Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KersG:
Mistakes were Made von Lucy Score
Small-Town-Romance Deluxe
Ich liebe den Humor der Autorin. Das Buch hat mich immer wieder zum Schmunzeln und Lachen gebracht. Und trotzdem hat die Story ordentlich Tiefgang. Außerdem viel Gefühl und Emotionen. Die perfekte Mischung.
Leider hat es sich für mich im Mittelteil etwas in die Länge gezogen. Zum Ende hin nahm die Geschichte dann wieder Fahrt auf und es wurde noch mal richtig spannend.
Story Lake ist so eine richtig typische Kleinstadt. Gerüchte und Neuigkeiten verbreiten sich in Windeseile und jeder kennt jeden.
Ich habe Band 1 der Reihe nicht gelesen, bin aber trotzdem sehr gut in die Geschichte hineingekommen und konnte dem Ganzen gut folgen. Band 1 steht aber jetzt auf jeden Fall auf meiner Wunschliste.
Die Story rund um Gage und Zoey hat mir richtig gut gefallen. Er sucht die Frau fürs Leben und sie lässt sich eigentlich nur auf One Night Stands ein. Aber wie heißt es so schön? Gegensätze ziehen sich an. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist einfach genial. Ihre hitzigen Wortgefechte haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Und trotzdem ist da diese Anziehung zwischen den beiden, die von Anfang an spürbar ist.
Eine tolle Story mit viel Humor und Tiefgang.
Rezensionen von marli_04:
Gute Nacht, Zoo von Sophie Schoenwald
Kuschelige Gute-Nacht-Geschichte voller Wärme
„Gute Nacht, Zoo“ ist für mich ein richtig zauberhaftes Einschlafbuch, das ich sehr gerne mit meinem kleinen Cousin gelesen habe. Der kleine Igel Ignaz und seine Freunde machen es leicht, den Tag sanft ausklingen zu lassen. Auf jeder Seite dürfen wir die Tiere begleiten, wie sie nach und nach ins Traumland wandern, ob Faultier, Elefant oder Nilpferd.
Die Texte sind angenehm kurz, leicht vorzulesen und genau auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt. Besonders schön finde ich, dass die Geschichte nicht aufregt, sondern behutsam zur Ruhe führt.
Die Illustrationen sind einfach wunderschön, detailreich, farblich harmonisch und zugleich kindgerecht gestaltet. Jede Szene strahlt Wärme und Geborgenheit aus und lädt dazu ein, gemeinsam still zu werden.
Auch das Cover ist freundlich und einladend, es weckt sofort Lust auf das gemeinsame Lesen.
Für mich ist es ein rundum gelungenes Gute-Nacht-Buch, das Nähe vermittelt und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Rezensionen von Snookie:
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
Konnte mich leider nicht abholen
In "The Witch in the dead of Night" geht es um die Hexe Finn, die zunächst als Dienstmädchen arbeitet. Als sie eines Nachts alleine unterwegs ist, wird sie überfallen. Der Vampirkönig kommt ihr zur Hilfe. Nachdem er erfahren hat, dass sie eine Hexe ist, möchte er sie im königlichen Rat haben.
Dafür muss sie ihre Fähigkeiten trainieren.
Das Buch hat mich durch das Cover sehr angesprochen. Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich mir erhofft mal wieder eine neu interpretierte Vampirgeschichte zu lesen. Leider konnte dies meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Geschichte hatte zwar eine gute Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt, jedoch konnte mich die Handlung weder packen, noch war es thematisch wirklich neu. Die Handlung war vorhersehbar und wenig Spannung wurde über das Buch hinweg aufgebaut. Außerdem hat sich die Geschichte teilweise ziemlich lange und unnötig gezogen. Leider hat mir auch die charakterliche Tiefe gefehlt und die Figuren blieben für mich emotional auf Distanz, sodass ich nicht richtig mit ihnen mitfiebern konnte.
Insgesamt ist es kein schlechtes Buch und Fans von düsterer Fantasy und Vampirgeschichten könnten durchaus auf ihre Kosten kommen. Für mich blieb jedoch einiges an Potenzial ungenutzt.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
In den Flügeln das Licht von Aidin Halimi
berührend
In den Flügeln das Licht von Aydin Halimi ist ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird – vor allem wegen seiner außergewöhnlich poetischen Sprache. Jeder Satz wirkt sorgfältig gewählt und verleiht der Erzählung eine besondere Intensität.
Ich habe das Buch an einem einzigen Tag gelesen, weil es mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat.
Die autofiktionale Erzählweise verleiht der Geschichte eine große emotionale Wucht und lässt die geschilderten Erfahrungen besonders nah und authentisch wirken. Halimi schreibt über Familiengeschichte, Krieg und die Verbindungen zwischen Menschen. Dabei gelingt es ihm, Persönliches mit größeren historischen und gesellschaftlichen Fragen zu verknüpfen, ohne dabei an Feinfühligkeit zu verlieren. Gerade diese Verbindung aus poetischer Sprache und existenziellen Themen macht den Roman so eindringlich.
Mich hat die Geschichte tief berührt. In den Flügeln das Licht ist ein leises, aber kraftvolles Buch, das zeigt, wie Erinnerungen, Verlust und Liebe über Generationen hinweg nachwirken. Eine klare Empfehlung für alle, die literarische, sprachlich anspruchsvolle Romane schätzen.
Rezensionen von yellowdog:
Dabei waren wir uns immer so nah von Jette Kötschau
Merle, Katharina und Henri
Dabei waren wir uns immer so nah ist der Debütroman von Jette Kötschau, in der sie über die Freundschaft von drei Frauen schreibt.
Katharina, Merle und Henri haben viel gemeinsam, sind aber auch unterschiedliche Charaktere.
Für Merle, zum Beispiel, zählt ihr Dasein als junge Mutter im Moment am meisten, Katharina hat Probleme in der langjährigen Beziehung mit ihrem Freund Ole.
Und Henri ist die extrovertierteste unter ihnen.
Die Autorin setzt auf ein undramatisches Erzählen und thematisiert die alltäglichen Schwierigkeiten, die die Frauen haben, ohne Übertreibungen und ohne Pathos. Ihr Schreibstil ist dabei einfach und direkt gehalten. Es fehlt dabei aber leider auch an Raffinesse.
Auch hatte ich erwartet, dass die Brüche in den Freundschaften mehr gezeigt werden. Streckenweise fehlt es an Spannung.
Vielleicht gewinnt das Buch, wenn man sich mit den Figuren identifizieren kann.
Rezensionen von Snookie:
Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth
Düstere, märchenhafte Erzählung mit Luft nach oben
„Im Bann des Erlkönigs“ dreht sich alles um Zora. Sie sieht Wesen, die für andere Menschen unsichtbar sind. Eine Fee sucht sie auf, da sie Hilfe braucht und Zora soll sie zurück in die magische Welt bringen. Auf ihrem Weg taucht Zora in eine Welt voller alter Magie, gefährlicher Wesen und dunklen Geheimnissen ein.
Zunächst einmal hat mich direkt das Cover und der Farbschnitt angesprochen. Angezogen wurde ich aber noch mehr vom Titel. Der erste Gedanke bei Erlkönig ist natürlich das Gedicht von Goethe und ich war gespannt auf die Interpretation dieser Figur im Buch. Das Buch bietet eine düstere, märchenhafte Atmosphäre und die Welt wirkt geheimnisvoll.
Das Buch beginnt direkt in der Handlung, was ich ansich einen guten Einstieg finde. Allerdings wurden gleich viele Wesen eingeführt ohne das man die Welt und die Zusammenhänge kennt. Auch im Verlaufe des Buches habe ich das Gefühl das viele Aspekte der Welt und ihrer Regeln recht vage sind und ich Zusammenhänge teilweise nur schwierig verstehen konnte. Gerade bei der Magie und den Hintergründen hätte ich mir mehr Erklärungen und Details gewünscht. Für mich gab es ab und an auch ein paar Logiklücken.
Den Schreibstil empfand ich am Anfang auch ein bisschen schwierig, da ich immer wieder aus dem Lesefluss kam, dies hat sich aber ab circa der Hälfte deutlich gebessert. Der Schreibstil war allerdings sehr bildhaft, wodurch man gut in die märchenhafte, dunkle Fantasy Welt eintauchen und sich alles sehr gut vorstellen konnte. Leider empfande ich auch das Erzähltempo schwierig. An manchen Stellen wurde alles recht langsam erzählt, wodurch die Handlung immer wieder ins Stocken geriet. An Stellen, wo ich mir mehr Tiefe und Beschreibung gewünscht hätte, war das Erzähltempo dann wieder zu schnell.
Auch die romantische Beziehung zwischen Zora und Kilian konnte mich nicht ganz überzeugen. Die Entwicklung der Gefühle wirkte auf mich nicht immer nachvollziehbar und hätte an dieser Stelle mehr Raum vertragen können um die emotionale Wirkung noch stärker zu entfalten.
Die Figuren ansich empfand ich als sehr positiv. Zora ist für mich eine starke Protagonistin, die mutig und sympathisch ist. Die anderen Charaktere bringen sehr unterschiedliche Facetten in die Geschichte ein. Eine Entwicklung der Charaktere ist spürbar und diese wirken auch authentisch für mich. Auch die Dynamik der Charaktere zueinander empfand ich als gut gelungen.
Insgesamt ist „Im Bann des Erlkönigs“ für mich ein solides Fantasybuch mit einer spannenden Grundidee, einer gelungenen Atmosphäre und interessanten Charakteren. Leider wurde meiner Meinung nach das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Popóm von Johanna Sebauer
Nur Pfeifenrauch
Hendrik trifft zufällig beim Einkaufen sein anderes Ich, älter und eleganter als er selber, aber unzweifelhaft sein Doppelgänger. Woran er das erkennt, wird nicht erklärt, man muss es einfach glauben.
Er will seinem zweiten Ich natürlich näher kommen, sich an ihm orientieren und anhalten, auch deshalb, weil seine langjährige Freundin sich von ihm trennt und sein Dasein in Unordnung gerät.
Die Gespräche im Pfeifengeschäft des Älteren schleppen sich mit Höhen und Tiefen ziemlich mühsam dahin, bis dem Jüngeren klar wird: Jeder muss sein Leben selber leben!
Was am Anfang des Romans als originelle Idee erscheint, reicht nicht für ein ganzes Buch. Die Spannung verfliegt wie Pfeifenrauch, der Doppelgänger dient vorwiegend als Projektionsfläche, damit Hendrik in seinen eigenen Befindlichkeiten wühlen kann, und die sind nicht besonders tiefgründig.
Rezensionen von Fluxx:
Curseborn von Celine Leonora
Leben und Tod in drei Akten
Die Fortsetzung dieser Dilogie schließt nahtlos an den ersten Band an, wobei man dessen Zusammenfassung mit einem QR Code auf Youtube ansehen kann. Ich hätte es allerdings schöner gefunden, wenn ein kurzes "Was bisher geschah" vorne im Buch abgedruckt gewesen wäre. Aber das ist Geschmacksache und konnte meine Begeisterung für das Buch nicht schmälern.
Ausstattung und Cover sind wie schon bei Band 1 sehr geschmackvoll gestaltet und auch unter dem Schutzumschlag sieht das Buch edel und hochwertig aus. Eine gezeichnete Übersichtskarte des Geländes rund um den Hollows Lake mit den wichtigsten Schauplätzen erleichtert die Orientierung und gefällt mir persönlich zusammen mit den stimmungsvollen Zeichnungen jeweils am Anfang der drei Akte ganz besonders gut. Sie vermitteln ausdrucksvoll die zauberhafte Magie der Orte und ergänzen die Handlung hervorragend, so dass ich sie mir noch besser vorstellen konnte.
Die etwas düstere Atmosphäre von Wald, See und Nebel war durch den bildhaften Schreibstil gleich wieder spürbar und zog mich in ihren Bann. Eden hat erhebliche Probleme, ihre neu gewonnene Macht zu kontrollieren und geht einen Deal mit Ace ein, der ihr dabei helfen will. Doch kann sie dem unnahbaren Bruder von Wolf wirklich vertrauen? Diese Frage habe ich mir während des Lesens mehrmals gestellt und die Auflösung kaum erwarten können.
Über weite Strecken der Handlung bleibt die Spannung konstant erhalten, weil es ständig neue Erkenntnisse und Begegnungen gibt, die jedes Mal ein neues Licht auf das Geschehen werfen. Dabei drehen sich mehrmals die zuvor geglaubten Wahrheiten komplett um und ich wurde wiederholt von diesem Wandel zwischen Leben und Tod in drei Akten überrascht. Das war unglaublich faszinierend und fesselte mich an diese mitreißende Geschichte. Bis zum atemberaubenden und fast unglaublichen Ende erlebte ich genauso wie Eden eine Achterbahnfahrt der Gefühle und war beeindruckt von den gut durchdachten Wendungen, die dann alle einen Sinn ergaben.
Mir hat diese Dilogie ausnehmend gut gefallen und ich kann sie allen Fantasy-Lesern empfehlen.
Rezensionen von carola1475:
The Shell House Detectives von Emylia Hall
Cosy Crime an Cornwalls Küste
Ally und Jayden treffen am Strand aufeinander, wo ein junger Mann von den Klippen gestürzt ist. Ally ist sehr betroffen, als sie erkennt, dass es Lewis Pascoe ist, der am Vorabend bei ihr geklopft und Hilfe von ihrem verstorbenen Mann angefragt hatte. Ally und Jaydon sind beide mitgenommen durch den Vorfall, verstehen sich auf Anhieb und beschließen, zusammen aufzuklären, was es mit dem Sturz auf sich hatte, um so mehr, als am gleichen Morgen Allys Nachbarin Helena Hunter nicht vom Joggen zurück kommt und spurlos verschwunden scheint.
Ally Bright ist verwitwet, einsam, und lebt außerhalb von Porthpella in den Dünen. Das Meer gibt ihr Kraft, sie läuft jeden Tag am Strand und sammelt Treibgut und Plastikabfall, den sie zu beeindruckenden Collagen verarbeitet.
Jayden Weston ist nach einem traumatischen Ereignis aus dem Polizeidienst ausgeschieden und mit seiner hochschwangeren Frau in deren Heimatort Porthpella in Cornwall gezogen.
Emylia Hall schreibt im Präsens, die Geschichte ist einfach und angenehm zu lesen, klar und anschaulich beschreibt Emylia Hall die abwechslungsreiche Küste Cornwalls mit ihren Dünen und malerischen Orten und die Faszination, die das Meer auf viele Menschen ausübt.
Durch wechselnde Perspektiven lerne ich viele Charaktere kennen, die nicht immer die Handlung voran bringen, aber zum Setting gehören. Die Figuren machen sich viele Gedanken, erinnern auch die Vergangenheit, aber meist nur für sich, es gibt wenig Austausch mit anderen. Es wird für meinen Geschmack zu viel erzählt und zu wenig gezeigt, entgegen dem Grundsatz „show, don't tell“.
Bei den Ermittlungen erweist sich Jayden als scharfsinnig und Ally ist beharrlich und intuitiv. Beide sind sympathisch und entwickeln sich im Lauf ihrer Nachforschungen.
Und es gibt noch mehr Protagonisten, deren Leben sich in diesen drei Tagen verändert. Trotz einiger Wendungen und falscher Fährten hat mir 'The Shell House Detectives' auf Figurenebene besser gefallen als auf Krimihandlungsebene, da fehlte es mir auch an Tempo. Insgesamt habe ich den atmosphärischen Cosy Crime-Roman gern gelesen.
Rezensionen von verhei:
Der vergessene Wald von Sharon Gosling
eine Auszeit im Wald - die Magie der Geschichte und der Natur
Saskia Tilbury-Martin hat eine Vision: das verfallene Schloss Gair im Norden Englands wieder aufzubauen. Doch derzeit ist es nur eine Ruine, mit einem markanten Baum in der Mitte und einem sehr dichten Wald, um den sich so manche Sage rankt. Der Weg zum Baubeginn war nicht einfach, waren doch viele Hindernisse zu überwinden und auch die Suche nach einem Bauleiter gestaltete sich schwierig, bis endlich Owen Elliot in das von vielen als verrückt bezeichnete Projekt einwilligt.
Doch die Arbeitsbeziehung ist nicht einfach, da Owen Saskias Projekt als schwer durchführbar findet, an der Finanzierung zweifelt und Saskia überheblich findet. Beide schleppen jedoch ihren eigenen Ballast mit und kommen sich im Zuge der Schwierigkeiten um die Baustelle doch näher als gedacht.
Ich muss gestehen, dass ich vom Buch doch sehr überrascht war: rein vom Klappentext habe ich eine Geschichte über eine schwierige Baustelle erwartet, da es wahrscheinlich teurer, komplizierter und von Denkmalkommissionen mit Argus Augen bewacht wird. Auch eine gewisse Spannung im Verhältnis von Saskia und Owen habe ich erwartet, vielleicht auch ein bisschen romantisches Filtern. Überrascht hat mich die große Hintergrundgeschichte von Saskia und die große Überraschung, die sich auf dem Grundstück offenbart, die ich hier allerdings nicht spoilern möchte.
Schnell bin ich in den Schreibstil und die atmosphärische Schilderung der Orte gekippt. Man findet sich in dem klaren Stil leicht zurecht, der Einstieg ist einfach und man folgt der Erzählung gerne, auch wenn sie grundsätzlich sehr ruhig verläuft. Die Charaktere sind schön gezeichnet und glaubhaft samt ihren Hintergrundgeschichten. Man merkt, wie sich die Beziehung der beiden Hauptcharaktere schrittweise ändert und nimmt ihnen die Entwicklung ab.
Man lernt, dass sich Pläne durchwegs auch mal ändern dürfen und dass man in der Natur wunderbar zu Ruhe kommen kann um sich neu zu sortieren.
Ein Wohlfühlroman mit einer tieferen Message, der sofort Lust macht in ein Tiny-House am Waldrand zu ziehen.











