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Rezensionen von Daggy:

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Ich bin der Stärkste im ganzen Land! von Mario Ramos

Humorvolle Geschichte mit überraschendem Ende

Schon auf dem Cover hat der Wolf eine Haltung, die ihn als Sieger als etwas Besonderes darstellt. Nachdem er sich satt gegessen hat, macht er sich auf den Weg in den Wald, er möchte gerne die Bestätigung dafür haben, dass er der Stärkste ist.
Zunächst trifft er auf eine kleinen Hasen, er spricht ihn freundlich an und der Hase bestätigt ihm, dass er der Stärkste im ganzen Land sei.

Rotkäppchen begegnet ihm als nächstes und auch sie bestätigt ihm, dass er der Stärkste sei. Auch die drei kleinen Schweinchen widersprechen ihm nicht, ebenso wenig, wie die sieben Zwerge. Erst ein „komischer kleiner Kröterich“ meint seine Mama sei die Stärkste im ganzen Land.
Da beweihräuchert sich der Wolf und sucht bei bekannten Märchenfiguren eine Bestätigung seiner Stärke. Wie schön ist es zu beobachten, wie er immer mehr angibt und erst das kleine grüne Tier widerspricht ihm (zu Recht!) In den Illustrationen erleben wir den Wolf, der mit seiner Körperhaltung ausdrückt, wie er sich fühlt.
Ein Pappbilderbuch über einen Angeber, der erkennen muss, dass es immer auch eine stärkere gibt. Zudem treffen wir auf Bekannte aus anderen Büchern, was ich sehr witzig finde.

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Ich bin der Stärkste im ganzen Land!

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OTTO fährt los - Eine Reise nach England von Madlen Ottenschläger

Spannende Mischung zwischen Reiseführer und Campingurlaub

Otto, so heißt der hell türkise Camper Van, der diesmal nach England reisen wird. Arthur, Freda und ihr Papa Martin tauchen bei Otto auf und er freut sich, dass ein neues Reise-Abenteuer beginnt.
Obwohl Otto etwas Angst hat durch den Eurotunnel nach England zu fahren, landen sie bald in London. Hier begegnet ihnen Sherlock Holmes, der einen Plätzchendieb sucht.

Nachdem Tante Lissy und ihren Hund Daisy zugestiegen sind, sitzen am Abend alle zusammen am Feuer und singen „We all live in a super-otto-van“. Am nächsten Morgen geht es früh nach Stonehenge, hier können sie beobachten, wie die Sonne mystisch durch die Steinsäulen scheint. Weiter geht es nach Cornwall ans Meer, dort essen sie Fish and Chips und wir werden gefragt, welche englischen Worte wir kennen. Hinten im Buch gibt es dazu eine kleine Auswahl an Worten. Nach einem Regentag führt der Weg von Otto und seinen Menschen nach Tintagel Castle, hier erfahren wir einiges über König Arthus. Vor einem netten Cottage nehmen dann alle den 5 o´clock-Tee und erfahren einiges über Scones.
Eine tolle Reise, die Otto da macht, ich bin ganz neidisch und würde auch gerne diese Tour machen. Diese Buch verbindet das Abenteuer mit einem Camper Van unterwegs zu sein mit einem kindgerechten Reiseführer. Hinzu kommt noch die Fantasie, die benötigt wird, Otto sprechend und reagierend in die Reise einzubinden. So wird er zu einem fühlenden Wesen, der immer wieder spannende Ideen einbringt.
Die schönen Illustrationen tragen dazu bei, uns die Sehenswürdigkeiten zu zeigen und an den Unternehmungen auf diese Weise teilnehmen zu können.
Ich kann Ottos Reisen nur empfehlen, sie machen so viel Spaß und wir lernen so viel dabei.

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OTTO fährt los - Eine Reise nach England

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Ich bin feeertig! von Arnold Hovart

Humorvolles Warten auf Mama

Diesen Ruf aus dem Bad kennen wir alle, die wir mit Kindern zu tun haben, die endlich alleine aufs Ko gehen. Und so sehen wir den Kleinen mit weit geöffnetem Mund auf dem Ko sitzen, die Rolle rosa Toilettenpapier hängt in der Halterung.
Das erste Bild ist mit dem Cover identisch und Lewis schreit „Bin feeertig!“, aber es blieb still.

Deshalb macht er sich mit der rosa Rolle auf den Weg in Zimmer von Gretel. Wir sehen ein Gesicht mit großen Augen unter einer Decke hervorgucken, doch Lewis ist schon in der Küche, aber Großmutter sitz im Hängeschrank und ist für den Kleinen nicht zusehen. Im Keller nimmt eine Mumie reis aus, auch sie mag den Popo nicht abputzen. Im unheimlichen Keller versteckt sich Batman, auch er will nicht helfen.
So fragt Lewis immer wieder, wer ihm den Popo abputzen kann, doch alle verstecken sich und so schläft er am Ende wie Dornröschen ein, um dann wieder auf der Toilette zu sitzen als seine Mutter hereinkommt.
Alle Bilder sind mit einem schwarzen Stift teilweise sehr düster gezeichnet, nur Lewis wird zusammen mit dem rosa Klopapier farbig dargestellt. Seine Fantasie malt ihm unheimliche Szenen aus, denn seine Mama ist wohl nicht schnell genug in der Toilette als sein Schrei durch die Wohnung hallt.
So wird aus einer alltäglichen Szene eine fantasiereiche und spannende Geschichte, die in ungewöhnlichen Illustrationen dargestellt wird. Mit hat das Lesen und Anschauen viel Freude gemacht.

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Ich bin feeertig!

Rezensionen von Daggy:

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Emil und die Bärin von Leonard Erlbruch

Eine ungewöhnliche Freundschaft

Das Cover zeigt Emil, den niedlichen Hund, der ganz fröhlich auf die Bärin zugeht.
Zusammen mit seiner Familie fährt Emil im Kombi in den Wald, da er sehr ängstlich ist, beschließt er nicht auszusteigen, sondern es sich unter der Decke bequem zu machen. Doch ein interessanter Geruch lockt ihn dann doch aus dem Wagen.

Leider fährt seine Familie weg, ohne zu überprüfen, ob Emil im Auto ist. Emil folgt verzweifelt der Spur und muss sogar allein im Wald übernachten. Doch dann trifft er auf die Bärin Gisela, die sich schon auf ihren Winterschlaf eingestellt hat. Trotzdem verbringt sie einige Zeit mit Emil und nimmt ihn dann mit ihn ihre Höhle. Im Laufe des Winters bekommt sie zwei Bärenkinder, denen sie gemeinsam mit Emil alles beibringt, was sie zum Überleben brauchen. So wird aus dem kleinen ängstlichen Emil ein selbstbewusster mutiger Hund, der sich dann auf den Weg zu seiner Familie macht.
Die wundervollen Naturbilder von den Tieren begeistern mich und sicher auch die Kinder. Dass dieser niedliche Hund sich dann so viel traut, macht uns selbst auch etwas mutiger, selbst wenn wir keine erfahrene Bärin an unserer Seite haben.
Da Emil am Ende wieder zwischen seinen schlafenden Menschenkindern liegt, ist das Buch auch als Gute-Nacht-Geschichte zu lesen, aber das Wichtigste ist die Freundschaft sowohl zur Bärin und ihren Kinder als auch zu Emils menschlichen Familie. Ein zauberhaftes voller Wärme.

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Emil und die Bärin

Rezensionen von Ryria:

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Wiedersehen im Kamelienhaus von Tabea Bach

Rückkehr nach Japan

Das Buch knüpft direkt an den ersten Band an und so befinden wir uns zusammen mit Lucy wieder auf der japanischen Insel Soshima.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir, wie es mit der Kamelienölmanufaktur, ihrer Freundin Lili, ihrer großen Liebe Finn und ihrer Familie in Frankreich weitergeht.
Diese Fortsetzung hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1 - natürlich waren die Charaktere diesmal schon etwas vertrauter, aber auch neue Personen konnten von sich überzeugen.

Die Insel wird mit jedem Kapitel lebendiger: Zusammen mit Lucy erkundet man die Natur und abgelegene Ecken, die wirklich schön beschrieben wurden, während man gleichzeitig aber auch immer mehr der Einwohner kennenlernt.
Jeder dort hat seine eigene Geschichte, besondere Stärken und eine eigene Rolle im großen Ganzen. Ich habe die kleinen Erzählungen über die Nebencharaktere genauso gerne verfolgt wie die Hauptgeschichte. Diese sind nicht immer perfekt ausgearbeitet, jedoch hat mich das nicht sonderlich gestört.

Wie schon im ersten Teil mochte ich die Einbindung der japanischen (und französischen) Kultur sehr. Man merkt hier richtig, dass die Autorin viel recherchiert und dafür mit Japanern zusammengearbeitet hat. Die Feinheiten der Kultur, der Sprache und des Zusammenlebens werden authentisch dargestellt und fügen sich perfekt in den Lesefluss ein. Obwohl ich mich bereits gut mit der Thematik auskenne, konnte ich trotzdem auch noch einiges dazulernen.
Auch empfand ich es als positiv, dass nicht immer alles ganz rund läuft und Lucy nicht auf magische Weise einfach so Erfolg hat. Probleme werden durch harte Arbeit und kluge Strategien gelöst, sodass man auch einen schönen Einblick in den Betrieb einer Manufaktur erhält.
Manchmal kommt der Zufall jedoch trotzdem noch zur Hilfe, allerdings hielt es sich hier noch so im Rahmen, dass man drüber hinweglesen kann - vor allem da es ja auch ein Wohlfühlbuch ist.
In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band!

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Wiedersehen im Kamelienhaus

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Yesteryear von Caro Claire Burke

Originell

Natalie Heller Mills ist Mutter, Ehefrau und Influencerin. Sie hat fünf Kindern, ist schwanger, lebt mit ihrem Mann auf einer Farm in Idaho samt Milchkuh und Hühnern und teilt ihr perfektes Leben mit ihren zahlreichen Followern auf Instagram. Natürlich sieht man dort nur das, was Natalie möchte und sie entscheidet, was die Öffentlichkeit über ihre Kinder erfährt.

Dabei strebt sie nach äußerster Perfektion.
Aber was würde passieren, wenn die Protagonistin nur auf sich gestellt wäre und ihr die helfenden Hände, die tagtäglich hinter den Kulissen zum Einsatz kommen fehlen würden?
Genau mit dieser Frage und sogar der Situation wird Natalie konfrontiert. Ihre Sichtweise ist interessant und ich bin ihren Gedankengängen gerne gefolgt.
Mich hat dieser Blick auf die Rolle der traditionellen Ehefrau ebenso schockiert wie amüsiert.
Der Roman ist wunderbar geschrieben, er zeigt die Schattenseiten des Mutterseins, lässt seine Leser hinter die Kulissen des Influencerdaseins blicken und ist dabei ebenso spannend wie fesselnd.
Ich habe noch kein ähnliches Buch gelesen. Die Kombination aus der aktuellen schnelllebigen Socialmediawelt mit dem Leben einer Tradewife, kulturellen und religiösen Werte verbunden mit Gesellschaftskritik ergeben ein einzigartiges Leseerlebnis. Ich habe es geliebt!

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Yesteryear

Rezensionen von Julia:

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Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick von Bente van der Meer

Wenn zwei Welten aufeinander treffen

Was passiert, wenn man das Leben in der Münchner High Society gewohnt ist – und plötzlich vor dem Nichts steht? Genau das erleben Isabell, Clara und Lucas, als ihr Vater wegen Steuerbetrugs verhaftet wird und sämtliche Konten eingefroren werden. Der einzige Ausweg scheint ein Umzug zu Stine nach Deerhusen zu sein.

Doch das bringt gleich mehrere Probleme mit sich: Stine und Isabell hatten seit 30 Jahren keinen Kontakt mehr, und Deerhusen liegt am anderen Ende Deutschlands – weit entfernt von ihrem bisherigen Leben.

Entsprechend holprig gestaltet sich der Start in die neue Realität, und auch das Zusammenleben ist alles andere als einfach. Nach und nach beginnen die drei jedoch, sich mit den veränderten Umständen zu arrangieren – wobei dieser Prozess nicht für alle gleich schnell oder leicht verläuft. Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Ich-Perspektiven der vier Hauptcharaktere, was spannende Einblicke in ihre Gedanken und Entwicklungen ermöglicht.

Deerhusen selbst bedient dabei viele Klischees eines norddeutschen Dorfes – allerdings auf eine charmante und humorvolle Weise. Die Geschichte ist durchzogen von witzigen Momenten, schafft es aber gleichzeitig, auch nachdenkliche Töne anzuschlagen.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und lebendig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Lediglich das Erzähltempo empfand ich als etwas unausgewogen: Während sich die Geschichte zu Beginn noch etwas Zeit lässt, wirkt das Ende vergleichsweise gerafft. Gerade dort hätte ich mir weniger Zeitsprünge und dafür etwas mehr Raum gewünscht.

Nichtsdestotrotz ist es eine rundum gelungene Geschichte, die mich zum Lachen gebracht hat und durch ihre Mischung aus Humor und Emotionen überzeugt. Ein Buch, das man nur ungern aus der Hand legt.

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Willkommen in Deerhusen. Scheitern mit Seeblick

Rezensionen von libraryoflaura:

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Dunkelmann von Lars Findsen; Jacob Weinreich

Daten, Deals und Dänemark: So gefährlich ist moderne Spionage wirklich

WORUM GEHT ES?
Die junge Agentin Maja Birk kehrt verletzt und gezeichnet von einem Einsatz in der Türkei zurück, doch für eine Atempause bleibt keine Zeit.
Eine chinesische Delegation rückt Dänemark und das geopolitisch hochbrisante Grönland ins Visier, und Maja muss sich zusammen mit dem brillanten Analysten Daniel Hartmann in ein Netz aus Wirtschaftsspionage, Cyber-Überwachung und globalen Machtspielchen stürzen.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem die Grenzen zwischen Freund und Feind gefährlich verschwimmen.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Erschreckend real: Durch die Expertise des ehemaligen Geheimdienstchefs als Co-Autor wirkt jeder Handgriff und jede Entscheidung so authentisch, dass man fast vergisst, einen Roman zu lesen!
- Setting mit Charakter: Der Kontrast zwischen dem trubeligen Istanbul, dem unterkühlten Kopenhagen und der eisigen Wildnis Grönlands ist so bildgewaltig beschrieben, dass ich direkt die Kälte auf der Haut gespürt habe.
- Menschliche Helden: Maja und Daniel sind keine unbesiegbaren Superhelden, sondern Menschen mit Ecken, Kanten und privaten Baustellen, was mich total mitfühlen ließ.
- Moderner Fokus: Endlich mal ein Thriller, der zeigt, dass die gefährlichsten Waffen heute Daten und Wirtschaftsdeals sind – das macht das Ganze so herrlich unvorhersehbar und frisch!

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Detailverliebte Abläufe: An manchen Stellen bremsen die sehr ausführlichen Schilderungen der internen Geheimdienst-Bürokratie das Tempo ein wenig aus.
- Charakter-Tiefe: Während Maja mich sofort gepackt hat, hätte ich mir bei Analyst Daniel noch ein kleines bisschen mehr emotionalen Tiefgang gewünscht.

FAZIT:
"Dunkelmann" ist ein hochkarätiger, kluger Spionage-Thriller, der durch seine beklemmende Realitätsnähe und das packende Setting besticht.
Ein absolutes Muss für alle Fans von authentischen skandinavischen Krimis und politisch brisanten Storys, die ohne übertriebene Action-Effekte auskommen!

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Dunkelmann

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Mitten aus dem Leben

Der Roman ist mitten aus dem Leben gegriffen und beschäftigt sich mit aktuellen Themen wie Obdachlosigkeit, zweite Chancen, Flucht, Schuld, sozialen Randgruppen, Liebe und vielen weiteren.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen Bohm und Alina Alev.
Bohm ist mitte dreißig, obdachlos und lebt seit fünf Jahren auf der Straße.

Alina ist eine junge Journalistin, deren Karriere ins Stocken geraten ist.
Nun soll eine Reportage über Obdachlose ihre Chance sein, sich im Job zu behaupten.
Bei ihren Recherchearbeiten trifft sie auf Bohm und will über seinen Alltag berichten.
Dieser lehnt zunächst ab, aber dann nähern sich die beiden an.
Viel unterschiedlicher als Bohm und Alina könnten zwei Menschen kaum sein und trotzdem entwickelt sich etwas zwischen den beiden.
Der Autor berichtet im Wechsel aus der Perspektive der Protagonisten und schafft dadurch Nähe zu den beiden, die ausgesprochen authentisch wirken.

Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefesselt und durch seinen intensiven Schreibstil berührt. Ich wollte unbedingt erfahren, wie es dazu kam, dass Bohm auf der Straße gelandet ist und natürlich auch, wie es zwischen ihm und Alina weitergeht.

Christian Huber hat mit seinem Roman eine außergewöhnliche Liebesgeschichte geschaffen, die zeigt wie leicht man unverschuldet auf der Straße landen kann, die Skrupellosigkeit der Medienbranche beleuchtet und damit zum Nachdenken anregt.

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Solange ein Streichholz brennt

Rezensionen von Tina:

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Du musst mich vergessen von Rosie Walsh

Spannend und unvorhersehbar

Als ich "Du musst mich vergessen" zum ersten Mal in der Hand hielt, fiel mir sofort das Cover auf. Es wirkt ruhig, leicht melancholisch und zugleich geheimnisvoll. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass genau diese Stimmung auch sehr gut zur Geschichte passt, denn das Buch verbindet Liebe, Erinnerungen und ein gewisses Geheimnis miteinander.

Schon nach den ersten Seiten war ich emotional in die Handlung eingebunden. Der Roman erzählt die Geschichte von Carrie, deren Leben stark von ihrer Vergangenheit beeinflusst wird. Besonders spannend fand ich, dass nach und nach immer mehr Informationen aus ihrer Vergangenheit ans Licht kommen. Dadurch wurde ich immer neugieriger und wollte unbedingt wissen, was wirklich passiert ist, ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt und dabei gleichzeitig unvorhersehbar. Gerade diese Wendungen haben mich überrascht und gefesselt. Zudem ist die Handlung sehr stimmig aufgebaut und wechselt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Geschichte noch interessanter macht. Sehr beeindruckt hat mich die emotionale Stimmung des Buches. Viele Stellen haben mich zum Nachdenken gebracht, weil sie zeigen, wie stark Erinnerungen und Entscheidungen unser Leben prägen können.

Auch der Schreibstil von Rosie Walsh hat mir gut gefallen. Er ist angenehm flüssig und gleichzeitig sehr gefühlvoll, wodurch ich leicht in die Geschichte eintauchen konnte. Die Autorin schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dass die Handlung übertrieben wirkt.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Für mich ist es eine berührende, spannende und unvorhersehbare Geschichte.

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Du musst mich vergessen