Kunden em pfehlungen
Rezensionen von askyfullofpages:
Unshame von Louisa Dellert
Schulter an Schulter
Unshame ist für mich ein unglaublich wertvolles Buch. Louisa Dellert verbindet ihre persönlichen Erfahrungen mit fundierten Informationen und lädt immer wieder zu Gedankenexperimenten ein, die zum Nachdenken anregen. Gleichzeitig gibt sie konkrete Impulse, wie man den eigenen Blick auf den eigenen Körper, die Körper anderer Menschen und auf sich selbst verändern kann.
Ich glaube, was mich am meisten beschäftigt hat, war die Erkenntnis, wie selbstverständlich weibliche Scham für viele von uns geworden ist. Als Frau wächst man eigentlich damit auf, dass der eigene Körper ständig bewertet wird. Diese Bewertung kommt nicht nur von außen, sondern irgendwann auch von einem selbst. Genau davon leben das Patriarchat und eine riesige Industrie. Frauen wird eingeredet, sie seien nicht gut genug, nicht schön genug oder müssten sich ständig optimieren. Wenn man permanent mit solchen Unsicherheiten beschäftigt ist, bleibt wenig Raum für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Das fand ich unglaublich erschreckend.
Das Buch macht deutlich, wie schwer es ist, sich von diesen Denkmustern zu lösen, wenn man mit ihnen aufgewachsen ist. Gerade deshalb fand ich die Botschaft des weiblichen Schulterschlusses so wichtig. Statt Körper zu bewerten oder Bodyshaming zu betreiben, sollten wir uns gegenseitig unterstützen, mehr Mitgefühl füreinander entwickeln und uns gegenseitig feiern.
Ich glaube, dass dieses Buch nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer lesenswert ist. Es hilft zu verstehen, welchen gesellschaftlichen Druck und welche Grenzüberschreitungen viele Frauen tagtäglich erleben. Wer sich bereits intensiv mit Körperakzeptanz, Body Positivity und Feminismus beschäftigt hat, wird vielleicht nicht ausschließlich Neues finden. Trotzdem schafft es Louisa, bekannte Themen so persönlich und nahbar zu erzählen, dass ich das Buch mit großem Interesse gelesen habe und immer wieder neue Denkanstöße mitnehmen konnte.
Ein wirklich tolles, intimes und eindrückliches Buch, das mich hoffentlich langfristig zu mehr Selbstreflexion, Mitgefühl und einem liebevolleren Umgang mit mir selbst bewegt.
Ich möchte unbedingt noch anmerken, dass Louisa die liebenswürdigste Danksagung geschrieben hat. Allein diese hat mich wirklich zu Tränen gerührt.
Vielen lieben Dank, liebe Louisa, für deine ehrlichen, zutiefst authentischen und ermutigenden Worte!
Ab jetzt Schulter an Schulter ✨
Rezensionen von KersG:
Genug für ein halbes Leben von Evann Normandin
Erinnerungen und Neuanfang
Das Cover passt einfach perfekt zum Buch. Mit den verschwommenen Gestalten. Wie Erinnerungen, die langsam verblassen und doch irgendwie noch da sind.
Landon und Rose. Sie lernen sich kennen und lieben. Es scheint alles perfekt zu sein. Doch Rose entschließt sich dazu, ihr bisheriges Leben zu vergessen.
Keine Erinnerungen mehr. Sie weiß nicht mehr, wer Landon ist. Was sie verbindet. Doch Landon will das nicht so einfach hinnehmen. Im Gegensatz zu ihr erinnert er sich an alles. Es hat etwas Schmerzhaftes an sich, in seine Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben einzutauchen. In die Höhen und Tiefen.
Ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass Landon all das nicht so einfach hinnehmen wollte. Dass er das gemeinsame Leben nicht aufgeben wollte.
Es ist ein Buch voller Traurigkeit und Schmerz, aber dazwischen ist da auch noch die immerwährende Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass alles gut wird.
Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen. Das hin und her zwischen Gegenwart und Vergangenheit war anfangs etwas verwirrend für mich. Als ich mich an den Schreibstil gewohnt hatte, fiel es mir leicht, der Geschichte zu folgen. Man bekommt durch diesen Schreibstil einen sehr guten Einblick, sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart.
Kann man vor der eigenen Vergangenheit wirklich davonlaufen? Sie auslöschen? Das Buch beschäftigt sich mit einigen ernsten Themen.
Vieles hat mich überrascht und kam für mich unerwartet. Aber das macht den Reiz dieses Buches für mich aus.
Rezensionen von Karo:
Red Star Rebels von Amie Kaufman
Sci-Fi für ein jüngeres Publikum
Red Star Rebels klang für mich nach einer spannenden Sci-Fi-Geschichte mit Mars-Setting, Geheimnissen und einer Überlebensmission. Der Einstieg hat mir auch tatsächlich gut gefallen: Man wird direkt ins Geschehen geworfen, als Cleo und Hunter nach einer Evakuierung auf einer Marsstation zurückbleiben und schnell merken, dass nicht alles so ist, wie es scheint.
Dadurch kommt anfangs ordentlich Spannung auf.
Leider konnte mich das Buch danach nicht wirklich überzeugen. Für mich wirkte die Geschichte insgesamt sehr auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten. Wer bisher wenig Berührungspunkte mit Science-Fiction hatte, findet wahrscheinlich einen guten und leicht zugänglichen Einstieg. Mir persönlich fehlte jedoch etwas die Tiefe – sowohl bei der Welt als auch bei den Figuren.
Besonders mit Cleo und Hunter wurde ich nicht richtig warm. Obwohl man im Laufe der Handlung mehr über ihre Vergangenheit erfährt und die Kapitel abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt werden, blieben sie für mich emotional eher auf Distanz. Auch die sich entwickelnde Liebesgeschichte konnte mich nicht mitreißen. Viele Entwicklungen wirkten vorhersehbar, und die Gefühle zwischen den beiden kamen für mein Empfinden teilweise etwas plötzlich.
Die Handlung selbst hatte einige interessante Ideen, zog sich für mich aber stellenweise in die Länge. Gleichzeitig wurden manche Ereignisse recht hektisch abgehandelt, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, wichtige Hintergründe würden eher vorausgesetzt als erklärt. Gerade bei einem Science-Fiction-Roman hätte ich mir etwas mehr Zeit für die Welt und ihre technischen Aspekte gewünscht.
Rezensionen von bus:
Unerwünschte Töchter von Miriam Carbe
Erinnerungen
Die Autorin Miriam Carbe hatte das große Glück, mehrere Kisten mit Notizbüchern ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter geerbt zu haben.
Ein wertvoller Familienschatz, an dem sie ihre Leser teilhaben lässt. Sie erzählen die Familiengeschichte bis zurück ins Jahr 1908. Ohne diese Erinnerungen, wäre ein großer Teil, auch ihrer eigenen Vergangenheit, wahrscheinlich unwiederbringlich verloren gewesen.
Für sie ist es nicht bloß eine Erinnerung, es ist auch eine Aufarbeitung ihrer Geschichte.
Für mich als Leser ein informatives, spannenden und unterhaltsames Leseerlebnis. Eine Zeitreise, auf die uns die vier Frauen, vier Generationen, Margarethe, Marianne, Monika, Miriam, mitnehmen.
Hundert Jahre Zeitgeschichte aus dem Blickwinkel einer Familie
Ein sehr umfangreiches Buch, dass mir sehr gut gefallen hat.
Rezensionen von Leser:
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Tolles Buch!
Das wunderschöne Buchcover mit Farbschnitt hat mich magisch angezogen.
Die Buchbeschreibung weckte meine Neugier und am Ende der Geschichte kann ich sagen, es war ein toller Lesespaß!
Der erste Band der Trilogie führt nach Rainshadow City. Einer düsteren Stadt, in der jenseits des prunkvollen Palastes, Armut und Ungerechtigkeit herrschen.
Die kriminelle Untergrundorganisation Lucky Crows verbreitet Angst und Schrecken.
Eine bildgewaltige Geschichte mit dunkler Atmosphäre, die besonders durch ihre verschiedenen Charaktere glänzt.
Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei, die ums Überleben und Gerechtigkeit kämpfen, sowie Haru und Theo, sind interessante, vielschichtige Figuren, die der Geschichte Leben einhauchen. Ihnen zu folgen ist ein aufregendes, spannendes Erlebnis.
Der Einfluss der japanischen Mythologie ergibt eine tolle Kombination mit den Zukunftstechnologien.
Detailliert, umfangreich, lebendig. Etwas Futurismus, etwas Magie, Fantasy, Dystopie und Krimielemente. Unterhaltsam und fesselnd!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen!
Rezensionen von annaja:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Sowjetisches Ballett und ihre Schüler
Von annaja
Von annaja
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.
Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm. Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Rezensionen von verhei:
The Artist von Lucy Steeds
Licht und Schatten - und das Flirren eines Sommers
In der Provence im Sommer 1920: Joseph Adelaide, Journalist bei einem kleinen Kunstmagazin, erhält die Chance seines Lebens. Edouard Tartuffe, legendärer Maler, lädt ihn zu sich auf den Bauernhof ein, auf den er sich zurückgezogen hat, ein. Doch es sollte nicht einfach werden, ein Interview zu bekommen.
Joseph wird vom Maler als Model engagiert und lebt fortan zusammen mit dem exzentrischen Künstler und seiner ruhigen Nichte Ettie. Ettie scheint ein Rätsel für sich zu sein, hält sie sich doch ruhig im Hintergrund und ist als Haushälterin und Assistentin wichtig für die Entstehung all der Kunstwerke. Schrittweise erlangt Joseph immer mehr Zutritt zur Gedankenwelt von Ettie.
Der Roman beginnt, indem man Joseph auf seiner Reise zur abgelegenen Künstlerunterkunft folgt und schon in den ersten Seiten merkt man eine gewisse Grundstimmung des Romans – lange heiße, ja eher brütende Tage des Sommers in der Provence, ein Gefühl, das für mich allgegenwertig war.
Die Erzählperspektive wechselt kapitelweise zwischen Joseph und Ettie und umfasst neben dem Alltagsleben und den Malsessions auch Gedanken und Rückblicke der jeweiligen Personen. Beide tragen ihr eigenes Päckchen und man erlebt als Leser so manchen herzzerreißenden Rückblick. Schrittweise setzen sich so die Biografien der Figuren zusammen, wie auch die Bewohner des Hauses sich immer mehr aneinander gewöhnen.
Der Roman transportiert gut das Gefühl des Sommers in der Provence und die Exzentrik der Künstler, da die Beschreibung einfach bildhaft, atmosphärisch und ausdrucksstark ist. Doch es geht nicht nur darum, wie der Leser bald merkt. Taucht man doch vor allem in Rückblicken in verstörende und herzzerreißende Szenen ein, die das Leben aller Beteiligten bis zur Erzählebene prägen. Es waren damals andere Zeiten, der erste Weltkrieg gerade erst vorbei und die Wahrnehmung speziell von Frauen eine andere. Und bald erkennt man die weitere Botschaft des Buches – es ist möglich sich aus der Dunkelheit zu befreien und ins Licht zu treten, egal wie unwahrscheinlich es einem erscheinen mag.
Ein Roman der auf Grund der Aufmachung gerne als Sommerroman für Kunstinteressierte gesehen werden kann, aber eben auch eine viel tiefere Botschaft vermittelt.
Rezensionen von Annaja:
Maja & Natascha von Elyse Durham
Sowjetisches Ballett und ihre Schüler
Ein hübsches, farbenfrohes Cover mit den schwebenden Ballettfiguren passt hervorragend zum Inhalt des Buches.
Die Geschichte erzählt vom Leben zweier Schwestern, die als Zwillingsmädchen 1941 in Leningrad (St.Petersburg) als uneheliche Töchter einer Balletttänzerin geboren wurden, die sich nach deren Niederkunft das Leben nahm.
Die Waisenmädchen wuchsen bei der Freundin ihrer Mutter auf und kamen dann in ein Ballettinternat. Sie träumten von einer großen Karriere und Auftritten in Amerika. Beide waren sehr talentiert, wenngleich sie sehr ungleich waren. Ihre Konkurrenz, die Beziehung zueinander und ihre Unterschiedlichkeit sind in der gesamten Story greifbar.
Wie schwer es athletische TänzerInnen hatten und noch haben, welche enorme Leistung und Fitness hier erforderlich ist, welche Entbehrungen es auszuhalten galt und gilt und welchen Druck man ständig aushalten muss, damit es überhaupt jemals zum Erfolg führen kann, ist hier Mittelpunkt der Erzählung.
Die politische Lage der damaligen Zeit, die Situation zwischen den Mächten Russland und den USA, die extrem unsichere Lage, kann man ebenfalls ganz deutlich spüren.
Ein einfühlsames, wie atmosphärisch gut getroffenes Buch mit angenehmen Schreibstil, lässt wunderbare wie unterhaltsame Lesestunden zu.
Rezensionen von Claudia R.:
Rios magische Reisen – Unsichtbar am Kilimandscharo von Christoph Karrasch
Afrika Abenteuer
Klappentext / Inhalt:
Komm mit zum Kilimandscharo und löse mit Rio das Rätsel!
Herzlich willkommen im magischsten Hotel der Welt! Von hier aus kannst du an jeden Ort der Erde reisen.
Rio hat eine super Idee: Für ein Schulreferat über Pandas will er mit dem Hotel Fernweh zu den schwarz-weißen Bären nach China reisen.
Doch der Plan geht gehörig schief … Stattdessen landet er mit Nelly, Anna und Ben mitten in Kenia. In der afrikanischen Savanne treffen sie auf Löwen und Elefanten, Giraffen und Zebras und staunen über die Schönheit der Natur. Nur die Suche nach Phil A. Delphias magischem Gegenstand ist diesmal ziemlich schwierig. Bis sie einen besonderen Ort finden, an dem irgendetwas seltsam ist …
Cover:
Eine Gruppe von Kindern ist hier erkennbar und die Natur, sowie Tiere Afrikas lägen den Hintergrund des Covers. neben Löwen und Giraffen, sind auch Elefanten und einige weitere Tiere und die wundervolle Natur Afrikas hier im Hintergrund abgebildet. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt der Reihe ist auch vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine wundervolle und spannende Kinderbuchreihe, bei der es nicht nur um Abenteuer geht, sondern auch über Land und Natur kann man hier so einiges lernen. Diesmal geht es für Rio und seine Freunde nach Kenia und was sie dort erleben, sei hier noch nicht verraten.
Inhaltlich möchte ich hier weder Spoilern noch zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Charaktere und Geschehnisse hinein. Es handelt sich hierbei um den zweiten Band, aber auch wenn man den ersten band nicht kennt, findet man sich schnell und gut in alles hinein. Jeder band hat sein eigenes Abenteuer und befindet sich in einem anderen Land und so ist es nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht kennt.
Am Beginn lernt man die Charaktere sehr gut kennen und bekommt einige Informationen und auch Bilder zu diesen und auch die Einleitung ist toll gewählt, so dass der Einstieg gut gelingt.
Die Geschichte selbst ist spannend und interessant umgesetzt. Man lernt nebenbei Afrika und besonders auch die Tierwelt Afrikas näher kennen. Es wird alles dabei sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die tollen schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder veranschaulichen das Gelesene sehr gut und setzen es toll um.
Das Abenteuer ist spannend umgesetzt und auch wenn es für Erwachsene vielleicht ein wenig vorhersehbar ist, so sind die Rätsel und ds Gesamtkonzept für die Altersgruppe schon sehr gut und passend gewählt. Die Geschichte ist toll, spannend und interessant umgesetzt und auch die Informationen, welche man am Ende noch über Afrika erhält sind sehr informativ und toll gewählt.
Eine tolle und gelungene Mischung aus Abenteuer und Wissen über Afrika. Ich fand es spannend und auch die Umsetzung sehr gut gelungen.
Fazit:
Spannendes Afrika Abenteuer mit Rätseln und allerhand wissenswerter Informationen.
Rezensionen von LeserinLu :
Wirf einen Schatten von Elena Fischer
Nachdenklich
„Wirf einen Schatten“ war für mich ein Buch, das vor allem durch seine Atmosphäre und seine Figuren gewirkt hat. Ich bin mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangegangen und war zunächst überrascht, wie ruhig und entschleunigt sie erzählt wird. Im Mittelpunkt steht Joseph, ein Mann, der sein Leben lang gelernt hat zu funktionieren, aber nie wirklich gelernt hat, über seine Gefühle zu sprechen.
Joseph war für mich eine Figur, mit der ich sehr mitfühlen konnte, gerade weil er so unauffällig und menschlich wirkt. Seine Sehnsucht nach Nähe, sein Bedauern über verpasste Chancen und seine Schwierigkeiten, sich anderen zu öffnen, waren sehr emphatisch dargestellt. Besonders gefallen hat mir dabei die Sprache des Romans. Sie ist ruhig, oft poetisch und transportiert die melancholische Stimmung der Geschichte. Viele Kapitel leben weniger von dramatischen Ereignissen als von Gedanken und Erinnerungen.
„Wirf einen Schatten“ ist kein lauter Roman und keine Geschichte voller Wendungen. Stattdessen erzählt er langsam, nachdenklich und einfühlsam von Menschen, die lernen müssen, sich ihren Wahrheiten zu stellen. Gerade diese Ruhe und Melancholie haben das Buch für mich besonders gemacht.










