Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Mit anderen Augen von Jane Tara
Tolles Buch
Zum Inhalt:
Tilde, erfolgreiche Geschäftsfrau, Mutter von erwachsenen Zwillingen ist zweiundfünfzig als sie plötzlich bemerkt, dass ihr kleiner Finger nicht mehr da ist und es soll nicht das letzte sein, was verschwindet. Ihre Ärztin diagnostiziert die Erkrankung Unsichtbarkeit, wenig erforscht und nicht heilbar.
Aber damit will Tilda sich eigentlich nicht zufrieden geben.
Meine Meinung:
Das Buch hat schon was echt humoriges in der Art und Weise wie es geschrieben ist, aber auch sehr viel wahres in Petto. Denn gerade wenn die Wechseljahre beginnen, haben viele Frauen wirklich das Gefühl unsichtbar zu sein, natürlich nicht wie hier im Buch mit tatsächlich nicht mehr sichtbaren Körperteilen, aber eben von der Gesellschaft oder ihrem Partner. Deshalb gefiel mir dieses Buch auch ungeheuer gut, denn es appelliert zunächst erstmal daran, dass man sich selbst sehen muss. Findet man sich selbst nicht gut, wie könnten es dann andere tun? Mit viel Humor geschrieben, fand ich das Buch richtig gut.
Fazit:
Tolles Buch
Rezensionen von Tara:
Die Löwenmutter von Hera Lind
Das bewegende Leben einer mutigen, jungen Mutter
„Die Löwenmutter“ ist ein bewegender Tatsachenroman der Autorin Hera Lind.
Die 21-jährige Claudia lernt in der Arztpraxis ihres Vater den sieben Jahre älteren Musiker Florian kennen. Kurze Zeit später heiraten die beiden und wünschen sich ein Kind. Mit Fünflingen hatten sie sicherlich nicht gerechnet.
Diese kommen viel zu früh zur Welt und zwei sterben wenige Monate später. Durch die Kinder trägt Claudia eine große Verantwortung und ihr Leben ist geprägt von Sorgen und Verlust. Während sie sich aufopferungsvoll um ihre Familie kümmert, eine weitere Tochter bekommt und ein türkisches Pflegekind aufnimmt, driftet Florian immer weiter ab. Er erkrankt psychisch, wird aggressiv und hat Affären.
Treffender hätte der Titel hier nicht gewählt werden können. Claudia ist unglaublich stark, mutig und muss unglaublich viel aushalten. Ich habe mich während des Lesens immer wieder gefragt, wo sie die Energie und die Liebe für ihre Kinder her nimmt. Für diese kämpft sie, bleibt zunächst bei ihrem Mann, der sie mit einer Kollegin betrügt und hält seine Verletzungen aus. Dabei wird wieder einmal sehr deutlich wie schwer es junge Frauen haben, die finanziell abhängig sind.
Der Schreibstil von Hera Lind liest sich wie gewohnt leicht und eingängig. Dafür war ich aufgrund der schwierigen Thematik durchaus dankbar.
Die Handlung erstreckt sich von 1985 bis 2016 und schließt mit einem Nachwort der Protagonistin. Dieses fand ich einfach schön und irgendwie auch befreiend. Ebenso gut gefiel mir das Nachwort der Autorin selbst, mit dem sie ihren Roman gelungen abrundet.
Das Buch ist keines, das man nebenbei liest, sondern eines, das unter die Haut geht. Es berührt, bewegt, lässt einen während des Lesens mit der Protagonistin leiden und hoffen.
Ich kann es Lesern, die Tatsachenromane mögen, nur empfehlen.
Rezensionen von Claudia R.:
Smaragour - Das ewige Feuer von Anja Habschick
gelungenes Finale
Klappentext / Inhalt:
Kampf um die Drachenwelt - der finale Band der fantastisches Abenteuergeschichten für Jungs und Mädchen ab 10 Jahre
Jamie hat es geschafft: Endlich sind die Drachen von den Calmern befreit! Doch dann machen er und seine Freunde eine schreckliche Entdeckung: Rönrök hat den Sturz in die Todesklamm überlebt! Er plant, einen riesigen Techno-Drachen zu bauen, um ihm mit dem Ei der legendären Svart Sál ein dunkles Leben einzuhauchen und so Smaragour endgültig zu unterwerfen.
Jamie und sein Drache Big Blue müssen sich auf eine gefährliche Reise in die magische Welt begeben. Hier ruht ein lang vergessenes Geheimnis - und vielleicht die letzte Rettung für die Drachenwelt .
dritter und letzter Band des spannungs- und actiongeladenen Drachenreiterabenteuers
Eine aufregende Geschichte über Mut, Freundschaft und den Kampf für die Freiheit.
Für noch mehr Lesemotivation: Mit Quiz auf Antolin
Cover:
Das Cover wirkt gefährlich, spannend und abenteuerlich. Die roten Augen des Drachen wirken angsteinflößend und auch von der Dramatik und Farbgebung ist das Cover eher düster angelegt. Optisch und farblich passt es gut und auch der Wiedererkennungseffekt zur Reihe und zu den Covern der anderen Bände ist hier vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten und letzten Band der Reihe. Da die Ereignisse aufeinander aufbauen, sollte man die vorherigen Bände kennen und Vorkenntnisse hier mitbringen, da ansonsten ein Lesen erschwert wird.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. man findet sich sehr schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Schnell wird Spannung aufgebaut und bereits im Prolog ahnt man bereits unschönes. Auch die folgende Ereignisse mancher Charaktere und so manche Entscheidungen scheinen nicht ganz freiwillig und so wird hier weiter Spannung geschürt und man möchte stets wissen, wie es weitergeht. Die Charaktere sind sehr vielschichtig, aber besonders klasse fand ich den Zusammenhalt, Mut und die Stärke der Freunde.
Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung fand ich sehr schön und passend gewählt.
Die Geschichte ist ereignisreich, spannend und unterhaltsam angelegt. Man wird regelrecht an die Ereignisse gefesselt und mitgerissen. Ein spannendes und sehr gelungenes Finale.
Fazit:
Ereignisreicher, spannender und gelungener finaler Band.
Rezensionen von RosisLieblingsbücher:
Die Nacht erzählt uns ein Märchen von Jean Willi
Jean Willi: Die Nacht … Ein romantischer Beziehungsroman wird zum grandios erzählten Krimi.
Schon der Titel des im Knapp Verlag neu erschienen Romans „Die Nacht erzählt uns ein Märchen" nahm mich gefangen. Das Cover mit der goldgelben Mauer, dem Tor und dem nächtlichen Garten dahinter, gefiel mir gut. Der fadengeheftete Band mit den leicht getönten 185 Seiten ließ sich leicht aufschlagen und umblättern.
Das Epigraph stimmte mich nachdenklich und neugierig zugleich und die angenehm große Schrift ließ mich sofort mit der Lektüre beginnen.
Jean Willi, in Basel geboren und auf Ibiza lebend, wählte diese beiden Orte als Bühne seines in 3 Teile gegliederten neuen Romans. Als Autor, Maler und ausgezeichneter Beobachter, ist seine abstrakte Malerei wie auch sein literarisches Werk voll Farben, Formen, Strukturen in all ihren feinen Nuancen, voll der Blicke auf Vertrautes und Fremdes, Schönes und Hässliches. Banales wird oft überraschend wichtig und kostbar. Ich schätze die Phantasie, die realistische Darstellung, die emotionale Handlung, sowie die treffsicheren und oft auch witzigen Dialoge in all seinen Werken.
Teil 1: „Rick starrte seine Zehen an und verstand nicht, was er sah.“
Während er sich bemüht heraus zu finden, wie er seine seit einigen Jahren getrennte Beziehung retten könnte, betrachtet er die ihn irritierende Form seiner Zehen. Seit einer Woche bereitet er sich auf Ibiza im Landhaus eines Freundes auf die Ankunft seiner Frau Karin vor. Etwas ungelegen, meldet Tochter Tina ihr Kommen an, die sich ebenfalls wünscht, dass ihre Eltern wieder zusammen kämen. Ricks Hoffnung auf zauberhafte Ferien an diesem „magischen Ort der schönsten Zeit ihres gemeinsamen Lebens“ schwinden dahin, als auch noch Tinas neuer Freund Marc auftaucht.
Dann aber genießen vorerst alle das Inselleben, Karin und Rick führen intensive Gespräche und erinnern sich bei ihren Spaziergängen an frühere Zeiten. Auf einer der Wanderungen beobachten sie einen Mann, der sich verdächtig bei einem Haus umher treibt und sie später im Auto überholt, sodass Karin sein Gesicht in Erinnerung behält.
Im kurzen Teil 2 folge ich atemlos und etwas verwirrt den schnellen dramatischen Ereignissen. Schorsch, Hundefänger auf Ibiza, hat nicht zum ersten Mal ein junges Mädchen ermordet. Diesmal ist es eine Autostopperin. Als die Polizei die Leiche findet und nach dem Mörder sucht, befürchtet Schorsch, dass das vor kurzem begegnete Ehepaar ihn verdächtigen könnte. Er nimmt sich vor, sie unter die Lupe zu nehmen, trifft im Ferienhaus aber nur Tina und Marc an und gibt sich auf „seiner Insel der Toten" wieder der Ekstase von Eros und Thanatos hin. „Was immer er unternahm, es würde richtig sein und den Plan, den ein wahrscheinlich nicht existierender Schöpfergott sich ausgedacht hatte, zur Vollendung führen.“
Teil 3 schildert in eher melancholischer Stimmung das Leben des nach Basel zurückgekehrten Paares. 10 Jahre sind vergangen, Rick und Karin versuchen mit dem gewaltsamen Tod ihrer Tochter Tina fertig zu werden.
Dass Leben ein Ende hat, macht es erst kostbar. Nicht nur Glück, auch Unglück kann Menschen eng verbinden. Das Haus auf Ibiza hat Freund Alex verkauft. Das Verbrechen wurde nie aufgeklärt.
Rick widmet sich hingebungsvoll seiner Buchhandlung, als Farbe für die Schaufensterdeko hat er ein leuchtendes Gelb gewählt, weil es ihn an Tinas damals getragenen Schal erinnert. Ein Freundeskreis bringt Abwechslung ins Leben des Paares, auch den Versuch einer Psychotherapie. Rick begleitet seinen Freund Pierre gern auf dessen Hunde-Spaziergängen und als dieser ankündigt umzuziehen, beschließt Karin, ihrem Mann einen Hund zu schenken. Sie erinnert sich an den Hundefänger auf Ibiza und begibt sich auf Spurensuche …
Der Spannung wegen schließe ich hier und möchte nur noch den Schlusssatz des Romans zitieren: „Sie ging um den Glastisch herum, legte sich neben Rick auf die Couch und begann zu erzählen.“
Rosi Grieder-Bednarik, im März 2026
Rezensionen von Igela:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Unglücklicher Aufbau
Zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer älteren Schwester kehrt Marsibil Karvelsdottir in das Dorf, in dem sie aufwuchs, zurück. Die junge Frau lebt heute in Reykjavik und hat immer wieder wirre Träume, die mit dem Verschwinden von Stina zusammenhängen könnten.
Stina verschwand damals genau an dem Ort, an dem eigentlich Marsi hätte sein sollen.
Die damals 15-jährige Marsi hatte an der Brücke mit einem heimlichen Brieffreund abgemacht, das Treffen jedoch aus Nervosität platzen lassen. Und genau dort bei der Brücke wurde Stunden später Stinas blutverschmierte Jacke gefunden.
Nun in der Gegenwart bekommt Marsi einen Brief und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Sie will nach all den Jahren endlich wissen, was mit Stina geschah.
Das ist das fünfte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und das bisher weitaus schlechteste. Was gleich bleibt, ist die düstere Atmosphäre in diesem Island Krimi. Man spürt die Kälte, die karge Landschaft und vor allem die mystische Stimmung regelrecht.
Was neu ist, ist die absolut spannungslose Handlung, die vielen, endlosen Wiederholungen und die Ahnung, worauf es hinauslaufen könnte. Das kenne ich von der Autorin anders. Irgendwie zerredet die Autorin das bisschen Spannung, die zu Beginn mitläuft. So habe ich mich gefragt, ob Stina noch am Leben ist oder tatsächlich ermordet wurde. Um das herauszufinden, dreht Marsi fast jeden Stein um und das wortwörtlich.
Viele Figuren mischen mit, immer neue Bekannte tauchen auf und das in grosser Zahl. Da die Geschichte zudem auf zwei Zeitebenen und in zwei Ich Perspektiven geführt wird, wird sie sehr komplex. Eine Komplexität, die zu Lasten der Spannung geht. Denn ständig musste ich überlegen, wer denn nun schon wieder wer ist und wo die Erzählung anknüpft. Da die beiden Ich Perspektiven aus der Sicht einer Jugendlichen (Stina) und einer jungen Erwachsenen (Marsi) sind, wird es oft pubertär. Liebeleien, Flirts, Alkohol und Partys spielen eine Rolle in diesen Perspektiven.
Dabei ist der Schreibstil nicht per se schlecht und ich weiss, dass die Autorin schreiben kann. Unglücklich empfand ich den Aufbau und die Realisierung des Plots.
Rezensionen von Flo:
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels von Tobias Goldfarb
Abenteuer
Hilda Hasenherz, Band 3. Kann auch ohne Vorwissen (vor)gelesen werden, aber wir kannten die ersten beiden Teile schon und haben uns umso mehr über dieses Buch gefreut!
Dieses Mal geht es um Hildas verschwundene Eltern. Ihre drei Freunde Igromir, Robinius und Eicho sind natürlich mit von der Partie um die Eltern zu suchen.
Der Weg zum Drachenfels ist ein Abenteuer, gibt es tatsächlich Drachen?
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, passend für Kinder und auch sehr angenehm zum vorlesen. Wirklich jede Seite ist auch wunderschön illustriert! Die Tiere sind total schön und auch sonst gibt es auf sämtlichen Seiten viel zu entdecken. Sehr abwechslungsreich, teilweise auch schwarze Seiten oder auch mal komplett illustrierte Seiten lockern das ganze total auf und machen das Buch wirklich zu einem Hingucker!
Hat uns allen richtig gut gefallen!
Rezensionen von Claudia R.:
Achtsam jammern von Daniela Nagel; Heike Abidi
Jammerratgeber
Klappentext / Inhalt:
Raus aus der Jammerfalle – warum wir klagen und wie wir damit aufhören
Jammern gehört zum Leben: Es ist ein Ventil, um Frust, Ärger und Stress loszuwerden und manchmal macht es sogar kurzfristig den Kopf frei. Doch was passiert, wenn wir in der Jammerspirale gefangen bleiben? Wenn negative Gedanken unser Denken und Fühlen bestimmen und wir uns selbst und andere immer tiefer in die Alles-ist-schlimm-Haltung hineinziehen?
Die Autorinnen Daniela Nagel und Heike Abidi gehen diesem Phänomen auf den Grund.
Sie zeigen:
warum Jammern so verbreitet ist – fast wie ein deutscher Volkssport,
welche psychologischen und sozialen Funktionen das Jammern erfüllt,
welche Folgen Dauer-Jammern auf Beziehungen, Stimmung und Lebensqualität hat,
und vor allem: welche Alternativen es gibt, um Bedürfnisse besser zu stillen.
Mit Humor, psychologischem Tiefgang und vielen praktischen Tipps eröffnen die Autorinnen neue Perspektiven – sowohl für frustrierte Jammerer als auch für alle, die keine Lust mehr haben, sich endloses Gejammer anzuhören.
Ein unterhaltsames und hilfreiches Selbsthilfe-Buch für alle, die genug haben von Negativität und endlich wieder mehr Leichtigkeit, Lebensfreude und positive Kommunikation in ihr Leben holen wollen.
Cover:
Das Cover ist humorvoll umgesetzt und greift dadurch bereits die Thematik sehr schön auf. Die gelbe Hintergrundfarbe gibt dem Ganzen eine sehr schöne und doch auch warme und positive Optik. Ich finde das Cover sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Die Menschen Jammern zu viel oder ist jammern vielleicht auch gesund. Aber zu viel Jammern kann anderen auch auf den Geist gehen. Sehr schön fand ich den Ausspruch "Gar nicht jammern ist auch keine Lösung". Also am Besten achtsam jammern und damit beschäftigt sich dieses Buch. Ab wann ist jammern jammern und wie klagt man sympathisch. Was macht es mit einem und der Umgebung? Verschiedene Strategien und ganz viele Ideen, Impulse und auch Übungen zum Thema Jammern findet man in diesem Buch.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten, empfehle es aber sehr gern weiter. Da es auf lockere, humorvolle, aber auch durchaus wissenswerte und informative Weise mit dieser Thematik umgeht und man sehr viel dazu und darüber erfährt und so einiges daraus mitnehmen kann.
Die Schreibweise ist locker und humorvoll. Man kann dem Ablauf und dem Ganzen sehr gut folgen. man bekommt viele verschiedene Einblicke in die Thematik und auch sehr viele Impulse. Es regt dabei selbst zum nachdenken an, hat aber auch viele humorvolle Aspekte und an so einigen Beschreibungen und Erklärungen kann man sich oder auch andere sehr gut Wiedererkennen. Jammern aus verschiedenen Blickwinkeln und mit ganz besonderen Betrachtungen und Impulsen dazu. Es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam und kurzweilig angelegt und man kann dabei alles sehr gut nachvollziehen.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel fand ich sehr gut gewählt. Auch die einzelnen Thematiken die angesprochen wurden, waren sehr interessant umgesetzt. Es wird in verschiedene Teile untergliedert, die wiederum sehr gut erläutert und betrachtet werden. Die Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.
Achtsam Jammern ist ein humorvoller Ratgeber mit vielen tollen Impulsen, die zugleich aber auch nachdenklich stimmen.
Fazit:
"Gar nicht jammern ist auch keine Lösung."
Rezensionen von Claudia R.:
Die tollsten Dinogeschichten von Anna Lisa Kiesel
wundervolle Dinogeschichten
Klappentext / Inhalt:
Ein Buch voller Dino-Geschichten für Kids
Eine dino-starke Freundschaft
Ben, Romy, Stella, Tristan und Flix – das sind die besten Dino-Freunde, die man sich vorstellen kann. Gemeinsam erobern sie Vulkane, helfen Pteranodon-Kindern beim Fliegen und wagen sich in den tiefsten Dschungel hinein.
Kein Wunder, dass da nicht immer alles glattläuft! Doch egal, wie brenzlig es auch wird: Zusammen können Freunde alles schaffen!
Spannende aber auch lustige Geschichten für Jungen und Mädchen: 10 Vorlesegeschichten erzählen von den spannenden und lustigen Abenteuern der fünf Dino-Freunde.
Ein spannendes Vorlesebuch für Jungs und Mädchen:
• Das Buch enthält 10 mal abenteuerliche, mal lustige und auch mal clevere Geschichten von den Dinos Ben, Romy, Stella, Tristan und Flix
• Für Kinder ab 5 Jahren
• Jede Geschichte lässt sich auch einzeln und unabhängig von der anderen Geschichten vorlesen
Nicht nur zum Vorlesen, auch zum selber Lesen machen die Kindergeschichten ganz viel Spaß.
Cover:
Das Cover wirkt sehr niedlich und liebevoll. Drei sehr unterschiedliche Dinosaurier sind darauf erkennbar, die zusammen Spaß haben. Optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt und die Dinosaurier sind sehr verniedlicht und sehr süß dargestellt. Das Cover macht einen sehr schönen und positiven Eindruck.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von zehn tollen Dinosaurier Geschichten. Die Geschichten in sich sind abgeschlossen und beinhalten selbst ein kleines Abenteuer. So begleitet man hier die Dinos auf ganz verschiedene spannende, emotionale oder auch überraschende und teils auch recht alltägliche Abenteuer.
Die Charaktere sind sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Die Situationen erinnern an alltägliche Dinge und haben so einen guten Bezug, den Kinder in diesem Alter gut nachvollziehen und verstehen können. Die Geschichten selbst haben eine gute und angenehme Länge.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel vorgreifen und halte mich daher mit inhaltlichen Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker. Die Textlänge ist angenehm und gut gewählt. Die Geschichten lassen sich gut verstehen und die Kids können dem Ganzen sehr gut folgen. Nicht nur Dino Fans ab 5 Jahren fühlen sich hier angesprochen. Es ist unterhaltsam und spannend umgesetzt und die Geschichten laden auch durchaus zum Nachdenken ein. Themen wie Freundschaft, Mut und Zusammenhalt werden hier mit eingebaut und man kann hier so einiges aus den Geschichten lernen und mitnehmen.
Die Illustrationen sind wunderschön umgesetzt und die farbenfrohen Bilder laden zum Anschauen und Betrachten ein. Die Bilder setzen die Geschichten sehr schön um und runden das Ganze im Gesamten sehr gut ab.
Jede der Geschichten ist anders und man freut sich auf eine jede davon. Mir haben alle zehn Geschichten sehr gut gefallen und ich werde das Buch sicherlich noch häufiger zur Hand nehmen.
Fazit:
Wundervolle Dinogeschichten über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt.
Rezensionen von Claudia R.:
Sturmtänzer Tl.2 von Matthias Daxer
mythische Fantasy Saga
Klappentext / Inhalt:
„Drei Monde. Ich hoffe, du hältst dein Versprechen, Erdenmädchen. Ich warte.“
Mela und Aliir haben das Regime der Wolkenbarke gestürzt und die Bedrohung durch den Avergeist abgewendet – vorerst. Gemeinsam mit dem Erdgeist Puk und der Fee Vaskia muss Mela einen Weg finden, den Dämon ein für alle Mal zu vernichten, während Aliir die Wolkenbarke auf dessen nächsten Angriff vorbereitet.
Doch dabei entdeckt Mela Seiten an ihrem Geliebten, die ihr bisher verborgen geblieben waren. Als ihr ein Weg gezeigt wird, in die Menschenwelt zurückzukehren, muss Mela sich entscheiden: Zwischen der Sehnsucht nach ihrem Zuhause und ihrer Verantwortung als Sturmtänzerin.
Währenddessen wird Leon klar, dass der Graben, der sich durch seine Familie zieht, seinen Ursprung jenseits der Menschenwelt hat: in der Prophezeiung des Maya-Sturmgotts Hun-Racán. Doch Prophezeiungen erfüllen sich oft auf unerwartete Weise … Auch Leon wird ihre Auswirkungen zu spüren bekommen und sich dem Dämon stellen müssen, der seine Familie zerrissen hat.
Ein Suchender, der Antworten will.
Eine Kämpferin, die die Wahrheit kennt.
Zwei Wege, die sich im Sturm kreuzen.
Das Finale einer Fantasy-Dualogie aus Tirol, inspiriert von Sagen und Mythen aus dem Alpenraum und darüber hinaus.
Cover:
Das Cover wirkt geheimnisvoll, aber auch spannend und beeindruckend. Die Farbwahl lässt auf eine gewisse Düsternis und Spannung schließen und das Ganze ist sehr packend und passend umgesetzt. Während das Cover des ersten Bandes eher noch etwas saicht daher kommt, wird es hier schön spannender. Ein Wiedererkennungseffekt anhand der Cover ist aber auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Wer Sturmtänzer Band 1 noch nicht kennt, sollte dies auf jeden Fall nachholen. Zwar scheint es auch durchaus möglich ohne Vorkenntnisse hineinzustürzen, aber um alle Zusammenhänge greifen zum können und das es schon aufeinander aufbaut, ist ein Lesen des ersten Bandes vorab auf jeden Fall anzuraten.
Zwar war bei mir der erste Band auch schon ein wenig her, aber ich kam dennoch recht schnell und gut in die Geschehnisse und Charaktere wieder hinein und während des Lesens kamen dann auch mehr und mehr Erinnerungen zurück. Die Geschichte selbst ist spannend und interessant umgesetzt. Mystisch und geheimnisvoll ist das Ganze angehaucht und auch die Atmosphäre des Ganzen wird sehr gut erfasst und umgesetzt.
Eine wundervolle und gelungene Tiroler Fantasy Dilogie, deren Ende stimmig und emotionsgeladen umgesetzt ist.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück, da ich weder Spoilern, noch zu viel verraten möchte.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Ab und an schleichen sich hier einige Fehler ein, die aber nicht zu sehr ins Gewicht fallen. Der Lesefluss wird dadurch nicht zu sehr behindert. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar. Die Überschriften dazu sind passend gewählt und verraten selbst nicht zu viel. Das Buch ist in 3 große Teile und diese wiederum in weitere Kapitel eingeteilt. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Auch das Glossar am Ende fand ich sehr gelungen und interessant umgesetzt. Da erhält man nochmal einige weitere zusätzliche Informationen.
Toll fand ich auch den schönen Farbschnitt.
Eine gelungene und spannende Fortsetzung, die dieser Dilogie ein schönes Ende bereitet. Es liest sich angenehm, interessant und unterhaltsam und zum Nachdenken ist auch so einiges dabei.
Fazit:
Eine wundervolle und gelungene Tiroler Fantasy Dilogie, deren Ende stimmig und emotionsgeladen umgesetzt ist.
Rezensionen von Lilli33:
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner
Durchwachsen
Durchwachsen
Nein, „durchwachsen“ trifft es eigentlich nicht. Es ist eher ein mageres Stück mit einem Fettrand. Wenn ich es noch einmal lesen würde, würde ich die ersten 300 Seiten querlesen und dann richtig einsteigen, denn erst dann kommt die Handlung in Fahrt und Spannung auf. Die ersten zwei Drittel der Geschichte ziehen sich, sind durchzogen von detaillierten Beschreibungen des Luxus-Resorts an der Algarve, von den Arbeitsbedingungen und der wiederholten Erwähnung, dass die Protagonistin Mia zu einem ganz bestimmten mysteriösen Zweck dort ist.
Dies wird so oft gesagt, dass ich mir irgendwann nur noch dachte: Entweder erfahre ich das jetzt auf der Stelle oder es kann mir den Buckel runter rutschen.
Dabei war mir Mia nicht sonderlich sympathisch. Sie wirkte auf mich auch nicht nahbar, was ich sehr schade fand, denn eigentlich ist ihre Vorgeschichte sehr berührend. Doch das habe ich ja erst gegen Ende erfahren. Mir war Mia auch viel zu naiv. Wer reist schon Tausende Kilometer zu einem Saisonjob, ohne sich vorher mal anzusehen, wo der Ort überhaupt liegt und was da drumherum ist? Dass man in Portugal nicht in Meilen, sondern in Kilometern rechnet, sollte sie auch wissen.
Leider bleiben die Nebenfiguren ziemlich blass und ich konnte bis zum Schluss ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen. Sie verhielten sich Mia gegenüber meines Erachtens grundlos gemein. Dies hatte wohl nur den Zweck, die Spannung zu erhöhen, da unsere Protagonistin so auf sich allein gestellt war.
Der Schreibstil ist ein Pluspunkt. Das Buch ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Mit den relativ kurzen Kapiteln kann man sich schnell durch die knapp 500 Seiten arbeiten. Anfangs lesen wir nur Mias Ich-Perspektive, später kommen auch andere Charaktere zu Wort, was ich sehr gut fand, da mir Mia mit ihrer Paranoia zunehmend auf die Nerven ging. Wobei ja nicht gesagt ist, dass Menschen mit Paranoia nicht wirklich verfolgt werden. ????
Triggerwarnung (bei Bedarf bitte rückwärts lesen):
GNIBBOM NEGORD HCUARBSSIM RELLEUXES TLAWEG EHCILSUÄH











