Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Fuß Schmerzen selbst behandeln von Petra Bracht; Roland Liebscher-Bracht
Kann helfen
Das Buch Fuß Schmerzen selbst behandeln stammt von dem Autorenduo Dr. Petra Bracht und Roland Liebscher-Bracht. Das Duo möchte schmerzgeplagten einen Leitfaden an die Hand geben um diese zu lindern.
Das Buch beginnt mit einer Aufstellung verschiedener Methoden zur Linderung von Schmerzen und es werden auch verschiedenen Erkrankungen mit Diagnosen vorgestellt.
Man sollte das Buch aber nicht als Selbstdiagnosemittel nutzen. Die Schmerzen sollten erst mal von der Schulmedizin abgeklärt werden.
Danach gibt es Ernährungsempfehlungen mit Erläuterungen welche Nahrungsergänzungsmittel ggfs. geeignet wären. Dabei stellt das Duo auch gerne die eigenen Präparate in den Vordergrund.
Am besten fand ich die ausführlichen Erläuterungen zu den Übungen und wie man sich motivieren kann dieses regelmäßig anzuwenden. Auch hier werden die eigenen Hilfsmittel, die man im eigenen Shop erwerben kann, für die Übungen in den Vordergrund gestellt. Es gibt aber auch immer Alternativen die vorgestellt werden, ohne das man diese Hilfsmittel nutzt. Mit dem subtilen Hinweis das man damit aber nicht unbedingt zum richtigen Erfolg kommt. Das ist für mich ein Negativpunkt bei diesem Buch. Dem Lesenden wird vermittelt das es mit den Brachtchen Hilfsmitteln zum optimalen Erfolg kommt.
Die Übungen sind knapp bebildern, man kann sie aber dennoch gut nachvollziehen. Wer mag kann über einige QR Codes kostenlose Übungsvideos ansehen.
Ich habe die Übungen nun seit einigen Wochen regelmäßig gemacht, ohne die angepriesenen Hilfsmittel und Nahrungsergänzungen , und kann einige kleine Erfolge fest stellen. Ich bin nicht schmerzfrei, aber der Schmerz ist erträglicher geworden.
Deshalb mein Fazit, das Buch kann helfen, aber es kann dauern.
Rezensionen von JennifersBooks:
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Akademie voller Geheimnisse
Bevor ich überhaupt angefangen habe zu lesen, hat mich das Cover neugierig gemacht. Die Akademie vor dem Vollmond, die magischen Wirbel, die bedrohlichen Wasserspeier und dazu diese auffällige pinke Farbe. Das wirkt ungewöhnlich und hat sofort dafür gesorgt, dass ich wissen wollte, was hinter dieser Kulisse steckt.
Das Coverdesign ist für mich eindeutig ein Highlight und hat mich direkt dazu gebracht, das Buch aufzuschlagen.
Im Mittelpunkt steht Nicky, die überraschend ein Stipendium für die Ashfield Academy erhält. Sie kommt aus einem einfachen Elternhaus. Ihre Eltern betreiben einen Fish und Chips Imbiss und obwohl sie eine gute Schülerin ist, fragt sie sich ständig, warum ausgerechnet sie für diese elitäre Schule ausgewählt wurde. Diese Unsicherheit zieht sich durch die ersten Kapitel und macht sie sehr greifbar. Man versteht sofort, warum sie sich fehl am Platz fühlt und warum sie auf das freundliche Verhalten von Ben, Reggy und Sunita hereinfällt. Die drei scheinen sie aufzunehmen, doch schnell wird klar, dass ihre Motive nicht unbedingt selbstlos sind.
Die merkwürdigen Ereignisse, die Nicky erlebt, sorgen früh für Spannung. Das Klingeln, die fremden Stimmen, der Mitschüler, der sich scheinbar in Luft auflöst, und die Dorfbewohner, die der Akademie misstrauisch gegenüberstehen, schaffen eine Atmosphäre, die zwischen Neugier und Unbehagen pendelt. Gleichzeitig lernt Nicky nach und nach andere Schüler kennen, die der Geschichte Farbe geben. Agatha, die immer schwarz gekleidet ist und selten ein freundliches Wort übrig hat. Pauly, die mit ihrem Rollstuhl, dem roten Blitz unterwegs ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Schuten, der schüchtern ist und trotzdem wichtig für die Gruppe wird. Dazu kommen der jüngere Schüler Pip, der große Hund Padraig und Norville, der Ladenbesitzer, dessen Geschäft immer genau das bereithält, was man gerade braucht. Norville war für mich die interessanteste Figur, weil man nicht sofort erfassen kann, was er genau weiß und die Enthüllungen über ihn am Ende sehr spannend waren. Ich hoffe sehr, dass er im zweiten Band noch eine größere Rolle bekommt.
Die Welt rund um die Akademie ist interessant aufgebaut. Es gibt eine magische Quelle, von der die meisten Schüler nichts wissen. Nur einige von ihnen besitzen magische Fähigkeiten, die allerdings verschwinden, sobald sie erwachsen werden. Die Erwachsenen sind deshalb völlig ahnungslos, was die Vorgänge an der Schule betrifft. Carla York bildet die Ausnahme, da sie über die Quelle Bescheid weiß und als Mentorin für die Stipendiaten dient. Nicky und ihre Freunde müssen also das normale Internatsleben meistern und gleichzeitig im Geheimen herausfinden, was es mit der Magie und den Wasserspeiern auf sich hat. Diese werden bei Regen lebendig und sorgen für die richtige Portion Spannung. Einige Szenen sind gruselig, was genau richtig ist für Leser ab elf Jahren. Das offene Ende passt gut zur Dilogie und macht neugierig auf den zweiten Band, denn es gibt einige Enthüllungen, die man so nicht erwartet.
Trotz vieler gelungener Elemente vergebe ich vier Sterne. Die Akademie selbst bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich beschrieben. Ich hätte mir mehr Details gewünscht, um mich wirklich in Ashfield zurechtzufinden. Auch die Erwachsenen in der Akademie bleiben weitgehend blass, abgesehen vom Koch, der ständig exklusive Gerichte wie Hummercremesuppe und Trüffelrisotto für die reichen Schüler serviert. Der Ort rund um die Akademie wirkt ebenfalls sehr reduziert. Abseits von Norvilles Laden bekommt man kaum ein Gefühl dafür, wie das Dorf aussieht oder wer dort lebt. Es entsteht der Eindruck, als würden dort nur wenige Menschen wohnen, was der Geschichte etwas Atmosphäre nimmt.
Fazit: Das Buch bietet eine spannende Mischung aus Magie, Geheimnissen und glaubwürdigen Figuren, hat aber in der Ausgestaltung der Umgebung noch Potenzial. Die Lust auf Band zwei ist trotzdem da, denn die offenen Fragen und die letzten Enthüllungen machen neugierig auf das, was noch kommt.
Rezensionen von Lesender:
Salute - Das letzte Foto von Friedrich Kalpenstein
Ein Foto kann viel erzählen
Der Mord am Fotografen Domenico Spina sorgt für mächtig Wirbel in Bordolino. Nicht nur die Frage nach dem Täter beschäftigt Lanza und seine Kollegen, auch die Frage nach dem Motiv steht im Raum.
Natürlich steht ihm Zeitler wieder hilfreich zur Seite. Einmal Polizist, immer Polizist. Die beiden nähern sich langsam an, und wer weiß vielleicht werden sie ja noch Freunde.
Die Ermittlungen führen in verschiedene Richtungen, Spuren und verdächtige werfen Fragen auf und ganz nebenbei erfährt man einiges über Spinas Leidenschaft und Vergangenheit.
Dank wiederkehrender Charaktere fühlt man sich mit jedem Teil ein bisschen mehr zuhause in dem kleinen Ort am Gardasee. Nachbarn und Freunde halten zusammen und bringen auch etwas Gemütlichkeit mit sich. Das italienische Feeling verbreitet eine sommerliche Urlaubsstimmung beim Lesen.
Der vierte Fall hat mich wieder sehr gut unterhalten. Es war interessant, informativ, spannend und auch humorvoll. Auf zum fünften Fall!
Rezensionen von Igela:
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Guter Auftakt!
In einem Reitstall in Hafnarfjördur wird eine tote Frau gefunden. Die Tote liegt in einer leeren Pferdebox und ist splitterfasernackt. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen ergeben, dass die alleinerziehende Mutter ermordet wurde und von ihrem Sohn jede Spur fehlt. Der 10-jährige Kristofer ist aus der Wohnung, die er mit seiner Mutter bewohnt hatte, verschwunden.
Helga Jonsdottir vom Dezernat für Gewaltverbrechen, die ihren ersten Fall leitet, bittet Bjarki Gudmundsson, der sich in Island bestens auskennt, um Hilfe.
Noch während die Suche nach dem Jungen in vollem Gang ist, wird eine weitere Frau getötet.
Mit "Schlafende Vulkane" startet eine neue Thriller - Reihe, die in Island handelt. Eine Reihe, die gleich temporeich und mit vielen Opfern gespickt, beginnt. Das Autorenduo beschreibt die Morde schonungslos und es geht recht brutal zur Sache.
Die Protagonistin Helga Jonsdottir ist jung und relativ neu in dem Beruf. Sie ist in einem Team gelandet, in das sie sich erst einfinden muss. Da sie ausserdem Mutter und getrennt ist, muss sie oft den Spagat zwischen Kind und Beruf meistern. Einen Spagat, der sehr oft zugunsten des anspruchsvollen Falles geht. Etwas, woran ihr Exmann sie immer wieder erinnert.
Sie kniet sich ordentlich in den Fall hinein. Bis sie persönlich und mehr als ihr lieb ist in den Fall involviert wird. Mit Bjarki, der unter Freunden Grettir genannt wird, hat sie einen erfahrenen Ermittler zur Seite. Seine Funktion und Rolle in dem Ermittlerteam habe ich nicht so richtig verstanden.
Die Autoren haben viel Spannung ins Spiel gebracht. Ich fand es jedoch etwas schade, dass schon kurz nach der Hälfte des Buches die Ermittler die Identität des Serientäters kannten. Zuerst nahm dadurch die Spannung rapide ab ... bis Hjorth & Thorsson eine neue Komponente ins Spiel brachten. Denn plötzlich hat der Täter es auf die Ermittlerin abgesehen. Sein Motiv ist nicht neu, muss es auch nicht. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass dieses Motiv nicht so rasch völlig offen gelegt wird.
Medizinische Details, vor allem die während der Untersuchung der Toten, zeigen hervorragende Recherchen. Mit Kriminaltechnikerin Yvette agiert eine weitere starke Figur im Ermittlerteam.
Gruselig empfand ich die kursiv geschriebenen Kapitel, die die Sicht des Täters in den Mittelpunkt stellen. Hier liest man, was in seinem (kranken und irren) Kopf vor sich geht.
Ich freue mich auf weitere Bände der Ermittler vom Dezernat für Gewaltverbrechen der Polizei Reykjavik.
Rezensionen von Rinoa:
Strandopfer von Frank Goldammer
Verzwickter deutsch-polnischer Fall
Als passioniertem Krimi-Leser ist mir Frank Goldammer natürlich ein Begriff, auch wenn ich noch kein Buch von ihm gelesen habe. Nun war es aber durchaus mal an der Zeit, warum also nicht sein neuester Krimi.
Und der hat mir gleich einiges abverlangt, denn ich habe mich am Anfang unheimlich schwergetan mit dem Schreibstil, den ich als sehr abgehackt, teilweise fast schon roh, empfunden habe.
Erst mit der Zeit habe ich verstanden, oder es zumindest so interpretiert, dass er genauso schnodderig ist wie die dazugehörige Ermittlerin Lena Schuldt, es hat aber wirklich eine ganze Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Dann fand ich ihn aber durchaus stimmig und sehr passend.
Und dann wirkten auch noch die Ermittlungen, die Lena mit ihrem polnischen Kollegen Adam Krawczyk durchführt, teilweise wahnsinnig stümperhaft und fast schon kopflos, was eventuell aber auch an der Sprachbarriere und der belasteten und hier sehr gut beschriebenen deutsch-polnischen Geschichte liegt.
Außerdem schleppt auch Lena ihre ganz eigene schlimme Geschichte mit sich herum und wirkt dabei sehr nahbar und authentisch, im Gegensatz zum eher verstockten Adam. Das hat mir wirklich gut gefallen.
Mich hat das Buch - nach den geschilderten Anlaufschwierigkeiten - richtig gepackt und ich hatte bis kurz vor dem Ende absolut keine Ahnung, wie es sich auflösen könnte bzw. mehrere Theorien, die alle hätten stimmen können.
Und auch die Dynamik zwischen Lena und Adam fand ich interessant, genauso wie das deutsch-polnische Thema, was ja auch irgendwo miteinander verknüpft ist.
Sollte es einen Folgeband geben, werde ich diesen sehr gerne lesen.
Rezensionen von Lerchie:
Im Bann des Erlkönigs von Mina Roth
Eine fremde Welt
Seit ihrer Kindheit sieht sie Dinge, die sonst niemand wahrnimmt. Deshalb halten alle sie für verrückt. Da erscheint Fee und verkündet, dass sie die Einzige ist, die ihre Welt retten kann. Sie kommt in eine andere Realität an die Umbra Academy, eine Schule voller magischer Wesen und das gemeinsam mit Silas, einem zukünftigen Fürsten.
Sein Leibgardist soll sie trainieren. Sie muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann und was sie zu riskieren bereit ist.
Meine Meinung
Dieses Buch ließ sich nicht so leicht und flüssig lesen. Es ist klar, dass bei einem Fantasy-Roman auch Dinge passieren, die nicht ganz klar sind. Aber das übersehe ich in diesem Fall dann doch gerne. Allerdings hat es etwas gedauert, bis ich richtig in dieser Geschichte angekommen war. Zwar konnte ich mich in die Protagonisten durchaus hineinversetzen. Aber die ersten ca. 200 Seiten fühlten sich für mich etwas chaotisch an. In dieser Zeit sah ich auch keine großartige Spannung, eher mäßige. Die kam erst nach mehr als der hälfte des Buches. Doch dann musste ich einfach weiterlesen, denn es wurde nun wirklich spannend. Wir lesen ja am Anfang, dass Zora Fee retten und sie in ihre Heimat zurückbringen will. Ob ihr das gelingt? Der Leser wird es erfahren. Alles in allem war das Buch mittelmäßig spannend, doch die zweite Hälfte hat ihm dann doch eine Leseempfehlung sowie vier Sterne eingebracht.
Rezensionen von Rinoa:
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Ruhiger, packender Krimi
Von Beginn an hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und ich bin richtiggehend eingetaucht in die Welt von Helga und Bjarki.
Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und durch die recht kurzen Kapitel, abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven, wurden die - auch privaten - Entwicklungen von allen Seiten beleuchtet, was mir noch mehr das Gefühl gegeben hat, mittendrin zu sein.
So entspinnt sich ein ruhiger, relativ ausführlich erzählter Krimi (für mich ist es kein Thriller, wie auf dem Cover bezeichnet), ab und an vielleicht auch mit ein paar Längen, was ich aber gar nicht als störend empfand. Es passte vielmehr einfach gut zum Schreibstil und dem ganzen Setting des Buchs.
Und auch private Verstrickungen kamen hierbei nicht zu kurz, hatten für meinen Geschmack aber genau die richtige Dosis.
Mir hat "Schlafende Vulkane" wirklich sehr gefallen, es hat in mir zwar keine atemlose Spannung ausgelöst, wie ich es beispielsweise bei einem Thriller erwarten würde. Aber es hat mich von der ersten Seite an gepackt und durchaus eine gewisse Sogwirkung entfaltet.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen und werde nach weiteren Bänden Ausschau halten.
Rezensionen von Gute_Laune:
Was sie nicht weiß von Shari Lapena
Umwerfend gut!
Als Sam einen Anruf vom Kindergarten erhält, dass seine Frau Bryden die gemeinsame Tochter Clara nicht abgeholt hat und nicht zu erreichen ist, wundert er sich sehr. Noch mehr, als er feststellt, dass ihr Handy, ihre Tasche und ihr Auto da sind, nur Bryden nicht. Detective Jayne Salter und ihr Team decken bei ihrer Suche nach Bryden erstaunliche Geheimnisse auf.
Ich bin immer wieder davon fasziniert, wie leicht mich Shari Lapena in ihre Storys zieht. Andere Autoren und Autorinnen tun sich damit sehr viel schwerer, manche schaffen es gar nicht. Doch bei ihr habe ich immer das Gefühl, sämtliche Figuren nicht nur deutlich vor Augen zu haben, sondern sogar zu kennen. Sofort spüre ich eine leichte Spannung, die sich immer mehr steigert und keinen Moment nachlässt. Längen und zähe Stellen gibt es bei ihr schlicht nicht. Das ist großartig, da liest man gerade zu suchtmäßig weiter und ist allerbestens unterhalten. Dabei braucht sie keine detaillierten Gewaltbeschreibungen. Sie kommt mit kleinen Andeutungen direkt ans Ziel.
Man möchte fast schon schmunzeln, wie so nach und nach die Geheimnisse ans Licht kommen. Die sind zwar weniger lustig, denn heftig, aber sie zeigen sehr schön, dass es überall etwas gibt. Manche der Geheimnisse sind allerdings schon echte Hammer! So wird der Leser immer wieder auf neue Spuren angesetzt und gleichzeitig so verwirrt, dass es kaum vorstellbar ist, wie sich alles aufklären kann. Wahnsinnig gut! Ebenfalls gelungen finde ich, dass man super lange rätselt, wer diese Sie aus dem Titel denn nun ist. Die Dynamik zwischen den Figuren ist realistisch und gibt der Story zusammen mit den kurzen Kapiteln ein rasantes Tempo.
Lapena schafft es meisterlich, die Spannung bis zum Ende auf hohem Niveau zu halten. Mich begeistern ihre Bücher immer wieder durch ihre neuen Ideen, Settings und Figuren. So sehr wie sie, überrascht mich sonst kein Autor oder Autorin. Das Ende ist auch hier fulminant. Ein einziger Faden bleibt lose. Das und der letzte Satz bringen mich dazu, mir zu wünschen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Das wiederum wäre eine Novität bei Shari Lapena. Kurz und gut, ich bin bestens unterhalten worden und habe jede Seite genossen. Volle fünf Sterne, mehr geht ja leider nicht!
Rezensionen von Mabla59 :
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Spannendes Highlight dieses Genres
Die junge Anna Brunner hat es nicht leicht. Vor anderthalb Jahren ist ihre ältere Schwester Juliane verschwunden und nicht wieder aufgetaucht. Ihr Vater ist unter Mordverdacht an seiner Tochter in Untersuchungshaft gekommen und ihre labile, psychisch kranke Mutter ist ihr keine Stütze. Geschweige denn, daß die Mutter sich um den kleinen Bruder Leon kümmern kann.
Alles bleibt an Anna hängen.
Plötzlich meldet sich ein Mithäftling von Annas Vater bei Katharina Engels, der Ermittlerin die den Fall Juliane Brunner bearbeitet, und erklärt, Brunner hätte ihm den Mord an seiner Tochter gestanden.
Jetzt läuft der ganze Ermittlungsapparat wieder an und Anna sieht sich erneuten Durchsuchungen und Verdächtigungen gegenüber. Also beginnt sie, auf eigene Faust zu recherchieren und herauszufinden was wirklich mit Juli geschehen ist.
Selten hat mich ein Buch so gepackt und in Atem gehalten wie "Weil sie lügt".
In kurzen knappen Kapiteln, jeweils aus der Sicht von Anna und Katharina erzählt und die fast alle mit einem kleinen Cliffhanger enden, erzählt Caroline Seibt die Geschichte. Extrem spannend und mit immer neuen Wendungen bis hin zur Auflösung.
Ein wahres Highlight, dass jeder Fan dieses Genres lesen sollte
Rezensionen von Mabla59 :
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Schicksalsreise
Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Mitternachtsreise" von Matt Haig, erschienen im Argon Verlag, hervorragend gelesen von Christoph Maria Herbst.
Wilbur Butt ist tot! Aber er wird von Agnes Bagdale eingeladen, eine Reise mit dem Mitternachtszug zu machen. Agnes war die Besitzerin des Buchladens, in dem Wilbur als Kind immer seine geliebten Bücher fand und deren Bagdales Bookshop, den er später übernahm , der Grundstein zu Wilburs späterem Imperium als Buchhändler wurde.
Agnes, inzwischen selbst verstorben, nimmt ihn mit auf eine Reise in seine Vergangenheit, in der er die schönsten Momente seines Lebens noch einmal sieht. Aber auch die schlimmsten und traurigsten Momente wird er noch einmal erleben. Und seine große Liebe Maggie wiedersehen.
Matt Haig lässt uns nachdenken, ob wir selbst eine solche Reise antreten wollen würden und was wir, wenn möglich, ändern würden.
Eine wunderbare Reise










