Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Sturmtage von Sibel Daniel

Zwischen Angst und Hoffnung

Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, auch wenn schnell spürbar wird, wie ernst die Lage ist. Die Atmosphäre ist ruhig erzählt, aber gleichzeitig liegt eine gewisse Anspannung in der Luft.
Johanna hat sich in Norwegen ein neues Leben aufgebaut, doch die Vergangenheit holt sie schneller ein als gedacht.

Als sie anstelle ihres Bruders eine gefährliche Aufgabe übernimmt, führt ihr Weg zurück nach Berlin. Dort bewegt sie sich unter falschem Namen durch eine Stadt, die kaum wiederzuerkennen ist. Zwischen Misstrauen, Angst und vorsichtigen Begegnungen muss sie ihren eigenen Weg finden.
Besonders Johanna steht dabei im Mittelpunkt und wirkt über weite Strecken greifbar und nah. Ihre Entscheidungen sind nicht immer leicht, aber nachvollziehbar. Man merkt, wie sehr sie zwischen Pflicht und eigenen Gefühlen steht. Auch die Begegnung mit Moritz bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte, weil offen bleibt, wie er wirklich einzuordnen ist.
Die Zeit, in der alles spielt, wird ruhig beschrieben. Die Handlung entwickelt sich ohne große Sprünge. Vieles ergibt sich aus den Situationen heraus. Gerade dadurch wirkt das Geschehen glaubwürdig und nah.
Beim Lesen baut sich eine leise Spannung auf, die einen durch die Seiten trägt. Die Geschichte wirkt stimmig und bleibt auch nach dem Lesen noch im Kopf.
Ein starker zweiter Band, der die Geschichte ruhig weiterführt und Lust auf den nächsten Teil macht. Dafür gibt es von mir 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die historische Romane mit ernster Thematik und einem Blick auf die Menschen dahinter mögen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Shilo
Sturmtage

Rezensionen von Shilo:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Erinnerungen, die nicht loslassen

Carrie lebt ein geordnetes Leben. Dann holt sie die Vergangenheit ein. Alte Erinnerungen tauchen auf. Dinge, die lange vergessen schienen, sind plötzlich wieder da.
Im Zentrum steht eine Ehe, die Carrie nur einen Tag lang geführt hat. Trotzdem ist sie nie wirklich vorbei. Jahre später lebt sie ruhig mit ihrer Familie auf dem Land.

Ein Zufall verändert alles. Fragen, die lange unbeantwortet blieben, tauchen wieder auf. Nach und nach zeigt sich, dass damals mehr geschehen ist, als man gedacht hätte.
Die Rückblicke bringen kleine Details ans Licht. Sie verändern das Bild der Vergangenheit immer wieder ein Stück. Die Verbindung zwischen Carrie und den anderen Figuren wirkt intensiv, aber auch unsicher. Vieles blieb unausgesprochen. Genau das sorgt für Spannung.
Die Geschichte zieht sich leise durch jede Seite. Zweifel, Erinnerungen und die Frage, wem man vertrauen kann, wechseln sich ab. Einige Wendungen überraschen. Sie wirken nicht übertrieben. Sie passen ins Bild.
Auch die ruhigeren Stellen sind wichtig. Sie geben Zeit, alles wirken zu lassen. Sie runden die Geschichte ab. Am Ende passt alles zusammen, bleibt aber offen genug, um selbst darüber nachzudenken.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die mitreißende, gefühlvolle Geschichten voller Spannung mögen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Shilo
Du musst mich vergessen

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Fäden des Glücks von Marit Warncke

Wohlfühlroman mit Herz und Tiefe

Dieses Buch war mein erster Read von Marit Warncke - und nach einem gemächlich-gemütlichen Einstieg habe mich schnell unglaublich wohl in dieser Geschichte gefühlt, in der das Ankommen, Vergangenes und die Frage, wo wir wirklich hingehören, eine zentrale Rolle spielen. (Ironischerweise geht es, wie Titel und Cover suggerieren, natürlich auch ums Nähen - was ich selbst überhaupt nicht kann.

)

Schon das Cover hatte mich sofort angesprochen, es passt einfach perfekt zum Inhalt: zart, stimmig, voller Gefühl - ein klassischer Feel-Good-Read eben; what you see is what you get.

Den Schreibstil habe ich als ruhig, fließend und sehr atmosphärisch wahrgenommen - man taucht gemächlich in Lüttenbü ein und möchte eigentlich gar nicht mehr weg. … abgesehen von jenem Moment, an dem man knöcheltief in der Kloake eines defekten WCs steht, hihi.

Besonders berührt hat mich, wie fein und glaubwürdig die zwischenmenschlichen Konflikte ausgearbeitet sind. Die Geschichte rund um Karla, ihre zerbrochene Freundschaft mit Bruna und die Rückkehr in das alte Gutshaus entfaltet sich Stück für Stück … wie ein Stoff, der neu zusammengenäht wird.

Ohne zu spoilern: Die Hintergründe der damaligen Ereignisse sind vielschichtiger als erwartet und werden auf eine sehr sensible und kluge Weise aufgelöst. Vor allem die historischen Elemente, eingebettet durch alte Briefe und Erinnerungen, haben mich enorm angesprochen und die Geschichte nochmal auf eine ganz andere Ebene gehoben. Die Autorin hat diesen historischen Aspekt ganz wunderbar eingebunden - ich möchte nun auf jeden Fall mehr über Mecklenburgs Gutshäuser und deren Vergangenheit erfahren. (Im Anhang sind einige Tipps enthalten, welche Lektüre diesbezüglich hilfreich wäre.)

Auch die Dynamik zwischen Karla und ihrer Mutter fand ich unglaublich stark und lebendig ausgearbeitet, insbesondere das (längst überfällige) Aussprechen von lang unterdrückten Gefühlen.

Was ich außerdem sehr mochte:

❏ das Gefühl des gemeinsamen Ankommens,

❏ die Renovierungsarbeiten,

❏ das Dorfleben, die kleinen Begegnungen - die gesamte Atmosphäre,

❏ Vi und ihren Sohn - die beiden habe ich sofort ins Herz geschlossen!

Ja, die Geschichte ist ruhig und mag für manche Leser:innen eventuell stellenweise etwas vorhersehbar oder langsam wirken. Aber gerade gegen Ende steigert sich die emotionale Intensität deutlich.

Für mich waren es einfach rundum vergnügte, entspannte Lesestunden!


Fazit:
Ein gefühlvoller Wohlfühlroman mit Tiefe, Herz und einem Hauch Geschichte - definitiv nicht mein letztes Werk der Autorin.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Furbaby_Mom
Fäden des Glücks

Rezensionen von Nicole Koppandi:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Lady L. von Romain Gary

Glanz, Liebe und ein dunkles Geheimnis – Lady Ls unglaubliche Geschichte

Zu ihrem 80. Geburtstag gibt Lady L eine Familienfeier. Ihr langjähriger treuer Begleiter und Verehrer Sir Percy Rodiner und ihre Kinder, die hohe Ämter und Posten in London bekleiden, sind geladen. Im Laufe des Festes wird erwähnt, dass der Pavillon auf dem Anwesen und ein Teil des dazugehörigen Grundstückes verkauft werden muss, da hier eine Straße gebaut werden soll.

Lady L macht während des Festes mit Sir Percy einen Spaziergang zum Pavillon, der stets ihr Rückzugsort war und erzählt ihm das Geheimnis rund um diesen Pavillon und blickt dabei auf ihr Leben zurück. Niemand kennt Lady Ls Vergangenheit und Sir Percy traut seinen Ohren fast nicht, als sie ihm ihre Lebensgeschichte erzählt.
Lady L gehörte nicht immer zur hohen englischen Aristokratie. Eigentlich hieß sie damals Annette und kommt sie aus der Pariser Gosse. In jungen Jahren war sie in den Anarchisten Armand Denis verliebt. Ihrer Schönheit verdankte sie die Hochzeit mit dem Duke of Glendale, womit sozialer Aufstieg und Reichtum verbunden waren.
Gary schreibt mit so feiner, ironischer Klinge und schafft es, unglaublich spannend zu erzählen – denn man will unbedingt wissen, wie ihr das alles gelang. Und bitte: das Ende ist einfach so großartig wie unerwartet – Chapeau!

Aus dem Französischen von Gert Woerner

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Nicole Koppandi
Lady L.

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das große Buch von den sieben kleinen Hasen von Sabine Praml

Toller Sammelband

Ich kenne bereits einige dieser niedlichen Hasenbüchern, weil mein Enkel sie liebt, deshalb fand ich diesen Sammelband mit sieben Bänden sehr schön. Beim ersten Band geht es um die Geburt des siebten kleinen Hasen Matti „Wenn die kleinen Hasen um Häschen Nummer sieben rasen“. Die sechs großen Geschwister freuen sich über den Zuwachs und helfen bei seiner Versorgung.

Dann geht es ums Verstecken, Papa muss seine kleinen überall suchen. „Wenn sieben kleine Hasen quietschfidel ans Wasser rasen“ heißt der nächste Band. Erst wird gepackt und dann geht es mit den Rädern an den See. Grummelig sind die Hasen wegen des Regens, aber dann rasen sie durch die Pfützen. Von Schnupfennasen und anderen Krankheiten handelt der nächste Band. Danach wird es weihnachtlich, hier feiert die große Familie Weihnachten mit Oma und Opa. Am Ende geht es dann müde ins Bettchen.
Eine Großfamilie, die viel zusammen unternimmt und bei denen wir die große Zuneigung und Liebe zueinander spüren können. Jedes Kind ist aber auch ein Individuum und meine Enkel können die Kleinen gut unterscheiden.
Die gereimten Texte sind sehr schön zu lesen und die Bilder strahlen eine Heiterkeit aus, dass es eine Freude ist sie anzuschauen. Wundervolle kleine Geschichten, rund um den Alltag einer Hasenfamilie in der wir uns gut wiedererkennen können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Das große Buch von den sieben kleinen Hasen

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Der Kopfübär streitet sich nie! von Judith Weber

Streit-Alltag im Leben der Kinder, aber mit einer schönen Lösung

Niedlich sieht er aus, der blaue Bär auf dem Cover, aber erschaut auch etwas streitbar in die Welt mit seinem übereinandergeschlagenen Armen.
Vor dem hübschen Haus stapeln sich viele Möbel und mittendrin ist eine Waschmaschine zu sehen. Diesen Möbelberg bestaunen Kobi und seine Freundin Kairi vom Küchenfenster aus und sie möchten gerne dort Abenteuer erleben.

Papa ist aber dagegen und Mama verlangt, dass erst das Kinderzimmer aufgeräumt wird. Doch dann kann das Abenteuer beginnen. Doch während die beiden Freunde auf der einen Seite auf den Möbelberg steigen, scheint auch von der anderen Seite eine Aktivität loszugehen. Kann das ein Monster sein? Doch dann taucht Emilio auf, der behauptet, dass der Berg ihm gehöre. So baut Kobi ein Urwaldhaus, während Emilio ein Schiff baut. Beide nutzen dazu buntes Klebeband und bald gibt es Streit um die Waschmaschine.
Kobi wäre kein Kopfübär, wenn er nicht am Ende durch einen Perspektivwechsel erkennen würde, wie der Streit aufgelöst werden kann. Wie gut, dass Kairi ihn erinnert sich mit dem Kopf nach unten zu hängen. Auch die Eltern helfen den Kinder beim Bau ihres Hausbootes und so entsteht am Ende ein tolles Boot aus den alten Möbeln.
Es ist immer wichtig einen Kompromiss zu schließen und unser blauer Kopfübär ist ein Garant dafür. Die Illustrationen sind sehr liebevoll gezeichnet und so ist wieder ein wundervolles Buch entstanden, dass so viel Spaß beim Lesen macht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Der Kopfübär streitet sich nie!

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Willkommen beim Kinderarzt von Sandra Grimm; Vitor Gatinho

Spechstunde beim Kinderarzt

Das Cover zeigt einen Arzt, der ein Kind, das seinen Bären im Arm hält, untersucht. Er lächelt freundlich und auch das Kind wirkt entspannt.
Das Buch beginnt mit einem Vorwort des als „Kid.Doc“ bekannten Dr. Vitor Gatinho. Dann sind wir direkt in der Praxis, in der uns Pauline an der Rezeption nett begrüßt.

Dann geht es in ein gut gefülltes Wartezimmer. Hier warten Kinder mit unterschiedlichen Anliegen mit ihren Eltern. Kein Kind ist in Begleitung seiner Oma. In einer Sprechblase gibt der Doktor Tipps für die Eltern. Theo wird aufgerufen und zunächst gewogen und gemessen, dazu muss er seine Kleidung bis auf die Unterwäsche ausziehen. Der „Kid.Doc untersucht den Jungen dann, hört ihn ab, schaut in die Ohren und danach werden die Augen untersucht. Winkend verabschiedet sich Theo vom Kid.Doc. Danach beobachten wird was der Kid.Doc mit Nahla macht, die erkältet ist. Pablo kommt mit einer Schürfwunde und bekommt einen Verband. Danach wird geimpft und bei den Zwillingen Scharlach diagnostiziert.
Da der Text schon sehr lang ist, würde ich das Lesealter etwas höher ansetzen, wobei man mit jüngeren Kinder über die Bilder sprechen kann und so die Angst vor einem Besuch beim Kinderarzt verringern kann.
Dass immer wieder vom Kid.Doc die rede ist, statt von einem Kinderarzt gefällt mir nicht so gut. Evtl. hätte man ihm auch einen Namen geben können, was ich persönlicher gefunden hätte. Es ist wichtig, die Kinder auf beängstigende Situationen vorzubereiten und dazu kann dieses Pappbilderbuch beitragen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Willkommen beim Kinderarzt

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Eine Kuh in meinem Bett von Daniel Fehr

Witzige Gute-Nacht-Geschichte

Schon auf dem Cover sehen wir die Kuh über eine gelbe Wand schauen. Papa steht in der Küche und spült Teller. Die kleine Tochter kann nicht schlafen, weil eine Kuh in ihrem Bett liegt. Papa geht gleich mit ihr, doch das Bett ist leer. Doch sie hat sich das nicht ausgedacht, die Kuh war wirklich da.

Und nun ist sie auch wieder da und diesmal spielt sie mit der Ente Karten. Das Mädchen befürchtet, dass die Kuh, weil sie verliert, schlecht gelaunt sein wird. Aber der Vater findet wieder nur ein leeres Bett vor. Als das Mädchen wieder in die Küche kommt sehen wir Papa von oben, wie er ein Glas spült. Diesmal soll sogar ein Elefant im Bett sein. Natürlich ist auch der weg, als Papa kommt.
Große, klar strukturierte Bilder in kräftigen Farben zeigen uns die wechselnden Zimmer aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Der Text ist sehr kurzgehalten und ich meine ein leichtes Augenzwinkern darin zu spüren. Das Ende ist dann besonders witzig, aber ich will es hier nicht verraten. Ich weiß genau, dass dieses Buch genau den Humor meiner Enkel trifft.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Eine Kuh in meinem Bett

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Der Sprung von Joaquín Camp

Die Angst ins Sprungbecken zu springen

Schon auf dem Cover ist das kleine Sprungbecken zu sehen, rundherum sehen wir Menschen und Tiere in Badekleidung. Eine Leiter geht am Rand so hoch, dass das Bild nicht reicht das Ende abzubilden.
„Ein mutiger Held“ steht auf dem Sprungbrett, wir sehen ihn zuerst nur auf dem Brett stehend, dann das Schwimmbad und den Mann ganz klein auf dem Brett.

Dann wechselt die Perspektive wieder und wir sehen aus der Sicht des Mannes seine Füße auf dem Brett. Jetz tauchen hinter ihm andere auf, die ihn drängeln zu springen. Er läuft an und bleibt wieder am Ende stehen, denn er macht sich Gedanken, was wohl im Wasser sein könnte. Das Bild zeigt uns Haie im Becken. „Die Zeit vergeht, doch unser tapferer Freund bewegt sich nicht.“ Inzwischen sehen wir schon Pflanzen zwischen seinen Füßen wachsen. Es wird dunkel und die Menschen hinter ihm verharren immer noch auf der Treppe, die anderen liegen schlafend um das Becken.
Die Bilder sehen sehr kindlich aus, wirken aber lebendig durch die wechselnden Perspektiven. Die Angst, die so ein Sprung in die Tiefe bei uns allen auslöst, wird hier sehr eindringlich und humorvoll beschrieben. Der Gag am Ende hat mir besonders gut gefallen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Der Sprung

Rezensionen von Daggy:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Ich bin der Stärkste im ganzen Land! von Mario Ramos

Humorvolle Geschichte mit überraschendem Ende

Schon auf dem Cover hat der Wolf eine Haltung, die ihn als Sieger als etwas Besonderes darstellt. Nachdem er sich satt gegessen hat, macht er sich auf den Weg in den Wald, er möchte gerne die Bestätigung dafür haben, dass er der Stärkste ist.
Zunächst trifft er auf eine kleinen Hasen, er spricht ihn freundlich an und der Hase bestätigt ihm, dass er der Stärkste im ganzen Land sei.

Rotkäppchen begegnet ihm als nächstes und auch sie bestätigt ihm, dass er der Stärkste sei. Auch die drei kleinen Schweinchen widersprechen ihm nicht, ebenso wenig, wie die sieben Zwerge. Erst ein „komischer kleiner Kröterich“ meint seine Mama sei die Stärkste im ganzen Land.
Da beweihräuchert sich der Wolf und sucht bei bekannten Märchenfiguren eine Bestätigung seiner Stärke. Wie schön ist es zu beobachten, wie er immer mehr angibt und erst das kleine grüne Tier widerspricht ihm (zu Recht!) In den Illustrationen erleben wir den Wolf, der mit seiner Körperhaltung ausdrückt, wie er sich fühlt.
Ein Pappbilderbuch über einen Angeber, der erkennen muss, dass es immer auch eine stärkere gibt. Zudem treffen wir auf Bekannte aus anderen Büchern, was ich sehr witzig finde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Daggy
Ich bin der Stärkste im ganzen Land!