Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
Bachelorette Party von Camilla Sten
Spannungsaufbau mit enttäuschendem Ende
Schwierig dieses Buch zu bewerten.
Der erste Eindruck ist absolut gelungen - mega Cover.
Auch der Einstieg in das Buch, ein absolut gelungener Spannungsaufbau und interessantes Setting. Auch die Zeitsprünge sind zum Spannungsaufbau optimal genutzt.
Auch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hab es wirklich in kurzer Zeit ausgelesen, obwohl ich ein kleines Baby habe - sprich ich habe meinen wertvollen Schlaf geopfert.
Enttäuscht hat mich aber leider das Ende des Buches bzw. generell das letzte viertel des Buches. Es wirkte leider, genauso wie die Auflösung des Rätsels um den Mörder konstruiert, erzwungen und unnatürlich.
Das hat mir leider einen negativen Beigeschmack hinterlassen und auch Enttäuschung, daher nur 3 Sterne für das Buch.
Mein Fazit: ich habe es verschlungen, war aber am Ende dann trotzdem enttäuscht.
Rezensionen von LeserinLu :
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber
Berührend
Der Roman „Solange ein Streichholz brennt“ hat mich von der ersten Seite an emotional erreicht. Im Mittelpunkt steht Bohm, der seit Jahren auf der Straße lebt und sich gemeinsam mit seinem Hund Fox durch den Alltag kämpft.
Dem gegenüber steht Alina, eine Journalistin, deren Karriere ins Stocken geraten ist und die in einer Reportage über Obdachlosigkeit ihre letzte Chance sieht.
Schnell merken sie beide, dass mehr zwischen ihnen ist als eine Zweckbeziehung.
Besonders gelungen finde ich, wie der Roman das Thema Obdachlosigkeit behandelt. Es wird weder beschönigt noch sensationsheischend dargestellt, sondern mit viel Empathie und Feingefühl erzählt. Man bekommt einen Einblick in eine Lebensrealität, die im Alltag oft übersehen wird, obwohl sie in allen Städten ein wachsendes Problem ist. Gerade diese Perspektive macht das Buch so wichtig. Auch die Beziehung zwischen Bohm und Alina wird überzeugend entwickelt. Sie entwickelt sich vorsichtig, ohne kitschig zu werden.
Sprachlich hat mich das Buch ebenfalls überzeugt. Der Stil ist flüssig, zugänglich und gleichzeitig emotional treffend, ohne dabei überladen zu wirken. Man merkt, dass der Autor, wie schon in seinem Debütroman, ein gutes Gespür für Figuren und Stimmungen hat.
Für mich ist „Solange ein Streichholz brennt“** ein berührender und wichtiger Roman, der nicht nur unterhält, sondern auch den Blick für ein oft verdrängtes Thema richtet. Ich hoffe, dass viele Leserinnen und Leser nach dieser Lektüre anders auf obdachlose Menschen schauen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Sanditz von Lukas Rietzschel
Anspruchsvoll und komplex
"Sanditz", der neue Roman des jungen Schriftstellers Lukas Rietzschel, erschließt sich in seiner Komplexität und Fülle den Leserinnen und Lesern nicht einmal so eben im Vorbeigehen. Das umfangreiche Buch mit vielen Figuren, unterteilt in viele kleine, kurze Kapitel, braucht Zeit, Aufmerksamkeit, teilweise Hintergrundwissen und am besten eine Zweitlektüre, um voll und ganz davon zu profitieren.
Sehr empfehlenswert ist es, während der Lektüre immer wieder mal das auf den hinteren inneren Buchklappen abgedrückte Personenverzeichnis zu konsultieren, um sich ein bisschen besser orientieren zu können.
Denn vorgestellt werden uns viele Personen aus der Familie Wenzel/Moschnick aus mehreren Generationen sowie aus deren Umfeld, Freunde und Freundinnen, Partner und Partnerinnen, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen und weitere Personen aus dem Ort, in mehreren Zeitebenen, die die Zeit der DDR, die Nachwendezeit und die jüngere Gegenwart während Corona-Pandemie und Ukrainekrieg umfassen. Da dauert es schon eine Weile, sich einigermaßen in der Geschichte zurecht zu finden und einordnen zu können, wer wer ist und in welchem Verhältnis zu den anderen Personen steht.
Themen wie offene und verdeckte Kritik am Regime in der DDR, wirtschaftlicher Niedergang in der Wendezeit, Spatensoldaten, Querdenkertum und vieles mehr finden ihren Raum. Rietzschel zeichnet seine Charaktere authentisch und liebevoll, ohne zu stark in Klischees zu verfallen. Er schafft es, ihre Entscheidungen - auch jene, die die Lesenden vielleicht selbst nicht so treffen würden - wertfrei darzustellen, ohne die Personen abzuurteilen, und zeigt auf, dass Menschen eben nicht unbedingt in vorgefertigte Schablonen passen und am Ende durchaus auch überraschen können.
Sehr unzugänglich war für mich persönlich der Einstieg ins Buch mit einem mythologischen Bezug auf die "Krabat"-Geschichte, die ich leider nicht kannte und deren Verbindung zum restlichen Roman sich wohl nur erschließt, wenn man diese kennt, nachliest oder sich näher damit auseinandersetzt. Überhaupt ist das Buch voll von so einigen symbolischen Bezügen, die ein tiefer gehendes Hintergrundwissen oder zumindest eine ausführliche, sorgfältige Beschäftigung damit verlangen, um sie entdecken und entschlüsseln zu können. Dadurch eignet es sich aber besonders gut für gemeinsame Diskussionen oder Lesekreise, die in diesem Fall sehr davon profitieren, auch über einschlägig vorgebildete Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu verfügen.
Es ist also ein ziemlich anspruchsvolles Werk, das trotz der kurzer Kapitel Konzentration erfordert und sich nicht eben so schnell und unterhaltsam nebenbei wegliest. Ich habe gut die Hälfte des Buches gebraucht, um wirklich in die Geschichte reinzukommen, mich einigermaßen auszukennen und die Lektüre wirklich zu genießen. Schafft man es aber, sich darauf einzulassen und dem Buch den nötigen Raum zu geben, gegebenenfalls nebenbei auch einem bisher Unbekanntes zu recherchieren, dann wird man mit einem qualitativ hochwertigen, komplexen und vielschichtigen Buch über die letzten Jahrzehnte in Ostdeutschland, von der DDR über die Nachwendezeit bis zur Gegenwart, belohnt.
Rezensionen von fantasia:
Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard
Naturreise mit Tiefgang
Am Anfang stand die Idee: Schmetterlinge sollten es sein, die in Dänemark leben und deren Existenz die Protagonistin und gleichzeitig Autorin Lea Korsgaard aufspüren und dokumentieren möchte. Trotz Alltagsgeschäft und vielleicht oder gerade wegen der belastendenden politischen Weltlage begibt sie sich auf diese besondere Suche.
Manchmal wird sie von Familienangehörigen oder Schmetterlingsforschern begleitet und entdeckt viele der zum Teil raren Exemplare, was mit schönen Abbildungen belegt wird. Auch das bunte Cover zeugt von der Schönheit dieser Lebewesen und lädt geradezu ein, das Buch aufzuschlagen und in ihre Welt einzutauchen.
Die Autorin entdeckt jedoch nicht nur die Schmetterlinge, sondern macht sich auch Gedanken über die Metamorphose. So erfährt der Leser etwas über den Kreislauf des Lebens, Sterblichkeit, Mythologie und ewiges Leben. „Ich hatte erkannt, dass der Tod und die Vergänglichkeit in meinem Projekt eine wichtige Rolle spielten (S.238)." Man erfährt etwas über Schmetterlinge in der Kunst, den Wandel der Sichtweise bei der Betrachtung der Natur. Das lässt sich zunächst gut an, wirkt aber bisweilen zu aufgesetzt. Das switcht dann vom Apostel Paulus zu Descartes oder Karl Marx. Auch Hannah Arendt wird bemüht. Vieles wird angerissen; mir war das zu viel des Guten, da der Text an Klarheit verliert.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Animox Origins 2. Der Stich der Wespe von Aimée Carter
Starker zweiter Band mit kleinen Schwächen
Das Cover passt sehr gut zur Reihe. Es ist detailreich gestaltet und fügt sich optisch stimmig in das Animox Universum ein. Wer die Bücher kennt, erkennt sofort, dass es wieder in diese besondere Welt geht.
Der Schreibstil von Aimée Carter ist klar und gut verständlich. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und richtet sich eindeutig an ein jüngeres Publikum.
Im Mittelpunkt steht erneut Ariana, die zukünftige schwarze Witwenkönigin des Insekten und Arachnidenreichs. In der Höhle wird sie gemeinsam mit anderen Kindern zu einer Spionin ausgebildet. Das Besondere ist, dass sie ihre wahre Herkunft geheim halten muss. Obwohl sie zu den Besten ihres Jahrgangs gehören könnte, darf sie nicht auffallen und muss absichtlich durchschnittlich bleiben. Dieser innere Konflikt hat mir gut gefallen. Man merkt deutlich, wie sehr sie darunter leidet, sich ständig zurückzuhalten.
Die Höhle selbst fand ich als Schauplatz interessant, aber auch kühl. Die Kinder leben anonym, kennen oft nicht einmal ihre vollständigen Namen und wachsen ohne ihre Familien auf. Das wirkt bewusst hart und soll die Ausbildung unterstreichen, hat bei mir aber ein etwas distanziertes Gefühl hinterlassen. Es fiel mir schwer, diese Umgebung als echten Lebensraum zu sehen.
In diesem Band gibt es viele Prüfungen, Konkurrenzverhalten und auch einige Kampfszenen. Spannung ist also vorhanden, vor allem durch den Wettkampf und das Verschwinden des Spionagemeisters. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz so mitreißen wie der erste Teil. Manche Entwicklungen waren für mich recht vorhersehbar.
Was mir persönlich gefehlt hat, war das Animagieren. Die Verwandlung in die jeweiligen Tiere spielt zwar eine Rolle, steht aber deutlich weniger im Fokus als zuvor. Gerade das macht für mich einen großen Reiz der Reihe aus. Hier hätte ich mir mehr Szenen gewünscht, in denen diese besondere Fähigkeit wirklich im Mittelpunkt steht.
Ariana selbst ist weiterhin eine starke Figur. Sie hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und trifft Entscheidungen, die zu ihrem Charakter passen. Besonders ihre Loyalität gegenüber Dev hat mir gefallen. Ihre Freundschaften geben der Geschichte Wärme, auch wenn das Umfeld insgesamt eher streng und leistungsorientiert wirkt.
Fazit:
Insgesamt ist "Animox Origins 2 - Der Stich der Wespe" eine gelungene Fortsetzung, die interessante Einblicke in Arianas Vergangenheit bietet. Für mich reicht sie nicht ganz an die Spannung des ersten Bandes heran, dennoch habe ich das Buch gern gelesen.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Animox Origins 2. Der Stich der Wespe von Aimée Carter
Starker zweiter Band mit kleinen Schwächen
Das Cover passt sehr gut zur Reihe. Es ist detailreich gestaltet und fügt sich optisch stimmig in das Animox Universum ein. Wer die Bücher kennt, erkennt sofort, dass es wieder in diese besondere Welt geht.
Der Schreibstil von Aimée Carter ist klar und gut verständlich. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und richtet sich eindeutig an ein jüngeres Publikum.
Im Mittelpunkt steht erneut Ariana, die zukünftige schwarze Witwenkönigin des Insekten und Arachnidenreichs. In der Höhle wird sie gemeinsam mit anderen Kindern zu einer Spionin ausgebildet. Das Besondere ist, dass sie ihre wahre Herkunft geheim halten muss. Obwohl sie zu den Besten ihres Jahrgangs gehören könnte, darf sie nicht auffallen und muss absichtlich durchschnittlich bleiben. Dieser innere Konflikt hat mir gut gefallen. Man merkt deutlich, wie sehr sie darunter leidet, sich ständig zurückzuhalten.
Die Höhle selbst fand ich als Schauplatz interessant, aber auch kühl. Die Kinder leben anonym, kennen oft nicht einmal ihre vollständigen Namen und wachsen ohne ihre Familien auf. Das wirkt bewusst hart und soll die Ausbildung unterstreichen, hat bei mir aber ein etwas distanziertes Gefühl hinterlassen. Es fiel mir schwer, diese Umgebung als echten Lebensraum zu sehen.
In diesem Band gibt es viele Prüfungen, Konkurrenzverhalten und auch einige Kampfszenen. Spannung ist also vorhanden, vor allem durch den Wettkampf und das Verschwinden des Spionagemeisters. Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht ganz so mitreißen wie der erste Teil. Manche Entwicklungen waren für mich recht vorhersehbar.
Was mir persönlich gefehlt hat, war das Animagieren. Die Verwandlung in die jeweiligen Tiere spielt zwar eine Rolle, steht aber deutlich weniger im Fokus als zuvor. Gerade das macht für mich einen großen Reiz der Reihe aus. Hier hätte ich mir mehr Szenen gewünscht, in denen diese besondere Fähigkeit wirklich im Mittelpunkt steht.
Ariana selbst ist weiterhin eine starke Figur. Sie hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und trifft Entscheidungen, die zu ihrem Charakter passen. Besonders ihre Loyalität gegenüber Dev hat mir gefallen. Ihre Freundschaften geben der Geschichte Wärme, auch wenn das Umfeld insgesamt eher streng und leistungsorientiert wirkt.
Fazit:
Insgesamt ist "Animox Origins 2 - Der Stich der Wespe" eine gelungene Fortsetzung, die interessante Einblicke in Arianas Vergangenheit bietet. Für mich reicht sie nicht ganz an die Spannung des ersten Bandes heran, dennoch habe ich das Buch gern gelesen.
4/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
The Girls Ghostbusting Agency - Crazy Spooky Love von Josie Silver
Charmante Geisterjagd mit Luft nach oben
Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich unschlüssig, da der Stil nicht meinem typischen Beuteschema entspricht.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm flüssig und sehr locker. Man kommt schnell durch die Seiten, was sehr angenehm war.
Im Mittelpunkt steht Melody, die Geister sehen kann und sich von ihrer Familie loslösen will, indem sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina eine eigene Agentur gründet: The Girls Ghostbusting Agency.
Die Grundidee mochte ich wirklich sehr. Ungeklärte Geheimnisse, Mystery und dazu ein bisschen Liebeschaos. Das klang nach einer unterhaltsamen Mischung.
Am stärksten fand ich tatsächlich den Fall rund um die drei Brüder. Diese Passagen hatten für mich am meisten Atmosphäre. Auch wenn alles eher cozy als gruselig bleibt, war das der Teil, der mich bei der Stange gehalten hat. Viel Spannung oder echte Gänsehautmomente sollte man allerdings nicht erwarten.
Mit Melody selbst musste ich erst warm werden. Ich konnte nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen, und manchmal wirkte sie auf mich etwas zu sprunghaft. Deutlich sympathischer waren mir da Marina und vor allem Artie.
Weniger überzeugt haben mich allerdings die romantischen Szenen. Sowohl Leo als auch Fletcher blieben für mein Empfinden recht blass. Es wird zwar von Anziehung gesprochen, aber wirklich gefühlt habe ich sie nicht.
Was mich außerdem etwas gestört hat, war der Logikaspekt. Manche Regeln wirken nicht ganz klar definiert oder werden einfach flexibel ausgelegt. Ich hätte mir hier mehr Ausarbeitung gewünscht, damit sich die Welt greifbarer anfühlt.
Fazit:
Insgesamt ist "The Girls Ghostbusting Agency" eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch. Ich habe das Buch gern gelesen, aber umgehauen hat mich die Umsetzung nicht.
3/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
The Girls Ghostbusting Agency - Crazy Spooky Love von Josie Silver
Charmante Geisterjagd mit Luft nach oben
Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich unschlüssig, da der Stil nicht meinem typischen Beuteschema entspricht.
Der Schreibstil hingegen ist angenehm flüssig und sehr locker. Man kommt schnell durch die Seiten, was sehr angenehm war.
Im Mittelpunkt steht Melody, die Geister sehen kann und sich von ihrer Familie loslösen will, indem sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Marina eine eigene Agentur gründet: The Girls Ghostbusting Agency.
Die Grundidee mochte ich wirklich sehr. Ungeklärte Geheimnisse, Mystery und dazu ein bisschen Liebeschaos. Das klang nach einer unterhaltsamen Mischung.
Am stärksten fand ich tatsächlich den Fall rund um die drei Brüder. Diese Passagen hatten für mich am meisten Atmosphäre. Auch wenn alles eher cozy als gruselig bleibt, war das der Teil, der mich bei der Stange gehalten hat. Viel Spannung oder echte Gänsehautmomente sollte man allerdings nicht erwarten.
Mit Melody selbst musste ich erst warm werden. Ich konnte nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen, und manchmal wirkte sie auf mich etwas zu sprunghaft. Deutlich sympathischer waren mir da Marina und vor allem Artie.
Weniger überzeugt haben mich allerdings die romantischen Szenen. Sowohl Leo als auch Fletcher blieben für mein Empfinden recht blass. Es wird zwar von Anziehung gesprochen, aber wirklich gefühlt habe ich sie nicht.
Was mich außerdem etwas gestört hat, war der Logikaspekt. Manche Regeln wirken nicht ganz klar definiert oder werden einfach flexibel ausgelegt. Ich hätte mir hier mehr Ausarbeitung gewünscht, damit sich die Welt greifbarer anfühlt.
Fazit:
Insgesamt ist "The Girls Ghostbusting Agency" eine nette, leichte Lektüre für zwischendurch. Ich habe das Buch gern gelesen, aber umgehauen hat mich die Umsetzung nicht.
3/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Woman Down von Colleen Hoover
Mehr Liebesgeschichte als Thriller
Das Cover wirkt auf mich eher ruhig und unspektakulär. Wenn man nicht wüsste, dass es als Romantic Suspense vermarktet wird, würde man vermutlich keinen Thriller erwarten. Im Nachhinein passt das ganz gut, denn die Geschichte ist deutlich weniger nervenaufreibend, als ich es mir vorgestellt hatte.
Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie gewohnt flüssig. Sie schreibt klar und direkt, sodass man gut in die Geschichte hineinkommt. Gerade am Anfang hatte ich keine Probleme, mich in Petras Situation einzufinden. Man merkt, dass Hoover weiß, wie man Emotionen greifbar macht und innere Konflikte nachvollziehbar schildert.
Die Ausgangsidee fand ich wirklich stark. Eine Autorin, die mit öffentlicher Kritik kämpft, sich isoliert und dabei möglicherweise den Bezug zur Realität verliert, bietet viel Raum für psychologische Spannung. Genau das hatte ich erwartet. Leider bleibt die Thrillerkomponente über weite Strecken sehr zurückhaltend. Statt echter Bedrohung oder anhaltender Spannung steht vor allem die Beziehung zwischen Petra und Nathaniel im Mittelpunkt und diese Dynamik nimmt viel Raum ein. Für mich war das stellenweise zu viel, vor allem weil ich mir mehr Suspense gewünscht hätte. Einige Entwicklungen waren zudem recht vorhersehbar. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass eine größere Wendung kommt, die alles auf den Kopf stellt, aber dieser Moment blieb für mich aus oder kam zumindest nicht mit der Intensität, die ich erwartet hatte.
Mit Petra selbst bin ich auch nicht richtig warm geworden. Sie ist keine klassische Sympathieträgerin und trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Gleichzeitig ist sie als Figur interessant, weil sie mit Selbstzweifeln, öffentlicher Kritik und dem Druck ihres Erfolgs ringt. Dieses Thema hätte für mich sogar noch mehr Tiefe vertragen.
Im letzten Drittel nimmt die Handlung dann endlich etwas an Fahrt auf, und da wurde es für mich auch spannender. Trotzdem konnte das den eher ruhigen Mittelteil leider nicht ausgleichen.
Fazit:
Insgesamt ist "Woman Down" kein schlechtes Buch. Es liest sich gut und hat eine interessante Grundidee. Aber als Romantic Suspense hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, weil der Nervenkitzel zu kurz kommt und die Liebesgeschichte klar dominiert.
3/5 Sterne
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Woman Down von Colleen Hoover
Mehr Liebesgeschichte als Thriller
Das Cover wirkt auf mich eher ruhig und unspektakulär. Wenn man nicht wüsste, dass es als Romantic Suspense vermarktet wird, würde man vermutlich keinen Thriller erwarten. Im Nachhinein passt das ganz gut, denn die Geschichte ist deutlich weniger nervenaufreibend, als ich es mir vorgestellt hatte.
Der Schreibstil von Colleen Hoover ist wie gewohnt flüssig. Sie schreibt klar und direkt, sodass man gut in die Geschichte hineinkommt. Gerade am Anfang hatte ich keine Probleme, mich in Petras Situation einzufinden. Man merkt, dass Hoover weiß, wie man Emotionen greifbar macht und innere Konflikte nachvollziehbar schildert.
Die Ausgangsidee fand ich wirklich stark. Eine Autorin, die mit öffentlicher Kritik kämpft, sich isoliert und dabei möglicherweise den Bezug zur Realität verliert, bietet viel Raum für psychologische Spannung. Genau das hatte ich erwartet. Leider bleibt die Thrillerkomponente über weite Strecken sehr zurückhaltend. Statt echter Bedrohung oder anhaltender Spannung steht vor allem die Beziehung zwischen Petra und Nathaniel im Mittelpunkt und diese Dynamik nimmt viel Raum ein. Für mich war das stellenweise zu viel, vor allem weil ich mir mehr Suspense gewünscht hätte. Einige Entwicklungen waren zudem recht vorhersehbar. Ich habe immer wieder darauf gewartet, dass eine größere Wendung kommt, die alles auf den Kopf stellt, aber dieser Moment blieb für mich aus oder kam zumindest nicht mit der Intensität, die ich erwartet hatte.
Mit Petra selbst bin ich auch nicht richtig warm geworden. Sie ist keine klassische Sympathieträgerin und trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte. Gleichzeitig ist sie als Figur interessant, weil sie mit Selbstzweifeln, öffentlicher Kritik und dem Druck ihres Erfolgs ringt. Dieses Thema hätte für mich sogar noch mehr Tiefe vertragen.
Im letzten Drittel nimmt die Handlung dann endlich etwas an Fahrt auf, und da wurde es für mich auch spannender. Trotzdem konnte das den eher ruhigen Mittelteil leider nicht ausgleichen.
Fazit:
Insgesamt ist "Woman Down" kein schlechtes Buch. Es liest sich gut und hat eine interessante Grundidee. Aber als Romantic Suspense hat es meine Erwartungen nicht erfüllt, weil der Nervenkitzel zu kurz kommt und die Liebesgeschichte klar dominiert.
3/5 Sterne








