Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Alles Liebe von Ronja von Rönne
Der Kreislauf (Hörbuch)
Ich hatte eine Leseprobe von dieser Geschichte gelesen und diese hatte mich sofort in den Bann gezogen, schon auf den ersten Seiten! Als ich gesehen habe, dass es das Hörbuch gibt, war ich deshalb direkt Feuer und Flamme und wollte unbedingt mehr über Laura und die anderen Frauen in der Geschichte erfahren!
Die Geschichte dreht sich um Laura, diese hat schon als Kind verstanden, wie Mitleid funktioniert.
Barbara füllt ihr leeres Haus mit Versandhauskatalogen und einem Mann, den es nicht gibt. Heike sitzt seit dreißig Jahren in einem Haus, das ihrer Schwiegermutter gehört, und träumt von einem Garten, den sie nie haben wird. Christina verkleinert mit ihrer Kunst die Welt, weil sie sie sonst nicht aushält.
Der Schreibstil ist so unglaublich toll, dass ich einfach immer weiter hören wollte und wirklich in jeder freien Minute das Hörbuch angemacht habe! Es entwickelt eine richtige Sogwirkung, die einen so schnell nicht los lässt!
Eigentlich meint man, dass das Buch aus alleilei einzelnen Geschichten besteht, in der die eine Person eine andere Person aus einer vorigen Geschichte kennt. Jede Story für sich war auch schon wirklich sehr interessant zu lesen, das Ende des Hörbuch toppt das Buch aber nochmal und macht mich sogar ein wenig sprachlos, da man dann erst merkt, dass das Hörbuch eine Art Kreislauf ist. Absolut spitzenklasse gemacht!
Auch die Sprecherin kann hier absolut punkten, denn sie spricht die Geschichte sehr lebendig und hat eine angenehme Stimme. Ich habe ihr zu jeder Zeit gerne zugehört.
Fazit: Ein wirklich tolles Hörbuch, dass am Ende nochmal richtig zeigt was es kann! Ich kann es jedem nur empfehlen, der einmal in die eher düstere Welt von "Liebe" eintauchen möchte!
Rezensionen von Pusteblümchen:
Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell
Aus dem Leben gegriffen
Wer kennt es nicht. Man arbeitet für die Familie, im Job, engagiert sich für die Nachbarschaft und wird dennoch nicht wahrgenommen. Genauso geht es Laura Clark. Sie ist eine Frau, die sich um alles und jeden gekümmert hat, aber nie wirklich gesehen wurde. Nun ist sie weg und das wird gesehen, beziehungsweise auf schmerzhafte Weise bemerkt.
Der selbstverständliche Komfort, für den Laura gesorgt hat, kommt vielen Menschen zum Fehlen.
Die Autorin versteht es bestens, das Leben einer Frau, die sich immer und überall für andere eingesetzt hat, auf den Punkt zu bringen. Dabei schlägt sie einen so unterhaltsamen Ton an, dass ich immer wieder vor mich hin lachen musste, obwohl der Hintergrund eigentlich ein sehr ernster ist.
Es ist ein toller Roman, mit viel Wärme und Humor, für alle Frauen, die vergessen haben, an sich selbst zu denken und immer alles und alle anderen in den Vordergrund stellen.
Ich habe dieses Buch geliebt und werde mich nun nach weiteren Büchern der Autorin umschauen.
Rezensionen von RAMAZOTTI:
Mistakes were Made von Lucy Score
Glücksgefühle
"Mistakes Were made“ von Lucy Score, mir bislang unbekannt, hat ein entzückendes Cover, man möchte gerne mit drauf sowie in dieser Geschichte mit dabei sein.
Den ersten Band kenne ich nicht, glaube aber, dass das keineswegs stört, werde ihn jedoch nachlesen, einfach, da ich mir auch von diesem Teil schöne Lesestunden verspreche.
618 Seiten, voll mit positiven Gefühlen, Romantik und Humor, aber schon auch mit einer Prise Tiefgang. Die beiden komplett unterschiedlichen Hauptprotagonisten sind wundervoll, die Figuren, auch die Nebendarsteller; mit Charakter und Leben erfüllt, jede Seite ist eine Freude zu lesen, ich konnte wahrlich nicht aufhören und hatte daher Freude an der Buchstärke!
Der Schreibstil ist ein Genuss, wie man ihn selten findet. Die Autorin hat hier ihr Bestes gegeben, aber ich glaube auch die Übersetzerinnen, da das auch ganz anders hätte ausfallen können. Jedenfalls erfrischend, unterhaltend und ein richtiger Page Turner.
Ich gebe zu dieser Liebesgeschichte eine absolute Leseempfehlung ab, fünf Sterne.
Rezensionen von Ulgu1978:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Am Bahnsteig
Fünf Menschen treffen mehr oder weniger zufällig auf einem Bahnsteig aufeinander und eine/r von ihnen wird in den nächsten Minuten sterben. Die Leser/innen begleiten diese fünf Menschen nicht nur in diesen Minuten, sondern es wird zu jeder Person in Rückblicken ihre Lebensgeschichte erzählt.
Und man begreift, warum sie so geworden sind. Jeder Mensch hat eine Vorgeschichte, die ihn prägt, das wird hier besonders deutlich.
Weitere Personen verfolgen die Ereignisse auf dem Bahnhof, werden allerdings namentlich nicht erwähnt. Ich vermute, damit soll verdeutlicht werden, dass sie lediglich als Staffage dienen, um die Situation lebendiger zu gestalten. Von ihnen erfahren wir wenig, nur wie sich gerade ihre jetzige Lebenssituation darstellt. Alle Beteiligten werden nicht besonders sympathisch dargestellt, so dass es mir als Leserin egal war, wer am Ende sterben wird.
Ilona Bannister hat einen flüssigen Schreibstil, der mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Besonders gut gefallen hat mir ihr trockener Humor und ihre Art immer wieder die Leser/innen direkt anzusprechen. Zwischen den eindringlich erzählten Lebensgeschichten kehrt Ilona Bannister zu den Ereignissen am Bahnsteig zurück, und es ergeben sich immer wieder neue Situationen, in denen man glaubt zu wissen, wer am Ende nicht überleben wird.
Weiter ist mir positiv aufgefallen, dass die Autorin in ihrem Nachwort über ihre Recherche zu den verschiedenen Traumata berichtet und hierzu auf Fachliteratur verweist. Lustig fand ich, dass sie sich ausführlich mit der Pünktlichkeit der britischen Bahn beschäftigt hat und das nicht nur im Internet, sondern auch, indem sie viele Bahnreisen unternommen und auf vielen Bahnsteigen gestanden hat. Ob sie dadurch auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist, verrät sie leider nicht.
Alles in allem ein ganz besonderes Lese-Erlebnis, dass nicht so schnell vergessen wird. Ich hoffe sehr auf weitere interessante Romane von Ilona Bannister.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Querfeldein von Alex Capus
An der Grenze
Ich habe schon einige Bücher von Alex Capus und auch in diesem ist der Schreibstil unverkennbar, obwohl es thematisch wieder einmal ganz anders ist als sein vorherigen Werke. Seine Sprache ist unaufgeregt, ruhig, oftmals poetisch, aber auch amüsant und einfach schön zu lesen.
Dieses Mal geht es um das Leben einer Wirtsfamilie, die zu Beginn des 20.
Jahrhunderts in einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland wohnt. Im Vordergrund steht der Wirt Arnold, der sein Wirtshaus bewusst am Rand des Dorfes im Niemandsland an der Staatsgrenze eröffnet, um den Bauern, Deppen und Dorfbonzen, die ihm schon sein Leben lang das Leben schwer machten, aus dem Weg zu gehen.
Wieder einmal legt der Autor den Fokus auf seine Charaktere. Diese beschreibt er authentisch und facettenreich. Er versteht es, in einer historischen Atmosphäre seine Figuren lebendig werden zu lassen.
Es ist ein ruhiger Roman, der seine Leser*innen in das Leben an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland vor über hundert Jahren eintauchen lässt und dabei unterhält, sowie zum Schmunzeln einlädt. Für mich ein echtes Lesehighlight für gemütliche Stunden.
Kurz gesagt: eine kurzweilige Geschichte mit authentischen, fiktiven Charakteren und historischen Bezügen.
Rezensionen von ravenmoon:
Eine zu viel von Samantha Hayes
Familiendrama mit starken Thrillermomenten
Schon das Cover macht neugierig: Düster, reduziert und mit den gezielten gelben Farbakzenten erzeugt es genau die beklemmende Stimmung, die einen in den schottischen Highlands erwartet.
Nach dem Tod ihres Mannes lädt Connie ihre drei Töchter mit ihren Familien in die abgelegene Familien-Lodge ein.
Eigentlich soll es ein gemeinsamer Urlaub werden, doch schnell wird klar, dass dieses Treffen einen ganz anderen Zweck verfolgt. Connie hat ihrer Familie etwas Wichtiges mitzuteilen – und fast jeder der Anwesenden trägt ein eigenes Geheimnis mit sich herum.
Samantha Hayes versteht es hervorragend, von Anfang an eine unterschwellige Anspannung aufzubauen. Misstrauen, alte Verletzungen und unausgesprochene Konflikte ziehen sich durch jede Begegnung. Nach und nach bröckelt die Fassade der vermeintlich heilen Familie und offenbart jahrzehntelang verdrängte Wahrheiten.
Besonders gut gefallen haben mir die vielen Perspektivwechsel. Zwar muss man sich zu Beginn erst einmal in die große Zahl der Figuren einfinden, doch später zahlt sich dieses Stilmittel aus. Jede Figur besitzt ihre eigene Sicht auf die Ereignisse und immer wieder endet ein Kapitel mit einem kleinen Cliffhanger, bevor die Handlung zu einer anderen Person springt. Gerade dadurch fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch die Rückblicke in die Vergangenheit sind gelungen und zeigen Stück für Stück, wie eng die Schicksale aller Familienmitglieder miteinander verwoben sind. Mehrfach war ich überzeugt, die Auflösung bereits zu kennen – nur um kurz darauf von der Autorin erneut überrascht zu werden. Einige Wendungen habe ich wirklich nicht kommen sehen.
Ganz perfekt war das Buch für mich allerdings nicht. Als großer Thriller-Fan hatte ich etwas mehr Tempo und frühere Hochspannung erwartet. Über weite Strecken steht das Familiendrama mit seinen zwischenmenschlichen Konflikten stärker im Mittelpunkt als klassische Thriller-Elemente. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt werden können, da sich die Handlung zwischendurch etwas Zeit lässt, bevor sie richtig Fahrt aufnimmt.
Das Finale entschädigt dafür jedoch mit mehreren starken Enthüllungen und sorgt dafür, dass sich die vielen losen Fäden überzeugend zusammenfügen.
**Fazit:** *Eine zu viel* ist weniger ein rasanter Hochspannungsthriller als vielmehr ein hervorragend konstruiertes Familiendrama mit Krimi- und Thriller-Elementen. Wer Geschichten voller Familiengeheimnisse, psychologischer Spannung und überraschender Wendungen liebt, wird hier bestens unterhalten. Wer dagegen einen actionreichen Thriller erwartet, sollte seine Erwartungen etwas anpassen. Für mich bleibt ein sehr lesenswertes Buch, das vor allem durch seine Figuren, die dichte Atmosphäre und einige wirklich gelungene Twists überzeugt.
Rezensionen von Nele33:
Ritualblut von Ethan Cross
tolle Fortsetzung
"Ritualblut" ist der zweite Band um den neuen charismatischen Helden Baxter Kincaid aus der feder von Ethan Cross. Die Ackermann-Reihe hat mich über Jahre begleitet und mir viele spannende Stunden bescherrt.
Mit Baxter Kincaid habe ich mich im ersten Band ein wenig schwergetan, doch jetzt im zweiten Teil der Reihe waren mir seine Macken und Charaktereigenschaften schon vertraut.
Ebenso ging es mir mit Corin, seiner Partnerin.
In diesem Fall geht es um brisante Forschungsergebnisse, die nicht nur die Regierungskreise in ihre Hände bekommen wollen. auch eine Sekte und korrupte Staatsdiener sind auf der Jagd nach ihnen. Ganz perfide ist da noch die Entführung von Fang Devereaux die Baxter mehr als nur am Herzen liegt.
Baxter kann auf coole Weise häufig etwas minderbemittelt wirken und ist dabei doch ein absolut genialer Kopf, der quasi die Strippen in der Hand behält.
Ethan Cross versteht es nach wie vor, die Gedankengänge seiner Protagonisten exzellent zu transportieren und mich als Leserin dennoch auf größeren Strecken im Dunkeln tappen zu lassen.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band und bin nun auch ein Fan von Baxter Kincaid.
Rezensionen von RAMAZOTTI:
Alles ihre Schuld von Andrea Mara
Packend & TOP
"Alles ihre Schuld" von Andrea Mara hat ein ausgefallenes, farbig sehr auffälliges Cover bekommen, welches einen als Thriller Fan magnetisch anzieht.
Ich habe von der Autorin noch nie gehört geschweige denn gelesen, sie hat es jedoch geschafft, mich sofort für Ihren Schreib- und direkten Ausdrucksstil einzunehmen.
Hier wird nicht lange herumgefackelt. Ich werde mir ihre anderen Bücher bestimmt ansehen.
Nervenaufreibend, geht an die Nieren; packend ab der ersten Zeile.
Der Inhalt ist krass, schlägt vermutlich Eltern ganz besonders an den Magen. Man stelle sich vor, man will seinen Nachwuchs von der Adresse des Playdates abholen und alles ist Fake. Meine Emotionen haben sich kaum beruhigt.
Der Schreibstil ist wie gesagt, rasant, die Story in unterschiedlichen Perspektiven erzählt, durchgehend packend, es geht flüssig dahin, bildgewaltig und mitreißend. Die überschaubaren Protagonisten haben authentische, gut ausgearbeitete Charaktere, jedes Szenario ist nachvollziehbar aufgebaut, für mich blieben keine Fragen offen. Überraschendes, unerwartetes Ende – für mich.
Ich konnte diesen Thriller einfach nicht mehr aus der Hand legen, daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung, fünf Sterne.
Rezensionen von RAMAZOTTI:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Lügen, Lügen, nichts als Lügen
"Weil sie lügt" von Caroline Seibt, mir bislang unbekannt, hat ein farbig super gestaltetes Cover, sehr gut anzusehen.
Die Autorin hat mich mit dieser Story sofort gefesselt. Alles, was im Klappentext angekündigt war hinsichtlich Spannung, welche sich fast bis ins Unerträgliche steigert, hat sich bewahrheitet.
Eine Familientragödie ungeahnten Ausmaßes beginnt; als eines Tages Annas Schwester Juli weg ist, in der Folge der Vater des Mordes verdächtigt wird, die Mutter daran zerbricht und daher Anna für den kleineren Bruder da sein muss. Nach über einem Jahr, in dem der Vater inhaftiert ist und der „Fall“ bereits ins Stocken geriet, ergeben sich wieder neue Erkenntnisse.
Der Schreibstil ist genial, kurze Kapitel, verschiedene Perspektiven, es fliegt nur so dahin, rasanter Schreibstil. Unglaublich packende Ausdrucksweise, ständig poppen neue Fragen auf, immer verdächtigt man jemand Anderen. X-mal habe ich neue Ansätze gehabt, die sich alle in Luft aufgelöst haben. Permanent gibt es unerwartete Wendungen. Tolle, super ausgearbeitete Protagonisten, starke Charaktere. Ich habe selten einen Thriller gelesen, der dermaßen fetzt.
Da mich dieser Fall total mitgerissen hat, ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, gebe ich eine 100%ige Leseempfehlung, fünf Sterne.
Rezensionen von RAMAZOTTI:
Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer
Man sollte vorsichtig sein beim Wünschen
"Ein unerhörter Wunsch“ von Ann Packer, mir bislang unbekannt, hat ein sehr ansprechend gestaltetes Cover, friedlich und ruhig anzusehen. Es sieht alles nach Idylle aus, drei Frauen, die sich, scheint es, gut verstehen. Dieses Bild widerspricht jedoch dem Inhalt dieses tiefgründigen Romans.
Claire, eine der Hauptprotagonistinnen, verheiratet, Kinder, ist unheilbar an Krebs erkrankt, medizinisch kann ihr nicht mehr geholfen werden.
Ihr gutmütiger Ehemann Eliot, seit über 40 Jahren an Claires Seite, stellt sich darauf ein, dass er die letzten, ihr verbleibenden Monate mit ihr verbringt, es kommt jedoch alles ganz anders. “Unerhört“ anders. Claire möchte, dass ihr Ehemann auszieht, sie nur ab und an besuchen kommt; und dafür ihre beiden Freundinnen aus der Studentenzeit bei ihr einziehen. Für Eliot völlig unverständlich, aber er respektiert diesen Wunsch. Obwohl todkrank, ist es nicht immer einfach beim Lesen, für Claire uneingeschränkt Sympathie zu empfinden.
Der Schreibstil ist feinsinnig und einfühlsam ohne jedoch gefühlsduselig zu werden. Das Thema ist ein sehr ernstes, jedoch ist das Buch nicht durchgängig schwer und traurig geschrieben. Es regt jedoch auf alle Fälle sehr zum Nachdenken an. Man kommt den anderen Protagonisten ebenfalls näher, kann in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen und es eröffnen sich interessante, neue Gedankenwelten
Berührend und stark, von mir eine absolute Leseempfehlung, vier Sterne.











