall von Kommissar Frommelt und seinem Team – und auch dieser Band hat mich wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig ist es leider der letzte Teil der Reihe, was ich wirklich schade finde.
Der Einstieg ist dieses Mal etwas ruhiger, denn die Autorin nimmt sich viel Zeit, die einzelnen Personen näher vorzustellen.
Im Mittelpunkt steht Marina, die nach einer Fehlgeburt psychisch sehr angeschlagen ist. Ihr Mann Leon wirkt zunächst fürsorglich und verständnisvoll, doch seine übertriebene Fürsorge macht mich schnell misstrauisch. Er versorgt Marina ständig mit Medikamenten und zieht mit ihr in ein abgelegenes Dorf, angeblich um seinen kranken Vater zu pflegen. Für mich war schnell klar: Da steckt mehr dahinter!
Als dann auch noch eine alte Hebamme unter merkwürdigen Umständen stirbt, beginnen Frommelt und sein Team, immer tiefer in die Vergangenheit des Dorfes einzutauchen. Dabei stoßen sie auf erschreckende Zusammenhänge. Auch Leon wird mir mit jeder Seite unsympathischer und verdächtiger. Nach außen gibt er sich offen und zugänglich, doch hinter dieser Fassade steckt etwas ganz anderes. Besonders seine Manipulation von Marina und der Einfluss der Medikamente haben mich sehr misstrauisch gemacht.
Einige Zusammenhänge konnte ich bereits erahnen, aber die ganze Tragweite hat sich mir erst nach und nach erschlossen. Sicher war für mich allerdings: Leon steckt in dieser Geschichte viel tiefer drin, als er zugeben möchte.
Auch Frommelts Privatleben nimmt wieder etwas Raum ein. Gerade seine Beziehung zu Birgit sorgt dabei für einige Momente, bei denen ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte. ????
Die Auflösung fand ich teilweise etwas ungewöhnlich, aber sie hat für mich gut zum Thema gepasst. Vor allem zeigt die Geschichte sehr eindrücklich, wohin Gier einen Menschen führen kann.
Am Ende fügt sich vieles zusammen und auch bei Frommelt und Birgit gibt es endlich Grund zur Freude. Das hat mich besonders gefreut. Insgesamt wieder ein spannender Kriminalfall mit vielen Verdächtigen, dunklen Geheimnissen und einer erschreckenden Vergangenheit.
Ich habe die Reihe sehr gerne gelesen und finde es wirklich schade, dass dies nun der letzte Fall von Kommissar Frommelt ist.
Rezensionen von Lori:
Juli im Land der Zeitgeister von Freund Wieland
Eine magisch schöne Zeitreise
14:30 Uhr. Alles steht still.
Und damit beginnt das große Abenteuer für Juli ...und der aufregende, fantasievolle Lesespaß für kleine und auch große Leser.
Was ist geschehen, dass in Omas Haus plötzlich alle zweihundertdreiundfünfzig Uhren und das Leben still stehen bleiben?
Als Juli auf der Suche nach der Ursache im Keller des Hauses auf den Zeitgeist Trim stößt, gelangen sie gemeinsam in das geheimnisvolle "Land der großen Uhr".
Dort erwarten sie verschiedene magische Figuren, wie den Zauberer Allrich mit seinem unsichtbaren Hund, die Hexe Unruh mit ihrer Fledermaus Fedora, der Reporterin Jette Jonker und einigen Geheimnisse und Überraschungen.
Ein bisschen ewrinnert es an "Narnia" oder den "Zauberer von Oz", was uns sehr gut gefallen hat.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, mit Inhaltsverzeichnis, tollen Kapitelüberschriften und kleinen Illustrationen. Es lässt sich sehr gut lesen und nimmt einen direkt mit auf die Reise!
Rezensionen von Brigittte:
Eddie und das Kellergruseln. Bilderbuch von Lydia Hauenschild
Von Herzklopfen zu Riesenstolz: Angst kennt jeder, aber Mut tut unendlich gut!
Was für ein herrlicher Mutmacher für unsere Kleinsten! Der ängstliche Eddie hat sich sofort in unsere Herzen geschlichen. Das Buch greift die typischen Kinderängste ab etwa 4 Jahren wunderbar auf, ohne den Kleinen dabei echten Schrecken einzujagen. Die Mischung aus etwas dunkleren Kellerbildern und herrlich bunten, lustigen Seiten ist absolut gelungen.
Selbst wenn es manchmal gruselig wirkt, bleibt der Ton immer warmherzig, positiv und aufmunternd. Die einfache Sprache versteht jedes Kind sofort. Es ist einfach schön zu beobachten, wie die Kleinen beim Zuhören mitfiebern und am Ende richtig stolz auf das kleine grüne Monster sind. Eddie zeigt ihnen nämlich ganz ohne Zeigefinger, wie toll es sich anfühlt, über den eigenen Schatten zu springen. Einfach sehr gelungen!
Rezensionen von Schlafmurmel:
Aschermittwoch von Beate Winter
Spannender zweiter Fall für Kommissar Frommelt
Aschermittwoch“ ist bereits der zweite Fall für Kommissar Frommelt und sein Team – und auch dieser Fall hatte es wieder ordentlich in sich. Die Ermittlungsarbeit war wie gewohnt erstklassig, wurde diesmal allerdings durch die neue Staatsanwältin Grevenbach etwas ausgebremst.
Der Schreibstil von Beate Winter hat mir wieder sehr gut gefallen.
Er ist angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Es gibt keine unnötigen Erzählungen, dafür bekommt man auch immer wieder einen kleinen Einblick in das Privatleben der Ermittler. Genau das gefällt mir sehr gut, denn dadurch wirken die Figuren menschlicher und man lernt Frommelt und sein Team immer besser kennen.
Der Fall selbst war ausgesprochen interessant und hat mich durch einige geschickt versteckte Hinweise immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Erst nach und nach bekam ich eine Vermutung, wer hinter der Tat stecken könnte. Ganz sicher war ich mir allerdings nicht. Je weiter die Ermittlungen voranschritten, desto mehr bestätigte sich meine Vermutung. Wie bei einem echten Fall musste man sich durch viele Unklarheiten arbeiten, Zusammenhänge erkennen und die Hinweise richtig auswerten, bevor sich die Spur schließlich lichtete.
Spannend war es für mich von Anfang bis Ende. Besonders gefallen haben mir auch die kleinen humorvollen Bemerkungen zwischendurch, die immer wieder für einen Schmunzler gesorgt haben.
Für mich wieder ein gelungener und lesenswerter Krimi mit einem interessanten Fall, sympathischen Ermittlern und genau der richtigen Mischung aus Spannung und Humor. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Kommissar Frommelt und seinem Team.











