Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Sommerglück in Pine Hill von Karin Lindberg
Mosaik
Die Geschäfte im Tourismus könnten besser gehen im ruhigen Pine Hill, aber die Urlauber suchen immer öfter aufregende Unterhaltung statt beschaulicher Natur. Diesen Umstand möchte ein großes Immobilienunternehmen nutzen, um die kleinen Motels am Strand aufzukaufen und riesige Betonbunker für künftige Hotelgäste zu errichten.
Um die Sache zu beschleunigen und mit seiner privaten Vergangenheit abzurechnen, reist CEO Kian Gallagher persönlich an, allerdings unter falscher Identität. Dies sollte ihm allerdings in jenem Moment zum Verhängnis werden, in dem er Becca Mason begegnet.
Eine wunderschöne landschaftliche Kulisse, ein beschauliches Dorf und eine hilfsbereite Nachbarschaft bilden den Rahmen für Beccas und Kians Geschichte. Hier hat sogar das Auto einen Namen und ein abgemagerter streunender Kater stiehlt sich heimlich in die Herzen der Menschen. Mit solch liebevollen Details untermalt Karin Lindberg die Handlung ihres zweiten Romans aus der Reihe „Sea Side Kisses“, lässt die knisternde Atmosphäre schnell auf ihre Leser überspringen. Natürlich gibt es Missverständnisse, Verletzungen und Enttäuschungen, aber auch weise Stimmen mit dem Blick von Außenstehenden, sodass sich die einzelnen Bruchstücke langsam aber sicher zu einem strahlenden Mosaik zusammensetzen lassen.
Das Sommerglück wird zum Leseglück, genau richtig für ein paar unbeschwerte Stunden im Land der Träume, der Phantasie und der Liebe.
Rezensionen von clematis:
Vor uns ein heller Morgen von Margit Steinborn
Der Nachbar als Feind
Nach einem schrecklichen Unglück, das der Nachbar hätte verhindern können, stehen sich die Familien der Gutshöfe von Traubnitz und Reimann als Feinde gegenüber. Selbst die Kinder, welche gerade noch zusammen gespielt haben, dürfen einander nicht mehr treffen. Neun Jahre später soll Helena von Traubnitz den zuvorkommenden Unternehmersohn Westphal ehelichen, als ein fremder Bub am Gut auftaucht und eine schockierende Überraschung offenbart.
Liebevoll zeichnet Margit Steinborn die Jahre des beginnenden 20. Jahrhunderts nach, erzählt von reichen Gutsbesitzern und bettelarmen Gestalten, von verfeindeten Nachbarn und gütigem Hausgesinde. Im Mittelpunkt der bewegenden Geschichte stehen Helena von Traubnitz, Benedikt Reimann und Edgar Wenzel, sodass neben den „Herrschaften“ auch ein Vertreter aus dem Kreis der Dienstboten entsprechende Aufmerksamkeit bekommt. Mit ihrer realistischen Darstellung der Geschehnisse und dem ruhigen, feinfühligen Schreibstil fesselt Steinborn ihre Leser sofort an diese geheimnisvolle Geschichte. Figuren, die man gerne kennenlernen möchte, sind ebenso klar charakterisiert wie solche, denen man lieber nicht begegnet im wahren Leben, das kleine Sommerfeld nördlich von Berlin bietet eine stimmige Kulisse für den nachbarschaftlichen Streit und die intriganten Machenschaften unter den einzelnen Neidern.
Die aufregende Zeit am Lande vergeht viel zu schnell, eine Reihe an Fragen wird geklärt, aber doch bleibt einiges offen, um auch den Folgeband gewiss mit Spannung und Lebendigkeit zu füllen. Ich bin schon sehr neugierig, wie es weitergeht …
Rezensionen von youngreaders:
Er lügt von Rebecca Taylor McKay
Lügen und Geheimnisse
Der Thriller "Er lügt" von Rebecca Taylor McKay hat mich vollumfänglich abgeholt- Beginnend mit dem tollen Cover über den sehr guten Schreibstil bis hin zur super Story mit einigen Plottwists.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt - wobei ich mich schon nach dem zweiten Teil gefragt habe, was kann da noch kommen.
Ich war auch mehrmals dem Geschehen auf der Spur, aber ganz habe ich immer erst durchgeschaut, wenn ich es gelesen habe.....
Der Thriller spielt zu einer anderen Zeit 1960-1963, wobei die Handlung hauptsächlich 1961 stattfindet, dann aber immer wieder Rückblenden eingefügt werden und der dritte Teil ist dann fast nur noch 1963. Es waren andere Zeiten, das sind vielleicht Kleinigkeiten, zum Beispiel, dass unheimlich viel geraucht wurde und würde der Ehemann seine Frau heutzutage noch "Bambi" nennen und die Frauen sich in gewisserweise unterordnen? Ich denke nicht ganz in diesem Maße und trotzdem glaube ich, dass der Thriller genauso auch im Hier und Jetzt funktioniert hätte. Warum sich Taylor McKay für die 60er Jahre entschieden hat, weiß ich nicht, aber ich finde das ist ja ihre freie Entscheidung und so oder so finde ich den Thriller super!
Rezensionen von Shilo:
Sturmland von Miriam Georg
Zwischen Nordsee, Geheimnissen und einem neuen Anfang
Manchmal reicht eine einzige Entscheidung aus, damit ein ganzes Leben eine andere Richtung nimmt. Genau so beginnt Coras Geschichte. Sie muss ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und unter einem anderen Namen neu anfangen. Dabei wird schnell deutlich, wie schwierig diese Situation für sie ist. Sie kann niemandem wirklich vertrauen und muss ständig darauf achten, dass ihr Geheimnis nicht entdeckt wird.
Diese Unsicherheit begleitet Cora durch viele Momente der Geschichte. Immer wieder stellt sich die Frage, ob ihre Vergangenheit sie einholen wird und ob ihr neues Leben überhaupt eine Chance hat.
Mit Onnen kommt eine weitere wichtige Figur hinzu. Er führt ein ganz anderes Leben als Cora und trägt vieles mit sich herum, worüber er nicht spricht. Anfangs bleibt er eher verschlossen, doch nach und nach erfährt man mehr über ihn. Mit der Zeit und durch das, was sie gemeinsam erleben, kommen sich beide näher.
Die Küste und das Leben am Meer werden sehr passend beschrieben. Die Nordsee ist ständig präsent und man spürt, wie sehr die Menschen damals vom Wetter und den Bedingungen dort abhängig waren. Das Leben an der Küste war nicht einfach und genau das kommt in vielen Szenen gut zum Ausdruck.
Besonders die Momente, in denen Menschen aus Seenot gerettet werden müssen, gehören zu den spannenden Teilen des Buches. Man bekommt ein Gefühl dafür, wie gefährlich diese Einsätze damals waren und wie viel Erfahrung und Mut dafür nötig waren. Auch die Anfänge der Seenotrettung sind gut in die Handlung eingebaut.
Neben der Geschichte von Cora und Onnen erfährt man auch viel über die unterschiedlichen Lebensumstände der Menschen dieser Zeit. Cora stammt aus einer wohlhabenden Familie, darf aber trotzdem nicht frei über ihr eigenes Leben entscheiden. Onnen kennt dagegen die Sorgen und Schwierigkeiten des einfachen Lebens. Dieser Gegensatz macht ihre Begegnungen interessant.
Durch die Zeit mit Emmi zeigt sich eine andere Seite von Cora. Hinter ihrer Flucht und ihrer Vorsicht steckt auch jemand, der sich um andere Menschen kümmert.
Cora und Onnen haben beide Erlebnisse hinter sich, die sie verändert haben. Dadurch lassen sich ihre Entscheidungen gut nachvollziehen. Sie wirken nicht perfekt, sondern wie Menschen mit eigenen Sorgen, Fehlern und Geheimnissen.
Bis zum Schluss bleibt die Frage offen, ob Cora ihr Geheimnis bewahren kann. Einige Situationen lassen vermuten, dass sich ihr Leben bald wieder verändern könnte.
Der erste Band der Sturmland Saga hat mir sehr gut gefallen. Die Zeit an der Nordsee, die Entwicklung von Cora und Onnen und die Einblicke in die Anfänge der Seenotrettung haben die Geschichte für mich ganz besonders gemacht. Nach dem Ende möchte man wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
Ein schöner Beginn der Saga mit interessanten Figuren und einer Geschichte, die neugierig auf die Fortsetzung macht.
5 Sterne
Rezensionen von Sternzauber:
Frieda von Geraldine Oetken
Keine großen Antworten, aber wichtige Fragen
Das Cover von „Frieda“ gefällt mir sehr, denn in seiner Schlichtheit und Zurückhaltung hat es etwas sehr edles und gleichzeitig geheimnisvolles. Das Bild mit dem kleinen Ausschnitt des Fensters passt für mich symbolisch zudem wunderbar zum Inhalt dieses Buches und auch die Farben sind für meinen Geschmack stimmig gewählt.
„Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante“, lautet der Untertitel des Buches und dieser Beschreibt den Inhalt sehr gut. Denn die Autorin begibt sich auf die Suche nach ihrer Urgroßtante, nachdem sie erst als Erwachsene von ihr und ihrem Schicksal erfährt. Frieda war beeinträchtigt und ist 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderung verstorben. Doch wer war diese Frau? Was ist ihr geschehen? Und wie passt ihre Geschichte in die der Familie sowie in die Gesellschaft?
Geraldine Oetken erzählt in ihrem Buch von ihrer Suche, aber auch von ihren Fragen, von ihren Gefühlen und von ihrer Recherche. Wer als LeserIn eine lückenlose Auflösung oder bahnbrechende Erkenntnisse erwartet, der wird in diesem Buch wenig fündig, doch alle Interessierten, die sich auf die sehr persönliche und intensive Spurensuche der Autorin einlassen können, werden eine Lektüre erleben, die unter die Haut geht. Mich hat es sehr beeindruckt und berührt, wie offen, wie schonungslos und wie nachdrücklich sich Geraldine Oetken ihrer Tante und der Familiengeschichte widmet. Dabei lässt sie niemanden „ungeschoren“ davon kommen und schaut auch bei sich selber ganz genau hin. Ihre Erzählweise an sich sorgt zudem für noch mehr Intensität, da sie ihre Urgroßtante immer wieder gezielt anspricht und ich als Leserin oft das Gefühl hatte, einem sehr intimen Zwiegespräch lauschen zu dürfen.
Es ist ein sehr feinsinniges, leises Buch, das Emotionen und Leerstellen präsentiert, das aber auch Verbindungen zu allgemeinen Geschehnissen dieser Zeit schlägt und Informationen zum Umgang mit beeinträchtigten und psychisch kranken Menschen zu Zeit des Nationalsozialismus gibt. Dies ist ein Thema, das selten Gehör findet, weshalb ich es sehr wichtig und gut finde, dass es hier Aufmerksamkeit erhält und viele Dinge waren mir in diesem Maße überhaupt nicht bewusst, weshalb das Buch bei mir auch für Erkenntnisgewinn gesorgt hat. Sehr gut gefallen hat mir zudem, dass es Bilder von Frieda gibt.
„Frieda“ ist für mich kein Buch, das große Antworten gibt, sondern eher einen Rahmen schafft, um nachzuspüren, hinzufühlen und das zum Nachdenken anregt. Es rüttelt wach und zeigt ganz deutlich, wie unmenschlich wir Menschen teilweise miteinander umgehen. Für mich schreit es zudem ganz laut „Achtung!“ und „Nie wieder!“ – nie wieder darf es ein solch unmenschliches System geben! Ich möchte dieses Buch allen LeserInnen empfehlen, die sich dieser persönlichen Aufarbeitung und Spurensuche widmen möchten und wünsche eine anregende Lesezeit!
Rezensionen von Havers:
Red Star Down von D. B. John
Hochspannende Mischung von Fakten und Fiktion
Was wusste ich über Nordkorea? Wenig, sehr wenig, und nur das, was in den diversen Zeitschriften und Politmagazinen an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Und auch diese Informationen sind und waren im Wesentlichen Spekulationen, da bis dato nur sehr wenige Menschen dieses Land bereisen durften und ihre Erfahrungen teilten.
Geändert hat sich das vor einigen Jahren als mir 2018 per Zufall D.B. Johns (walisischer Autor, der lange in Südkorea gelebt, aber auch Nordkorea bereist hat) „Stern des Nordens“ in die Hände fiel, ein hochspannender Politthriller, der einen Blick hinter die Kulissen dieses hermetisch abgeschlossenen Landes ermöglicht.
Auch wenn die Nachwirkungen der damaligen Story hier weitergeführt werden, kann man „Red Star Down“ natürlich ohne den Vorgänger lesen, obwohl Jenna, CIA-Agentin und amerikanische Wissenschaftlerin mit koreanischen Wurzeln und eine der Hauptfiguren in „Stern des Nordens“, auch hier eine zentrale Rolle einnimmt. Weiter lernen wir Eric kennen, der zum Team des Präsidenten gehört (Spion, ebenfalls Amerikaner mit koreanischem Hintergrund), sowie Ljoscha (russischer Student), der Putin in einer TV- Sendung eine extrem unangenehme Frage stellt und seither auf dessen Abschussliste steht.
Handlungshintergrund ist die erste Amtszeit von Donald Trump (2017/2018) und dessen brisante Solo-Meetings sowohl mit Kim Jong-un als auch mit Wladimir Putin. Mit Blick auf die aktuelle politische Weltlage ist diese Mischung aus Fakten und Fiktion, deren Verankerung in der Realität, das, was den besonderen Reiz dieses Spannungsromans ausmacht. Und natürlich bieten auch die Handlungsorte USA, Nordkorea, Russland jede Menge Abwechslung.
Hochspannend und rasant erzählt, weshalb ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Aber Achtung, die Story ist komplex, und so erfordert das Lesen zum einen Konzentration, weil es drei Protagonisten, wechselnde Schauplätze und unterschiedliche Handlungsstränge gibt, deren Verbindungen sich erst allmählich auf den 697 Seiten erschließen. Und last but not least sollte man schon ein gewisses Interesse für die globale Politik mitbringen.
Nachbemerkungen des Autors sowie hilfreiche Buchtipps für all diejenigen, die tiefer in die Materie eintauchen wollen, schließen diesen Spannungsroman ab, den ich nachdrücklich empfehle. Ein Highlight!
Rezensionen von Havers:
Red Star Down von D. B. John
Hochspannende Mischung von Fakten und Fiktion
Was wusste ich über Nordkorea? Wenig, sehr wenig, und nur das, was in den diversen Zeitschriften und Politmagazinen an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Und auch diese Informationen sind und waren im Wesentlichen Spekulationen, da bis dato nur sehr wenige Menschen dieses Land bereisen durften und ihre Erfahrungen teilten.
Geändert hat sich das vor einigen Jahren als mir 2018 per Zufall D.B. Johns (walisischer Autor, der lange in Südkorea gelebt, aber auch Nordkorea bereist hat) „Stern des Nordens“ in die Hände fiel, ein hochspannender Politthriller, der einen Blick hinter die Kulissen dieses hermetisch abgeschlossenen Landes ermöglicht.
Auch wenn die Nachwirkungen der damaligen Story hier weitergeführt werden, kann man „Red Star Down“ natürlich ohne den Vorgänger lesen, obwohl Jenna, CIA-Agentin und amerikanische Wissenschaftlerin mit koreanischen Wurzeln und eine der Hauptfiguren in „Stern des Nordens“, auch hier eine zentrale Rolle einnimmt. Weiter lernen wir Eric kennen, der zum Team des Präsidenten gehört (Spion, ebenfalls Amerikaner mit koreanischem Hintergrund), sowie Ljoscha (russischer Student), der Putin in einer TV- Sendung eine extrem unangenehme Frage stellt und seither auf dessen Abschussliste steht.
Handlungshintergrund ist die erste Amtszeit von Donald Trump (2017/2018) und dessen brisante Solo-Meetings sowohl mit Kim Jong-un als auch mit Wladimir Putin. Mit Blick auf die aktuelle politische Weltlage ist diese Mischung aus Fakten und Fiktion, deren Verankerung in der Realität, das, was den besonderen Reiz dieses Spannungsromans ausmacht. Und natürlich bieten auch die Handlungsorte USA, Nordkorea, Russland jede Menge Abwechslung.
Hochspannend und rasant erzählt, weshalb ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Aber Achtung, die Story ist komplex, und so erfordert das Lesen zum einen Konzentration, weil es drei Protagonisten, wechselnde Schauplätze und unterschiedliche Handlungsstränge gibt, deren Verbindungen sich erst allmählich auf den 697 Seiten erschließen. Und last but not least sollte man schon ein gewisses Interesse für die globale Politik mitbringen.
Nachbemerkungen des Autors sowie hilfreiche Buchtipps für all diejenigen, die tiefer in die Materie eintauchen wollen, schließen diesen Spannungsroman ab, den ich nachdrücklich empfehle. Ein Highlight!
Rezensionen von Havers:
Red Star Down von D. B. John
Hochspannende Mischung von Fakten und Fiktion
Was wusste ich über Nordkorea? Wenig, sehr wenig, und nur das, was in den diversen Zeitschriften und Politmagazinen an die Öffentlichkeit gedrungen ist. Und auch diese Informationen sind und waren im Wesentlichen Spekulationen, da bis dato nur sehr wenige Menschen dieses Land bereisen durften und ihre Erfahrungen teilten.
Geändert hat sich das vor einigen Jahren als mir 2018 per Zufall D.B. Johns (walisischer Autor, der lange in Südkorea gelebt, aber auch Nordkorea bereist hat) „Stern des Nordens“ in die Hände fiel, ein hochspannender Politthriller, der einen Blick hinter die Kulissen dieses hermetisch abgeschlossenen Landes ermöglicht.
Auch wenn die Nachwirkungen der damaligen Story hier weitergeführt werden, kann man „Red Star Down“ natürlich ohne den Vorgänger lesen, obwohl Jenna, CIA-Agentin und amerikanische Wissenschaftlerin mit koreanischen Wurzeln und eine der Hauptfiguren in „Stern des Nordens“, auch hier eine zentrale Rolle einnimmt. Weiter lernen wir Eric kennen, der zum Team des Präsidenten gehört (Spion, ebenfalls Amerikaner mit koreanischem Hintergrund), sowie Ljoscha (russischer Student), der Putin in einer TV- Sendung eine extrem unangenehme Frage stellt und seither auf dessen Abschussliste steht.
Handlungshintergrund ist die erste Amtszeit von Donald Trump (2017/2018) und dessen brisante Solo-Meetings sowohl mit Kim Jong-un als auch mit Wladimir Putin. Mit Blick auf die aktuelle politische Weltlage ist diese Mischung aus Fakten und Fiktion, deren Verankerung in der Realität, das, was den besonderen Reiz dieses Spannungsromans ausmacht. Und natürlich bieten auch die Handlungsorte USA, Nordkorea, Russland jede Menge Abwechslung.
Hochspannend und rasant erzählt, weshalb ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Aber Achtung, die Story ist komplex, und so erfordert das Lesen zum einen Konzentration, weil es drei Protagonisten, wechselnde Schauplätze und unterschiedliche Handlungsstränge gibt, deren Verbindungen sich erst allmählich auf den 697 Seiten erschließen. Und last but not least sollte man schon ein gewisses Interesse für die globale Politik mitbringen.
Nachbemerkungen des Autors sowie hilfreiche Buchtipps für all diejenigen, die tiefer in die Materie eintauchen wollen, schließen diesen Spannungsroman ab, den ich nachdrücklich empfehle. Ein Highlight!
Rezensionen von Mabla59 :
Eine zu viel von Samantha Hayes
Familiengeheimnisse
"Eine zu viel" von Samantha Hayes ist in drei Abschnitte unterteilt.
Es beginnt damit, dass Connie ihre drei Töchter mit Anhang in eine Lodge in Schottland bestellt, um ihnen nach dem Tod des Vaters Ray etwas mitteilen.
Bevor das Testament verlesen wird, will sie ein Geheimnis lüften.
Die Vorstellung der einzelnen Familienmitglieder und deren Geschichte nimmt einige Zeit in Anspruch, aber Samantha Hayes beschreibt sie eindrucksvoll und sehr gut nachvollziehbar.
Ab dem zweiten Teil nimmt die Spannung zu. Dazu trägt nicht zuletzt die authentische Schilderung von Umgebung und Wetter bei. Man spürt regelrecht die Nässe, die in die Knochen kriecht, das wilde schottische Umland
Jeder einzelne scheint ein Geheimnis zu haben und krampfhaft bemüht, dieses zu bewahren
Immer neue Wendungen und falsche Spuren halten einem in Atem
Samantha Hayes hat einen flüssigen Schreibstil und die einzelnen Kapiteln enden oft mit einem Cliffhanger der es schwer macht das Buch aus der Hand zu legen.
Und doch lässt mich die Auflösung etwas ratlos zurück.
Trotzdem gute vier Sterne
Rezensionen von Mabla59 :
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Ziemlich realistisches Szenario
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln" von Florian Schwieker, hervorragend gelesen von Peter Lontzek.
Florian Schwieker schreibt flüssig, in kurzen prägnanten Kapiteln und leicht verständlich. So, dass auch jemand der wie ich nicht so tief in der Materie drin ist, der Handlung problemlos folgen kann.
Cyber Terroristen, die sich "Time Out" nennen haben die Kontrolle über das Galileo-Satelliten System übernommen, haben für kurze Zeit die Navigationsgeräte ausfallen lassen und erpressen die europäische Union. Deren kommissarische Präsidentin Alina Breitenbach versucht die Bedrohung vor Ablauf des Ultimatums abzuwenden. Dabei soll auch die Hackerin Charlie helfen, die die von ihr selbst entwickelte künstliche Intelligenz KIM geschaffen hat. Doch bald wird Charlie von der Jägerin zur Gejagten.
Spannend und endet mit einem Cliffhanger, der auf weitere Einsätze von Charlie und KIM hoffen lässt.









