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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Piet1990:

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Schlaf von Honor Jones

Zwischen Ruhe und innerer Unruhe

„Schlaf“ ist ein leiser, nachdenklicher Roman, der sich mit innerer Unruhe, Erschöpfung und dem Wunsch nach Rückzug beschäftigt. Die Geschichte entwickelt sich langsam und konzentriert sich stark auf die Gedankenwelt der Hauptfigur.

Der Schreibstil ist ruhig und reduziert, teilweise sehr eindringlich.

Gerade diese Zurückhaltung sorgt dafür, dass viele Szenen eine besondere Intensität bekommen. Gleichzeitig verlangt das Buch Geduld, da es wenig äußere Handlung gibt und vieles eher angedeutet wird.

Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre im Buch, die zwischen Stillstand und unterschwelliger Anspannung schwankt. Nicht alles wird erklärt, was gut zur Thematik passt, aber auch dazu führen kann, dass man sich stellenweise etwas verloren fühlt.

Fazit:
Ein ruhiger, atmosphärischer Roman über innere Zustände und das Bedürfnis nach Ruhe. Keine leichte Lektüre, aber eine, die zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt.

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Schlaf

Rezensionen von froschman:

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Hauskauf – koste es, was es wolle!

Margo Miyake plant ihre Zukunft genau. Ein Haus in einer schönen und guten Gegend, ein Baby und einen Hund – genau so soll es aussehen. Ihr Mann Ian, Anwalt einer renommierten Kanzlei, hat den Job jedoch gekündigt, um bei einer Umweltorganisation als Jurist tätig zu sein, natürlich mit Gehaltsabschlägen.

Jedes Mal, wenn sie bei einem Haus mitbieten, waren sie deutlich unterlegen. Margos Ziele verschieben sich deutlich nach hinten. Durch Zufall erfahren sie, dass ein Haus in ihrem bevorzugten Wohngebiet auf den Markt kommen soll, es ist noch nicht ausgeschrieben. Sie beginnt die Besitzer erst einmal zu stalken, dann zu umgarnen. Nachdem das alles nichts nützt, beginnt sie zu erpressen.
übernimmt. Ein unvorhersehbarer Schluss, der nicht für schwache Nerven ist. Marisa Kashino hat einen ruhigen Psychothriller geschrieben, der flüssig zu lesen ist. Anfangs wirkt er eher wie ein Roman, doch die Spannung steigt rasch an und zeigt auf, wie die Besessenheit langsam die Kontrolle Margos

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Tödliches Angebot

Rezensionen von froschman:

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Hauskauf – koste es, was es wolle!

Margo Miyake plant ihre Zukunft genau. Ein Haus in einer schönen und guten Gegend, ein Baby und einen Hund – genau so soll es aussehen. Ihr Mann Ian, Anwalt einer renommierten Kanzlei, hat den Job jedoch gekündigt, um bei einer Umweltorganisation als Jurist tätig zu sein, natürlich mit Gehaltsabschlägen.

Jedes Mal, wenn sie bei einem Haus mitbieten, waren sie deutlich unterlegen. Margos Ziele verschieben sich deutlich nach hinten. Durch Zufall erfahren sie, dass ein Haus in ihrem bevorzugten Wohngebiet auf den Markt kommen soll, es ist noch nicht ausgeschrieben. Sie beginnt die Besitzer erst einmal zu stalken, dann zu umgarnen. Nachdem das alles nichts nützt, beginnt sie zu erpressen.
übernimmt. Ein unvorhersehbarer Schluss, der nicht für schwache Nerven ist. Marisa Kashino hat einen ruhigen Psychothriller geschrieben, der flüssig zu lesen ist. Anfangs wirkt er eher wie ein Roman, doch die Spannung steigt rasch an und zeigt auf, wie die Besessenheit langsam die Kontrolle Margos

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Tödliches Angebot

Rezensionen von froschman:

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Hauskauf – koste es, was es wolle!

Margo Miyake plant ihre Zukunft genau. Ein Haus in einer schönen und guten Gegend, ein Baby und einen Hund – genau so soll es aussehen. Ihr Mann Ian, Anwalt einer renommierten Kanzlei, hat den Job jedoch gekündigt, um bei einer Umweltorganisation als Jurist tätig zu sein, natürlich mit Gehaltsabschlägen.

Jedes Mal, wenn sie bei einem Haus mitbieten, waren sie deutlich unterlegen. Margos Ziele verschieben sich deutlich nach hinten. Durch Zufall erfahren sie, dass ein Haus in ihrem bevorzugten Wohngebiet auf den Markt kommen soll, es ist noch nicht ausgeschrieben. Sie beginnt die Besitzer erst einmal zu stalken, dann zu umgarnen. Nachdem das alles nichts nützt, beginnt sie zu erpressen.
übernimmt. Ein unvorhersehbarer Schluss, der nicht für schwache Nerven ist. Marisa Kashino hat einen ruhigen Psychothriller geschrieben, der flüssig zu lesen ist. Anfangs wirkt er eher wie ein Roman, doch die Spannung steigt rasch an und zeigt auf, wie die Besessenheit langsam die Kontrolle Margos

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Tödliches Angebot

Rezensionen von froschman:

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Tödliches Angebot von Marisa Kashino

Hauskauf – koste es, was es wolle!

Margo Miyake plant ihre Zukunft genau. Ein Haus in einer schönen und guten Gegend, ein Baby und einen Hund – genau so soll es aussehen. Ihr Mann Ian, Anwalt einer renommierten Kanzlei, hat den Job jedoch gekündigt, um bei einer Umweltorganisation als Jurist tätig zu sein, natürlich mit Gehaltsabschlägen.

Jedes Mal, wenn sie bei einem Haus mitbieten, waren sie deutlich unterlegen. Margos Ziele verschieben sich deutlich nach hinten. Durch Zufall erfahren sie, dass ein Haus in ihrem bevorzugten Wohngebiet auf den Markt kommen soll, es ist noch nicht ausgeschrieben. Sie beginnt die Besitzer erst einmal zu stalken, dann zu umgarnen. Nachdem das alles nichts nützt, beginnt sie zu erpressen.
Marisa Kashino hat einen ruhigen Psychothriller geschrieben, der flüssig zu lesen ist. Anfangs wirkt er eher wie ein Roman, doch die Spannung steigt rasch an und zeigt auf, wie die Besessenheit langsam die Kontrolle Margos übernimmt. Ein unvorhersehbarer Schluss, der nicht für schwache Nerven ist.

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Tödliches Angebot

Rezensionen von Furbaby_Mom:

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Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann

Herrlich atmosphärisch!

"Der Duft des Strandhafers" von Gabriella Engelmann war für mich ein richtig schönes, atmosphärisches Leseerlebnis.

Obwohl ich den ersten Band der Dilogie nicht kannte, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen würden. Die Autorin hat die Handlung so geschickt aufgebaut, dass man problemlos in die Geschichte eintauchen kann - sehr leserfreundlich.

Das Personenregister zu Beginn war ebenfalls eine große Hilfe.

Auch optisch hat mich das Buch sofort angesprochen; die frischen Blau- und Lilatöne des Covers passen perfekt zur Stimmung.

Inhaltlich dürft ihr euch auf eine gelungene Mischung aus Familiengeschichte, Gegenwartsliteratur und historischen Elementen freuen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven, was ich sehr mochte. Die Übergänge zwischen den Kapiteln und Zeiten sind dabei fließend und angenehm zu lesen, nichts wirkt holprig oder konstruiert.

Mein absolutes Highlight war ganz klar die Atmosphäre. - Die detaillierten, bildreichen Beschreibungen der Inseln haben mich komplett abgeholt. Ich hatte beim Lesen wirklich das Gefühl, vor Ort zu sein, mitten im Geschehen. Einfach herrlich geschrieben und unglaublich stimmungsvoll.

"Mitte August war eine wundervolle Zeit auf Sylt: Um kurz vor sechs ging die Sonne auf und erst gegen neun Uhr abends unter. Es war meistens nicht mehr so heiß, und an manchen Tagen lag bereits ein Hauch von Herbst in der Luft. Die einst so kräftigen Farben verblassten nach und nach, besaßen jedoch immer noch genug Leuchtkraft. Die Heide blühte in sattem Lila oder Purpur, und es duftete herrlich nach Spätsommer, Nordsee, Salz und Verheißung."

Die Figuren sind insgesamt gut ausgearbeitet, wobei ich sagen muss, dass mir Anna in der Gegenwart deutlich näher (und sympathischer) war als Martje in der Vergangenheit. Annas Gedanken und Gefühle konnte ich besser greifen, während Martje für mich ein kleines Stück distanzierter blieb. Ihre Bindung zum väterlichen Freund Nanning liebte ich jedoch sehr.

Was die Geschichte zudem besonders macht, ist auch ihre Tragik. Sie zeigt eindrücklich, wie sehr Zufälle und Begegnungen das eigene Leben beeinflussen können … und dass man manchmal, ohne es zu merken, einen völlig falschen Weg einschlägt, wenn man sich von den falschen Menschen leiten lässt. Das war stellenweise wirklich schmerzhaft zu lesen, aber auch sehr berührend und eben vollkommen realistisch.

Es ist definitiv keine kitschige Liebesgeschichte, im Gegenteil - eher eine bewegende Geschichte über Verlust, schicksalhafte Entscheidungen, Reue, Sehnsucht, Familie und Wahrheitssuche, mit kleinen Lichtblicken dazwischen.

Ein Detail, das ich ebenfalls toll fand: die Erwähnung realer Buchhandlungen wie "Der Bücherwurm" in Westerland und "Die Büchertruhe" am Keitumer Watt.

Der Schreibstil der Autorin ist durchgehend einladend, flüssig und vor allem atmosphärisch dicht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen!

Fazit:
Hat mir wunderbar gefallen! Klare Empfehlung für alle Leser:innen, die Insel-Feeling, Familiengeheimnisse und fesselnde, emotionale Geschichten lieben.

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Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers

Rezensionen von DoraLupin:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Schicksale finden zusammen

Joran ist gerade aus dem Jugendknast raus, doch in Freiheit läuft es nicht gut. Sein Vater erpresst ihn und auch die Jobsuche läuft nicht rund und ist voller Vorurteile. Eines Abends schleicht er zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Diese ist mittlerweile stillgelegt und ein "Lost Place".

Seine letzte Hoffnung ist das Geld, welches er vor seiner Festnahme dort in der Nähe verstecket hat. Statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche:, es ist Aras, sein damaliger Komplize.

Auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle kreuzen sich die Wege von Joran, Edda, einem kleines Mädchen im Schlafanzug und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Ihre Leben kreuzen sich an diesem Ort auf schicksalhafte Weise.

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört, weil sich der Klappentext ungewöhnlich angehört hat, gerade das kleine Mädchen im Schlafanzug, völlig alleine wie ein Geist an einer verlassenen Tankstelle, hat mich nicht mehr losgelassen. Auch die Geschichte ist sehr ungewöhnlich und kein Krimi auf die klassische Weise. Stattdessen würde ich es eher als Spannungsroman beschreiben, in dem sich Schicksale verschiedener Menschen begegnen.

Der Schreibstil ist immer spannend und mitreißend geschrieben, man möchte in jeder Minute weiter hören. Dennoch so leicht und locker geschrieben, dass man immer gut in diesem Hörbuch mitkommt. Das Hörbuch ist größenteils wechselnd aus Sicht von Joran und Charu erzählt, später kommt auch Edda noch zum Zug. Jede Person hat ihre persönliche Erzählstimme was ich sehr schön gefunden habe. Einmal kommt auch am Ende noch ganz kurz eine andere Person zur Sprache, aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

Die Geschichte ist sehr spannend und zeigt auch viele verschiedene Probleme der heutigen Zeit auf, die Geschichte legt da immer wieder den Finger in die Wunde. Manchmal waren es mir sogar etwas zu viele Einzelprobleme auf einmal. Die Geschichte macht aber auch nachdenklich und vorallem das Schicksal von Edda lässt wohl keinen kalt.

Die Sprecherinnen und der Sprecher haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht und schön vorgelesen. Die Stimmen waren angenehm und haben gut zu den einzelnen Charakteren gepasst. Daher ist die Geschichte als Hörbuch auch besonders zu empfehlen. Ich habe sie gerne gehört.

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Giftiger Grund

Rezensionen von readpassion9:

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Tödliche Hallig von Hendrik Berg

Theo Krummes 12. Fall

"Tödliche Hallig" ist der 12. Teil der Reihe um den sympathischen Ermittler Theo Krumme und seine Kollegin Pat. Ich bin ein Fan der Reihe und habe gespannt auf den neuesten Teil gewartet. Worum geht des diesmal?

Auf der Hallig Süderoog wird eine Leiche gefunden, Krumme und Pat ermitteln in dem Fall.

Ist der Mann ertrunken oder wurde er ermordet? Die Hallig wird von einem Paar bewirtschaftet, allerdings halten sich momentan einige Archäologiestudenten auf Süderoog auf, die nach alten Artefakten suchen. Auf Krumme und Pat kommt viel Arbeit zu, schließlich muss die ganze Truppe befragt werden. Es dauert bis die Identität des Toten feststeht, die Spuren deuten auf einen gewaltsamen Tod hin.

Ich habe mich gefreut die alten Bekannten wiederzusehen und Krumme und Pat beim ermitteln über die Schulter zu schauen. Der Fall gibt Rätsel auf, es gibt keine Zeugen. Was hat die alte Sage über den dunklen Nickels damit zu tun?

Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen, die Stimmung auf der Hallig kommt lebendig über, Küstenfeeling pur. Dazu der mystische Touch mit alten Legenden. Ich hatte bis zum Schluss keinen Schimmer, wer der Täter sein könnte und konnte meine eigenen Theorien aufstellen.

Der Plot ist fesselnd, Krumme wird von einem alten Trauma eingeholt. Die Spannung nimmt im letzten Drittel richtig Fahrt auf. Am Ende gibt es einen super spannenden Showdown.

Fazit: Atmosphärischer und mystischer Küstenkrimi mit jeder Menge Spannung.

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Tödliche Hallig

Rezensionen von kuhasi:

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Fäden des Glücks von Marit Warncke

Eines meiner bisherigen Lesehighlights in dem Jahr

Der Roman hat mir richtig, richtig gut gefallen.
Karla war bisher im Berufsleben als Unternehmensberaterin ziemlich eingespannt, doch dann passiert ihr ein riesengroßes Missgeschick und sie leitet ein Mail, das an eine Kollegin gehen soll an einen Kunden weiter. Die Konsequenz ist ihre Kündigung.
Zeit endlich die Erbschaft des Vaters abzuschließen, für die sich bisher nicht Zeit genommen hat.

Ein Gutshaus am Land. Da sie bisher mit dem Sachverständigen keine Besichtigung durchgeführt hat, ist sie Erbschaftsteuer schuldig und das muss dringend erledigt werden.
Also geht es für Karla nach Mecklenburg-Vorpommern, wo sie innerhalb kurzer Zeit auf ihre erste große Liebe Rasmus trifft.
Nach und nach lernen wir die ganze Geschichte Karlas und Rasmus Jugend kennen, und wie es kam, dass die beiden nicht gemeinsam durchs Leben gingen. Aber gibt es noch eine zweite Chance?
Die Autorin versteht es, die Szenen und vor allem das ehemals herrschaftliche Haus gut zu beschreiben. Man kann sich das echt gut vorstellen. Schön ist, wie die Protagonistin wieder zu ihrem Hobby, dem Nähen findet.
Wie schon oben geschrieben, war das Buch für mich sehr nett zu lesen und auch wenn es wieder einmal ein Liebesroman war, war es bisher eines meiner Highlights in diesem Lesejahr.

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Fäden des Glücks

Rezensionen von Shilo:

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Sturmtage von Sibel Daniel

Zwischen Angst und Hoffnung

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, auch wenn schnell spürbar wird, wie ernst die Lage ist. Die Atmosphäre ist ruhig erzählt, aber gleichzeitig liegt eine gewisse Anspannung in der Luft.
Johanna hat sich in Norwegen ein neues Leben aufgebaut, doch die Vergangenheit holt sie schneller ein als gedacht.

Als sie anstelle ihres Bruders eine gefährliche Aufgabe übernimmt, führt ihr Weg zurück nach Berlin. Dort bewegt sie sich unter falschem Namen durch eine Stadt, die kaum wiederzuerkennen ist. Zwischen Misstrauen, Angst und vorsichtigen Begegnungen muss sie ihren eigenen Weg finden.
Besonders Johanna steht dabei im Mittelpunkt und wirkt über weite Strecken greifbar und nah. Ihre Entscheidungen sind nicht immer leicht, aber nachvollziehbar. Man merkt, wie sehr sie zwischen Pflicht und eigenen Gefühlen steht. Auch die Begegnung mit Moritz bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte, weil offen bleibt, wie er wirklich einzuordnen ist.
Die Zeit, in der alles spielt, wird ruhig beschrieben. Die Handlung entwickelt sich ohne große Sprünge. Vieles ergibt sich aus den Situationen heraus. Gerade dadurch wirkt das Geschehen glaubwürdig und nah.
Beim Lesen baut sich eine leise Spannung auf, die einen durch die Seiten trägt. Die Geschichte wirkt stimmig und bleibt auch nach dem Lesen noch im Kopf.
Ein starker zweiter Band, der die Geschichte ruhig weiterführt und Lust auf den nächsten Teil macht. Dafür gibt es von mir 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die historische Romane mit ernster Thematik und einem Blick auf die Menschen dahinter mögen.

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Sturmtage