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Rezensionen von pandas_bücherblog:

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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe von Kaylee Archer

Verschenktes Potenzial

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Es wirkt dunkel und mystisch und passt gut zu der Stimmung, die die Geschichte transportieren möchte.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte hineinzufinden.

Die Handlung startet recht schnell und verliert sich nicht in endlosen Erklärungen.

Gerade am Anfang war ich neugierig und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Im Mittelpunkt steht Cordelia, die als Hexe bei ihrer Tante aufwächst und relativ selbstbestimmt lebt. Ihre Welt gerät jedoch aus den Fugen, als sie entführt wird und erfährt, dass sie nicht nur Hexe ist, sondern auch Werwolf Gene in sich trägt, da ihr Vater ein Alpha ist. Diese Kombination aus Hexenmagie und Werwolf Elementen fand ich grundsätzlich spannend.
Cordelia ist eine Figur, die mir im Großen und Ganzen gefallen hat. Sie ist nicht hilflos, hat ihren eigenen Kopf und stellt Fragen. Gleichzeitig wirkt sie an manchen Stellen naiv oder lässt sich schneller beeinflussen, als ich es erwartet hätte. Das hat sie für mich etwas widersprüchlich gemacht. Bishop hingegen bleibt lange schwer greifbar. Gerade diese Unsicherheit, ob man ihm trauen kann oder nicht, fand ich aber interessant. Trotzdem hat mir bei den beiden dieser eine Moment gefehlt, in dem ich ihre Gefühle wirklich nachvollziehen konnte.
Mein größter Kritikpunkt ist der starke Fokus auf die Liebesgeschichte. Die Romance nimmt sehr viel Raum ein, teilweise mehr als die eigentliche Handlung. Dabei steckt im Setting deutlich mehr Potenzial. Intrigen, Machtkämpfe, familiäre Konflikte und die Frage nach Cordelias Rolle in dieser Welt hätten noch stärker ausgearbeitet werden können. Stattdessen wiederholen sich manche Situationen und bremsen das Tempo aus.
Auch die Welt selbst hat mich nicht komplett überzeugt. Grundsätzlich mochte ich die düstere Atmosphäre, aber ich war öfter unsicher, in welcher Zeit wir uns eigentlich befinden. Manche Elemente wirkten sehr historisch, andere wiederum fast modern. Das hat mich zwischendurch etwas aus dem Lesefluss gebracht.
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch ganz gerne gelesen. Es gibt spannende Ansätze, einige interessante Nebenfiguren und eine gewisse Dynamik, die dafür sorgt, dass man dranbleiben möchte. Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf und sorgt für Neugier auf die Fortsetzung.

Fazit:
Insgesamt ist "Witch of the Wolves" für mich ein solider Reihenauftakt mit einer guten Grundidee, der sich aber zu sehr auf die Liebesgeschichte konzentriert und dadurch erzählerisches Potenzial verschenkt.
3,5/5 Sterne

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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe

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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe von Kaylee Archer

Verschenktes Potenzial

Das Cover ist mir sofort ins Auge gefallen. Es wirkt dunkel und mystisch und passt gut zu der Stimmung, die die Geschichte transportieren möchte.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte hineinzufinden.

Die Handlung startet recht schnell und verliert sich nicht in endlosen Erklärungen.

Gerade am Anfang war ich neugierig und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Im Mittelpunkt steht Cordelia, die als Hexe bei ihrer Tante aufwächst und relativ selbstbestimmt lebt. Ihre Welt gerät jedoch aus den Fugen, als sie entführt wird und erfährt, dass sie nicht nur Hexe ist, sondern auch Werwolf Gene in sich trägt, da ihr Vater ein Alpha ist. Diese Kombination aus Hexenmagie und Werwolf Elementen fand ich grundsätzlich spannend.
Cordelia ist eine Figur, die mir im Großen und Ganzen gefallen hat. Sie ist nicht hilflos, hat ihren eigenen Kopf und stellt Fragen. Gleichzeitig wirkt sie an manchen Stellen naiv oder lässt sich schneller beeinflussen, als ich es erwartet hätte. Das hat sie für mich etwas widersprüchlich gemacht. Bishop hingegen bleibt lange schwer greifbar. Gerade diese Unsicherheit, ob man ihm trauen kann oder nicht, fand ich aber interessant. Trotzdem hat mir bei den beiden dieser eine Moment gefehlt, in dem ich ihre Gefühle wirklich nachvollziehen konnte.
Mein größter Kritikpunkt ist der starke Fokus auf die Liebesgeschichte. Die Romance nimmt sehr viel Raum ein, teilweise mehr als die eigentliche Handlung. Dabei steckt im Setting deutlich mehr Potenzial. Intrigen, Machtkämpfe, familiäre Konflikte und die Frage nach Cordelias Rolle in dieser Welt hätten noch stärker ausgearbeitet werden können. Stattdessen wiederholen sich manche Situationen und bremsen das Tempo aus.
Auch die Welt selbst hat mich nicht komplett überzeugt. Grundsätzlich mochte ich die düstere Atmosphäre, aber ich war öfter unsicher, in welcher Zeit wir uns eigentlich befinden. Manche Elemente wirkten sehr historisch, andere wiederum fast modern. Das hat mich zwischendurch etwas aus dem Lesefluss gebracht.
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch ganz gerne gelesen. Es gibt spannende Ansätze, einige interessante Nebenfiguren und eine gewisse Dynamik, die dafür sorgt, dass man dranbleiben möchte. Gerade gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal Fahrt auf und sorgt für Neugier auf die Fortsetzung.

Fazit:
Insgesamt ist "Witch of the Wolves" für mich ein solider Reihenauftakt mit einer guten Grundidee, der sich aber zu sehr auf die Liebesgeschichte konzentriert und dadurch erzählerisches Potenzial verschenkt.
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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Tolle Fortsetzung!

Nachdem mir Band 1 schon richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf das Wiedersehen mit Cassandra, Rue und Tabitha gefreut, und war auch schnell wieder in der Geschichte drin. Man merkt allerdings deutlich, dass es sich hier um den zweiten Band handelt. Ohne Vorkenntnisse fehlt einfach einiges an Hintergrundwissen.

Optisch ist das Buch wieder ein kleines Highlight. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und auch die Illustrationen und kleinen Details sind sehr liebevoll gemacht. Man merkt deutlich, dass sich hier jemand Mühe gegeben hat. Auch der Schreibstil war gewohnt flüssig und bildhaft.

Inhaltlich wird es diesmal etwas Düsterer. Der Fluch, der auf den Bewohnern von Hagley lastet und der Erlkönig als Bedrohung sorgen für eine ernstere Note. Gleichzeitig versucht Cassie weitere Hinweise zu ihrer verschwundenen Mutter zu finden. Dass dieses Geheimnis in diesem Teil noch nicht aufgelöst wird, hat mich zwar etwas gestört, steigert aber auch meine Vorfreude auf den nächsten Band.
Gut gefallen hat mir Cassies Entwicklung. Sie handelt nicht mehr ganz so impulsiv wie im ersten Band, sondern denkt öfter nach und bezieht auch ihre Freundinnen mit ein. Die Freundschaft zwischen ihr, Rue und Tabitha wirkt noch gefestigter. Auch Sebastian bringt nochmal eine neue Dynamik rein, wobei er stellenweise ziemlich anstrengend war.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der Titel. Die magische Flöte spielt zwar eine Rolle, steht aber nicht so stark im Mittelpunkt, wie man vielleicht erwartet.

Fazit:
Insgesamt ist die Fortsetzung ein spannender, atmosphärischer zweiter Band mit einer etwas düsteren Note, viel Magie und einer guten Portion Spannung.
4,5/5 Sterne

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Tolle Fortsetzung!

Nachdem mir Band 1 schon richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf das Wiedersehen mit Cassandra, Rue und Tabitha gefreut, und war auch schnell wieder in der Geschichte drin. Man merkt allerdings deutlich, dass es sich hier um den zweiten Band handelt. Ohne Vorkenntnisse fehlt einfach einiges an Hintergrundwissen.

Optisch ist das Buch wieder ein kleines Highlight. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und auch die Illustrationen und kleinen Details sind sehr liebevoll gemacht. Man merkt deutlich, dass sich hier jemand Mühe gegeben hat. Auch der Schreibstil war gewohnt flüssig und bildhaft.

Inhaltlich wird es diesmal etwas Düsterer. Der Fluch, der auf den Bewohnern von Hagley lastet und der Erlkönig als Bedrohung sorgen für eine ernstere Note. Gleichzeitig versucht Cassie weitere Hinweise zu ihrer verschwundenen Mutter zu finden. Dass dieses Geheimnis in diesem Teil noch nicht aufgelöst wird, hat mich zwar etwas gestört, steigert aber auch meine Vorfreude auf den nächsten Band.
Gut gefallen hat mir Cassies Entwicklung. Sie handelt nicht mehr ganz so impulsiv wie im ersten Band, sondern denkt öfter nach und bezieht auch ihre Freundinnen mit ein. Die Freundschaft zwischen ihr, Rue und Tabitha wirkt noch gefestigter. Auch Sebastian bringt nochmal eine neue Dynamik rein, wobei er stellenweise ziemlich anstrengend war.
Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich der Titel. Die magische Flöte spielt zwar eine Rolle, steht aber nicht so stark im Mittelpunkt, wie man vielleicht erwartet.

Fazit:
Insgesamt ist die Fortsetzung ein spannender, atmosphärischer zweiter Band mit einer etwas düsteren Note, viel Magie und einer guten Portion Spannung.
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The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Zwischen Dieben, Magie und tödlichen Spielen

Das Cover passt sehr gut zur düsteren Atmosphäre der Geschichte und greift die Stimmung des Buches gut auf. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er liest sich flüssig und sorgt dafür, dass man schnell in die Handlung hineinkommt.

Der Einstieg ist direkt ziemlich intensiv. Zara sitzt im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung, bis sich plötzlich eine andere Möglichkeit auftut: Statt zu sterben soll sie an einem tödlichen Wettkampf teilnehmen.

Die Aufgabe dahinter ist allerdings alles andere als harmlos, denn am Ende geht es darum, ein Relikt zu stehlen. Schon dieser Ausgangspunkt sorgt für Spannung, weil klar ist, dass hier niemand wirklich sicher ist.
Zara fand ich als Hauptfigur interessant. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern vorsichtig, misstrauisch und trifft ihre Entscheidungen oft aus der Not heraus. Gerade das macht sie greifbar. Crane bleibt dagegen lange rätselhaft. Man merkt schnell, dass er seine eigenen Pläne verfolgt und nicht alles von sich preisgibt, was die Dynamik zwischen den beiden spannend macht.
Besonders mochte ich die Idee mit den Wettkämpfen unter den Dieben. Diese Prüfungen bringen immer wieder neue Gefahr in die Handlung und sorgen dafür, dass die Spannung hoch bleibt. Auch das Magiesystem fand ich interessant. Magie hat hier ihren Preis, denn mit jeder Nutzung verliert man ein Stück von sich selbst. Diese Begrenzung gibt der ganzen Welt eine düstere Note.
Die Atmosphäre ist insgesamt ziemlich dunkel, mit Intrigen, Machtspielen und diesem ständigen Druck. Gleichzeitig bleiben manche Nebenfiguren etwas im Hintergrund und beim Worldbuilding hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Ausarbeitung gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und vor allem das Ende sorgt dafür, dass man neugierig auf die Fortsetzung bleibt.

Fazit:
Ein spannender und düsterer Romantasy-Auftakt mit interessanten Figuren, tödlichen Wettkämpfen und einer geheimnisvollen Welt. Nicht alles ist perfekt ausgearbeitet, aber die Atmosphäre und die Dynamik zwischen Zara und Crane haben mich überzeugt, sodass ich mich schon auf den nächsten Teil freue.
4/5 Sterne

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The Crane and the Nightjar

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The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Zwischen Dieben, Magie und tödlichen Spielen

Das Cover passt sehr gut zur düsteren Atmosphäre der Geschichte und greift die Stimmung des Buches gut auf. Auch der Schreibstil hat mir gefallen. Er liest sich flüssig und sorgt dafür, dass man schnell in die Handlung hineinkommt.

Der Einstieg ist direkt ziemlich intensiv. Zara sitzt im Gefängnis und wartet auf ihre Hinrichtung, bis sich plötzlich eine andere Möglichkeit auftut: Statt zu sterben soll sie an einem tödlichen Wettkampf teilnehmen.

Die Aufgabe dahinter ist allerdings alles andere als harmlos, denn am Ende geht es darum, ein Relikt zu stehlen. Schon dieser Ausgangspunkt sorgt für Spannung, weil klar ist, dass hier niemand wirklich sicher ist.
Zara fand ich als Hauptfigur interessant. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern vorsichtig, misstrauisch und trifft ihre Entscheidungen oft aus der Not heraus. Gerade das macht sie greifbar. Crane bleibt dagegen lange rätselhaft. Man merkt schnell, dass er seine eigenen Pläne verfolgt und nicht alles von sich preisgibt, was die Dynamik zwischen den beiden spannend macht.
Besonders mochte ich die Idee mit den Wettkämpfen unter den Dieben. Diese Prüfungen bringen immer wieder neue Gefahr in die Handlung und sorgen dafür, dass die Spannung hoch bleibt. Auch das Magiesystem fand ich interessant. Magie hat hier ihren Preis, denn mit jeder Nutzung verliert man ein Stück von sich selbst. Diese Begrenzung gibt der ganzen Welt eine düstere Note.
Die Atmosphäre ist insgesamt ziemlich dunkel, mit Intrigen, Machtspielen und diesem ständigen Druck. Gleichzeitig bleiben manche Nebenfiguren etwas im Hintergrund und beim Worldbuilding hätte ich mir stellenweise noch etwas mehr Ausarbeitung gewünscht. Trotzdem hat mich die Geschichte gut unterhalten und vor allem das Ende sorgt dafür, dass man neugierig auf die Fortsetzung bleibt.

Fazit:
Ein spannender und düsterer Romantasy-Auftakt mit interessanten Figuren, tödlichen Wettkämpfen und einer geheimnisvollen Welt. Nicht alles ist perfekt ausgearbeitet, aber die Atmosphäre und die Dynamik zwischen Zara und Crane haben mich überzeugt, sodass ich mich schon auf den nächsten Teil freue.
4/5 Sterne

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The Crane and the Nightjar

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Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio

Eine leise und gefühlvolle Geschichte

Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt ruhig, fast ein bisschen traurig, und passt damit perfekt zur Stimmung der Geschichte. Auch die Illustrationen ziehen sich genau so durch das ganze Buch. Sie sind eher zurückhaltend und nicht wie bei vielen anderen Kinderbüchern auffallend knallig, aber gerade deshalb sehr ausdrucksstark.

Vor allem die Mimik von Katze spricht oft Bände. Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig poetisch und wirkt dadurch irgendwie besonders. Die Sätze sind leicht verständlich, doch manche Begriffe fand ich - gerade für ein Kinderbuch - eher ungeeignet.

Inhaltlich geht es um Katze, einen Hund der sich bereits von klein auf alleine durchs Leben schlagen muss. Seine Mutter wollte, dass er unabhängig ist, aber was übrigbleibt, ist vor allem seine Einsamkeit. Man begleitet ihn durch diese schwere Zeit, die von seiner Unsicherheit und dem nagenden Gefühl, nirgends dazuzugehören, geprägt ist. Man spürt seine Einsamkeit auf jeder Seite - besonders in den Momenten, in denen er versucht, irgendwo dazuzugehören, um sich nicht so einsam zu fühlen.
Besonders wird die Geschichte durch die Begegnung mit Marder. Ein Mensch, der selbst am Rande der Gesellschaft steht und genauso verloren wirkt wie Katze. Die beiden finden auf eine ganz leise und besondere Art zueinander. Dabei bedarf es nicht vieler Worte und genau das hat mir gefallen. Ihre Freundschaft entwickelt sich ruhig und wirkt dadurch sehr glaubwürdig.
Was mir außerdem gut gefallen hat, ist, dass nichts beschönigt wird. Themen wie Einsamkeit, Ausgrenzung oder auch das Leben auf der Straße werden offen angesprochen. Gleichzeitig schwingt aber immer auch Hoffnung in der Story mit, was ihr etwas von der Schwere nimmt.

Fazit:
"Ein Hund namens Katze" ist ein stilles und sehr berührendes Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es geht um Einsamkeit, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber genau das macht sie für mich so besonders. Lediglich die Altersangabe empfinde ich als unpassend, da ich der Meinung bin, das Buch ist aufgrund der angesprochenen Themen eher für ältere Kinder geeignet.
4/5 Sterne

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Ein Hund namens Katze

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Ein Hund namens Katze von Tomi Kontio

Eine leise und gefühlvolle Geschichte

Das Cover ist mir sofort aufgefallen. Es wirkt ruhig, fast ein bisschen traurig, und passt damit perfekt zur Stimmung der Geschichte. Auch die Illustrationen ziehen sich genau so durch das ganze Buch. Sie sind eher zurückhaltend und nicht wie bei vielen anderen Kinderbüchern auffallend knallig, aber gerade deshalb sehr ausdrucksstark.

Vor allem die Mimik von Katze spricht oft Bände. Der Schreibstil ist einfach und gleichzeitig poetisch und wirkt dadurch irgendwie besonders. Die Sätze sind leicht verständlich, doch manche Begriffe fand ich - gerade für ein Kinderbuch - eher ungeeignet.

Inhaltlich geht es um Katze, einen Hund der sich bereits von klein auf alleine durchs Leben schlagen muss. Seine Mutter wollte, dass er unabhängig ist, aber was übrigbleibt, ist vor allem seine Einsamkeit. Man begleitet ihn durch diese schwere Zeit, die von seiner Unsicherheit und dem nagenden Gefühl, nirgends dazuzugehören, geprägt ist. Man spürt seine Einsamkeit auf jeder Seite - besonders in den Momenten, in denen er versucht, irgendwo dazuzugehören, um sich nicht so einsam zu fühlen.
Besonders wird die Geschichte durch die Begegnung mit Marder. Ein Mensch, der selbst am Rande der Gesellschaft steht und genauso verloren wirkt wie Katze. Die beiden finden auf eine ganz leise und besondere Art zueinander. Dabei bedarf es nicht vieler Worte und genau das hat mir gefallen. Ihre Freundschaft entwickelt sich ruhig und wirkt dadurch sehr glaubwürdig.
Was mir außerdem gut gefallen hat, ist, dass nichts beschönigt wird. Themen wie Einsamkeit, Ausgrenzung oder auch das Leben auf der Straße werden offen angesprochen. Gleichzeitig schwingt aber immer auch Hoffnung in der Story mit, was ihr etwas von der Schwere nimmt.

Fazit:
"Ein Hund namens Katze" ist ein stilles und sehr berührendes Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Es geht um Einsamkeit, Freundschaft und darum, seinen Platz zu finden. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aber genau das macht sie für mich so besonders. Lediglich die Altersangabe empfinde ich als unpassend, da ich der Meinung bin, das Buch ist aufgrund der angesprochenen Themen eher für ältere Kinder geeignet.
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Ein Hund namens Katze

Rezensionen von Wolfgang Suschnig:

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Zeit der Mutigen von Dimitré Dinev

Keine Angst vor 1148 Seiten!

Der großes Umfang dieses Buches hat mich lange Zeit abgehalten zuzugreifen. Erst ein Freund, der die "Zeit der Mutigen" bereits gelesen hatte, nahm mir die Furcht und den Respekt vor dem Lesevolumen. Während eines Kuraufenthalts, als mir der Lesestoff ausging, fand mich in der nächstgelegenen Buchhandlung schließlich die "Zeit der Mutigen".

Ich bin in dieses Buch sofort hineingekippt. Und so folgte ich dem Schicksal einer Eva, die sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg in der Donau ertränken will, dem Schicksal eines gewissen Meto, einem Tiroler, den es nach Bulgarien verschlägt, und anderen. Anhand einer kleinen Figurengruppe werden die letzten hundert Jahre europäischer Geschichte erzählt. Ursprünglich dachte ich, der Roman spielte in Bulgarien, aber ein nicht geringer Teil handelt in der Wachau. Dabei ist es nicht der Inhalt allein, der die Leser:innen quasi gefangen nimmt. Beim ersten Lesen nimmt man zwar Dinevs Sprache wahr und ist sich bewusst, man sollte auf sie genauer achten; gleichzeitig möchte man wissen, wie diese humorvoll, larmoyant, manchmal sarkastisch formulierte Geschichte sich weiter entwickelt. Einerseits ist die "Zeit der Mutigen" ein politisches Buch, andererseits enthält es gleichzeitig viele märchenhafte Szenen. Die Beherrschung der Sprache zeigt sich, wie so oft, gerade in den Beschreibungen von Sex, wo viele Autoren peinlich scheitern. Eigentlich sollte man dieses Buch mehrmals lesen. Gerne würde man Dinev fragen, wie er auf seine wunderlichen Ideen kommt. Das Ende des Buchs kommt einigermaßen unvermittelt und enttäuscht ein bisschen. Da wäre noch einiges zu klären gewesen.

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Zeit der Mutigen

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Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier

Starker Ansatz mit Luft nach oben

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farbgebung wirkt edel und leicht düster, ohne zu überladen zu sein, und passt damit richtig gut zu der Geschichte rund um das Nachtreich und den Erlkönig. Auch insgesamt macht das Buch optisch einiges her und ist definitiv eins, das im Regal auffällt.
Der Schreibstil von Sandra Regnier ist angenehm flüssig und lässt sich wirklich gut lesen.

Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen und hatte keine Probleme, der Handlung zu folgen. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass sich manche Dinge recht oft wiederholen, gerade bestimmte Gedanken oder Konflikte werden immer wieder aufgegriffen. Das hat für mich zwischendurch den Lesefluss ein bisschen gebremst.

Inhaltlich fand ich die Grundidee wirklich spannend. Die Verbindung zwischen der normalen Welt und Annwn bringt viel Potenzial mit. Auch die verschiedenen Wesen und die ganze Atmosphäre im Nachtreich haben mir gut gefallen, weil sie eine angenehm düstere Stimmung erzeugen. Allerdings hatte ich teilweise Schwierigkeiten, komplett in die Welt einzutauchen. Manche Zusammenhänge wirken etwas unklar oder werden eher erklärt als wirklich gezeigt, wodurch sich das Worldbuilding nicht immer ganz rund angefühlt hat.
Letty ist eine Protagonistin, die ich grundsätzlich mochte. Sie ist mutig, hat ihre Ecken und Kanten und bringt eine gewisse Dynamik in die Geschichte. Gleichzeitig war sie mir an einigen Stellen etwas widersprüchlich in ihrem Verhalten. Einerseits wird sie als selbstbewusst und mutig dargestellt, andererseits wirkt sie dann wieder ziemlich unsicher oder abhängig von anderen Figuren (insbesondere Will). Das hat es mir nicht immer leicht gemacht, ihre Entscheidungen komplett nachzuvollziehen.
Will mochte ich dafür ganz gern. Er passt in dieses typische Bild des ruhigen, loyalen und eher zurückhaltenden Charakters, bringt aber trotzdem genug eigene Konflikte mit, um interessant zu bleiben. Die Dynamik zwischen ihm und Letty entwickelt sich eher langsam, was ich grundsätzlich positiv finde, weil es nicht überstürzt wirkt. Trotzdem hat mir stellenweise dieses gewisse Knistern gefehlt, sodass die emotionale Entwicklung für mich nicht ganz so stark rüberkam, wie ich es mir gewünscht hätte.
Die Handlung hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Es gibt immer wieder spannende Ansätze und Momente, in denen man merkt, was alles möglich wäre, aber dazwischen gibt es auch Passagen, die sich eher ziehen oder etwas ziellos wirken. Gerade im Mittelteil hatte ich öfter das Gefühl, dass die Story nicht ganz weiß, worauf sie eigentlich hinaus will. Dazu kommen einige offene Fragen und Handlungsstränge, die eher angerissen als wirklich ausgearbeitet werden.
Das Ende macht mich neugierig auf die Fortsetzung, lässt aber viele Fragen unbeantwortet, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.

Fazit:
"Der Prinz des Nachtreichs" ist ein solider Auftakt mit einer spannenden Grundidee, einem stimmungsvollen Setting und sympathischen Ansätzen bei den Figuren. Gleichzeitig schwächelt das Buch für mich etwas in der Umsetzung - vor allem durch die zahlreichen Wiederholungen, kleinere Logiklücken und der fehlenden Charaktertiefe und Handlung.
3,5/5 Sterne

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Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy